Wachsende Unruhe in der Bevölkerung oder geplanter Volksaufstand?
Unsere südlichen bzw. westlichen Nachbarländer sind für ihre schnelle Streikbegeisterung ja bekannt. Dabei kann es auch schon einmal knapp mit der Versorgung der Bevölkerung werden, wie es im Sommer 2008 zu beobachten war. Durch den LKW-Streik in Spanien waren dort innerhalb weniger Tage Geschäfte und Tankstellen leergekauft.
Vor wenigen Tagen wurde auch wieder in Griechenland gestreikt. Laut Spiegel vom 10.02.2010 „steht Griechenland massiv unter Druck“:
Flughäfen dicht, Schulen geschlossen, Krankenhäuser mit Notbesetzung: Tausende Griechen wollen an diesem Mittwoch für 24 Stunden streiken. Der Protest richtet sich gegen das Reformprogramm der Regierung. Dabei sieht eine Mehrheit durchaus ein, dass gespart werden muss – nur nicht bei sich selbst.
Eigentlich müsste der griechische Regierungschef Georgios Papandreou sparen, so richtig sparen. Mangels Mut und aus Angst vor der wilden Meute passiert jedoch nichts. Noch nicht. Stoppt der Geldfluss und die Staatsanleihen crashen, wird er entweder hart durchgreifen oder fliehen müssen.
Inzwischen bahnte sich bereits der nächste Streik im Lande an. Die tagesschau berichtete am 23.02.2010:
Streiks in Griechenland, an denen auch die Fluglotsen teilnahmen wollen, werden am Mittwoch den gesamten Flugverkehr im Land lahmlegen. […] Auch die Fähren zu den griechischen Inseln und die Eisenbahn werden bestreikt. Die U-Bahnen und viele Buslinien in Athen und Thessaloniki werden ebenfalls nicht fahren. Geschlossen werden am Mittwoch auch alle staatlichen Behörden sowie Schulen und Universitäten. Die Ärzte in öffentlichen Krankenhäusern werden nur Notfälle behandeln.
Mal sehen, wie lange Papandreou das noch durchhält. Währenddessen geht es auch in Spanien rund. In einem anderen Artikel schrieb die tagesschau am 23.02.2010 vom Aufruf zu Großdemonstrationen:
Es dürfte laut werden, heute Abend in Madrid, Barcelona, Valencia und einer Reihe anderer Städte Spaniens. Die beiden großen Gewerkschaften Comisiones Obreras und UGT haben im Vorfeld der Demonstrationen mächtig getrommelt: Die Bewältigung der Krise dürfe nicht auf Kosten der sozialen Absicherung von Arbeitern und Angestellten gehen. „Nur über unsere Leichen“, rief der Chef der Comisiones Obreras den Mitgliedern kürzlich bei einer Gewerkschaftsversammlung zu.
Wer fehlt noch? Die Italiener und die Franzosen. Letztere lassen sich nicht lange bitten, auch sie sind dabei, wie der Focus am 23.02.2010 schrieb:
Chaos in Frankreich und Griechenland
Nachdem deutsche Piloten wieder fliegen, legen französische und griechische Fluglotsen ihre Arbeit nieder. Hunderte Maschinen blieben in Paris am Boden, am Mittwoch geht in Richtung Athen gar kein Flieger.
Im Moment muss noch kein Bürger wirkliche Depressions-Sparmaßnahmen erleiden, das kommt erst noch. Trotzdem wird bereits überall gestreikt. Was wird erst passieren, wenn es richtig ernst wird?
Die Befürchtungen der Regierungen, dass aufgrund der Krise mit massiven Unruhen gerechnet werden muss, kommen nicht von ungefähr. Da unser gesamtes System weltweit absichtlich an die Wand gefahren wird, beginnt das aufständische Verhalten der Bevölkerungen natürlich nicht unerwartet. Ganz im Gegenteil, alles sieht danach aus, als würde es gemäß einem perfekten Plan ablaufen.
Solange die Menschen nur einen Einkommensverlust befürchten müssen, gehen sie noch einigermaßen friedlich auf die Straßen. Wird der finanzielle Nachteil allerdings real und verliert die Masse dazu noch ihre Arbeitsplätze, dann spitzt sich die angespannte Lage schnell zu und die Wut kocht hoch.
