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Das Malzeichen des Tieres lautet nicht 666?

In unserer christlich geprägten Kultur ist es naheliegend, dass sich die entsprechenden Ansichten, Verhaltensweisen und Redewendungen fast überall durchgesetzt haben, auch wenn heute nur noch Teile der Bevölkerung wirklich gläubig sind.

Und tatsächlich gibt es vieles, was selbst unchristlichen Menschen zwar als völlig landläufig erscheint, seinen Ursprung aber dennoch im Christentum hat. Dasselbe gilt auch für das Malzeichen des Tieres und dessen Zahl 666. Allerdings geht die allgemein verbreitete Annahme darüber in eine gänzlich falsche Richtung, wie wir heute erkennen können.

Selbst die meisten Nichtchristen kennen die folgende Stelle aus der Bibel, zumindest sinngemäß:

Und es bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit! Wer Verstand hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist 666. Offenbarung 13, 16-18

Viele Mythen und Interpretationen ranken sich um diese Bibelstelle. Da jedoch fast keine Details über das Malzeichen selbst genannt werden, bleibt viel Spielraum für Spekulation – vielleicht auch zuviel Spielraum an mancher Stelle.

Eine der am verbreitetsten Ansichten diesbezüglich ist ein implantierter Chip, welcher gerade in unserer hochtechnologisierten Welt optimal ins Bild passen könnte. Der Trend hin zum bargeldlosen Zahlungsverkehr und dem Vorhandensein sämtlicher notwendigen technischen Mittel, lassen den naheliegenden Schluss zu:

Das Malzeichen wird ein Chip sein, den wir unter die Haut implantiert bekommen und ohne den wir alsbald weder einkaufen, verkaufen noch sonstigen Handel treiben und ohne den wir uns nicht einmal mehr ausweisen werden können.

Welche Rolle dabei die Zahl 666 spielen könnte, ist in dieser Theorie weitgehend nebensächlich. Am ehesten wird angenommen, dass es sich dabei um die Addition der Zahlenwerte der Buchstaben desjenigen handelt, welcher hinter der Einführung des Malzeichens steht. Numerologisch lassen sich hier etliche Übereinstimmungen finden und auch notfalls passend zurechtbiegen.

Davon machen beispielsweise auch die Siebenten Tags Adventisten Gebrauch. Diese vertreten jedoch in Bezug auf das Malzeichen eine weitere und ganz eigene Ansicht. Sie gehen nämlich davon aus, dass mit dem Malzeichen in erster Linie ein rein kalendarischer Zwang verbunden sein wird. Ihrer Ansicht nach wird die katholische Kirche in der Trübsal politische Macht erhalten, um per Gesetz die Sonntagsheiligung verpflichtend einzuführen. Wer sich nicht daran hält, wird getötet werden.

Jetzt ist es nur leider so, dass bereits seit sehr langer Zeit in allen christlich geprägten Ländern der Sonntag der offizielle kirchliche Feiertag ist und ein zusätzliches Gesetz, extra nur gegen die weltweit etwa 16 Millionen Adventisten – und damit natürlich auch gegen die Juden – ziemlich seltsam anmuten dürfte.

Wenn wir im Hinblick darauf die EU betrachten, dann erkennen wir deren zunehmend atheistischen Züge und fragen uns, wieso dort ausgerechnet der Vatikan zu derartigem Einfluss kommen und vor allem mit welchem Hintergrund er ein solches sinnloses Gesetz erzwingen sollte. Im Zuge der verlogenen Antidiskriminierungsideologie ist nämlich eher eine noch stärkere Entchristiansierung zu befürchten.

Aber selbst einmal angenommen, dahinter würde sich mehr verbergen, dann bleibt die Frage: Was geschieht mit all den Millionen von Moslems, die inzwischen die christlichen Staaten, insbesondere Nordamerika und die EU-Staaten, unterwandert haben? Werden sich diese einem Sonntagsdiktat der katholischen Kirche einfach so unterordnen? Wer das glaubt, der glaubt sicher auch an das Märchen von der „Friedensreligion Islam“ – selten eine größere Lachnummer gehört.

