© Gerd Altmann / pixelio.de

Das große Fest – Wer weiß noch für wen?

Weihnachten ist das Fest der Liebe, der Geschenke, des Friedens und der Familie. Heute ist das Fest längst zum reinen Konsum-Götzentum mutiert. Aber war es denn jemals ein christliches Fest?

Zahlreiche Forscher aus aller Welt beschäftigt jedes Jahr erneut die Frage, wann wurde Jesus geboren, wie lautet sein genaues Geburtsdatum? Dabei geht all das immer mehr verloren, was wirklich hinter diesem einmaligen Ereignis, der Menschwerdung Gottes steht.

Heute und am 25. und 26. Dezember wird wie jedes Jahr Christi Geburt gefeiert. Doch dieses Datum entstammt höchstwahrscheinlich heidnischen Ritualen und wurde lediglich umbenannt und angepasst. Schon damals geschah dies aus mehr oder weniger politisch und klerikal motivierten Gründen.

Sofern manche Kinder heute überhaupt noch wissen, was an Weihnachten gefeiert wird, kommt von ihnen meist als Antwort „Jesus wurde in Bethlehem geboren“. Aber stimmt dieser Termin tatsächlich oder wann war der Geburtstag von Jesus Christus wirklich?

Auf den ersten Blick klingt eine wissenschaftliche Deutung unter Einbeziehung von astronomischen Fakten recht glaubwürdig, denn die Bibel spricht von einem Stern, der die Weisen aus dem Morgenland nach Jerusalem geführt hat:

Als nun Jesus geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern gesehen im Morgenlande und sind gekommen, ihn anzubeten. Matthäus 2,1-2

Nach einem solch prominenten „Stern“ haben sich schon viele auf die Suche gemacht, so auch einige Astronomen in Ausstralien. Diese behaupteten schließlich, den „Stern“ identifiziert zu haben, wie der Spiegel am 09.12.2008 berichtete.

„Astronomie ist eine präzise Wissenschaft. Wir können exakt einzeichnen, wo die Planeten waren“, so Reneke. […]

Als Referenz habe er das Matthäus-Evangelium verwendet – und eine Entdeckung gemacht: „Venus und Jupiter rückten im Jahr 2 vor Christus sehr eng zusammen.“ Diese Annäherung habe wie ein gemeinsamer heller Stern ausgesehen, das Licht könne den Drei Weisen aufgefallen sein.[…] Die planetare Annäherung im Sternbild Löwe datiert er somit auf den 17. Juni, im Jahre 2 vor Christus.

Die Sternkonstellationen mögen sich zwar astronomisch für beliebige Zeiträume sehr exakt zurückberechnen lassen. Und wer schon einmal ein Planetarium besucht hat, konnte das dort sicherlich anschaulich nachvollziehen. Das Problem bei dieser scheinbar präzisen Lösung ist allerdings, woher wissen wir denn, dass die Zeitrechnung seit der Geburt Jesu überhaupt richtig war? Die Sterne mögen zwar stimmen, aber stimmt auch die geschichtliche Zeitfolge?

Zum einen gibt es das Jahr Null gar nicht, was ja umgangssprachlich das Geburtsjahr von Jesus sein soll. Zum anderen sprechen etliche Autoren von ausgelassen Jahrhunderten bzw. einem „erfundenen Mittelalter„, auch Phantomzeit genannt. Noch weiter gehen einige Forscher und stellen sehr lange Zeiträume der Geschichte bis etwa zum 15. Jahrhundert gänzlich in Frage.

Wurden denn schon einmal astronomische Nachforschungen im Zeitraum zwischen 500 und 1500 nach Christus angestellt? Bei diesem Stern muss es sich ja um eine auffällige Erscheinung gehandelt haben, wenn sich deswegen extra „die Weisen aus dem Morgenland“ auf den Weg machten und danach für mächtig Wirbel in Jerusalem und am dortigen Königshof sorgten:

Da das der König Herodes hörte, erschrak er und ganz Jerusalem mit ihm. Und er berief alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammen und erfragte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. Sie aber sagten ihm: Zu Bethlehem im jüdischen Lande; denn also steht geschrieben durch den Propheten:

«Und du, Bethlehem im Lande Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird ein Herrscher hervorgehen, der mein Volk Israel weiden soll!»

