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Beam mich hoch, Scotty – Teil 3

In der letzten Zeit werden Zeichen an Sonne, Mond und den Sternen geschehen, so verspricht es die Bibel. Ist ein Komet ein solches Zeichen? Könnte gar Elenin ein Signal sein?

Die erstaunlichen Zusammenhänge zwischen Sonnen- und Mondfinsternissen der nahen Zukunft und der biblischen Prophetie ebnen den Weg für Versuche zur Berechnung des Zeitpunkts der Entrückung der Christen. Steht uns dieses Ereignis möglicherweise schon bald bevor?

Zurück zum zweiten Teil des Artikels.

Den ungefähren Tag der Entrückung können wir durch die Betrachtung der Analogien zwischen dem jüdischen Hochzeitsritual und dem jüdischen Fest Rosch haSchanah in Bezug auf die Aussage von Jesus bestimmen, dass Tag und Stunde nur der Vater weiß. Aber was ist mit dem Jahr, besteht auch hier die Möglichkeit einer konkreten zeitlichen Identifikation?

Ja, es gibt derer gleich mehrere. Zunächst wäre da einmal die Wiederherstellung von Israel als eigenständigem Staat vor mittlerweile 63 Jahren. Israel wurde am 14. Mai 1948 gegründet. Die Bibel sagt dazu, dass die Generation, welche die Geburt Israels sieht, auch Jesu Wiederkunft auf die Erde miterleben wird:

Wahrlich, ich sage euch, dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist. Matthäus 24,34

Unser Leben währt siebzig Jahre, und wenn es hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und worauf man stolz ist, das war Mühsal und Nichtigkeit; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon. Psalm 90,10

70 Jahre ab 1948 gerechnet ergeben das Jahr 2018 für die Wiederkunft von Jesus auf die Erde zum Ende der Trübsal. Da die Trübsal sieben Jahre dauern und die Gemeinde – also die Nachfolger von Jesus – vor dieser Zeit entrückt wird, ergibt sich das Jahr 2011.

Eigentlich ist diese Erkenntnis, weil sie kein einziges Jahr Aufschub mehr ermöglicht, bereits so überzeugend, dass wir an dieser Stelle in der Betrachtung Schluss machen könnten. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, das konkrete Jahr der Entrückung zu bestimmen.

Einen erstaunlichen Zusammenhang zwischen den Psalmen und den Jahreszahlen hat Dr. J. R. Church festgestellt. Er kam zu der Erkenntnis, dass die Psalmen in ihrer prophetischen Bedeutung analog zur Psalm-Nummer als Jahreszahl ab dem Jahr 1901 gelesen werden können. So steht z.B. Psalm 89 für das Jahr 1989. Wer dort nachschlägt, wird in Vers 41 von den „zerrissenen Mauern“ lesen, was äußerst bemerkenswert ist.

Die Psalmen 111 bis 118 bilden eine sogenannte Menorah, also den siebenarmigen jüdischen Leuchter. Während Psalm 111, 112 und 113 mit dem Wort „Hallelujah“ beginnen, enden die Psalmen 115, 116 und 117 mit „Hallelujah“. Psalm 114 hat dagegen gar kein „Hallelujah“ und steht für die Mitte der siebenjährigen Trübsalszeit. Wir erkennen eine eindeutige Symmetrie. Das bedeutet schlussendlich, auch hier deutet das Jahr 2011 auf das Jahr des Beginns der siebenjährigen Trübsal hin.

