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Prost Mahlzeit: Dekadent bis zum bitteren Ende

Unsere moderne und entwickelte Welt will auch gekonnt modern gelebt und geliebt werden, denn der einfache Pöbel weiß all die großartigen soziokulturellen Errungenschaften meist überhaupt nicht zu schätzen.

Um ein bisschen auf den Geschmack der elitären Klasse zu kommen, erhalten Sie heute ein Rezept zum Nachkochen. Es mag zwar nicht jedermanns Geschmack sein, aber es ist in jedem Fall ein Abenteuer für den politisch inkorrekten Gaumen.

Wer sich wirklich zur modernen Gesellschaft zugehörig fühlen möchte, der muss selbstverständlich auch das volle Programm oder besser Festmahl zu genießen wissen. Das nachfolgende Menü sollte von Ihnen nur verzehrt werden, wenn Sie über einen guten Magen und freien Weg zur Toilette verfügen.

Beginnen wir mit der Vorspeise. Sie wurde am 06.07.2011 vom Spiegel serviert, ein echter Klassiker:

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat am Mittwoch endgültig grünes Licht für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses gegeben. Die Abgeordneten stimmten mit überwältigender Mehrheit dem Kostenanstieg um 38 Millionen Euro zu.

[…]

Insgesamt soll das Mammutprojekt jetzt 590 Millionen Euro kosten.

Bitte, nicht gleich rot anlaufen vor Zorn, so scharf war das doch gar nicht. Eine gute halbe Milliarde Euro beträgt ja mittlerweile schon der Tagesbedarf eines kleinen Euro-Pleitelandes an lebensnotwendigen Finanzvitaminen. Da sollte so ein kleines linksgrünes Prunkschlösschen mitten im schwulen Herzen von Berlin wohl kaum aus finanzieller Notlage heraus geopfert werden müssen – Stichwort ESM-Portokasse.

Den ersten Teil des Hauptgangs durfte ebenfalls der Spiegel mit einem weiteren Artikel vom 06.07.2011 liefern:

Der baden-württembergische CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Pröfrock hat in seiner Dissertation in erheblichem Umfang aus dem Internet kopiert und die Stellen nicht kenntlich gemacht. Die Uni Tübingen entzog ihm darum jetzt den Doktor. Parlamentsfrischling Pröfrock will sein Mandat nicht aufgeben.

Weil die Geschmacksnerven eines vorbildlichen Gutmenschen heutzutage nur mehr schwer zwischen übel und ganz übel unterscheiden können, kommt der widerliche Beigeschmack des CDU-Parlamentariers kaum zur Geltung.

Als Geschmacksverstärker hilft in diesem Falle Vroniplag, welches 53% aller Seiten der Doktor-„Arbeit“ Pröfrocks als Plagiate enttarnte. Wer trotzdem noch immer nichts schmeckt, der möge mit den Worten des Plagiators selbst nachwürzen:

Besonders wichtig ist mir zu betonen, dass ich diese Fehler nicht in der Absicht gemacht habe zu täuschen.

[…]

Den Wählerinnen und Wählern, die mir bei der Landtagswahl das Direktmandat anvertraut haben, verspreche ich, alles daran zu setzen, verloren gegangenes Vertrauen wiederzugewinnen.

Selbstverständlich hatte niemand, insbesondere der Doktorand nicht, die Absicht, den Geschmack des Gerichts negativ zu verfälschen. Zumindest sollte der Geruch – oder wie die Schwaben sagen „das Gschmäckle“ – eigentlich nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

Geschmacklich perfekt auf diesen ersten Hauptgang abgestimmt war der Beitrag des Handelsblatts vom 15.07.2011:

Besonders oft haben FDP-Politiker in ihren Dissertationen geschummelt.