Interessant ist, wie verbissen die Adventisten sich gegen die Realität zu wehren versuchen, denn an ihnen scheint genau diese letztgenannte Entwicklung vollkommen vorbei zu laufen. Es gibt jedoch einen ganz logischen Grund, warum sie sich standhaft weigern, ihre eigenartige Malzeichen-Theorie eines Sonntagsgesetzes aufzugeben: Würden sie das tun, verrieten sie die fundamentale Basis ihrer Kirche, weil auf exakt diesem Sabbatismus ihre gesamte Lehre aufgebaut wurde.

Dabei können sie ihre Ansicht vom Sonntagsgesetz scheinbar durchaus plausibel begründen. Allerdings ist das trotzdem kein Beweis dafür, dass diese richtig ist, zumal bei einer näheren Betrachtung der Details die Theorie dann doch nicht hält, was sie zunächst verspricht. Im Gegenteil, die Adventisten zeigen gerne auf den Splitter im Auge der anderen Kirchen und sehen den Balken in ihrem eigenen Auge nicht.

Was Herr Nicola Taubert hier kritisiert, ist ein typisches Eigentor der Adventisten. Der Vorwurf an die katholische Kirche, sie würde sich selbst über die Bibel erheben, ist zwar absolut berechtigt und zeigt, wie weit die katholische Lehre von der Wahrheit entfernt ist.

Doch die Adventisten agieren, was diese Täuschung betrifft, ganz auf Augenhöhe mit dem Vatikan, denn sie haben nicht nur die nachgewiesenermaßen falsche Prophetin Ellen Gould White zum Kernelement ihrer eigene Lehre gemacht, ja zu einem regelrecht göttlichen Kultobjekt erhoben, sondern sie stellen völlig unzweifelhaft Whites Aussagen, ihre Literatur und alle ihre Ansichten ebenfalls über die Bibel. Das ist jedoch absolut unbiblisch und aus christlicher Sicht mehr als verwerflich.

Einer der bekanntesten und einflussreichsten Adventisten ist sicherlich der in Südafrika lebende Professor Walter Veith. In seinen zahlreichen und spannenden Vorträgen über die biblische Endzeit beleuchtete er die gesamte Palette angefangen bei der Freimauerei, über die sogenannten Verschwörungstheorien, wie z.B. 11. September, bis hin zur Auslegung der Endzeitprophetie der Bibel.

Seine Vortragsreihe „Offenbarung“ aus dem Jahre 2003 ist vielen bekannt. Die Quintessenz dieser 21-teiligen Videoreihe lautet: Alles läuft auf ein Sonntagsgesetz hinaus und dieses wird das Malzeichen des Tieres sein. Wir können Herrn Veith jedoch keinen direkten Vorwurf machen, weil seit seinen Vorträgen inzwischen fast neun Jahre vergangen sind und in dieser Zeit hat sich viel getan. Es wäre aber trotzdem an der Zeit, die immer noch identisch wiederholten Auslegungen der veränderten Faktenlage anzupassen.

Eine der wesentlichen Veränderungen ist – das können heute immer mehr Menschen direkt bestätigen – die drastische Ausweitung des Einflusses des Islam in nahezu allen westlichen Ländern. Solange die Moslems nur einen Bruchteil der Bevölkerung ausmachen, verhalten sie sich zwar einigermaßen angepasst und zurückhaltend, doch mit steigender Anzahl stellen sie immer öfter und immer lauter alarmierende Ansprüche.

Die politisch korrekt geprägten westlichen Gutmenschen erkennen hier leider nicht annähernd, was passiert. Zunächst werden immer mehr Moscheen geduldet und auch alle ähnlichen Forderungen werden brav durchgewunken. Wer möchte schon unter seinen Mitmenschen als ausländerfeindlich gelten? Nur wenig später kommt dann jedoch bereits die Forderung nach der Einführung des islamischen Rechts, der Scharia. In Großbritannien urteilen angeblich bereits mehrere Gerichte auf dieser Basis.

Und genau jene Moslems würden sich also einfach so mit einem Sonntagsgesetz abfinden und ihr obligatorisches Freitagsgebet deswegen fallenlassen? Ganz bestimmt nicht, eher würde ein sofortiger Bürgerkrieg oder gleich der Jihad beginnen. Mittlerweile müsste eigentlich auch einem Walter Veith ein Licht aufgegangen sein, was dies betrifft.

Nun gut, die 666 als Malzeichen ist fragwürdig. Ebenso dünn sieht es auch mit dem sogenannten Sonntagsgesetz aus. Aber was sollte es denn dann sein? Wir befinden uns mit dem Islam bereits genau auf der richtigen Spur, auch wenn dieser Gedanke zunächst bei den meisten Stirnrunzeln und Kopfschütteln auslösen dürfte.

