© Dr. J. Musehold / windwahn.de

Energiespinnereien: Viel Wind um nichts

Sie sehen scheinbar modern aus, nutzen vermeintlich kostenlos Energie aus der Luft und versprechen eine dunkelgrüne Zukunft: Windkraftanlagen sind das neue Allheilmittel der Politik.

Leider – oder besser zum Glück – spielt sich die Realität jedoch nicht allein in deren korrupten Hirnen ab, denn diese ökologischen Träumereien sind nichts weiter als windige Trickspiele, denen offenbar weite Teile der Bevölkerung wie gehabt zum Opfer gefallen sind.

Wie viele Menschen starben in den vergangenen 50 Jahren eigentlich an den Folgen der Kernenergie in unserem Land? Ziemlich wenig. Um genau zu sein gar niemand. Doch alleine die statistische Gefahr, dass jederzeit etwas geschehen könnte, bei dem dann Personen gefährdet oder verletzt würden, ist für die Ökos Grund genug, den großen Schalter schnellstmöglich umzulegen. Daher müssen sämtliche Kernkraftwerke der BRD bald abgeschaltet werden, darin sind sich offenbar alle einig.

Welche Folgen dies hätte, veröffentlichte die FAZ am 06.04.2011 in einer kleinen Notiz:

Deutschland ist auf einen massiven Stromausfall schlecht vorbereitet. […] Spätestens am Ende der ersten Woche wäre „die gesundheitliche Schädigung beziehungsweise der Tod sehr vieler Menschen“ zu erwarten. […] Bei einer Dauer von zwei Wochen wären die Folgen „nicht mehr beherrschbar“.

Zwar sei im Moment die Wahrscheinlichkeit noch gering, die Forscher sehen jedoch eine Zunahme der Ausfallgefahr des Stromnetzes und plädieren daher für den Ausbau der „erneuerbaren Energien“. Ja sicher, Wind und Sonne retten unsere Kranken. Dazu muss lediglich ein Schild vor allen Operationssälen des Landes angebracht werden mit folgendem Text:

Liebe Patienten,

bitte beachten Sie, dass auch dringende Operationen in der Regel kurzfristig verschoben werden müssen, da wir zur Durchführung auf entsprechende Wetterverhältnisse angewiesen sind. Bei gutem Wetter (Photovoltaikstrom) bzw. schlechtem (Windstrom) finden die Operationen nach Plan statt.

Für langwierige Operationen bitten wir Sie, im Vorfeld einen Mietvertrag mit unserem Notstromaggregat-Hauslieferanten abzuschließen, damit Sie auch dann wieder aus der Narkose aufwachen, wenn plötzlich während der Operation die Sonne nicht mehr scheint oder der Wind aufhört zu wehen. Bringen Sie in Ihrem eigenen Interesse bitte auch eine Anzahl passender Batterien für die Geräte der Intensiv- und der Aufwachstation mit.

Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihre Klinikleitung

Können Sie sich ungefähr ausmalen, wie viele Menschen vermutlich alleine an den Folgen eines längeren Stromausfalls in unseren Krankenhäusern sterben werden? Gar nicht zu reden von den Folgen durch ausgefallene Trinkwasserversorgung, fehlende telefonische Alarmierungsmöglichkeiten der Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr, unterbrochene Kühlketten in der Lebensmittelversorgung und vieles, vieles mehr.

Ohne Strom bricht unser Leben völlig zusammen. Während bereits ein paar Stunden Stromausfall für katastrophale Schäden alleine in der Industrie sorgen, bedeutet eine mehrtägige Unterbrechung das Aus für unsere moderne Gesellschaft. Wie nahe vor einem derartigen Ereignis wir momentan tatsächlich stehen, wissen wohl nur die Energieversorger.

Zwar würde durch einen großen Ausfall vielleicht beim einen oder anderen Extrem-Öko ein Sinneswandel einsetzen, wenn sein Luxusleben urplötzlich und unerwartet erheblich gestört würde, aber die Stromkonzerne werden es garantiert nicht absichtlich darauf ankommen lassen, weil sie ansonsten regresspflichtig werden.