Da berief Herodes die Weisen heimlich und erkundigte sich bei ihnen genau nach der Zeit, wann der Stern erschienen wäre, und sandte sie nach Bethlehem und sprach:

Ziehet hin und forschet genau nach dem Kindlein. Und wenn ihr es gefunden habt, so tut mir’s kund, auf daß auch ich komme und es anbete. Und als sie den König gehört, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenlande gesehen, ging vor ihnen her, bis er kam und über dem Orte stillstand, wo das Kindlein war.

Da sie nun den Stern sahen, wurden sie sehr hoch erfreut und gingen in das Haus hinein und fanden das Kindlein samt Maria, seiner Mutter. Matthäus 2,3-11

Kein Zweifel, es geht um einen Stern, der sie führte, von welcher Art dieser auch immer gewesen sein mag. Vielleicht ein Komet, einer oder mehrere unserer Nachbarplaneten oder ein bzw. mehrere Meteoriten, die in die Erdatmosphäre eingetreten sind? Wir wissen es nicht.

Neben dem Geburtsjahr stellt sich auch häufig die Frage, wie lautet das genaue Datum, an dem Jesus geboren wurde? War es wirklich der 24. bzw. der 25. Dezember? Auch das wurde schon oft untersucht und von unzähligen Bibelkennern exakt zu berechnen versucht. Allerdings hängen die Ergebnisse dabei wiederum von verschiedenen Parametern der jeweiligen Bibelforscher ab, sodass Adventisten zu einem anderen Termin kommen wie andere Christen.

Der Versuch, das ganz exakte Datum anhand der Astronomie zu ergründen, ist ebenfalls zum Scheitern verurteilt. Denn selbst wenn sich anhand des Besuchs der Weisen aus dem Morgenland ein Datum sicher festmachen ließe, geht aus dem Bibeltext nicht klar hervor, dass die Weisen bereits in der Geburtsnacht in Bethlehem ankamen, eher im Gegenteil. Dieser Besuch könnte bis zu zwei Jahre danach stattgefunden haben, weil Herodes alle Kinder im Alter bis zu zwei Jahren töten ließ.

Unser heutiges Weihnachten wird in der Bibel kein einziges Mal erwähnt, insofern ist die Bedeutung und das großartige Feiern dieses Festes für bibeltreue Christen ziemlich nebensächlich. Stattdessen deutet sehr viel darauf hin, dass es sich beim heutigen Weihnachtsfest ursprünglich einmal um die römische Festivität zur Wintersonnenwende handelte, also um einen heidnischen Sonnenkult.

Für viele Christen mag die Ergründung – und von mancher Seite gar verzweifelt wirkende Suche – des wahren Geburtsdatums von Jesus überflüssig wirken. Das ist sicher richtig für all diejenigen, welche den Glauben an ihn gefunden haben. Aber für Zweifler und Kritiker zählen meist nur die Fakten und wenn bei den Nachforschungen auch nur irgendwelche Ungereimtheiten auftreten, gibt das immer gut Wind auf deren Skeptiker-Mühlen und ihre Bibelkritik.

Daher ist die Suche nach überprüfbaren Beweisen und dem exakten Zeitpunkt für diese Menschen durchaus von Bedeutung, denn vielleicht braucht ihr potenzieller Glaube zunächst ein glaubwürdiges Fundament zum Einstieg. Wer nicht an die Bibel glaubt, wird wohl kaum an Gott und seinen Sohn glauben können. Diese kritischen Naturen pauschal abzuwerten, ist daher nicht angebracht.