Noch einen weiteren Hinweis auf das Jahr der Entrückung offenbaren die kommenden Sonnen- und Mondfinsternisse. Warum diese eine besondere Bedeutung haben, zeigt die Bibel:

Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete, und siehe, ein großes Erdbeben entstand, und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut. Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Früchte abwirft, wenn er von einem starken Winde geschüttelt wird. Und der Himmel entwich wie ein Buch, das zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden aus ihren Stellen gerückt. Offenbarung 6,12-14

Am 20.03.2015 findet eine totale Sonnenfinsternis statt, ebenfalls am 13.09.2015 mit einer partiellen Verdeckung. Der Termin der zweiten Sonnenfinsternis fällt quasi mit dem ersten Tischri, dem jüdischen Neujahrsfest Rosch haSchanah am 14.09.2015 zusammen, während die erste Sonnenfinsternis genau die Mitte der Trübsal zwischen September 2011 und September 2018 bedeuten könnte.

Eine totale Mondfinsternis wird sowohl am 15.04.2014, am 08.10.2014, am 04.04.2015 als auch am 28.09.2015 zu sehen sein. Übrigens wird eine totale Mondfinsternis auch als Blutmond bezeichnet. Die Sonnen- und Mondfinsternisse ergeben zudem ein interessantes Muster.

Noch spannender sind die Termine in Bezug auf die jüdischen Festtage, denn diese Mondfinsternisse ereignen sich exakt am Passah- und am Laubhüttenfest. Dass vier Blutmonde jeweils genau zu denselben Festen in zwei aufeinander folgenden Jahren erscheinen, ist äußerst selten und geschah seit dem Jahr eins nach Christus bisher erst sieben Mal. Zuletzt konnte das Ereignis in den Jahren 1967 und 1968 beobachtet werden, davor 1949 und 1950 und davor 1493 und 1494.

Wer neben diese Jahreszahlen ein Geschichtsbuch legt, wird feststellen, dass 1967 der Sechstagekrieg in Israel stattfand, 1948 Israel gegründet wurde und im Jahre 1492 die spanische Inquisition mit dem Alhambra-Edikt die Juden aus Spanien vertrieb. Das Erstaunliche: Im Jahr 2014 und 2015 ist es wieder soweit, vier Blutmonde werden jeweils an Passah und am Laubhüttenfest erscheinen. Was hat es diesmal für Israel zu bedeuten?

Da die sechs Siegelgerichte der Offenbarung aller Wahrscheinlichkeit nach in der ersten Hälfte der siebenjährigen Trübsal geschehen werden und in Offenbarung Kapitel sechs zum Zeitpunkt des ersten Blutmondes bereits erfüllt sind, bedeutet dies automatisch, dass der Zeitpunkt der Sonnen- und Mondfinsternisse in den Jahren 2014 und 2015 die Mitte der Trübsal bezeichnet. Auch hier fällt damit der Beginn der Trübsal dreieinhalb Jahre zuvor wiederum auf das Jahr 2011.

Eine weitere astronomische Besonderheit tat sich im Dezember des vergangenen Jahres auf. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Komet Elenin entdeckt, um den sich seither die abenteuerlichsten Gerüchte ranken. Was jeweils an den Behauptungen dran ist oder nicht, müssen wir wohl oder übel abwarten.

Elenin lenkt unsere Aufmerksamkeit jedoch ebenfalls auf Ende September 2011, wenn er dann nämlich zum wiederholten Male in einer Linie mit der Sonne und der Erde stehen wird. Ob dies zu einem Naturschauspiel oder einem erneuten großen Erdbeben führen könnte, muss sich erst noch zeigen. Falls Elenin vielleicht doch kein üblicher Komet sein sollte, dürfte sich das entsprechend eindrücklich zeigen.

Offenbar war Elenin aber zumindest eine Art Anstoß, ein Signal, um weltweit etliche Christen auf diese ganzen erstaunlichen Zusammenhänge aufmerksam zu machen und sie zusammenzubringen. Viele bibeltreue Christen befassen sich derzeit mit dieser Thematik, hauptsächlich noch im englischsprachigen Raum.

Auch der amerikanische Pastor JD hatte im Juli 2011 eine Predigt gehalten, in der er das Thema Entrückung noch in diesem Herbst detailliert betrachtete und einige weitere faszinierende Informationen über die nahe Zukunft sehr eindrucksvoll erläuterte.

