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Das Malzeichen des Tieres lautet nicht 666?

In unserer christlich geprägten Kultur ist es naheliegend, dass sich die entsprechenden Ansichten, Verhaltensweisen und Redewendungen fast überall durchgesetzt haben, auch wenn heute nur noch Teile der Bevölkerung wirklich gläubig sind.

Und tatsächlich gibt es vieles, was selbst unchristlichen Menschen zwar als völlig landläufig erscheint, seinen Ursprung aber dennoch im Christentum hat. Dasselbe gilt auch für das Malzeichen des Tieres und dessen Zahl 666. Allerdings geht die allgemein verbreitete Annahme darüber in eine gänzlich falsche Richtung, wie wir heute erkennen können.

Selbst die meisten Nichtchristen kennen die folgende Stelle aus der Bibel, zumindest sinngemäß:

Und es bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit! Wer Verstand hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist 666. Offenbarung 13, 16-18

Viele Mythen und Interpretationen ranken sich um diese Bibelstelle. Da jedoch fast keine Details über das Malzeichen selbst genannt werden, bleibt viel Spielraum für Spekulation – vielleicht auch zuviel Spielraum an mancher Stelle.

Eine der am verbreitetsten Ansichten diesbezüglich ist ein implantierter Chip, welcher gerade in unserer hochtechnologisierten Welt optimal ins Bild passen könnte. Der Trend hin zum bargeldlosen Zahlungsverkehr und dem Vorhandensein sämtlicher notwendigen technischen Mittel, lassen den naheliegenden Schluss zu:

Das Malzeichen wird ein Chip sein, den wir unter die Haut implantiert bekommen und ohne den wir alsbald weder einkaufen, verkaufen noch sonstigen Handel treiben und ohne den wir uns nicht einmal mehr ausweisen werden können.

Welche Rolle dabei die Zahl 666 spielen könnte, ist in dieser Theorie weitgehend nebensächlich. Am ehesten wird angenommen, dass es sich dabei um die Addition der Zahlenwerte der Buchstaben desjenigen handelt, welcher hinter der Einführung des Malzeichens steht. Numerologisch lassen sich hier etliche Übereinstimmungen finden und auch notfalls passend zurechtbiegen.

Davon machen beispielsweise auch die Siebenten Tags Adventisten Gebrauch. Diese vertreten jedoch in Bezug auf das Malzeichen eine weitere und ganz eigene Ansicht. Sie gehen nämlich davon aus, dass mit dem Malzeichen in erster Linie ein rein kalendarischer Zwang verbunden sein wird. Ihrer Ansicht nach wird die katholische Kirche in der Trübsal politische Macht erhalten, um per Gesetz die Sonntagsheiligung verpflichtend einzuführen. Wer sich nicht daran hält, wird getötet werden.

Jetzt ist es nur leider so, dass bereits seit sehr langer Zeit in allen christlich geprägten Ländern der Sonntag der offizielle kirchliche Feiertag ist und ein zusätzliches Gesetz, extra nur gegen die weltweit etwa 16 Millionen Adventisten – und damit natürlich auch gegen die Juden – ziemlich seltsam anmuten dürfte.

Wenn wir im Hinblick darauf die EU betrachten, dann erkennen wir deren zunehmend atheistischen Züge und fragen uns, wieso dort ausgerechnet der Vatikan zu derartigem Einfluss kommen und vor allem mit welchem Hintergrund er ein solches sinnloses Gesetz erzwingen sollte. Im Zuge der verlogenen Antidiskriminierungsideologie ist nämlich eher eine noch stärkere Entchristiansierung zu befürchten.

Aber selbst einmal angenommen, dahinter würde sich mehr verbergen, dann bleibt die Frage: Was geschieht mit all den Millionen von Moslems, die inzwischen die christlichen Staaten, insbesondere Nordamerika und die EU-Staaten, unterwandert haben? Werden sich diese einem Sonntagsdiktat der katholischen Kirche einfach so unterordnen? Wer das glaubt, der glaubt sicher auch an das Märchen von der „Friedensreligion Islam“ – selten eine größere Lachnummer gehört.

Interessant ist, wie verbissen die Adventisten sich gegen die Realität zu wehren versuchen, denn an ihnen scheint genau diese letztgenannte Entwicklung vollkommen vorbei zu laufen. Es gibt jedoch einen ganz logischen Grund, warum sie sich standhaft weigern, ihre eigenartige Malzeichen-Theorie eines Sonntagsgesetzes aufzugeben: Würden sie das tun, verrieten sie die fundamentale Basis ihrer Kirche, weil auf exakt diesem Sabbatismus ihre gesamte Lehre aufgebaut wurde.

Dabei können sie ihre Ansicht vom Sonntagsgesetz scheinbar durchaus plausibel begründen. Allerdings ist das trotzdem kein Beweis dafür, dass diese richtig ist, zumal bei einer näheren Betrachtung der Details die Theorie dann doch nicht hält, was sie zunächst verspricht. Im Gegenteil, die Adventisten zeigen gerne auf den Splitter im Auge der anderen Kirchen und sehen den Balken in ihrem eigenen Auge nicht.

Was Herr Nicola Taubert hier kritisiert, ist ein typisches Eigentor der Adventisten. Der Vorwurf an die katholische Kirche, sie würde sich selbst über die Bibel erheben, ist zwar absolut berechtigt und zeigt, wie weit die katholische Lehre von der Wahrheit entfernt ist.

