© Michael Mertes (Aristillus) / pixelio.de

Die Welt erwacht – ist es schon zu spät?

In Anbetracht der ständig neuen ernüchternden Tatsachen des Weltgeschehens stehen die Zeichen äußerst schlecht für ein Ende der großen Lügen und des systematischen Betrugs, der uns von allen Seiten her tagtäglich umgibt.

Dennoch arbeiten viele und immer mehr Menschen daran, die Welt zu einer besseren machen zu wollen und das bisherige System zu beseitigen. Grundsätzlich mag dies ein ehrenwertes Ziel sein, allerdings ist fraglich, ob es realistisch betrachtet überhaupt jemals erreichbar ist. Kann uns alleine der Idealismus der Menschen wirklich retten?

Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder im ehemaligen Lande der Dichter und Denker. So zumindest könnte der Bericht in der Welt vom 24.08.2011 gewertet werden:

Eine Gruppe von über 55 deutschen Unternehmern bringt das Bundesverfassungsgericht vor Gericht.

[…]

„Was hier geschieht, ist im Grunde genommen ein Staatsstreich, angeführt von Nicolas Sarkozy und seiner Kollaborateurin Angela Merkel“, sagt Kerber. „Und die Bundesrepublik als Rechtsstaat ist nicht in der Lage, sich dieses Angriffs zu erwehren.“ Stattdessen spielte das Verfassungsgericht diesen Kräften noch in die Hände.

Äußerst ungewohnte und deutliche Töne erklingen hier von Seiten der Schafswelt. Wenn sich eine solche Anzahl an Unternehmern, also  „normalen“ Bürgern mit Verantwortung, bereits zu einem derartigen Schritt genötigt fühlt, dann muss dort im Hintergrund die Stimmung wirklich richtig am kochen sein.

Recht haben diese Leute. Nachdem ganz offensichtlich auch das Bundesverfassungsgericht nichts anderes als ein willfähriger Erfüllungsgehilfe der Bundesregierung ist, gehen diese Kläger nun die letztmögliche offizielle Instanz nach oben, denn oberhalb des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte wird es tatsächlich eng mit weiteren Alternativen. Danach bleiben nur noch Selbstjustiz oder der Richterstuhl des Schöpfers.

Doch genausowenig wie die Klage bezüglich des Euro-Schutzschirms vor dem Verfassungsgericht Aussicht auf Erfolg und wahrhaftige Rechtsprechung besitzt, hat die Klage vor dem Europäischen Gerichtshof eine Chance. Abgesehen davon, dass solche Verfahren stets Monate, wenn nicht gar Jahre dauern, sind auch dessen Richter allesamt nur wenig lebensmüde und werden ihren Posten und ihre Gesundheit sicher nicht durch ein wirklich „kritisches“ Urteil gefährden.

Die 55 deutschen Unternehmer glauben offenbar noch an Recht und Gesetz in diesem Land bzw. der EU, was keinesfalls verwerflich, sondern allerhöchstens naiv ist. Aber ganz egal, sie fordern die Betrüger heraus, entweder noch mehr zu lügen und ihre Absichten zu offenbaren oder aber die Masken fallen zu lassen.

Unter den seit langem Aufgewachten wirkt dieser Vorstoß der bisher regungslosen und obrigkeitstreuen Masse zwar ermutigend, wer allerdings die ganze Lage einmal nüchtern betrachtet, der weiß, inzwischen ist nicht mehr viel zu retten.

Das eigentliche Problem: Während immer mehr Menschen und sogar einige der Medien aufwachen und endlich die Schrift an der Wand sehen, stehen die feindlichen Truppen längst in der Stadt und sind gerade dabei, heimlich die Macht zu übernehmen. Das heranrollende Unglück lässt sich leider nicht mehr aufhalten, sondern allerhöchstens kann sich der Einzelne noch aus der Schusslinie bringen.

