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Beam mich hoch, Scotty – Teil 3

In der letzten Zeit werden Zeichen an Sonne, Mond und den Sternen geschehen, so verspricht es die Bibel. Ist ein Komet ein solches Zeichen? Könnte gar Elenin ein Signal sein?

Die erstaunlichen Zusammenhänge zwischen Sonnen- und Mondfinsternissen der nahen Zukunft und der biblischen Prophetie ebnen den Weg für Versuche zur Berechnung des Zeitpunkts der Entrückung der Christen. Steht uns dieses Ereignis möglicherweise schon bald bevor?

Zurück zum zweiten Teil des Artikels.

Den ungefähren Tag der Entrückung können wir durch die Betrachtung der Analogien zwischen dem jüdischen Hochzeitsritual und dem jüdischen Fest Rosch haSchanah in Bezug auf die Aussage von Jesus bestimmen, dass Tag und Stunde nur der Vater weiß. Aber was ist mit dem Jahr, besteht auch hier die Möglichkeit einer konkreten zeitlichen Identifikation?

Ja, es gibt derer gleich mehrere. Zunächst wäre da einmal die Wiederherstellung von Israel als eigenständigem Staat vor mittlerweile 63 Jahren. Israel wurde am 14. Mai 1948 gegründet. Die Bibel sagt dazu, dass die Generation, welche die Geburt Israels sieht, auch Jesu Wiederkunft auf die Erde miterleben wird:

Wahrlich, ich sage euch, dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist. Matthäus 24,34

Unser Leben währt siebzig Jahre, und wenn es hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und worauf man stolz ist, das war Mühsal und Nichtigkeit; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon. Psalm 90,10

70 Jahre ab 1948 gerechnet ergeben das Jahr 2018 für die Wiederkunft von Jesus auf die Erde zum Ende der Trübsal. Da die Trübsal sieben Jahre dauern und die Gemeinde – also die Nachfolger von Jesus – vor dieser Zeit entrückt wird, ergibt sich das Jahr 2011.

Eigentlich ist diese Erkenntnis, weil sie kein einziges Jahr Aufschub mehr ermöglicht, bereits so überzeugend, dass wir an dieser Stelle in der Betrachtung Schluss machen könnten. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, das konkrete Jahr der Entrückung zu bestimmen.

Einen erstaunlichen Zusammenhang zwischen den Psalmen und den Jahreszahlen hat Dr. J. R. Church festgestellt. Er kam zu der Erkenntnis, dass die Psalmen in ihrer prophetischen Bedeutung analog zur Psalm-Nummer als Jahreszahl ab dem Jahr 1901 gelesen werden können. So steht z.B. Psalm 89 für das Jahr 1989. Wer dort nachschlägt, wird in Vers 41 von den „zerrissenen Mauern“ lesen, was äußerst bemerkenswert ist.

Die Psalmen 111 bis 118 bilden eine sogenannte Menorah, also den siebenarmigen jüdischen Leuchter. Während Psalm 111, 112 und 113 mit dem Wort „Hallelujah“ beginnen, enden die Psalmen 115, 116 und 117 mit „Hallelujah“. Psalm 114 hat dagegen gar kein „Hallelujah“ und steht für die Mitte der siebenjährigen Trübsalszeit. Wir erkennen eine eindeutige Symmetrie. Das bedeutet schlussendlich, auch hier deutet das Jahr 2011 auf das Jahr des Beginns der siebenjährigen Trübsal hin.

Noch einen weiteren Hinweis auf das Jahr der Entrückung offenbaren die kommenden Sonnen- und Mondfinsternisse. Warum diese eine besondere Bedeutung haben, zeigt die Bibel:

Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete, und siehe, ein großes Erdbeben entstand, und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut. Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Früchte abwirft, wenn er von einem starken Winde geschüttelt wird. Und der Himmel entwich wie ein Buch, das zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden aus ihren Stellen gerückt. Offenbarung 6,12-14

Am 20.03.2015 findet eine totale Sonnenfinsternis statt, ebenfalls am 13.09.2015 mit einer partiellen Verdeckung. Der Termin der zweiten Sonnenfinsternis fällt quasi mit dem ersten Tischri, dem jüdischen Neujahrsfest Rosch haSchanah am 14.09.2015 zusammen, während die erste Sonnenfinsternis genau die Mitte der Trübsal zwischen September 2011 und September 2018 bedeuten könnte.