[…]

„Ich halte das nicht für symptomatisch für die FDP. Die haben halt Pech gehabt.“

Manches Mal greift der Koch sogar absichtlich zum falschen Gewürz – der Gast hat dann eben Pech gehabt. Schließlich sollte das versalzene Gericht doch niemals ins Restaurant der Medien gelangen.

Wer es richtig herzhaft, scharf und feurig mag, der wird den dritten Teil des Hauptgangs mögen, den die Welt am 13.07.2011 liebevoll zubereitete:

Dieter Lenzen liebt Herausforderungen. […] Doch derzeit macht er sich Sorgen um den Ruf des Doktortitels.

[…]

Glauben Sie mir, so leicht erschüttert mich nichts. Aber es ist schon auffällig, dass diese Betrüger so häufig Politiker werden. Oder umgekehrt, dass sich unter Politikern eine auffällige Zahl von Plagiatoren befindet. […] Diese Menschen, egal, was aus ihnen geworden ist, beschädigen das Ansehen der Wissenschaft in Deutschland.

Diese widerwärtig faulig schimmlige Geschmacksnote kam Ihnen gleich bekannt vor und Sie ahnen bereits, woher? Richtig, aus der Fernsehküche, denn dort treten diese Gauner mit der modrigen Würze am häufigsten auf und entfalten ihr ekelhaftes Aroma am liebsten in den 20 Uhr Nachrichten.

Nach dem Hauptgang bietet sich zunächst ein leichtes Dessert an, was die Tagesschau am 10.05.2011 vorzüglich komponierte:

Die obersten EU-Richter haben in einem Grundsatzurteil die Rechte gleichgeschlechtlicher Lebenspartner gestärkt. Schwule und Lesben, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben, haben demnach die gleichen Rentenansprüche wie Mann und Frau in einer Ehe.

Der durchdringend schwul-lesbische Nachgeschmack ist beabsichtigt und wird Sie bis auf die Toilette begleiten – sowohl oben wie auch unten. Aber Sie müssen zugeben, besonders vom Hocker gerissen hat Sie diese Komposition nicht, da sie schon etwas ausgelutscht schmeckte.

Wesentlich kerniger dagegen dürfte Ihnen der zweite Dessertgang munden, welcher Ihnen von der Bild am 22.05.2011 höchstpersönlich serviert wurde:

In vielen EU-Ländern wird Inzest schon jetzt nicht mehr strafrechtlich verfolgt, etwa in Frankreich, Spanien, Belgien, Holland, Luxemburg oder Portugal.

Denkbar, dass das Inzestverbot demnächst auch in Deutschland kippt.

Sie spüren das Kribbeln im Hals, das Ziehen im Magen und den übergroßen Würgereiz? Kein Wunder, die Meisterköche der politisch korrekten Perversionen geben sich seit Jahren wirklich große Mühe, jedem geschmackssensiblen Bürger auch noch den letzten Rest an Appetit zu verderben.

Die Krönung des Nachtischs ist eine echte Spezialität aus Übersee, welche Ihnen am 12.08.2011 von der Badischen Zeitung gereicht wurde:

Sind Ernie & Bert aus der Sesamstraße schwul? […] Tausende fordern für die Plüsch-Puppen eine Homo-Hochzeit.

[…]

Medien in Amerika und weltweit greifen die Debatte um Ernie & Bert eifrig auf. Und in Online-Diskussionsforen sprechen sich viele Leute für und gegen die Homo-Hochzeit der Plüsch-Puppen aus. Einige finden, dass die Kinder-Lieblinge eindeutig nur Mitbewohner sind, andere sehen in ihnen zweifelsfrei ein Paar.

Dankenswerter Weise nahmen sich die eifrigen Köche aus Amerika diesem Spezialgericht an, um das entmutigte Volk etwas von seiner faden Wirtschaftsdepression abzulenken, denn bei derartigem Hochgenuss an Geschmacksverirrung vergisst selbst der ärmlichste Hamburger-Esser seine üblichen Sorgen.

