Das große Fest – Wer weiß noch für wen?
Heute und am 25. und 26. Dezember wird wie jedes Jahr Christi Geburt gefeiert. Doch dieses Datum entstammt höchstwahrscheinlich heidnischen Ritualen und wurde lediglich umbenannt und angepasst. Schon damals geschah dies aus mehr oder weniger politisch und klerikal motivierten Gründen.
Sofern manche Kinder heute überhaupt noch wissen, was an Weihnachten gefeiert wird, kommt von ihnen meist als Antwort „Jesus wurde in Bethlehem geboren“. Aber stimmt dieser Termin tatsächlich oder wann war der Geburtstag von Jesus Christus wirklich?
Auf den ersten Blick klingt eine wissenschaftliche Deutung unter Einbeziehung von astronomischen Fakten recht glaubwürdig, denn die Bibel spricht von einem Stern, der die Weisen aus dem Morgenland nach Jerusalem geführt hat:
Als nun Jesus geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern gesehen im Morgenlande und sind gekommen, ihn anzubeten. Matthäus 2,1-2
Nach einem solch prominenten „Stern“ haben sich schon viele auf die Suche gemacht, so auch einige Astronomen in Ausstralien. Diese behaupteten schließlich, den „Stern“ identifiziert zu haben, wie der Spiegel am 09.12.2008 berichtete.
„Astronomie ist eine präzise Wissenschaft. Wir können exakt einzeichnen, wo die Planeten waren“, so Reneke. […]
Als Referenz habe er das Matthäus-Evangelium verwendet – und eine Entdeckung gemacht: „Venus und Jupiter rückten im Jahr 2 vor Christus sehr eng zusammen.“ Diese Annäherung habe wie ein gemeinsamer heller Stern ausgesehen, das Licht könne den Drei Weisen aufgefallen sein.[…] Die planetare Annäherung im Sternbild Löwe datiert er somit auf den 17. Juni, im Jahre 2 vor Christus.
Die Sternkonstellationen mögen sich zwar astronomisch für beliebige Zeiträume sehr exakt zurückberechnen lassen. Und wer schon einmal ein Planetarium besucht hat, konnte das dort sicherlich anschaulich nachvollziehen. Das Problem bei dieser scheinbar präzisen Lösung ist allerdings, woher wissen wir denn, dass die Zeitrechnung seit der Geburt Jesu überhaupt richtig war? Die Sterne mögen zwar stimmen, aber stimmt auch die geschichtliche Zeitfolge?
Zum einen gibt es das Jahr Null gar nicht, was ja umgangssprachlich das Geburtsjahr von Jesus sein soll. Zum anderen sprechen etliche Autoren von ausgelassen Jahrhunderten bzw. einem „erfundenen Mittelalter„, auch Phantomzeit genannt. Noch weiter gehen einige Forscher und stellen sehr lange Zeiträume der Geschichte bis etwa zum 15. Jahrhundert gänzlich in Frage.
Wurden denn schon einmal astronomische Nachforschungen im Zeitraum zwischen 500 und 1500 nach Christus angestellt? Bei diesem Stern muss es sich ja um eine auffällige Erscheinung gehandelt haben, wenn sich deswegen extra „die Weisen aus dem Morgenland“ auf den Weg machten und danach für mächtig Wirbel in Jerusalem und am dortigen Königshof sorgten:
Da das der König Herodes hörte, erschrak er und ganz Jerusalem mit ihm. Und er berief alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammen und erfragte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. Sie aber sagten ihm: Zu Bethlehem im jüdischen Lande; denn also steht geschrieben durch den Propheten:
«Und du, Bethlehem im Lande Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird ein Herrscher hervorgehen, der mein Volk Israel weiden soll!»
Da berief Herodes die Weisen heimlich und erkundigte sich bei ihnen genau nach der Zeit, wann der Stern erschienen wäre, und sandte sie nach Bethlehem und sprach:
Ziehet hin und forschet genau nach dem Kindlein. Und wenn ihr es gefunden habt, so tut mir’s kund, auf daß auch ich komme und es anbete. Und als sie den König gehört, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenlande gesehen, ging vor ihnen her, bis er kam und über dem Orte stillstand, wo das Kindlein war.