Eine totale Mondfinsternis wird sowohl am 15.04.2014, am 08.10.2014, am 04.04.2015 als auch am 28.09.2015 zu sehen sein. Übrigens wird eine totale Mondfinsternis auch als Blutmond bezeichnet. Die Sonnen- und Mondfinsternisse ergeben zudem ein interessantes Muster.

Noch spannender sind die Termine in Bezug auf die jüdischen Festtage, denn diese Mondfinsternisse ereignen sich exakt am Passah- und am Laubhüttenfest. Dass vier Blutmonde jeweils genau zu denselben Festen in zwei aufeinander folgenden Jahren erscheinen, ist äußerst selten und geschah seit dem Jahr eins nach Christus bisher erst sieben Mal. Zuletzt konnte das Ereignis in den Jahren 1967 und 1968 beobachtet werden, davor 1949 und 1950 und davor 1493 und 1494.

Wer neben diese Jahreszahlen ein Geschichtsbuch legt, wird feststellen, dass 1967 der Sechstagekrieg in Israel stattfand, 1948 Israel gegründet wurde und im Jahre 1492 die spanische Inquisition mit dem Alhambra-Edikt die Juden aus Spanien vertrieb. Das Erstaunliche: Im Jahr 2014 und 2015 ist es wieder soweit, vier Blutmonde werden jeweils an Passah und am Laubhüttenfest erscheinen. Was hat es diesmal für Israel zu bedeuten?

Da die sechs Siegelgerichte der Offenbarung aller Wahrscheinlichkeit nach in der ersten Hälfte der siebenjährigen Trübsal geschehen werden und in Offenbarung Kapitel sechs zum Zeitpunkt des ersten Blutmondes bereits erfüllt sind, bedeutet dies automatisch, dass der Zeitpunkt der Sonnen- und Mondfinsternisse in den Jahren 2014 und 2015 die Mitte der Trübsal bezeichnet. Auch hier fällt damit der Beginn der Trübsal dreieinhalb Jahre zuvor wiederum auf das Jahr 2011.

Eine weitere astronomische Besonderheit tat sich im Dezember des vergangenen Jahres auf. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Komet Elenin entdeckt, um den sich seither die abenteuerlichsten Gerüchte ranken. Was jeweils an den Behauptungen dran ist oder nicht, müssen wir wohl oder übel abwarten.

Elenin lenkt unsere Aufmerksamkeit jedoch ebenfalls auf Ende September 2011, wenn er dann nämlich zum wiederholten Male in einer Linie mit der Sonne und der Erde stehen wird. Ob dies zu einem Naturschauspiel oder einem erneuten großen Erdbeben führen könnte, muss sich erst noch zeigen. Falls Elenin vielleicht doch kein üblicher Komet sein sollte, dürfte sich das entsprechend eindrücklich zeigen.

Offenbar war Elenin aber zumindest eine Art Anstoß, ein Signal, um weltweit etliche Christen auf diese ganzen erstaunlichen Zusammenhänge aufmerksam zu machen und sie zusammenzubringen. Viele bibeltreue Christen befassen sich derzeit mit dieser Thematik, hauptsächlich noch im englischsprachigen Raum.

Auch der amerikanische Pastor JD hatte im Juli 2011 eine Predigt gehalten, in der er das Thema Entrückung noch in diesem Herbst detailliert betrachtete und einige weitere faszinierende Informationen über die nahe Zukunft sehr eindrucksvoll erläuterte.

Pastor JD erklärte binnen einer guten halben Stunde – leider nur auf Englisch – was im kommenden September geschehen könnte. Er sagte jedoch unmissverständlich, dass er kein Datum für die Entrückung nennen und auch nicht so verstanden werden möchte :

Eine Entrückung im September 2011 kann nicht als „wahrscheinlich“, aber ganz sicher als „möglich“ betrachtet werden.