Um ein größeres Chaos zu verursachen, muss auch gar nicht bundesweit der Strom ausfallen, es genügt schon, wenn nur bestimmte Regionen davon betroffen wären, idealerweise natürlich Berlin. Dass es sich bei diesen Überlegungen nicht um Panikmache seitens der bösen „Atomkonzerne“ handelt, zeigte eine Meldung der Bild-Zeitung vom 16.04.2011:

Das trifft vor allem den Süden des Landes, wo die AKW nicht mehr am Netz sind, aber weiter viel Strom verbraucht wird. […]

[…] „Kurzfristige Engpässe sind nicht auszuschließen.“ Und: „Die Gefährdung der Netzstabilität in Deutschland kann damit auch die Netzstabilität in den Nachbarländern gefährden.“

IM KLARTEXT: ES KANN ZUM LEITUNGSKOLLAPS KOMMEN.

Besorgen Sie sich besser noch rechtzeitig eine Krisen-Vollausstattung für Ihre Küche. Diese könnte in Zeiten von weltweiten Crash-Folgen – mit denen wir ja im Augenblick jederzeit rechnen müssen – sowieso hilfreich sein.

Um den Zusammenbruch unseres Stromnetzes zu verhindern, favorisieren derzeit sämtliche Politiker am liebsten Windmühlen. Kein Wunder, hat diese mittelalterliche Technologie doch immerhin ganz Holland bereits im 16. Jahrhundert erfolgreich versorgt – zwar nicht mit Strom, aber Mehl ist schließlich auch nicht ganz unwichtig.

Könnten wir unsere Kernkraftwerke denn nicht einfach durch moderne Windmühlen ersetzen? Betrachten wir doch einmal zur Veranschaulichung den Flächenbedarf, der zur Nutzung der Windkraft tatsächlich notwendig wäre. Welche Anzahl dieser überdimensionalen Propeller würden beispielsweise benötigt, um den derzeit abgeschalteten Kernreaktor Philippsburg 1 mit seinen 926 MW zu ersetzen?

Während offshore, also bei der Installation von Windkraftanlagen im Meer, diese eine Leistung von etwa 5 MW pro Anlage haben, fallen die Anlagen im Inland deutlich kleiner aus. In Bellheim, ca. 10 km entfernt von Philippsburg, stehen drei Windspargel der pfalzwind GmbH mit jeweils 1,5 MW. Im wahrsten Sinne des Wortes „stehen“ sie, insbesondere im Sommer hängen die Flügel nämlich fast die meiste Zeit nur traurig herunter.

Für 926 MW würden also 617 Stück der 140 Meter hohen Riesen benötigt. Das Problem ist nur, dass dieser theoretische Wert weit entfernt der Realität liegt, denn im Jahresmittel erreichen diese Propeller nur eine Auslastung von knapp 20% ihrer Maximalleistung, sodass rein rechnerisch fünf mal soviele Anlagen benötigt werden. Für diese Beispielrechnung soll einmal angenommen werden, dass der Strom tatsächlich irgendwie sinnvoll gespeichert werden könnte, sodass die zahlenmäßige Verfünffachung den gewünschten Leistungswert ergibt.

Um Philippsburg 1 zu ersetzen, würden also 3.085 Windkraftanlagen benötigt. Jetzt ist die nächste Frage, welche Fläche müsste dafür verwendet werden? Wie eng können die Propeller installiert werden, um sich nicht gegenseitig zu beschatten und damit ihre Leistung zu vermindern? Im Vorentwurf-Regionalplan-Windkraft des Verband Region Stuttgart heißt es:

Die Beschränkung der zulässigen Anlagenzahl erfolgt damit zum einen über die innerhalb der ausgewiesenen Flächen aus technischen Gründen mögliche Anlagenzahl und zum anderen durch die im Plansatz festgelegte maximale Höchstzahl von 8 Anlagen innerhalb eines zusammenhängenden Windparks. (Technisch bedingt haben einzelne Windkraftanlagen in der Regel einen Abstand des 5- bis 15-fachen Rotordurchmessers zueinander).