Was passiert dann in Folge von extrem steigender Arbeitslosigkeit? Es wird geneidet und insbesondere die jeweiligen Ausländer jeder Nation werden ins Visier genommen. Alles, was „unbekannt“ oder „zugewandert“ ist, gerät unter Beschuss. Die Fremden werden zu Außenseitern – es sei denn, es sind sehr viele vorhanden. Speziell eine Gattung von Fremdartigkeit wird dann zudem offensichtlich: Die islamische Religion.
Wie weit dieser Same – auch der ist offenbar von langer Hand geplant – bereits aufgegangen ist, sehen Sie in Holland. Am 23.02.2010 sprach die Welt von einer möglichen Zusammenarbeit der Christdemokraten mit dem als „Rechtspopulisten“ bezeichneten Geert Wilders:
Nach dem Koalitionsbruch bereiten sich die Niederlande auf vorgezogene Neuwahlen vor. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders den amtierenden Ministerpräsidenten Jan Peter Balkenende in eine weitere Amtszeit befördern könnte. Und der schließt eine Zusammenarbeit nicht aus.
Warum man Wilders „Rechtspopulismus“ unterstellt, kann man nur das Gutmensch verstehen. Wilders ist gegen die Islamisierung Europas. Derartige Aussagen sind heute noch höchst verpönt – noch. Die Medien betrachten diese politisch korrekte Rede zwar nach wie vor als unantastbar, doch diese Stiefellecker werden garantiert umschwenken, so schnell können wir gar nicht schauen.
Die weltweite Krise ist das perfekte Mittel, um den Plan der „Neuen Weltordnung“ zu vollenden. Zunächst muss die Welt in ein fatales Chaos gestürzt werden, damit dann die Menschen den ihnen gereichten Rettungsstrohhalm dankbar und freiwillig annehmen werden.
Dazu passt rein zufällig das Zitat von David Rockefeller auf der Bilderberg-Konferenz 2005 in Rottach-Egern:
Wir befinden uns am Anfang einer globalen Umwälzung. Alles, was noch fehlt, ist eine große weltweite Krise, bevor die Nationen die „Neue Weltordnung“ akzeptieren.
Neben der Zerstörung der Weltwirtschaft, erreicht bzw. verstärkt man das vollständige Chaos auch dadurch, dass man die Menschen gegeneinander aufhetzt. Was böte sich hier besser an als die These und die Antithese aufeinander anzusetzen? Dazu wurden unzählige solcher Gegensätze geschaffen:
- Kommunismus – Kapitalismus
- Islam – römisch katholische Kirche
- Arm – Reich
- Hunger – Überfluss
- Diktatur – Demokratie
- usw.
Ziel ist völliges Chaos überall auf der Welt. Die einen prügeln sich um Nahrung, z. B. mit inszenierten Bürgerkriegen in Indien und Afrika, die anderen wegen der drohenden Armut und dem zusammenbrechenden Wohlstand und wieder andere gehen aus religiösen Gründen aufeinander los.
Jede heute bekannte stabile Struktur soll ins Wanken kommen. Dafür wird alles „angezündet“, was brennen kann: Die Wirtschaft, das Finanzsystem, die Religionen, die Gewerkschaften, die Hungernden usw.
Jetzt wirds spannend. Die Lösung all dieser Probleme ist die Synthese, Ergebnis der Verschmelzung von These und Antithese. Diese Synthesen sind u. a.:
- eine Weltwirtschaft
- eine Weltregierung
- eine Weltreligion
- eine Weltwährung bzw. ein Weltfinanzsystem
- eine Weltnahrungsversorgung
Nachdem die Erde im totalen Chaos versunken ist, werden die Menschen um Hilfe schreien. Und sie werden „erhört“ werden. Ihnen wird ein Lösungspaket angeboten werden, welches längst geplant und oft verschoben wurde. Die endgültige und vollständige Versklavung aller Menschen wird damit beginnen.
Glauben Sie wirklich, dies lässt sich noch verhindern? Oder vielleicht wenigstens ein Teil davon? Wer das glaubt, ist mit Blindheit geschlagen. Uns wird kein halbfertiger Plan präsentiert, sondern wir werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Die einzige Wahl besteht für die Menschen noch darin, die Farbe ihres Schlachtbeils auszuwählen.
Setzen Sie Ihre Hoffnungen besser nicht auf „Bewusstseinssprünge“ im Jahre 2012 oder die Möglichkeit des Aussteigens oder Auswanders. Schauen Sie lieber auf die Uhr und erkennen Sie, welche Stunde es geschlagen hat. Es ist Zeit, sich zu entscheiden.