Seine Begründung, warum er so sehr mit sich rang, bevor er diese Überlegungen öffentlich äußerte, lautet sinngemäß:

Lieber würde ich auf die Wahrscheinlichkeit des Eintretens dieses Ereignisses hinweisen und es tritt dann nicht ein, als dass ich nicht darauf hingewiesen hätte und es geschieht. Was habt ihr dabei zu verlieren, bereit zur Entrückung zu sein?

Betrachten Sie daher bitte sowohl Pastor JD’s als auch die Gedanken dieser Artikelserie und die jeweiligen Schlussfolgerungen nicht als verbindliche Terminankündigung zur Entrückung, sondern einfach als potenzielle Möglichkeit mit einer durchaus bemerkenswerten Eintrittswahrscheinlichkeit. Des Weiteren liegt es in jedermanns eigener Verantwortung, die aufgezeigten Informationen und Zusammenhänge sorgfältig selbst zu überprüfen und seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen.

Anders als bei irgendwelchen anderen Ereignissen sollte sich aber jeder Mensch, insbesondere jeder Christ, dabei darüber im Klaren sein, welche Tragweite dieses mögliche Ereignis für sein Leben hat.

Wer wird denn eigentlich grundsätzlich bei der Entrückung dabei sein, wen wird Jesus abholen? Es geht dabei nicht darum, wer am besten aussieht oder die freundlichste Miene macht, wer am frömmsten oder spendabelsten, am freundlichsten und friedlichsten war, wer nicht gelogen oder betrogen, wer nicht gestohlen oder gemordet hat und wir werden auch nicht willkürlich von Gott nach Belieben ausgewählt, sondern es gibt eine ganz klare Aussage dazu:

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich! Johannes 14,6

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, hat ewiges Leben. Johannes 6,47

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. Johannes 5.24

Denn wenn du mit deinem Munde Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet; denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht, und mit dem Munde bekennt man, um gerettet zu werden; denn die Schrift spricht: «Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!» Römer 10,9-11

Treffen Sie eine weise Wahl für Ihr Leben. Dabei geht es ganz speziell um das, was nach Ihrem Leben hier auf der Erde folgt. Es ist Ihre persönliche und eigenverantwortliche Entscheidung, ob Sie Jesus nachfolgen wollen oder ob Sie sein Angebot ablehnen möchten.

Niemand weiß heute schon, ob der 28. bzw. 29. September 2011 tatsächlich das Datum der Entrückung ist. Die diesbezüglichen Zusammenhänge sprechen zumindest eine erstaunliche Sprache. Wenn Sie noch keine Entscheidung für ein Leben mit Jesus gefällt haben, zögern Sie nicht zu lange, denn wer den entscheidenden Moment verpasst, den erwartet definitiv die siebenjährige Trübsal.

142 Replies to “Beam mich hoch, Scotty – Teil 3”

  1. Ob all diese Spekulationen, die Psalmen-Nummern und Himmelskörper betreffen, zutreffend sind oder nicht, mag letztlich unentschieden bleiben – die entscheidende Frage im Zusammenhang mit der Entrückung ist die zum Schluß gestellte:

    Wer wird denn eigentlich grundsätzlich bei der Entrückung dabei sein, wen wird Jesus abholen?
    Es gibt eine ganz klare Aussage dazu, sagt der Autor und versucht dies mit einigen Stellen aus den Evangelien zu belegen, so als gäbe es die Briefe der Apostel überhaupt nicht, ja, als bestünde das NT nur aus den vier Evangelien. Meine Bibel und die jedes anderen Bibellesers besteht aber aus dem AT und aus dem NT. Zu letzterem gehören die Evangelien, die Briefe der Apostel an die frühen Gemeinden und die Offenbarung des Johannes. Wenn die frühen Gemeinden des Urchristentums schon solche Ermahnungen und Anweisungen der Apostel benötigt haben, wie sie jeder nachlesen kann, d.h. zu einer Zeit, als tatsächlich noch die lebendige Kraft des Heiligen Geistes mit Zeichen und Wundern in der Gemeinde wirkte, was sogar halb- oder ungläubige Theologen von heute bestätigen, wie wird es dann in den Gemeinden des letzten Gemeindezeitalters Laodizea aussehen, von dem geschrieben steht:

