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Beam mich hoch, Scotty – Teil 1

Haben Sie schon genug vom allgegenwärtigen Wahnsinn auf diesem Planeten? Keine Sorge, das aktuelle Geschehen ist erst der Anfang, eine Art Sonntagsspaziergang vor dem großen fürchterlichen Finale.

Viele Menschen leben in der Hoffnung, dass sich die Welt nun von selbst oder unter gemeinsamer Anstrengung endlich zum Besseren wendet. Wer die Lage ganz ehrlich beurteilt wird zugeben müssen: Dieser Wunsch ist eine Illusion. Aber gibt es denn dann gar keinen Ausweg? Doch, den gibt es, vielleicht sogar schon sehr bald.

Ein Ausweg aus diesem Wahnsinn wäre doch wirklich wünschenswert, oder nicht? Die rettende Hand wird den Menschen hier gerne von Seiten der Religionen und der New Age Esoterik gereicht. Während im New Age die Errettung durch Nichtstun und automatische Bewusstseinssprünge erfolgen soll, bauen sämtliche Religionen der Welt darauf auf, sich seine Erlösung allein durch Taten verdienen zu können. Alle? Fast alle, denn im Christentum genügt es, an Jesus Christus zu glauben und ihm zu folgen, eine Erlösung durch Werke gibt es dort nicht.

Obwohl die meisten Menschen beim Stichwort Christentum sofort an die großen Kirchen denken, hat das eine mit dem anderen nicht wirklich etwas zu tun. Die christlichen Kirchen haben sich in den vergangenen Jahrhunderten, insbesondere in den letzten Jahrzehnten immer schneller allgemeinen weltlichen Trends angeschlossen und überbieten sich dabei schon regelrecht mit anderen, nicht religiösen Gruppierungen in Sachen politischer Korrektheit. Mehr als ein scheinfrommes Äußeres haben diese Institutionen nur noch selten zu bieten.

Wer dagegen tatsächlich an den Gott der Bibel und Jesus Christus, Gottes Sohn, sowie den absoluten Wahrheitsanspruch der Bibel glaubt, ist in diesen „modernen“ Kirchen nicht mehr gerne gesehen. Derartige „fundamentalen“ Auffassungen werden dort inzwischen als höchst intolerant bezeichnet. Das durchgängig angepasste Verhalten dieser angeblich christlichen Kirchen – Glaubenskonzerne wäre wohl die angemessenere Bezeichnung – widerspricht in immer mehr Ansichten der ursprünglichen Lehre der Bibel.

Eine der wichtigsten dieser Lehren ist die Wiederkunft von Jesus, von der manche der großen christlichen Glaubensgemeinschaften heute nur noch behaupten, dass dies lediglich eine Metapher war und das endgültige Reich Gottes allen Ernstes bereits vor 2000 Jahren begonnen hätte.

Oh, ein wirklich grandioses Reich, welches wir heute – auch besonders von Seiten der Kirchen – sehen: Homoehe, legale Abtreibung, pseudolegitimierte Kriege, Quasi-Verbot von politisch inkorrektem Denken, Öko-Lügen, Sexualisierung in den Kindergärten, Kindesmissbrauch durch Geistliche, massive Islamisierung, Gewalt an den Schulen, ein zerstörtes Finanz- und Wirtschaftssystem, Massenverarmung, Millionen von hungerleidenden Menschen, überall korrupte Regierungen, als Demokratien getarnte Diktaturen und noch vieles mehr an wahrhaft glorreichen Errungenschaften. Willkommen im Paradies – es fragt sich nur, für wen es das wohl ist?

Wer tatsächlich glaubt, diese Welt könnte durch Umstürze oder Aufklärung gerettet und vollständig ins positive Gegenteil umgekrempelt werden, der möge es eben glauben. Die biblischen Prognosen sagen jedenfalls etwas völlig anderes voraus. Aber sie entmutigen nicht, sondern machen Hoffnung.

Die größte Hoffnung der heute lebenden wahren Christen ist die Entrückung. In Kurzform bedeutet dies eine plötzliche Hinwegnahme aller Nachfolger von Jesus wenige Jahre vor dem fürchterlichen Finale der Welt. Wie ein solches Szenario aussehen könnte, wurde sogar schon recht gut filmisch umgesetzt.

Was steckt genau hinter der Entrückung und wann wird sie stattfinden? Die Meinungen bezüglich des Termins gehen weit auseinander und lassen sich sich im Wesentlichen in drei Blöcke unterscheiden:

  • Entrückung am Ende der Trübsal
  • Entrückung in der Mitte der Trübsal
  • Entrückung vor der Trübsal

Die Trübsalszeit oder Drangsal ist ein Zeitraum von sieben Jahren, welcher mit der Unterzeichnung eines Friedensvertrages zwischen Israel und dem sogenannten Antichristen beginnen wird. Der Antichrist wird die Welt während dieses Zeitraumes beherrschen, während die Erde zeitgleich von den schrecklichsten Katastrophen und Zerstörungen aller Zeiten heimgesucht wird.