Das wirkliche Machtzentrum hat noch fast niemand gesehen. Ich meine die Spitze der Pyramide mit dem Auge von Luzifer.
Aber es gibt drei Machthauptarme:
1. Militärische Macht: Pentagon
2. Finanzielle Macht: City of London
3. Religiöse Macht: Vatikan
Aktuelle Figuren sind Obama, Queen Elisabeth / Rothschild&CO, Papst Ratzinger.
Ob jetzt Oueen Elisabeth oder Rothschild ranghöher ist, das weiss ich nicht.
Ergänzung zu 6 + 7
Es ist für mich schon recht erstaunlich, daß man diese Macht des Vatikan bis heute in der Allgemeinheit nicht erkannt hat; weil das leider so ist, möchte ich aus aktuellem Anlaß auf die sexuellen Übergriffe und gfs. auch noch zu ahndende Straftaten der Jesuiten an ihren Gymnasien in Deutschland hinweisen, die seit Jahrzehnten vertuscht worden sind – wie in anderen Ländern (bspw. Irland) auch. Diese Vertuschung geschah & geschieht durch die Hierarchie, schlichter: durch die oberen & obersten Vorgesetzten.
M.a.W. es ist ein korruptes & in sich verdorbenes System, das alles tut, um die Aufdeckung & Bestrafung seiner Schandtaten zu unterbinden. Sollte hier ein Katholik mitlesen, dann wisse er, daß ich nicht den einzelnen Katholiken verurteile, sondern das System, dem er aber leider angehört.
Der aktuelle Anlaß ist das – man höre & staune – ‚Ultimatum‘ eines dieser Oberen mit Namen Zollitsch an unsere gegenwärtige Justizministerin wg. ihrer klaren Stellungnahme.
Fortsetzung der Ergänzung 9
Das ist ein ungeheuerlicher Vorgang, der in den Medien & von politischen Repräsentanten bewußt heruntergespielt wird, wie man es gerade im DLF hören konnte. Die Kirche Roms verbittet sich also nicht nur kritische Bemerkungen von seiten der Politik, sondern sie stellt sogar Ultimaten, um eine ‚Entschuldigung‘ für die sachlich völlig korrekte Aussage unserer Justizministerin einzufordern.
Und dann muß man einmal hineinhören in die Begründung dieses Hierarchen Zollitsch: Es habe in der Geschichte der Beziehungen der Bundesrepublik zur rkK noch nie einen solchen Vorgang gegeben.
Ja, eben, das ist sehr zu bedauern. Und an diesen generellen Mißstand, an diesen schmerzhaften Mangel an Zivilcourage unter allen früheren Politikergenerationen hat sich diese Hierarchie nicht nur gewöhnt, nein, sie gebraucht ihn nun sogar als Maßstab für ihren herausfordernden Auftritt gegen die Politik des Staates, der ihr leider bis heute noch immer die Kirchensteuer eintreibt.
Die Frage nach dem Machtzentrum wird niemand, der sich dazu äußern könnte oder würde, zweifelsfrei beantworten können – so meine bescheidene Ansicht.
Wie vielschichtig, tiefgehend und mehrdimensional diese Frage letztlich ist, darauf gibt ein außerordentliches Meisterwerk Hinweise:
E.R.Carmin
Das schwarze Reich
Auch ein William Cooper und seine Radiobeiträge, insbesondere die Serie „Mystery Babylon“, gehören zu dem Aufschlussreichsten, was mir in den mittlerweile drei Jahren intensivsten Studiums der Materie begegnet ist.
Die Empfehlungen sind nicht leichtfertig gegeben und setzen einen Kenntnisstand voraus, der zumindest die sehr wertvollen Ergebnisse der Arbeiten eines Carrol Quigley und Anthony Sutton rezipiert hat.
Dies ist angesichts ihrer Beiträge bei meinen Vorrednern anzunehmen, bei dem Verfasser dieses hervorragenden Artikels selbstverständlich ebenfalls, viele kritische Geister bleiben jedoch (lange) im programmierten rechts-links Antagonismus gefangen.
