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Das Malzeichen des Tieres lautet nicht 666?

In unserer christlich geprägten Kultur ist es naheliegend, dass sich die entsprechenden Ansichten, Verhaltensweisen und Redewendungen fast überall durchgesetzt haben, auch wenn heute nur noch Teile der Bevölkerung wirklich gläubig sind.

Und tatsächlich gibt es vieles, was selbst unchristlichen Menschen zwar als völlig landläufig erscheint, seinen Ursprung aber dennoch im Christentum hat. Dasselbe gilt auch für das Malzeichen des Tieres und dessen Zahl 666. Allerdings geht die allgemein verbreitete Annahme darüber in eine gänzlich falsche Richtung, wie wir heute erkennen können.

Selbst die meisten Nichtchristen kennen die folgende Stelle aus der Bibel, zumindest sinngemäß:

Und es bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit! Wer Verstand hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist 666. Offenbarung 13, 16-18

Viele Mythen und Interpretationen ranken sich um diese Bibelstelle. Da jedoch fast keine Details über das Malzeichen selbst genannt werden, bleibt viel Spielraum für Spekulation – vielleicht auch zuviel Spielraum an mancher Stelle.

Eine der am verbreitetsten Ansichten diesbezüglich ist ein implantierter Chip, welcher gerade in unserer hochtechnologisierten Welt optimal ins Bild passen könnte. Der Trend hin zum bargeldlosen Zahlungsverkehr und dem Vorhandensein sämtlicher notwendigen technischen Mittel, lassen den naheliegenden Schluss zu:

Das Malzeichen wird ein Chip sein, den wir unter die Haut implantiert bekommen und ohne den wir alsbald weder einkaufen, verkaufen noch sonstigen Handel treiben und ohne den wir uns nicht einmal mehr ausweisen werden können.

Welche Rolle dabei die Zahl 666 spielen könnte, ist in dieser Theorie weitgehend nebensächlich. Am ehesten wird angenommen, dass es sich dabei um die Addition der Zahlenwerte der Buchstaben desjenigen handelt, welcher hinter der Einführung des Malzeichens steht. Numerologisch lassen sich hier etliche Übereinstimmungen finden und auch notfalls passend zurechtbiegen.

Davon machen beispielsweise auch die Siebenten Tags Adventisten Gebrauch. Diese vertreten jedoch in Bezug auf das Malzeichen eine weitere und ganz eigene Ansicht. Sie gehen nämlich davon aus, dass mit dem Malzeichen in erster Linie ein rein kalendarischer Zwang verbunden sein wird. Ihrer Ansicht nach wird die katholische Kirche in der Trübsal politische Macht erhalten, um per Gesetz die Sonntagsheiligung verpflichtend einzuführen. Wer sich nicht daran hält, wird getötet werden.

Jetzt ist es nur leider so, dass bereits seit sehr langer Zeit in allen christlich geprägten Ländern der Sonntag der offizielle kirchliche Feiertag ist und ein zusätzliches Gesetz, extra nur gegen die weltweit etwa 16 Millionen Adventisten – und damit natürlich auch gegen die Juden – ziemlich seltsam anmuten dürfte.

Wenn wir im Hinblick darauf die EU betrachten, dann erkennen wir deren zunehmend atheistischen Züge und fragen uns, wieso dort ausgerechnet der Vatikan zu derartigem Einfluss kommen und vor allem mit welchem Hintergrund er ein solches sinnloses Gesetz erzwingen sollte. Im Zuge der verlogenen Antidiskriminierungsideologie ist nämlich eher eine noch stärkere Entchristiansierung zu befürchten.

Aber selbst einmal angenommen, dahinter würde sich mehr verbergen, dann bleibt die Frage: Was geschieht mit all den Millionen von Moslems, die inzwischen die christlichen Staaten, insbesondere Nordamerika und die EU-Staaten, unterwandert haben? Werden sich diese einem Sonntagsdiktat der katholischen Kirche einfach so unterordnen? Wer das glaubt, der glaubt sicher auch an das Märchen von der „Friedensreligion Islam“ – selten eine größere Lachnummer gehört.

Interessant ist, wie verbissen die Adventisten sich gegen die Realität zu wehren versuchen, denn an ihnen scheint genau diese letztgenannte Entwicklung vollkommen vorbei zu laufen. Es gibt jedoch einen ganz logischen Grund, warum sie sich standhaft weigern, ihre eigenartige Malzeichen-Theorie eines Sonntagsgesetzes aufzugeben: Würden sie das tun, verrieten sie die fundamentale Basis ihrer Kirche, weil auf exakt diesem Sabbatismus ihre gesamte Lehre aufgebaut wurde.

Dabei können sie ihre Ansicht vom Sonntagsgesetz scheinbar durchaus plausibel begründen. Allerdings ist das trotzdem kein Beweis dafür, dass diese richtig ist, zumal bei einer näheren Betrachtung der Details die Theorie dann doch nicht hält, was sie zunächst verspricht. Im Gegenteil, die Adventisten zeigen gerne auf den Splitter im Auge der anderen Kirchen und sehen den Balken in ihrem eigenen Auge nicht.

Was Herr Nicola Taubert hier kritisiert, ist ein typisches Eigentor der Adventisten. Der Vorwurf an die katholische Kirche, sie würde sich selbst über die Bibel erheben, ist zwar absolut berechtigt und zeigt, wie weit die katholische Lehre von der Wahrheit entfernt ist.

Doch die Adventisten agieren, was diese Täuschung betrifft, ganz auf Augenhöhe mit dem Vatikan, denn sie haben nicht nur die nachgewiesenermaßen falsche Prophetin Ellen Gould White zum Kernelement ihrer eigene Lehre gemacht, ja zu einem regelrecht göttlichen Kultobjekt erhoben, sondern sie stellen völlig unzweifelhaft Whites Aussagen, ihre Literatur und alle ihre Ansichten ebenfalls über die Bibel. Das ist jedoch absolut unbiblisch und aus christlicher Sicht mehr als verwerflich.