Doch die Adventisten agieren, was diese Täuschung betrifft, ganz auf Augenhöhe mit dem Vatikan, denn sie haben nicht nur die nachgewiesenermaßen falsche Prophetin Ellen Gould White zum Kernelement ihrer eigene Lehre gemacht, ja zu einem regelrecht göttlichen Kultobjekt erhoben, sondern sie stellen völlig unzweifelhaft Whites Aussagen, ihre Literatur und alle ihre Ansichten ebenfalls über die Bibel. Das ist jedoch absolut unbiblisch und aus christlicher Sicht mehr als verwerflich.

Einer der bekanntesten und einflussreichsten Adventisten ist sicherlich der in Südafrika lebende Professor Walter Veith. In seinen zahlreichen und spannenden Vorträgen über die biblische Endzeit beleuchtete er die gesamte Palette angefangen bei der Freimauerei, über die sogenannten Verschwörungstheorien, wie z.B. 11. September, bis hin zur Auslegung der Endzeitprophetie der Bibel.

Seine Vortragsreihe „Offenbarung“ aus dem Jahre 2003 ist vielen bekannt. Die Quintessenz dieser 21-teiligen Videoreihe lautet: Alles läuft auf ein Sonntagsgesetz hinaus und dieses wird das Malzeichen des Tieres sein. Wir können Herrn Veith jedoch keinen direkten Vorwurf machen, weil seit seinen Vorträgen inzwischen fast neun Jahre vergangen sind und in dieser Zeit hat sich viel getan. Es wäre aber trotzdem an der Zeit, die immer noch identisch wiederholten Auslegungen der veränderten Faktenlage anzupassen.

Eine der wesentlichen Veränderungen ist – das können heute immer mehr Menschen direkt bestätigen – die drastische Ausweitung des Einflusses des Islam in nahezu allen westlichen Ländern. Solange die Moslems nur einen Bruchteil der Bevölkerung ausmachen, verhalten sie sich zwar einigermaßen angepasst und zurückhaltend, doch mit steigender Anzahl stellen sie immer öfter und immer lauter alarmierende Ansprüche.

Die politisch korrekt geprägten westlichen Gutmenschen erkennen hier leider nicht annähernd, was passiert. Zunächst werden immer mehr Moscheen geduldet und auch alle ähnlichen Forderungen werden brav durchgewunken. Wer möchte schon unter seinen Mitmenschen als ausländerfeindlich gelten? Nur wenig später kommt dann jedoch bereits die Forderung nach der Einführung des islamischen Rechts, der Scharia. In Großbritannien urteilen angeblich bereits mehrere Gerichte auf dieser Basis.

Und genau jene Moslems würden sich also einfach so mit einem Sonntagsgesetz abfinden und ihr obligatorisches Freitagsgebet deswegen fallenlassen? Ganz bestimmt nicht, eher würde ein sofortiger Bürgerkrieg oder gleich der Jihad beginnen. Mittlerweile müsste eigentlich auch einem Walter Veith ein Licht aufgegangen sein, was dies betrifft.

Nun gut, die 666 als Malzeichen ist fragwürdig. Ebenso dünn sieht es auch mit dem sogenannten Sonntagsgesetz aus. Aber was sollte es denn dann sein? Wir befinden uns mit dem Islam bereits genau auf der richtigen Spur, auch wenn dieser Gedanke zunächst bei den meisten Stirnrunzeln und Kopfschütteln auslösen dürfte.

Aber zunächst betrachten wir einmal, woher die 666 überhaupt stammt. In verschiedenen alten Originalschriften stehen an dieser Stelle die griechischen Buchstaben „χξϛ“, namentlich Chi, Xi und Stigma, welche als Zahlenwerte dargestellt werden. Die Werte ergeben nach der Gematrie, der Zahlenmystik: 600, 60 und 6, in Summe also 666.

Es gibt allerdings auch Abschriften, welche als Zahlenwert 616 nennen, weil das Xi als „ι“, also Iota geschrieben wurde. Eines davon ist Papyrus 115, welches die griechischen Buchstaben „χιϛ“ zeigt und auf welchem das Iota ziemlich eindeutig kein Xi ist. Soll das jetzt etwa heißen, die 666 ist falsch und die 616 richtig? Nun, nicht direkt, beides dürfte falsch sein, denn nur in den übersetzten Texten werden hier Zahlen genannt, während in den Originalmanuskripten Symbole anstatt der Zahlen zu sehen sind.

Kennen Sie beispielsweise dieses Symbol? Es ist die reguläre Schreibweise für das Wort Basmala bzw. Bismillah auf arabisch und bedeutet „im Namen von Allah“. Drehen Sie dieses Symbol nun einmal um 90 Grad nach rechts und vergleichen Sie es mit dem Xi und dem Stigma der Originalschriften von Johannes.

Was noch fehlt ist das Chi. Werfen Sie einmal einen Blick auf die Flagge Saudi Arabiens und machen Sie sich anschließend auf die Google-Bildersuche nach „Muslimbruderschaft“ oder „Muslim Brotherhood„. Was Sie dann finden, könnte das Chi mit seinen beiden gekrümmten unteren Enden auf äußerst eindrückliche und vor allem simple Weise erklären.

