Die unendliche Märchenwelt der Krebs-Industrie

© Rike / pixelio.de

Kaum ein Thema sorgt für größere Furcht in der Bevölkerung, als die Angst vor Krebs. Millionen von Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen. Die Frage ist lediglich, sterben sie an den Folgen der Erkrankung oder an der Therapie?

Immer neue und noch bessere Diagnoseverfahren, noch frühere Früherkennung und vermeintlich tollste Therapiemöglichkeiten laufen fast täglich durch die Medien. Aber was ist die Ursache von Krebs? Diese Nebensächlichkeit wird kaum betrachtet, denn die „Therapie“ steht im Vordergrund. Wie sonst könnte diese riesige Industrie überleben, wenn es schon die Patienten nicht auf Dauer können?

Zählen Sie bitte kurz die Personen in Ihrem Zimmer durch, denn einer von Vieren wird einmal an Krebs sterben. Wenn Sie selbst die Nummer Vier sind, beeilen Sie sich bitte mit dem Lesen, denn Ihre verbleibende Zeit ist knapp, so sagt es die Statistik. Der Südkurier dazu am 04.02.2011:

Wer an Krebs erkrankt, verliert dadurch sechseinhalb Jahre seines Lebens. Jeder vierte Deutsche stirbt an einer Krebserkrankung.

Doch nehmen Sie das nicht tragisch, immerhin profitiert eine ganze Industrie vom Tod dieser vielen Menschen, denn bevor die Patienten sterben, geben diese und deren Krankenkassen für ihre Gesundheit erst noch gigantische Beträge aus, welche den Pharmaunternehmen, Ärzten und der Gesundheitsbranche einen reichen Geldsegen bescheren. Aufschwung muss sein.

Und es ist weiteres Wachstum angesagt, denn die amerikanische Krebsgesellschaft rechnet mit einer Verdoppelung der Krebsfälle bis zum Jahr 2030. Vielleicht sollten Sie einmal über einen Arbeitsplatzwechsel in diesen todsicheren Geschäftszweig nachdenken?

Damit der Vierte bei Ihnen im Zimmer nicht mehr so lange auf seine Therapie und sein Dahinscheiden zu warten braucht, möge er doch bitte den Empfehlungen der Ärzte folgen, wie in der Pharmazeutischen Zeitung am 02.02.2011 erklärt wurde:

Außerdem könne die Teilnahme an Früherkennungsprogrammen die Todesfallrate durch Krebs um ein Drittel senken, denn Tumoren würden dann oft früh und in heilbarem Stadium erkannt. […] «[…] Gerade mal jede zweite Frau und jeder fünfte Mann nehmen die Chancen der Krebsfrüherkennung wahr», kritisierte Hohenberger. Hier müsse die Politik die Menschen stärker in die Pflicht nehmen.

Als würde das Geschäft nicht schon genug brummen ohne Ende, rufen die nimmersatten Weißkittel zusätzlich noch nach Hilfe aus der Politik. Freilich, bei 50% aller Frauen, die bisher nicht brav zur „Vorsorge“ trippeln, steckt schließlich noch einmal dasselbe Patienten-Potenzial drin. Und wenn die „Vorsorge“-Untersuchungen noch etwas weiter gefasst werden, könnten auch noch einige Prozente zusätzlich an behandelbaren Fällen herauspurzeln.

Da wird wohl jeder Geschäftsmann aus ehrlichem Gewerbe blass vor Neid, denn die Kollegen in Weiß brauchen für neue Kunden, offiziell Patienten genannt, nichts weiter zu tun, als Panik zu schüren. Das kostet nicht einmal Geld, denn die Presse berichtet freiwillig und kostenlos über jede neue und damatische Krankheitsstatistik. Im Anschluss muss die Pharmaindustrie lediglich ihre Referenten durch alle Arztpraxen jagen und die passenden Wundermittel anpreisen – manchmal auch ergänzt mit ein paar kleinen Aufmerksamkeiten zur Förderung des Geschäfts.

Vor lauter Geld und Wachstum übersehen die Verantwortlichen dabei ein Thema gänzlich: Die Ursachenforschung. Aber spielt diese denn eine Rolle? Ist das wirklich nötig, wo doch bereits durch eine gesteigerte „Vorsorge“ mehr Umsatz – offiziell Behandlungserfolge genannt – generiert wird? Nein, in der Schulmedizin spielt die Ursache von Erkrankungen keine wesentliche Rolle, was auch schon längst gerichtlich festgestellt wurde.

Eigentlich wären die Pharmaunternehmen doch verrückt, wenn sie sich tatsächlich mit den Ursachen auseinandersetzen würden, denn wären die Auslöser von schweren Krankheiten konkret bekannt, könnten sich diese späteren 25% Krebspatienten mit Todesfolge unter den Bürgern auf diese Weise ja vielleicht vor der Erkrankung schützen. Ob das wohl gewollt ist?