Pastor JD erklärte binnen einer guten halben Stunde – leider nur auf Englisch – was im kommenden September geschehen könnte. Er sagte jedoch unmissverständlich, dass er kein Datum für die Entrückung nennen und auch nicht so verstanden werden möchte :

Eine Entrückung im September 2011 kann nicht als „wahrscheinlich“, aber ganz sicher als „möglich“ betrachtet werden.

Seine Begründung, warum er so sehr mit sich rang, bevor er diese Überlegungen öffentlich äußerte, lautet sinngemäß:

Lieber würde ich auf die Wahrscheinlichkeit des Eintretens dieses Ereignisses hinweisen und es tritt dann nicht ein, als dass ich nicht darauf hingewiesen hätte und es geschieht. Was habt ihr dabei zu verlieren, bereit zur Entrückung zu sein?

Betrachten Sie daher bitte sowohl Pastor JD’s als auch die Gedanken dieser Artikelserie und die jeweiligen Schlussfolgerungen nicht als verbindliche Terminankündigung zur Entrückung, sondern einfach als potenzielle Möglichkeit mit einer durchaus bemerkenswerten Eintrittswahrscheinlichkeit. Des Weiteren liegt es in jedermanns eigener Verantwortung, die aufgezeigten Informationen und Zusammenhänge sorgfältig selbst zu überprüfen und seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen.

Anders als bei irgendwelchen anderen Ereignissen sollte sich aber jeder Mensch, insbesondere jeder Christ, dabei darüber im Klaren sein, welche Tragweite dieses mögliche Ereignis für sein Leben hat.

Wer wird denn eigentlich grundsätzlich bei der Entrückung dabei sein, wen wird Jesus abholen? Es geht dabei nicht darum, wer am besten aussieht oder die freundlichste Miene macht, wer am frömmsten oder spendabelsten, am freundlichsten und friedlichsten war, wer nicht gelogen oder betrogen, wer nicht gestohlen oder gemordet hat und wir werden auch nicht willkürlich von Gott nach Belieben ausgewählt, sondern es gibt eine ganz klare Aussage dazu:

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich! Johannes 14,6

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, hat ewiges Leben. Johannes 6,47

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. Johannes 5.24

Denn wenn du mit deinem Munde Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet; denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht, und mit dem Munde bekennt man, um gerettet zu werden; denn die Schrift spricht: «Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!» Römer 10,9-11

Treffen Sie eine weise Wahl für Ihr Leben. Dabei geht es ganz speziell um das, was nach Ihrem Leben hier auf der Erde folgt. Es ist Ihre persönliche und eigenverantwortliche Entscheidung, ob Sie Jesus nachfolgen wollen oder ob Sie sein Angebot ablehnen möchten.

Niemand weiß heute schon, ob der 28. bzw. 29. September 2011 tatsächlich das Datum der Entrückung ist. Die diesbezüglichen Zusammenhänge sprechen zumindest eine erstaunliche Sprache. Wenn Sie noch keine Entscheidung für ein Leben mit Jesus gefällt haben, zögern Sie nicht zu lange, denn wer den entscheidenden Moment verpasst, den erwartet definitiv die siebenjährige Trübsal.

142 Replies to “Beam mich hoch, Scotty – Teil 3”

  1. Hartmut, die Autorität, die du dir hier m.E. offensichtlich aufbauen willst,
    ist mir 1. zu papstähnlich und steht dir 2. nicht zu !

    Du solltest m.E. Gott demütigst um die Gabe der
    Geistesunterscheidung bitten!

    Mit deiner Art, die m.E. eigentlich gar keine ist, erinnerst du eher
    an die „Gesetzlichkeit“ der spitzfindigen Schriftgelehrten.

    Welche Texte ich welchen Geistern zumuten kann,
    kann ich noch selber entscheiden, mein Freund.

  2. Gleich 3 X läßt Matthäus in seinem Bericht den Jesus Christus sagen:

    Matthäus 3:2 und spricht: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!