Diese Zusammenhänge sind allerdings nicht das Ergebnis von irgendwelchen Islamgegnern, sondern das sagt ein ehemaliger muslimischer Terrorist. Der inzwischen bekennende Christ Walid Shoebat beginnt im nachfolgenden Video zunächst damit, zu erklären, dass der Antichrist seiner Meinung nach ein Moslem sein muss:

Herr Shoebat erklärte denselben Zusammenhang an anderer Stelle nochmals sehr eindrücklich:

Die Bibel hatte sicherlich auch keine wilden Zahlenspielereien beabsichtigt, um ihre Leser besonders herauszufordern. Sah Johannes vielleicht ganz einfach etwas in dieser Art, wie Muslimbrüder mit ihren Stirnbändern oder einer Jihad-Flagge am Arm?

Haben wir hier nun etwa das echte Malzeichen des Tieres vor unseren Augen? Es sieht ganz stark danach aus, denn nicht nur die Logik überzeugt, sondern auch der zugehörige Hintergrund. Zwar sah Johannes in seiner Vision der Offenbarung das Malzeichen, konnte es aber nicht verstehen, weil es aus arabischen Symbolen bestand. Er wusste vielleicht nicht, dass es sich um eine andere Sprache handelte und ging daher davon aus, dass es griechische Zahlenwerte waren und schrieb diese nieder. Ein Moslem dagegen erkennt sofort, was in Wirklichkeit damit gemeint ist.

In welcher Art und Weise und vor allem binnen welchen Zeitraums der Islam zur Weltreligion aufsteigen könnte, ist schwer zu sagen. Allerdings ist die diesbezügliche Tendenz nicht mehr zu leugnen, sondern wer einigermaßen wach ist, hat diese Entwicklung längst erkannt.

Wäre dies der einzige Hinweis auf den Islam in Bezug auf das Malzeichen bzw. die kommende Welteinheitsreligion und den Antichristen, könnten wir die Vergleiche vielleicht noch als relativ zufällig abhandeln. Absolut erdrückend wird die Beweislast jedoch dann, wenn wir den Islam, seine Lehre und seine Prophezeiungen, v.a. aus den Hadithen, mit den Prophetien der Bibel vergleichen.

Joel Richardsons unbedingt lesenswertes Buch „Der islamische Antichrist“ sorgt hierbei für mehrfach herabfallende Kinnladen, so überwältigend sind die von ihm aufgezeigten Fakten. Wer dabei die ganzen Übereinstimmungen noch leugnet oder als Zufall bezeichnet, muss wahrhaft blind sein.

Schlussendlich wissen wir es noch nicht, was das Malzeichen sein wird, aber es spricht sehr vieles für das Genannte. Hinzu kommt, dass wir unzweifelhaft in einer Zeit leben, welche aus biblischer Sicht als Endzeit bezeichnet wird. Wohl dem, der die Zeichen erkannt und sich positioniert hat. Es ist eigentlich ganz einfach, wäre da nur nicht der Stolz der Menschen, zuzugeben, dass der einzige Weg zur Erlösung über Jesus Christus führt.

164 Kommentare zu “Das Malzeichen des Tieres lautet nicht 666?

  1. 129

    Zitat: „Mit meinem Glauben an Jesus Christus und was Ihn angeht Gottes Sohn zu sein, hat das absolut nichts zu tun.“

    Entweder ist jemand ein Apostel, von Christus berufen, oder er ist es nicht.
    2.Kor 13:3 Weil ihr einen Beweis suchet, daß C h r i s t u s
    i n m i r redet…”

    Dies ist der Beweis für einen Gläubigen. Darum hatte ich dies Wort eingestellt, damit Sie diesen Beweis auch haben. Aber Sie haben diese Aussage offenbar ignoriert. Nochmals für Mitleser: Paulus sagt hier, daß Christus durch ihn rede. Damit sind alle Briefe des Paulus an die Gemeinden die Worte Christi und in keiner Weise als nachrangig zu behandeln. Dies ist ein alter Trick des Teufels (Sie glauben offenbar, der existiere gar nicht), die Evangelien von den Briefen der Apsotel zu trennen. Im Unglauben an das Wort der Bibel offenbart sich der Teufel. Der Bibel, nicht der Evangelien allein.
    Indem Sie auf Ihrer Ansicht (Häresie) beharren, machen Sie sich Ihr eigenes Evangelium. Das kann aber n i c h t retten.
    Es geht hier nicht um Rechthaberei, wie mancher irrigerweise meinen könnte, sondern um biblische Korrektur, damit der Irrtum ausgeräumt und die Wahrheit der Schrift geglaubt wird.
    Es kann doch nicht verschiedene biblische Wahrheiten geben. Gäbe es sie, könnte man sich auf die Schrift nicht verlassen und wäre jedem Wind der Lehre ausgesetzt, die durch die Täuscherei und die Schalkheit der Menschen über uns kommt (vgl. Eph 4).
    Der Maßstab ist das Wort Gottes. Die B i b e l ist das Wort Gottes, nicht allein die Evangelien.

  2. 129

    1.Korinther 14:34 Wie in allen Gemeinden der Heiligen, so sollen die Frauen in den Gemeinden schweigen; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz sagt.