Es ist zwar schön, dass nun ganz offensichtlich der Unmut in der Bevölkerung über den Hochverrat durch die Regierung wächst, und das nicht nur bei uns im Land. Aber die meisten Menschen starren trotzdem nur hilflos und wie gelähmt auf das Geschehen. Dabei befinden wir uns nach wie vor in der absoluten Komfortzone, sind also noch meilenweit entfernt von echter existenzieller Krise in der Bevölkerung. Wie wird es wohl sein, wenn es erst einmal so richtig losgeht mit Crash und Co?

Die Menschen liegen längst in halb unsichtbaren Fesseln, welche sie sich zumeist freiwillig anlegen ließen und sogar teilweise selbst forderten. Sicherheit zum Preis der persönlichen Freiheit wurde ihnen von Seiten der Regierungen angeboten und die Menschen haben dies blind und gutgläubig angenommen. Egal wie der Einzelne oder auch solche Gruppen von Unternehmern jetzt reagieren oder agieren, es ist zu spät, um den Absturz noch zu verhindern – und erst recht den harten Aufprall am Boden.

Alleine schon die weltweiten Aussichten in Sachen Wirtschaft und Finanzsystem sind düster bis schwarz, dabei handelt es sich hier nur um eines der Kernelemente, aus denen unsere Welt besteht. Dasselbe wird auch noch in anderen Bereichen geschehen.

Dazu gehört beispielsweise die unberechenbare Macht der Natur. Wie aus dem Nichts wurde am 23.08.2011 die Ostküste der USA von einem mittelstarken Erdbeben erschüttert. Kein Experte oder Wissenschaftler hatte derartiges vorausgeahnt. Der Schock ist trotz des geringen Schadens groß und die Verletzlichkeit der ehemaligen Supermacht deutlich spürbar geworden.

Die „Wissenschaftler“ sind wieder einmal ratlos – wie immer, wenn das Geschehen nicht nach ihren selbst erfundenen linearen Modellen abläuft. Genau dasselbe spielte und spielt sich in der Wirtschafts- und Finanzwelt ab, denn auch dort wurden irgendwelche kurzen Stichflammen eines vermeintlichen XXL-Aufschwungs von den Superexperten einfach interpoliert und dann vom größten Aufschwung aller Zeiten fabuliert. In Wahrheit stand das System seit Beginn der Krise 2007 zu keiner Stunde an einer anderen Stelle als jetzt: Einen Schritt vor dem Abgrund.

Betrachten Sie einmal den Verlauf unserer Geschichte der vergangenen tausend Jahre. Gab es hierbei etwa eine lineare Entwicklung? Das einzige, stets gleichförmig voranschreitend Lineare war die Zeit, alles andere hat sich völlig unregelmäßig verändert. Denken Sie an die Reformation, an die vielen Revolutionen, die Kriege, die Inquisition, die Entdeckung neuen Wissens, die industrielle Entwicklung, die politischen Veränderungen und den Wohlstand der Menschen, dann erkennen Sie, wie chaotisch der Verlauf stets aussah und wie kurz die geradlinig verlaufenden Phasen jeweils nur waren.

In Anbetracht dieser Tatsache ist es mehr als naiv anzunehmen, dass ausgerechnet unsere Zukunft nun linear verlaufen sollte, wie sie es seit etwa 60 Jahren macht, nämlich in stetem Aufwärtstrend des Wohlstands. Im Bezug auf unsere Lebenserwartung entsprechen diese 60 Jahre noch nicht einmal einem durchschnittlichen Leben, wie kommen die Menschen also auf die Idee, alles würde und müsste weiterhin so ablaufen, wie bisher? Viel mehr als Hoffnung steckt da nicht dahinter.