    Matthäus 4:17 Von da an begann Jesus zu predigen und zu sprechen: Tut Buße; denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!

    Matthäus 10:7 Gehet aber hin, prediget und sprechet: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!

    Wie nahe soll das Himmelreich eigentlich noch zu uns kommen, damit die Menschen endlich kapieren, worum es grundsätzlich geht?

    Es geht nicht um Irrlehren, wie die Lehre der Entrückung aus meiner Sicht eine ist, sondern darum, daß die Menschen endlich lernen, ihren Nächsten (auch die Tiere) mit derselben Achtung und Würde zu begegnen, mit der sie selbst behandelt werden möchten, denn wir sind alle von Gott geschaffene lebendige Seelen.

  3. Es gibt hier offensichtlich Leute, die nicht an die ganze Bibel glauben, aber sie werden das nicht offen zugeben. Man kann aber nichts anderes aus verschiedenen Kommentaren und ebenso aus den Hauptartikeln selber entnehmen.

    Dieser Unglaube hat zur Folge, daß sich jeder sein eigenes Evangelium oder seine eigene, nicht durch die Schrift bestätigte, Heilslehre zimmert. was man deshalb hier zu lesen bekommt, ist stückweise derart absurd und abwegig, daß es einem fast den Atem verschlägt.

    Die Evangelien sind für jeden Leser in dieser oder jener Weise interpretierbar und verzerrbar; der Beweis liegt ja hier vor.

    Das ist der Grund, weshalb die Apostel Jesu Lehre ausgelegt und an die Gemeinden weitergegeben haben.

    Diese Leute werden schon allein diesen absolut logischen Satz nicht akzeptieren oder versuchen, ihn zu verdrehen. [To whom it may concern.]

    Dies war das KONZEPT Gottes, daß Er nicht nur die Evangelien sondern deren Erläuterung durch die Apostel und ihre Briefe verkünden ließ – an alle, die zum Leben bestimmt waren, denn die anderen haben infolge ihres U n g l a u b e n s keine Chance, das ewige Leben zu erlangen.

    Man kann das übrigens daran erkennen, daß sie keine Ehrfurcht haben vor der gesamten Bibel und auch daran, daß sie alles zu billig und ohne selbst einen Preis zu zahlen haben wollen.

    Einige nennen das dann Evangelium light, aber das ist der falsche und es ist auch ein verharmlosender Begriff. Es muß heißen: Sie sind lau. Schlicht lau. Sie selbst sind lau und wollen nicht ernst machen.

    Zwar würden sie für eine goldene Armbanduhr durchaus 2000 oder 3000 Euro auf den Tisch des Juweliers legen, aber fürs ewige Leben selbst ist ihnen alles zu viel.

    Man kann es ihnen haarklein auseinandersetzen, aber was erlebt man? Sie wollen es nicht mal zur Kenntnis nehmen, oder sie picken sich geschmäcklerisch das eine oder andere heraus, was sie eben noch verdauen können. Nur dazulernen, das funktioniert nicht.

    Sie sind auch zu bequem, überhaupt den Zusammenhang eines Beitrags zu erfassen. Sie wollen nur eines: Sich und ihre unbiblische „Verkündigung“ verbreiten und falls möglich bestätigen lassen. Diese Unart hat keine Verheißung! Es sei denn diese:

    2.Kor 2:14-17 (Luther 1912)
    Aber Gott sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christo und offenbart den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten! Denn wir sind Gott ein guter Geruch Christi unter denen, die selig werden, und unter denen, die verloren werden: diesen ein Geruch des Todes zum Tode, jenen aber ein Geruch des Lebens zum Leben. Und wer ist hierzu tüchtig? Denn wir sind nicht, wie die vielen, die das Wort Gottes verfälschen; sondern als aus Lauterkeit und als aus Gott reden wir vor Gott in Christo.