    Nach welchem Gesetz? Das soll so im Sinne von Jesus Christus sein?Ihre Bibel müßte doch auch Querverweise haben. Hier ist es:

    1. Mose 3:16 (Luther 1912)
    Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein H e r r sein.

    Außerdem: 1.Tim 2:12; Eph 5:22; Kol 3:18; Tit 2:5; 1.Pet 3:1;

    Wer seinen Nächsten wie sich selbst liebt, der wird wohl kaum zu ihm, besser gesagt zu ihr, einer Frau sagen: Halt den Mund, denn was Du zu sagen hast, ist völlig unerheblich. Oder?

    Falls Sie verheiratet sind, sprechen Sie als ein Mann, der diese biblische Stellung ggü. seiner Frau nicht einnimmt; als jemand, der die heutige Ordnung der Frauenemanzipation akzeptiert und verinnerlicht hat und sie auch für maßgeblich und richtig hält. Das ist konträr zum Wort Gottes sowohl im AT wie im NT.

    Ihr beispielhafter Satz: „Halt den Mund, denn was Du zu sagen hast, ist völlig unerheblich. Oder?“ dient nur dazu, die Lehre der Schrift unglaubwürdig zu machen.
    Ein Christ, der dies wirklich ist, hat es nicht nötig, seiner Frau so etwas zu sagen. Denn er hat eine wirkliche Christin geheiratet, die ihre biblische Stellung kennt und daher weiß, daß sie sündigen würde, wenn sie sich nicht daran hielte.

    Sollte sich heute ein Ehepaar gemeinsam (oder auch nacheinander) wirklich bekehren, dann hätte die Frau es nicht leicht, sich dem Gesetz Gottes anzupassen – das ist richtig. Aber wenn sie wirklich bekehrt ist, wird sie dies aus Liebe zu ihrem Erlöser tun.

  3. 129

    1.Johannes 4:3 und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von welchem ihr gehört habt, daß er kommt; und jetzt schon ist er in der Welt. (Luther 1984?)

    Diese Übersetzung – ich weiß nicht welche es ist – ist falsch.

    Genauso diese:
    3 und jeder Geist, der sich nicht zu Jesus bekennt, ist nicht aus Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er kommt. Der ist jetzt schon in der Welt. (Zürcher)

    1.Joh 4:2-3 (Luther 1912)
    1.Joh 4:2 Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: ein jeglicher Geist, der da bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist von Gott; 1.Joh 4:3 und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists, von welchem ihr habt gehört, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt.

    Diese ist richtig (Luther 1912) und die nächste auch:

    1.Joh 4:2-3 (KJV)
    1.Joh 4:2 Hereby know ye the Spirit of God: Every spirit that confesseth that Jesus Christ is come in the flesh is of God: 1.Joh 4:3 And every spirit that confesseth not that Jesus Christ is come in the flesh is not of God: and this is that spirit of antichrist, whereof ye have heard that it should come; and even now already is it in the world. (King James Version)

    Die sog. Gute Nachricht Bibel schreibt es so:
    2 An folgendem Merkmal könnt ihr erkennen, ob es sich um den Geist Gottes handelt: Wer bekennt, dass Jesus Christus ein Mensch von Fleisch und Blut wurde, hat den Geist Gottes. 3 Wer das leugnet, aus dem redet nicht der Geist Gottes, sondern der Geist des Antichrist. Ihr habt gehört, dass er in die Welt kommen soll, und er ist schon da.

    Hier haben Sie ein klares Beispiel dafür, wie der Antichrist durch seine Leute/Übersetzer an der Schrift herumwerkelt und sie entstellt. Aber wie Sie sehen, gibt es noch immer Leute, die darauf hinweisen und Ihnen die wahre Übersetzung zeigen.

    Zitat: „Ich kann in den Versen nichts von einem Heidenapostel Paulus lesen, sondern es geht nur um die Person Jesus Christus und dazu noch um dessen Vater.“

    Ich kann es auch nicht lesen, und doch kann ich es lesen, denn Jesus Christus ist das WORT, wie ich hier in verschiedenen Beiträgen schrieb. Wer spricht aus Paulus? Siehe oben.

    Zitat: „Selbst die vom Heiligen Geist direkt inspirierten und persönlich noch von Jesus auserwählten Apostel, zweifelten den Paulus zunächst an.“

    Sie hatten von ihm die schrecklichen Nachrichten gehört, daß er die Gemeinde verfolge. Das haben Sie doch sicher gelesen, oder etwa nicht?
    Apostel (und die Jünger in Jerusalem) sind zugleich auch Menschen. Haben Sie das übersehen?
    Aber wann zweifelten sie nicht mehr?
    Nachdem sie sein Verständnis über die biblische Lehre und sein Zeugnis über das gehört hatten, was Gott durch ihn getan hatte.

    Zitat: „Später stritt Paulus sogar noch mit dem Petrus – wirklich sehr heilig ist das.“

    Sie haben kein wahres Verständnis von den Dingen. Den Grund dafür habe ich schon mehrfach erwähnt. Sie folgen Ihrer intellektualistischen privaten Deutung, sind dem Wort nicht demütig unterworfen und können daher die Bibel nicht verstehen.

    Paulus „stritt“ nicht, sondern (ich hoffe, dieser Begriff gräbt sich endlich bei Ihnen ein:) Paulus KORRIGIERTE den Apostel Petrus, weil der einen Fehler gemacht hatte.
    Können Sie STREITEN von KORRIGIEREN unterscheiden?

    Sollten Sie Kinder haben, dann streiten Sie nicht mit denen, wenn sie deren Verhalten oder deren Wortwahl korrigieren (das nennt man ERZIEHUNG), sondern dann tun Sie dies (wie ich hoffe) aus väterlicher Verantwortung.