Und selbst diejenigen, welche wach sind und den Wahnsinn sowie den Kollaps auf sich zukommen sehen, sich darauf vorbereiten und um Aufklärung kämpfen, sind allein von der Hoffnung darauf motiviert, dass sich im Anschluss an ein noch kommendes Ereignis „X“, z.B. den großen Knall oder einen „Bewusstseinssprung“, alles auf wundersame Weise von selbst in eine bessere Welt ändern würde. Einfach so, nur weil die Menschen es doch angeblich alle wollen.

Ist das nicht genauso naiv? Wollten die Menschen nicht schon immer alles besser machen? Wann haben denn wohl einmal Menschen gelebt, deren persönliches Lebensziel es war, für sich und ihre Kinder eine Verschlechterung herbeizuführen? Mit Sicherheit gab es das noch niemals.

Dennoch verlief die Geschichte rückblickend eben nicht in einem positiven Aufwärtstrend, ganz im Gegenteil. Aber ausgerechnet unsere – völlig kaputte – Generation will das nun endlich alles ändern können, will dazu fähig und in der Lage sein, den letzten notwendigen Befreiungsschlag für eine bessere, ja für die beste Welt aller Zeiten zu schaffen?

Diese Einstellung ist bestenfalls opportunistisch, aber keineswegs realistisch. Betrachten Sie ein beliebiges Thema, z.B. die Frage nach der echten Heilung von Krebs, der Entdeckung eines wahren Wundermittels, damit diese Krankheit ein für allemal beseitigt wäre. Wünschen sich das nicht alle Gesunden, Kranken und vielleicht sogar manche Mediziner?

Was passiert jedoch, wenn Sie diesen Leuten von der Germanischen Heilkunde erzählen? Sie werden schräg angesehen, ausgelacht, bemitleidet, manchmal sogar verleumdet oder für irre gehalten. Die Lösung der Krebsfrage hängt hier direkt vor der Nase dieser Menschen und doch wollen sie es nicht wahrhaben. Und ausgerechnet diese blinde Generation will der gesamten Erde endlich Freiheit, Wohlstand und Frieden bringen? Wer kann sich hier noch ein Kopfschütteln verkneifen?

Es gibt noch einen anderen Vergleich: Vor über 2.000 Jahren hoffte das Volk in Israel auf die lange zuvor und vielfach prophezeite Ankunft seines Messias. Als dieser dann tatsächlich in der Person von Jesus Christus kam und sich nicht wie erwartet verhielt, sondern die Mächtigen ihre Macht gefährdet sahen, kreuzigten sie ihn sogar, um ihn schnellstmöglich mundtot zu machen.

Viele Menschen suchen heute – bisweilen verzweifelt – einen Ausweg und kämpfen mit vollem Einsatz für die Wahrheit, doch wenn sich dann eines Tages direkt vor ihrer Nase die wirkliche Lösung auftut, wird sie verworfen, weil sie zu einfach wirkt, zu unscheinbar aussieht oder zu wenig spektakulär klingt. Wird sich das jemals ändern? Wieso denn, warum ausgerechnet jetzt und vor allem wodurch bitte?

Wer immer noch daran glaubt, wer darauf hofft, dass der Mensch in der Lage wäre, die ganze Erde oder wenigstens sich selbst zu retten oder auch nur im Ansatz z.B. für einen dauerhaften weltweiten Frieden sorgen zu können, der sollte sich entweder dringend bezüglich geeigneter Medikamente beraten lassen oder aber sich endlich eingestehen, dass es eben nur einen einzigen Weg gibt, welcher zu diesem Ziel führt.

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30 Kommentare zu “Die Welt erwacht – ist es schon zu spät?

  1. Ein wirklich guter Denkansatz:

    Zitat aus Artikel: „Es gibt noch einen anderen Vergleich: Vor über 2.000 Jahren hoffte das Volk in Israel auf die lange zuvor und vielfach prophezeite Ankunft seines Messias. Als dieser dann tatsächlich in der Person von Jesus Christus {- das erste Mal -} kam und sich nicht wie erwartet verhielt, sondern die Mächtigen ihre Macht gefährdet sahen, kreuzigten sie ihn sogar, um ihn schnellstmöglich mundtot zu machen.“

    Wer sagt denn, daß dieser Ansatz – beim zweiten Kommen – nicht mehr gilt ?
    Wer sagt denn, daß es sich nicht genauso wiederholt … hat ?