Davon unabhängig ist schlussendlich allein die Grundaussage relevant, warum Jesus überhaupt auf die Erde kam, warum sich Gottes Sohn uns gleichmachte und warum er am Ende am Kreuz für uns alle starb. Dass sich an dieser Frage in unseren Zeiten bereits die Geister scheiden, verwundert nicht. kath.net veröffentlichte am 02.12.2010 eine Umfrage zu diesem Thema:

Mehr als jeder vierte Deutsche (28 Prozent) glaubt nicht, dass Jesus als Gottes Sohn auf Erden gelebt hat. Auch jeder fünfte Protestant (20 Prozent) und jeder siebte Katholik (14 Prozent) hegt zumindest starke Zweifel daran. […]

Rund ein Drittel (36 Prozent) der Befragten ist sich sicher, dass Jesus als Sohn Gottes auf Erden lebte. Jeder Vierte (26 Prozent) hält es mit einem einschränkenden „Vielleicht“ für möglich.

Es ist offenbar nicht mehr zeitgemäß, an Gottes Wort zu glauben, sondern der Mensch wird heute überall in den Mittelpunkt gestellt. Dieser sei selbst Gott, alle Menschen besäßen unsterbliche Seelen und diese wären im Grunde alle Eins. Die Natur, auch „Mutter Erde“ genannt, steht im Vordergrund und wird geheiligt. Immer weiter verbreitet sich diese New Age Irrlehre und sie wird wesentlicher Bestandteil der kommenden Welteinheitsreligion sein.

Jedem Menschen steht es tatsächlich vollständig frei, sich auf die eine oder andere Seite zu stellen, niemand wird zu etwas gezwungen. Aber fest steht, dass am Ende auch jeder die persönlichen Konsequenzen für seine eigene Entscheidung tragen muss. Der Bibel nach bedeutet dies das Gericht vor Gott dem Schöpfer.

Die hypothetische Überlegung sieht nun folgendermaßen aus: Während die New Age Anhänger für den Fall, dass die Bibel Recht hat, in der ewigen Verdammnis landen werden, hätten die Christen dagegen keinerlei Nachteile, sofern sich die New Age Lehre als wahr erweisen würde. Treffen Sie daher eine weise Wahl, denn es ist die wichtigste Ihres Lebens.

86 Replies to “Das große Fest – Wer weiß noch für wen?”

  1. Lieber Jochen, liebe Hanne,

    ihr sagt beide Christus ist nicht Gott. Das steht wie angeführt aber wortwörtlich in der Schrift (Ps 45,8 u Hebr 1,9).
    Ob es nun bedeuten soll dass Christus = YHWH ist steht damit nicht klar da und meine ich auch nicht.
    Was ich meine ist dass es für das tiefere Verständnis sicher gut ist sich über schwierige Formulierungen, wie die oben angeführten, Gedanken zu machen. Es wird in der Schrift zwischen Milchspeise und fester Speise unterschieden. Ich denke das obige zu verstehen gehört eher zur festen Speise. Ich sage nicht ich versteh es. Aber ich verleugne es nicht um Meinungen von Menschen zu folgen welche behaupten Christus ist nicht auch irgendwie Gott und irgendwie Schöpfer. Dies zu leugnen ist nicht biblisch sondern Menschenlehre. Warum? Weil z.B. geschrieben steht dass alles durch den Sohn geschaffen ist.
    Christus ist der Sohn des Vaters ganz klar und er ist nicht der Vater, auch vollkommen rund.
    Die Frage bleibt wie ordne ich obige Verse ein und dass er auch Schöpfer ist?
    Ich glaube wenn man es leugnet obwohl es geschrieben steht ist das nicht sonderlich gut.

    Aber lassen wir das. Denn es darauf ankommt sich dem Herrn und Heiland auszuliefern im Glauben damit wir freimütig Zutritt haben zum Vater in Christus.

    Auf bald und des Vaters Segen in Christus Euch,
    Martin

  2. #60 @Martin

    „ihr sagt beide Christus ist nicht Gott.“

    DIE BIBEL sagt es und als bibeltreue Christen halten wir uns nur an das, was in der Bibel steht.

    „Das steht wie angeführt aber wortwörtlich in der Schrift (Ps 45,8 u Hebr 1,9).“

    So, dann wollen wir mal sehen. Denn dann wäre das ja GEGENSÄTZLICH zu 1. Korinther 15,25-28.

