Vorstufe zur Implantation: „Der Chip“ als Personalausweis
Sofern die im Internet gezeigten Muster dieser neuen Chipkarte dem zukünftigen fertigen Exemplar entsprechen, wird auch dieser neue elektronische Personalausweis im Scheckkartenformat wieder nur „DEUTSCH“ als Staatsangehörigkeit eines nicht existierenden Staates „Deutsch“ aufweisen. Andererseits ist das auch völlig logisch, denn rechtlich hat sich an unserer bescheidenen Lage schließlich nichts verändert.
Dem Bericht von FR-Online vom 18.06.2010 zufolge, werden auf dem Chip fast nur dieselben Daten gespeichert, die der Ausweis auch bereits sichtbar beinhaltet:
Im Unterschied zum alten Personalausweis ist der neue künftig kleiner und enthält im Inneren einen Chip. Auf diesem werden standardmäßig der vollständige Name, Geburtsdatum- und Ort, Staatsangehörigkeit, Gültigkeitsdauer, sowie Serien- und Zugangsnummer des Dokuments gespeichert. Zudem wird ein digitales Foto des Ausweisinhabers hinterlegt.
Freiwillig ist hingegen die Möglichkeit, zwei digitale Fingerabdrücke auf dem Chip zu speichern.
Da Fingerabdrücke sehr sensible Daten darstellen, wird uns zunächst noch die Wahl gelassen, diese auf dem Chip abspeichern zu lassen. Sobald der Chip jedoch physisch mit seinem Träger verbunden sein wird, kann dies wieder entfallen. Vermutlich wurde auch deswegen auf den Zwang dazu verzichtet. Oder zweifeln Sie noch daran, dass schon die nächste Generation des Personalausweises im Jahre 201X direkt unter Ihre Haut geht?
Bis dahin versuchen uns die Meldebehörden wegen der Datenspeicherung zu beruhigen, wie FR-Online weiter schrieb:
Nach dem Abholen des Personalausweises werden die Fingerabdruckdaten unwiderruflich aus der amtlichen Datenbank gelöscht, eine bundesweite Speicherung ist gesetzlich untersagt. Zudem würden die Fingerabdrücke „in keinem Fall zur Nutzung privater Anbieter freigegeben“, versicherte der Innenminister.
Natürlich, niemand hatte die Absicht, eine Mauer zu bauen oder die Steuern nach der gewonnenen Wahl zu erhöhen. Selbstverständlich glauben wir ihnen jedes Wort, liebe Regierungsmitglieder.
Im Übrigen sollten Sie sich nicht davon täuschen lassen, dass der Chip ja „nur“ die oben erwähnten Daten speichert und daher keine große Gefahr von Datenklau oder sonstiger Datenweitergabe ausgeht. Das Problem entsteht an anderer Stelle, die für den Normalbürger kaum erkennbar ist.
Was viele nicht wissen: Auch der aufgedruckte Barcode auf jedem unserer Supermarktartikel enthält an sich keinerlei verborgene Informationen, sondern referenziert lediglich auf Daten in einer Datenbank im Supermarktzentralrechner. Beim Kauf wird registriert, welches Produkt gerade über den Scanner gezogen wird und aus der Datenbank kommen dann Preis und Name des Artikels. Umgekehrt „weiß“ die Datenbank dadurch, wieviele dieser Produkte wieder nachgekauft werden müssen.
Sofern Sie im Supermarkt in bar bezahlen, verläuft Ihr Kauf gänzlich anonym. Verwenden Sie dagegen EC-Karte oder gar Datensammeldienste wie Payback, dann können und werden die vorhandenen Informationen, wer was wann gekauft hat, dagegen sogar kommerziell weiterverwendet. Unternehmen wie der Großhandel etwa speichern unter der obligatorischen Kundenkarte alle Ihre Käufe bis zu zehn Jahre lang.