Einer der bekanntesten und einflussreichsten Adventisten ist sicherlich der in Südafrika lebende Professor Walter Veith. In seinen zahlreichen und spannenden Vorträgen über die biblische Endzeit beleuchtete er die gesamte Palette angefangen bei der Freimauerei, über die sogenannten Verschwörungstheorien, wie z.B. 11. September, bis hin zur Auslegung der Endzeitprophetie der Bibel.

Seine Vortragsreihe „Offenbarung“ aus dem Jahre 2003 ist vielen bekannt. Die Quintessenz dieser 21-teiligen Videoreihe lautet: Alles läuft auf ein Sonntagsgesetz hinaus und dieses wird das Malzeichen des Tieres sein. Wir können Herrn Veith jedoch keinen direkten Vorwurf machen, weil seit seinen Vorträgen inzwischen fast neun Jahre vergangen sind und in dieser Zeit hat sich viel getan. Es wäre aber trotzdem an der Zeit, die immer noch identisch wiederholten Auslegungen der veränderten Faktenlage anzupassen.

Eine der wesentlichen Veränderungen ist – das können heute immer mehr Menschen direkt bestätigen – die drastische Ausweitung des Einflusses des Islam in nahezu allen westlichen Ländern. Solange die Moslems nur einen Bruchteil der Bevölkerung ausmachen, verhalten sie sich zwar einigermaßen angepasst und zurückhaltend, doch mit steigender Anzahl stellen sie immer öfter und immer lauter alarmierende Ansprüche.

Die politisch korrekt geprägten westlichen Gutmenschen erkennen hier leider nicht annähernd, was passiert. Zunächst werden immer mehr Moscheen geduldet und auch alle ähnlichen Forderungen werden brav durchgewunken. Wer möchte schon unter seinen Mitmenschen als ausländerfeindlich gelten? Nur wenig später kommt dann jedoch bereits die Forderung nach der Einführung des islamischen Rechts, der Scharia. In Großbritannien urteilen angeblich bereits mehrere Gerichte auf dieser Basis.

Und genau jene Moslems würden sich also einfach so mit einem Sonntagsgesetz abfinden und ihr obligatorisches Freitagsgebet deswegen fallenlassen? Ganz bestimmt nicht, eher würde ein sofortiger Bürgerkrieg oder gleich der Jihad beginnen. Mittlerweile müsste eigentlich auch einem Walter Veith ein Licht aufgegangen sein, was dies betrifft.

Nun gut, die 666 als Malzeichen ist fragwürdig. Ebenso dünn sieht es auch mit dem sogenannten Sonntagsgesetz aus. Aber was sollte es denn dann sein? Wir befinden uns mit dem Islam bereits genau auf der richtigen Spur, auch wenn dieser Gedanke zunächst bei den meisten Stirnrunzeln und Kopfschütteln auslösen dürfte.

Aber zunächst betrachten wir einmal, woher die 666 überhaupt stammt. In verschiedenen alten Originalschriften stehen an dieser Stelle die griechischen Buchstaben „χξϛ“, namentlich Chi, Xi und Stigma, welche als Zahlenwerte dargestellt werden. Die Werte ergeben nach der Gematrie, der Zahlenmystik: 600, 60 und 6, in Summe also 666.

Es gibt allerdings auch Abschriften, welche als Zahlenwert 616 nennen, weil das Xi als „ι“, also Iota geschrieben wurde. Eines davon ist Papyrus 115, welches die griechischen Buchstaben „χιϛ“ zeigt und auf welchem das Iota ziemlich eindeutig kein Xi ist. Soll das jetzt etwa heißen, die 666 ist falsch und die 616 richtig? Nun, nicht direkt, beides dürfte falsch sein, denn nur in den übersetzten Texten werden hier Zahlen genannt, während in den Originalmanuskripten Symbole anstatt der Zahlen zu sehen sind.

Kennen Sie beispielsweise dieses Symbol? Es ist die reguläre Schreibweise für das Wort Basmala bzw. Bismillah auf arabisch und bedeutet „im Namen von Allah“. Drehen Sie dieses Symbol nun einmal um 90 Grad nach rechts und vergleichen Sie es mit dem Xi und dem Stigma der Originalschriften von Johannes.

Was noch fehlt ist das Chi. Werfen Sie einmal einen Blick auf die Flagge Saudi Arabiens und machen Sie sich anschließend auf die Google-Bildersuche nach „Muslimbruderschaft“ oder „Muslim Brotherhood„. Was Sie dann finden, könnte das Chi mit seinen beiden gekrümmten unteren Enden auf äußerst eindrückliche und vor allem simple Weise erklären.

Diese Zusammenhänge sind allerdings nicht das Ergebnis von irgendwelchen Islamgegnern, sondern das sagt ein ehemaliger muslimischer Terrorist. Der inzwischen bekennende Christ Walid Shoebat beginnt im nachfolgenden Video zunächst damit, zu erklären, dass der Antichrist seiner Meinung nach ein Moslem sein muss:

Herr Shoebat erklärte denselben Zusammenhang an anderer Stelle nochmals sehr eindrücklich:

Die Bibel hatte sicherlich auch keine wilden Zahlenspielereien beabsichtigt, um ihre Leser besonders herauszufordern. Sah Johannes vielleicht ganz einfach etwas in dieser Art, wie Muslimbrüder mit ihren Stirnbändern oder einer Jihad-Flagge am Arm?

Haben wir hier nun etwa das echte Malzeichen des Tieres vor unseren Augen? Es sieht ganz stark danach aus, denn nicht nur die Logik überzeugt, sondern auch der zugehörige Hintergrund. Zwar sah Johannes in seiner Vision der Offenbarung das Malzeichen, konnte es aber nicht verstehen, weil es aus arabischen Symbolen bestand. Er wusste vielleicht nicht, dass es sich um eine andere Sprache handelte und ging daher davon aus, dass es griechische Zahlenwerte waren und schrieb diese nieder. Ein Moslem dagegen erkennt sofort, was in Wirklichkeit damit gemeint ist.