  2. @ 20 Hartmut

    „Jeder Bibelleser auf der Welt weiß, daß es ein Ende dieser Weltzeit und ihrer O r d n u n g geben wird. Hier ist (nur) eine Auswahl der von vielen peinlichst vermiedenen Antworten:“

    Haben Sie meinen übrigen Kommentar dazu überhaupt gelesen?

    Stimmt Hartmut, so viele lesen die Bibel, aber fast genau so viele verstehen wahrscheinlich auch verkehrt, was in ihr geschrieben steht. Denn Sie folgen lieber den Interpretationen, denen sich die Bibelgelehrten rühmen, weil sie der Meinung sind, nur sie hätten den Verstand dazu, den Bibelinhalt zu verstehen.

    1.Petrus 1:20 der zwar zuvor ersehen war vor Grundlegung der Welt, aber geoffenbart wurde am Ende der Zeiten um euretwillen,

    Wieso schreibt denn Petrus in der Vergangenheitsform vom Ende der Zeiten?

    Offenbarung 21,1Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

    Wieso schreibt Johannes vom ersten Himmel und der ersten Erde in der Vergangenheitsform?

    Offenbarung 22,18 Ich bezeuge jedem, der die Prophetenworte dieser Rolle hört: Wenn jemand etwas zu ihnen hinzusetzt, so wird Gott über ihm die Plagen hinzusetzten, von denen in dieser Rolle geschrieben ist.

    Bedeutet „Prophetenworte“, das sich das was in der Offenbarung steht, genau auf unsere heutige Zeit bezieht, oder bedeutet es nicht vielmehr, daß das Aufgeschriebene für immer Gültigkeit hat?

    Denn wie sagte schon Habakuk?

    Habakuk 2,2Da antwortete mir der HERR und sprach: Schreibe das Gesicht nieder und grabe es auf Tafeln, damit man es geläufig lesen kann! 3Denn das Gesicht gilt noch für die bestimmte Zeit und eilt dem Ende zu und wird nicht trügen; wenn es verzieht, so harre seiner, denn es wird gewiß kommen und sich nicht verspäten.

    In der Schlachter 2000 steht an diesen Stellen oben wo Gesicht steht, das Wort Offenbarung.

    „4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch niemand verführe!“

    Ja Hartmut, genau daran halte ich mich.

    Sie können sich ja mit einer Wolke abholen lassen. Haben Sie Ihre Koffer denn dafür schon gepackt?

  3. Zu 21 Hartmut

    „Wer sagt denn, daß dieser Ansatz – beim zweiten Kommen – nicht mehr gilt ?“

    Jesus kam auf unsere Welt das erste Mal in seiner menschlichen Gestalt. Ist doch richtig, oder?

    Dann wurde Jesus gekreuzigt, er starb am Kreuz. Ist doch richtig, oder?

    D.h. Jesus hat da unsere Welt verlassen. Tut doch jeder, wenn er stirbt. Ist doch richtig, oder?

    Was sagte Jesus, was dann passieren wird?

    Johannes 16:7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.

    Dann kam Jesus wieder, zum zweiten Mal, als Geist der Wahrheit (als der Beistand).

    Und Jesus sagte noch in der gleichen Angelegenheit:

    Johannes 14:16 Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Beistand geben, daß er bei euch bleibe in Ewigkeit,

    Mit anderen Beistand meinte Er nun nicht sich als den Jesus aus Fleisch und Blut, sondern eben den Jesus als Geist der Wahrheit.

    „Wer sagt denn, daß es sich nicht genauso wiederholt … hat ?“

    Hat es ja Hartmut, hat es ja.

