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Gutmenschen – Die heile Welt des Dagegenseins

Sie mögen keine Diskriminierung, sie bekämpfen alle politisch unkorrekten Ansichten, sie beschränken die freie Meinungsäußerung, sie verhindern Fortschritt und Technik, sie verachten alles, was nicht öko ist und sie fördern das Ende des gesunden Menschenverstandes.

Der Kampf der Gutmenschen richtet sich grundsätzlich gegen alles, was sich über die Natur erheben und über sie herrschen will. Mittels manipulativer Evolution wollen sie die rückständig denkende Masse verdrängen. Sind die Gutmenschen wirklich die besseren Menschen? Ein Brief an die Gegenmenschen.

Lieber Gutmensch,

welch schlimme Zeiten liegen hinter uns. Die Vergangenheit war voll von Zerstörung, Intoleranz und falschausgerichtetem Fortschritt. Viele Jahrtausende dauerte es, bis du endlich durch natürliche Selektion und Subvention auf der Bildfläche erschienen bist und heute bereits in weiten Teilen die Herrschaft über die moderne industrialisierte Menschheit übernommen hast.

Dank dir müssen sich die Frauen nicht mehr in großen Qualen um den immer schwerer erziehbaren Nachwuchs kümmern, sondern dürfen sich endlich selbst verwirklichen. Nur dank deinem Engagement wissen die Frauen überhaupt, wie benachteiligt sie die ganze Zeit über waren, weil sie nicht wie Männer behandelt wurden und wie sie sich nun dagegen zur Wehr setzen können. Du hast unsere Frauen aus der Sklaverei der Weiblichkeit befreit, sie zu besseren Menschen gemacht und die Männerwelt in klare Schranken verwiesen.

Dank dir können endlich alle Menschen ihre sexuelle Vorlieben ausleben, auch solche, von denen sie gar nicht wussten, dass sie diese haben. Wie schön ist es doch für Kinder, mit zwei Papas oder zwei Mamas aufzuwachsen, anstatt nur eintönig der zwanghaft aufgedrückten Vater-Mutter-Kind-Rolle folgen zu müssen. Der Freiheit durch die freie Wahl des eigenen Geschlechtes gehört unzweifelhaft die Zukunft.

Dank dir lernen unsere Kinder heute mehr Schimpfwörter in den Fremdsprachen unserer vielen Migrationsnachbarn als im hässlichen und hinterwäldlerischen Dialekt unserer Eltern und Großeltern. Sie müssen nicht mehr ihrem Können entsprechend auf unterschiedliche Schulen und haben am Ende ein unterschiedliches Bildungsniveau, sondern endlich sind alle gleich mit demselben schlichten Gemüt und haben dieselben Chancen.

Dank dir müssen heute nur noch die Menschen arbeiten, welche keine Lust auf staatliche Fürsorge haben. Dafür dürfen diese dem Staat mehr als die Hälfte ihres Einkommens in seine immer offenen Hände übereignen, damit er großzügig mit der Gießkanne denen das Geld austeilen kann, welche politisch das größte Bedürfnis anmelden.

Dank dir leben die Tiere in unserer Umwelt heute besser und freier als unsere Kinder, unsere Alten und Kranken und wir selbst. Dir verdanken wir, dass die Menschen endlich verstehen, wie geringwertig unsere Art in Wahrheit ist und dass der biblische Auftrag, über die Natur zu herrschen, völlig falsch war.

Dank dir wissen wir, dass unsere Zukunft nur eine Farbe haben kann: Grün. Auch unsere Politik kann nur eine Richtung haben: Grün. Und auch unser Denken und Handeln geht nur noch in eine Richtung: Grün. Das ist schön, denn Grün ist die Hoffnung.

Dank dir wissen wir, wie gefährlich CO2 in Wirklichkeit ist und wie schwer wir unsere Umwelt und unser Klima nur alleine schon durch unsere Atmung schädigen – gar nicht zu reden von den vielen weiteren CO2-Quellen, mit denen wir die Erde zur völligen Überhitzung treiben.

Dank dir beginnen wir endlich damit, Energie dort zu sparen, wo genügend davon vorhanden ist. Wir investieren Unsummen unseres hoffentlich bald zerstörten Volksvermögens in schön anzusehende Windkraftanlagen, in mit blau schimmernden Solarmodulen bedeckte Dächer und in wunderbar gleichförmige Monokulturen, um diese landwirtschaftlichen Erträge möglichst ineffizient in Biogas zu verwandeln oder in unseren Autos als Ökokraftstoff zu verbrennen.

Dank dir haben wir den unerbittlichen Widerstand gegen die Kernenergie – in Erinnerung an die Atombombe stets liebevoll Atomenergie genannt – sowie jegliche herkömmliche und bewährte Energieerzeugung begonnen.

Dank dir werden wir in naher Zukunft nur noch mit Ökostrom kochen, heizen, waschen und leben. Dies wird nicht mehr zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich sein, aber dieser Preis ist gering, wenn wir dafür die Welt retten können.