In welcher Art und Weise und vor allem binnen welchen Zeitraums der Islam zur Weltreligion aufsteigen könnte, ist schwer zu sagen. Allerdings ist die diesbezügliche Tendenz nicht mehr zu leugnen, sondern wer einigermaßen wach ist, hat diese Entwicklung längst erkannt.

Wäre dies der einzige Hinweis auf den Islam in Bezug auf das Malzeichen bzw. die kommende Welteinheitsreligion und den Antichristen, könnten wir die Vergleiche vielleicht noch als relativ zufällig abhandeln. Absolut erdrückend wird die Beweislast jedoch dann, wenn wir den Islam, seine Lehre und seine Prophezeiungen, v.a. aus den Hadithen, mit den Prophetien der Bibel vergleichen.

Joel Richardsons unbedingt lesenswertes Buch „Der islamische Antichrist“ sorgt hierbei für mehrfach herabfallende Kinnladen, so überwältigend sind die von ihm aufgezeigten Fakten. Wer dabei die ganzen Übereinstimmungen noch leugnet oder als Zufall bezeichnet, muss wahrhaft blind sein.

Schlussendlich wissen wir es noch nicht, was das Malzeichen sein wird, aber es spricht sehr vieles für das Genannte. Hinzu kommt, dass wir unzweifelhaft in einer Zeit leben, welche aus biblischer Sicht als Endzeit bezeichnet wird. Wohl dem, der die Zeichen erkannt und sich positioniert hat. Es ist eigentlich ganz einfach, wäre da nur nicht der Stolz der Menschen, zuzugeben, dass der einzige Weg zur Erlösung über Jesus Christus führt.

164 Replies to “Das Malzeichen des Tieres lautet nicht 666?”

  1. Nun gut Hartmut nach deiner Version ist also geklärt wer der Antichrist ist.Das ist mir verdächtig denn da bin ich mir nicht so sicher.Man muss keine okkulten Zahlenspielereien betreiben um Erkenntnis zu erlangen.Ich überlasse das lieber den Kabbalisten und Mystikern vor denen uns die Bibel ausdrücklich warnt.Aber wenn schon Zahlen dann doch bitte die naheliegende mit dem sogenannten „Davidstern“ oder dem Hexagramm dass sechs Spitzen hat, sechs gleichschenklige Dreiecke bildet und im Innern ein Sechseck mit sechs Seiten bildet und so die Zahl 666 darstellt.Wie ich bereits erwähnte geht das auf Salomon und seine Abtrünnigkeit zurück der sich jedes Jahr 666 Talente (je ca. 27KG) Gold auszahlen lies.(1. Könige 10 und 1. Könige 11)Das Hexagramm das auch als der Schlüssel Salomons bekannt ist wird in der Bibel auch als der Stern Remphans bezeichnet.Siehe Apostelgeschichte 7:43 „Ihr habt das Zelt des Moloch und das Sternbild eures Gottes Remphan umhergetragen, die Bilder, die ihr gemacht habt, um sie anzubeten. Und ich werde euch wegführen über Babylon hinaus.»“ oder Amos 5:26.Über Molech oder Moloch werde ich jetzt lieber nichts weiter sagen.Das scheussliche Opferritual was damit im Zusammnehang steht mag jeder selbst finden..

    In der Bibel steht in 1. Johannes 4:2-3 „Daran erkennet ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt: «Jesus ist der im Fleisch gekommene Christus», der ist von Gott; und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von welchem ihr gehört habt, daß er kommt; und jetzt schon ist er in der Welt.“
    Für wen trifft das denn zu vorderst zu.Für das Judentum die weder das NT aktzeptieren noch das AT alleine als ihre „Bibel“ aktzeptieren sondern in erster Linie den babylonischen Talmud und natürlich die Zohar, Sohar nebst der Kabbalah.
    Da Hartmut Luther erwähnte möchte ich erinnern das er das Buch „Von den Juden und ihren Lügen“(http://www.archive.org/details/Luther-Martin-Von-den-Juden-und-ihren-Luegen) geschrieben hat das wie folgt beginnt:“Alles ängstliche Seufzen und Sehnen und Hoffen ihres Herzens geht dahin, daß sie einmal mit uns Heiden umgehen könnten, wie sie zur Zeit Esthers in Persien mit den Heiden umgingen. O wie lieb haben sie das Buch Esther, das so fein zu ihrer blutdürstigen,rachgierigen, mörderischen Begier und Hoffnung stimmt! Kein blutdürstigeres und rachgierigeres Volk hat die Sonne je beschienen,als die sich dünken lassen, sie seien darum Gottes, daß sie sollen und müssen die Heiden morden und würgen. Und es ist auch das
    vornehmste Stück, das sie von ihrem Messias erwarten, er solle die
    ganze Welt durch ihr Schwert ermorden und umbringen. Wie sie denn im
    Anfang an uns Christen in aller Welt wohl erwiesen und noch gerne
    täten, wenn sie es könnten, habens auch oft versucht und darüber auf
    die Schnauze weidlich geschlagen worden sind.“ Über den Talmud schrieb er: „Buch voller Abgötterei, Fluch und Lästerung“

    Die RKK weltweit wird von den Juden kontrolliert.Die Rothschilds verwalten die Vatikanbank bereits seit 1826.Papst Paul II war polnischer Jude und Benedikt ist es ebenso.(http://www.fsanvicenteferrer.org/2011/03/pablo-vi-juan-pablo-ii-y-benedicto-xvi.html)Ex Jesuiten General Hans von Kolvenbach ist dänischer Jude.Die Rituale,Regeln,Verwaltung,Aberglaube und Pomp ist nichts weiter als jüdischer Talmudismus verkleidet in „christlichen“ Kleidern.