Gehen wir einfach mal vom Mittelwert, also dem 10-fachen Rotordurchmesser aus, was bei 77 m Durchmesser eines Propellers rund 750 m Anlagenabstand entspräche. Der gesamte Flächenbedarf läge damit bei 1.735 km², einer Fläche von knapp 42 mal 42 Kilometern. Um gar alle 17 Kernkraftwerke der BRD mit einer Gesamtleistung von 21,5 GW durch solche Windmühlen zu ersetzen, müssten 71.650 zusätzliche zu den bereits über 22.000 bestehenden gebaut werden. Der Flächenbedarf stiege damit auf 40.000 km².

Stellen Sie sich ein Quadrat mit der Seitenlänge von 200 km vor, also in etwa die Größe der Schweiz. Über 11% der Fläche der BRD wäre damit voller Windspargel und egal wohin Sie schauen würden, in 750 m Abstand in jeder Richtung stünde der nächste.

Kosten würde das übrigens bei einem Stückpreis von 600.000 Euro insgesamt fast 43 Milliarden Euro. Betrachten wir zum Vergleich die Baukosten von Philippsburg 1 von etwa 4 Milliarden Euro, dann kostet die Kilowattstunde des alternativen Windstroms über 2 Euro – sofern gerade der Wind weht.

Leider ist das jedoch noch nicht das Ende der Rechnung, denn in der Realität kommt ein solch windiger Unsinn nicht ohne Schattenkraftwerke aus. Dutzende von Gaskraftwerken würden zusätzlich noch benötigt, weil wir doch auch bei Windstille nicht im Dunkeln stehen wollen. Diese zusätzliche Investition freut dann sogar die Grünen, speziell einen von ihnen. Lesen Sie, was der Spiegel am 25.06.2009 schrieb:

Joschka Fischer heuert bei Gas-Projekt an

[…] Deutschlands ehemaliger Top-Diplomat soll laut Informationen des manager magazins Berater des europäischen Pipeline-Projekts Nabucco werden – und eine sechsstellige Summe kassieren.

So läuft das Geschäft. Wir sind damit nicht nur vom Wind abhängig, sondern auch noch von der Gunst unserer Nachbarn, denn wenn Russland möchte, kann es uns jederzeit erpressen. In solch völlig verstrahlten Zeiten wie diesen spielen derartig politisch inkorrekte Überlegungen jedoch keine Rolle, ist der Ausstieg doch längst alternativlos geworden. Die Parteienlandschaft ist sich ausnahmsweise einmal einig.

Fast zumindest, denn erstaunlich, dass ein EU-Parlamentarier, und noch dazu von der CDU, so klar die Fakten und offensichtlichen Probleme unserer Energieversorgung beim Namen nennt – bis auf den leider obligatorischen Hinweis zum angeblich nötigen „Klimaschutz“. Herbert Reul als Einzelperson hat offensichtlich mehr begriffen, als die gesamte CDU-Fraktion in Berlin. Blöd nur, dass das EU-Parlament in Wahrheit rein gar nichts zu melden hat, sondern lediglich Dekorationszwecke erfüllt.

Es ist schlicht der Wahnsinn, aber die meisten Leute wollen es eben so. Erst wenn zehntausende zusätzlicher Windspargel und viele tausend Kilometer neuer Hochspannungsleitungen vor ihrer eigenen Türe stehen, der Strompreis bei drei Euro pro Kilowattstunde liegt und andauernd der Strom ausfällt, dann erst werden die Ober-Ökos vielleicht allmählich wach werden.

Spannende Wochen und Monate liegen nun vor uns. Von allen Seiten droht der Kollaps. Zum einen sind großflächige Stromausfälle möglich, fast sogar wahrscheinlich, und zum anderen kommt irgendwann der große Systemcrash. Aber Hauptsache alles schön öko, wenn die Welt schon zugrunde geht.

