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Wenn Quote über Qualifikation siegt

Unser Staat setzt immer rigoroser Gleichberechtigung jeglicher Art durch und übt über diverse Gleichstellungsgesetze ständig größeren Druck auf die Bürger aus, ja niemanden zu benachteiligen.

Interessanterweise kommen aber aus derselben Richtung regelmäßig bestimmte Vorstöße, um insbesondere Frauen durch festgelegte Quoten in der Berufswelt Vorteile zu verschaffen. Hat das noch etwas mit Gleichberechtigung zu tun oder handelt es sich hier lediglich um humanistische Subventionen, die den „Markt“ wie üblich verzerren?

Nachdem Kanzlerin Merkel dem Vorstoß von Ursula von der Leyen – die sich längst als Demokratiezerstörerin entpuppt hat – eine Absage erteilte, ist die Diskussion um die Frauenquote erst einmal vom Tisch. Warten wir ab, bis die Wahlen vorbei sind, denn von der Leyen kündigte bereits an, am Thema dran zu bleiben.

Wie steht eigentlich unser Nachwuchs dieser Debatte gegenüber? Einige Abiturienten äußerten sich zu der Frage nach einer Frauenquote am 04.02.2011 in der Augsburger-Allgemeinen:

Eine gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote hält Jasmin für den falschen Weg. […] „Es ist doch blöd, wenn die Frauen nur wegen einer Quote in diese Positionen kommen und dann nicht ernst genommen werden“, sagt die Lagerlechfelderin.

Eben, es ist doch klar, dass jede Frau, die einen Kollegen nur aufgrund der Quote überholt, mit massivem Gegenwind rechnen muss. Der besser für die jeweilige Position qualifizierte Mitarbeiter sollte dafür ausgewählt werden, nicht derjenige mit der besten Lobby hintendran. Eine Mitschülerin sieht das im selben Artikel jedoch anders:

Dilan Bacaru ist da ganz anderer Meinung. Sie sieht in der Quote eine Chance für das weibliche Geschlecht. „Sonst können Frauen ja nie beweisen, dass sie in Führungspositionen gut sind.“

Hier wird eine scheinbare Benachteiligung von Frauen als Faktum behauptet, die es so aber nicht gibt. Wo werden denn Frauen, nur weil sie Frauen sind, tatsächlich aus diesem Grunde benachteiligt? Diese Behauptung steht offensichtlich unumstritten im Raum und selbst junge Erwachsene, die noch gar keine Erfahrung im Berufsleben besitzen, tragen bereits diese Leier vor.

Ein typischer Fall von Manipulation und wie auch bei der Klima-Lüge wird nicht im geringsten am Wahrheitsgehalt dieser Aussage gezweifelt, sondern lediglich um die scheinbar notwendigen Maßnahmen wild gestritten.

Um eine bestimmte Position in einem Unternehmen zu erreichen, sind selbstverständlich die entsprechenden Voraussetzungen zu erfüllen. Zur Qualifikation eines Mitarbeiters gehören neben der fachlichen Kompetenz und Erfahrung auch die Loyalität zum Unternehmen, gegebenenfalls die Führungsqualitäten, die Verfügbarkeit, die zeitliche Flexibilität sowie die langfristigen Absichten.

Würde nun eine junge Mutter aufgrund der Quote die Entscheidung für sich gewinnen und käme es bei ihr beispielsweise während eines großen Projektes zu einem längeren Arbeitsausfall, weil ihr Kind zuhause betreut werden muss, stellt sich natürlich die Frage, ob diese Position sinnvoll besetzt ist. Sicher, auch ein Mann bzw. eine Frau ohne Kind können ausfallen, aber wir sprechen hier von einer signifikant höheren Ausfallwahrscheinlichkeit von jungen Müttern oder jungen Frauen, die bald Mutter werden wollen.

