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Glaubwürdigkeit der Klima-Lügner steht auf dem Spiel

„Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“ lautet ein treffendes Sprichwort, welches ein instinktives menschliches Verhaltensmuster erklärt, denn niemand möchte gerne zweimal in dieselbe Falle tappen.

So bemühen sich dieser Tage und Wochen die Klimahysteriker um Schadensbegrenzung und versuchen, ihre Klimaerwärmung wenigstens medial zu retten. Noch ist deren Angst zwar unbegründet, denn die meisten Bürger glauben nach wie vor blind an die Hitzepanik, aber wehe, die Situation geriete doch noch außer Kontrolle und die Menschen fingen plötzlich an, auf ihr eigenes Thermometer zu schielen.

Auf die Klimaforscher passt das obige Sprichwort zwar sehr gut, aber diese angesehenen Damen und Herren haben branchenbedingt einen großen Bonus bei der Bevölkerung: Wenn das Wetter mal wieder anders wird wie „vorhergesagt“, dann ist das eben so – wir erleben das schließlich fast jeden Tag. Kaum jemand würde daher auf die Idee kommen und inn Zukunft den Wetterprognosen weniger zu glauben, als in der Vergangenheit. Von solch einer Kundentoleranz träumen die meisten Anlageberater nur.

Allerdings gab es in den letzten Jahren immer wieder einmal verschiedenste Wettersituationen, nach denen ein mehr oder minder lauter öffentlicher Aufschrei ertönte, weil die Wetterfrösche nicht klar genug vor dem Wetter gewarnt hatten und irgendwer zu Schaden kam – aus Eigenverschulden natürlich. Dabei wurde wie üblich ein Schuldiger gesucht, weil heute schließlich von keinem Menschen mehr Eigenverantwortung verlangt werden kann. Wo kämen wir denn sonst hin.

Seitdem können wir auf Wetterwebseiten wie z.B. wetter.com fast täglich irgendwelche „Wetterwarnungen“ lesen. Diese werden inzwischen massiv inflationär verwendet, um ja keinen Anlass für irgendwelche Reklamationen zu geben. Da wird dann durchaus regelmäßig vor „herabfallenden Gegenständen in Städten“ oder „abbrechenden Ästen im Wald“ gewarnt, wenn sich auch nur das leiseste Lüftchen ankündigt. Typisch Vollkaskogesellschaft.

Dass sich jedoch diese Großzügigkeit der Bevölkerung gegenüber den Klima-„Wissenschaftlern“ auch einmal aufbrauchen könnte, davor warnte am 21.12.2010 in der Welt Prof. Dr. Fritz Vahrenholt. Er schrieb in seinem Artikel:

Der zweite außergewöhnlich kalte Winter in Nordeuropa und Nordamerika kündigt sich an, und schon gibt es erste Zweifel an der durch Klimagase verursachten globalen Erwärmung. Mojib Latif, einer der Protagonisten der Klimaforschung, überraschte kürzlich mit der Aussage: Die Erwärmung verstecke sich hinter der Abkühlung.

Wir befinden uns ohne Zweifel in der närrischen Zeit, da dürfen solche Späße nicht ganz ernst genommen werden. Doch Herr Latif traf diese Aussage natürlich ohne jegliche Ironie, schließlich ist sein Auskommen auch ohne Klimawandel gesichert, was auf seine Kollegen vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung PIK nicht zutrifft. Klappt es nicht mit der Klimaerwärmung, dann klappt es dort auch mit dem gesicherten Einkommen und den Aufstiegsmöglichkeiten nicht mehr.

Die ganze Klima-Sippe hat schlicht und ergreifend große Angst um ihre erschwindelten Positionen in Amt und Würden und der scheinbar unendlichen Zuwendungen auf Kosten der Steuerzahler. Wieviel für die Klima-Lügner tatsächlich auf dem Spiel steht, wird bei Betrachtung der folgenden Sätze von Prof. Vahrenholt deutlich:

Zudem hat sich seit 1998 die globale Temperatur nicht weiter erhöht und verharrt auf einem 0,8 Grad Celsius höheren Niveau im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter.