  2. Zu 31 Matt: Wenn Luther eine solche Sicht der Dinge hatte, welche die Juden betraf, ist es doch umso erstaunlicher, daß er nicht zum gleichen Schluß kommt wie du, daß der Antichrist von den Juden käme. Er muß etwas gehabt haben, das ihn vor diesem Fehlschluß bewahrte – vermutlich die Inspiration Jesu Christi, für dessen Wort von der Gerechtigkeit aus Glauben er sein Leben gegen den Papismus riskierte. (Gott sei Dank!)
    +++
    Für die Juden gilt nichts anderes als was Paulus schon gesagt hat:
    Röm 9:6-9 (Elb)
    Nicht aber als ob das Wort Gottes hinfällig geworden wäre; denn nicht alle, die aus Israel sind, diese sind Israel, auch nicht, weil sie Abrahams Same sind, sind alle Kinder, sondern „in Isaak wird dir ein Same genannt werden“. Das ist: Nicht die Kinder des Fleisches, diese sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Same gerechnet. Denn dieses Wort ist ein Verheißungswort: „Um diese Zeit will ich kommen, und Sara wird einen Sohn haben“.
    Röm 9:27 Jesaias aber ruft über Israel: „Wäre die Zahl der Söhne Israels wie der Sand des Meeres, nur der Überrest wird errettet werden.
    Röm 11:4-5
    Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? „Ich habe mir übrigbleiben lassen siebentausend Mann, welche dem Baal das Knie nicht gebeugt haben“. Also ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest nach Wahl der Gnade.
    Röm 11:10-12
    Verfinstert seien ihre Augen, um nicht zu sehen, und ihren Rücken beuge allezeit!“ Ich sage nun: Sind sie etwa gestrauchelt, auf daß sie fallen sollten? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall ist den Nationen das Heil geworden, um sie zur Eifersucht zu reizen. Wenn aber ihr Fall der Reichtum der Welt ist, und ihr Verlust der Reichtum der Nationen, wieviel mehr ihre Vollzahl!
    Es kann daher keine angemessene Interpretation des jüdischen Volkes und seiner Rolle geben, es sei denn man zieht das Wort Gottes zu Rate.
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    Der Freund der Wahrheit (und der Schrift) wird folgende Zitate aus dem NT zum Katholizismus klärend + hilfreich finden (Die Bibelstellen kann jeder auch in der deutschen Bibel nachschlagen):
    Matthew 16:18-19, „And I say also unto thee, That thou art Peter, and upon this rock I will build my church; and the gates of hell shall not prevail against it. And I will give unto thee the keys of the kingdom of heaven: and whatsoever thou shalt bind on earth shall be bound in heaven: and whatsoever thou shalt loose on earth shall be loosed in heaven.“
    Matthew 18:1, „At the same time came the disciples unto Jesus, saying, Who is the greatest in the kingdom of heaven?“
    Matthew 20:25-26, „But Jesus called them unto him, and said, Ye know that the princes of the Gentiles exercise dominion over them, and they that are great exercise authority upon them. But it shall not be so among you: but whosoever will be great among you, let him be your minister;“
    In other words.. you should not have a Pope. Deutsch: In anderen Worten: Ihr sollt keinen Papst haben.“ Amen.
    Es kommt immer darauf an, was man liest, wo man sich informiert, welchen Geist man dabei aufnimmt.
    http://www.remnantofgod.org/pope1.htm
    +++
    Ich möchte bei dieser Gelegenheit noch einmal auf etwas zurückkommen, das bisher keine Berücksichtigung fand. Die aufgeworfene Frage lautete:
    Wer oder welche Körperschaft kann denn überhaupt das Recht zum Unrecht machen; und welche Macht kann denn solche Unrechtsgesetze, die den Menschen zum Hungertod verurteilen, wenn er sich nicht dem römisch-katholischen Glauben und dessen Handlungsanweisungen unterwirft, überhaupt weltweit durchsetzen? Bekanntlich hat der Papst ja keine Divisionen.
    Offbg. 13, ab Vers 11. Ich verweise auf den Zusammenhang von Tier mit zwei Hörnern (unter Evangelikalen als USA bekannt), dem ersten Tier (unter Evangelikalen als Rom identifiziert) und dem Bild des Tieres. Dort haben wir die Macht, welche die ganze Welt zwingt, etwas zu tun, was sie sonst nicht täte: Das Bild des Tieres anzubeten.
    In Vers 12 wird geklärt, welche Macht es ist, die es ausübt…
    Off 13:12 Und es übt alle Macht des ersten Tiers vor ihm (demnach die römische Macht des historischen Papismus); und es macht, dass die Erde und die darauf wohnen, anbeten das erste Tier, dessen tödliche Wunde heil geworden war (offenbar gelangt Rom zu neuer Macht & großem Einfluß). In Vers 14 + 15 wird dem ersten Tier ein Bild geformt, und dann beginnt dies Bild auch noch zu reden und verfügt, daß alle getötet werden (also nicht mehr nur verhungern), die das Bild des Tieres nicht anbeten.
    Hier haben wir die Unrechtsinstanz, die alle töten läßt, welche das Konterfei des ersten Tieres, also Roms, nicht anbeten.
    Die spannende Frage lautet: Wer ist das Bild des Tieres?

  3. Das Problem ist das Zionisten oder Judeo-Christen, was natürlich ein Oxymoron ist, verwechseln wer denn Gottes Volk ist.Sind es die Juden die Christus verworfen haben.Nein es sind die Christen die Jesus als ihren Heiland und Erlöser angenommen haben.
    Wer ist der Same Abrahams,etwa die Juden? Das sei ferne.Es ist Jesus Christus allein der vor Abraham war.All die Betonungen wie Jesus war ein Jude oder aus der Blutlinie sind eine Verleugnung und Gotteslästerung denn sie möchten nicht wahrhaben das Jesus wirklich der Sohn Gottes,Gott selbst ist.Alle die Versuche der Juden die Christen zu talmudiesieren oder zu judaisieren sind eine List des Widersachers der ihr Vater ist.
    In Galater steht ganz klar wer denn Abrahams Same ist. Alles andere ist Augenwischerei und Verblendung.Galater 3:29 „Gehört ihr aber Christus an, so seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben.“