    Hebr 1,9du hast Gerechtigkeit geliebt und Ungerechtigkeit gehaßt, darum hat dich, Gott, dein Gott mit Freudenöl gesalbt, mehr als deine Genossen!

    Ps 45,8Du liebest Gerechtigkeit und hassest gottlosgott Wesen; darum hat dich, GOtt, dein GOtt gesalbet mit Freudenöle, mehr denn deine Gesellen.

    Ich denke, Du liest das nur jeweils falsch. Ich lese es so, dass „dich“ und das „,Gott“ danach in der Bedeutung NICHT als zusammenhängend gelesen und verstanden werden darf, SONDERN durch das Komma GETRENNT und dass das Wort „Gott“, nach dem zweiten Komma nur noch einmal die Wiederholung des ersten Gott ist und zwar deshalb, weil es durch das „dein“, also der Umstand, dass Gott auch ÜBER Jesus steht, GOTT noch eine Verstärkung zugefügt wird, weil er eben doch die ÜBER ALLEM stehende GEISTIGE Macht ist.

    Ich hoffe, ich konnte die Sache nun klären. Lies doch alleine mal: 1. Korinther 15,25-28. Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, warum sogar die Gelehrten den Umstand nicht verstehen können, dass JESUS eben NICHT mit unserem Vater im Himmel vollkommen gleichgesetzt werden kann.

    Lieber Martin, manchmal kann sogar ein falsch gesetztes Komma und ein richtig gesetzter Doppelpunkt alles verändern, siehe z.B. hier:

    SCHLACHTER 1951 – Lukas 23,43Und JEsus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein.

    KONKORDANTES NT – Lukas 23,43Jesus antwortete ihm: „Wahrlich, dir sage Ich heute: Mit Mir wirst du im Paradiese sein!

    Das erste Beispiel beinhaltet die Lehre der kath. Kirche ([des Mittelalters] – wenn jemand stirbt, dann kommt er entweder DIREKT in die Hölle oder in den Himmel, womit die ihren Ablasshandel begründet haben), was nach der Lehre Jesu aber UNSINN ist.

    Das zweite Beispiel beinhaltet ganz richtig die Lehre Jesu, dass erst nach dem jüngsten Gericht Gott die Entscheidung fällen wird, wer ins Paradies kommt und wer den ewigen Tod erleiden muss. Von den Umgewandelten am Tag des Herrn oder jenen die vorher entrückt werden, spreche ich hier jetzt nicht.

    „Aber ich verleugne es nicht um Meinungen von Menschen zu folgen welche behaupten Christus ist nicht auch irgendwie Gott und irgendwie Schöpfer.“

    Was willst Du damit bitte genau sagen?

    In Jesus ist die Kraft und die Liebe Gottes und Jesus hat Macht über die Schöpfung HERR zu sein, wozu SEIN GOTT und VATER in auserkoren hat, bis Jesus sich schließlich selbst SEINEM GOTT und VATER unterwirft. Was ist daran so schwer zu verstehen?

    „Dies zu leugnen ist nicht biblisch sondern Menschenlehre.“

    Die Frage ist doch nun, WELCHER Lehre folgst Du? Ich weiß, wem ich folgen möchte und es auch tue.

    Denn Du sagst ja selbst: „Ich glaube wenn man es leugnet obwohl es geschrieben steht ist das nicht sonderlich gut.“

    Was wohl „Alles ist Anders“ plötzlich dazu bewegt hat, hier am Gespräch nicht mehr teilzunehmen? Was meinst Du Martin?

    Liebe Grüße, Jochen

  3. Jochen,

    ich finde es sehr sympathisch, wie Du Dich bemühst, Gottes Wort,
    die Bibel, zu erforschen, neue Erkenntnisse zu prüfen und
    weiterzugeben.

    Gemäß der Bibel können wir Gottes Gedanken nur kennen lernen,
    wenn wir von Herzen demütig sind. Wie die Bibel sagt, müssen wir
    Gottes ‘eigene Gebote bei uns verwahren, der Weisheit unser Ohr
    leihen, unser Herz dem Unterscheidungsvermögen zuneigen, nach Verständnis selbst rufen, unsere Stimme zum Unterscheidungs-
    vermögen erheben und danach fortwährend wie nach Silber
    suchen’ (Spr2:1-4).