    Und der Apostel Petrus hat die Korrektur nicht widerstanden, sondern er hat sie akzeptiert, darum war er auch ein wahrer Sohn Gottes, wie er in Hebräer 12 beschrieben ist. Wer sich nicht korrigieren und nicht züchtigen läßt, ist kein Sohn Gottes, sondern ein Bastard.

    Deshalb kann Ihre totale Fehleinschätzung der Bedeutung des Heidenapostels hier ganz besonders nachhaltig korrigiert werden. Paulus war geistlich so bedeutend, daß er auch den Petrus korrigieren konnte und mußte.

    Zitat: „1.Timotheus 1:20 Unter ihnen sind Hymenäus und Alexander, welche ich dem Satan übergeben habe, damit sie gezüchtigt werden, nicht mehr zu lästern.

    2.Timotheus 4:14 Alexander, der Kupferschmied, hat mir viel Böses erwiesen; der Herr wird ihm vergelten nach seinen Werken.

    Das steht entgegen dem was Jesus gesagt hat!

    Matthäus 5:44 Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde…“

    Sie sind komplett im Irrtum!
    Dies waren nicht die „Feinde“ des Paulus, sondern es waren Miglieder von Gemeinden, die schlimme Irrlehren (Häresien) verbreiteten (das fehlt hier bei Ihrem Zitat), was schlimme Folgen betr. der Errettung anderer hätte haben können. Und Paulus war der Aufseher all dieser Gemeinden! Das bedeutet: Er war für die Seelen Gott ggü. verantwortlich. Darum nahm er sein Amt wahr.

  4. noch 129

    Zitat: „Wie kann der Herr dem Alexander nach seinen bösen Werken vergelten, wie Paulus sagt, wenn im Gegensatz dazu der Höchste GÜTIG gegen die Bösen ist, was so die direkte Rede von Jesus Christus ist?“

    Sicherlich ist Gott gütig ggü. den Bösen, denn Seine Sonne geht auf über Gerechte und Ungerechte…

    Aber hier geht’s eben nicht um irgendwelche Bösen unter den Heiden, also um Menschen, die nicht bekehrt sind und von Gott absolut nichts wissen; sondern um Gemeindemitglieder, die als Gläubige getauft wurden und nun den Weg zum Heil beschritten hatten.

    Unter den Gläubigen des Urchristentums gab es auch solche. Und es gibt sie noch immer in den Gemeinden.
    Nehmen Sie als markantes Bsp. Ananias und seine Frau Sapphira in

    Apg 5:1-11 (Luther 1912)
    Ein Mann aber, mit Namen Ananias samt seinem Weibe Saphira verkaufte sein Gut und entwandte etwas vom Gelde mit Wissen seines Weibes und brachte einen Teil und legte ihn zu der Apostel Füßen. Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du dem heiligen Geist lögest und entwendetest etwas vom Gelde des Ackers? Hättest du ihn doch wohl mögen behalten, da du ihn hattest; und da er verkauft war, war es auch in deiner Gewalt. Warum hast du denn solches in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott gelogen. Da Ananias aber diese Worte hörte, fiel er nieder und gab den Geist auf. Und es kam eine große Furcht über alle, die dies hörten. Es standen aber die Jünglinge auf und taten ihn beiseite und trugen ihn hinaus und begruben ihn. Und es begab sich über eine Weile, bei drei Stunden, dass sein Weib hineinkam und wusste nicht, was geschehen war. Aber Petrus antwortete ihr: Sage mir: Habt ihr den Acker so teuer verkauft? Sie sprach: Ja, so teuer. Petrus aber sprach zu ihr: Warum seid ihr denn eins geworden, zu versuchen den Geist des Herrn? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür und werden dich hinaustragen. Und alsbald fiel sie zu seinen Füßen und gab den Geist auf. Da kamen die Jünglinge und fanden sie tot, trugen sie hinaus und begruben sie neben ihren Mann. Und es kam eine große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die solches hörten.

    Man könnte fast annehmen, Sie hätten dies noch nie gelesen. Waren die zwei die Feinde des Petrus?
    Nein, sie hatten Gott gelogen und damit eine G r e n z e überschritten.
    Was sagen Sie nun zur Güte Gottes? Ist Er etwa nicht gütig, weil er diese zwei Lügner sterben ließ?

    Dies Beispiel in der Apg kann alle Nachfolger lehren, daß es Grenzen gibt, die man nicht überschreiten darf.
    Dazu gehört vor allem auch die Mahnung Gottes:

    Ps 105:15 „Tastet meine Gesalbten nicht an und tut meinen Propheten kein Leid!”

    Das kann sehr gefährlich sein und endet nicht gut.

  5. zu 130

    Zitat:
    “Wer das nicht glauben kann, wird nicht errettet werden.”

    Sie reden genauso wie ein alter Bekannter von mir, der davon überzeugt ist, als einziger in den Himmel zu kommen. Daß Sie sich dann mal nicht wundern werden, wen Sie dort dann alles treffen werden. Von denen Sie nie gedacht hätten, daß jene auch da sind.“

    Oben hatte ich geschrieben:
    “Ich bin deshalb kein Richter, sondern ich wiederhole und stelle vor Augen, was das WORT, das ist Christus, Selbst gesagt hat.” Wozu?