[…]

Wenn aber die Klimaforscher zwar mit wohlfeilen Szenarien zum Ende dieses Jahrhunderts aufwarten, aber die Gegenwart und die nahe Zukunft nicht erklären können, werden immer weniger Menschen bereit sein, ihre Warnungen ernst zu nehmen.

Ist es nicht eine Unverschämtheit, in welcher Offenheit hier über die Klima-Lüge gesprochen wird? Es erscheint fast so, als ob Papa und Mama sich unter dem Weihnachtsbaum darüber streiten, dass man dem Sohnemann noch unbedingt einen verkleideten Nikolaus bieten müsse, damit dieser schön weiter an das Märchen glaube, die Geschenke würden vom Weihnachtsmann gebracht werden.

Papa sagt „Unsinn, er ist erst drei Jahre alt, der merkt das nicht, dass ich hinter dem Bart stecke“ und Mama erwidert „wenn er erst einmal dahintergekommen ist, wird er uns das nächstes Weihnachten überhaupt nicht mehr abnehmen“.

Für was hält sich dieses elitäre Klima-Gesindel eigentlich? Nicht nur ihre dummdreisten Lügen, die immer mehr zu wanken und zu bröckeln beginnen, sondern auch dieses derartig arrogante Bevormundungsverhalten, aus welchem einzig und allein die Angst vor dem Ende des eigenen Abzockgeschäfts hervorblickt, sind eine Schande für alle aufrecht gehenden Lebewesen auf zwei Beinen.

Prof. Vahrenholt macht übrigens auch keinen Hehl aus seiner Position, denn er vertritt die verlogene Ansicht, dass die Kernenergie mit ihrem „CO2-freien und kostengünstigen Kernenergiestrom“ eine „Brücke“ sei, die uns die „nächsten 20 Jahre sicher über einen gefährlichen Fluss führt“. Eine Brücke von wo nach wo? Von günstiger, verlässlicher hin zu unbezahlbarer und zufälliger Energieversorgung?

Apropos, wir können uns alle glücklich schätzen, dass wir nicht nur über Strom aus sogenannten „erneuerbaren Energiequellen“ verfügen, denn ansonsten wäre Weihnachten wohl nur ein finsteres und fröstelndes Fest geworden – und genauso dunkel und kalt danach auch der Jahreswechsel. Der offiziell wegen der Klimaerwärmung in unseren Breiten längst nicht mehr fallende Schnee hatte das Dach des Zentrums für Kunst und Medientechnologie ZKM Karlsruhe unerlaubterweise bedeckt, sodass die Solaranlage einfach nur Null Strom lieferte.

Arman Nyilas, der die online verfügbaren Messwerte der Karlsruher Anlage regelmäßig als „Klimaskeptiker“ überwacht und auswertet, kommentierte die aktuellen Daten folgendermaßen:

Innerhalb von insgesamt elf Tagen, zwischen dem 24. Dezember 2010 und dem 3. Januar 2011, lieferte der Karlsruher Solarpark mit 1.000 m² Solarzellen ganze 210 kWh. Genug für etwa zwei Heiztage für ein Einfamilienhaus.

Na immerhin, das hätte also für ein dunkles, aber warmes Weihnachten einer einzelnen Familie ausgereicht. Liebe Klimafantasten, seid froh, dass es Öl-, Kohle- und Kernkraftwerke gibt, denn sonst wärd Ihr nämlich über Weihnachten erfroren unter Eurem ökologischen Tannenbaum.

Elektrotechnikerin und „Klimaskeptikerin“ Hanna Thiele äußerte sich über unsere Politiker im Hinblick auf die aktuelle „Klimaerwärmung“ ebenfalls deutlich:

Diese Polit-Träumer spielen „Hans-guck-in-die Luft“ – und wir brechen uns Achsen und Haxen, weil unsere Straßen aussehen wie im Armenhaus.

Die wollen die Erderwärmung auf 2° begrenzen und schaffen es nicht mal, das Gesundheitssystem auf Erden in den Griff zu kriegen und für einfache Dinge wie Streusalz zu sorgen.

Jedes Kasperle-Theater läuft intelligenter als deutsche Politik.