  4. Noch etwas Allgemeines, nämlich die Sache mit dem Kreuz als Symbol für Jesus Christus (bzw für den christlichen Glauben).

    Immer wenn ich Kreuze sehe, auf Fotos, in Filmen, früher in der Kirche, als ich mal da war ( – NIE WIEDER! – ), und daran auch noch unser Jesus Christus als Figur angenagelt ist, dann überkam und überkommt mich immer ein schauriges Gefühl. Denn unser HERR ist AUFERSTANDEN von den Toten; Jesus Christus ist DAS LEBEN PUR. Die in den Kirchen beten einen Toten, einen an einem Kreuz hängenden gestorbenen Menschen an. Wer das weiterhin so tut, dem wird auch das beschert sein, was er anbetet, nämlich der ewige Tod (in Satan, in der Finsternis).

    http://haroldgraf.blog.de/2010/12/11/kreuz-christliches-symbol-luegen-kirchen-10162303/#c14766889

    Das Kreuz bzw der daran angenagelte Jesus drückt Vergänglichkeit aus. Man will die Gläubigen anscheinend so an diese Welt hier binden. Doch diese Welt hier wird vernichtet werden und nur wer Jesus Christus folgt, der wird das alles gut und (im Nachhinein) lebendig überstehen.

    Wir kommen auf diese Welt mit Nichts und wir gehen wieder fast mit nichts. Denn zu leben bedeutet, die Liebe Gottes anzunehmen und sie weiter zu geben an andere, und dies bedeutet Reichtum an GEIST und an LIEBE zu erlangen und zu schenken. So gefällt der Mensch Gott. So gelangen wir zu Gott unserem Schöpfer.

  5. #62

    Hallo Rodin!

    „ich finde es sehr sympathisch, wie Du Dich bemühst,…“

    Lieb von Dir Rodin,

    lobe mich aber bitte nicht zu viel, denn das tut mir nicht gut.

    Ich versuche nur das an andere weiter zu geben, von dem ich meine, es für mich verstanden zu haben. Wenn ich mich bei etwas irre, nehme ich auch gerne Lehre von anderen an.

  6. Hallo Jochen,

    „Denn dann wäre das ja GEGENSÄTZLICH zu 1. Korinther 15,25-28.“

    Ich sehe da überhaut keinen Gegensatz sage sowas doch nicht.

    In Psalm 45,8 u Hebr 1,9 steht ja nicht dass Er sich selbst gesalbt hat.

    Da steht, so wie ich es verstehe, dass Gott der Sohn von Gott dem Vater gesalbt ist. So sehe ich das.

    Wenn Du sagst es ist eine Verstärkung wie HERR, Herr eine Wiederholung zum bestärken, dann mag es das geben. Ich lese dort aber „darum hat dich, GOtt, dein GOtt gesalbet mit Freudenöle“ Da steht ein DEIN hinter dem Komma.

    Ich meine auf keinsten Fall dass der Sohn der Vater ist, versteht mich da nicht falsch.

    Der Vater ist um einiges höher als der Sohn, so steht es geschrieben und dies ist auch wichtig zu erkennen, ganz klar.

    „Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, warum sogar die Gelehrten den Umstand nicht verstehen können, dass JESUS eben NICHT mit unserem Vater im Himmel vollkommen gleichgesetzt werden kann.“

    Versteh ich auch nicht.

    „Lukas 23,43“

    Sehr interessantes Beispiel, Danke für die Erklärung!

    „In Jesus ist die Kraft und die Liebe Gottes und Jesus hat Macht über die Schöpfung HERR zu sein, wozu SEIN GOTT und VATER in auserkoren hat, bis Jesus sich schließlich selbst SEINEM GOTT und VATER unterwirft. Was ist daran so schwer zu verstehen?“

    Das ist nich schwer zu verstehen, dazu sage ich Amen!