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19 Kommentare zu “Energiespinnereien: Viel Wind um nichts

  1. #10 Christian.
    Ich habe bei den Herstellern der Windanlagen recherchiert und bin auf ein Stückpreis eines aktuellen Modells von 2,5 MW(Schlüsselfertig aufgestellt im Verbund als Park) auf 2,7-3,7 Millionen € gekommen. Die Hersteller selbst halten sich sehr bedekt was die Preise angeht…
    Bei geschätzten 70.000 Units bei 3Millionen das Stück komme ich auf 210 Milliarden. Möglicherweise kommen da aber noch andere Kosten hinzu, zb die aufwändeige Anbindung ans Stromnetz, zusätzliche Frequenzumformer,Gleichrichter usw. Denn die Windräder geben ja ähnlich wie ein Fahrraddynamo nur ungeregelten Wechselstom ab, daher muss dieser „Wilde Strom“ erstmal auf die Spannung und Fequenz der Hochspannungsleitungen konvertiert werden, oder man wandelt ihn erstmal in Gleichstrom um und Konvertiert ihn später zu den handelsüblichen Voltzahlen und Fequenzen. Das ist von der Natur der Sache her mit Energieverlusten verbunden. Folglich müssen noch mehr Windanlagen errichtet werden..
    Ich halte mehr von unseren „Blockheizwerken“ um den Wärmemüll auch zu verstromen. Wir haben ja noch 17 davon. Wenn man zugrunde legt, dass nur 20% der Bruttoleistung unserer KKWs in Strom umgewandet werden, könnte eine Investition, diese Energie auch zu verstromen,den gesamten Strombedarf der BRD decken. Es bliebe sogar noch ein satter Überschuss übrig. Man könnte zusätzlich noch die restliche Energie als Fernwärme nutzen. Von dem sogenannten Atommüll gar nicht zu reden, da steckt noch soviel Energie drin um ganz Europa 400 Jahre mit Strom zu versorgen.

  2. Wer glaubt die Kernenergie ist die Zukunft, kennt weder alle Fakten noch Risiken die damit verbunden sind.

    1) Kosten
    Es wird hier viel hin und her gerechnet, dass der Atomausstieg, den die hier betitelten „Extrem-Öko’s“ fordern, den Bürgern einiges Kosten wird. Dies ist jedoch nicht der Fall denn die Atomenergie wird immernoch stark Subventioniert und viele der anfallenden Kosten der Atomindustrie werden versteckt auf alle Bürger verteilt:
    „Die Haftpflichtversicherung deckt nur einen Bruchteil der möglichen Schäden durch einen Atomunfall. Der Brennstoff Uran ist steuerfrei, Rückstellungen für Stilllegung und Endlagerung sind zum Teil von der Steuer befreit. Dazu kommen direkte Subventionen, wie Forschungsaufwendungen oder der Rückbau von Anlagen, wie die Versuchswiederaufarbeitung in Karlsruhe und ihre hochradiotoxische Abfallbrühe, der AVR, THTR usw. Aktuell werden die Bürger für die Billigentsorgung der AKW-Betreiber in Morsleben und in der Asse zur Kasse gebeten, denn die haben sich geweigert, für die Schließung dieser beiden ungeeigneten Atommüll-Lagerstätten einen entsprechenden Beitrag zu leisten. Solche Vergünstigungen gibt es für keinen anderen Industriezweig.
    Zudem kommen noch weitere Kosten die die Atomwirtschaft verursacht (Schäden an Mensch und Umwelt durch Uranabbau (vgl. WISMUT), Uranaufbereitung, Urananreicherung, Wiederaufarbeitung) und die Folgekosten, die eine Entsorgung des ganzen Mülls vom abgereicherten Uran bis zum hochradioaktiven ausgedienten Brennstoff noch bescheren wird, so darf spekuliert werden, ob 2 Euro/kWh überhaupt ausreichend sind.“ http://umweltinstitut.org/atom-luegen

    Weiterhin lassen sich die Kosten der Endlagerung (die immernoch ungelöst ist) nicht vollständig berechnen. Also wohin nun mit den 400 Tonnen hochradioaktiver Müll den allein Deutschland pro Jahr produziert? Wer bezahlt das? Kleiner Tipp nicht die Atomindustrie ;-)

    2) Stromversorgung
    Seit 2003 produziert Deutschland mehr Strom als wir verbrauchen. Es ist klar, dass wir nicht alle AKW’s von heute auf Morgen abschalten können aber ohne die Schrittweise Abschaltung der Karftwerke wird der Ausbau erneuerbarer Enrgien behindert, da die AKW’s das Netz belasten. Die Angstmacherei auf die viele reinfallen ist Propaganda der Atomindustire. Wir werden nicht im Dunkeln sitzen. „2008 erzielte Deutschland einen Überschuss von 22,5 Mrd. Kilowattstunden, das entspricht der Leistung von 2-3 Atomkraftwerken. Und das, obwohl die AKWs Brunsbüttel und Krümmel das ganze Jahr nicht am Netz waren.“
    http://umweltinstitut.org/atom-luegen