Alles andere wäre in die Tasche gelogen, denn eine Mutter hat für ihre Kinder mit höchster Priorität da zu sein, das ist doch selbstverständlich. Also müssen derartige Sondersituationen grundsätzlich vom Unternehmen mit einkalkuliert werden. Ebenfalls selbstverständlich jedoch ist, dass ein Unternehmer bei der Stellenbesetzung bestmögliche Kosten- und Risikominimierung betreiben muss, möchte er mit seiner Firma wettbewerbsfähig und erfolgreich bleiben.

Wer es sich jedoch als Chef erlaubt, diesbezüglich auch nur annähernd offen über die Sachlage zu sprechen, der legt sich unmittelbar mit der Gleichberechtigungslobby an und muss mit schweren Vorwürfen bezüglich angeblicher Diskriminierung rechnen.

Selbst wer es hochdiplomatisch ausdrückt, wird von den Emanzen angegriffen, denn als Deutsche Bank-Chef Ackermann sich dazu äußerte, kam sofort Geschrei von Seiten der FDP-Europaabgeordneten Silvana Koch-Mehrin, wie das Handelsblatt am 04.02.2011 schrieb:

Frauen im Vorstand sind nach wie vor nicht in Sicht. Von gesetzlichen Vorgaben hält Ackermann aber nichts: „Wir haben Frauen, die Quote nicht nötig haben.“ Er hoffe, dass irgendwann auch die Führungsmannschaft der Deutschen Bank weiblicher werde – „und dass das dann auch farbiger sein wird – und auch schöner“.

Herr Ackermann hat natürlich Recht, warum sollten qualifizierte Frauen auch eine Quote benötigen? Brauchen denn Männer eine solche, um Frisör, Arzthelfer oder Kindergärtner zu werden? Nein, denn das regelt sich ganz automatisch richtig. Derjenige Mann, welcher in die Kinderbetreuung unbedingt einsteigen will, der schafft das auch.

Stattdessen wird stur behauptet, Frauen würden regelrecht behindert, wenn sie Schreiner, KFZ-Mechaniker oder EDV-Administrator werden möchten. Das ist einfach nur absurd, denn die meisten Frauen fühlen sich in diesen technischen Berufen schlicht nicht wohl, sonst würden sie den Beruf schließlich erlernen. Am Ende zählt, wer seine Qualifikation beherrscht.

Was ist eigentlich der Grund, warum es – zumindest in den Augen der Feministinnen – zu wenig Frauen in bestimmten Berufen oder in Führungspositionen gibt? Geben diese Damen tatsächlich die mehrheitliche Meinung der weiblichen Bevölkerung wieder oder handelt es sich bei diesem emanzipatorischen Aufruhr nicht viel eher um persönliche Wichtigmacherei?

Ist sie denn überhaupt grundsätzlich schlecht, die etablierte Verteilung der Geschlechter über die Berufe und Ränge? Worin besteht denn der konkrete Nachteil, dass Konzerne nicht von mindestens genausovielen Frauen wie Männern geführt werden? Würde sich irgendetwas ändern, wenn mittels Quote überall weibliche Mitarbeiter und Führungskräfte hineingepresst werden, nur um statistische Ziele durchzusetzen? Welchen Vorteil hätten die Menschen und die Gesellschaft davon und würden damit einhergehende neue Nachteile durch den Quotenzwang aufgewogen?

Schaffen diejenigen Frauen, die Karriere machen und ganz nach oben wollen, dies denn heute nicht? Wenn das wirklich so wäre, dann stellt sich sie Frage, warum schaffen sie es nicht? Werden sie unterdrückt, womöglich von bösen Männern? Oder wollen die Frauen ganz allgemein betrachtet vielleicht gar nicht dasselbe, was diese Emanzen für sich fordern?

Hier wird zunächst einmal pauschal allen Männern unterstellt, sie seien grundsätzlich gegen Frauen und würden diese sogar daran hindern, in veranwortliche Positionen aufsteigen oder bestimmte Berufe erlernen zu können. Belegt wird diese infame Unterstellung jedoch nicht. Warum sollten Frauen in der Wirtschaft bevorzugt werden, wo die Frage nach der Benachteiligung als solche noch gar nicht beantwortet wurde?