Aber zunächst betrachten wir einmal, woher die 666 überhaupt stammt. In verschiedenen alten Originalschriften stehen an dieser Stelle die griechischen Buchstaben „χξϛ“, namentlich Chi, Xi und Stigma, welche als Zahlenwerte dargestellt werden. Die Werte ergeben nach der Gematrie, der Zahlenmystik: 600, 60 und 6, in Summe also 666.

Es gibt allerdings auch Abschriften, welche als Zahlenwert 616 nennen, weil das Xi als „ι“, also Iota geschrieben wurde. Eines davon ist Papyrus 115, welches die griechischen Buchstaben „χιϛ“ zeigt und auf welchem das Iota ziemlich eindeutig kein Xi ist. Soll das jetzt etwa heißen, die 666 ist falsch und die 616 richtig? Nun, nicht direkt, beides dürfte falsch sein, denn nur in den übersetzten Texten werden hier Zahlen genannt, während in den Originalmanuskripten Symbole anstatt der Zahlen zu sehen sind.

Kennen Sie beispielsweise dieses Symbol? Es ist die reguläre Schreibweise für das Wort Basmala bzw. Bismillah auf arabisch und bedeutet „im Namen von Allah“. Drehen Sie dieses Symbol nun einmal um 90 Grad nach rechts und vergleichen Sie es mit dem Xi und dem Stigma der Originalschriften von Johannes.

Was noch fehlt ist das Chi. Werfen Sie einmal einen Blick auf die Flagge Saudi Arabiens und machen Sie sich anschließend auf die Google-Bildersuche nach „Muslimbruderschaft“ oder „Muslim Brotherhood„. Was Sie dann finden, könnte das Chi mit seinen beiden gekrümmten unteren Enden auf äußerst eindrückliche und vor allem simple Weise erklären.

Diese Zusammenhänge sind allerdings nicht das Ergebnis von irgendwelchen Islamgegnern, sondern das sagt ein ehemaliger muslimischer Terrorist. Der inzwischen bekennende Christ Walid Shoebat beginnt im nachfolgenden Video zunächst damit, zu erklären, dass der Antichrist seiner Meinung nach ein Moslem sein muss:

Herr Shoebat erklärte denselben Zusammenhang an anderer Stelle nochmals sehr eindrücklich:

Die Bibel hatte sicherlich auch keine wilden Zahlenspielereien beabsichtigt, um ihre Leser besonders herauszufordern. Sah Johannes vielleicht ganz einfach etwas in dieser Art, wie Muslimbrüder mit ihren Stirnbändern oder einer Jihad-Flagge am Arm?

Haben wir hier nun etwa das echte Malzeichen des Tieres vor unseren Augen? Es sieht ganz stark danach aus, denn nicht nur die Logik überzeugt, sondern auch der zugehörige Hintergrund. Zwar sah Johannes in seiner Vision der Offenbarung das Malzeichen, konnte es aber nicht verstehen, weil es aus arabischen Symbolen bestand. Er wusste vielleicht nicht, dass es sich um eine andere Sprache handelte und ging daher davon aus, dass es griechische Zahlenwerte waren und schrieb diese nieder. Ein Moslem dagegen erkennt sofort, was in Wirklichkeit damit gemeint ist.

In welcher Art und Weise und vor allem binnen welchen Zeitraums der Islam zur Weltreligion aufsteigen könnte, ist schwer zu sagen. Allerdings ist die diesbezügliche Tendenz nicht mehr zu leugnen, sondern wer einigermaßen wach ist, hat diese Entwicklung längst erkannt.

Wäre dies der einzige Hinweis auf den Islam in Bezug auf das Malzeichen bzw. die kommende Welteinheitsreligion und den Antichristen, könnten wir die Vergleiche vielleicht noch als relativ zufällig abhandeln. Absolut erdrückend wird die Beweislast jedoch dann, wenn wir den Islam, seine Lehre und seine Prophezeiungen, v.a. aus den Hadithen, mit den Prophetien der Bibel vergleichen.