    Zur RKK die wie ich oben ausführte von maskierten Talmudisten und dem Grand Sanhedrin dem wirklichen theokratischen Klerus hinter der RKK,kontrolliert wird, möchte ich anmerken das Gott sich sehr wohl aus der Mitte der katholischen Kirche Leute bewahrt hat, die an die Lehre des Evangeliums festhalten.Als wahrer Christ solle man natürlich genau überlegen ob das noch eine geistige Heimat bleiben kann.Aber erst recht sollten judeo-Christen ihre Bindung an den Terrorstaat Israel überdenken.Sonst machen sie sich an den vielen Kriegen gegen Zivilisten oder gar an weiteren präventiv Kriegen für Israel,mitschuldig.
    Ob ein jüdischer Papst nun aus ihrer Mitte als Antichrist hervorgeht,denn wir hatten ja bereits mindestens drei, oder sich ein Grand Rabbi aus dem Sanhedrin in Jerusalem als ihr Rebbe oder Maimonides in einen neuen Tempel setzt mag ich nicht beurteilen.Mich wundert es sehr das manche Christen bei dieser Abtrünnigkeit die seit über 2000 Jahren anhält mitmachen und es ihnen vollkommen egal, das rabbinisches Judentum eine Gegenbewegung gegen das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus der eins ist mit dem Vater und dem Heiligen Geist.Das muß aber jeder mit sich selbst ausmachen.Ob er dann im Sinne der Bibel Christ ist, oder im Sinne des Talmuds eher ein Judaist ist ein Christus Leugner ist sollte derjenige sich reifllich überlegen. Denn in Johannes 14:6 steht eindeutig.“Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!“ Full Stop!

  4. @ 33 Matt Zur Frage, wer von den Juden nun zum Volk Gottes gehört, bleibt mir nur zu sagen, daß wir da keine Differenz zu haben scheinen.
    Röm 2:29 sondern das ist ein Jude, der’s inwendig verborgen ist, und die Beschneidung des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Eines solchen Lob ist nicht aus Menschen, sondern aus Gott.
    Röm 3:29 Oder ist Gott allein der Juden Gott? Ist er nicht auch der Heiden Gott? Ja freilich, auch der Heiden Gott. Röm 3:30 Sintemal es ist ein einiger Gott, der da gerecht macht die Beschnittenen aus dem Glauben und die Unbeschnittenen durch den Glauben.
    Eph 2:11-16 … die ihr weiland nach dem Fleisch Heiden gewesen seid und die Unbeschnittenen genannt wurdet von denen, die genannt sind die Beschneidung nach dem Fleisch, …, dass ihr zur selben Zeit waret ohne Christum, fremd und außer der Bürgerschaft Israels und fremd den Testamenten der Verheißung; daher ihr keine Hoffnung hattet und waret ohne Gott in der Welt. Nun aber seid ihr, die ihr in Christo Jesu seid und weiland ferne gewesen, nahe geworden durch das Blut Christi. Denn er ist unser Friede, der aus b e i d en eines hat gemacht und hat abgebrochen den Zaun, der dazwischen war, indem er durch sein Fleisch wegnahm die Feindschaft, nämlich das Gesetz, so in Geboten gestellt war, auf dass er aus z w e i e n einen neuen Menschen in ihm selber schüfe und Frieden machte, und dass er beide versöhnte mit Gott in einem Leibe durch das Kreuz und hat die Feindschaft getötet durch sich selbst.

    Es ist nach meinem Verständnis daher unbeachtlich, welcher Art die Feindschaft durch gewisse Juden heute auch sein mag, denn der Herr kennt die Seinen. In Christo zu sein durch die Wiedergeburt aus dem Worte und dem Geiste Gottes, ist das Entscheidende (s. 1 Pet 1:22-23). Dann ist die Errettung unumkehrbar.

    Zitat: … möchte ich anmerken das Gott sich sehr wohl aus der Mitte der katholischen Kirche Leute bewahrt hat, die an der Lehre des Evangeliums festhalten.“

    Wenn es das tatsächlich gibt, was ich sehr bezweifle, denn auch ein geistliches Umfeld prägt und beeinflußt, dann haben diese Leute aber schon fast den Zug verpaßt. Das Leitung durchs wahre Evangelium läßt auch gar nicht zu, daß jemand, der tatsächlich von neuem geboren ist, es dort aushalten kann. Er wird die Umstände und all die Abgötterei unerträglich finden. Und darum wird er auch verstehen, was ihm oder ihr in Off 18:4 gesagt wird (ebenso in 2 Kor 6:17)
    Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf dass ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen!

    Hier sind wir nun am entscheidenden Punkt: Wenn man nicht weiß, wo man sich dort befindet, kann man auch nicht herausgehen. Man muß wissen, wo der Antichrist sein Hauptquartier hat – wieso sollte man sich denn sonst von ihm trennen? Deshalb haben die bedeutendsten Protestanten bis heute, nicht nur in der Vergangenheit, klar formuliert, wer 666 ist und was es alles beinhaltet (denn Off 17 gehört dazu), was man auch völlig unabhängig + unbeeinflußt von den Seven day Adventists und Prof. Veith erkannt haben kann. Für Bruder Horst Deckert, München, ist dies bspw. auch völlig klar. Ich nenne damit nur ein dt. Beispiel.

