Die Energie-Lüge

Wie gefährlich ist Kernenergie tatsächlich? Können wir auf 100% Sonnen- und Windenergie umsteigen? Oder werden wir belogen in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit der „erneuerbaren Energien“?

Ökologisch, grün und politisch korrekt

Erika Grazilis / pixelio.de

So muss die Energieversorgung von heute sein. Im Strommix unseres Landes hat weder Kernenergie etwas zu suchen noch dürfen CO2-erzeugende Rohstoffe verbrannt werden. Am liebsten hätten die Ökos ein eigenes Windrad im Garten und eine Solaranlage auf dem Dach – und somit nur sporadisch Strom.

Deindustriealisierung mittels Energiewende

Dass sich die selbsternannten Umwelt-, Klima- und Weltretter eine solche Riesenwindmühle in den eigenen Garten stellen würden, ist natürlich ein Scherz. Nicht einmal in Sichtweite wollen die meisten von ihnen diese zwangssubventionierten Strompreisverstärker haben. Ihr eigener Strom muss selbstverständlich trotzdem irgendwie „grün“ sein.

Die meisten dieser Gutmenschen glauben zudem, sie könnten sowohl auf „Atomkraft“ als auch auf sämtliche anderen herkömmlichen Kraftwerke verzichten, der Strom komme doch schließlich aus der Steckdose. Stattdessen sollten unbedingt noch mehr Riesenspargel, Solarparks und Biomassekraftwerke errichtet werden.

Alles andere sei dumm, behaupten die naturwissenschaftlich vollständig ungebildeten Öko-„Experten“, die Sonne schicke nämlich keine Rechnung. Das stimmt zwar schon, aber leider hat sich das noch nicht bis zu den Energieversorgern, der Bundesregierung und den Gesetzen der Physik durchgesprochen, denn die einen verlangen immer mehr Geld für ihren stetig unzuverlässigeren Zappelstrom, die anderen möchten gerne noch höhere Steuern kassieren und die Letzteren interessiert die verheerende Bildungslücke der Ökojünger schlichtweg nicht.

Während unser Stromnetz mittlerweile immer öfter kurz vor dem Zusammenbruch steht, weil sich der Flatterstrom mit den immer weniger werdenden Grundlastkraftwerken kaum mehr kontrollieren lässt, suchen insbesondere energiehungrige Branchen bereits seit Längerem das Weite und verlassen unser Land samt Arbeitsplätzen, um den explodierenden Strompreisen zu entkommen.

Viel Wind um nichts – mit lächerlicher Effizienz

Viele finden sie ästhetisch, mächtig und zudem genial, weil sie leise sind und sauberen Strom erzeugen: Gigantische Propellerfarmen spargeln inzwischen unsere gesamte Republik voll und täuschen dabei einen nennenswerten oder gar sinnvollen Beitrag zur Energieversorgung vor.

Was die meisten nicht wissen: Für jeden dieser großen Windparks muss ein genauso großes Schattenkraftwerk in Form von Gasturbinen gebaut und ständig betriebsbereit vorgehalten werden, denn wenn der Wind für Minuten, Stunden oder nicht selten gleich Tage am Stück ausfällt, muss die elektrische Energie ja trotzdem weiterhin von irgendwoher kommen.

Allein diese technische Notwendigkeit macht den Strom bereits mindestens doppelt so teuer wie ohne „öko“, da wir uns praktisch den völlig überflüssigen Luxus leisten, jederzeit die doppelte Kraftwerksleistung mitsamt zwei vollständigen Stromnetzen vorzuhalten. Weltweit ist dieser deutsche Irrsinn einmalig.

Die Stromerzeugung mittels solcher Gaskraftwerke ist zudem überdurchschnittlich teuer, ineffizient und von Importen abhängig. Außerdem sorgt der Einspeisevorrang von Wind- und Solarstrom dafür, dass diese Schattenkraftwerke nicht ausgelastet sind und somit keine Profite erwirtschaften können.

Das ist den Betreibern längst bewusst geworden und sie haben deshalb weder Interesse, ihre Anlagen auszubauen noch die bestehenden Anlagen langfristig weiterzubetreiben. Immer mehr Stromkonzerne beantragen daher die Stilllegung unrentabler Kraftwerke, was die Netzstabilität akut gefährdet.