    Off 3:15-19 (Luther 1912)
    Ich weiß deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts! und weißt nicht, dass du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß. Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufest, das mit Feuer durchläutert ist, dass du reich werdest, und weiße Kleider, dass du dich antust und nicht offenbart werde die Schande deiner Blöße; und salbe deine Augen mit Augensalbe, dass du sehen mögest. Off 3:19 Welche ich liebhabe, die strafe und züchtige ich. So sei nun fleißig und tue Buße!

    Darum stellt sich hier sehr eindringlich die Frage: Wo bleibt die Züchtigung? Vers 19 bindet die Züchtigung an die Liebe Gottes zu den Seinen! Denn ob man es nun wahrhaben will oder nicht: Der Jesus, der in den Evangelien die im Artikel und weiter unten zitierten Worte sprach, ist derselbe Jesus, der die obige ernste Mahnung an die Gemeinde von Laodizea sprach!
    Und was Er unter dieser Züchtigung verstand, das wurde von dem Apostel (d.h. dem Gesandten, dem BOTSCHAFTER Jesu) näher ausgeführt, der den Hebräerbrief geschrieben hat:

    Heb 12:4 Denn ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden in den Kämpfen wider die Sünde Heb 12:5 und habt bereits vergessen des Trostes, der zu euch redet als zu den Kindern: „Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst. Heb 12:6 Denn welchen der Herr liebhat, den züchtigt er; und er stäupt einen jeglichen Sohn, den er aufnimmt.” Heb 12:7 So ihr die Züchtigung erduldet, so erbietet sich euch Gott als Kindern; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? Heb 12:8 Seid ihr aber ohne Züchtigung, welcher sind alle teilhaftig geworden, so seid ihr Bastarde und nicht Kinder.

    Über diese tiefgründigen Aussagen lesen wir aber nichts in
    Joh 14:6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

    Auch nicht in
    Joh 6:47 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben.

    Auch nicht in Joh 5:24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

    Warum das so ist, darüber mag man spekulieren. Ich will hier nur darauf hinweisen, daß es Jesus Selber war, der den Apostel Paulus als Heidenapostel berief (und er ist – gemäß fachkundiger Textanalyse – auch der Autor des Hebräerbriefes)

    Apg 9:1-4 (Luther 1912)
    Saulus aber schnaubte noch mit Drohen und Morden wider die Jünger des Herrn und ging zum Hohenpriester und bat ihn um Briefe gen Damaskus an die Schulen, auf dass, so er etliche dieses Weges fände, Männer und Weiber, er sie gebunden führte gen Jerusalem. Und da er auf dem Wege war und nahe an Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der Herr sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst.

    Und ihm hat Er das Evangelium an die Heiden – das sind wir bis heute! – anvertraut. Wären Apostel absolut unnötig gewesen, wozu haben wir sie dann überhaupt gehabt? Und hier scheint mancher zu glauben, daß es genüge, wenn er seine Bibel im Regal hat, denn lesen könne er ja selbst…

    Fortsetzung folgt

  2. Fortsetzung von 11

    Diese Einstellung ist unbiblisch, denn Eph 4 sagt:
    Eph 4:11-15
    Und er hat etliche zu Aposteln gesetzt, etliche aber zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche zu Hirten und Lehrern, dass die Heiligen zugerichtet werden zum Werk des Dienstes, dadurch der Leib Christi erbaut werde, bis dass wir alle hinkommen zu einerlei Glauben und Erkenntnis des Sohnes Gottes und ein vollkommener Mann werden, der da sei im Maße des vollkommenen Alters Christi, auf dass wir nicht mehr Kinder seien und uns bewegen und wiegen lassen von allerlei Wind der Lehre durch Schalkheit der Menschen und Täuscherei, womit sie uns erschleichen, uns zu verführen. Lasset uns aber rechtschaffen sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken an dem, der das Haupt ist, Christus…