Der chilenische Dichter Sergio Vesely
schreibt in dem Buch “Aller Menschen Würde” :
Weder der Krieg,
noch der internationale Rüstungshandel,
weder der Staatsterrorismus,
noch das Fernsehprogramm,
weder die Millarden der arabischen Ölpotentaten,
noch der Generalstab einer südamerikanischen Armee,
weder die russische Mafia,
noch die Pornoindustrie,
weder die Central Intelligence Agency,
noch die Glacehandschuhdiplomaten,
weder die islamische Inquisition,
noch die durchgeknallten Sektierer,
weder die Präpotenz des Weissen Mannes,
noch die Korruption der Stammesfürsten,
weder die Parteifunktionäre,
noch die Pressezensur,
weder der Rassismus,
noch die ethnischen Säuberungen,
weder der Kapitalismus,
noch der Kommunismus,
noch der Imperialismus,
noch der Neoliberalismus,
noch der Faschismus,
noch sonst irgend eines
der zahllosen Übel des 20. Jahrhunderts
hat grösseren Schaden angerichtet
als die elende Gleichgültigkeit
des kleinen Mannes auf der Strasse
Fortsetzung der Ergänzung 10
Dies Bild muß man in seiner Gesamtheit betrachten, um zu erfassen, welches Machtbewußtsein sich hier – nur noch mühsam verborgen – plötzlich offenbart, nachdem eine weltliche Politikerin (aha, Frau!) es wagt, ihren Finger – gleichwohl noch immer recht zart – auf eine eiternde Wunde dieses verdorbenen Großkirchenkörpers zu legen.
Hierarch Zollisch geht sogleich – sicher nicht ohne ‚Abstimmung‘ mit seinem Chef RAT zinger – zum Gegenangriff über und möchte zeigen, wo der Hammer hängt.
Ja, so simpel ist es, denn es geht um Machtfragen und um die starr aufrechterhaltene Unbußfertigkeit einer scheinchristlichen Großkirche.
Moderator Heinemann im DLF hat die provokante Frage gestellt, ob es vllt. einen neuen Kulturkampf geben würde (den es nach meiner Erinnerung unter Bismarck gegen ROM gegeben hat), was der FDP Kirchenmittelsmann … geflissentlich verneinte.
Schade, kann man da nur sagen. Sehr schade. Denn da wäre ja noch die Kirchensteuer …
Dieser Text bezeugt die Ohnmacht,
die Trauer und die Angst,
die eine Minderheit von mitfühlenden
und selbst denkenden Menschen
angesichts der herrschenden ‘Normalität’
einer bewusstlosen Mehrheit
zu ertragen hat.
11 und 13 gehören natürlich zusammen …
war leider nicht anders möglich
Der konfess. Ausgewogenheit wegen, an der nicht ich, aber mancher Leser interessiert sein könnte…
Sicherlich, dieser Samstagnacht-Vorfall in Hannover, den eine Landesbischöfin zu verantworten hat, die neuerdings sogar von merkwürdig bibelfernen Repräsentanten einer zurückgefallenen Großkirche zur Hauptdarstellerin (EKD Vorsitz) gewählt wurde, hat dem sehenden Auge bestätigt, daß eine Frau in leitender Stellung einer religiösen Organisation deplaziert ist.
Nur möchte das 14köpfige Gremium, das diese Wahl bestätigt hat, natürlich nicht seinen kapitalen Mißgriff eingestehen… allzu menschlich, ja, aber nicht christlich, und überläßt der in Amt und Reputation schon gescheiterten Dame nun selbst die Entscheidung, ob sie das Ämtle (mehr kann’s ab jetzt nicht mehr sein) behalten oder einem anderen überlassen möchte.
Das ist etwa so, als würde ich einem Mitarbeiter, der eine Abmahnung verdient hat, die Freiheit gewähren, sie zu akzeptieren oder eben nicht.
Tolle Zustände, oder?
Kleine Kurskorrektur… Zurück zu den z w e i Machtzentren:
Das Pentagon gehört natürlich … wozu?
Zum Militärisch-industriellen Komplex.
Und wozu gehört der? Von wo & wem wird der gesteuert?
Von der Wall Street.
Die City of London gehört natürlich … wozu?
Zur Wall Street.
Es kömmt darauf an, sich kein X für ein U vormachen zu lassen.
Die scheinbare Vielgestaltigkeit, die sich dem Auge darbietet,
führt leicht zu einer Täuschung der Wahrnehmung.
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Und dann kommen wir zur realen Macht. Abseits von der Religion, obgleich die hier durchaus eine große Rolle spielt, vllt. die größte…
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Geld ist Macht. Dem wird ja niemand widersprechen. Für Geld darf man gemäß dem englischen Sprachgebrauch auch schon mal Gold einsetzen.
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Darum abschließend die schlichte Frage: Wer hat mehr?
Wall Street oder der Vatikan?
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Das wär‘ doch wirklich ’ne Recherche wert, oder?
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