    3) Zukunftstechnologien?!?
    Wenn wir eine Zukunftstechnologie haben wollen die uns noch Jahrzehnte zur Verfügung stehen soll, dann müssen wir die Erneuerbaren ausbauenn denn Uran ist auch nicht unbegrenzt verfügbar genau wie Kohle, Gas oder Öl:
    „Gemäß der Bundesanstalt für Geowissenschaften
    und Rohstoffe (BGR) reichen die Uranreserven bei gleichbleibendem Verbrauch nur noch für wenige Jahrzehnte. Ein Ausbau der
    Atomenergie aus Klimaschutzgründen macht schon deshalb keinen Sinn. Insbesondere die so genannten Reicherz-Lagerstätten neigen sich dem Ende zu. Ein weiterer Abbau müsste sich also zunehmend auf „Armerz“-Vorräte verlagern, deren Urananteil weniger als 0,1 Prozent beträgt. Dadurch vergrößern sich die Abbaugebiete mit
    katastrophalen Auswirkungen auf Mensch und
    Natur.“http://umweltinstitut.org/atom-luegen

    Generell kann die heutige Energieversorgung aus erneuerbaren Energien gewonnen werden man muss es nur wollen. Die Windkraft ist nur eine der Technologien die es gibt. Außerdem ist der Einsatz der Erneuerbaren von den Geografischen gegebenheiten abhängig.
    Zudem bietet uns die Erde viele möglichkeiten der Energiegewinnung und dies unbegrenzt, sollten wir den Planeten nicht schon zerstört haben, wird es Wind und Sonne länger geben als alle anderen uns bekannten Rohstoffe, bei wachsendem Verbrauch.
    Es geht auch nicht nur um die saubere Energiegewinnung sondern auch darum Energie zu sparen und da ist jeder einzelne gefragt.

    Wenn wir unser eigenes Überleben auf diesem Planeten für längere Zeit sichern wollen dann müssen wir andere Wege bestreiten. Zu spät ist es erst wenn wir uns selbst vernichtet haben. Oder wie ein altes Indianersprichwort sagt: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.

    Zum Abschluss noch ein paar Antworten auf andere Kommentare.
    @nini Informier dich mal über Solarthermie und das Desertec-Konzept.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,630687,00.html
    @Frank56 Das hast du richtig erkannt es geht um Macht und Profit und nicht um die Erhaltung unseres Planeten und an Zukünftige Generationen wird nicht gedacht.

    Sollen doch alle Verfechter der Atomenergie in der nähe eines AKW’s leben und vielleicht wachen sie ja dann auf wenn ihre Kinder an Krebs o. Leukämie erkranken oder behindert auf die Welt kommen. Atomenergie: Sicher, sauber, unbegrenzt, billig->NEIN!!