Ebenso verhält es sich auch mit dem neuen Personalausweis. Zwar sind auf dessen Chip nur wenige Ihrer persönlichen Daten abgelegt, aber durch das Verwenden des Ausweises als „eID“ im Internet werden sehr schnell hochspannende Profile jedes Nutzers angelegt.
Der Focus publizierte zum Thema neuer Personalausweis am 17.06.2010 weitere interessante Details:
Mit der neuen Karte ist das „Sich-Online-Ausweisen“ (eID-Funktion) möglich.
[…]
Walloschke zeigte am Donnerstag in Berlin, wie einfach ab November das Online-Shoppen werden soll. Statt eines umständlichen Einloggens mit Username und Passwort reicht künftig ein Klick auf den Button „Mit neuem Personalausweis registrieren“. Das langwierige Ausfüllen von Formularen entfällt.
Für die Online-Händler ergibt sich gewiss ein großer Vorteil, weil Bestellungen durch eID mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit keine Falschbesteller sind. Dadurch lassen sich durchaus Kosten und Arbeit einsparen. Verknüpft mit der vom Käufer gewählten Zahlungsweise, sind ruckzuck unglaubliche Rückschlüsse auf die Zahlungsmoral der Kunden möglich, man muss diese Daten nur in zentralen Datenbanken ablegen.
Sagen Ihnen die Begriffe Schufa und Creditreform etwas? Deren Dienstleistungen ließen sich genau mit der eID-Funktion zu ganz neuen Anwendungen verbinden. Ohne dass Sie als Kunde davon etwas mitbekämen, könnte im Hintergrund ein legaler Datenaustausch und eine Datenarchivierung stattfinden, die alles übertrifft, was in der Vergangenheit schon an Sammelwut herrschte.
Durch diesen Chip im neuen Personalausweis ergibt sich eine einmalige Zuordnungsmöglichkeit, die Ihnen als Kunde zwar Tür und Tor öffnet, Ihnen diese aber auch ebenso erfolgreich verschließen kann, sofern Sie sich nicht an die vorgegebenen Regeln halten sollten.
Stellen Sie sich Geschäfte und Dienstleister vor, die den Zutritt nur per neuem Personalausweis mit diesem RFID-Chip ermöglichen. Natürlich würde sich zu Anfang jeder Geschäftsmann ins eigene Fleisch schneiden, der allen anderen Kunden ohne den Chip den Zutritt verweigert. Doch vielleicht kommt ja Schützenhilfe „von oben“, indem bestimmte Unternehmen diese Art Zutrittskontrolle als Auflage zur Wahrung der Sicherheit erhalten.
Dies beginnt schon mit dem „Terrorschutz“. Es wird nicht lange dauern, dann werden z.B. alle internationalen Flüge nur noch mit diesem elektronischem Ausweis möglich sein. Dazu genügt eigentlich schon eine Neuauflage von 9/11. Schauen Sie sich doch an, wie bereits heute die Anforderungen für Flüge in die USA sind.
Bei soviel erzwungener Transparenz könnte dem einen oder anderen im Nachhinein aber durchaus in den Sinn kommen, seine Daten bei diversen Anbietern wieder löschen zu lassen. Der Focus schrieb dazu weiter:
Die Informationen über den Kunden würden nicht für immer und ewig gespeichert, berichtet der Internethändler. Per Mausklick kann man den neuen Personalausweis nicht nur hinzufügen, sondern auch deaktivieren oder entfernen.
Auch das sollten Sie keinesfalls glauben. Sie können schon an Datenkraken wie Google und Facebook erkennen, was mit Ihren Daten geschieht. Das Internet vergisst nichts. Und schon gar nicht werden wertvolle Daten von irgendeinem Unternehmen freiwillig gelöscht, welches dafür Geld und Aufwand investiert hat. Wer weiß denn schon, was in Wirklichkeit mit den Daten geschieht?