Da sie nun den Stern sahen, wurden sie sehr hoch erfreut und gingen in das Haus hinein und fanden das Kindlein samt Maria, seiner Mutter. Matthäus 2,3-11
Kein Zweifel, es geht um einen Stern, der sie führte, von welcher Art dieser auch immer gewesen sein mag. Vielleicht ein Komet, einer oder mehrere unserer Nachbarplaneten oder ein bzw. mehrere Meteoriten, die in die Erdatmosphäre eingetreten sind? Wir wissen es nicht.
Neben dem Geburtsjahr stellt sich auch häufig die Frage, wie lautet das genaue Datum, an dem Jesus geboren wurde? War es wirklich der 24. bzw. der 25. Dezember? Auch das wurde schon oft untersucht und von unzähligen Bibelkennern exakt zu berechnen versucht. Allerdings hängen die Ergebnisse dabei wiederum von verschiedenen Parametern der jeweiligen Bibelforscher ab, sodass Adventisten zu einem anderen Termin kommen wie andere Christen.
Der Versuch, das ganz exakte Datum anhand der Astronomie zu ergründen, ist ebenfalls zum Scheitern verurteilt. Denn selbst wenn sich anhand des Besuchs der Weisen aus dem Morgenland ein Datum sicher festmachen ließe, geht aus dem Bibeltext nicht klar hervor, dass die Weisen bereits in der Geburtsnacht in Bethlehem ankamen, eher im Gegenteil. Dieser Besuch könnte bis zu zwei Jahre danach stattgefunden haben, weil Herodes alle Kinder im Alter bis zu zwei Jahren töten ließ.
Unser heutiges Weihnachten wird in der Bibel kein einziges Mal erwähnt, insofern ist die Bedeutung und das großartige Feiern dieses Festes für bibeltreue Christen ziemlich nebensächlich. Stattdessen deutet sehr viel darauf hin, dass es sich beim heutigen Weihnachtsfest ursprünglich einmal um die römische Festivität zur Wintersonnenwende handelte, also um einen heidnischen Sonnenkult.
Für viele Christen mag die Ergründung – und von mancher Seite gar verzweifelt wirkende Suche – des wahren Geburtsdatums von Jesus überflüssig wirken. Das ist sicher richtig für all diejenigen, welche den Glauben an ihn gefunden haben. Aber für Zweifler und Kritiker zählen meist nur die Fakten und wenn bei den Nachforschungen auch nur irgendwelche Ungereimtheiten auftreten, gibt das immer gut Wind auf deren Skeptiker-Mühlen und ihre Bibelkritik.
Daher ist die Suche nach überprüfbaren Beweisen und dem exakten Zeitpunkt für diese Menschen durchaus von Bedeutung, denn vielleicht braucht ihr potenzieller Glaube zunächst ein glaubwürdiges Fundament zum Einstieg. Wer nicht an die Bibel glaubt, wird wohl kaum an Gott und seinen Sohn glauben können. Diese kritischen Naturen pauschal abzuwerten, ist daher nicht angebracht.
Davon unabhängig ist schlussendlich allein die Grundaussage relevant, warum Jesus überhaupt auf die Erde kam, warum sich Gottes Sohn uns gleichmachte und warum er am Ende am Kreuz für uns alle starb. Dass sich an dieser Frage in unseren Zeiten bereits die Geister scheiden, verwundert nicht. kath.net veröffentlichte am 02.12.2010 eine Umfrage zu diesem Thema:
Mehr als jeder vierte Deutsche (28 Prozent) glaubt nicht, dass Jesus als Gottes Sohn auf Erden gelebt hat. Auch jeder fünfte Protestant (20 Prozent) und jeder siebte Katholik (14 Prozent) hegt zumindest starke Zweifel daran. […]
Rund ein Drittel (36 Prozent) der Befragten ist sich sicher, dass Jesus als Sohn Gottes auf Erden lebte. Jeder Vierte (26 Prozent) hält es mit einem einschränkenden „Vielleicht“ für möglich.
Es ist offenbar nicht mehr zeitgemäß, an Gottes Wort zu glauben, sondern der Mensch wird heute überall in den Mittelpunkt gestellt. Dieser sei selbst Gott, alle Menschen besäßen unsterbliche Seelen und diese wären im Grunde alle Eins. Die Natur, auch „Mutter Erde“ genannt, steht im Vordergrund und wird geheiligt. Immer weiter verbreitet sich diese New Age Irrlehre und sie wird wesentlicher Bestandteil der kommenden Welteinheitsreligion sein.