Dennoch befasst sich die Medizinforschung mit der Suche nach Auslösern von Krebs, denn sie haben unlängst eine wirklich hervorragende neue Geschäftsidee entdeckt: Erfundene Krankheitserreger, gegen die sich der Bürger per Impfung schützen kann und zwar jeder, nicht nur lächerliche 25%. Auf einen Schlag können so die restlichen 75% der Bevölkerung zu Kunden gemacht werden. Zwar nicht mit demselben Umsatz einer Krebstherapie, aber immerhin. Machen Sie das als Handwerker erst einmal nach.

Wie das konkret funktioniert, darüber berichtete am 06.02.2011 n-tv:

Impfen gegen Krebs ist keine Zukunftsvision mehr.

[…]

In Deutschland sei derzeit nur ein Drittel aller Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren geschützt, bemängelt zur Hausen. In Australien seien es 84 Prozent. Der Krebsforscher empfahl, auch Jungen impfen zu lassen.

Nicht schlecht, in Australien ist die Quote schon fast auf der Wunschmarke von 100% und das innerhalb nur weniger Jahre. Dabei stört es scheinbar niemanden, dass diese Theorie mit den „Viren“ der Henne-Ei-Problematik unterliegt. Sind diese kleinen Eiweißmoleküle der Auslöser besagter Krankheiten oder entstehen sie erst in Folge der Erkrankung bzw. bei der Heilung?

Viren als Krankheitserreger wurden nämlich bis heute niemals nachgewiesen, was aber selbstverständlich verschwiegen wird, denn dieses Problem passt natürlich überhaupt nicht ins Geschäftsmodell. Kein Mediziner wird Ihnen das offiziell bestätigen, sonst war er nämlich die längste Zeit Mediziner. Jeder, der sich laut gegen dieses Märchen der Infektionstheorie wehrt, muss mit härtesten Drangsalierungsmaßnahmen rechnen. Die dabei angewandten Maßregelungen reichen von der Zerstörung der Existenz, über Kindesentführung bis hin zum leider tödlichen Verunglücken.

Echte Ursachenforschung ist daher nicht Gegenstand der industriealisierten Medizinforschung. Wohl aber die verrücktesten Methoden der Krebserkennung. Lassen Sie doch mal einen Hund an Ihrem Hintern schnuppern, vielleicht schlägt er auf Krebs an. Das ist kein Witz, sondern Wissenschaft, wie der Focus am 01.02.2011 informierte:

Erstmals hatte das Medizinjournal „The Lancet“ 1989 über einen Hund berichtet, der ständig am Hautkrebs seiner Besitzerin schnüffelte. Ähnliche Beobachtungen liegen auch für Brust- und Lungenkrebs vor. Nun haben Versuche mit einem Labrador in Japan gezeigt, dass die feine Hundenase auch bei Darmkrebs fündig wird, selbst wenn der Tumor sich noch im Frühstadium befindet.

Wenn Ihnen das zu unangenehm ist, dann nehmen Sie lieber ein Lineal und messen Sie die Länge Ihres Zeigefingers, denn daran können Sie nach Aussage von Forschern Ihr Krebsrisiko berechnen. Vorarlberg Online veröffentlichte am 21.01.2011 diese neuen Erkenntnisse:

Forscher der University of Warwick und des Institute of Cancer Research haben herausgefunden, dass Männer, deren Zeigefinger länger ist als der Ringfinger, deutlich weniger wahrscheinlich erkranken. Die Wissenschaftler machten diese Entdeckung, nachdem sie die Hände von 1.500 Krebspatienten mit denen von 3.000 gesunden Männern verglichen hatten.

Blöd für dienjenigen von Ihnen, bei denen auf den ersten Blick der Ringfinger der längere Finger ist. Aber Sie können ja immernoch zur Sicherheit zum Hund greifen oder sich vorsorglich impfen lassen. Wenn Sie dagegen ganz sicher gehen wollen, dann reservieren Sie sich schon mal Ihr Lieblingsplätzchen auf dem Friedhof, denn die nächste „Vorsorge“-Untersuchung kommt bestimmt.