    Hier finden wir die rechte Orientierung darüber, wie wir sein müssen, um uns für die Entrückung zu qualifizieren. Hier ist von Heiligen die Rede, nicht von Leuten, die gestern noch gestohlen oder Ehebruch begangen oder gehurt haben. Nochmals: von HEILIGEN. Auch nicht von solchen, die den Fernseher zu Hause stehen haben (und sich manchen Schmutz anschauen), die rauchen, trinken und deren Lebensweise genauso ist wie die der Ungläubigen und Heiden.

    Zitat: „Es geht dabei nicht darum, wer am besten aussieht oder die freundlichste Miene macht, wer am frömmsten oder spendabelsten, am freundlichsten und friedlichsten war, wer nicht gelogen oder betrogen, wer nicht gestohlen oder gemordet hat…“

    Aha. Der Herr Jesus sagte etwas anderes: Off 22:12 Siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu v e r g e l t e n , wie sein W e r k sein wird.

    Off 22:14 Glückselig, die ihre Kleider waschen, auf daß sie ein R e c h t haben an dem Baume des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen! Off 22:15 Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die H u r e r und die M ö r d e r und die G ö t z e n d i e n e r und jeder, der die L ü g e liebt und tut.

    Wer seinen Bruder haßt, ist ein Mörder, sagt die Schrift. Wer geizig ist, der ist ein Götzendiener, sagt die Schrift. Es ist ratsam, sich mit den Maßstäben des Wortes Gottes bekannt zu machen, wie könnte man sonst seine Kleider waschen?

    “…und wir werden auch nicht willkürlich von Gott nach Belieben ausgewählt…“

    Nein sicher nicht, sondern es ist die Braut Christi, und ihre Namen stehen von vor Grundlegung der Welt im Lebensbuch des Lammes. Hier ist von ihnen die Rede:

    Eph 1:4 wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt, daß wir heilig und tadellos seien vor ihm in Liebe; Eph 1:5 und uns zuvorbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesum Christum für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens,

    Off 19:9 Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die geladen sind zum Hochzeitsmahle des Lammes! Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.

    Off 20:4 Und ich sah Throne, und sie saßen darauf, und es wurde ihnen gegeben, Gericht zu halten; und die Seelen derer, welche um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet waren,
    und die, welche das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild, und das Malzeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und an ihre Hand, und sie lebten und herrschten mit dem Christus tausend Jahre.

    Und hier ist von den anderen die Rede, die in der zweiten Auferstehung, also nicht in der ersten Auferstehung einschließlich der Entrückung, hervorkommen werden:

    Off 20:11 Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden. Off 20:12 Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; und ein anderes Buch ward aufgetan, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.
    Off 20:15 Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buche des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.

    Und hier lesen wir Näheres darüber: das große Weltgericht, von Luther der Jüngste Tag genannt.
    Mt 25:32 und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, gleichwie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Mt 25:33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken. Mt 25:34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommet her, Gesegnete meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an; (bitte selbst weiterlesen)

    Hier werden auch die törichten Jungfrauen dabei sein, die die Entrückung verpaßt haben.

  3. Zu 8
    Wie es hier häufiger vorkommt: Man hat sich nicht verstanden.

    Ich wollte ein explizites Bekenntnis, wie es die Schriftstelle besagt, kein „Ich bekenne.“

    Das ist k e i n Bekenntnis.

    Wenn es jetzt beim 3. Mal wieder nicht funktioniert, sollten wir’s lassen.

  4. „Einen erstaunlichen Zusammenhang zwischen den Psalmen und den Jahreszahlen hat Dr. J. R. Church festgestellt. Er kam zu der Erkenntnis,…“

    Wer kam denn zu einer Erkenntnis? – Ein Mensch!
    Es gibt einen schönen Spruch zu so etwas: „Irren ist menschlich“.