Jedem Menschen steht es tatsächlich vollständig frei, sich auf die eine oder andere Seite zu stellen, niemand wird zu etwas gezwungen. Aber fest steht, dass am Ende auch jeder die persönlichen Konsequenzen für seine eigene Entscheidung tragen muss. Der Bibel nach bedeutet dies das Gericht vor Gott dem Schöpfer.
Die hypothetische Überlegung sieht nun folgendermaßen aus: Während die New Age Anhänger für den Fall, dass die Bibel Recht hat, in der ewigen Verdammnis landen werden, hätten die Christen dagegen keinerlei Nachteile, sofern sich die New Age Lehre als wahr erweisen würde. Treffen Sie daher eine weise Wahl, denn es ist die wichtigste Ihres Lebens.

Nun ja, mir reicht die Geschichte über die Kirche. Viele schlimme Verbrechen, die im Namen der Kirche begangen wurden. Brutale Kreuzzüge mit Mord und Verwüstung. Das soll ein Glaube sein. Für mich haben die Religionen keinen Frieden auf die Erde gebracht, im Gegenteil.
Kopernikus wurde verboten zu sagen, die Erde sei keine Scheibe, was bedeutet, die Kirche hat den Fortschritt behindert, weil sie an ihren Thesen festhalten wollte, ob sie stimmte oder nicht.
Nur weil die Kirche in den Hintergrund treten musste, konnte sich der Fortschritt im Christentum durchsetzen.
Im Isalm ist es noch immer so, dass der Glaube den Fortschritt ausbremst und mit dem Wort Tradition, wird dies schöngeredet.
Glaube an eine Religion in einer ungefährlichen Dosis ist ok, zuviel grenzt den Geist der Menschen ein.
Wie man hier sehr gut sehen kann, ich muss mich zumindest nicht auf Verse aus der Bibel beschränken, mein Sätze kommen aus meinem Kopf.
@Frank S.
Wow, toll was Du geschrieben hast, hat mich direkt dazu angeregt zu denken und zu fühlen was Du damit sagen willst.
Der Spruch…wenn es dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis….kommt dem Nahe. Weil der Esel eben das Schlechte, oder sich schlecht zu fühlen nicht, oder nicht mehr kennt. Es fehlen im die Vergeliche, darum begiebt er sich leichtsinniger Weise aufs sprichwörtliche Eis.
Erst danach, weiss er wieder, wann man sich gut und wann schlecht fühlt.
Darum sollte man immer dankbar sein, wenn es Einem gut geht.
Abend Jochen,
richtig, w i r streiten nicht :)
“(AT=JHWH) ” Wo steht das denn so (in der Bibel)?
In dem Hebräischen Urtext der Thora wird der Name Gottes mit dem „Tetragramm“, den vier Buchstaben JHWH wiedergegeben. In unseren Bibeln steht dann dort HERR in Großbuchstaben. Das Volk Israel hat den heiligen Namen nicht ausgesprochen. Ich hoffe ich würfel jetzt nix durcheinder…
„…Er, Jesus kann das, weil er halb Mensch (da von einer Menschenfrau geboren – ich hoffe, ich darf es so nennen) ist und halb Gott.“
Er war ganz Mensch und in Ihm wohnte die ganze Fülle Gottes des Vaters. Ja er war Mensch und kann uns in unserer Schwachheit verstehen da er selbst Mensch war. Nun ist er aber zurückgekehrt zum Vater und wieder ganz göttlich und vollendet im Geiste des Vaters.
Hebr 5,8-9 Und wiewohl er Sohn war, hat er doch an dem, was er litt, den Gehorsam gelernt; 9 und [so] zur Vollendung gelangt, ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden,
Und er war auch im AT schon ganz Gott (der HERR) sonst hieße es ja nicht von Ihm das Er der Schöpfer ist siehe z.B. Kol 1,16 oder der Ausspruch über den Sohn: „darum hat dich Gott dein Gott gesalbt mit dem Freudenöl“ siehe Hebr. 1,9.
Und weiter im Johannes EV: Er kam in sein Eigentum doch die seinen nahmen ihn nicht an.