In der ersten Hälfte der Trübsal wird dieser Mann wahrscheinlich noch relativ beliebt sein und den Menschen tatsächlich einen gewissen Frieden und z.B. ein neues Weltwährungssystem bringen. Aber die zweite Hälfte, die letzten 3,5 Jahre, werden damit beginnen, dass der Antichrist seinen Sitz nach Jerusalem in den zuvor neu erbauten jüdischen Tempel legen und sich dann selbst als Gott verehren lassen wird. Eine brutale Judenverfolgung wird sich hiernach anschließen.

Auch das sogenannte Malzeichen wird zu diesem Zeitpunkt eingeführt werden. Was es genau sein wird, darüber herrscht ebenfalls Unklarheit, doch es gibt Andeutungen, dass es sich dabei um ein islamisches Symbol handeln könnte. Ob dies in Form eines implantierten Chips umgesetzt wird, kann zwar sein, aber das wird sich wohl erst in jener Zeit endgültig offenbaren.

Wer der Antichrist schlussendlich sein wird, ist Stand heute ebenfalls noch eher schwierig zu deuten. Neben den Adventisten gehen auch einige andere Christen davon aus, dass es der jetzige oder der nachfolgende Papst sein wird. Das Problem dabei ist jedoch, dass der Antichrist ein politischer Führer und kein religiöses Oberhaupt sein wird. Der Papst passt auf diese Rolle daher überhaupt nicht.

Trotzdem wird Religion ein Kernelement dieser Neuen Weltordnung sein. Für die religiöse Führerschaft wird jedoch nicht der Antichrist, sondern der „Falsche Prophet“ zuständig sein. Dieser zweite Mann spielt wahrscheinlich eine wichtige Rolle im Islam, der kommenden Welteinheitsreligion. Vermutlich wird er der angeblich wiedergekehrte „Prophet Jesus“ des Islam sein. Doch Vorsicht, dieser „Jesus“ steht im absoluten Widerspruch zum echten Jesus der Bibel, denn der falsche wird eine blutrünstige Herrschaft ausüben, wie es Joel Richardson, der Autor des Buches „Der islamische Antichrist„, zweifelsfrei darlegt.

Jetzt mag die Frage aufkommen, wieso denn der Islam die kommende Welteinheitsreligion sein sollte? Sobald der finanzielle und wirtschaftliche Zusammenbruch des Westens final beginnt, werden sicherlich große Unruhen gegen die Millionen von Moslems hier bei uns beginnen und sie wieder zurückdrängen in ihre Herkunftsländer, eine typische Folge von schwerer Rezession oder Depression. Oder etwa nicht?

Sie erinnern sich an die Entrückung? Unter der Voraussetzung, dass die Entrückung vor der siebenjährigen Trübsal unstrittig die einzig richtige Deutung ist, werden zu jenem Zeitpunkt von jetzt auf nachher plötzlich hunderte Millionen von Menschen spurlos verschwinden. Und zwar ausschließlich Christen. Genau diejenigen Christen, welche den wahren Glauben an Jesus Christus hatten, werden verschwunden sein. Die Preisfrage lautet nun: Welche Religion wird damit dann wohl automatisch zur weltgrößten Religionsgemeinschaft?

Richtig, der Islam. Der Islam hat nämlich derzeit bereits etwa 1,5 Milliarden Anhänger weltweit, Tendenz stark steigend. Das bedeutet, jeder vierte Erdenbewohner ist Moslem. Diesen stehen rund 2,2 Milliarden Christen gegenüber, von denen zwar eine erhebliche Anzahl lediglich christlich konfessionell und nicht wirklich gläubig ist, aber dennoch werden zig Millionen wahre Gläubige davon entrückt werden.

Das Kräfteverhältnis zwischen Christentum und Islam wird sich binnen einer Sekunde schlagartig verändern, insbesondere in den westlichen Ländern. Dazu kommt, dass der Islam eine extrem – militant – missionarisch geprägte Religion ist, was sich unmissverständlich an all den Staaten zeigt, in welchen diese Religion samt Scharia inzwischen die Macht übernahm. Fehlt entsprechender Widerstand in einem Land, wird sich die Islamisierung massiv beschleunigen, auch im Westen. Atheisten oder Namenschristen werden sich einer Übermacht von Moslems ausgesetzt sehen und in Deckung gehen.

Aus diesem Grunde dürfte auch klar sein, dass der Papst nicht der Antichrist sein kann, denn das Christentum wird sich durch die Entrückung um die Anzahl an wahren Christen deutlich reduzieren und damit sein politischer und religiöser Einfluss wahrscheinlich auch unmittelbar drastisch sinken. Da sich die Kirchen bereits heute stets allem beugen, was ihnen von außen aufgedrängt wird, fördert dieses Geschehen nicht wirklich das Selbstbewusstsein der Kirchen, ganz im Gegenteil.