Dank dir fördern wir ausschließlich teure Energie in Form von Ökostrom, z.B. durch Offshore-Windparks. Aber nicht vor unserer Haustüre, denn das muss genausowenig sein wie neue Hochspannungsleitungen in unserer Nähe, schließlich gibt es genügend andere Wege. Und grundsätzlich darf auch hier der Natur kein Haar gekrümmt werden. Dann lieber Import-Strom.

Dank dir ist unser Verhalten gegenüber der Welt immer demütig und devot, denn in Anbetracht der nie wieder gutzumachenden und nie mehr endenden Kollektivschuld haben wir auf ewig diese Last zu tragen. Es ist gut und richtig, dass unser Volk weltweit ausgrenzt, ausgebeutet und finanziell ausgeblutet wird, um wenigstens ein bisschen davon wiedergutzumachen, was unsere Ahnen einst getan haben.

Dank dir haben wir erkannt, dass die Interessen der Umwelt immer über denen des Menschen stehen müssen. Die Natur ist unser höchstes Wesen, welchem wir uns um jeden Preis unterzuordnen haben. Und das ist gut so.

Dank dir werden wir nicht mehr durch Logik behindert, sondern können gleichzeitig gegen Atomkraft auf der einen und gegen Windparks samt notwendiger Hochspannungsleitungen auf der anderen Seite sein. Das einzige, was wirklich zählt, ist offener Widerstand gegen alles und jeden, ohne Sinn und Verstand. Einen besonderen Dank dafür!

Dank dir haben wir begonnen, Dekadenz mit ganz anderen Augen zu betrachten. Wer wohlhabend und gutsituiert lebt, der kann es sich auch leisten, gegen alles zu sein und doch gleichzeitig von allem zu profitieren. Wenn sich erst einmal die Masse der Menschen unserem grün-ökologisch-gutmenschlichem Wesen angepasst hat und sich unsere Ziele als falsch erwiesen haben, können wir ja erneut damit beginnen, dagegen zu sein – gegen unsere bisherigen und dann überholten Ansichten.

Aber jetzt mal ganz im Vertrauen, lieber Gutmensch:

Da glaubst ja, du stammst vom Affen ab. So richtig widersprechen kann ich dir in deinem konkreten Fall auch gar nicht, obwohl ich ansonsten anderer Meinung bin. Du könntest dir doch einmal Gedanken darüber machen, ob du als Krönung deiner Mission dich nicht allmählich wieder zurück zu deinen Wurzeln aufmachen möchtest, dich zurückentwickeln zu deinen Ahnen, um dich dadurch noch besser in die tierische Natur einzugliedern.

Affen brauchen schließlich weder Häuser noch Strom, weder Flugzeuge noch Autos, weder Toleranz noch Multi-Kulti, weder Solarthermie noch Vollwärmeschutz, weder Ökodorf noch Biogemüse, weder Quotenfrauen noch Kindertagesstätten, weder Atomkraftwerk noch Photovoltaik, weder Politik noch die Grünen. Du siehst, deine Vorfahren lebten im Paradies und es ist daher nur verständlich, dass auch du dich insgeheim nach dieser Vergangenheit sehnst.

Dies ist dein ureigenster Instinkt, welcher dich regelrecht dazu zwingt, gegen alles Fortschrittliche zu sein, gegen alles, was unser Leben auch nur im Geringsten erleichtert und verbessert hat. Du darfst dieser inneren Stimme, welche dich zurück in die Vergangenheit holen möchte, gerne folgen, nur keine Angst.

Die einzige Bedingung ist, dein Umfeld nicht zwangsweise mittels politischer Gewalt ebenfalls zu deinen Wurzeln zurückzerren zu wollen, denn diese wunderbare Bestimmung gilt alleine dir. Du gehörst zur Weltelite der Gutmenschen und keiner der normalen Menschen kann dir und deinesgleichen auch nur annähernd das Wasser reichen.

Unsere Umwelt zu schützen, die Welt zu retten, das ist deine Aufgabe, deine Bestimmung. Je weniger du der Welt zur Last fällst, desto besser für sie. Je weniger du sie quälst, beeinflusst, ausnutzt, abnutzt, bebaust, verschmutzt, betrittst, verletzt und verwirrst, desto besser für die Natur.

In letzter Konsequenz – und darauf kannst du wirklich stolz sein – bist du in der erfreulichen Lage, das allergrößte für die Natur zu tun, nämlich dich einfach aus dem Staub zu machen, zu verschwinden oder zu Staub zu zerfallen, ganz wie es dir beliebt.

Ohne dich, ohne deine Anwesenheit, wäre die Welt tatsächlich gerettet, denn du würdest ihr dadurch nie mehr schaden, ihr nie mehr Leid zufügen. Daher denke bitte darüber nach, wie du dich der Umwelt ersparen könntest. Zwinge bitte nicht deine Mitmenschen dazu, dir zuvorzukommen, denn ein Gutmensch muss immer mit gutem Beispiel vorangehen.