Dieses mehrgängige Menü der kulinarischen Widerwärtigkeiten ist keineswegs ein seltener Sonntagsbraten, sondern wird uns mittlerweile jeden Tag serviert. Lediglich in der Wahl und Reihenfolge der Zutaten unterscheiden sich die verschiedenen Variationen, aber der Geschmack ist stets derselbe und führt bei jedem Menschen mit gutbürgerlichem Magen sofort zu mehrtägigem Durchfall und Dauer-Erbrechen.

Lassen Sie sich bloß nicht beirren, weil ständig Ihr Magen verrücktspielt. Es liegt nicht an Ihnen, sondern an dem verdorbenen Essen, was Ihnen zugemutet wird. Wer sich diesem Bodensatz entziehen möchte, hat leider nicht mehr viele Alternativen, denn wohin kann noch geflüchtet werden? Diese Küche schmeckt nämlich inzwischen fast überall gleich schrecklich.

Unsere westliche Welt befindet sich in endzeitlicher Dauerdekadenz. Da hilft auch keine Großpackung „Renni räumt den Magen auf“, denn zunächst müssen die verdorbene Nahrung in der Mülltonne entsorgt und die perversen Köche endgültig verjagt werden. Zum Glück geschieht das schon bald.

33 Replies to “Prost Mahlzeit: Dekadent bis zum bitteren Ende”

  1. >Manchmal wünschte ich mir man hätte mehr Einfluss auf diese Menschen, die ihre Macht nach gutdünken einsetzen, wie sie wollen.

    Das ist ja gerade die Liebe Gottes, dass jeder Mensch seine eigene und freie Entscheidung treffen darf. Jesus ermutigt jeden Menschen sich seine eigenen Gedanken zu machen, Verantwortung für sein eigenes Lebe und das Leben seines Nächsten zu übernehmen und Gerechtigkeit zu fordern im Namen Jesu Christi. Gott ist nicht von dieser Welt und was auf dieser Welt geschieht ist nicht immer der Wille Gottes, sonder der Wille des Menschen.

    Der Wille des Menschen ist begrenzt aber der Wille Gottes kennt keine Grenzen.

    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist’s unmöglich; aber abei Gott sind alle Dinge möglich. (Matthäus 19,26)

    Jesus aber sah sie an und sprach: Bei den Menschen ist’s unmöglich, aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott. (Markus 10,27)

    Er aber sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. (Lukas 18,27)

    Es ist die freie Entscheidung, die uns Gott gleich macht. Wir können unser begrenztes Leben hingeben für unseren Nächsten um ein besseres und ewiges Leben und Gerechtigkeit im Namen Jesu Christi zu bekommen. Wir können die Macht, die Kraft Gottes für uns nutzen, wenn wir seinem Wort gehorchen um ein ewiges Leben zu erhalten zum Dank unseres lebendigen Opfers.

    Wer sein Leben findet, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden. (Mt 10,39;Mt 16,25; Mk 8,35; Lk 9,24)

    Jesus hat Gerechtigkeit gefunden, indem er das Wort Gottes erfüllte und wurde Gott gleich. Der Mensch bekommt Gerechtigkeit durch den Heiligen Geist und die Gnade Gottes. Er jedoch wird erhöht durch Gott. Dem Menschehn ist es nicht möglich aus eigener Kraft aufzusteigen, denn dafür müsste er ohne die Sünde Adams geboren sein.

    Das Evangelium spricht von einem Leben, dass nicht von dieser Welt ist und jeder Mensch wird diese Leben hingeben müssen um etwas neues empfangen zu können. Vorraussetzung für die Gerechtigkeit Gottes ist der Tod des Fleisches, den es ist verdammt durch die Sünde des Menschen.

    Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. (Römer 8,10)

    Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen. (Römer 6,6)

    Die Herrschaft über die Menschen ist das Böse, denn man möchte seinem freien Willen begrenzen und respektiert nicht den freien Willen des Menschen. Doch die Freiheit, die uns Jesus Christus schenkt, gibt jeden Menschen auch die Möglichkeit dem Bösen zu dienen.

    Wir haben nicht das Recht über die Schöpfung Gottes, die wir alle sind, zu urteilen und zu richten. Jesus Christus allein ist würdig. Ihm sind alle Gerichte übergeben.

    Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. 2 Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden. (Matthäus 7,1-2)

    Derjenige, der Gerechtigkeit fordert, bekommt von Gott die Möglichkeit und die Kraft über sich selbst zu herrschen und ein Segen für seinen Nächsten zu sein und kein Verräter. Die Liebe ist die größte Kraft und die Liebe ist Gott und Gott ist Vergebung.

    Die Finsternis macht den Fehler Gott zu begrenzen, doch wo der Geist Gottes herrscht, dort ist Freiheit. Der Mensch neigt dazu den gleichen Fehler zu machen.

    Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. (2.Korinther 3,17)

    Suchet den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist. 7 Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum HERRN, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung. 8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. (Jesaja 55,6-9)

    Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet. 12 Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten und ich will euch erhören. 13 Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, 14 so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR, und will eure Gefangenschaft wenden und euch sammeln aus allen Völkern und von allen Orten, wohin ich euch verstoßen habe, spricht der HERR, und will euch wieder an diesen Ort bringen, von wo ich euch habe wegführen lassen. (Jeremia 29,11-14)

    Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. (Apostelgeschichte 2,38)

    Amen.

    Dank sei Gott, dem Herrn Jesus Christus

  2. Ach du dickes Ei, wo bin ich hier bloß gelandet.
    Ist diese Seite ein Ableger eines Jesuitenordens?
    Bei all dem, was hier so geschrieben steht, komme ich mir vor wie in der Kirche.
    „Jesus hat den Menschen gemacht“… aha…
    Und wer hat Jesus „gemacht“? Der Sohn eines möglichen Affen-Gottes?
    Natürlich ist mir klar, was jetzt kommt: Darwins Theorien sind nur Theorien.

    Wie oft habe ich so etwas schon gehört… leider gibt es aber keine vernünftige (im Sinne von „Ratio“) Erklärung, wo der Mensch herkommen soll, außer vom Affen.
    Und selbst wenn es so etwas geben sollte, wie „Gott“, so hat dieser auch unser „Gewissen“ und somit unsere Ideen quasi „erzeugt“: Ergo ist schwulsein von Gott erschaffen.
    Und die ganzen Sprüche von wegen „Gott sei Dank“ etc können sie ihren Enkeln erzählen, zusammen mit Märchen vom Osterhasen und dem Weihnachtsmann.
    Sie können natürlich glauben was sie wollen, und natürlich jeden Unsinn glauben, der ihnen von irgend welchen Sekten (dazu zähle ich auch die Kirche(n)) erzählen – ich, für meinen Teil halte mich da eher an die Vernunft und an die Wissenschaften.

  3. >Sie können natürlich glauben was sie wollen,

    Ich bedanke mich vielmals für ihre Großzügigkeit. Wie freundlich mir meine Meinungsfreiheit zu gestatten. Was wäre diese Welt wohl ohne Sie?

    Schönen Tag noch ;D

  4. zu 11

    Zitat: „Dem Menschehn ist es nicht möglich, aus eigener Kraft aufzusteigen, denn dafür müsste er ohne d i e S ü n d e A d a m s geboren sein.“

    Eine interessante Aussage. Nun wüßte ich gern von Ihnen, was „die Sünde Adams“ war.

    ““‘

    Zitat: „Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den N a m e n J e s u C h r i s t i zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. (Apostelgeschichte 2,38)“

    Haben Sie das schon getan, Alles ist Anders ?

  5. zu 12

    Zitat: „…ich, für mein Teil halte mich da eher an die Vernunft und an die Wissenschaften.“

    Genau, zu dem Zweck hat der Teufel sie ja auch erfunden: als eine Ersatzreligion. Denn der Mensch, also auch Sie, braucht etwas, woran er sich halten, also woran er „glauben“ kann.

    Aber hier treffen Sie auf Leute, von denen einige sicher wissen, daß der Mensch einmal stirbt, und danach das Gericht.

    Wenn Sie vorher nicht mit Gott durch Christus versöhnt sind, gehen Sie in die Hölle.

    Deshalb ist Ihre Konzeption, daß sich hier Leute mit einer merkwürdigen und lächerlichen „Weltanschaung“ unterhalten, ein großer Irrtum.

    Wußten Sie eigentlich, daß Darwin einst – vor seiner Laufbahn als „Wissenschaftler“ – ein gläubiger Mensch war?

  6. zu 8 Thomas

    Zitat: „…daß Jesus … SELBER JUDE ist…“

    Wenn das so wäre, lieber Thomas, dann wären alle Christen seit 2000 Jahren verloren. Jesus war kein Jude.

    Dein Namensvetter vor rd. 2000 Jahren wußte es schließlich und endlich doch besser:

    Joh 20:28 Thomas antwortete und sprach zu ihm:

    Mein Herr und mein Gott!

    ““‘
    Christen sollten sich nicht länger davon einschüchtern lassen, wenn jemand argumentiert, daß man ihn mit Aussagen der Schrift bedrohen würde.

    Ja, und? Besser eine wirksame Drohung mit nachfolgender Bekehrung als 1000 Jahre Hölle bis zum Jüngsten gereicht und nach erfolgter Verurteilung der Feuersee.

    Außerdem wird Timotheus vom großen Heidenapostel Paulus mit diesen Worten ermahnt, selbst in der christlichen Gemeinde so vorzugehen:

    2.Tim 4:2 Predige das Wort, halte an, es sei zu rechter Zeit oder zur Unzeit; strafe, d r o h e , ermahne mit aller Geduld und Lehre.

    Wenn du deshalb sagst, die Wahrheit ist keine Drohung, dann ist das einerseits richtig, andererseits aber nicht, denn sie kann durchaus in der Form einer Drohung ausgesprochen werden.

    Dies ist dennoch keine Empfehlung, den Leuten, die man gewinnen möchte, zu drohen. Es kommt darauf an, wie man vom Geist – sofern man ein von Gott geleiteter Christ ist – geführt wird.

    Hier geht es mir im Wesentlichen darum, sich von der Einchüchterung: „Du drohst mir ja!“ (wo man vielleicht gar nicht wirklich gedroht hat!) frei zu machen und frei zu halten, denn dieser Satz ist auch nur einer von vielen Tricks des Teufels.

  7. Jesus als Jude?
    Leute, schaut doch mal in die Bibel:
    Laut Matthäus 1 (1-17)(Geschlechtsregister) ist der Adoptivvater vom Herrn Jesus, Josef, dessen Stammbaum von Salomon über David direkt zu Juda und Abraham zurückreicht. Da von Salomon wegen eines Gerichtsspruchs Gottes kein direkter Nachkomme auf dem Thron Israels sitzen sollte, ist Josef daher nur der rechtliche Vater Jesu, jedoch nicht der biologische.
    Laut Lukas 3 (23-38) ist die biologische Mutter Jesu (Maria) eine direkte Nachkommin von Nathan, der ebenfalls ein Sohn Davids war – ebenso aus dem Stamm Juda. Man ist automatisch Jude, wenn man von einer jüdischen Mutter geboren wird. Das ist die Tratition. Zudem wurde Jesus am 8. Tag beschneiden, was ihn zu einem gesetzverpflichteten Juden machte (Lukas 2,21). Niemand, nicht einmal die Pharisäer, bestritten, daß Jesus ein direkter Nachkomme von König David ist, der wiederum ein direkter Nachkomme Abrahams war. Die Anrede „Sohn Davids“ bringt das in den Evangelien sehr schön zum Ausdruck. Auch wenn der Herr Jesus schon vor der Zeit war und Gottes Sohn ist, so wurde er dennoch als Jude unter das jüdische Gesetz geboren, als er Mensch wurde. Und er blieb Mensch und ist es heute noch, wenn auch in einem Auferstehungsleib. Jesus ist vollkommen Mensch (Jude) und vollkommen Gott.