Und an weiterer Stelle sagt der Herr im AT selbst das Er es selbst sein wird den sie durchstechen werden im Hinblick auf Jesu Tod am Kreuz Sach 12,9-10.
Die Frage nach des Geistes Kindschaft hast du auch sehr gut auf den Punkt gebracht, schön. Sehe ich genauso.
Lieben Gruß
@ Lilly
Vielen Dank für Deine lieben Worte.
Eine Möglichkeit, angenehme Gefühle zu erleben ist z.B. auch, Anerkennung zu bekommen. Dafür danke ich Dir.
Mit meinen Kommentaren will ich nicht verwirren oder ablenken, sondern versuchen, einen vieeeeeeeeeeel größeren Abstand zu dem ganzen Chaos-Mist hier im alltäglichen Hamsterrad der Tagespolitik darzustellen.
Es geht heute ja nur noch um die tagtägliche Sensation. Selbst wenn inzwischen „die beste MEGA-GIGA-Party ALLER ZEITEN“ dransteht, erzeugt das nur noch ein müdes Ar…runzeln, oder?
Es fällt uns immer schwerer, unsere Zeit mit Qualität zu füllen, weil wir abgelenkt werden bis zum Gehtnichtmehr und „wir spielen ja bei den meisten Sachen freiwillig mit“.
Das ist ja auch der Sinn. Das Spiel muss weitergehen und auf Freiwilligkeit beruhen, aber damit es „richtig Spaß“ macht, muss es (im wahrsten Sinne des Wortes) „todernst“ sein…
Wenn wir uns jederzeit der kompletten und umfassenden Zusammenhänge bewusst wären, würde „der Spaß aufhören“.
Das ist wie in dem Moment, wo Du im Kino merkst, dass es ein Film ist.
Vorher noch mittendrin, mitgefiebert, voll „in einer anderen Welt“ – und irgendwie kommst Du dann „raus“…
…und bist (wieder) in diesem Leben, was vermutlich (denn „Beweise“ vorlegen kann ich auch nicht, ausser an die innere Weisheit, das Bewusstsein, was „weiss“ im Gegensatz zum Denken, was „Wissen“ „verstehen will“ appellieren) genau so ist, wie ein Film – nur viel realer.
Eine Realität. Unsere gemeinsame Realität, in der wir alle mitbeteiligt sind, wie sie aussieht. Und die Realität sieht so aus, wie die meisten Menschen denken, wie sie ist.
Jeder versucht auf seine Weise sein Leben an bestimmten Prinzipen zu orientieren bzw. danach zu leben.
z.B. familienorientiert, Selbstverwirklichungsorientiert, Glaubensorientiert, gesellschaftsverbessernd orientiert usw.
Danach richten wir unser Denken (Fühlen) und Handeln aus.
Darum lesen wir diese Seite jeden Tag, schreiben Kommentare, betätigen uns…
Ich z.B. neben der http://www.neue-medizin.de auch für http://www.bandbreitenmodell.de/handlungsdruck in der Hoffnung, dass sich da noch mehr dran beteiligen, um auf diesem Planeten noch was zu retten, was ja scheinbar die meisten entweder aufgegeben haben oder gar nicht bemerken, dass das nötig und möglich ist!!!
Für diese Seite hier, für die ich sogar auf einem T-Shirt extra „Werbung“ laufe neben z.B. http://www.anti-zensur.info
Für das Bedingungslose Grundeinkommen 2.0, welches hier gut verglichen werden kann: http://www.bandbreitenmodell.de/bge
Für Zusammenhänge bei lebensbetreffenden Themen jeder Art, ob Bert Hellinger, Ruediger Dahlke, Thorwald Detlefsen, Neal Donald Walsch, Ella Kensington, Bärbel Mohr, Louise L. Hay, Daniel Ackermann, usw.usw…
Alle wollen uns etwas sagen und wenn man dann auf solche Sätze trifft wie: „Niemand handelt aus seiner Weltanschauung heraus unangemessen“… oder „die Voraussetzung für die Entstehung eines Wunsche ist seine Erfüllbarkeit“ oder „In Abwesenheit von dem, was nicht ist, kann das, was ist, nicht sein.“ oder „Wenn Angst der Minuspol auf der Gefühlsskala ist, man Angst immer nur VOR etwas haben kann, (als „letzte Möglichkeit“ Angst vor der Angst), es genau genommen nur zwei Ängste gibt, nämlich: Angst, Opfer zu sein oder Angst nicht Opfer zu sein, die Angst, nicht Opfer, sondern Schöpfer zu sein unlogisch ist und der Verstand sie automatisch in die Angst, Opfer zu sein uminterpretiert und damit unsere größte Angst (siehe Antrittsrede von Nelson Mandela mit Worten von Marianne Williamson) http://www.der-gute-tag.com/2010/10/unsere-groesste-angst-von-nelson-mandela versteckt, dann kommt man ganz nah an den Kern der Sache…
Ich habe diesen Kommentar mehrmals kontrolliert und hoffe, nicht gegen die Regeln verstoßen zu haben.