Joel Richardsons unbedingt lesenswertes Buch „Der islamische Antichrist“ sorgt hierbei für mehrfach herabfallende Kinnladen, so überwältigend sind die von ihm aufgezeigten Fakten. Wer dabei die ganzen Übereinstimmungen noch leugnet oder als Zufall bezeichnet, muss wahrhaft blind sein.

Schlussendlich wissen wir es noch nicht, was das Malzeichen sein wird, aber es spricht sehr vieles für das Genannte. Hinzu kommt, dass wir unzweifelhaft in einer Zeit leben, welche aus biblischer Sicht als Endzeit bezeichnet wird. Wohl dem, der die Zeichen erkannt und sich positioniert hat. Es ist eigentlich ganz einfach, wäre da nur nicht der Stolz der Menschen, zuzugeben, dass der einzige Weg zur Erlösung über Jesus Christus führt.

164 Kommentare zu “Das Malzeichen des Tieres lautet nicht 666?

  1. zu119

    Zitat:“da sind die Interpreten auf einer oder sogar auf mehreren falschen Fährten gelandet. Wenn manche den Islam damit meinen oder andere eben diesen unter die Haut implantierbaren Chip.“

    Wir werden doch schon von Kindheit an von der Elite und Ihren Helfern, (damit meine ich auch diejenigen, die im System gefangen sind und es verteidigen, weil sie immer einen Guru, oder Kirche benötigen, dem sie dann die schuld zuschieben können, wenn in Ihrem Leben etwas nicht sauber läuft.) auf Schuld, den Richter, und in den Armutskomplex gedrückt. [Das behindert uns am Glauben.]

    Deshalb suchen die menschen in solchen voren ob sie da einen als schuldig bezeichnen können, dabei vergisst jeder der nicht aufpasst, das er sich versündigt, wenn er/sie mit seinem Richter im herzen andere für schuldig deklariert. Dabei gibt es schon fast keine Weltliche Religion die nicht in der Ökomene gleichgeschaltet wird, und das ist doch schon die vorbereitung für „eine Weltreligion“.

    Mal überlegen, die Rkk war im 15./16. Jahrhundert in gefahr, die gründeten die Jesuiten als geheimdienst der RKK.
    Die Jesuiten gründeten die Freimaurer, zur unterstützung und die sind alle unter uns. In den Logen der Freimaurer sind Die Bibel, der Quran, und der Talmud aufliegen. Die haben alle drei großen vereint bei sich, weil sie einem anderen Dienen als unserem Jesus.

    Aber des Vaters Gemeinde ist verstreut in allen Religionen und Klassen, und nicht nur in einer bestimmten, denn da würde der Vater ja die einen erhöhen und die anderen Kinder erniedrigen.

    Deshalb hütet Euch vor Urteilen, denn genauso werdet auch Ihr verurteilt werden.

    Herzlichen Gruß Gerry

  2. 119

    Zitat: „Gibt es noch einen Raum dazwischen?“

    Und ob, sogar Myriaden von H Ä R E S I E N .

    Nicht gleich Gas geben, das wird nichts.

    Die Amtskirchen haben, wie ich hier a.a.O. schon schrieb, den Begriff der Häresie für sich „gepachtet“.
    Und sie sind es, die selbst die grössten Häretiker sind.

    Das muß man erst mal verdauen, nicht etwa drüber weggehen.

    Das ist keine „Ironie“, wie man sonst sagt, sondern etwas ganz anderes.

    Es ist eine Taktik des Teufels, der seine Gläubigen in seinen Kirchen hat, die er für seine Ziele einsetzt. Die Taktik bestand und besteht bis heute darin, diejenigen, die echt sind und auf dem Worte stehen, als die Falschen zu bezeichnen und sich selbst, d.h. die eigenen Kirchen, als die richtigen. Das macht er schon immer. Und tatsächlich war er damit ziemlich erfolgreich. Die allermeisten Leute können das nicht fassen, es ist ihnen zu groß. Denn damit stürzt ihr gesamtes Weltgebäude zusammen.

    Das muß man darum erst mal verdauen, nicht etwa drüber weggehen.

    Esrt wenn man beginnt, das zu e r f a s s e n , hat man überhaupt eine Chance auf mehr Durchblick, was die tatsächliche Finsternis im sog. Christentum angeht.

    Diese Irrlehren oder Häresien sind alle dadurch definiert, daß sie ABWEICHUNGEN vom oder VERDREHUNGEN des Wortes Gottes sind.