  4. @ Gerry:

    Stuttgart21 hat nichts mit Denver zu tun. Es dient allein als Absorption von Protestenergie. Massenbeschäftigung nichts weiter. Stuttgart21 ist wie der Transrapid ein Symbol der Moderne. Die Agenda der neuen gewünschte Ära heißt jedoch Postmoderne, das ist ein brillantes Geschäftsmodell zur Einführung eines „resource based economy“ (mal Zeitgeist 3 schauen):
    http://www.blinkx.com/watch-video/zeitgeist-3-moving-forward-deutsch-vorabsynchro-dvdrip/CBrWsh_-nO_SEwQpCHT3zw
    Das Stuttgart21 untertunnelt ist hat reine technische Gründe die durch die Lage bedingt ist. Zudem habe ich an der Denver Verschwörungstheorie so meine Zweifel.

    @ Martin6078:
    Ich denke du hast mich nicht verstanden. Newton und der Determinismus ist Wissenschaft aus dem 19. Jahrhundert. Mittlerweile hat man in der Quantentheorie, Kybernetik und Chaostheorie begriffen, daß man die Zukunft nicht Vorausberechnen, geschweige denn Planen kann.
    Man kann sie nur beeinflussen. Was am Ende so etwa aussieht wie ein Plan sind das Ergebnis vieler Manipulationsversuche bei denen viele auf dem Weg des Erfolgs scheitern (siehe Schweinegrippe etc.) . Ergo, niemand kann wissen, selbst die Mächtigen nicht, wie die Welt morgen aussieht. Sie können nur im Rahmen ihrer Macht lenken und beeinflussen, intrigieren und hoffen, daß die Welt es frisst.
    Viele Möglichkeiten sind mit ein bisschen nachdenken offensichtlich. Deswegen kommt man mit ein wenig Verstand auch selbst dahinter. Das funktioniert aber nur, solange die Mehrheit es nicht merkt. Das ist wie mit jeder Manipulation und fängt schon bei der Trickzauberei an: Der manipulierte darf es nicht merken daß es pure Täuschung ist.

    Dass Menschen jedoch über Moral und Geld recht einfach blendbar und steuerbar sind, macht ihnen das ganze lediglich einfach gewisse Pläne auszuhecken. Das solche Pläne funktionieren haben sie jedoch genauso wenig in der Hand. Das entscheidet die systemische Logik die die Handlungsmuster schafft. Diese kann jedoch kein Mensch beeinflussen, weil sie ein Ergebnis aller Informationen des Universums sind. Ergo kann man sagen Gott hat alles unter Kontrolle, denn nur er kann die systemischen Strömungen in der richtigen Form entstehen lassen.

    Auch wenn diese Menschen denken sie wären Gott und haben alles in der Hand: dem Spiel sind wie schon gesagt logisch mathematische Grenzen der Chaostheorie gesetzt.
    Steuerbar für Mensch wird es nur innerhalb eines überschaubaren und primitiven Hierarchie-Systems.

    Doch jede arithmetische Logik stößt da heutzutage an eine gewisse Grenze zum Chaos wo diese Zustände nicht mehr beherrschbar werden. Wenn Ordnung plötzlich ins Chaos kippt. So etwas nennt man dann auch Schmetterlingseffekt, wenn sich kleinste Nuancen plötzlich verstärken und zur Relevanten Größe werden: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.“ Psalm 118:22

    Wir haben diese Grenzen bald erreicht bei der das System nicht mehr kontrollierbar wird. Die Zukunft wird sich zum Glück leider einer zentralen Kontrolle entziehen, weil das auf Basis der Komplexität nicht mehr möglich ist. Daher versucht man nun sukzessive die Industrialisierung der Welt wieder herunter zu fahren um schön den Deckel auf zukünftige Entwicklungen zu halten.
    Und alle sagen: Hurra da ist sie wieder die Inquisition.
    Das ist die einzige Möglichkeit wie man die Welt den Gerechten vorenthalten kann. Indem man versucht jeden weiteren Fortschritt (in diese Richtung) zu unterbinden.