Leider begreifen die meisten unserer Mitbürger, ihres Zeichens schlafende Schafe, noch immer nichts von dem Geschehen um sie herum, sondern folgen den scheinbar so ehrenwerten und engagierten Hirten auf Schritt und Tritt, um sich regelmäßig die üppige Wolle scheren zu lassen.

Dieses Spiel ohne Grenzen weist trotz widrigstem Wetter in Richtung Erfolg für die Günstlinge, denn scheinbar sind die Schafe zu bequem oder überfordert, die Dinge zu hinterfragen. Wer es wagt, sich mit den blökenden Wollknäuels über derart kritische Themen zu unterhalten, bekommt in der Regel nicht viel mehr als ein „Mäh“ zur Antwort.

Da helfen auch keine noch so logischen und einfachen Zusammenhänge zum Klimaverständnis, wie sie hier Dr. Wolfgang Thüne, ehemaliger ZDF-Wetterfrosch und ebenfalls „Klimaskeptiker“ erklärte:

Nichts kann einen Einfluss auf das Klima haben, wenn es nicht vorher einen Einfluss auf das Wetter hatte. Das ist zwangsläufig bei abgeleiteten Werten so!

Was beendet wohl in den nächsten Tagen die Frostperiode? Eine Erhöhung des CO2-Gehaltes oder – ganz simpel – eine Umstellung der Großwetterlage?

Egal wie einfach erklärt, die Menschen wollen inzwischen ihre Klimakatastrophe, so scheint es. Sie werden sie zwar nicht bekommen, diesen Gefallen wird unser Schöpfer den Klima-Lügnern nicht tun, aber jeder einzelne dieser Privat-Klimaretter wird seine finanzielle und insbesondere eine seinen heutigen Wohlstand drastisch senkende Katastrophe erhalten.

Die neuerliche Ausrede mit dem „wenn es wärmer wird, wird es kälter“ war nicht nur eine nette Idee und notwendige Ausrede gewesen, sondern die meisten Menschen lassen sich diesen lächerlichen Bären gerne aufbinden, wie sie es auch ansonsten mit allen anderen Lügen aus ihrem Verblödungsverstärker tun.

Auch wenn es in Sachen Klima-Lüge immer aussichtsloser erscheint, diese noch zu Fall zu bringen, halten Sie durch und ertragen Sie mutig den Gegenwind. Es wird nicht die einzige Mutprobe für die aufgeklärten Menschen bleiben, da kommt noch einiges weitere auf uns zu.

12 Kommentare zu “Glaubwürdigkeit der Klima-Lügner steht auf dem Spiel

  1. Die Lügenbarone und Baronesses sind mit ihren Lügengespinsten so verheddert, dass die Gefahr oder Hoffnung besteht, sich selbst darin zu strangulieren.Definitiv, es ist die Endzeit für dieses System,es ist meine persönliche Überzeugung. In ein paar Jahren schon werden Begriffe wie zb.“Erneuerbar,Öko,Nachaltig,Klimaerwärmung,Anti-Alles“usw Schimpfwörter sein(Du bist mir ja ein Nachhaltiger xy) und niemand von den jetzigen Wendehälsen war wirklich dafür gewesen,alles wurde falsch verstanden.Die jetzigen knallharten Rochen, die den Klimawandel,mehr den Wandel zu NWO predigen,werden sich als durch“Experten“ falsch beraten herausreden oder es versuchen.Niemand wird sich schuldig bekennen damals versucht zu haben aus der Kernenergie auszusteigen. Die Teflonmasche wird angewendet, wie das Fähnchen auf dem Turm.

  2. Ich weiß, mit einem Bibelvers einen Kommentar zu schmücken, kommt bei vielen nicht gut an. Aber den hier finde ich irgendwie sehr passend.

    Jesaja 10,1-2 Wehe den Gesetzgebern, die liederliche Gesetze erlassen, und den Schreibern, welche Plackereien schreiben, womit sie die Armen vom Rechtswege verdrängen und die Unterdrückten meines Volkes ihres Rechtes berauben; damit die Witwen ihre Beute seien und sie die Waisen plündern können.