Es gibt so viele Planeten, die unwirtlich, wüst und leer sind und auf denen deine Anwesenheit garantiert niemanden und schon gar nicht die Natur stören wird. Such dir einfach einen aus und mach dich auf die Reise.

Tschüss, und noch viel Erfolg beim Retten des nächsten Planeten!

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8 Kommentare zu “Gutmenschen – Die heile Welt des Dagegenseins

  1. Endlich mal klare und treffende Worte!
    Diese sog. „Gutmenschen“ ein untrügliches Indiz, daß unsere Gesellschaft den Höhepunkt der Dekadenz bereits erreicht hat. Was mit derartigen Gesellschaften in der Vergangenheit passierte weis man ja nur allzu gut aus der Geschichte.

  2. Perfekt, grandios!
    Ich schlage für diese Gutmenschen den Merkur vor. Der Sonne ganz nah. Das Klima ist mit ca 480°C tagsüber wunderbar. Die Tage sind dort mit 176 Erdtagen auch schön lang. Viel Zeit um auf blöde Ideen zu kommen.Mit Solarzellen kommt man dort bestimmt klar. Nachts muss man sich aber bei -240° und weniger schon warme Gedanken machen. Es hat sich daher eingebürgert Nachts die Temperatur in Kelvin zu messen. Das Gehen sollte auch kein Problem darstellen, denn die Gravitation ist nur ca ein Drittel wie auf der Erde. Ein Häuschen am Strand eines kochenden Zinnsees ist doch sehr schön…
    Da aber die Raumfahrt bewußstseinsmäßig bei den Ökos nicht gut ankommt, schlage ich folgendes vor:
    Sollen sie doch so leben, aber bitte nur diese allein, ohne uns. Ohne Subvention durch den billigen Atomstrom. Ohne Kohlekraft, ohne Kamin, ohne moderne Technologien und ohne Importe von Energien und Rohstoffen für die Treibstoffproduktion. Nur Windkraft, Sonnenenenergie, Biomasse, Wasserkraft. Das wird aber nur funktionierten wenn man eine riesige Fläche für nur wenige Menschen hat und wenn alle Menschen dort gleich sind,mehr oder weniger. Wobei die Betonung auf weniger liegt. Somit müssen viele Menschen für den Wohlstand weniger schwer arbeiten.Wie wird so eine Gesellschaft überleben können? Es wird ein feudalsystem werden, eine Diktatur,garantiert! Die Berufsweicheier und Quotienten regieren,bzw nutzen die Normalos aus.

  3. Ein gutes Beispiel für mangelnde Selbstreflektion war gestern im ARD bei „fakt“ zu sehen: Proteste gegen alle denkbaren Energieerzeugungen (Wasserkraft, Windenergie usw.), sowie gegen Stromleitungen – immer mit dem Kommentar „an sich ja wünschenswert, aber bitte nicht bei uns“. Am besten gefallen hat mir vor kurzem die Aussage eineRs GrünpolitikerIns: „Wir können alle Energieprobleme mit erneuerbaren Energien lösen, der Energieverbrauch muß nur um 25% SINKEN.“ Dreimal kurz gelacht!

  4. Die und wir, Schwarz und Weiß, eine klare Trennung gibt es da nicht, nur Abstufungen.

    Ich Glaube aus dem Artikel spricht wohl der Ärger über die Dummheit der Masse und deren Desinteresse Hintergründe zu beleuchten. Entsprechend einfach ist es über permanente Propaganda, interessenbezogen die Masse zu desinformieren.

    Nicht alles was die hier benannten „Gutmenschen“ fordern ist schlecht. Bedauerlich ist nur das die entsprechenden Themen in der Regel von den Globalisten gekapert wurden um wiederum nur ihren Interessen wie Zentralismus und Kontrolle zu fördern und das von benannten „Gutmenschen“ nicht erkannt wird. Stichwort wären hier zum Beispiel ein möglicher Weg in den Ökokommunismus, also eine Diktatorische Heerschaftsstruktur die jeden Aspekt unseres Lebens vorgibt.

    Letztendlich findet ein Kampf zwischen möglichst unabhängigen Informationen und interessenbezogener Dessinformation statt.

  5. Hat aber nur indirekt mit dem heutigen Blog zu tun.
    Habe gerade im Spiegel Online gelesen: Der Ozonschwindel kommt wieder,eine alte Sau wird wieder durchs Dorf gejagt.

  6. @ Stardust

    Das sehe ich auch so. Dabei kommen mir die Nicht-Intellektuellen oft cleverer vor. Die Intellektuellen hängen meistens fest an einem Dogma.

    Sie abonnieren das Greenpeace-Magazin, fragen aber nicht nach, warum dort der jahrelange Einsatz von Plutoniummunition nicht thematisiert wird.

    Tritt ein Bürger dafür ein, zuerst deutsche und dann erst andere Interessen zu vertreten, wird er zum Rechtsextremen erkoren.

    Gutmenschen – einzeln sind sie nützliche System-Idioten, als Horde sind sie eine Gefahr für die Freiheit. Leider reicht ihre „Selbstreflektierung“ nicht aus, um die falsche Weise zu erkennen.

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