    Damit man die biblische Wahrheit lesen und sich danach ausrichten kann.

    Ihr Bekannter, wenn Sie ihn nicht mißverstanden haben und er dies wirklich glaubt, als einziger in den Himmel zu kommen (was ich bezweifle), hat Ihnen ein falsches Muster vorgegeben, an dem sie etwas messen, das mit ihm und seinem Bsp. nicht gemessen werden kann. Damit machen Sie den Fehler der meisten Menschen: sie beurteilen andere stets nach ihren vorausgegangenen Erlebnissen (häufig sind es noch nicht mal Erfahrungen, weil die Reflektion und die Verarbeitung fehlt); wären Sie selbst Gegenstand einer solchen Verallgemeinerung und Pauschalierung, würden Sie sich dagegen wehren.

    Also, mit Ihrem Bekannten hab ich nichts zu tun.

    “Wer das nicht glauben kann, wird nicht errettet werden.”

    Was wollen Sie denn dagegensetzen? Sie haben doch nichts – außer ihrer willkürlichen Privatmeinung, die bei Gott nicht zählt.

    Markus 16:16 Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

    Dies ist das Wort Jesu Christi direkt vor Seiner Himmelfahrt.

    Wollten Sie nicht vor allem den Evangelien glauben? Dann tun Sie’s doch.

    Und Petrus hat dies in den Tat umgesetzt am Pfingsttage:

    Apg 2:38-41 (Luther 1912)
    Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. Denn euer und eurer Kinder ist diese Verheißung und a l l e r, die f e r n e sind, welche Gott, unser Herr, herzurufen wird. Auch mit vielen anderen Worten bezeugte und ermahnte er: Lasset euch e r r e t t e n aus diesem verkehrten Geschlecht! Die nun sein Wort gern annahmen, ließen sich taufen; und wurden hinzugetan an dem Tage bei dreitausend Seelen.

    Hätten Sie damals zu den 3000 gezählt?

    Und hier haben Sie noch ein Zeugnis der Schrift (auf zweier oder dreier Zeugen Mund)

    Apg 19:5-7 (Luther 1912)
    Da sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesu. Und da Paulus die Hände auf sie legte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten mit Zungen und weissagten. Und aller der Männer waren bei zwölf.

    Deshalb konnte ich schreiben, was ich schrieb:

    “Wer das nicht glauben kann, wird nicht errettet werden.”

    Geben Sie Ihre private Meinung, geben Sie Ihr Schema auf. Ordnen Sie sich dem Wort Gottes unter.

    ““‘
    Ich habe diese Beiträge sowohl für Sie persönlich wie auch für die Mitleser getätigt, die noch kommen werden.

    Die religiöse Welt ist voller Unglauben ggü. dem Wort Gottes und produziert unendlich viele Häresien (ein Hinweis, den Sie leider nicht augegriffen haben, obwohl es hnen eine Menge hat erklären können) bewußt ignoriert haben) in den unzähligen Kirchen und Gemeinden.

    Darum habe ich hier eine Rüpckführung auf das originae Wort Gottes unternommen, der jeder folgen kann, wenn er’s will.

    Möge sich niemand auf seine Kirche oder seine Gemeinde und seine Zugehörigkeit zu diesem und jenem verlassen; auch nicht auf seine persönliche Deutung der Schrift. Denn das zählt alles nicht bei Gott. Gott hat ein Programm oder einen Plan für die gesamte Heilsgeschichte, und es ist dieser Plan, dies Programm, das man kennen muß. Den Plan hat er inj Seinem Wort dargelegt, aber man kann ihn als einzelner in seinem religiösen Stolz unmöglich erkennen.

    Man muß Gott demütig bitten: „Herr Jesus, offenbare mir diesen Plan und zeige mir den Weg, wie ich ihn erfassen und erfahren kann.“

    Wer dies aufrichtig und in Demut tut, den wird Gott nicht abweisen. Amen.

  6. Zu 131 Hartmut

    „2.Kor 13:3 Weil ihr einen Beweis suchet, daß C h r i s t u s
    i n m i r redet…”
    Dies ist der Beweis für einen Gläubigen.“

    Dies ist dann der Beweis für einen Gläubigen, wenn dieser seinen eigenen Verstand komplett ausschaltet, obwohl gewisse Ungereimtheiten in der Bibel bzw. speziell jetzt in den Schriften des Paulus zumindest zum Nachdenken anregen müssten, was Paulus’ Integrität anbelangt.

    „Nochmals für Mitleser: Paulus sagt hier, daß Christus durch ihn rede.“

    Sagen kann und sagen tut das auch der Papst.

    „Dies ist ein alter Trick des Teufels (Sie glauben offenbar, der existiere gar nicht)“

    Klar existiert der Teufel. Er versteckt sich immer gerne da, wo man ihn gar nicht vermutet.

    „Im Unglauben an das Wort der Bibel offenbart sich der Teufel.“

    Worin er sich offenbart steht genau hier: 1.Johannes 2:22 und 1.Johannes 4:3

    „Indem Sie auf Ihrer Ansicht (Häresie) beharren, machen Sie sich Ihr eigenes Evangelium. Das kann aber n i c h t retten.“

    Was Christus bewirkt hat und auch weiterhin bewirkt, DAS steht zwar in den Evangelien, und es ist die Frohe Botschaft, die weiter verkündet werden soll oder sogar weiterverkündet werden muß, aber retten kann uns letztendlich NUR Jesus Christus alleine und nicht ein aufgeschriebenes Evangelium.