Wer schon einmal in einem sehr techniklastigen oder körperlich anstrengenden Beruf gearbeitet hat, der wird festgestellt haben, dort gibt es kaum Frauen. Und woran liegt das? Wer verhindert denn hier, dass die Damen der Schöpfung sich ebenfalls das Hirn mit technisch herausfordernden Aufgaben zermartern oder bis zum Umfallen körperlich schuften? Liegt es nicht viel mehr an den geschlechtsspezifischen Neigungen und den anderen körperlichen Voraussetzungen, warum Frauen sich lieber Aufgaben widmen, die sie für sich als passender empfinden und dadurch erfolgreicher meistern können?

Wenn Sie Unternehmer wären, würden Sie dann jemanden einstellen, der aller Voraussicht nach regelmäßig Fehlzeiten wegen Krankheit haben wird, kaum oder gar keine Überstunden leisten kann und von der Arbeitszeit her alles andere als flexibel verfügbar ist? Würden Sie einen solchen Mitarbeiter gar mit einer wichtigen Führungsaufgabe betreuen, von der die Zukunft des Unternehmens abhängt?

Ist es daher nicht verständlich und logisch, dass Frauen, die noch keine Kinder haben, dies jedoch planen, von den meisten Chefs nicht für eine solch essentielle Position in einer Firma ausgewählt werden? Was ist daran verwerflich? Warum sollten sich Chefs vorschreiben lassen, genau solche Mitarbeiter an diese wichtigen Positionen setzen zu müssen, wenn sie bereits im Voraus die Probleme absehen können, welche sie zum Wohle des Unternehmens eigentlich unbedingt vermeiden müssten?

Mit dieser Art von Zwangsgleichmachung wird nichts Gutes erreicht. Wenn eine Quote eingeführt werden soll, dann bitte auch beim Fußball, bei der Müllabfuhr, beim Bau, bei der Bundeswehr sowie bei allen körperlich schweren Berufen und unbedingt auch auf Segelschiffen wie der Gorch Fock.

Was hat diese Emanzen nur geritten, dass sie immer wilder in diese Zwangsgleichmacherei hineinschlittern? Wenn es vorgesehen gewesen wäre, dass Frauen und Männer völlig gleich sein sollen, sähen sie unter der Dusche ebenfalls völlig gleich aus und sie besäßen keinerlei anatomische und emotionale Unterschiede. Beide könnten Kinder bekommen, stillen und aufziehen, wie z.B. Regenwürmer, die Zwitter sind.

Hat es nicht vielleicht doch einen tieferen Sinn, dass Frauen eher fürsorgliche Familienmenschen sind, dass sie – sofern sie noch ihren gesunden Menschenverstand besitzen – rein instinktiv für ihre Kinder da sein wollen und sie sogar unter Einsatz ihres Lebens schützen würden?

Stattdessen werden die Kinder abgeschoben in Kindertagesstätten, damit Frau Geld verdienen und sich selbst verwirklichen kann. In einem mir persönlich bekannten Fall muss der vierjährige Nachwuchs bereits um kurz nach sieben Uhr in der Früh in den Kindergarten, um dann um 16 Uhr wieder abgeholt zu werden, fünf Tage die Woche. Das sind weit über acht Stunden, was einem Angestelltenverhältnis eines Familienvaters gleichkommt. Was meinen Sie, kann diese rücksichtslose Überspitzung von Fremdbetreuung dem Kind schaden? Oder wird es damit einfach schon früh auf sein späteres Hamsterraddasein vorbereitet?

Die Alleinerziehenden maulen jetzt bestimmt, weil sie doch gezwungen sind, arbeiten zu gehen. Wirklich? Warum leben sie denn alleine und in keiner normalen Familie? Wer hat hier wen warum verlassen? War das vielleicht anders gedacht mit dem Kinderkriegen und dem Familienleben? Liegt nicht in dem heutigen laxen Umgang in Beziehungen – manche nennen ihren Partner schlicht „Lebensabschnittspartner“ – der Hund begraben, weil sich Partnerschaften häufig gar nicht mehr mit dem Ziel bilden, für immer zusammenzubleiben? Nicht einmal so lange, bis die Kinder groß sind?