  4. zu 21 User (wer ist das hier eigentlich nicht?)

    Danke für deine Rückmeldung. Meine Antwort ist schlicht diese:

    Die Autorität, die dir irgendwie aufgefallen ist, sie ist gar nicht meine, sondern es die der Schrift.

    Und sie ist es, die du ablehnst.

    Wenn du spitzfindig nennst, was du selbst in der Schrift lesen kannst, hast du ein Problem mit dem Wort Gottes.

    Wenn ich aber deiner Ansicht nach Unrecht habe mit meiner Art, die seltsamerweise gar keine für dich ist (Art ist ein wertneutraler Begriff, mein Freund), dann bediene dich des Wortes Gottes, um mir das nachzuweisen. Was ist also falsch an dem, was ich hier eingestellt habe?
    Ich fordere dich explizit auf, dies nachzuweisen. Dann sehen wir, ob du die Autorität des Wortes auf deiner Seite hast. Und ob deine „Art“ eine biblische Art ist.

    Was deine Empfehlung für mich betrifft, sei unbesorgt, ich habe diese Geistesunterscheidung hier gerade angewandt.

  5. Zu 19 Karl-Heinz

    „Schwer daneben – persönliche Verunglimpfung.

    Schade – Sie haben sich gerade selbst disqualifiziert.“

    Andere einmal mit der Wahrheit zu konfrontieren, sehe ich nicht als Verunglimpfung an. Sondern als Hilfestellung zu Besserung des eigenen Ichs.

    Was macht denn Hartmut z.B. anderes mit der Person des Papstes, den er sogar von vornherein als den Antichristen abstempelt?

    Und gebührt es Ihnen denn lieber Karl-Heinz, Gericht über mich zu halten?

    Was machen Sie denn anderes mit George W. Bush oder diesen Israeli?

    Die Wahrheit zu sagen kann eben auch weh tun. Sie ist nicht umsonst ein zweischneidiges Schwert.

  6. @17 Erford Erlich:
    Du sagst es damit ja schon, daß es unter diesen Schaufiguren der Christlichen Correctness im Himmel recht arn aussähe.
    im Prinzip ist das die Lehre des Islam. Die Reinheitslehre der Scharia.
    Der Islam baut sein Erlösungsprinzip auf Reinheit.

    Mt 15:1 „1 Da kamen zu ihm die Schriftgelehrten und Pharisäer von Jerusalem und sprachen: 2 Warum übertreten deine Jünger der Ältesten Aufsätze? Sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen“

    Mt 12:2 „2 Da das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu ihm: Siehe, deine Jünger tun, was sich nicht ziemt am Sabbat zu tun. 3 Er aber sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, da ihn und die mit ihm waren, hungerte? (1. Samuel 21.7) 4 wie er in das Gotteshaus ging und aß die Schaubrote, die ihm doch nicht ziemte zu essen noch denen, die mit ihm waren, sondern allein den Priestern? 5 Oder habt ihr nicht gelesen im Gesetz, wie die Priester am Sabbat im Tempel den Sabbat brechen und sind doch ohne Schuld? 6 Ich sage aber euch, daß hier der ist, der auch größer ist denn der Tempel. 7 Wenn ihr aber wüßtet, was das sei: „Ich habe Wohlgefallen an der Barmherzigkeit und nicht am Opfer“, hättet ihr die Unschuldigen nicht verdammt.“

    Niemand kommt aus eigener Kraft in’s Himmelreich. Die Menschen die sich mit Reinheitsgelübten übereifern merken nicht wie sie dabei innerlich erkalten und sie doch nichts erreichen.