    Denn selbst wenn es nur noch verfälschte Bibeln gäbe, würde das gar nichts daran ändern, dass wer an Jesus glaubt, gerettet wird.

    „Es geht hier nicht um Rechthaberei, wie mancher irrigerweise meinen könnte, sondern um biblische Korrektur,…“

    Die Wahrheit steht so und so fest, daran gibt es überhaupt nichts zu rütteln.

    „Es kann doch nicht verschiedene biblische Wahrheiten geben. Gäbe es sie, könnte man sich auf die Schrift nicht verlassen….“

    Wenn man sich voll und ganz auf das was in einer Bibelübersetzung steht verlassen könnte und eigentlich auch sich darauf verlassen können müßte, warum kaufen sich dann teilweise Gläubige gleich 10 verschiedene Bibelübersetzungen, nur um diese dann miteinander zu vergleichen?

    Bibel ist also nicht gleich Bibel, aber Jesus als das Wort Gottes und als der Erlöser, den gibt es NUR ein EINZIGES Mal. An Jesus kann nicht herumgefälscht werden. An aufgeschriebenem Schriftwerk aber sehr wohl. Was hat also MEHR an Wahrheitskraft?

  7. Zu 132 Hartmut

    „Nach welchem Gesetz?
    1.Mose 3:16 (Luther 1912)“

    Das ist weder ein Gebot, noch ein Gesetz, sondern eine Art Bestrafung, aufgrund der Übertretung eines Gebotes von Gott.

    „als jemand, der die heutige Ordnung der Frauenemanzipation akzeptiert und verinnerlicht hat und sie auch für maßgeblich und richtig hält.“

    Daß Sie sich da mal nicht gewaltig in mir täuschen. ABER:

    Matthäus 19, 4Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, daß, der im Anfang den Menschen gemacht hat, der machte, daß ein Mann und ein Weib sein sollte, 5und sprach: „Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und werden die zwei ein Fleisch sein“?

    Wenn Mann und Frau EIN Fleisch sind, also bestenfalls EINS sind, wie kann es dann zwischen den Geschlechtern noch eine Rangfolge geben, wo ein Geschlecht unter dem anderen zu stehen hat?

    „Ihr beispielhafter Satz: “Halt den Mund, denn was Du zu sagen hast, ist völlig unerheblich. Oder?” dient nur dazu, die Lehre der Schrift unglaubwürdig zu machen.“

    Wir sprechen hier von der Lehre des Paulus in dieser Sache, wollte ich nur zu beachten geben. Sie steht entgegen dem, was die Lehre und damit vorrangigste Lehre von allen ist, nämlich der Lehre Jesu Christi. Für Jesus sind Mann und Frau zwei vollkommen gleichberechtigte Wesen. Oder meinen Sie, im Himmel hätten Frauen eine untergeordnete Stellung als die Männer?

    1.Johannes 4:5 Sie sind von der Welt; darum reden sie von der Welt, und die Welt hört auf sie.

    Paulus war meines Erachtens noch ZU SEHR mit dieser Welt hier verbunden, wenn er so über Frauen dachte, wie er es aufschrieb.

  8. Zu 133 Hartmut

    „Diese Übersetzung – ich weiß nicht welche es ist – ist falsch.“

    Was die fehlerhaften Übersetzungen angeht, stimme ich Ihnen voll zu. Aber es ging mir auch jetzt nicht darum zu erklären, „wie der Antichrist durch seine Leute/Übersetzer an der Schrift herumwerkelt und sie entstellt“, sondern was den/einen Antichristen bzw. den Geist des Antichristen von Grund auf ausmacht. Daß Sie nun nach jedem Strohhalm greifen, um mir daraus zu versuchen einen Strick zu drehen, weil Sie Schwierigkeiten haben gegen meine Argumentation anzukommen, kann ich Ihr Verhalten aber durchaus verstehen.

    „Wer bekennt, dass Jesus Christus ein Mensch von Fleisch und Blut wurde, hat den Geist Gottes.“

    Das tue ich! Also warum bin ich nun antichristlich? Kann man überhaupt diesen Umstand bekennen und dann noch antichristlich sein? Ich wüsste nicht, dass in der Bibel irgendwo steht, man dürfe keine Zweifel an dem Heidenapostel Paulus hegen, weil man sonst ein Antichrist wäre oder weil man sonst den Geist des Antichristen in sich hätte.

    „Aber wie Sie sehen, gibt es noch immer Leute, die darauf hinweisen und Ihnen die wahre Übersetzung zeigen.“

    Ich hoffe es ist Ihnen klar, dass Sie sich damit erstens selbst rühmen, was man nach der Bibel nicht tun soll und sich zweitens selbst über einem anderen Menschen erhöhen, was man ebenfalls nach der Bibel nicht tun soll. Man kann und darf andere belehren, aber man sollte es tun, ohne dabei überheblich zu sein.

    „Ich kann es auch nicht lesen, und doch kann ich es lesen,…“

    Na bitte, Sie geben es selbst zu, dass Sie nur etwas hineininterpretieren, von dem Sie persönlich meinen, dass es darin zu lesen ist.