Erschwerend kommt für diese „christlichen“ Gemeinschaften hinzu, dass die Entrückung dem zurückgebliebenen Namenschristentum das Glaubens-Genick bricht, denn es wird sich dann ganz offensichtlich nicht mehr leugnen lassen, dass ihre Kirchenlehre falsch war, schließlich wären sie ja sonst ebenfalls entrückt worden. Das verbliebene „Christentum“ wird durch dieses Ereignis mit Sicherheit vollkommen schockiert, im Mark erschüttert und verunsichert sowie im Zusammenhalt zerrüttet werden, auch wenn die Entrückung als solche häufig nur eine Nebenrolle in den Kirchenlehren spielt.

Wer würde wohl in Anbetracht eines derartigen Glaubwürdigkeitsproblems ausgerechnet den Papst, den Führer des nun schwer angeschlagenen „Christentums“ auserwählen und ihm gar die politische Führung einer neu entstehenden Weltregierung anvertrauen? Nein, in Zeiten derartiger Krisen – parallel spielen sich ja noch ganz andere Katastrophen ab – wird ein Mann mit Vision und Stärke benötigt und die Völker werden nach einem solchen verlangen, aber ganz bestimmt nicht nach einem 84-jährigen Greis. Das ist die Stunde des Antichristen.

Außerdem muss berücksichtigt werden, dass die Entrückung ein Ereignis epochalen Ausmaßes sein wird. Neben dem dadurch verursachten weltweiten Chaos wird die Zurückgelassenen vor allem eine Frage beschäftigen:

Wohin sind all die vielen Menschen verschwunden und warum wurde ich zurückgelassen?

Sich in diese Situation konkret hineinzuversetzen ist äußerst schwierig. Vermutlich werden manche erkennen, dass die Christen also doch Recht hatten, wenn sie zuvor von der Entrückung sprachen und nun tatsächlich weg sind. Ansonsten bleibt im Wesentlichen wohl nur ein „wissenschaftlicher“ Erklärungsversuch in Form eines Eingriffs durch Außerirdische oder ähnliches. Da die Menschen den Medien auch heute schon jedes noch so abstruse Märchen glauben, wird es wohl auch dann nicht anders sein.

Dass die Masse der Bevölkerung und die Presse auf dieses Ereignis nicht vorbereitet sind, sondern sich höchstens lächerlich darüber machen, zeigt das Verhalten, nachdem die für den 21. Mai 2011 von Prediger Harold Camping angesagte Entrückung ausblieb. Dazu schrieb die Bild am 23.05.2011:

Campings Anhänger müssen jetzt allerdings Hohn und Spott über sich ergehen lassen. Im Internet kursieren Videos, auf denen Hosen, Hemden und Jacken zu sehen sind, ausgebreitet auf Plätzen und Straßen, auf Treppen und in Wohnhäusern: Eine Anspielung auf die Vorhersage des Predigers, die Auserwählten, die die Apokalypse überleben, würden direkt in den Himmel aufsteigen – und ihre Kleidung zurücklassen.

Andere, wie Gary Vollmer, sind überzeugt: Der Weltuntergang ist nur verschoben. „Er wird am 21. Oktober stattfinden“, sagt er.

Welche Verwirrung wird wohl herrschen, wenn das Ereignis einmal tatsächlich stattgefunden hat? Wer die Bibel kennt, weiß, dass es definitiv geschehen wird. Harold Camping hat mit seinem neuen Datum zwar wahrscheinlich wieder Unrecht, doch bereits seine Fehlprognose im Mai hat dafür gesorgt, sowohl die Nichtgläubigen als auch viele Christen jetzt in Sachen Entrückung völlig unsensibel zu machen. Wer als nächster ein solches Datum nennt, wird mit Sicherheit schon im Voraus ausgelacht werden.

Doch das darf die wahren Christen trotzdem nicht davon abhalten, genau hierauf in naher Zukunft zu warten. Aber wann ist denn nun die Entrückung? Liegt sie noch weit in der Ferne oder bereits in greifbarer Nähe? Wissen wir den Termin? Können wir ihn überhaupt wissen oder berechnen? Die meisten Christen sagen nein, das ginge nicht, weil die Bibel es so lehrt:

Darum wachet; denn ihr wisset weder den Tag noch die Stunde. Matthäus 25,13

Was wäre denn, wenn es eben doch ginge, indem diese Bibelstelle im richtigen Kontext betrachtet wird und uns der Zeitpunkt bereits in naher Zukunft bevorstünde? Wären Sie bereit, vor Jesus zu treten, wenn Sie an ihn glauben? Oder würden Sie sich nun vielleicht doch unserem Schöpfer zuwenden, auch wenn Sie bisher nicht an ihn geglaubt haben?

Weiter zum zweiten Teil des Artikels.