    Deshalb hat überhaupt niemand eine Chance, wenn er „diesen URMETER“, also das WORT GOTTES, als solchen gar nicht begriffen hat.

    In Ermangelung des richtigen KOMPASS wird er sich selbst irgendwas zusammenbasteln müssen (sieht man hier all überall, und der Vorwurf des Synkretismus, den er sich machen lassen muß, ist noch der harmloseste, weil bildungsbürgerlich und geistlich total irrelevant.

    BILDUNG, wie ich weiter oben betonte, schützt in keiner Weise vor dem Bösen.

    Solange jemand nicht unter die Belehrung und die wohltätige Herrschaft des Wortes (also Christi) gekommen ist, hat er absolut nichts in der Hand, um das Wirken des Antichristen aufzuspüren. Denn solange ist er selbst, wenn er sich mit der Bibel und christlichen Themen befaßt, nichts weiter als ein Spielball, manchmal auch ein Werkzeug, in der Hand des eigentlichen des Teufels, der selbst a l l e s steuert, was gegen Christus ist. Dazu gebraucht er selbstverständlich – denn er ändert seine erfolgreiche Taktik nie – die Schrift selbst, nach demselben Muster, wie wir es in Mt 4 studieren können.

    Er gebraucht die Schrift dann vorzugsweise als Instrument, dem Christen, der fürs Wort kämpft, ein schlechtes Gewissen zu machen und redet von Vorurteilen, Verurteilen, Richten, Hochmut etc.

    Dazu zitiert er auch seitenlang die Schrift – nur wie in Mt 4 stets verkehrt und außerhalb des Zusammenhangs, aus seinem falschen Geist eben.

  3. Noch zu 118

    Zitat: „Der Heide löst sich also Ihrer Meinung nach in Wohlgefallen auf.“

    Ach du liebe Zeit, wie kommen Sie denn darauf?

    Die Antwort darauf hab ich an verschiedenen Stellen dieses Forums schon gegeben. Also hier noch einmal:

    http://www.youtube.com/watch?v=gR_cD1NJkyU&feature=related

    Die Leute glauben im Allgemeinen, das Christentum sei ein nettes Angebot unter vielen anderen. Man könne ja wählen. Oder es mit der Religion auch ganz bleiben lassen.

    Großer Irrtum. Man kann zwar wählen, aber es gibt nur EINE RICHTIGE WAHL, die zum Leben, zum ewigen Leben führt. Und die ist Jesus Christus. Wer was anderes sagt und dabei auch noch „Christ“ sein will (das gibt es tatsächlich auch in D), besorgt das Geschäft des Antichristen und wird selbst in der Hölle landen.

    Es gibt – um den in den Startlöchern hockenden Kritikern präventiv die nötige Antwort zu geben – im wahren christlichen Glauben keine WEICHSPÜLUNG!

  4. Noch zu 118

    “der Heuchler und/oder Verführte innerhalb des Christentums in der Regel nicht” –

    (solange er seinen Irrtum nicht erkennt, müßte man der Genauigkeit wegen noch hinzufügen, denn es ist normalerweise Raum für Buße da, nur bei einer Sünde nicht.)

    Dann sind solche also anti – im Grunde also doch Antichristen?

    Das muß man differenzieren. Es geht immer um den Einzelfall, weil es um kostbare Seelen geht.

    Ein Heuchler mag erkannt haben, daß er etwas tun sollte, weil das Wort es so sagt. Aber das paßt ihm nicht, weil er dann bestimmte weltlich-vergängliche Vorteile verlieren würde. Bleibt er bei seinem Irrtum und übergeht er die Mahnung des Wortes und des Geistes (meistens durch Menschen gesprochen!), statt Buße zu tun und umzukehren bzw. sich zu korrigieren, ganz gleich, was es kostet, ist er auf gefährlichem Wege. Dann könnte er als Gefäß des feindes wegen seiner antichristlichen Einstellung enden. Denn hier gilt das Wort: Jak 4:17 Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.

    Und Sünde wird einzig und allein durch Buße und Umkehr vergeben.

    “…denn er meint ja, schon richtig und gerettet zu sein.”

    Zitat: „Was ist mit denen, die meinen zu denen zu gehören, die (zuerst) entrückt werden?“

    Da gibt es unglaubliche Fälle. Häretiker, wie sie schlimmer nicht sein können… Männer, die Zehntausende verführen.