  3. Jochen,

    wenn Du hier nichts „sagst“, ist es doch ziemlich ruhig an dieser Stelle.

    Hier verrät die Bibel, was für eine starke Abneigung Gott gegen
    Menschen hat, die zur Ausbeutung und Unterdrückung armer
    Menschen beitragen. Daher ließ er die o. g. Worte aus Jes. 10:1,2
    in seinem Wort festhalten.

    Gottes Gesetz untersagt alle Formen der Ungerechtigkeit:

    „Ihr sollt keine Ungerechtigkeit begehen im Gericht. Du sollst den Geringen nicht mit Parteilichkeit behandeln, und du sollst die Person
    eines Großen nicht bevorzugen“ (3. Mose 19:15).

  4. Die Bibel sagte über die Regentschaft Jesu Christi voraus:

    „Er wird den Armen befreien, der um Hilfe ruft, auch den Niedergedrückten und jeden, der keinen Helfer hat. Es wird ihm
    leid sein um den Geringen und den Armen, und die Seelen der
    Armen wird er retten. Von Bedrückung und von Gewalttat wird
    er ihre Seele erlösen, und ihr Blut wird kostbar sein in seinen
    Augen“ (Psalm 72:12-14).

    Das sind die Zukunftsperspektiven der neuen Welt. Um in dieser
    neuen Welt leben zu können, ist es sehr wichtig, Gottes Anforderungen kennenzulernen und ihnen dann auch zu entsprechen. Gottes Wort garantiert: „Nicht immer wird der Arme vergessen sein, noch wird
    die Hoffnung der Sanftmütigen jemals vergehen“ (Psalm 9:18).

  5. im mdr lief letztens ein bericht mit diesem ober-wetter-latif. da hat der auf die frage, ob er sich sorgen um seine reputation macht, geantwortet: (grinsend) nee, man muß seine aussagen halt auf ca 100 jahre sehen!
    ich find das unglaublich! warum verhaftet den hütchenspieler keiner wegen betrug?

    der strick wird die laternen blank polieren…..

  6. @Rodin

    „wenn Du hier nichts „sagst“, ist es doch ziemlich ruhig an dieser Stelle.“

    Es ist in der Tat SEHR ruhig hier. Vielleicht sollten wir uns mal wieder gegenseitig ein paar kniffelige Fragen (zur Bibel) stellen?

    Philipper 4,6Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden;

    Wenn man bedenkt, dass die Anhänger von Jesus von Anfang an verfolgt wurden, muss man sich schon fragen: Warum? Denn in der Absicht der Christen liegt es schließlich überhaupt nicht, anderen etwas anzutun.

    Doch wenn Paulus zu den Heiden sagt:

    Philliper 3,8…der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck achte, auf daß ich Christum gewinne.

    Dann bedeutet dies ja, daß einfach alles womit sich Regierungen, menschliche Gesetzgeber also, so wichtig tun, aber auch Künstler, und sonstige Menschen usw. sich mit Sachen abmühen, um die Gesellschaft am Laufen zu halten oder sie voranzubringen, nichts weiter ist als DRECK.

    Und Paulus sagt ja auch noch weiter: Philipper 1,21Denn das Leben ist für mich Christus, und das Sterben Gewinn.

    Klar paßt damit das ’sorgt Euch um Nichts‘ sehr gut zusammen. Denn jene die EINS mit Christus sind, können nicht gleichzeitig auch noch mit dieser sterbenden Welt hier zusammen gehören. Aber genau das macht die Christen zu Revolutionären ohnegleichen.

    Kein Hang nach Besitztum, sich keine Sorgen zu machen, um das was Morgen sein könnte, so zu leben wie die Vögel – vogelfrei. Es wird wohl keinen irdischen, also materiell orientierten Machthaber geben, dem solche Menschen in den Kram passen.

    Was wollen Machthaber tun gegen Menschen, die noch nicht einmal Angst vor dem Tod haben? Denn Paulus sagt ja, es ist für Christen ‚weit besser bei Christus zu sein‘:

    Philipper 1,23-24 Ich werde aber von beidem bedrängt, indem ich Lust habe, abzuscheiden und bei Christo zu sein, denn es ist weit (Eig. um vieles mehr) besser; das Bleiben im Fleische aber ist nötiger um euretwillen.