    „Die Frage ist doch nun, WELCHER Lehre folgst Du?“

    Ich versteh die Schrift so dass Gott der HERR der Sohn ist und nicht der Vater. Das hebt den Vater nun eben eine Ebene nach oben was der menschliche Verstand mal gar kaum erfassen kann. Kann das sein? Niemand hat den Vater je gesehen… (im Gegensatz zu den Begebenheiten am Berg Sinai wo Mose und einige Hohepriester beim Herrn waren und mit ihm gegessen haben und das Treffen von Abraham und dem Herrn)…Jesus Christus (unser HERR) hat ihn uns verkündigt. Ich habe den Vers gerade nicht parat, suche ihn aber gern heraus wenn Du wünscht.

    „Was wohl “Alles ist Anders” plötzlich dazu bewegt hat, hier am Gespräch nicht mehr teilzunehmen? Was meinst Du Martin?“

    Den Gespächsaustieg von Alles ist Anders habe ich nicht verfolgt. Aber ich hoffe Du verstehst jetzt besser was ich meine. Christus ist zwar auch Gott, so wie ich es lese ist er Gott der Herr und der Vater ist sein Gott und nun auch unser Gott der Vater und Christus hat die Gnade des Vaters zu uns Menschen gebracht. Hast Du Dich noch nie darüber gewundert dass in den Sendschreiben der Offenbarung sich Christus mit den Eigennahmen Gottes des Herren wie im AT schmückt? Ich bin der Erste und der Letzte usw…

    Liebe Grüße,

    Martin

  7. Die Bibel liefert uns allen Grund, Demut hoch zu bewerten.
    Sie zeichnet ein ausgeglichenes, positives Bild von dieser
    Eigenschaft und macht deutlich, dass sie kein Zeichen
    von Schwäche, sondern von Stärke ist.

    Saulus stammte wahrscheinlich aus einer angesehenen Familie.
    Er hatte eine für das 1. Jahrhundert hervorragende Ausbildung genossen. Er beherrschte mindestens zwei Sprachen und gehörte
    den Pharisäern an, einer bedeutenden religiösen Gruppe des Judentums.
    Saulus hatte bestimmt gelernt, auf das einfache Volk
    herabzublicken und auf seine eigene Gerechtigkeit stolz zu sein.
    Die anderen Pharisäer waren überhebliche Menschen, die Ansehen
    und schmeichelhafte Titel liebten (Mat.23:6, 7; Lu11:43).

    Der Umgang mit ihnen muss auf Saulus abgefärbt haben. Er wurde
    ein erbitterter Christenverfolger. Jahre später sagte Saulus, der inzwischen als Apostel Paulus bekannt war, er sei in jüngeren Jahren „ein Lästerer und ein Verfolger und ein unverschämter Mensch“ gewesen (1. Tim1:13).

    Saulus wurde also Christ — der Apostel Paulus — und änderte sich
    von Grund auf. Demütig erklärte er, er sei „geringer . . . als der geringste aller Heiligen“ (Ep 3:8). Kein anderer als Paulus ermahnte
    die Christen seinerzeit: „Kleidet euch . . . mit der innigen Zuneigung des Erbarmens, mit Güte, Demut, Milde und Langmut“ (Kol3:12).

    Jesus führte nicht nur ein sehr einfaches Leben, sondern machte auch immer wieder auf den Wert der Demut aufmerksam (Lu9:48; Joh13:2-16). Obwohl er demütig war, war er dennoch nicht schwach.
    Er verteidigte furchtlos den Namen seines Vaters und führte mutig seinen Auftrag aus (Phi2:6-8). Sein Beispiel zeigt deutlich, dass
    Demut sehr wohl mit moralischer Kraft und Charakterstärke vereinbar ist.

    Gott ist insofern demütig, als er sich für kleine, unbedeutende Menschen, die ihm Freude machen wollen, interessiert und ihnen gegenüber barmherzig ist. Er neigt sich gewissermaßen vom
    Himmel herab, um denen Güte zu erweisen, die ihn fürchten
    (Ps13:5-7).

    „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber erweist
    er unverdiente Güte“
    (1. Pet5:5 ).

  8. Vielleicht hat Saulus ja auch bemerkt, dass er die von ihm verfolgten Christen gar nicht auf die Art besiegen kann und hat dann indoktriert?