37 Kommentare zu “Beam mich hoch, Scotty – Teil 1

  1. zu 20
    Das stimmt: Man kann sich nicht einfach ein Wort aus der Bibel herauspicken und alles Übrige vernachlässigen bzw. ignorieren.
    Schaun wir deshalb mal, was die Schrift wirklich zu dem Thema sagt:

    1. Mt 28:19-20 (Elb)
    Gehet nun hin und m a c h e t alle Nationen zu J ü n g e r n , und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehret sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.

    2. Markus 16:16-18 (Elb)
    Wer da glaubt u n d g e t a u f t wird, wird errettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Diese Zeichen aber w e r d e n denen f o l g e n , welche glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden, Markus werden Schlangen aufnehmen, und wenn sie etwas Tödliches trinken, so wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.

    3. Lk 10:25-37 (Elb)
    Und siehe, ein gewisser Gesetzgelehrter stand auf und versuchte ihn und sprach: Lehrer, was muß ich getan haben, um ewiges Leben zu ererben? Er aber sprach zu ihm: Was steht in dem Gesetz geschrieben? Wie liesest du? Er aber antwortete und sprach: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstande, und deinen Nächsten wie dich selbst“. Er sprach aber zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue dies, und du wirst leben. Indem er aber sich selbst rechtfertigen wollte, sprach er zu Jesu: Und wer ist mein Nächster? Jesus aber erwiderte und sprach: Ein gewisser Mensch ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel unter Räuber, die ihn auch auszogen und ihm Schläge versetzten und weggingen und ihn halbtot liegen ließen. Von ungefähr aber ging ein gewisser Priester jenes Weges hinab; und als er ihn sah, ging er an der entgegengesetzten Seite vorüber. Gleicherweise aber auch ein Levit, der an den Ort gelangte, kam und sah ihn und ging an der entgegengesetzten Seite vorüber. Aber ein gewisser Samariter, der auf der Reise war, kam zu ihm hin; und als er ihn sah, wurde er innerlich bewegt; und er trat hinzu und verband seine Wunden und goß Öl und Wein darauf; und er setzte ihn auf sein eigenes Tier und führte ihn in eine Herberge und trug Sorge für ihn. Und am folgenden Morgen als er fortreiste zog er zwei Denare heraus und gab sie dem Wirt und sprach zu ihm : Trage Sorge für ihn; und was irgend du noch dazu verwenden wirst, werde ich dir bezahlen, wenn ich zurückkomme. Wer von diesen dreien dünkt dich der Nächste gewesen zu sein von dem, der unter die Räuber gefallen war? Er aber sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Jesus aber sprach zu ihm: Gehe hin und t u e du d e s g l e i c h e n .

  2. zu 13
    Meine Empfehlung war: Lies einmal Eph 4:11-15 .
    Hast du das gelesen?

    Dort ist von Männern in Ämtern die Rede, mit denen Gott Seine H e i l i g e n führt.

    Sämtliche Briefe der Apostel lehren etwas total anderes als du in 13 geschrieben hast.

    Ein Christ glaubt der Bibel und richtet seinen Glauben vollkommen an ihr aus.

  3. Guten Morgen Hartmut,

    mir geht es im die Prioritäten.

    Sicherlich ist das, von den meisten Denominationen verkündete, Evangelium-Light problematisch.

    Aber jeder Mensch, der sich für ein Leben mit Jesus Christus entscheidet, ist auf dem Weg.

    Er ist nicht fertig, sondern entwickelt sich, ganz individuell, in einem auf sein Tempo zugeschnittenen Erkenntnisprozess. So liebevoll geht Jesus mit uns um.

    Deshalb ist die Gemeinde eine Gemeinschaft von „Unfertigen“ aber trotzdem erlösten Menschen, die aus der Welt herausgenommen sind, um sich gegenseitig in der Entwicklung zu unterstützen.

    Das ist ja das Erstaunliche an Gottes Bodenpersonal – es sind alles fehlerbehaftete Menschen, die -trotzdem- gerettet sind.

    Nur unter dieser Prämisse entfaltet Jesu Opfer seine gesamte Größe.

    Das Gesetz ist mit Jesu Opfer erfüllt worden.

    Was passiert, wenn dieses Opfer abgelehnt wird, können Sie an den Auswirkungen des messianischen und talmudistischen Judentums sehen, aber auch an alttestamentlich ausgerichteten Christen.

    Diese Menschen leben in ständigem Streit mit Gott und meinen ihn sich, mit frommer Übung, gefügig machen zu können.

    Sie bilden sich sogar ein, Werkzeug Gottes zu sein, wenn sie mit immer neuen Kriegen, Armageddon herbeizwingen wollen.

    Beispiele: G.W. Bush und Netanjahu. Hier jubelt die Hölle.

    Vielleicht verstehen Sie, warum ich Gottes Erlösungswerk immer in den Vordergrund stelle. Das ist die Priorität.