Das Problem ist, dass es keine Garantie dafür gibt, ob ein Anbieter Ihre Daten löscht oder nicht. Sie müssen ihm schlicht glauben, denn alle elektronisch einmal erfassten Informationen können beliebig oft vervielfältigt und gespeichert werden.
Selbst wenn die von Innenminister Thomas de Maizière beschworene Fälschungssicherheit des neuen Personalausweises Bestand haben sollte, wird es unter Garantie in der massenhaften Anwendung zu echten oder manipulierten schwerwiegenden Problemfällen kommen. Daraufhin werden vermutlich Stimmen laut, die dann doch eine verpflichtende Speicherung von Fingerabdrücken oder weiteren Merkmalen auf dem Chip fordern.
Sobald diese Diskussion beginnt, werden wir dann schon die nächste Stufe am Horizont erkennen: Absolute Sicherheit wird gefordert und diese wird es nur mit einer diebstahlsicheren Chipkarte geben. Da exakt dieselbe Problematik auch mit dem Geld besteht – siehe die neuerliche Diskussion in Schweden um die Abschaffung von Bargeld – wird die Rettung in der Not ein implantierter Kombi-RFID-Chip sein, der sowohl Personalausweis als auch gesetzliches Zahlungsmittel darstellt.
Der Chip unter Ihrer Haut wird die angebliche Lösung aller scheinbaren Probleme sein:
- Er ist absolut diebstahlsicher
- Sie sind fälschungssicher identifizierbar
- Geldbörse und Ausweis bzw. Reisepass als implantierter RFID-Chip sind eine einheitliche und weltweit anerkannte Anwendung
- Sie können sowohl in allen Geschäften wie auch im Internet sicher und bequem einkaufen
- Bezahlen war noch nie so schnell und einfach möglich
- Einmalig implantiert, hält der Chip Ihr Leben lang und muss nicht mehr wie ein Plastikausweis alle zehn Jahre gegen Gebühr neu beantragt werden
- Kommerzielle Anwendungen in vielfältigster Form wie beispielsweise die Integration in Haustürsysteme zur Zugangskontrolle oder auch in Fahrzeuge als Diebstahlsicherung sind denkbar
In der wirtschaftlich höchst desolaten Zukunft wird die Kriminalität enorm ansteigen und das Geldsystem gänzlich zusammenbrechen, sodass die Argumentation für eine Implantationslösung vermutlich zum Selbstläufer werden wird. Wenn es kein Bargeld mehr gibt, kann es auch niemand mehr stehlen.
Wir können zwar nur darüber spekulieren, was uns hier konkret bevorsteht, aber wer eins und eins zusammenzählt, der erkennt schon jetzt, wohin der Hase läuft. Wie schnell dies alles auf uns zukommen wird, ist von den Geschehnissen der nahen Zukunft abhängig. Aber dass es so kommen wird, daran dürfte inzwischen wohl kaum mehr jemand zweifeln.

Offensichtlich können wir in GEMEINSCHAFT UND FREIHEIT miteinander nicht.Wir bekommen die unserem Geisteszustand angemessene Lösung!
Grüße Uwe
Oha… Mein Perso ist seit 2006 abgelaufen, d.h ich muss mir schleunigst einen neuen beantragen, so dass ich noch ein „altes“ Modell bekomme. Auf den neuen Perso habe ich ja mal überhaupt keine Lust, mit Überwachung habe ich`s nicht so…
Achja, weiß jemand ob ich Strafe zahlen muss, wenn ich mit meinem Perso schon 4 Jahre im Verzug bin…
Im Moment bin ich kein deutscher, da ich mich nicht ausweisen kann… geil!!!
Das sind alles Vorbereitungen zum implantierten Chip. „Das Wasser wird langsam warm gemacht, sonst würde der Frosch rausspringen.“
Es ist alles nur zu unserem besten, alles wird einfacher, alles geht schneller und alles wird bequemer.