  5. @ Martin6078:
    Nochmal zu der Rakete und deinem Schräubchen. Genau so ist es. Eine Rakete ist ein Komplexes Gebilde. Doch nicht anders ist es mit diesem System. Bei der Rakete sind fast alle Komponenten und Systeme zuverlässig abgesichert. Mechanik in dieser Aufgabenform sind so ausgelegt daß sie zuverlässig funktionieren und doch sieht man immer wieder, wie ein winziges übersehenes Detail das ganze System zusammenfallen lässt.

    So ist es mit jedem Ordnungszustand. Ein winziger Faktor Chaos setzt eine Kettenreaktion in Gang und alles gerät durcheinander.
    Doch der Traum der NWO-Mächtigen ist genau so eine Rakete. mit dem Unterschied, Dass Menschen viel unzuverlässiger funktionieren wie mechanische Bauteile.

    Das einzige was sie zuverlässig werden lässt ist die Aussicht auf Macht. Doch dieses Versprechen schränkt den Handlungsraum entsprechend ein.
    Er lässt sich auch nur dann aufrecht erhalten, wenn die Illusion der Macht funktioniert.

    Leider wird jedoch die Luft für diese Illusion immer dünner, so daß bald ein zustand entsteht, in der die Illusion nicht mehr möglich ist, weil die Sache zu komplex geworden ist, bzw. für jeden einsehbar.

    Nochmal zurück zur Rakete. Im Unterschied zu einem mechanischen System ist jedoch das Weltsystem nur begrenzt steuerbar. wie schon in Kommentar 24 erörtert kann man so etwas nicht planen, weil das System wesentlich instabiler ist als eine Rakete. Man kann ergo versuchen die Instabilität auf ein Minimum zu reduzieren: Desinformation, Intrige, Propaganda, hinterhältiger Mord.

    Früher war die Latenzzeit des Systems langsam genug, damit man vertuschen konnte. Auch war die Informationstragweite und das Informationsdetail nicht ausreichend um eine Kettenreaktion zu erzeugen.
    Mit dem Internet können jedoch Rückkopplungen im System entstehen, die sich unvorhersehbar schnell ausbreiten. und die Sensibilität für solch eine Kettenreaktion steigt mit der Datenmenge und der Geschwindigkeit. Letztendlich sind durch die Größe des Internets solche Resonanzen nicht kontrollierbar. und das ganze bricht in sich zusammen.
    Auch die Märkte sind so ein Beispiel auf anderer ebene, Hier wird der Rückkopplungseffekt durch die immer höhere Illusion immer wahrscheinlicher. Boom&Crash werden in immer kürzeren Intervallen folgen.
    Die Mächtigen sind auch in ihrer eigenen Illusion gefangen. Sehr wahrscheinlich ist die Finanzkrise nur teilweise ein künstliches Produkt. Der Rest sind unvorhersehbare Rückkopplungen durch eine immer schnellere und komplexere Wirtschaft.
    Die Mächtigen müssen sich letztendlich auch dem Diktat Geld unterwerfen, damit sie davon noch profitieren, was auch ihren Handlungsspielraum selbst festlegt.
    Selbst ein Rotschild&Co muß sich dem Geld beugen, will er der Mächtigste bleiben… Somit können diese nur das tun was ihnen ihre geschaffene Illusion Geld selbst vorgibt damit sie an der macht bleiben.