    Erlösung und das Himmelreich erreicht man nur durch die Gnade. Der Sündige kann durch Jesu opfer zu Gott kommen. Das ist der Sinn des Gleichnisses vom verlorenen Sohn. Gott nimmt alle an die zu ihm wollen. Die Frommen aber lassen sie nicht zu ihm. Daher hat Jesus die Frommen schon damals verflucht:

    Mt 25:41 „Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist? oder durstig und haben dich getränkt? (Matthäus 6.3) 38 Wann haben wir dich als einen Gast gesehen und beherbergt? oder nackt und dich bekleidet? 39 Wann haben wir dich krank oder gefangen gesehen und sind zu dir gekommen? 40 Und der König wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!“

  7. Zu 24

    „Wenn du spitzfindig nennst, was du selbst in der Schrift lesen kannst, hast du ein Problem mit dem Wort Gottes.“

    Wie jemand an anderer Stelle und wahrscheinlich richtig äußerte, ist die Bibel inzwischen rund 1200 mal überarbeitet worden. Wer sich also an jedes einzelne übersetzte Wort der Schrift klammert, der kann auch schnell in die Irre geleitet werden.

    Das Wort Gottes ist Jesus Christus und wird nicht unbedingt noch mit den heutigen Bibel (Schriften) übereinstimmen. Man muß einfach ein tieferes Verständnis für das überlieferte Aufgeschriebene entwickeln, dann hört man vielleicht Jesus noch selbst zu sich sprechen.

    An Menschen, die sich selbst ohne Sünde wähnen noch heranzukommen, ist so gut wie unmöglich. Das habe ich inzwischen auch begriffen. Mögen sie glücklich werden mit ihrer Sicht der Dinge.

  8. Hartmut@21:
    „Es gibt hier offensichtlich Leute, die nicht an die ganze Bibel glauben, aber sie werden das nicht offen zugeben. Man kann aber nichts anderes aus verschiedenen Kommentaren und ebenso aus den Hauptartikeln selber entnehmen.“

    …es gibt eine moderne definition von dem was du da Predigst: das nennt sich Faschismus.

    Du bist sicherlich nicht weit entfernt von den Ideologien der Inquisitorischen Katholischen Kirche im Mittelalter.

    Niemand kennt Richtig und Falsch. Es ist eine Illusion. Die perfekte Auslegung gibt es nicht. Die Bibel ist ein Totes menschengemachtes Buch wenn Dir die göttliche Inspiration im Wort entgeht.

    Gott redet duch den Geist nicht durch den Buchstaben: „Wenn ihr aber wüßtet, was das sei: ‚Ich habe Wohlgefallen an der Barmherzigkeit und nicht am Opfer‘, hättet ihr die Unschuldigen nicht verdammt.“ Mt 12:7

  9. Zu 20

    Besten Dank.

    Und für alle, die sich etwas zugute halten auf ihre Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden…

    1.Joh 4:2-3 (Luther 1912)
    1.Joh 4:2 Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: ein jeglicher Geist, der da bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist von Gott; 1.Joh 4:3 und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists, von welchem ihr habt gehört, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt.

    Weshalb steht denn das als dringende Empfehlung des Apostels Johannes im NT (also nicht in den Evangelien!) ? Weshalb wohl?

    Hier ist die Begründung:

    1.Joh 4:1 Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt.

    Ich habe meine Antwort bekommen.

    Falsche Propheten können aber wie alle Sünder Buße tun. Die Gnadenzeit ist erst zu Ende, wenn die Entrückung geschehen ist.

  10. 24:
    Danke ebenso für die Antwort.

    Für einen verbalen Austausch mit einem m.E. offensichtlichen
    Fanatiker, ist mir, ehrlich gesagt, meine Zeit zu schade.

    Selbst in dem Beitrag weißt du es besser als Jesus selbst,
    der doch vor den Schriftgelehrten und Pharisäern warnte
    (Wenn du spitzfindig nennst, was du selbst in der Schrift lesen kannst, hast du ein Problem mit dem Wort Gottes.).

    Leider ist dir dies trotz deiner Gabe der Geistesunterscheidung
    noch nicht aufgefallen.

    Ich halte dich schlicht für selbstherrlich bis zum Anschlag.

    Guten Tag!

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