    LG
    Schnoob

  3. Die sieben AKWs die jetzt von heute auf morgen vom Netz genommen worden sind. Konnte man vor Fukushima ja auch nicht vom Netz nehmen weil ja Stromausfälle drohten. Hier in Berlin brennt aber jetzt trotzdem noch Licht… hat wahrscheinlich nur den Großraum München betroffen und die Systempresse berichtet hier in Preußen nicht drüber. Man könnte ja mal einfach langsam weitermachen
    so Reactor für Reactor. Wird schon gehen. Und wenn selbst mal für drei Stunden ein Blackout sein sollte, haben Krankenhäuser etwa keine Notstromversorgung. Oder geht es dem Autor ETWA um die private Glotze ( böse, böse, böse… ich weiß)Erst dann WERDEN wirkliche Alternative Energiegewinnungsanlagen entwickelt und auch ZUGELASSEN werden und Subventioniert werden!Erst wenn nix mehr geht. Niemals Nicht vorher wird man von der BRÜCKENTECHNOLOGIE Atomkraft ablassen (welche ja auch subventioniert wird).
    http://www.youtube.com/watch?v=sxC9iGmYexc
    Solange es keine sichere Endlagerlösung gibt, und die kann es eigentlich nicht geben, ist alleine die Diskusion über Kernkraft nur DUMM.Japan stand noch auf meiner Liste (zur Mandelblüte wollte ich mal hin), aber hat sich für mich erst mal erübrigt! Dem Autor des Artikels würde ich einem Urlaub dort allerdings sehr ans Herz legen wollen (mit Kind und Kegel versteht sich), alleine um sich mit den dort NOCH lebenden Japanern zu unterhalten.
    Ich hänge zwar so einigen Verschwörungstheorien an (9/11, Impfen, Blutlinien ect.), aber auf meinen Selbsterhaltungstrieb und logisches Denken werde ich dennoch nicht verzichten ( und wenn ich bei den alternativen Energien abgezockt werde na und? Ich werde jetzt auch schon soweit wie es geht abgezockt Mehr können Sie immoment sowieso nicht von uns holen, Sie liegen immer am machbaren Maximum von abzocken). Auch wir Deutschen sind REVOLUTIONSWILLIG, wir brauchen nur die Erlaubnis, welche wir uns selbst geben müssen (E10 ist doch ein Anfang) Und wenn Sie das Maximum von abzocken überschreiten…. erst DANN geben wir uns die Erlaubnis zur Revolution.
    Friede den Hütten….

  4. Natürlich sind Windkraftanlagen nicht die Lösung für unsere Probleme.

    Aber:

    So lange die Endlagerfrage nicht gelöst ist und das Risiko, dass bei einem statistisch zwar unwahrscheinlichem Super-GAU mehrere Tausend Menschen verstrahlt und eine Region über Jahrhunderte (Tausende?) unbewohnbar gemacht werden, wenn man es weltweit hochrechnet doch recht hoch ist (ein Unfall auf 25 Jahre), so lange bin ich für die Abschaltung ALLER AKWs.