Für Jochen und Maria.
Bitte verzeihen Sie mein Schweigen. Ich war krank, das heißt, bins noch und war nicht im Internet. Heute nun war ich doch neugierig, ob es Reaktionen auf die von mir eingestellten Seiten gab.Ihnen, liebe Maria, habe ich die Seiten nochmal an die angegebene E-Mail-Adresse gesendet und Ihnen, lieber Jochen, danke ich für die Korrektur des Links.
Ich würde mich freuen, doch noch von Ihnen privat hören bzw. lesen zu dürfen.Bis dahin:Gottes Segen!Herzlichst. Hanne G.
P.S.Alle, die immer noch glauben, Jesus sei Gott, der wird wohl die Bibel ernsthafter studieren müssen, damit er nicht den falschen Gott anbetet!Unter anderem zu lesen:
Hebr.5,6
Ps.2,7
#44 Geißler
Liebe Hanne,
ein Kontaktversuch über Email scheint misslungen zu sein. Ich werde es in Kürze noch einmal probieren.
Ich wünsche Ihnen bis dahin GUTE BESSERUNG!
Herzliche Grüße,
Jochen
# 39 Frank S.
„Fangen wir mal mit der allerster Sinn-Frage an: “Warum gibt es etwas – und nicht nichts?”
Dazu brauche ich kein Buch zu lesen. Wir Rheinländer sagen: „Vun Nix, kütt Nix“ (Von Nichts, kommt nichts).
Der GEIST Gottes (oder YHWH), also eben das was Gott ausmacht, steht einfach am Anfang von allem. Das geht zwar über unseren menschlichen Verstand weit hinaus, aber ich glaube fest daran, dass ich es irgendwann gezeigt bekomme und somit auch begreifen werde, wie das geht. Bis dahin glaube ich einfach auf meine simple menschliche Weise an Gott.
1.Johannes 3:2 Geliebte, wir sind nun Gottes Kinder, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, daß, wenn Er offenbar werden wird, wir Ihm ähnlich sein werden; denn wir werden Ihn sehen, wie er ist.
Dass „wir Ihm ähnlich sein werden“ ist doch ein super Versprechen, oder?
„Um eine “Erfahrung” zu ermöglichen muss man “fühlen” können.“
Um über den Geist (unseren Verstand) etwas begreifen zu können, muss der Mensch keineswegs immer auch dabei fühlen können. Ich kann mir eine Kugelschreiber ansehen, begreife was das für ein Ding ist, baue aber keinerlei gefühlsmäßige Beziehung zu ihm auf.
Was Gott angeht, ist das genau anders herum. Ich sehe Gott nicht, begreife aber, da muss es noch eine höhere Macht geben, sonst geht es einfach nicht, und ich stelle zum Gott der Liebe sehr gerne auch eine gefühlsmäßige Beziehung her.
Dass man Gott nicht sehen kann, stimmt ja so auch nicht. Denn wie sagt Jesus: ‚Spalte einen Baum und ich bin da. Hebe einen Stein auf und ich bin da‘. Gott ist Licht und überall wo die Finsternis verschwindet, da ist Gott. Das ist jetzt natürlich gleichermaßen auch sinnbildlich gemeint.
„Es gibt Menschen, die lieber sterben würden, als zuzugeben, dass sie sich geirrt haben…“
So wird es den Reichen ergehen, die ihr Gefühl für Gott an das Geld und Gold dieser schon vom Tod gezeichneten Welt verkauft haben. Dass sie damit ihre Seele dem Teufel verkaufen, merken die Reichen nicht, weil sie es nicht merken wollen. Das zeigt wie dumm diese Leute in Wahrheit sind.