    Hat gespalten, getrennt und mit der „Demut“ so etwas wie ein „leise werden, zurückziehen, nichts machen, warten…“ angepriesen, was ja auch (gut) zu funktionieren scheint…

    Wonach sehnen wir uns eigentlich? Gibt es dafür eine „Biologische Erklärung“ aus Sicht der Neuen Medizin? http://www.wahrheiten.org/blog/krebsluege und diesem Beitrag auf http://www.5bn.de ? http://neue-mediz.in/index.php?option=com_content&view=article&id=76:die-alpha-suche&catid=2:neueskategorie&Itemid=16

  9. Hallo Martin!

    Verdrehe bitte nichts. Ich meine damit, es wäre ein Gegensatz, wenn Du sagen würdest, dass die von dir genannten Verse bedeuten würden, dass Gott = Jesus Christus ist. DAS tun sie aber NICHT und damit ist das mit der Gegensätzlichkeit gegessen.

    „Ich meine auf keinsten Fall dass der Sohn der Vater ist, versteht mich da nicht falsch.“

    Das hatte sich aber zuerst anders angehört bei Dir. Aber egal, nun ist die Sache ja zu aller Zufriedenheit geklärt. Hoffe ich zumindest.

    „sich Christus mit den Eigennahmen Gottes des Herren wie im AT schmückt? Ich bin der Erste und der Letzte usw…“

    Was heißt gewundert? Nein, eigentlich nicht. Aber es lohnt sich wirklich, darüber nachzudenken.

    Offb 1,6Ihm, der uns liebt und uns durch sein Blut von unsren Sünden gewaschenasche und uns zu einem Königreich gemacht hat, zu Priestern für seinen Gott und Vater:

    Nach Jesu Lehre sind wir IN IHM, sind EIN Königreich und wir sind sogar Priester ?!….so ähnlich wie dieser Melchisedek unten?

    Hebräer 7,1Denn dieser Melchisedek, König [von] Salem, Priester Gottes….2,[dessen Name] zuerst [mit] „König [der] Gerechtigkeit“ übersetzt werden [kann],……
    ….7,3[im Bericht] vaterlos, mutterlos, ohne Geschlechtsregister, [der dort] weder [einen] Anfang [seiner] Tage noch [einen] Abschuß [seines] Lebens hat [und] daher [mit] dem Sohn Gottes verglichen wird, [indem] er Priester [bis] zur Durchführung bleibt.

    Solche eine Aussage Martin, aus der Bibel, verwundert mich viel mehr.
    Melchisedek kann also demnach mit Jesus Christus verglichen werden und er bleibt Priester bis zur Durchführung?!….Was ist damit gemeint, etwa der Tag des Herrn oder anders gesagt, das Jüngste Gericht.

    Dazu passend: 2. Thess 2,7-8.

    Oder hier, da steht auch etwas sehr interesantes:

    Hebräer 6:1 Darum wollen wir jetzt die Anfangslehre von Christus verlassen und zur Vollkommenheit übergehen, nicht abermals den Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott,

    Wie bitte? Die „Anfangslehre von Christus verlassen und zur Vollkommenheit übergehen“????

    Viel Spaß beim Nachdenken darüber.

    Liebe Grüße, Jochen

  10. #66 @Rodin

    „Die Bibel liefert uns allen Grund, Demut hoch zu bewerten.“

    Was Du so alles hier an Information niederschreibst ist alles schön, gut und sicher auch richtig. Wie Du jetzt bei unserem Hauptthema – Ob Jesus = Gott ist? – auf Demut und Saulus gekommen bist, ist mir aber trotzdem nicht ganz klar, aber eigentlich auch nicht weiter wichtig für mich zu wissen.

    Du hast mir aber immer noch nicht meine an Dich ein paar Kommentare vorher gestellte Frage mit Deinen eigenen Worten beantwortet. Sie lautet immer noch:

    Wie Rodin ist nun Deine persönliche Meinung dazu, ob Jesus = Gott ist, oder ob er es nicht ist?

    Eine kurze Antwort genügt mir.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert