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Prost Mahlzeit: Dekadent bis zum bitteren Ende

Unsere moderne und entwickelte Welt will auch gekonnt modern gelebt und geliebt werden, denn der einfache Pöbel weiß all die großartigen soziokulturellen Errungenschaften meist überhaupt nicht zu schätzen.

Um ein bisschen auf den Geschmack der elitären Klasse zu kommen, erhalten Sie heute ein Rezept zum Nachkochen. Es mag zwar nicht jedermanns Geschmack sein, aber es ist in jedem Fall ein Abenteuer für den politisch inkorrekten Gaumen.

Wer sich wirklich zur modernen Gesellschaft zugehörig fühlen möchte, der muss selbstverständlich auch das volle Programm oder besser Festmahl zu genießen wissen. Das nachfolgende Menü sollte von Ihnen nur verzehrt werden, wenn Sie über einen guten Magen und freien Weg zur Toilette verfügen.

Beginnen wir mit der Vorspeise. Sie wurde am 06.07.2011 vom Spiegel serviert, ein echter Klassiker:

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat am Mittwoch endgültig grünes Licht für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses gegeben. Die Abgeordneten stimmten mit überwältigender Mehrheit dem Kostenanstieg um 38 Millionen Euro zu.

[…]

Insgesamt soll das Mammutprojekt jetzt 590 Millionen Euro kosten.

Bitte, nicht gleich rot anlaufen vor Zorn, so scharf war das doch gar nicht. Eine gute halbe Milliarde Euro beträgt ja mittlerweile schon der Tagesbedarf eines kleinen Euro-Pleitelandes an lebensnotwendigen Finanzvitaminen. Da sollte so ein kleines linksgrünes Prunkschlösschen mitten im schwulen Herzen von Berlin wohl kaum aus finanzieller Notlage heraus geopfert werden müssen – Stichwort ESM-Portokasse.

Den ersten Teil des Hauptgangs durfte ebenfalls der Spiegel mit einem weiteren Artikel vom 06.07.2011 liefern:

Der baden-württembergische CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Pröfrock hat in seiner Dissertation in erheblichem Umfang aus dem Internet kopiert und die Stellen nicht kenntlich gemacht. Die Uni Tübingen entzog ihm darum jetzt den Doktor. Parlamentsfrischling Pröfrock will sein Mandat nicht aufgeben.

Weil die Geschmacksnerven eines vorbildlichen Gutmenschen heutzutage nur mehr schwer zwischen übel und ganz übel unterscheiden können, kommt der widerliche Beigeschmack des CDU-Parlamentariers kaum zur Geltung.

Als Geschmacksverstärker hilft in diesem Falle Vroniplag, welches 53% aller Seiten der Doktor-„Arbeit“ Pröfrocks als Plagiate enttarnte. Wer trotzdem noch immer nichts schmeckt, der möge mit den Worten des Plagiators selbst nachwürzen:

Besonders wichtig ist mir zu betonen, dass ich diese Fehler nicht in der Absicht gemacht habe zu täuschen.

[…]

Den Wählerinnen und Wählern, die mir bei der Landtagswahl das Direktmandat anvertraut haben, verspreche ich, alles daran zu setzen, verloren gegangenes Vertrauen wiederzugewinnen.

Selbstverständlich hatte niemand, insbesondere der Doktorand nicht, die Absicht, den Geschmack des Gerichts negativ zu verfälschen. Zumindest sollte der Geruch – oder wie die Schwaben sagen „das Gschmäckle“ – eigentlich nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

Geschmacklich perfekt auf diesen ersten Hauptgang abgestimmt war der Beitrag des Handelsblatts vom 15.07.2011:

Besonders oft haben FDP-Politiker in ihren Dissertationen geschummelt.

[…]

„Ich halte das nicht für symptomatisch für die FDP. Die haben halt Pech gehabt.“

Manches Mal greift der Koch sogar absichtlich zum falschen Gewürz – der Gast hat dann eben Pech gehabt. Schließlich sollte das versalzene Gericht doch niemals ins Restaurant der Medien gelangen.

Wer es richtig herzhaft, scharf und feurig mag, der wird den dritten Teil des Hauptgangs mögen, den die Welt am 13.07.2011 liebevoll zubereitete:

Dieter Lenzen liebt Herausforderungen. […] Doch derzeit macht er sich Sorgen um den Ruf des Doktortitels.

[…]

Glauben Sie mir, so leicht erschüttert mich nichts. Aber es ist schon auffällig, dass diese Betrüger so häufig Politiker werden. Oder umgekehrt, dass sich unter Politikern eine auffällige Zahl von Plagiatoren befindet. […] Diese Menschen, egal, was aus ihnen geworden ist, beschädigen das Ansehen der Wissenschaft in Deutschland.

Diese widerwärtig faulig schimmlige Geschmacksnote kam Ihnen gleich bekannt vor und Sie ahnen bereits, woher? Richtig, aus der Fernsehküche, denn dort treten diese Gauner mit der modrigen Würze am häufigsten auf und entfalten ihr ekelhaftes Aroma am liebsten in den 20 Uhr Nachrichten.

Nach dem Hauptgang bietet sich zunächst ein leichtes Dessert an, was die Tagesschau am 10.05.2011 vorzüglich komponierte:

Die obersten EU-Richter haben in einem Grundsatzurteil die Rechte gleichgeschlechtlicher Lebenspartner gestärkt. Schwule und Lesben, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben, haben demnach die gleichen Rentenansprüche wie Mann und Frau in einer Ehe.

Der durchdringend schwul-lesbische Nachgeschmack ist beabsichtigt und wird Sie bis auf die Toilette begleiten – sowohl oben wie auch unten. Aber Sie müssen zugeben, besonders vom Hocker gerissen hat Sie diese Komposition nicht, da sie schon etwas ausgelutscht schmeckte.

Wesentlich kerniger dagegen dürfte Ihnen der zweite Dessertgang munden, welcher Ihnen von der Bild am 22.05.2011 höchstpersönlich serviert wurde:

In vielen EU-Ländern wird Inzest schon jetzt nicht mehr strafrechtlich verfolgt, etwa in Frankreich, Spanien, Belgien, Holland, Luxemburg oder Portugal.

Denkbar, dass das Inzestverbot demnächst auch in Deutschland kippt.

Sie spüren das Kribbeln im Hals, das Ziehen im Magen und den übergroßen Würgereiz? Kein Wunder, die Meisterköche der politisch korrekten Perversionen geben sich seit Jahren wirklich große Mühe, jedem geschmackssensiblen Bürger auch noch den letzten Rest an Appetit zu verderben.

Die Krönung des Nachtischs ist eine echte Spezialität aus Übersee, welche Ihnen am 12.08.2011 von der Badischen Zeitung gereicht wurde:

Sind Ernie & Bert aus der Sesamstraße schwul? […] Tausende fordern für die Plüsch-Puppen eine Homo-Hochzeit.

[…]

Medien in Amerika und weltweit greifen die Debatte um Ernie & Bert eifrig auf. Und in Online-Diskussionsforen sprechen sich viele Leute für und gegen die Homo-Hochzeit der Plüsch-Puppen aus. Einige finden, dass die Kinder-Lieblinge eindeutig nur Mitbewohner sind, andere sehen in ihnen zweifelsfrei ein Paar.

Dankenswerter Weise nahmen sich die eifrigen Köche aus Amerika diesem Spezialgericht an, um das entmutigte Volk etwas von seiner faden Wirtschaftsdepression abzulenken, denn bei derartigem Hochgenuss an Geschmacksverirrung vergisst selbst der ärmlichste Hamburger-Esser seine üblichen Sorgen.

Dieses mehrgängige Menü der kulinarischen Widerwärtigkeiten ist keineswegs ein seltener Sonntagsbraten, sondern wird uns mittlerweile jeden Tag serviert. Lediglich in der Wahl und Reihenfolge der Zutaten unterscheiden sich die verschiedenen Variationen, aber der Geschmack ist stets derselbe und führt bei jedem Menschen mit gutbürgerlichem Magen sofort zu mehrtägigem Durchfall und Dauer-Erbrechen.

Lassen Sie sich bloß nicht beirren, weil ständig Ihr Magen verrücktspielt. Es liegt nicht an Ihnen, sondern an dem verdorbenen Essen, was Ihnen zugemutet wird. Wer sich diesem Bodensatz entziehen möchte, hat leider nicht mehr viele Alternativen, denn wohin kann noch geflüchtet werden? Diese Küche schmeckt nämlich inzwischen fast überall gleich schrecklich.

Unsere westliche Welt befindet sich in endzeitlicher Dauerdekadenz. Da hilft auch keine Großpackung „Renni räumt den Magen auf“, denn zunächst müssen die verdorbene Nahrung in der Mülltonne entsorgt und die perversen Köche endgültig verjagt werden. Zum Glück geschieht das schon bald.

33 Replies to “Prost Mahlzeit: Dekadent bis zum bitteren Ende”

  1. Manchmal wünschte ich mir man hätte mehr Einfluss auf diese Menschen, die ihre Macht nach gutdünken einsetzen, wie sie wollen. Jedoch glaube ich, daß die Ungerechtigkeit und Gesetzlosigkeit noch nicht den Höhepunkt erreicht hat. Laut Bibel wird diese bis zur Unerträglichkeit gesteigert werden, so daß die Liebe in Vielen erkalten wird. Da hilft nur eins: Sich an Jesus Christus festhalten, denn Gott ist Liebe. Alles läuft nach dem Plan Gottes ab. Die Menschen, die Gottes Herrschaft nicht akzeptieren, bekommen dann eben die Herrschaft Satans, die Hölle auf Erden. Sie wollten es nicht anders. Und diejenigen, die auf Jesus Christus ausdauernd warten und mit ihm verbunden bleiben, bekommen das ewige Leben.

    Röm 10,13b:
    »Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«.

    Joh 6,37: Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.

  2. Hallo,

    zwei Aussagen haben mir noch gefehlt in dem Artikel:
    1. Eine Äußerung über die Hautfarbe vieler, in Deutschland lebender, steuernzahlender Mitbürger
    2. eine Äußerung über „andersdenkende“

    Wären diese beiden Themen ebenfalls angeschnitten worden, müsste man dem Autoren einen Ehrentitel aus Zeiten der nationalsozialistischen Enklave des Dritten Reiches überreichen.

    Ich stimme zwar wohl so manchen Aussagen zu, allerdings ist so mancher Teil auch, sie verzeihen mir den Ausdruck, „gequirlte Scheisse“.
    Was hat die Homo-Ehe bitte mit den politischen Verfall unserer Zeit zu tun?
    Viel schlimmer finde ich es, dass man einem solchen Autor gestattet solche Phrasen posten zu lassen.
    Homosexualität gab es schon immer, und wird es auch immer geben.
    Da hilft es dann auch nichts, dass „Thomas“ Bibelzitate postet – denn hier muss und darf man nicht vergessen, dass es unter Anhängern des „Klerus“ sehr weit verbreitet war/ist sich an Kindern und auch gleichgeschlechtlichen, ohne deren Einwilligung, vergangen hat /vergeht.
    Zudem wurde schon seit Anbeginn der sog. „römisch katholischen Kirche“ der Fremdenhass auf andersgläubige geschürt:
    1. Thess 2,15 :
    „Die Juden haben unseren Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen Feind.“

    So etwas sollte zu denken geben.

  3. Köstlich, Köstlich, Köstlich habe schon lange nicht mehr so herzhaft gelacht wie ich den Artikel zu Ende gelesen habe. Es geht den Menschen in der BRD doch so saugut das es doch niemanden vom Sofa holt. Schaut Euch doch mal um, es kräht nicht eine oder einer- ES GEHT UNS JA SO SCHLECHT! Im Gegenteil die Deutschen sind ja so was von zufrieden und glücklich dass Sie am liebsten immer wegschauen – ist ja auch so bequem!
    In diesem Sinne – weiter so – Deutschland!

  4. Danke für diesen Beitrag, Dank Ihnen brauch ich heute kein Mittag.
    Ich kann nur eines hoffen, daß dieses schwer Verdauliche rückwärt´s besser schmeckt als vorwärt´s.
    Denn diesen geschmacklosen geistigen Unsinn von den Eliten ist schlicht; zum kotzen. MfG

  5. Guten Morgen.

    Was wir hier sehen ist die Basis der vielbeschworenen „westlichen Wertegemeinschaft“.

    Das ganze hat aber auch sein Gutes.

    Die Wächter dieser „Werte“ streifen endlich die Tarnung der christlich, moralischen Bemäntelung ab. Sie verlassen das über Generationen gehütete Versteck des sogenannten „christlichen Abendlandes“.

    Es bricht nur eine Illusion in sich zusammen.

    Wir unterscheiden uns wieder ganz offensichtlich von einander.
    Nachfolger und Gegner Jesu sind klarer erkennbar.

    Die Spreu wird vom Weizen getrennt. Und es wird bald sehr unbequem, vielleicht sogar gefährlich für Christen werden.

    Liebe Grüße Karl-Heinz

  6. Das perfekte Promi Dinner.
    -Sie nennen es Essen, es ist jedoch ein Mordversuch!
    Wir beginnen mit Hobbykoch Wölfi Schäubli. Es gibt nur Astronautennahrung, da er inzwischen nicht nur die Schusswaffen, sondern auch alle Messer, Gabel und offenes Licht verboten hat. Es wissen seine Mitstreiter aber nicht, dass er gestern aus Florida von der NASA zurückgekehrt war, wo er die „Zahnpastatuben“ gekauft hatte.Es seinen Bestände des eingestellten Shuttleprogramms gewesen, hieß es.(Anmerkung! Auf Twitter kam jedoch heraus, es war von 1967 noch übrig, aus dem Gemini Programm. Die Astronaten haben das immer wieder mitgebracht,mochten sie nicht. Auch Walther Shirra, der sogar Weltraumratten gegessen hatte, nochte das nicht!)
    Die Bewertungen: Merkelchen 7 Punkte, Ulla v. Leier 5 Punkte, obwohl sie die Reste für Ihe Kinder mitgenommen hatte. Zu Kopierberg 8Punkte. Westerwilly 4 Punkte.
    Dienstag: Ulla v der Leier ist dran. Es gibt bunte Pastete, alle drei Gänge, nur die Farbe variert. Der Kameramann war nicht zugelassen, da Zensursula das so beschlossen hatte. Stattdessen wurde nur ein grüner leerer Bildschirm gezeigt. Es war übrigens die geschrurrte Astronautennahrung von Wölfi mit bunter Knete verfeinert… Punkte 666+5

    Mittwoch: Kopierberg seviert als Vorspeise Kopierte Früchte vom Canon , dazu gibt es geklontes Rind, bzw ein Bild davon-für jeden. Als Nachtisch gibt es Marzipaneis. Kurz vor dem Sevieren gibt es einen lauten Knall aus der Küche, der Chefkoch kommt aus den schwarzen Schwaden hervor, wischt sich die leicht geschwärzten Brillengläser sauber und entschuldigt sich. Leider habe ich das Marzipan mit meinen Semtex-Restbeständen der Bundeswehr verwechselt. Hier reiche ich jedem aber eine Kopie, wie es vor der Exposion ausgesehen hatte,in Farbe von meinem neuen Samsung Farbkopierer. 555+6
    Donnestag: Westerwilly ist dran. Als Vorspeise eine Gurke,gebraucht versteht sich.. Zum Hauptgang gibt es recycelte Bohensuppe der letzen Loveparade. Zum Dessert tanzt er auf dem Tisch.445+7

    Freitag: Merkelchen (mit Unterstützung durch Ehemann)
    Als promovirte Quanten Chemikerin gibt es zum Starter Bose -Einstein Kondensat. Zum Hauptgang Windenergie( Das war Westerwilly, nicht ich sagte Kopierberg) als Nachtisch empfielt die Köchin nachhaltiges Erbrechen durch CO2 freies genießen eines Grießpuddings(ein Video davon läuft.)
    9108+9 Sigerin. Die Prämie für diese Woche: 1Billion zahlt eh der Untertan.
    Guten Apetit!

  7. #2 Blog Leser.
    Bitte nicht so und schon gar nicht die NAZI Keule rausholen, das ist quasigrün!. Das war doch von Wahrheiten.org, obwohl Satire sehr gut dargestellt. Die Homoehe sehe ich ebenfalls sehr skeptisch und besogt, weil es unser Wertesystem aushebelt. Wenn jemand schwul ist, soll er oder sie das ausleben dürfen, aber Schluß mit mehr Rechten oder Privilegien! Wenn ich daran denke, das vorgesehen ist, dass Homepaare Kinder adoptieren können, wird mir schlecht. Das wollen wir hier nicht weiter vertiefen…

  8. zu 2. an Blogleser

    Leider denken viele Leute wenn sie einen Bibelvers oder den Namen Jesus hören sofort an die Römisch-katholische Kirche. Sie vergessen dabei:
    1. Das es noch andere Denominationen gibt
    2. Das in der Offenbarung des Johannes diese „Kirche“ als Hure Babylon bezeichnet wird und von Gott selber vernichtet werden wird, da er sie abgrundtief hasst

    Ich persönlich bin aus der katholischen Kirche ausgetreten, bin weder bigottisch, noch vergreife ich mich an Kindern, noch richte ich Andersgläubige. Jedoch werde ich selber allzuoft wegen meines Glaubens verurteilt, weil manche Menschen soviel Vorurteile gegen Jesus Christus haben, oder schlicht und einfach nicht an ihn glauben wollen.

    Zudem ist es immer wieder erstaunlich, wie Bibelkritiker Bibelstellen aus dem Gesamtzuhang reißen um damit ihren Hass auf den angeblich sehr intoleranten Jesus zu rechtfertigen. Wer die Bibel ganz studiert hat und auch unter Mithilfe des heiligen Geistes versteht, wird herausfinden, daß Jesus weder ein Rassist ist (da er alle Menschen geschaffen hat und SELBER JUDE ist und die ersten Gläubigen ebenfalls Juden waren), und kein Feind der Menschen ist, sondern der beste Freund, da er unsere Schuld ans Kreuz trug.

    Zudem zog Jesus Sünder an, wie Ehebrecher, Räuber, Hurer, Homosexuelle, Betrüger, ja sogar Mörder und zeigte ihnen Vergebung und Annahme, wobei er jedoch ihre Sünden nicht guthieß. Das hat die christliche Gemeinde oft leider nicht getan, wobei auch hier zwischen einzelnen Gemeinden zu unterscheiden ist.

    Der Teufel versucht das helle Licht des Evangeliums mit Vorurteilen, Schlechtrederei und Ängsten zu verdecken, damit es die Menschen ja nicht erkennen sollen und er sie letztendlich verderben kann.

    Es kommt auf jeden Einzelnen an: Glaubt er der Stimme des Guten Hirten (Jesus), oder der Stimme des Mörders (Teufel). Je nachdem auf welche Stimme Stimme er gehört hat und der er gefolgt ist so wird auch sein Ende sein.