„Warum fühlen wir nicht einfach negative Gefühle wie Zorn oder Wut und finden das so richtig schön?“
Wir Menschen fühlen ja oft so. Aber das ist dann der Satan, der uns an diese vergängliche Welt binden will. Es ist ein Kampf, den ich leider zur Zeit auch noch führe, aber noch zu gewinnen denke.
„Wenn wir jetzt alle permanent fröhlich wären – wären wir es dann?“
Ich würde sagen, ganz schön betrunken.
„Der Sinn dieses Lebens besteht in viel, viel mehr…“
Ja, darin Gott zu lieben, ihn zu achten und ihm die Ehre zukommen zu lassen die ihm gebührt als Schöpfer von uns und allen Dingen, oder anders gesagt: Indem wir unseren Nächsten lieben wie uns selbst.
„…der Minister nimmt lächelnd den Bischof beim Arm: “Halt’ Du sie dumm – ich halt’ sie arm!”…
Was hat ein Minister oder ein Bischof der Institution Kirche, mit dem Gott der Liebe zu tun oder dem Glauben an unseren Erlöser? Dass ein Minister und ein Bischof zusammen arbeiten, um die Menschen für dumm zu verkaufen, sagt doch schon alles.
„so eine “dogmatische Enge” produzieren,“
So etwas produziert ein fehlgeleiteter Mensch sehr gerne selbst in seinem Gehirn.
#41 @ Lilly
„Darum sollte man immer dankbar sein, wenn es Einem gut geht.“
WEM bist Du denn dankbar Lilly, wenn es Dir in Deinem Geist gut geht?
Bedenke auch, dass sich Dein körperliches Wohlbefinden eigentlich auch nur in und über Deinen Geist abspielt.
Denn nur so schafften es die unter Folter stehenden Christen, sich voll und ganz ihrem Herrn zugehörig zu fühlen, ohne ihn wegen der Schmerzen zu verleugnen, die andere von Satan besessene Menschen ihnen antaten.
Wenn Dich jemand foltern würde Lilly, was meinst Du, an WAS würdest Du Dich in so einer hilfslosen, ausweglosen Situation noch festhalten (können)?
Wärest Du dann nicht froh, wenn es doch einen Gott gibt, der Dich in Deiner allergrößten Not trösten würde, indem er Dir im Geiste sagt: Die Dir das antun, sind nicht von mir, aber ich verspreche Dir, sie werden sterben, aber Du wirst dann bei mir im Paradies sein.
#42 @ Martin
Hallo Martin, gestern Abend war ich leider schon weg.
„dem “Tetragramm”, den vier Buchstaben JHWH“
Verzeih, aber die Buchstaben lauten, so viel ich jetzt weiß, ursprünglich so: YHWH
Ich habe in einem meiner letzten Kommentare hier auch Timotheus und dem was er gesagt haben soll, mit dem guten Paulus verwechselt – kann passieren.
„Das Volk Israel hat den heiligen Namen nicht ausgesprochen.“
Siehe hier: http://endzeit-reporter.org/2010/12/19/fragen-katalog-gott-sein-wesen-sein-plan-teil-13/
Zitat: >Da sich die Juden davor fürchten, den Namen Gottes aus Versehen im Zusammenhang mit Nichtigkeiten auszusprechen, verzichten sie grundsätzlich ganz darauf, ihn laut zu sagen.<
In Gedanken – also leise – haben die Juden Gott (YHWH) bestimmt oft angefleht. Und ich denke, so machen es sehr viele Menschen auf der Welt.
"Er war ganz Mensch und in Ihm wohnte die ganze Fülle Gottes des Vaters."
Als NUR Mensch, hätte er aber keine Wunder tun können. Da fehlt dann doch noch eine Kleinigkeit – der Heilige Geist und zwar der richtige, also nicht jener, welche die heutigen Schamanen oder Teufelsanbeter benutzen, um die Menschen zu verführen.
"Und weiter im Johannes EV: Er kam in sein Eigentum doch die seinen nahmen ihn nicht an."
Womit Du zum Anfang unseres Themas hier bei diesem Artikel zurückkehrst: Ob Jesus = Gott ist? Aber ich denke, das hätten wir jetzt soweit geklärt, oder?