    Die Möglichkeiten und Pläne selbst haben sie jedoch nicht in der Hand, die schreibt das System selbst vor. Niemand kann Gott spielen. Der mächtige lässt sich nur dadurch täuschen weil er sieht daß viele Faktoren an ihn gekoppelt sind. Er selbst muß sich dem jedoch auch umgekehrt verpflichten will er an der Macht bleiben.
    Daniel 5:18 „Herr König, Gott der Höchste hat deinem Vater, Nebukadnezar, Königreich, Macht, Ehre und Herrlichkeit gegeben. 19 Und vor solcher Macht, die ihm gegeben war, fürchteten sich vor ihm alle Völker, Leute und Zungen. Er tötete wen er wollte; er ließ leben, wen er wollte; er erhöhte, wen er wollte; er demütigt, wen er wollte. 20 Da sich aber sein Herz erhob und er stolz und hochmütig ward, ward er vom königlichen Stuhl gestoßen und verlor seine Ehre […] und er ward naß, bis daß er lernte, daß Gott der Höchste Gewalt hat über der Menschen Königreiche und gibt sie, wem er will.“

  6. Querulant.
    Genau davon rede ich doch, die Zukunft ist nicht planbar! Man kann nur bestimmte Maßnahmen einleiten, aber ob alles so läuft wie man will steht auf einem anderen Papier.Die Halbschlauen, welche die Technik und Wissenschaft wieder auf null fahren wollen,werden das bald merken, sehr bald.Siehe den überzähligen Bolzen!…
    MFG:

  7. an 15, Querulant

    Ich empfehle Dir eine Lektüre über Systemtheorie: „Das Peter-Prinzip“ von Laurence Peter. Weiterer Titel „Schlimmer geht`s immer“.
    Inzwischen gibt es das „Dilbert-Prinzip“
    Alles Titel, amüsant geschrieben mit tiefen Erkenntnissen.

  8. @jupp:

    Das Peter oder Dilbert-Prinzip haben nicht sehr viel mit Systemtheorie zu tun außer dass man daran Systemische effekte aufgrund gewisser psychischer Verdrängungsmechanismen erörtert.

    Meiner Ansicht nach eher in den Bereich des Bunk Science einzuordnen.

    Das Thema hier bezieht sich jedoch auf wesentlich tiefere Zusammenhänge und versucht Ernsthaft Verhalten von komplexen Systemen zu erörtern, sowie tiefere Zusammenhänge zu knüpfen.
    Die Bedeutung dieser Effekte wird gerade für unsere aktuelle Zeit insbesondere durch die immer komplexer werdende Informationsgesellschaft von enormer und weitreichender Tragweite sein.

    Denn wie auch bei der Quantentheorie verliert sich ein komplexes System in Paradoxien die es unberechenbar machen.

    Mal Gregory Bateson lesen. Er lebte leider in der falschen Zeit um seine Theorien in der Anwendung zu sehen, Denn schon in den 70ern als die Informationsgesellschaft noch lange nicht etabliert war, kam er der Lösung bereits gewaltig nahe…

  9. @Karl-Heinz

    „Wie, nach der Erfindung des Buchdrucks, haben wir, mit dem Internet, ein kleines Zeitfenster, das Herrschaftswissen, das dringend zur Emanzipation der Massen benötigt wird, zu verbreiten.

    Wir haben z.Z. noch die historische Chance, die Wahrheit unter die Leute zu bringen.“

    „Der Herr Jesus Christus segnet und behütet uns.“

    Ich befürchte, mit Ihnen und der gesamten Bewegung ist etwas ins Rollen gekommen, was sich so nicht mehr aufhalten lässt und die Welt sehr bald in immer mehr Flammen aufgehen lässt. Viele meinen, es sei die „böse“ Elite, das Finanzsystem oder irgendein angezettelter Krieg im nahen Osten, nein, ich bin geneigt zu schreiben, wüssten Sie auch nur annähernd die Wahrheit, hätten Sie ihren letzten Satz nicht geschrieben.

  10. zu 29

    Zitat: „… wüssten Sie auch nur annähernd die Wahrheit, hätten Sie Ihren letzten Satz nicht geschrieben.“

    Diese Einschätzung kann man nach einigen Tagen geduldiger Beobachtung der laufenden literarischen Produktion nur vorbehaltlos bestätigen.

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