Sollten Sie nun tatsächlich zu den erwähnten 25% Erkrankenden gehören, dann bietet Ihnen die Krebs-Industrie auch wieder einen ganzen Bauchladen an „Therapien“. Es muss ja nicht gleich Chemo sein, darauf sollte die Wahl erst fallen, wenn Sie trotz aller Bemühungen der Onkologen, immer noch nur so vor Gesundheit strotzen. Apotheke adhoc benannte am 01.02.2011 eine weitere Behandlungsmethode:

Im Zentrum der Akquisition steht mit OncoVex das Peptid GM-CSF […], das als onkolytischer Impfstoff eingesetzt wird. Die onkolytischen Viren sollen sich nur in Tumorzellen vermehren und sie so zerstören. OncoVex wird derzeit in Phase III bei der Behandlung von metastierenden Melanomen und malignen Tumoren im Kopf- und Halsbereich getestet.

Wie wir jedoch eben gelernt haben, sind Viren einer der angeblichen Auslöser von Krebs. Oder treten die vermeintlich bösartigen Mikroben nun doch erst infolge der Erkrankung bzw. der Heilung auf? Suchen Sie sich aus, was Ihnen besser gefällt, die Schulmedizin bietet für jeden das passende Glaubensmodell, entweder krankmachende oder heilende – nicht existente – Viren. Sie haben die freie Wahl, für welche Art der Therapie Sie Ihr Portemonnaie öffnen möchten, hauptsache Sie bezahlen. Früher nannte man das übrigens Ablasszahlungen.

Sie fühlen sich unsicher, was diese nicht sichtbaren Viren angeht? Kein Problem, die Medizin hat noch mehr in ihrem Portfolio. Wie wäre es mit einer minimalinvasiven Therapie durch Handauflegen? Der Westen schilderte am 28.01.2011 diese neuartigen Auswüchse in der Schulmedizin:

Immer mehr Klinikärzte setzen alternative Heilmethoden zur Behandlung gegen Krebs ein.

[…]

Die Patienten werden in der Klinik behandelt, und begeben sich dann zur Meditation ins Kloster nach Venlo. Maly: „Es geht darum, die innere Kraft zu aktivieren.“ Es reiche oft eine einmalige Sitzung (Kosten: 150 Euro), dann sollen es die Patienten selbst gelernt haben. Prof. Uhl sagt, dass mehrere seiner Patienten dadurch vom Krebs befreit wurden.

Falls Ihnen das ebenfalls nicht zusagt, überlegen Sie sich einfach, ob Sie nicht ein Behandlungs-Abonnement mit Ihrem Arzt abschließen, dann haben beide etwas davon, naja, Sie vielleicht doch eher weniger, aber der Arzt muss schließlich auch von etwas – mehr – leben. Wie Sie zum Dauerpatienten werden, beschrieb am 13.01.2011 curado:

Immer mehr Menschen überleben eine Krebserkrankung und das oft bei guter Lebensqualität. […]

Sobald Forscher verstanden haben, welche Veränderungen im komplexen Zusammenspiel zwischen Genen und Molekülen in der Zelle zu Krebs führen, suchen sie nach Ansatzpunkten für neue Medikamente. Solche zielgenauen Attacken haben deutlich geringere Nebenwirkungen als eine Strahlen- oder Chemotherapie. In vielen Fällen verlängern sie die Lebenszeit von Betroffenen erheblich.

Eine wirklich gewinnbringende und viel effizientere Geschäftsidee als die bisherigen Ansätze, denn auf diese Weise kann sich Ihr Arzt dauerhaft sein Einkommen sichern und Sie müssen nicht gleich nach der ersten „Therapie“-Runde den Löffel abgeben. Allerdings sollte dieses Verfahren nur bei Kunden angewandt werden, deren Krankenkasse sich zu diesem Dauerauftrag bereitwillig erklärt. Im Zuge von gesetzlich legitimierten, automatisch steigenden Beitragszahlungen dürfte dies jedoch kein Problem mehr darstellen.

Falls Sie wider Erwarten trotz aller Behandlungen überraschend gesund werden sollten, freuen Sie sich bitte nicht zu früh, denn „Krebs kann sich manchmal ganz plötzlich ausbreiten“, so die Welt am 07.01.2011:

Eine Krebserkrankung beginnt für gewöhnlich schleichend. In einigen Fällen aber geht alles blitzschnell. Das haben britische Forscher herausgefunden.

Kennen Sie das auch? Zack, Blitz – und schon sind Sie tot. Dumm gelaufen. Nein, nicht für Sie, Sie waren ja sowieso der statistische Vierte, sondern für Ihren Arzt, der Ihnen seine Bankverbindung nicht mehr schnell genug nennen konnte.

Nun, seien Sie einfach so schlau und halten Sie sich von jeglicher Krebs-„Vorsorge“ oder gar den schulmedizinischen Krebs-„Therapien“ fern, wenn Ihnen Ihre Gesundheit lieb ist. Den Damen und Herren in Weiß aus den Bereichen Unfallmedizin, Chirurgie und Orthopädie können Sie übrigens weitgehend vertrauen.