    Liebe Grüße – Karl-Heinz

  4. Hallo, Karl-Heinz,

    besten Dank für Ihre Antwort. Sie führt weiter aus, was Sie nur kürzer schon geschrieben hatten, stellt aber bei Licht besehen keine Antwort auf die Dinge dar, die ich aus dem Evangelium des Lukas zitiert habe. Um Ihren eigenen (modernen) Ausdruck zu gebrauchen: Es klingt alles sehr nach Evangelium light. Dahinter steht ein Gesamtkonzept, welches dem Ernst der GESAMTEN Schrift nicht gerecht wird.

    Wenn Sie von Prioritäten sprechen, dann hab ich Ihnen das oben schon bestätigt: Es ist der A n f a n g des Christenlebens. Mehr ist es nicht.

    Darum müssen wir uns zu dieser späten Zeit, f a l l s wir tatsächlich bereit sind, unser eigenes Leben und unsere eigenen menschlichen Konzepte über das Wort zu verlieren, an das halten, was der Apostel im Hebräerbrief Kap 6:1-2 so gesagt hat:

    Deshalb, das Wort von dem Anfang des Christus lassend, laßt uns fortfahren zum v o l l e n W u c h s e und nicht wiederum einen Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott, Heb 6:2 der Lehre von Waschungen und dem Händeauflegen und der Totenauferstehung und dem ewigen Gericht. (Elb)

    Heb 6:1-2 Darum wollen wir die Lehre vom Anfang christlichen Lebens jetzt lassen und zur V o l l k o m m e n h e i t fahren, nicht abermals Grund legen von Buße der toten Werke, vom Glauben an Gott, Heb 6:2 von der Taufe, von der Lehre, vom Händeauflegen, von der Toten Auferstehung und vom ewigen Gericht. (Luther 1912)

    Es ließen sich weitere, sehr ernste Stellen aus dem NT aufführen, die gegen jede Form der LAUHEIT stehen, die die Christenheit in diesem letzten Zeitalter befallen hat; doch ich bin sicher, daß Sie diese kennen, sie aber nach dem Maßstab einer gefährlichen Priorisierung ziemlich weit hinten ablegen.

    Lk 13:1-5 (Luther 1912) bspw. darf niemand nach hinten schieben:
    Es waren aber zu der Zeit etliche dabei, die verkündigten ihm von den Galiläern, deren Blut Pilatus mit ihrem Opfer vermischt hatte. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Meinet ihr, dass diese Galiläer vor allen Galiläern Sünder gewesen sind, dieweil sie das erlitten haben? Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen. Oder meinet ihr, dass die achtzehn, auf die der Turm von Siloah fiel und erschlug sie, seien schuldig gewesen vor allen Menschen, die zu Jerusalem wohnen? Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen.

    Auch scheint mir Ihr Konzept gar nicht zu passen zu dem, was der Heidenapostel hier geschrieben hat:

    Phil 2:12 Also, meine Liebsten, wie ihr allezeit seid gehorsam gewesen, nicht allein in meiner Gegenwart sondern auch nun viel mehr in meiner Abwesenheit, schaffet, dass ihr selig werdet, mit F u r c h t und Z i t t e r n.

    Schließlich möchte ich noch hinweisen auf

    2.Tim 4:2-4 (Luther 1912)
    Predige das Wort, halte an, es sei zu rechter Zeit oder zur Unzeit; strafe, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre. Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden; sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu Fabeln kehren.

    Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden… Das ist exakt heute.

    … sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken.

    Eben dies kann man an vielen Beiträgen auf christlichen Blogs (auch hier) selbst erkennen.

  5. Zu 23 Karl-Heinz

    „Beispiele: G.W. Bush und Netanjahu. Hier jubelt die Hölle.“

    Was George W. Bush betrifft, so sind aber selbst Christen ganz anderer Meinung:

    http://www.bibel-blog.de/?p=5559

    „Er ist nicht fertig, sondern entwickelt sich, ganz individuell, in einem auf sein Tempo zugeschnittenen Erkenntnisprozess.“

    Ja, der ehemalige Präsident der USA, der gute G.W. Bush, entwickelt sich dann aber langsamer als im Schneckentempo.

    Vielleicht laufen er und Netanjahu ja auch um der Erkenntnis Willen um die Wette. Das könnte noch ein richtig lang andauernder Marathonlauf werden.