  8. @12 BlogLeser:
    Lieber BlogLeser. Es gibt sicherlich auch andere Lösungen woher der Mensch herkommen könnte. z.B. könnten es auch Auserirdische gewesen sein, die den Gencode von Affen verändert haben (nur so als Spekulation).
    Woher willst du das wissen? nur weil die Aliens womöglich keine Spuren hinterlassen haben? alles ist möglich, die Frage ist es auch plausibel?

    Im Grunde genommen geht es bei der Rekonstruktion der Vergangenheit wie bei der Lösung eines Kriminalfalls. Man sucht einen Schuldigen.
    Da der Mensch heutzutage aufgrund der Religiösen „Verhunzungen“ der Kirche bei dem Thema ideologisch vorbelastet ist, wird er nicht jeden Verdächtigen in’s Visier nehmen. Letztendlich ist es wie bei einem guten Krimi: Der Schuldige war meist der, den man am wenigsten im Verdacht hatte ;)

    Daher Besser sich ideologisch nicht einschränken, das trübt die Wahrnehmung. Bist du ernsthaft daran Interessiert die Wahrheit herauszufinden, wirst du die Lösung auch eines Tages finden…

    Es gibt für alles Paranormale eine rationale Erklärung. Auch ich Glaube nicht an „irrationale“ Wunder, alias Magie. Es hat alles einen kausalen Zusammenhang. Das bedeutet jedoch nicht, daß Kausalität eine höhere Intelligenz ausschließt.

  9. @Hartmut:
    „Genau, zu dem Zweck hat der Teufel sie ja auch erfunden: als eine Ersatzreligion. Denn der Mensch, also auch Sie, braucht etwas, woran er sich halten, also woran er ‚glauben‘ kann.“

    Lieber Hartmut. ich denke dir steht es nicht zu andere zu verfluchen oder zu beleidigen. Willst du ein Christ sein, so lässt du das besser bleiben, es kann nämlich sonst sein, daß dich genau das trifft was du anderen wünscht: „richtet nicht auf das ihr gerichtet werdet“ (Jesus)

    „Wenn Sie vorher nicht mit Gott durch Christus versöhnt sind, gehen Sie in die Hölle.“

    Sowas ist auch einfach nur pure Provokation! genau aus diesem Grunde haben viele Menschen eine Aversion vom Glauben, weil du Tatsachen verdrehst und Sachen sagst die ÜBERHAUPT so nicht stimmen!!
    Die Frommen und „Gerechten“ bekommen als erstes ihre Strafe. Lies mal genau:

    Mt 25,37:“37. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeiset, oder durstig und haben dich getränket? 38. Wann haben wir dich einen Gast gesehen und beherberget, oder nackend und haben dich bekleidet? 39. Wann haben wir dich krank oder gefangen gesehen und sind zu dir kommen? 40. Und der König wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. 41. Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!“

    Nicht die Konfession entscheidet, sondern das Verständnis und die Demut.

  10. zu 17 Thomas

    Das kann man ja alles nachlesen in der Schrift, und du sagst damit nichts Unbekanntes.
    Aber weshalb hast du nicht geschrieben, wer denn der Vater Jesu war, wenn es nicht Joseph gewesen ist (was ja stimmt)?

    Das steht doch auch in der Schrift.

    Du kannst deinen Glauben hier schließlich ohne weiteres bezeugen.

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