    Was kann man schon einmal daraus lernen? Erstens: Häretiker werden unter keinen Umständen entrückt.
    Zweitens: Man kann von einem falschen Geist in absolut falscher Überzeugung festgehalten werden.
    Drittens: Die persönliche Überzeugung, in die Entrückung zu gehen, kann falsch sein, wenn sie nicht eng verbunden ist mit dem Wort und seiner Erfüllung im persönlichen Leben.

    Deshalb auch hier wieder: Es gibt keinen anderen Kompass, keine andere Orientierung, keionen anderen Maßstab als das Wort Gottes (und das richtige Verständnis).

    Zitat:
    „Diese meinen, nein, sie müssen der Ansicht sein, richtige Christen zu sein und auch schon zu denen zu gehören, die gerettet sind.“

    Sicherlich.

    Zitat:
    „Sagte aber Jesus nicht:

    Johannes 13:18 Ich rede nicht von euch allen; ich weiß, welche ich erwählt habe. “

    Es gehen nur die Auserwählten in die Entrückung, denn sie sind die einzigen, die nicht verführt werden können.
    Und das ist ein alles entscheidendes Kriterium, denn Mt 24 erwähnt die Gefahr der Verführung gleich mehrfach in der Endzeit.

  5. Fortsetzung zu 118

    Fazit: „Damit wären wir ja fast wieder bei den mosaischen Gesetzen gelandet.“

    Ach du liebe Zeit! Was ist denn das für ein Kurzschluß?
    Bitte mal das 3./4./5. Buch Mose lesen.
    Und dann den Römerbrief oder auch den Hebräerbrief.

    Hätten Sie das – vor 2000 Jahren dort in Jerusalem stehend – auch gesagt? Falls ja…
    Dann wären alle gerettet worden, die dem folgten, nur Sie nicht.

    Wie ich weiter oben schrieb: Solange jemand dem Wort Gottes nicht unterworfen ist durch GLAUBEN, hat er gar keinen Zugang zum Verständnis.

    Apg 4:12 Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch k e i n a n d e r e r N a m e ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen.

    Wer diesen Weg nicht geht, kann niemals den Heiligen Geist empfangen.

    Der Mann, der als Beauftragter, als Apostel Jesu Christi am Pfingsttage diese Worte sprach, hatte selbst kurz vorher den Heiligen Geist empfangen, die Kraft aus der Höhe, die verheißen worden war, um die Jünger zu wirklichen Zeugen zu machen… darum sprach Christus aus ihm, dem Mann, dem Er die Schlüssel zum Himmelreich gegeben hatte.

    Und da kommt heute jemand im letzten Zeitalter und leugnet das, was dieser Mann durch den Heiligen Geist aussprach, weil er meint, es besser zu wissen?
    Ich will’s nicht hoffen.

    Wer das nicht glauben kann, wird nicht errettet werden.

  6. Fortsetzung zu 118

    Zitat:
    „soweit ich es in der Bibel nachlesen kann und was direkt von Ihm persönlich stammt, Vorrang vor allem anderen.“

    Dazu hatte ich a.a.O. schon Stellung genommen.
    Diese Einschätzung ist antichristlich.

    Warum? Weil die Jünger Seine Zeugen sein würden, dazu sind sie mit Seinem Heiligen Geist ausgestattet worden, der sich in ihnen durch Machttaten, Zeichen und Wunder verschiedenster Art kundgetan hat.

    Dazu ein klares und eindeutiges Wort des Herrn Selbst:
    Joh 13:20 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer aufnimmt, wen irgend ich senden werde, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.

    Inwiefern nahmen denn die Menschen, falls sie glaubten, Christus auf?
    Indem sie GLAUBTEN, was ihnen die Apostel verkündeten. Wenn sie DEREN WORTEN GLAUBTEN, glaubten sie Christus, und allein dadurch empfingen sie Vergebung ihrer Sünden.