    Der echte Christ sieht seine Aufgabe im Leben also nur darin, andere Menschen zum Glauben an Jesus zu bringen. Um das zu erreichen geht er sogar in den Tod, wenn es sein muss; ihm deshalb also Gewalt von Ungläubigen angetan wird. Gefährlicher können Menschen für irdische Machthaber (Götzen-/Totenanbeter) gar nicht sein.

    Wenn das wirklich die Runde machen würde in der Gesellschaft, dann bräche die Gesellschaft in der jetzigen nur an das Materielle orientierten Form zwar in sich zusammen, aber würde daraus dann nicht etwas ganz Neues geschaffen? Würde wirklich alles im Chaos versinken oder wären wir nur einfach unsere irdischen Machthaber los, weil denen niemand mehr Gehorsam leisten würde?

    Kein Wunder das Christen verfolgt werden oder es seit ihrem ersten Aufkommen von den Götzenanbetern versucht wird, sie durch Verfälschung der Glaubensausrichtung an sich zu binden. Das gelingt nur, weil die Menschen anscheinend nicht merken, dass ihr Leben so oder so mit dem Tod enden wird, egal wie sehr sie sich auch für ein wenig Luxus oder eine erbärmliche Rente abmühen werden. Leider merken diese Fehlgeleiteten auch nicht, dass sich ihnen damit der ewige Tod auf dem Weg ins Paradies in den Weg stellt. Denn Habsucht führt zu Neid, noch mehr haben wollen als andere haben und endet im Egoismus und damit konnte Jesus rein gar nichts anfangen, denn sein Reich ist geistiger Art und „Du sollst Deinen Nächsten lieben….“, und so wird ER auch jene wohl kaum in sein Reich lassen, die lieber in ihrem Leben der Lüge gedient haben. Man kann nun mal nicht alles haben. Der Mensch muss sich entscheiden, welchen Weg er gehen will.

    Sich zu fürchten bedeutet Verklavung; Glaube an Christus vollkommene Freiheit. Die meisten Menschen gehen „freiwillig“ in die Sklaverei, weil man sie mit Vorschriften und Gesetzen oder mit der Angst um den Arbeitsplatz (wovon willst Du denn leben?) schön das Fürchten lehren kann.

  7. Jochen:

    „Wenn man bedenkt, dass die Anhänger von Jesus von Anfang an verfolgt wurden, muss man sich schon fragen: Warum? Denn in der Absicht der Christen liegt es schließlich überhaupt nicht, anderen
    etwas anzutun.“
    ——————————-

    Die Anhänger von Jesus wurden von drei Seiten gehaßt. Da waren
    zum einen die geistlichen Führer der Juden. Die Christen vertraten hohe Grundsätze. Tausende verließen das Judentum und schlossen
    sich dem Christentum an. Für die geistlichen Führer der Juden waren Jesu jüdische Jünger nichts anderes als Abtrünnige. Den wütenden Führern war bewußt, daß das Christentum ihre Überlieferungen für
    null und nichtig erklärte.

    Zum anderen zogen sich die Christen den Haß der Heiden zu.
    Im Altertum war in Ephesus z. B. die Herstellung von Silber-
    schreinen für die Göttin Artemis ein einträgliches Geschäft. Da
    die Silberschmiede ihr Gewerbe bedroht sahen, stachelten sie zu
    einem Aufstand an.

    Etwas Ähnliches geschah, als das Christentum nach Bithynien
    (heute Nordwesttürkei) vordrang. Nicht lange nachdem das Neue Testament vollendet worden waren, berichtete der Statthalter
    von Bithynien, Plinius der Jüngere, die heidnischen Tempel
    seien verlassen und die Verkäufe an Futter für Opfertiere seien beträchtlich zurückgegangen. Den Christen wurde die Schuld
    gegeben — und man verfolgte sie —, weil ihre Anbetung nichts
    mit Tieropfern und Götzen zu tun hatte.