  6. ich glaube ich werde hier mißverstanden.
    der „buchstabe“ hat in dieser sache eindeutig zu viel gewicht.

    beim „christsein“ kommt es vor allem auf das innere wesen des menschen an.
    jede scheinheiligkeit und klerikale frömmigkeit ist zwecklos.

    mich stört dieser gedanke daß es leider in vielen denominationen es nur die wahl zwischen hardkorce puritaner und waschlappen gibt.

    jesus starb vor allem dafür, daß wir frei werden und verstehen.

    zum jünger machen wird meistens verstanden: jemandem die bibel über den kopf hauen und den leuten irgendwelche reinheitsgebote zu lehren = missionieren. ja sind wir denn im islam oder was?
    kennt ihr nicht das gleichnis vom sähmann, daß niemand von euch es in der hand hat wer das wort gottes versteht und wer nicht? ob jemand erretet wird liegt nicht in eurer verantwortung/macht.

    die meisten verstehen nicht, daß evangelium hauptsächlich heißt den göttlichen geist in sich zu entdecken: durch identität und nicht durch konfession.
    Jesus hat den weg frei gemacht, daß wir uns von der bürde des gesetzes lösen können das uns in vielen punkten hindert zu gott zu kommen.
    und weil uns das gesetz hindert gibt es die erlösung, damit wir in’s heiligtum eintreten können (siehe gleichnis vom verlorenen sohn: gott nimmt alle sünder an).

    fleischliche werke sind ab sofort irrelevant. hauptsache ich halte meinen geist sauber. die liebe im herzen ist das maß aller dinge.

    jeremia: 31,31: „ich will mit den menschen einen neuen bund schließen, das gesetz soll nicht mehr auf steintafeln stehen sondern in den herzen der menschen“

    wer den tieferen sinn versteht, weis was erlösung bedeutet.
    …ganz bestimmt nicht: „buchstabe“ denn der tötet. doch das „wort“=tiefere sinn, macht lebendig.

  7. Zitat: „Neben den Adventisten gehen auch einige andere Christen davon aus, dass es der jetzige oder der nachfolgende Papst sein wird. Das Problem dabei ist jedoch, dass der Antichrist ein politischer Führer und kein religiöses Oberhaupt sein wird. Der Papst passt auf diese Rolle daher überhaupt nicht.“

    Alle namhaften großen Protestanten in der Geschichte gingen davon aus, daß der Papst der Antichrist ist – wie schon öfters belegt.

    Für Martin Luther, John Wesley, John Knox und selbst den großen Physiker Isaac Newton (um nur einige zu nennen) war das selbstverständliche Grundlage ihres Glaubenslebens.
    Sonst wären sie ja keine Protestanten gewesen.

    Der Protestantismus verdankt dieser Erkenntnis mehr oder weniger sogar seine Entstehung.

    Zitat: Das Problem dabei ist jedoch, dass der Antichrist ein politischer Führer und kein religiöses Oberhaupt sein wird.

    Die Kirchengeschichte lehrt etwas völlig anderes:

    Der jeweilige Papst war immer schon religiöser Führer. Das hat ihn aber nie daran gehindert, auch Kaiser und Könige ein- und abzusetzen. (Stichwort: Bußgang nach Canossa, jedem deutschen Schüler ein Begriff; gfs. googeln)

    Seine politischen Ziele hat er ferner mit Hilfe der von ihm eingesetzten Kaiser & Könige und der katholischen Nobilität verfolgt und konsequent durchgesetzt. Dabei hat ihn ein fortgeschrittenes Alter nicht im Mindesten behindert, denn die Ausführung oblag schließlich den katholischen Erfüllungsgehilfen des jeweiligen Standes.

    Literatur-Empfehlung: Barbara Tuchmann, Der ferne Spiegel (spannend zu lesen)

    Dieses Prinzip galt ebenso in den oberen, mittleren und unteren Rängen dieses religiös-weltlichen Herrschaftschaftssystems. Die kirchliche Architektur selbst legt davon Zeugnis ab.

    Empfehlung: WE-Trip nach Würzburg und Führung durch die F Ü R S T -BISCHÖFLICHE RESIDENZ.

    Die Hauptsache hierbei ist aber diese: Seit 325 Konzil von Nizea und der angeblichen „Konstantinischen Schenkung“ ist eine Zusammenführung des Katholizismus mit der säkularen römischen Herrschaft erfolgt. Der Kaiser dekretierte religiöse Gesetze als säkulare Gesetze. Religion und Staat wurden schon damals e i n s .

    In den folgenden Jahrhunderten übernahm der Papst, wie oben beschrieben, selbst die weltliche (säkulare) Herrschaft.

    Dies ist die Zielvorstellung, die Rom, das Papsttum, bis heute antreibt, d.h. das will der Vatikan wieder neu etablieren. Dorthin will er zurück.

    Zitat: Das ist die Stunde des Antichristen.

    Das ist mitnichten die Stunde des Antichristen. Sie hat schon viel früher begonnen, nämlich als er nach einer schweren D e p r e s s i o n der Weltwirtschaft, wofür die Weltfinanzkrise 2008 nur der Einstieg war, mit seinem ungeheuren Goldschatz, den er in den „dark ages“ überall zusammengeraubt und -gestohlen hat, den wertlos gewordenen US-Dollar stützt, denn er ist „the lender of the last resort“, also derjenige, der als einziger einen letzten Bail-Out gewähren kann.