Man ist nur noch erstaunt, dass sie ein überhaupt informieren über den sich weiter entwickelnden Kontrollwahn. In der DDR hatten sie den Überwachungswahn so weit, dass jeder vor jeden Angst hatte. Sie haben es geschafft, selbst in Familien reinzugehen wo dann die Partner sich gegenseitig ausspionierten.
Hier geht es aber um ein weltweites Überwachungssystem, was nach und nach etabliert wird. Ja, Leute die Schlupflöcher werden immer weniger.
Ich bin auch schon ganz wuschelig. Die wissen dann, welche Zahnpasta ich einkaufe. Das kann nicht sein. Das muss mein Geheimnis bleiben. Das ist eine Verschwörung wie bei 9/11….
Im Ernst: mir ist es wurscht, ob der Staat weiss, über welche Autobahn ich gerade fahre, ob ich am Hauptbahnhof gesehen/gefilmt wurde oder was ich einkaufe.
Datenschutz ist Täterschutz, darüber sollte man einmal nachdenken.
Die können mich mal mit dem neuen Ausweis… und @ Matthias, da gibts kein Problem, geh einfach hin und hol einen neuen..
Wie ich uns so alle beurteile hier, werden die meisten von uns zukünftig hinter Gittern sitzen und sich dort mit Gleichgesinnten austauschen. Aus dem Grunde, weil wir alles ablehnen und uns nicht ANPASSEN. Siehe GEZ, neue Ausweise und und und
Der (erneute) Hinweis darauf, dass es traurige Sachen auf der Welt gibt, langweilt mich total.
Das Einzige, was mich interessiert, ist:
Welche konkreten HANDLUNGSALTERNATIVEN haben wir?
Hallo Helmut,
„Welche konkreten HANDLUNGSALTERNATIVEN haben wir?“
Wenn du mich fragst haben wir nur EINE und diese ist jedoch so großartig dass sie bis in die Ewigkeit hinüberreicht und dort die Herrlichkeit sein wird.
Wir könne uns zu unserem Schöpfer bekehren und werden nicht zu Schanden werden. Wir werden evtl. unser Leben verlieren aber genauso besteht die gute Möglichkeit bevor es hier richtig hart wird auf Erden zu entfliehen in die Herrlichkeit…
Gott hat als letztes zu uns durch seinen Sohn gesprochen; Jesus Christus kann jeden erretten.
Gott möchte uns vergeben, retten, möchte uns lieben und für uns sorgen.
Wenn wir dieses Angebot annehmen kann die Welt sein Wesen treiben doch dann sind wir nicht mehr von dieser Welt sondern sind vom Tod zum Leben durchgedrungen und werden ewiges Leben in Freude und Glück bei unserem Schöpfer erben.
Was meinst du?
Gottes Segen!
Martin
>>Der (erneute) Hinweis darauf, dass es traurige Sachen auf der Welt gibt, langweilt mich total.<>Welche konkreten HANDLUNGSALTERNATIVEN haben wir?<<
Wir haben ja hier mehrmals darüber gesprochen, auch das wir uns aus diesem Netz von Konsumzwang, Abhängigkeit und all den damit verbundenen Ängsten befreien und erlösen müssen. Ich für meinen Teil habe damit zum x-ten Male angefangen, mich aus meinen eigenen Verstrickungen zu lösen und back to the roots zu gehen.
Ich habe über 20 Jahre autark gelebt und kann das auch immer wiederholen. In der Zwischenzeit tue ich alles was ich kann, auf mein Umfeld mit Information und Aufklärung, oder seelischem Beistand, einzuwirken.
Am Ende der Kette sitzt der Geheimdienst irgend einen Landes liest die Daten einer unschuldigen Privatperson aus und fertigt sich seinen eigenen Ausweis/Paß an. Dann verüben diese Leute Straftaten im Namen der unschuldigen Person, die am Ende die Zeche wird zahlen müssen.
Man denke nur an Dubai !! Wer sind denn die Paßfälscher, etwa die Masse der Bevölkerung? Wohl kaum.