    Die Ausbreitung des Christentums wirkte sich offensichtlich auf bestimmte persönliche Interessen in Verbindung mit der heid-
    nischen Anbetung aus, und diejenigen, denen Geld und Gewerbemöglichkeiten verloren gingen, nahmen das übel.
    Zum dritten wurden die Christen „Gegenstand des Hasses“ der nationalistischen Römer. Zunächst waren den Römern die Christen
    als kleine und womöglich fanatische religiöse Gruppe bekannt.
    Doch nach einiger Zeit war allein schon das Bekenntnis, ein Christ
    zu sein, ein Vergehen, auf das die Todesstrafe stand.

    Die Christen bekleideten kein politisches Amt und lehnten den Militärdienst ab. Wie der Historiker August Neander sagt,
    „bezeichnete man die Christen als der Welt abgestorbene, für
    das Leben unbrauchbare Menschen“.

    „Die kleinen christlichen Gemeinden waren der genußtollen Heidenschaft mit ihrer Frömmigkeit und ihrem Anstand ein Dorn
    im Auge“, erklärt der Historiker Will Durant.

    Die Römer waren tolerant gegenüber anderen Religionen, solange deren Anhänger auch am Kaiserkult teilnahmen. Daher wurde ein Christ, der an Gott glaubte und ungeachtet dessen, welch ein guter Bürger er in jeder anderen Hinsicht war, als Staatsfeind betrachtet.

    Ein weiterer Grund:
    Man schenkte boshaften Verleumdungen, die über sie verbreitet wurden, bereitwillig Gehör. Um 60 oder 61 u. Z., als Paulus in Rom
    war und auf seinen Prozeß vor Kaiser Nero wartete, sagten promi-
    nente Juden über die Christen:

    „In der Tat, was diese Sekte betrifft, ist uns bekannt, daß ihr überall widersprochen wird“ (Ap28:22).

    Nero werden die verleumderischen Erzählungen über sie kaum entgangen sein. 64 u. Z., als ihm die Schuld gegeben wurde für ein Feuer, das Rom verheerte, soll er die bereits übel beleumdeten Christen als Sündenböcke ausgewählt haben.

    Wie es scheint, löste dies einen Sturm brutaler Verfolgung
    aus, deren Ziel die Ausrottung der Christen war.

  8. Hallo Rodin!

    „Wie es scheint, löste dies einen Sturm brutaler Verfolgung
    aus, deren Ziel die Ausrottung der Christen war.“

    Oder immer noch das Ziel ist?!

    Man bedenke, so etwas wie unten in den Versen würde Schule machen:

    Matthäus 6:28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und spinnen nicht;

    Lukas 12:23 Das Leben ist mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung.

    Klar, denn Jesus Christus und nur Er alleine bedeutet DAS LEBEN für einen Christen.

    Wie lebt denn heute nach den Maßstäben der Ur-Christen ein Mensch? Wie MUSS er leben, wenn er ein Nachfolger der Apostel oder auch von Jesus selbst ist? Eigentlich doch genau so, wie die allerersten Christen auch. Und wenn ein Mensch das wirklich auch so durchzieht, dann nutzt er dem Staat überhaupt nichts mehr und er wird für den Staat ein Feind. Heutzutage ist ja schon ein Hartz-IV-Empfänger sehr nahe dran ein Staatsfeind zu sein, wieviel mehr muss es da ein bibeltreuer Christ sein? Wohlgemerkt, ich spreche jetzt nicht von den üblichen Namenschristen, die dem Papst hinterher laufen und der sich von Leibwächtern bechützen läßt, weil er Angst davor hat, ihm könnte etwas lebensbedrohliches zustoßen.

    „„Die kleinen christlichen Gemeinden waren der genußtollen Heidenschaft mit ihrer Frömmigkeit und ihrem Anstand ein Dorn
    im Auge““

    Meinst Du wirklich Rodin, das wäre heutzutage anders?