    Das tut er nicht umsonst. Nachdem er die US „eingekauft“ hat, wird sie ihm jeden Wunsch erfüllen, weil sie weiterhin Weltmacht Nr. 1 bleiben darf. Wer das (unsäglich arrogante) amerikanische Selbstverständnis kennt, für den ich dieser Gedanke fast selbstverständlich.

    M.a.W. die US-Regierung übt ihre militärische Macht im Sinne und zu den Zwecken des Vatikans aus.

    Eine wirtschaftliche Depression im WELTMAßSTAB hat eine solche dynamische Kraft (HUNGER und MANGEL jeder Art), daß sich alle Nationen, die andernfalls vom Welthandel abgeschnitten würden („kann niemand kaufen oder verkaufen, es sei denn er hat das Malzeichen angenommen“), dem römischen Diktat unterwerfen werden, ganz gleich, welche Religion bei ihnen die Mehrheit hat, zumal sie ihrem Glauben gar nicht abschwören müssen. Selbst die kommunistischen Staaten sind dabei nicht ausgenommen.

    Der dann vollständig eingerichtete Weltkirchenrat (WCC), also der vereinte abgefallene Protestantismus, ist ein weiterer Vollstrecker des päpstlichen Willens zur Weltherrschaft, der „wahren Globalisierung“.

    Dies ist in einer groben Skizze, was die Welt zu erwarten hat. Das Regime, das dann letztlich von Rom ausgeht, wird ein gewalttätiges Regime sein. Denn das a l t e Rom wird damit seine Wiedergeburt erleben – für eine kurze Zeit.

  8. zu 27
    Ich will’s noch einmal versuchen:

    Zitat: „jesus starb vor allem dafür, daß wir frei werden und verstehen.“

    Könnten Sie bei Ihrer Vorliebe für eine irreguläre und eigenwillige Kleinschreibung wenigstens Jesus mit einem großen Anfangsbuchstaben schreiben? Oder ist Er Ihnen das nicht wert?

    Nun zum Inhalt des Zitats von Ihnen:
    Sagen Sie doch bitte den Lesern, wo Sie das in der Bibel gefunden haben. Ich kenne kein solches Bibelwort.

    Ich sage es jetzt einmal ohne Bibelzitat: Er starb für meine und Ihre Sünden, nicht damit Sie gesetzlos tun und lassen können, was Sie wollen und vielleicht schon immer getan haben in Ihrem alten Sünderleben.

    Wenn Sie beginnen, sich Seinem Wort unterzuordnen, das Ihnen von den Aposteln in den Briefen des Paulus, Petrus, Johannes, Jakobus und Judas genauer erläutert und verständlich gemacht wird, können Sie schließlich hoffen und erwarten, einmal in d e r Weise frei zu werden, wie es Jesus in Joh 8:31-32 (Elb) gesagt und gemeint hat:

    Jesus sprach nun zu den Juden, welche ihm g e g l a u b t hatten: Wenn ihr in meinem W o r t e b l e i b e t , so seid ihr wahrhaft meine Jünger; Joh 8:32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

    Zur täglichen Selbstprüfung eines Christen gehört es deshalb herauszufinden, wo er n i c h t in Jesu Worten geblieben ist, und darüber Buße zu tun, um es am nächsten Tag durch Seine Gnade besser zu machen.

    Dies ist der Weg, zur c h r i s t l i c h e n Freiheit zu gelangen, die von vielen heute als fleischliche Selbstbestimmung mißverstanden wird, weil sie nie eine Bekehrung erlebt haben.

    Unter der Sünde gibt es keine Freiheit, sondern nur die Versklavung ans Fleisch, und das, mein Freund, ist Versklavung an den Teufel. Wer so lebt, ist der Sünde Knecht.

    Literatur-Empfehlung: Martin Luther: Über die Freiheit eines Christenmenschen

    Zitat: „die meisten verstehen nicht, daß evangelium hauptsächlich heißt den göttlichen geist in sich zu entdecken: durch identität und nicht durch konfession.“

    Das klingt ganz arg nach New Age. Die Schrift, d.h. hier Jesus und Seine Apostel, haben sowas nie gelehrt.

    Es ist ein falscher Geist in diesen Worten. Den kann man zurückverfolgen bis zu den Gnostikern.

    Bekenne doch einmal, was in 1. Joh 4:2 geschrieben steht.

  9. „Sagen Sie doch bitte den Lesern, wo Sie das in der Bibel gefunden haben. Ich kenne kein solches Bibelwort.“

    Johannes 8:36:“Wird euch nun der Sohn frei machen, so seid ihr wirklich frei.“

    Sklaverei der Sünde beginnt im Herzen: „wenn ihr in eurem gedanken hegt die ehe zu brechen, habt ihr sie schon gebrochen“ (frei nach bergpredigt). Heißt nix anderes, als daß es auf die Herzenshaltung ankommt, wenn die schon schlecht ist, dann…

    Oder ist es einfach so, daß du Schranken brauchst, weil du mit so viel Freiheit nicht umgehen kannst?