    Und weil einige Leute absolut nicht erkannt haben, wer Paulus, der Heidenapostel, war:
    2.Kor 13:3 Weil ihr einen Beweis suchet, daß C h r i s t u s
    i n m i r redet (der gegen euch nicht schwach ist, sondern mächtig unter euch;

    ““‘
    Und jetzt ein Wort für alle, die jederzeit bereit sind, mir einen Urteils- oder Richtgeist etc. zu attestieren.
    Ihr befindet euch im Irrtum. Warum?
    Ich sage, was das Wort Gottes sagt (manchmal vielleicht in anderen Worten, das kann schon sein); darum urteile nicht ich, sondern das Wort der Schrift, und das ist Christus.
    Ich kann solche Dinge – das ist doch selbstverständlich – nur sagen, wenn und weil ich das WORT Selbst dazu gebrauche. Ich bin deshalb kein Richter, sondern ich wiederhole und stelle vor Augen, was das WORT, das ist Christus, Selbst gesagt hat. Deshalb kann ich nicht fehlgehen, deshalb kann auch kein anderer fehlgehen, wenn er – mit dem richtigen Bibelverständnis, das an der Schrift überprüfbar sein muß (!), dasselbe tut.
    Dies Vorgehen setzt allerdings Glauben voraus, Glauben an Jesus Christus, der das Wort ist. Wer diesen Glauben nicht hat, kann das logischerweise nicht tun.

    Noch eines dazu: das ärgert den Teufel. Warum? Weil es die Wahrheit ist, die die Menschen frei macht. Aber er möchte sie gebunden halten in den Häresien, die er ihnen eingeflüstert oder durch Dritte serviert hat.

  7. Hier die Übersetzung eines interessanten Dokumentes von Metropolitan, Sao Paulo

    Konferenz vom 26. Juni 1985, durch Papst Johannes Paul II.

    Art. 1: Niemand wird von nun an Zugang zum Postdienst haben, ohne die Nummer.

    Art. 2: Niemand soll in irgendeinem Unternehmen oder einer Schule angestellt werden, außer er habe diese Nummer.

    Art. 3: Kein Student soll in irgendeiner Schule registriert werden, ohne dass Student oder Eltern eine Nummer haben.

    Art. 4: Jede Seele, die sich nicht nach diesem Sozialvertrag richtet, kann ohne diese Nummer weder kaufen oder verkaufen.

    Art. 5: Niemand soll Nahrung verkaufen oder kaufen können, noch sollten sie Nahrung anpflanzen können, ohne dieser Nummer.

    Art. 6: Niemand kann Geld anlegen noch Geld abheben, ohne dieser Nummer.

    Art. 7: Wer die Artikel dieser Union nicht anerkennt oder ablehnt, soll streng mit dem Tod bestraft werden.

    Art. 8: Wer die Nummer nicht hat, soll das Reisen untersagt werden.

    Art. 9: Die ökumenischen Vereinigungen sollen entscheiden über die Genehmigung der Nummer.

    Art.10: Import und Export soll gemäß der Nummer durchgeführt werden.

    Art.11: Es soll ein internationales Geldsystem geben mit der Genehmigung dieser Nummer.

    Art.12: Die Gemeinden sollen sich an einem Tag versammeln, dem Sonntag, gemäß der Nummer.

    Art.13: Für Armut soll für ein besseres Leben in allen Ländern gesorgt werden, nach der Nummer.

    Art.14: Niemandem soll erlaubt sein, zu jagen oder zu fischen ohne dieser Nummer.

    Art.15: In allen Transportsystemen der Welt soll in Übereinstimmung mit dieser Nummer umgegangen werden.

    Art.16: Niemandem soll erlaubt werden, ohne dieser Nummer ins Krankenhaus aufgenommen zu werden.

    Dieser Plan wurde durch Papst Johannes Paul II. anlässlich der Konferenz vom 26.6.1985 in Kenia vorgelegt. Dieses Projekt wird wieder im September 1993 präsentiert werden.

    hier der Link des Ganzen.

    http://hure-babylon.de/nr-9-die-neue-weltordnung-und-die-nummerierung-der-menschen/

    Gruß Gerry

  8. zu 127

    Danke, Gerry, das paßt genau hierher.

    Ich hatte es – glaube ich – schon einmal weiter oben eingestellt, nachdem ich es auch dort entdeckt hatte. Aber doppelt hält besser.

  9. Zu 126 Hartmut

    „Und weil einige Leute absolut nicht erkannt haben, wer Paulus, der Heidenapostel, war:
    2.Kor 13:3 Weil ihr einen Beweis suchet, daß C h r i s t u s
    i n m i r redet…“

    1.Korinther 14:34 Wie in allen Gemeinden der Heiligen, so sollen die Frauen in den Gemeinden schweigen; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz sagt.