    „Niemand weiß heute schon, ob der 28. bzw. 29. September 2011 tatsächlich das Datum der Entrückung ist. Die diesbezüglichen Zusammenhänge sprechen zumindest eine erstaunliche Sprache.“

    Bis Ende des Monats September dieses Jahres ist es ja nicht mehr weit. Wie werden es die gutgläubigen (Christen-)Menschen aufnehmen, wenn sie dann schon wieder nicht entrückt worden sind. Wahrscheinlich warten sie dann nach der Tabelle im 2. Teil dieses Artikels auf das kommende Jahr usw. usw. usw. Denn einmal muß die Entrückung schließlich Tatsache werden. Sofern die Lehre von der Entrückung nicht doch eine Irrlehre ist, von was ich persönlich mittlerweile überzeugt bin.

    Ein gewisser Mark Hitchcock hat das Buch „Könnte die Entrückung heute stattfinden?“ geschrieben. Darin spricht er von der Unmittelbarkeit der Entrückung. D.h. sofern sie tatsächlich einmal geschehen wird, kann das immer und zu jeder Zeit sein. In einem Nu sozusagen, in einem Augenblick auf den anderen müßte es passieren. Dazu zitiere ich Hitchcock aus seinem oben genannten Buch, Seite 135: „Denken Sie einmal kurz darüber nach. Wann auch immer jemand ein konkretes Datum nennt, bedeutet es gleichzeitig, dass Christus VOR diesem Datum nicht wiederkommen kann.“
    Wenn also jemand ein konkretes Datum nennt, dann leugnet er damit, daß Christus VORHER wiederkommen könnte und damit ist ausgeschlossen, so schreibt Hitchcock weiter, daß die Wiederkehr Christi bzw. die Entrückung jederzeit, also praktisch JEDEN Augenblick möglich ist. „Deshalb sind“, so schreibt Hitchcock, der ein „Profi“ in biblischer Prophetie ist, „alle Terminierungen UNBIBLISCH.“

    Ich persönlich finde es gar nicht erstaunlich, daß jemand wie Hitchcock nicht nur zig Bücher über das Thema Entrückung und biblische Prophetie schreiben konnte, sondern daß er die auch alle in Massen unter das gutgläubige (Christen-)Volk bringen konnte. Mag sein, Hitchcock ist selbst fest davon überzeugt, daß seine Entrückung in Kürze noch bevorsteht, doch inzwischen kann er vom Glauben anderer Leute und vor allem vom Verkauf seiner Bücher bestimmt gut leben. Solange jedenfalls, bis er auf natürlichem Weg von dieser Welt hier „entrückt“ werden wird.

    Echte Christen sollten sich mit besseren und wichtigeren Dingen beschäftigen, als mit solchem Unsinn. Denn ihnen ist von Gott eine Aufgabe gegeben worden:

    Offenbarung 17,15Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen. 16Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, diese werden die Hure hassen und sie einsam machen und nackt und ihr Fleisch verzehren und sie mit Feuer verbrennen. 17Denn Gott hat ihnen ins Herz gegeben, seine Absicht auszuführen und ihr Reich dem Tier zu geben, bis die Worte Gottes erfüllt sein werden.

    Nur Feiglinge denken ständig an Flucht, und über Feiglinge sagt die Bibel, und zwar werden sie gleich an erster Stelle genannt:

    Offenbarung 21:8 Den Feiglingen aber und Ungläubigen und Greulichen und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern wird ihr Teil sein in dem See, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