    Ich bekomme ja schon von anderen vorgehalten: Du kaufst Dir ja gar nichts mehr, liest nur noch in der Bibel, hörst keine Musik mehr wie früher usw.
    Ich denke dazu, entweder geht man als bibeltreuer Christ auch durchs Leben oder man läßt es ganz sein. Was mich persönlich angeht, ich möchte keiner dieser Heuchler sein, die Weihnachten feiern oder zum Beten in die Kirche gehen und einen anderen dann am liebsten mit dem Auto in den Dreck fahren, nur weil er ihren Weg gekreuzt hat. Mit dem „gekreuzt“, das paßte jetzt zufällig unheimlich gut, finde ich.

    „August Neander sagt,
    „bezeichnete man die Christen als der Welt abgestorbene, für
    das Leben unbrauchbare Menschen“.“

    Definitiv, so „lebt“ ein bibeltreuer Christ eben. Aber ich würde nicht das Wort „Leben“ oben nehmen, sondern dafür „(Konsum-)Gesellschaft“ eintragen.

    1.Johannes 2:15 Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe zum Vater nicht in ihm.

    Das unten kann man fast schon als eine Aufforderung betrachten, ich denke Du weißt wofür:

    Johannes 14:31 Damit aber die Welt erkenne, daß ich den Vater liebe und also tue, wie mir der Vater befohlen hat, stehet auf und lasset uns von hinnen gehen!

    Wenn das oben jetzt vom Apostel Paulus gekommen wäre, den manche einen ‚Spalter‘ nennen, könnte man ja vielleicht noch Bedenken bekommen, sogar als Christ, aber es kommt vom Apostel Johannes, der, man bedenke, auch die Offenbarung aufschrieb.

    2. Korinther 3,18Wir alle aber spiegeln mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden umgewandelt in dasselbe Bild, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich von des Herrn Geist.

    Ja, die bibeltreuen Christen sind für andere (den Staat u.a.) wie Nitroglyzerin, wenn sie auftauchen. Extrem gefährlich!

  9. „Wie lebt denn heute nach den Maßstäben der Ur-Christen ein
    Mensch?“
    ————————–

    Gott erschuf die Menschen aus Liebe – er wollte, dass auch sie
    sich des Lebens erfreuen könnten. Zweifellos hat es Gott viel
    Freude bereitet, die stoffliche Welt in all ihrer Vielfalt zu gestalten
    und die Menschen mit Schönheit und Überfluss zu umgeben. Vor
    allem aber sollten sie eine lebendige Beziehung zu ihrem Schöpfer pflegen, ihn gut kennenlernen und mit ihm durch das Gebet kommunizieren.

    Der Mensch wurde erschaffen, um ewig zu leben,
    und zwar unter friedlichen, vollkommenen Verhältnissen
    (Ps. 37:11, 29).

    Gott wird der „glückliche Gott“ genannt (1Ti 1:11).
    Zu seiner eigenen Freude und zur Freude seiner Geschöpfe ist
    er schöpferisch tätig. Er freut sich an dem, was er hervorbringt
    (Ps 104:31).

    Er möchte, daß sich seine Geschöpfe gleichfalls an seinen Werken erfreuen und daß sie wie er an ihrer eigenen Arbeit Freude finden
    (Pr 5:19). Da er der Quell alles Guten ist (Jak 1:17), liegt die
    größte Freude für die ganze vernunftbegabte Schöpfung, ihn kennenzulernen (Jer 9:23, 24).

    Der Apostel Paulus forderte Christen auf, allezeit Freude an der Erkenntnis Gottes zu haben und daran, wie er mit ihnen handelt,
    indem er ihnen schrieb: „Freut euch allezeit im Herrn. Nochmals
    will ich sagen: Freut euch!“ (Php 4:4), und „… Gott liebt einen
    fröhlichen Geber“ (2. Kor. 9:6, 7).

    Auch Jesus Christus nahm Einladungen zu Mahlzeiten und
    Festessen an und trug auf einer Hochzeit sogar dadurch zur
    Freude bei, daß er Wasser auf übernatürliche Weise in
    vorzüglichen Wein verwandelte
    (Luk. 5:29; 7:36; 14:1; 19:5, 6; Joh. 2:1-11).

    Wie Jesus, der andere von sich aus mitfühlend behandelte,
    sollten auch wir immer dafür sorgen, dass andere bei uns
    auftanken können (Jes. 32:2; Mat. 11:28-30).

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