  5. #12 Schnoob.
    Nicht eine Ihrer Anfechtungen hält einer seiösen Überprüfung stand.
    Eins vorweg,die Dinger heißen Kernkraftwerke, nicht Atomkraftwere, das ist ein Trivialname.Den Unterschied zwischen einer Nuß und dem leckeren Kern sollte man kennen.
    1.Die Kosten:
    Lediglich die Forschung ist bei der Kernkraft gefördert worden, die Probebohrungen und Erkundungen für(eigentlich nicht notwendige Endlagerung) sind vom Steuerzahler bezahlt worden, das wars. Die Brennelementesteuer ist sicher nur eine Einbildung!?Alle Kraftweksbetreiber müssen und mußten schon immer für die Abfallentsorgung blechen. Aber es ist unmöglich diese nochmals für die Entsorgung bezahlen lassen. Es kann der Kernkraftindustrie und auch dem Bürger nicht zugemutet werden, nochmals abgezockt zu werden!
    Der einzige Punkt also wo ich Ihen Recht gebe ist die Abzocke des Bürgers und der Betreiber bezüglich der „Gelddruckmaschine Endlagerstätte“ und Bewahrung der Altreaktor-Ruinen, gleichsam als „Altäre“ der Abzockmaffia durch die „Firmenleitung“ der BRD GmbH…
    Steuerbefreiung, das Absetzen von besonderen Belastungen machen Sie doch auch bei der Lohnsteuer,oder nicht?
    Kungelleien oder Bestechungen durch die Wirtsschaft an die Behörden und Politiker sind leider wahr, aber kein reines „Nuklearproblem“!
    Die „Sunko´s“ (Söhne der Sonne) und die „Windeier“ sind diesbezüglich um einige Kategorien unverschämter als diese der Nukearindustrie was Zuwendungen,Förderungen und Forderungen angeht…
    An einer wirklichen Wiederaufberietung des nuklearen Brennstoffes ist man ja garnicht interessiert. Das Endlagerungsmärchen soll ja weiter bestehen bleiben, dabei ist erst nur ein kleiner Prozentsatz von dem Nuklearen Material darin genutzt wprden, eine Schande ist das.Die Wiederaufbereitung wird totgeschwiegen, die Transmutation ebenfalls.
    Die Endlichkeit des Spaltmateriels auf unserem Planetchen wird von den Vasallen des Club of Rome mitl 67 Jahren angegeben, eine bewußte Täuschung. Allein in DE ist soviel Uran in den großen Flüssen, zb im Rhein, der Oder, Weser oder Elbe gelöst, wenn amn das rausziehen würde, könnte man allein was im Rhein an gelösten Uran ist ganz Europa permanent versorgen.
    Betreffend die Altanlagen und deren Abriss. In NRW hatten wir einen Thorium Hochtemperaturreaktor gehabt. Man hatte Großes mit ihm vor(auch Kohlevergasung und -verfüssigung), aber er durfte nur kurz laufen, dann wurde er abgeschaltet-und wieder abgerissen. Das ging ruckzuck und weg war er wieder. Die RAG(Ruhrkohle AG) hatte Druck gemacht, sie wollten ihn nicht dulden!Ofiziell hieß es, die Brennstoffkugeln würden zerfallen und durch die Absorberstäbe zerbröckelt, was zt auch stimmt, aber nicht in dem Maße was die Berufslügner gesagt haben.
    2. Stromversorgung:
    Mal so eben den Strom von 7 Kernkraftwerken einkaufen, die in einer Spontanreaktion abgestellt wurden,etwas ist fishi an der Story. Das ist bestimmt nich so einfach als wenn ich einen neuen Handyvertrag abschließen will.Woher haben die den Strom so schnell hergekriegt,speziell für Süddeutschland wo dort doch ca 50% aus Nukleareinergie stammt? Mit Sicherheit nicht aus Sonne Wind und Kuhscheiße. Frankreich und Tschechien liefern nun Nuklearstrom und die Schweiz auch,wie ich erfahren habe.Diese riesige Strommenge muss doch erstmal gekauft, bereitgestellt und verschaltet werden, das dauert doch Wochen gar Monate, hatten die Glaskugeln auf dem Tisch oder gar das Drama in Japan gewußt?!HAARP?!?!?
    3. Die Zukunfsttechnologie:
    Der Nuklearenergie(Fission und der Fusion) gehört die Zukunft, nicht dem Neomittelalter des Club of Rome und deren Vasallen Greenpeace.
    Uran, Thorium und Plutonium reichen für Millionen,gar Milliarden Jahre für die gesamte Menschheit dicke aus, allein auf unserem natürlichem Großreaktor,unserer Erde. Richtig wir sitzen genau mit dem Arsch drauf. Nur eine hauchdünne Schicht trennt uns von dem glühenden Erdinnern, welches duch Nukleare Prozesse im Inneren nie abkühlt.
    Neue Reaktoren der GEN 4 und bals GEN 5 machen die Aufbereitung, Transmutation selbst und laufen sogar mit Natururan und sogenanntem Atommüll. Adee Endlagerung, Adee der Lügen des Club of Rome, dazu gehört auch die Klimalüge und der Desertec-Albtraum, eine Art Dyson Sphere.
    Unterm Strich, was ganz unten Rechts steht, bleibt außer viel heißer nachhaltiger Luft (sorry Schnoop!)nur viel erneuerbarer Unsinn übrig.
    MFG:Martin

  6. @ Martin6078

    Vielen Dank. Ich habe durch Ihre Beiträge schon viel lernen können.
    Natürlich gilt mein Dank auch Wahrheiten.org.

    Bitte weiter so.

    Ausserdem noch schöne Feiertage für alle.

    MFG
    uteeee

  7. #16 Uteee. Danke für die Blumen.
    Einen schönen Ostermontag an alle. Mal sehen was uns die grünen,roten,gelben und schwarzen Osterangsthasen für faule Eier als nächstes ins Nest legen, was wird als nächtes dramatisiert…

  8. Der Unfug ist ja weit verbreitet. Ich hab das mal für Biogasanlagen versucht zu rechnen (http://wissen.science-and-fun.de/privat/?p=20). Da bin ich im Endeffekt auf folgendes gekommen: Um 10% der Grundlast in der BRD mit Biogas zu erzeugen, bräuchte man Material von einer Fläche, die 13% der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche entspräche.

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