    Das “Fundament” der RKK ist nach wie vor der Apostel Petrus (wie behauptet wird) und die daraus abgeleitete – angeblich ununterbrochene – Nachfolge aller anderen Päpste. Nun weiß man inzwischen, daß Apostel Petrus niemals in Rom gewesen ist, dort also auch nicht begraben liegen kann. Tatsächlich ist es so, daß ein anderer Simon, nämlich der Simon Magus aus Apg. 8, der sich damals als Zauberer hervorgetan hatte und die Kraft des Heiligen Geistes mit Geld kaufen wollte, nach Rom gegangen ist und dort seine katholische (d.h. universelle) Religion eingeführt hat. Er hat aller Wahrscheinlichkeit nach dann den Zunamen Peter bekommen, der eigentlich eine generelle Bezeichnung für einen Gott ist. Er war Synkretist und hat damalige heidnische Kultformen und Mysterien mit christlichen Elementen vermischt, woraus sich die römische Nachahmung des wahren Christentums entwickelt hat.
    M.a.W. die RKK hat in Wahrheit überhaupt kein Fundament; sie ist auf einer großen Lüge über den Apostel Petrus aufgebaut. Wer Englisch lesen kann, mag sich hier genauer informieren:
    http://members.tripod.com/sword_of_the_spirit/magus.htm

  5. Ich hab ein bißchen gewartet, ob jemand auf die Entlarvung des falschen Simon Peter in Rom reagieren würde. Ich hatte angenommen, daß der eine oder andere elektrisiert sein würde, wenn er in diese Entdeckung von außerordentlicher Bedeutung eingeführt wird, und angenommen, daß noch jemand außer mir sich freuen würde an den hervorragenden Nachweisen des deutschen Protestanten und Ordinarius für Kirchengeschichte Adolf von Harnack im 19. Jahrhundert, indem er vielleicht dem link in englischer Sprache folgte. Das ist offenbar nicht geschehen. Wie ich weiter oben angemerkt hatte, gibt es in Deutschland keinen lebendigen Diskussionsstand in diesen Fragen, augenscheinlich weil es kaum jemanden interessiert, ob der Katholizismus oder der Potestantismus wahr ist bzw. mit der Bibel übereinstimmt.
    +++
    Ich komme daher zurück auf die Frage, die ich in 32 (und vorher auch schon) aufgeworfen hatte: Wer ist das Bild des Tieres (das bisher keinerlei Erwähnung fand)? Das Verständnis darüber dürfte sich in naher Zukunft als sehr wichtig erweisen.
    Es war deutlich geworden, daß ein so selbstverständliches Grundrecht wie Kaufen und Verkaufen nur von einer sehr mächtigen Institution in Fage gestellt und eingeschränkt sowie aufgehoben werden kann. Darum ist die Frage zwingend, wer denn das sein könnte. So eine Institution kann unmöglich über Nacht entstehen, vielmehr ist es wahrscheinlich, daß es eine zurzeit schon bestehende Einrichtung sein dürfte, die von einem bestimmten Zeitpunkt an ihre Funktion erweitert und von einer noch größeren Macht dazu legitimiert wird.
    Daraus ergibt sich die nächste Frage, woher denn die Legitimität, die moralische Berechtigung für die eine wie für die andere Macht kommt, überhaupt so etwas zu tun? Man kann nach einigem Nachdenken m.E. nur zu folgendem Schluß kommen: Beide Mächte, beide Institutionen müßten schon längerer Zeit als Meinungsbildner und bis zu einem gewissen Grade auch als moralische Instanzen gewirkt und Anerkennung gefunden haben. Dies ist am ehesten möglich, wenn es sich um Institutionen handelt, die seit Jahrhunderten existieren und eine breite Basis (Mitgliedschaft) in der Bevölkerung haben.
    An diesem Punkt bietet sich eine Lösung quasi von selbst an, denn sowohl die römisch-katholische wie auch die protestantischen Kirchen erfüllen beide diese Voraussetzung (von der relativ geringen Zahl der Austritte abgesehen). Eine so breite Basis wie sie – in Zahlen ausgedrückt: 1,3 Milliarden RKK; 800 Millionen in Protestantischen Kirchen – kann sonst keine Institution vorweisen – bis auf die des Islam von 1,5 Milliarden. Vom Islam ging und geht in der heutigen Welt aber keine Meinungsführerschaft aus. Ihnen fehlt vor allem ein erprobter und effizienter Organisationsgrad.
    Politische Orientierungen, Vorschläge und Konzepte haben beide Großkirchen seit vielen Jahren immer öfter herausgegeben. Immer offensichtlicher haben sie sich in gesellschaftspolitischen Fragen zu Wort gemeldet, allerdings ohne daß sie einen über den karitativen Bereich und die Geburtenfrage hinausgehenden, nennenswerten gestalterischen Einfluß gehabt hätten – von den Hunderten von Millionen, mit denen der Steuerzahler ihren gesellschaftlichen Beitrag und Bestand garantiert, einmal abgesehen.
    Was denn aber, wenn die ökonomische Entwicklung insgesamt sich als unrettbar desolat und die Politik sich als letzten Endes ohnmächtig erweist? Was denn aber, wenn nach einem Währungscrash und dem Verlust der Vermögen aller Bürger Politik und Wirtschaft ihre Glaubwürdigkeit und Legitimation einbüßen?
    Wer soll dann die Führung übernehmen? Es müssen möglichst unverbrauchte Kräfte sein, die nicht all ihre Glaubwürdigkeit verloren haben.
    Was denn aber, wenn solche Kräfte auch noch auf ein seit vielen Jahrzehnten angehäuftes Vermögen zurückgreifen können, so bedeutend, daß es tatsächlich als lender of the last resort, als der letztmögliche bailout, die letztmögliche Stütze für eine kollabierende Weltwirtschaft fungieren und wirksam werden kann?
    Darum wird hier auf das unschätzbare Vermögen der RKK und das nicht unbeträchtliche Vermögen auch der Protestantischen Kirchen verwiesen – unbeachtlich der zahllosen Dementis von beiden Seiten.
    Jeder weiß, daß wer bezahlt auch ansagt, welche Musik gespielt wird.
    Und es könnte dann eine ‚wahre Globalisierung‘ eingeleitet werden, die ganz anderen Ordnungsprinzipien folgt als denen des Finanzkapitals.
    Und man stelle sich vor, es würden Regeln eingeführt, die gerechter sind als alles, was man bisher gekannt hat… Man stelle sich vor, die Wirtschaft würde wieder zum Laufen gebracht, die Leute bekämen wieder Arbeit und ausreichend zu essen.
    Nur nicht bei denen, die sich nicht dem Weltkirchenrat oder World Council of Churches anschließen. Und wenn man gar keinen Wert darauf legen würde, daß die Muslime ihrem Koran abschwören, sondern einfach nur Mitglieder werden?
    Wer würde sich dem dann verweigern wollen?
    Es könnte sich lohnen, dies einmal konsequent zuende zu denken.