    „…denn Jesus Christus ist das WORT, wie ich hier in verschiedenen Beiträgen schrieb.“

    In Kommentar 131 sagten Sie aber „Die B i b e l ist das Wort Gottes“. Ist Jesus Christus für Sie nur eine Reihenfolge aus Buchstaben auf Papier? Machen Sie gar keinen Unterschied zwischen der Bibel, einem Buch, und dem lebendigen Sohn Gottes? Die Bibel, egal ob verfälscht oder unverfälscht, kann Sie jedenfalls nicht erlösen, das kann NUR Jesus Christus.

  9. Noch zu 133 Hartmut

    „Können Sie STREITEN von KORRIGIEREN unterscheiden?“

    Und Sie, der so mit anderen redet, wollen ein wahrer Christ sein?

    „Paulus “stritt” nicht, sondern (ich hoffe, dieser Begriff gräbt sich endlich bei Ihnen ein:) Paulus KORRIGIERTE den Apostel Petrus, weil der einen Fehler gemacht hatte.“

    In Sachen STREIT zwischen den Aposteln steht das in der Bibel:

    Apostelgeschichte 15, 2Da sich nun Zwiespalt erhob und Paulus und Barnabas nicht geringen Streit mit ihnen hatten,…

    Apostelgeschichte 15, 7Als sich nun viel Streit erhob, stand Petrus auf und sprach zu ihnen: Ihr Männer und Brüder,…

    Zu Petrus: Ein mit dem Heiligen Geist ausgestatteter Apostel wie Petrus kann einen solchen gravierenden Fehler machen, dass erst ein Heidenapostel kommen muß, um ihn schließlich auf den Weg der Wahrheit zu führen? Wie kann jemand, der im Heiligen Geist wandelt, so sehr irren?

    „Wer sich nicht korrigieren und nicht züchtigen läßt, ist kein Sohn Gottes, sondern ein Bastard.“

    Soll das etwa eine Beleidigung sein an jemand gerichtet, der es wagt, Ihnen großer Heiliger Hartmut, zu widersprechen?

    „Paulus war geistlich so bedeutend, daß er auch den Petrus korrigieren konnte und mußte.“

    Matthäus 16:18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.

    Dann muß sich Jesus auch geirrt haben, denn sonst hätte Er um auf jemand seine Gemeinde aufzubauen, es besser dem Paulus überlassen und nicht verfrüht dem Petrus, der gravierende Fehler dabei macht.

    „Paulus war der Aufseher all dieser Gemeinden! Das bedeutet: Er war für die Seelen Gott ggü. verantwortlich. Darum nahm er sein Amt wahr.“

    Vielleicht hatte Paulus auch zeitweise nur Sehnsucht nach seinem früheren Leben als Christenjäger und nachdem er die Seiten gewechselt hat, kostete er eben seine Machtgefühle nun von anderer Seite her aus.

  10. Zu 134 Hartmut

    „Man könnte fast annehmen, Sie hätten dies noch nie gelesen. Waren die zwei die Feinde des Petrus?“

    Petrus konfrontierte Ananias und seine Frau Sapphira nur mit der Wahrheit. Wenn diese Leute das nicht vertragen konnten und dann die Gewissensbisse wie ein Blitz bei ihnen zuschlug und sie dadurch getötet wurden, kann das nicht dem Petrus in die Schuhe geschoben werden.

    „Was sagen Sie nun zur Güte Gottes? Ist Er etwa nicht gütig, weil er diese zwei Lügner sterben ließ?“

    Diese beiden Menschen richteten sich im Grunde selbst. Dagegen wurden nach Paulus’ eigener Aussage, Hymenäus und Alexander von ihm dem Satan übergeben (was hat ein Apostel überhaupt mit Satan zu schaffen?), und dass Paulus in dem Fall sogar von Züchtigung redet, erinnert sehr an sein altes Leben, in dem er gerne anderen Menschen (Christen) Gewalt antat. Und in (2.Timotheus 4:14) offenbart Paulus sogar Rachegelüste. Dem frontal gegenüber steht wie schon erklärt: „Liebet Eure Feinde…“.

    *******

    Zu 135 Hartmut

    „Sie haben doch nichts – außer ihrer willkürlichen Privatmeinung, die bei Gott nicht zählt.“

    Ihre Meinung ist also nicht ihre eigene private? Kann man eine eigene Meinung auch noch anderswie haben?

    „Wollten Sie nicht vor allem den Evangelien glauben? Dann tun Sie’s doch.“

    Glauben Sie denn nicht den direkt überlieferten Worten von Jesus Christus? Stellen Sie lieber Paulus’ Worte, die er in persönlichen Briefen an verschiedene Gemeinden niederschrieb, vor das direkte Wort von Jesu Christi?

    Mir scheint, Sie haben letztendlich nur soviel geschrieben, damit Sie auf meine in Kommentar 130 an Sie gerichtete Frage nicht antworten mussten. Denn ich weiß, Sie wissen die RICHTIGE Antwort auf die Frage von Jesus Christus NICHT. Denn bisher hat sie noch keiner beantworten können, den ich das gefragt habe. Ich halte diese Frage von Jesus für die wichtigste Frage von allen. Hier ist Sie extra für Sie noch einmal:

    „Matthäus 21,28-32

    ….31Welcher von diesen beiden hat den Willen des Vaters getan?

    – Was wäre Ihre Antwort auf die Frage von Jesus gewesen und vor allem, was wäre die RICHTIGE Antwort gewesen?

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