    Die Wahrheit ist keine Drohung, sondern eine sehr ernsthafte Diagnose und eine aus Liebe gesprochene Warnung von Jesus. Wer sie nicht glauben will und zum Arzt (Jesus) kommt, wird an seiner Krankheit (Sünde) sterben.

    Wir alle leiden an einer Krankheit, die Sünde heißt. Durch das Böse, daß wir den ganzen Tag tun, vergewaltigen wir unsere(n) Körper, Geist und Seele und die unserer Mitmenschen. Wir werden eines Tages so verdorben sein, daß Gott sich auf ewig von uns trennen muß, und wir in die äußerste Finsternis geworfen werden, den ewigen Tod.

    Jedoch sandte Gott seinen Sohn, der unsere Krankheit trug. Er „infizierte“ sich mit unserer Sünde und gibt uns sein Leben, wenn wir es wollen. Allerdings wird er es nicht ohne unsere Zustimmung tun, da wir ja einen freien Willen haben und wir werden aufgefordert unser eigenes Kreuz (Leid, schwierige Umstände, Krankheit usw.) bis zum Schluß zu tragen.
    Jesus rettet Dich, wenn Du willst und „Ja“ zu ihm sagst. Es bedarf nur eines ernst gemeinten Gebetes, aber sei Dir gewiß, der Weg ist nicht glatt und eben, sondern steinig und schwierig zu gehen, aber er lohnt sich und der gute Lohn wird gewaltig sein.

    Hier das Evangelium gut zusammengefasst:

    http://bibelportal.de/index.php?option=com_content&view=article&id=188&Itemid=74

  9. Hallo Thomas,

    vorsicht mit Behauptungen wie: Jesus war Jude.

    Das ist wahrscheinlich nicht haltbar. Jeder orthodoxe Jude würde das bestreiten und wohl zu recht.

    Jesus war gottgläubiger Galileaer

    Juda ist nicht gleich Israel, oder Volk Israel, wie immer einfach behauptet wird. Hier liegt ein unglaublicher Betrug vor.

    Damit müssen sich redliche Christen auseinandersetzen. Dafür haben wir unseren Verstand bekommen. Laßt ihn uns benutzen.

    Nur wer hier nachdenkt kann 1. Thess 2,15 verstehen:
    „Die Juden haben unseren Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen Feind.“

    „Die Juden“ in diesem Vers, sind eine Sekte innerhalb des Volkes Israel, die den Glauben durch ihre von Menschen gemachte Gesetzgebung, pervertiert hat. Angeleitet und kontrolliert wurden sie von den Pharisäern.

    Die Christen müssen sich mehr mit den Grundlagen ihres Glaubens beschäftigen, sonst stehen Manipulationen Tür und Tor offen. Die Zeit des naiven Kinderglaubens ist vorbei.

    Liebe Grüße Karl-Heinz

  10. Zu 9 Karl-Heinz

    Ich stimme Ihnen zu Karl-Heinz.

    http://windows-to-heaven.de/israel20.htm

    „Zur Zeit der Landnahme war Galiläa dicht mit kanaanäischen Stadtstaaten besiedelt.“

    Könnte man auch sagen, daß Jesus Kanaaniter gewesen ist?

    Matthäus 4:16 das Volk, das in der Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen, und die da saßen im Lande und Schatten des Todes, denen ist ein Licht aufgegangen.»

    Für die Juden waren die Kanaaniter von Anfang an ein oder sogar das Volk, was auf Seite der Finsternis gehörte und deshalb war es für die Juden berechtigt, dieses Volk auszurotten, um dessen Land als ihr eigenes in Besitz zu nehmen.
    Wie sehr mochte wohl das Volk der Kanaaniter auf einen Messias gehofft haben, der es wieder aus ihrer von den Juden angedichteten Finsternis befreite? Tja, und der kam dann ja auch.

    „Jesus war gottgläubiger Galileaer“

    Im Sinne der Juden waren die Galilear aber Heiden.

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