  6. „Jetzt ist es nur leider so, dass bereits seit sehr langer Zeit in allen christlich geprägten Ländern der Sonntag der offizielle kirchliche Feiertag ist …“
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    „Die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen mit ihrer Unterstützung; und mein Volk liebt es so!

    Was wollt ihr aber tun, wenn das Ende davon kommt?“(Jer. 5, 31)
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    „Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß;
    vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel,
    und es wurde keine Stätte für sie gefunden“ (Offb. 20, 11).

    Das Kreuz von Golgatha offenbart nicht eine sentimentale Gottheit.
    Hier wird nicht mehr gespottet und belächelt, hier wird Sünde blutig ernst genommen. Gibt es ein furchtbareres Gericht?
    Gibt es gleichzeitig größere Liebe?
    Dies allein ist der wahre Gott.

    Die Rebellion gegen den ewigen Gott hat uns in die Herrschaft seines Feindes, eines Geschöpfes also, gebracht.
    Die Absoluta Gottes lassen keine andere Möglichkeit zu.
    Die Bibel nennt diesen Diabolos den Gott der Welt.

    Der Gott dieser Welt oder dieses Zeitalters.
    Der Erfinder aller Religionen und Gründer der meisten sogenannten Kirchen.
    Seine Dimensionen sind unsere wahre Natur. Folglich behagen uns so sehr die Relativismen, deklarieren wir die Absoluta so bereitwillig als Schwarzweißmalerei.
    Dem ewigen Bezugspunkt entglitten, ist das Vergängliche, das Relative zur Norm, zum Götzen, zum Gott geworden. Deswegen stellen wir auch so eine erstaunliche Einheit fest, man hat schließlich den gleichen Initiator, wie die sich ständig erweiternde Ökumene augenscheinlich demonstriert.

    Darum erfreut uns so sehr der goldene Mittelweg, pflastern wir ihn fröhlich und immer unbiblischer mit ökumenischen Verheißungen. Deswegen sind wir so krankhaft religiös veranlagt, und befriedigen uns so sehr die Bilder und das Zeremoniell, halten wir unerschütterlich fest an der Tradition. Wie sagt doch Gottes Wort? „Sie halten so fest
    am falschen Gottesdienst, dass sie nicht umkehren wollen“ (Jer. 8,5).

  7. zu 36 Gut beobachtet und anschaulich dargestellt. Und wohin wird das alles führen? Darüber sollte Klarheit bestehen. Es führt zum Malzeichen des Tieres: 666. Die Entwicklung ist daher nicht nur zu beklagen, sondern es ist zu erkennen, wie spät es ist und was die Ökumene in Vorbereitung hält. Klarheit sollte herrschen über ihre globalistischen Ziele. Dies war Intention und Zweck der Kommentare zur biblischen Zahl 666. Wer sie weder als treffende Chiffre erkennt noch auf den Antichristen bezieht, dessen Identität für jeden echten Protestanten offen zutage liegt, wird dieser Macht erliegen und verloren gehen. Weil es so weitreichende Folgen hat, hat die Schrift davor gewarnt und es dem Gläubigen aufgegeben, zu forschen und herauszufinden, was sie bedeutet.
    Und in 37 haben wir den Hinweis auf eine erstklassige Darstellung der US heute
    Off 13:11 Und ich sah ein anderes Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner gleichwie ein Lamm und redete wie ein D r a c h e.
    Das ist aus ihnen geworden.

  8. Es ist ja ein wichtiges Anliegen diese Blogs, das oft herausgestellt wurde, daß sich jeder stets selbst informieren solle, statt einfach nur zu glauben, was andere sagen. Darum hab ich mir den Video mit Mr. Walid Shoebat und seiner Interpretation angeschaut und auf das geachtet, was er dazu eingangs sagt:
    „Warum soll Gott uns drei griechische Buchstaben als Rätsel geben, er ist kein Autor von Geheimnissen. („God is no author of mysteries“, sagt er, die Übersetzung im Untertitel macht daraus „… er ist kein Mysterienautor.“ Das ist nicht genau das, was er sagt.
    Noch einmal: „Gott ist kein Autor von Geheimnissen.“ Dies behauptet Mr. Shoebat.
    Dieser Punkt ist wichtig, weil er das Mißverständnis, um nicht zu sagen die Unkenntnis des Sprechers über die Bibel offenbart.
    Der Punkt ist wichtig, weil er direkt im Widerspruch steht zur Bibel. Man fragt sich, ob Mr. Shoebat die Bibel überhaupt jemals sorgfältig gelesen hat.
    Und der Punkt ist wichtig, weil Mr. Shoebat demnach von ganz falschen Voraussetzungen ausgeht.
    Zum Nachweis hier einige Geheimnisse:
    (1) Mt 13:11 Er antwortete und sprach: Euch ist es gegeben, dass ihr das G e h e i m n i s des Himmelreichs verstehet; diesen aber ist es nicht gegeben.
    (2) Mt 13:36 Da ließ Jesus das Volk von sich und kam heim. Und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das G e h e i m n i s vom Unkraut auf dem Acker.
    (3) Röm 11:25 … nicht verhalten, liebe Brüder, dieses G e h e i m n i s (auf dass ihr nicht stolz seid): Blindheit ist Israel zum Teil widerfahren, so lange, bis die Fülle der Heiden eingegangen sei
    (4) 1.Kor 4:1 Dafür halte uns jedermann: für Christi Diener und Haushalter über Gottes G e h e i m n i s s e .
    (5) 1.Kor 13:2 … und wüsste alle G e h e i m n i s s e und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also dass ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
    (6) 1.Kor 14:2 … der redet nicht den Menschen, sondern Gott; denn ihm hört niemand zu, im Geist aber redet er die G e h e i m n i s s e .
    (7) Eph 3:3 dass mir ist kund geworden dieses G e h e i m n i s durch Offenbarung, wie ich droben aufs kürzeste geschrieben habe…
    (8) Off 1:20 Das G e h e i m n i s der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und die sieben goldenen Leuchter: die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden; und die sieben Leuchter, die du gesehen hast, sind sieben Gemeinden.
    (9) Off 10:7 sondern in den Tagen der Stimme des siebenten Engels, wenn er posaunen wird, soll vollendet werden das G e h e i m n i s Gottes, wie er hat verkündigt seinen Knechten, den Propheten.
    (10) Off 17:5 … Stirn geschrieben einen Namen, ein G e h e i m n i s: Die große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden.