Fragen Sie sich als arbeitender und steuerzahlender Bürger doch einmal, wieso ausgerechnet Sie dafür aufkommen sollten, wenn andere Menschen der eigenen Verantwortung in ihrer Beziehung für Partner und Kinder nicht gerecht werden, sondern tun und lassen, wie sie gerade lustig sind, weil sie im Zweifel ins weiche soziale Netz fallen?

Und bitte, Misshandlungen sind wohl der allerseltenste Grund, warum heute eine Frau ihren Mann verlässt. Für solche Fälle oder beim Tod eines Partners war die Solidargemeinschaft ursprünglich gedacht, aber nicht für die Frauen, die ganz einfach keine Lust mehr auf ihren Partner haben oder für Männer, die meinen, ihre Frau mit Kindern wegen einer anderen sitzen lassen zu müssen. Diese Menschen sollten ihre Verantwortung selbst übernehmen müssen.

Ohne das dicke soziale Netz gäbe es höchstwahrscheinlich die meisten Trennungen heute gar nicht. Viele Partnerschaften würden davon gezwungenermaßen langfristig profitieren, ebenso wie die darin aufwachsenden Kinder. Derartiger Druck ist manchmal sehr hilfreich. Beziehungen sind eben nicht immer einfach, da gibt es Höhen und Tiefen, die gemeinsam durchgestanden werden müssen. Dafür ist Ehe und Partnerschaft schließlich da. Und über viele Jahrhunderte klappte das auch sichtlich gut.

An dieser Beziehungskurzlebigkeit und den unzähligen zerstörten Familien hat das Gleichberechtigungsdenken und die systematische Bevorzugung von Frauen einen erheblichen Anteil. Dieser Emanzenwahn ist wiederum eng verwandt mit dem Genderismus. Und sagen Sie das bloß nicht zu laut, bei uns gilt bereits derjenige als „rechts“, der sich offen gegen diese planmäßige Zerstörung geschlechterspezifischer Eigenschaften von Menschen ausspricht.

Da sind die Schweizer glückerlicherweise noch etwas konservativer, wenngleich auch sie unter den irrwitzigen Vorstößen der Emanzen zu leiden haben. 20 minuten veröffentlichte am 07.01.2011 einen Artikel, der den Leser nur noch den Kopf schütteln lässt:

Der Bund will mit weiblichen und männlichen Sujets auf Warntafeln aufräumen. Geschlechtsneutralität heisst nun das Zauberwort visualisierter Gleichstellungsbemühungen: «Wir haben diverse Reaktionen erhalten, man sei doch im 21. Jahrhundert, die Männchen hätten daher ausgedient» […].

Völlig lächerlich, mit was sich diese Bürokraten hier befassen können. Dieses dekadente Verhalten ist wirklich die Spitze der Ausgeburt an Frauenquote, Genderismus und Gleichmacherei. Wenn Sie ein Mann sind, dann freuen Sie sich darüber und wenn Sie eine Frau sind, dann freuen Sie sich ebenfalls. Es gibt keinen vernünftigen Grund, die natürliche und gottgegebene Ordnung der Geschlechter so wirr und krank durcheinanderzuwirbeln.

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12 Kommentare zu “Wenn Quote über Qualifikation siegt

  1. …Früher war ich auch mal für „Gleichberechtigung“, dafür, daß Frauen in Männerberufen arbeiten, uvm… .
    Nach nunmehr 47 Jahren und ettlichen Erfahrungen bin ich in bezug auf Frauen geistig zum Islam konvertiert oder:
    Ich bin für Frauenbewegungen – wenn sie rhytmisch sindn – !!

  2. Weil der/die Einzelne „stark“ sein will, ist die Gemeinschaft gespalten
    und damit schwach, obwohl es umgekehrt besser wäre.

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