Das Königreich, das Reich Gottes, was ist es?
Markus 4:31 Es ist einem Senfkorn gleich, welches, wenn es in die Erde gesät wird, das kleinste ist unter allen Samenkörnern auf Erden.
Matthäus 13:51 Da sprach Jesus zu ihnen: Habt ihr das alles verstanden? Sie sprachen zu ihm: Ja, Herr!
Einen lieben Gruß an Dich zurück,
Jochen
Hallo Jochen,
Du sagst, dass Du zu der Frage „Warum gibt es etwas und nicht nichts?“ kein Buch lesen brauchst. Da stimme ich Dir zu. Eigentlich braucht nämlich überhaupt niemand irgendein Buch zu lesen.
Und ich stimme Dir auch zu, dass das, was Gott ausmacht, weit über unseren menschlichen Verstand hinausgeht und auch, dass wir es mal begreifen, oder zumindest erfahren werden – ohne es unbedingt zu begreifen, denn das will ja „nur der Verstand“ – sehe ich auch so und das auch völlig unabhängig davon, ob man was glaubt und wenn ja, an was. Es ist quasi völlig egal, Gott offenbart sich eben in ALLEM… und dass wir ihm „ähnlich sein werden“ finde ich auch voll toll.
Mit meiner Aussage, dass man für eine Erfahrung fühlen können muss, habe ich „Erfahrung“ gemeint. Nicht „Begreifen“. Begreifen oder Verstehen geht auch ohne Fühlen, kann auch eine Erfahrung sein, muss es aber nicht. Das Gefühl „komplettiert“ eine Erfahrung so gesehen „nur“.
Es ist wunderbar zu Gott ein gefühlsmäßige Beziehung herzustellen, denn wir können „Liebe fühlen“ (und spüren, auch wenn Liebe viel mehr ist, als ein Gefühl!!!)
„Gott ist Licht und überall, wo die Finsternis verschwindet“ finde ich einen tollen Satz! Und das, was ich an der „Finsternis“ „interessant“ finde ist, sie ist keine eigene Macht. Sie ist einfach nur das Nicht-vorhandensein von Licht. Jedes noch so kleine Streichholz, jeder Funke leuchtet in der noch so dunkelsten Finsternis. Finsternis ist also nicht „böse“, keine eigene Macht, sondern die Grundlage, der Hintergrund um Licht sehen zu können. Wäre überall Licht, könnte man es nicht wahrnehmen, weil man es nicht unterscheiden könnte.
Ich gehe davon aus, dass wir alle sterben werden, genau wie alle bisher vor uns gestorbenen Menschen. Und ich glaube, dass wir alle dann ein Erlebnis haben werden, wo wir auf die Welt zurückblicken mit all dem, was wir getan haben oder unterlassen usw. und wir werden die Zusammenhänge sehen, die Ergebnisse, die unsere Worte und Taten zur Folge hatten usw. das wird bestimmt für manche „Der Hammer!“…
Aber zurück zu den Gefühlen. Sie sind einfach Gefühle. Sie verstärken einen bewertenden Gedanken, das läuft biochemisch und biophysikalisch ab, mit Hormonen usw. gesteuert über das Gehirn und die ganzen Manien und Depressionen usw. laufen ebenfalls darüber und sind in den 5 Biologischen Naturgesetzen beschrieben: http://neue-mediz.in/konstellationen.htm#revier
Dann bringst Du mit „Satan“ ein „Erklärungsmodell“ mit der Begründung, dass er uns an eine vergängliche Welt binden will. Damit kann ich irgendwie überhaupt nichts mehr anfangen. Und den „Kampf“, den Du beschreibst, kann man in dieser Art Realität nicht gewinnen.
Dazu benötigt es eine Polarität, die über den „Trick“ mit der uminterpretierten „Angst Opfer zu werden“ funktioniert. Ein Mechanismus, der „nicht zu überlisten“ ist, sondern nur zu erkennen und dann verantwortlich und erwacht damit umzugehen.
Das kann ich Dir hier aber nicht erklären, dazu müsste ich Dir ein Buch empfehlen, was ich hier auf dieser Seite nicht mehr empfehlen darf. Wenn Du mehr wissen willst, kannst Du mir gerne mailen. Frank-Streit@t-online.de