    So könnte man viele weitere Stellen auflisten, die allesamt von Geheimnissen sprechen, die mit dem Wort Gottes, dem Reich und der Erlösung zu tun haben. Jeder kann diese Stellen in seiner Konkordanz selbst nachschauen.
    Diese große Zahl von Geheimnissen läßt nur den Schluß zu, daß die Bibel ein Buch voller Geheimnisse ist, die sich nicht jedem Leser ohne weiteres offenbaren.
    Darum ist nur folgerichtig, daß die Schrift an der maßgeblichen Stelle von etwas spricht, das die allermeisten Leser einfach übersehen:

    Off 13:18 Hier ist W e i s h e i t ! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tiers; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.
    Man könnte es so verstehen: Hier kommt Weisheit. Aufgepaßt. Diese Weisheit verklausuliert, sie symbolisiert etwas.
    Man könnte es auch oder zugleich so verstehen: Es ist Weisheit erforderlich, um das Geheimnis hinter der Zahl richtig zu deuten.

    Auf keinen Fall ist es „ganz einfach“, wie Mr. Shoebat tatsächlich sagt. Das zeigt allein die Tatsache, daß es unzählige Interpretationsversuche gegeben hat!
    Meiner Ansicht nach muß es die Weisheit von Sprüche 2 sein, die nötig ist, um die Zahl richtig zu deuten.
    +++
    Mr. Shoebat erwähnt dann verschiedene Handschriften und greift den Codex Sinaiticus heraus, ohne es überzeugend zu begründen, weshalb er sich gerade auf diese Handschrift stützt. Vermutlich darum, weil sich dort keine griechischen Zahlzeichen im Wert von 666 finden. Warum diese Handschrift in diesem Punkt von den anderen abweicht, bedarf einer größeren Untersuchung unter Fachleuten. Es findet sich statt des Chi und des Xsi und des sigma in den anderen Handschriften nur ein Epsilon und ein Xsi (60) sowie ein hochgestelltes Jota. Seltsamerweise spricht Mrt. Shoebat davon, daß sich dort nur „Symbole“ fänden. Welche Sysmbole, das verrät er nicht. Sorry, aber das ist schlicht nicht wahr. Es finden sich dort die genannten Buchstaben. Jeder kann sich den Codex Sinaiticus selbst im Netz aufrufen und es überprüfen. Es ist sehr gut aufbereitet.
    Was dem Laien, mit griechischer Buchstabenkenntnis und einigen Basics des Altgriechischen aus der Schulzeit vesehen, auffällt, ist, daß hier das Wort ANTHROPOS (Mensch) fehlt.

  9. Noch zu 39 und als Abschluß: Um genauer zu sein: Wie kann dort das vollständige Wort Anthropos für „Mensch“ fehlen?“ Weil ihm genau fünf Buchstaben fehlen, nämlich ‚throp‘. ‚An‘ ist vorhanden und die Genitivendung ‚ou‘ ist ebenfalls vorhanden. Nun muß der Antichrist aber ein Mensch sein, daran führt kein Weg vorbei. Vgl. 2 Thes 2:3-9 . Darum ist mir die Unvollständigkeit des Textes gerade an dieser Stelle einigermaßen verdächtig.
    Wie dem auch sei, auch der Codex Sinaiticus enthält nun einmal eine zweifache Verwendung des Begriffs ZAHL und nicht „Symbol“.
    Der Text lautet
    Off 13:18 Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig. In Off 15:2 wird die Zahl noch einmal erwähnt: … gläsernes Meer, mit Feuer gemischt, und die Überwinder über das Tier und über sein Bild und über die Zahl seines Namens an dem gläsernen Meere stehen, …
    Die Zahl des Namens des Tieres und die des Menschen sind offenbar identisch, nämlich 666. Und wie es scheint, macht das Bild des Tieres hier auch keine Ausnahme. Nochmals: Es ist demnach von einer ZAHL die Rede und nicht von Symbolen, die Mr. Shoebat unbedingt auch woanders, nämlich im islamischen Raum, gefunden haben will. In Off 13:17-18 taucht der Begriff ZAHL viermal auf. Zusammen mit der Stelle in Off 15:2 haben wir dann ein fünfmaliges Auftauchen des Begriffs ZAHL.
    Wie man bei dieser Faktenlage überhaupt auf die Idee kommen kann, die Schreiber hätten sich allesamt vertan und allen Ernstes 5 mal den Begriff Zahl mit dem Begriff „Symbol“ verwechselt, das erschließt sich keinem Menschen, der sich vom common sense leiten läßt.

    Darum handelt es sich nach einer genauen, logischen und wortgetreuen Analyse der genannten Fakten bei der Hypothese, es handele sich gar nicht um die Zahl 666, sondern aufgrund gewisser Ähnlichkeiten griechischer Buchstaben mit arabischen Wörtern (oder Schriftzeichen), um eine weder plausibel noch nachvollziehbar begründete Konstruktion, hinter der möglicherweise ein unbewußtes Verlangen steht, daß Tier + Antichrist + Bild des Tieres doch bitte nichts mit dem Vatikan zu tun haben mögen.

    Es erübrigt sich zu sagen, daß man sich bei so überlebenswichtigen Fragen nicht von Wünschen und Hoffnungen leiten lassen darf.

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