Den Windkraft-Anhängern macht das alles freilich herzlich wenig, sie setzen einfach auf den weiteren Ausbau dieser mittelalterlichen Technologie. Wussten Sie eigentlich, dass der effektive Wirkungsbereich dieser riesigen Landschaftsverschandeler nur minimal klein ist? In einer Studie von J.A. Halkema finden Sie folgende Tabelle bezüglich der Leistung von Windkraftanlagen:

  • Windstärke 0-3: Keine Leistung
  • Windstärke 4: Bis zu 4%
  • Windstärke 5: Bis zu 20%
  • Windstärke 6: Bis zu 43%
  • Windstärke 7: Bis zu 100%
  • Windstärke 8: Bis zu 160% (Abregelung, also effektiv nur 100%)
  • Windstärke 9-12: Kein Betrieb möglich
J.A. Halkema

Da der Wind jedoch weht, wie er will, wir aber ebenfalls unseren Strom verbrauchen, wie wir wollen, ist diese Art der Energieerzeugung nicht nur eine optische, sondern vielmehr auch noch eine finanzielle Täuschung.

Die „Lösung“ der linksgrünen Fraktion für dieses Problem ist natürlich wieder so „kreativ“ wie typisch für diese Klientel: Mit Hilfe sogenannter „intelligenter“ Stromzähler sollen die Energieverbraucher sich den jeweiligen Netzgegebenheiten ständig anpassen. Das bedeutet, bei viel Wind „dürfen“ Haushaltsgeräte angeschaltet werden, bei Flaute schalten sie sich ab. Bevormundung in Reinkultur.

Photovoltaik – weder sinnvoll noch relevant

Subventionen, Subventionen und nochmals Subventionen machen unseren Strom heute so teuer wie nie zuvor. Insbesondere der von allen Stromkunden zwangsweise mitfinanzierte Photovoltaikstrom macht Energie immer weniger bezahlbar.

Für zwei Gruppen von Profiteuren rechnet sich die Sache trotzdem: Zum einen für die Empfänger der Subventionen, die Haus- und Dachbesitzer mit ihren Solaranlagen, und zum anderen für die Hersteller.

Wie absurd hoch die Solarsubventionen in der BRD lange Zeit waren, zeigt die erstaunliche Tatsache, dass 2009 53% der weltweit installierten Photovoltaikleistung auf Deutschland entfiel – ein Land, was nun beim besten Willen keine wirkliche Sonnennation darstellt.

Genauso wie Windstrom ist natürlich auch Strom aus Photovoltaikmodulen weder grundlastfähig noch wettbewerbsfähig. Der Preis für den eingespeisten Flatterstrom aus Sonnenenergie ist um ein Vielfaches höher als konventionell erzeugter Strom und dabei nicht einmal in irgendeiner Weise verlässlich. Ein unbezahlbarer Wahnsinn.

Dennoch boomt der Verkauf dieser Anlagen weiterhin. Warum sich ein solches Photovoltaik-Dach allerdings trotz weiterhin gigantischer Subventionen niemals rechnet, zeigt folgende Darlegung:

Wann der Wind weht und die Sonne scheint

Ökostromfanatiker jubeln angesichts der Zahlen von Wind- und Sonnensammlern:

  • Der mittlere Leistungsbedarf unseres Landes an Strom beträgt rund 71 Gigawatt, wobei die Spitzenlast bei etwa 82 Gigawatt liegt.
  • Zum Jahresende 2016 waren über 27.000 Windmühlen in der BRD installiert, welche unsere Landschaft verschandeln, denen unzählige Hektar Wald- und Ackerflächen zum Opfer fielen und von denen täglich viele seltene Vögel qualvoll zerschreddert werden.
  • Die gesamte installierte Windenergieleistung lag Ende 2016 bei 46 Gigawatt.
  • Ende 2016 waren – auf Basis der installierten Peak-Leistung geschätzt – über 320 Quadratkilometer Photovoltaikmodule auf deutschen Dächern, Freiflächen und Wiesen installiert.
  • Die gesamte installierte Photovoltaikleistung lag Ende 2016 bei insgesamt gut 41 Gigawatt.
  • Zum Ende des Jahres 2016 betrug die installierte elektrische Leistung aller Biogasanlagen 4,1 Gigawatt.
  • Dieselbe installierte Leistung nochmal stellen sämtliche Wasserkraftanlagen in Deutschland bereit.

Trotz dieser äußerst beeindruckenden Zahlen tragen Wasser, Wind, Sonne und Biomasse rechnerisch lediglich zu ca. 32% am gesamten Energiemix bei. Für die deutschen Stromkunden ein exorbitant teurer Spaß, der zeigt, wie unsinnig die Energiewende an sich ist.

Doch bei dieser Betrachtung darf nicht vergessen werden, dass die installierte Leistung lediglich theoretischen Charakter besitzt. Wind und Sonne stehen zum einen weder rund um die Uhr noch vorhersagbar noch sonst in irgendeiner Art und Weise zuverlässig und regelmäßig zur Verfügung, sondern ausschließlich auf zufälliger und sporadischer Basis.

Noch mehr Windmühlen?