    Im Endeffekt wird die folgende Debatte darauf hinausführen daß es hier um Rechthaberei gehen wird und wir uns hier jetzt Bibelstellen um den Kopf hauen werden: „Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. “ 2. Korinther 3, 6

    Aber ich lass mich gern auf die Debatte ein.

    Frage: was unterscheidet Christentum vom Islam. Ich mein jetzt mal generell die fundamentale Prinzipien zusammengefasst.
    Warum dürfen Christen Schweinefleisch essen und im Islam wird das verboten?

    Der Islam kennt auch einen Himmel und eine Hölle? Ausser sagen wir mal den Lehren von Mohammed sind nicht viel Unterschied zwischen Koran und Bibel. Auch der Islam kennt im Prinzip das Evangelium.
    Was macht das Christentum dann dem Islam trotzdem überlegen? Die Reinheitsgebote?

    Jesus hat z.B. am Sabbat Menschen geheilt, was nach dem Gesetz Mose verboten ist und damit eine Sünde.

    Frage, wodurch besteht für dich der Sinn der Gnade? der Erlösung?
    Warum opfern die Christen nicht mehr?
    Besteht der Sinn allein darin nur an Jesus zu glauben und dann möglichst viele Menschen zu bekehren?
    Als Lohn Erlösung, daß du nicht in die Hölle kommst um nicht (wie der christliche Aberglaube so schön lehrt) ewige Höllenqualen zu leiden hast.
    Besteht deine Frömmigkeit darin, in der Hoffnung alles richtig zu machen, nicht zu Sterben? und hoffst nach deinem Tod am Tisch des Bräutigams Platz zu nehmen und von seiner Tafel zu essen?
    Glaubst du wirklich auf korrektes gesetzesgetreues Verhalten kommt es an? Ich höre da sehr oft materielles Kalkül heraus einfach nur ewiges Leben zu bekommen.

    Es ist wohl eher umgekehrt: Die Guten Werke entstehen im Herzen und nicht durch Werkgerechtigkeit. Gott hat kein gefallen an Kain-Opfer. Er will nicht deinen materialistischen Opferkult sehen. Sondern Hingabe ohne äußerliche Wertung. Gott nimmt jeden Menschen an egal wie sündig er ist. Egal was der verlorene Sohn getan hat, Gott freut sich allein darüber wenn seine Kinder zu ihm zurückkehren.

    Oder mal eine andere Frage, ganz ehrlich, was unterscheidet dich von einem Schriftgelehrten? auch ER befolgte die Gesetze und gab sich „bibeltreu“. Doch Jesus hatte für diese Menschen nur Abschaum übrig.

    Den meisten Frommen, das sieht man ihrer Haltung und ihrer Rethorik an, haben kein Interesse an der Liebe Gottes, sonst würden sie nicht so selbstherrllich und klerikal über andere urteilen: Mt 7:1 „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“.

    Doch genau in dieser materialistischen Gier erkennt man das wahre Wesen der Menschen. Lukas 6:42 „Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt stille, Bruder, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen, und du siehst selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler, zieh zuvor den Balken aus deinem Auge und siehe dann zu, daß du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest!“

    Wer Gott liebt der liebt auch Menschen, Wie Menschen im Herzen sind das sieht man auch in ihrer Haltung gegenüber anderen, an ihren Werken. Und so leid es mir tut in dieser Rethorik hier erkenne ich leider nur ziemliche Ignoranz (sorry für diese Ausdrucksweise).

    Dazu ist die Gnade da, daß egal was das Fleisch tut oder getan hat, es zählt nur die Liebe im Herzen. Auch wenn kein Buchstabe des Gesetzes vergehen wird. Jesus macht den Weg in’s Heiligtum frei für jeden der zu Gott will. Sündige Menschen dürfen dank ihm nun das Heiligtum betreten. Das ist in deinen Ohren Blasphemie, aber es ist so. Weil Gott einen Neuen Bund mit den Menschen schloss. (Jeremia 31,31) Einer in dem nur die Werke des Herzens zählen und nicht die Werke in dieser Welt/dem Gesetz.

    Jesus macht die Menschen dadurch frei, daß das Gesetz nicht mehr Maß aller Dinge ist, sondern die Liebe. Wer Gott und die Menschen liebt „versündigt“ sich nicht gegen sie. Daher schließt sich die oft zitierte Ausrede: man würde dann nun der Sünde nachrennen selbst aus. Vielmehr ist es andersherum durch die Gnade verliert Sünde ihre Kraft und Verlockung. Nur verbotenes kennt die Begierde.

    Das ist die wahre kraft des Kreuzes und die Freiheit die durch Jesus.

    (ich bin gespannt ob das überhaupt veröffentlicht wird, ich behaupte mal: nein. zu provokant.)

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