    Nach welchem Gesetz? Das soll so im Sinne von Jesus Christus sein?

    Wer seinen Nächsten wie sich selbst liebt, der wird wohl kaum zu ihm, besser gesagt zu ihr, einer Frau sagen: Halt den Mund, denn was Du zu sagen hast, ist völlig unerheblich. Oder?

    „Diese Einschätzung ist antichristlich.“

    Meine persönliche Einschätzung was die Person des Paulus betrifft, hat mit dem was in der Bibel zu dem steht, was antichristlich bedeutet bzw. wer ein Antichrist ist, nichts zu tun:

    1.Johannes 2:22 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, daß Jesus der Christus sei? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet!

    1.Johannes 4:3 und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von welchem ihr gehört habt, daß er kommt; und jetzt schon ist er in der Welt.

    Ich kann in den Versen nichts von einem Heidenapostel Paulus lesen, sondern es geht nur um die Person Jesus Christus und dazu noch um dessen Vater.

    Selbst die vom Heiligen Geist direkt inspirierten und persönlich noch von Jesus auserwählten Apostel, zweifelten den Paulus zunächst an.

    Apostelgeschichte 9:26 Als er aber nach Jerusalem kam, versuchte er, sich den Jüngern anzuschließen; aber sie fürchteten ihn alle, weil sie nicht glaubten, daß er ein Jünger sei.

    Vom Heiligen Geist inspirierte Apostel sollen nicht von vornherein und von Anfang an wissen, wer nach der Berufung durch Christus (hier infolge einer Lichterscheinung) zu ihnen gehört uns wer nicht? Das könnte man auch als ein Armutszeugnis für den Heiligen Geist auslegen.
    Später stritt Paulus sogar noch mit dem Petrus – wirklich sehr heilig ist das.
    Wenn es mir persönlich beliebt, an Paulus zu zweifeln und leider gibt mir Paulus in manchen Dingen Anlaß dazu, dann werde ich das solange weiterhin tun, bis ich entweder mit seinen Ansichten und Schriften zu 100% klar komme oder ich ihn ganz abschreiben werde. Mit meinem Glauben an Jesu Christi und was Ihn angeht Gottes Sohn zu sein, hat das absolut nichts zu tun.

    „Ich bin deshalb kein Richter, sondern ich wiederhole und stelle vor Augen, was das WORT, das ist Christus, Selbst gesagt hat.“

    1.Timotheus 1:20 Unter ihnen sind Hymenäus und Alexander, welche ich dem Satan übergeben habe, damit sie gezüchtigt werden, nicht mehr zu lästern.

    2.Timotheus 4:14 Alexander, der Kupferschmied, hat mir viel Böses erwiesen; der Herr wird ihm vergelten nach seinen Werken.

    Das steht entgegen dem was Jesus gesagt hat!

    Matthäus 5:44 Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen;

    Lukas 6:35 Vielmehr liebet eure Feinde und tut Gutes und leihet, ohne etwas dafür zu erhoffen; so wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.

    Wie kann der Herr dem Alexander nach seinen bösen Werken vergelten, wie Paulus sagt, wenn im Gegensatz dazu der Höchste GÜTIG gegen die Bösen ist, was so die direkte Rede von Jesus Christus ist?

  10. Zu 125 Hartmut

    „Wer das nicht glauben kann, wird nicht errettet werden.“

    Sie reden genauso wie ein alter Bekannter von mir, der davon überzeugt ist, als einziger in den Himmel zu kommen. Daß Sie sich dann mal nicht wundern werden, wen Sie dort dann alles treffen werden. Von denen Sie nie gedacht hätten, daß jene auch da sind.

    „Ach du liebe Zeit! Was ist denn das für ein Kurzschluß?
    Bitte mal das 3./4./5. Buch Mose lesen.
    Und dann den Römerbrief oder auch den Hebräerbrief.“

    Matthäus 21,28-32

    – Was wäre Ihre Antwort auf die Frage von Jesus gewesen?

    „Wie ich weiter oben schrieb: Solange jemand dem Wort Gottes nicht unterworfen ist durch GLAUBEN, hat er gar keinen Zugang zum Verständnis.“

    Ich denke, es ist fast aussichtslos, daß wir beide miteinander zurecht kommen, weil Sie einfach ein anderes Denkschema haben als ich. Ist aber nicht schlimm. Damit muß man auch als Christ einfach leben.

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