EIKE-Institut

Wer in diesem Zusammenhang die trotzige Argumentation „irgendwo weht schließlich immer Wind“ benutzt, um damit den Bau von tausenden Kilometern zusätzlicher neuer Höchstspannungstrassen zu rechtfertigen, sollte seinen Gedanken allerdings auch zu Ende denken:

Unter der Annahme, dass tatsächlich – und entgegen jeder Realität – an einem der vier Enden unseres Landes immer irgendwie genügend Wind vorhanden sei, müssten wir also die vorhandene Anzahl an Windmühlen zunächst vervierfachen und anschließend nochmals verdoppeln, um die Spitzenlast allein aus Windkraft abdecken zu können.

Überdies müssten gigantische Leitungen gebaut werden, um den Strom jeweils vom einen zum anderen Ende transportieren zu können. Was das für unsere Natur und Landschaft und insbesondere für den Strompreis bedeuten würde, kann sich jeder selbst ausrechnen.

Und zu guter Letzt kommt noch hinzu: In Wahrheit weht der Wind natürlich nicht nach diesen Vorgaben, sondern manchmal schlichtweg gar nicht und zwar nirgendwo. In der Realität zeigt sich nämlich, dass sich selbst über ein Dutzend EU-Staaten hinweg die Flauten in keinster Weise ausgleichen, ganz im Gegenteil:

Eine Simulation, die darstellt, wie sich darüber hinaus eine Vervielfachung der aktuell vorhandenen Windenergieleistung dieser Länder auf den tatsächlich benötigten Leistungsbedarf auswirken würde, beweist ohne jeden Zweifel, dass selbst mit einer Verzehnfachung der riesigen Strompreisverstärker die zwangsläufigen Flaute-Lücken niemals gefüllt werden könnten. Wären Sie zudem bereits, zehnmal soviele Großpropeller in Ihrer Umgebung zu dulden und gleichzeitig drei Euro pro Kilowattstunde Strom zu bezahlen?

Kostenlos warmes Wasser von der Sonne?

Ein weiterer „öko“- und „erneuerbarer Energien“-Trend sind Solaranlagen auf Hausdächern, um damit Heiz- und Warmwasserkosten einzusparen. Zwar werden vollmundig die unglaublichsten Versprechungen in Bezug auf Brennstoffeinsparungen abgegeben, doch beim Blick ins Kleingedruckte offenbart sich, dass damit lediglich ein nennenswerter Anteil der Trinkwassererwärmung abgedeckt werden kann und das fast nur im Sommer – zu erheblichen und sich keinesfalls amortisierenden Kosten:

Rechnen Sie lieber genau nach, was Sie hier angeboten bekommen, denn sonst laufen Sie Gefahr, übers Ohr gehauen zu werden. Wenn Sie sich nämlich erst anschließend gegen diesen offensichtlichen Betrug zur Wehr setzen wollen, kann das erstaunliche Folgen haben, bis hin zur Zwangspsychiatrisierung:

Ohne Kernenergie kein Wohlstand

Der primitive und technikfeindliche Slogan „Atomkraft? Nein danke“ bringt die öffentlich gesteuerte Meinung über die Kernenergie in der BRD sehr klar auf den Punkt. Dabei sind die Deutschen seit Jahrzehnten Opfer von massiven medialen und politischen Täuschungsmanövern geworden und wollen nun „freiwillig“ partout auch noch die letzten Reaktoren abschalten. Die Franzosen mit ihren 70% Strom aus Kernkraftwerken freuen sich währenddessen über zukünftige Stromexporte an die verrückten „grünen“ Deutschen.

Leider ist den meisten Menschen nicht einmal im Ansatz bewusst, wie sehr sie getäuscht und belogen werden in Bezug auf die wahren Fakten rund um die Kernenergie.

Neben der herkömmlichen und durchaus längst ersetzungswürdigen hiesigen Kernkraft-Technik der ersten und zweiten Generation gibt es inzwischen zahlreiche hochmoderne und sehr vielversprechende Weiterentwicklungen im Bereich der Kernenergie – die leider aufgrund unseres politischen Klimas allesamt außerhalb Deutschlands stattfinden. Eine Variante ist beispielsweise der Laufwellenreaktor, der von der Firma TerraPower entwickelt wird.

Zwar ist dieser Reaktor noch Zukunftsmusik, aber die Entwicklung läuft und die Idee, mit nuklearen „Abfällen“ in einem Gerät der Größe eines Feuerlöschers über etwa 60 Jahre hinweg mit einmal befülltem Brennstoff ohne Wiederaufarbeitung Strom zu erzeugen, ist einfach fantastisch, zumal am Ende der Betriebsdauer des Minireaktors quasi kaum radioaktiver Abfall vorhanden ist:

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