  5. Aufwendige RechercheArbeit – ok.
    Es ist immer leichter, so etwas im Nachhinein auseinander zu nehmen.
    Jeder wird bei seinen Taten von irgend etwas geleitet, sei es auch nur das Geburtskarma.
    Meine 7 Vaterunser jeden Tag werden es nicht schaffen, mich zu den zu Rettenden zu zählen. Angst und Angsterzeugung hat nie und nimmer was mit Jesus, Gott etc. zu tun.
    U.a. ist die Bibel auch deshalb eher als Drehbuch zu sehen (Maueröffnung), welches in der ein oder anderen Weise umgesetzt wird.
    Wenn es so sein soll, kann am 28.9.2011 Jesus oder auch Obama am Himmel erscheinen und die Mehrheit der Menschen fällt auf die Knie. Durch entsprechende Welleneinwirkung denkt man dann noch, dass der Kerl tatsächlich zu einem selbst in Gedanken spricht. Das ist alles Stand der Technik.
    Zur Zeit wird das Drehbuch aber gestört, weil im Hintergrund mehrere Kräfte einem Gegendrehbuch folgen. Deshalb ist nichts mehr vorhersehbar.
    Wir sehen das wunderbar beim mehrmals prognostizierten Zusammenbruch des Finanzsystems. Nein. Die Zeit war/ist noch nicht reif dafür. Wir folgen einer neueren Zeitlinie.
    Gut, ich gebe es zu, ich habe mir das alles eben mal kurz ausgedacht.
    Trotzdem weiter so, lieber RF.

  6. @ 9 + 10

    Gute Beiträge.

    Der Bibel muss man sich mit Herz und Verstand nähern.

    Man muss sich darüber klar werden, dass sie, um unterschiedlichen Interessen zu dienen, oft verfälscht wurde und gerade heute, in ständig neuen Übertragungen, weiter verfälscht wird.

    Um wenigstens in Bezug auf das Neue Testament halbwegs sicher zu sein, benutze ich nur noch Luther 1912 und Schlachter 2000.

    Am Alten Testament haben so viele Rabbiner rumgepfuscht, dass man den Gott des Neuen Testaments nur als Zerrbild erkennen kann.

    Aber wir haben keinen, linkischen, zweizüngigen Gott, wie er in weiten Strecken des Alten Testamentes dagestellt wird.

    Die frühen Christen konnten nicht wissen, dass die griechisch abgefaßte Thora, die sie als Grundlage für ihr AT nahmen, kein abgeschlossenes Werk ist, sondern Ergebnis einer ständigen Umarbeitung und Umdeutung durch Generationen von Rabbinern.

    Eine Praxis, die bis zum heutigen Tag im Talmud fortgeführt wird.

    Redliche Gläubigkeit setzt keine Naivität und Borniertheit voraus.

    Liebe Grüße Karl-Heinz

  7. Zitat aus 11 von Hartmut

    „Warum das so ist, darüber mag man spekulieren. Ich will hier nur darauf hinweisen, daß es Jesus Selber war, der den Apostel Paulus als Heidenapostel berief…“

    Paulus ist dem Jesus Christus, als dieser noch in Fleisch und Blut unter uns weilte, nie begegnet. Die ursprünglichen 12 Apostel sind von Jesus persönlich berufen worden. Und ich denke, daß dies ein erheblicher Unterschied ist. Alles was Paulus gesehen hat, war ein Licht und er und seine Begleiter hörten eine Stimme, die zu dem Paulus sprach.

    Apostelgeschichte 9:3 Auf der Reise aber begab es sich, als er sich der Stadt Damaskus näherte, daß ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte.

    Paulus ist auch derjenige, von dem das mit der Entrückung ursprünglich stammt, denn er machte daraus ein offenes Geheimnis.

    1.Korinther 15:51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,…

    Wieso hat Jesus nach seiner Auferstehung, als er seinen von ihm persönlich auserwählten Jüngern die Geheimnisse des Reiches Gottes offenbarte, gerade dieses Geheimnis verschwiegen. Anders gefragt, warum hat er seinen ursprünglichen Jüngern nicht zugetraut, dieses Geheimnis und das damit verbundene eigentlich wunderschöne Ereignis unter die Leute zu bringen? Sollen etwa die ursprünglichen Apostel in den Augen von Christus nicht fähig gewesen sein, dem gläubigen Volk diese frohe Botschaft zu übermitteln, oder gehörte das zuerst einfach gar nicht zum Evangelium Jesu Christi? Gehört es überhaupt dazu? In der Bergpredigt sagt Jesus von Geheimnissen wie Entrückung auch nichts und an derer Stelle tut Er es auch nicht. Nur Paulus spricht davon und Paulus ist gestorben, so wie es jeder andere Mensch auch tun muß.