Dass Krebs in Wirklichkeit ganz anders funktioniert und Sie auch keine Angst mehr davor haben brauchen, beweist die Germanische Heilkunde. Wenn Sie dagegen lieber den Experten der Schulmedizin und deren buntem Bauchladen vertrauen möchten und Sie auch keine Lust auf Eigenverantwortung haben, dann ignorieren Sie bitte diesen Hinweis: Informieren Sie sich über die Germanische Heilkunde, solange Sie gesund sind.

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Literatur zum Thema Gesundheit

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8 Kommentare

  1. am 8. Februar 2011 um 19:43 1 Frank S.

    Es ist wirklich unglaublich. Dass es überhaupt nie um die Frage der Ursache, sondern immer nur um „Früherkennung“ usw. geht, kommt „ausgerechnet heute“ auf t-online… http://lifestyle.t-online.de/k...8050/index

    Und egal, wo man nachfragt, es interessiert überhaupt niemanden, ob es „eine spezielle“ Ursache gibt – und wenn mal jemand von „Ursachen“ spricht, dann ist es immer ein „multifaktorelles Geschehen“… was „so kompliziert ist, dass es niemand verstehen kann“…

    Wenn ich anderen Menschen die Informationen anbiete http://www.wahrheiten.org/blog...rebsluege/ überlesen sie alles, was ihnen nicht in den Kram passt, „googeln dann selber“ und finden dann Behauptungen, die sie sofort „glauben“. (Scharlatan, Sekte usw.)

    Was für eine „Schranke“ ist da im Kopf? Liegt es an dem beklemmenden aufkommenden Gefühl der dann auftauchenden Frage, ob das „gesamte Weltbild zusammenbricht“? Lieber „weiterschlafen“?

    Wenn das wahr wäre, wenn die Germanische Heilkunde stimmt, reproduzierbar, 100%ig, und das seit 30 Jahren „bekannt ist“, aber massiv verschwiegen wird?… wollen die das lieber gar nicht wissen???

    Die allermeisten nicht… die allermeisten…

    Tja… und wenn sie denken: „Ah, naja, ich kann mich ja dann damit beschäftigen, wenn es mich betrifft.“

    Das ist das gleiche, als wenn man sagt: „Schwimmen lerne ich dann, falls ich mal auf nem Schiff bin, was untergeht. Das kann doch nicht so schwer sein. Das Lernen ja schon Kinder.“ – vergessen aber, dass sie in dem Stress, der Panik dafür keine Zeit mehr haben…

    Es ist einfach unglaublich… Wenn mir jemand diese „Resistenz“ erklären könnte, wäre ich sehr dankbar!

  2. am 9. Februar 2011 um 11:37 2 User

    Eher entsteht ein Königreich auf dem geistigen Fundament eines Trunkenboldes und Hurenbocks, dessen Herz im vollen Bewusstsein seiner Sündhaftigkeit, sich mit echter Einsicht nach Umkehr sehnt, aber nicht etwa nur aus gesundheitlichen Gründen, was zwar auch schon beachtlich wäre, als eine stabile Bretterbude auf dem eines Selbstherrlichen, der aus Gesundheit eine Religion macht.

  3. am 27. Februar 2011 um 09:56 3 Irmgard

    Sie sprechen mir mit diesem Artikel voll aus dem Herzen.
    Und das alles, obwohl die Erkenntnisse der Germanischen Heilkunde
    seit den 80iger Jahren uns doch zeigen, wie Krankheiten entstehen und
    auch wie sie geheilt werden können.
    Aber die Brotgelehrten in unserem Land lassen dies nicht zu, so wie es
    Goethe schon zu seinen Lebzeiten gesagt hat. Diese Leute haben sich
    doch so gut in unser Krankheitswesen integriert. Das darf doch keiner
    streitig machen! Wo kämen wir dahin?
    Wenn sie mir nicht glauben, dass Goethe diese Ausführungen gemacht
    hat, dann lesen sie doch sein Werk „Faust“!
    Ich warte nur auf den Tag, dass die Krankenkassen alle Pleite machen
    oder uns Versicherten immer mehr Beiträge abverlangt werden.

  4. am 15. April 2011 um 01:23 4 Psychosynthetik

    Ein sehr guter Artikel zum Thema.

    Nur leider fehlen mir hier die alternativen Methoden da ja auch schon die „Heiler“ durch den Dreck gezogen wurden.

  5. am 2. November 2013 um 21:38 5 Buchfink

    Hallo,
    Die Fehler der Ärzte deckt die Erde zu.
    Bewusst TV ; Dr.Mauch und Wim Verbrugge.
    Einfach mal die Videos anschauen.

    Denken hilft manchmal.

    Grüße

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