    In den Himmel zu kommen, geht nur so:

    Joh 5:24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

    Wer an Jesus glaubt, hat es demnach schon geschafft, von einem Toten zu einem Lebenden zu werden.

    Und die den anderen Weg wählen, die sind tot und bleiben auch tot und DAS ist der zweite Tod und das Gericht.

    Johannes 3:18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

  8. Zu 12 Hartmut

    „Nochmals: von HEILIGEN. Auch nicht von solchen, die den Fernseher zu Hause stehen haben (und sich manchen Schmutz anschauen), die rauchen, trinken und deren Lebensweise genauso ist wie die der Ungläubigen und Heiden.“

    Ich versuche mir vorzustellen, wie das Leben des Heiligen Hartmut aussieht.
    Er hat keinen Fernseher, raucht nicht (tue ich auch nicht), trinkt noch nicht einmal ein Glas Wein zu Ehren von Jesus, hält sich fern von Frauen, hat nie in seinem Leben sexuelle Erfahrungen mit Frauen gesammelt, liebt wenn er eine Frau hat, diese nur heimlich unter der Decke, wenn überhaupt, hat noch nie etwas gestohlen, sieht von oben herab auf die Ungläubigen und die Heiden hinunter, er darf Steine auf andere werfen, denn er ist ohne jegliche Sünde…

    Damit kenne ich nun schon zwei Menschen, die ein Leben ganz ohne Sünde führen. Der andere schrieb hier früher auch Kommentare.
    Viel Spaß Euch beiden ganz allein im Himmel, denn es sind ja nur wenige, denen der Weg durchs Nadelöhr gelingt.

    Davor hatten auch schon die Jünger von Jesus Angst, daß sie nicht unter denen wären, denen das gelingt.

    Matthäus 19,25Als die Jünger das hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Wer kann denn gerettet werden? 26Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist das unmöglich; aber bei Gott ist alles möglich.

  9. @18

    Schwer daneben – persönliche Verunglimpfung.

    Schade – Sie haben sich gerade selbst disqualifiziert.

    Gruß Karl-Heinz

  10. Hartmut@13:
    … jetzt mal im ernst: du glaubst allen ernstes daß ein Bekenntnis daß „Jesus Christus der Sohn Gottes ist und wer an in glaubt errettet wird“ ausreicht? (wie du siehst habe ich kein Problem das zu sagen. In mir wohnt also nach deiner Beurteilung nicht der Satan ;) )
    Sorry, Aber das sind Lippenbekenntnisse. Hohle Floskeln, sofern sie nicht aus dem Herzen kommen. Dieses Bekenntnis hat keine Bedeutung wenn derjenige es auch im Herzen nicht annimmt.

    Worin bitteschön besteht für dich der Unterschied zwischen einem Christen und den Schriftgelehrten? Glaubst du Jesus hasst sie nur deswegen, weil sie ihn nicht als Sohn Gottes und Messias anerkennen?
    Denkst du damit ist es getan? Nein, Jesus hasst sie deswegen weil sie nichts als den Buchstaben kennen aber blind sind für die Liebe und Gnade Gottes.

    Mt 15:7: „Ihr Heuchler, wohl fein hat Jesaja von euch geweissagt und gesprochen: 8 „Dies Volk naht sich zu mir mit seinem Munde und ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir; 9 aber vergeblich dienen sie mir, dieweil sie lehren solche Lehren, die nichts denn Menschengebote sind.“

    Ich denke ich spare mir jede weitere Ausführung. Wer dem Baum der Erkenntnis dienen will soll es tun…

    ich werte es aber als Kompliment wenn man meine Ansichten ‚vom Teufel inspiriert‘ hält, denn ich befinde mich in guter Gesellschaft :) „Aber die Pharisäer, da sie es hörten, sprachen sie: Er treibt die Teufel nicht anders aus denn durch Beelzebub, der Teufel Obersten“ Mt 12:24.

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