© Hartmut910 / PIXELIO

Training der Genügsamkeit – ist mehr wirklich mehr?

Kennen Sie den Spruch „Genug ist immer ein bisschen mehr, als man hat“?

Er passt perfekt auf unsere Gesellschaft. Mehr und immer mehr, Konsum um jeden Preis. Nicht Prunk und Protz, aber dennoch immer mehr und mehr von allem.

Kann das gutgehen? Macht uns das glücklich? Oder vielleicht frei? Oder gar nichts davon?

Wann sind Sie das letzte Mal umgezogen? Erinnern Sie sich noch an die Momente während dem Einpacken Ihres Haushaltes, in denen Sie dachten:

Meine Güte, was mach ich nur mit dem ganzen Zeug? Und warum hab ich das denn überhaupt alles aufgehoben?

Oder fielen Ihnen dabei Dinge in die Hände, die Sie seit Jahren – vielleicht sogar seit dem Einzug – nie mehr in Händen hielten oder gar nicht mehr wussten, dass Sie diese Dinge überhaupt noch besitzen? Was haben Sie damit gemacht? Aufgehoben, falls Sie es doch noch irgendwann einmal brauchen sollten?

Klar, kann man machen. Man kann alles aufheben. Zumindest bei einem Umzug überlegt man es sich jedoch, weil man den ganzen Kram ja auch mit umziehen und von A nach B tragen muss.

Nur ein paar Beispiele:

  • Brauchen wir wirklich so viele Stifte in der Schreibtischschublade oder tun es nicht ein paar wenige, die wirklich schreiben?
  • Sind 15 Paar Schuhe wirklich notwendig oder haben wir die meisten schon ewig nicht mehr angezogen?
  • Wann haben Sie das Abi-T-Shirt jemals getragen?
  • Was ist mit den vielen leeren Aufbewahrungsdosen im Küchenschrank?
  • Oder den alten PCs im Keller?
  • Den alten Schulbüchern und -heften, der Diplomarbeit und sonstigen Schulerinnerungen?
  • Und den kaputten Geräten, Ersatzteilen von längst Weggeworfenem und sonstigem Krimskrams?

Viele von uns werden wöchentlich mit einem Stapel von Werbeprospekten der Lebensmittel-Discounter regelrecht bombardiert. Überall werden scheinbar günstige Artikel angeboten, die man meint, brauchen zu können. Neulich fielen mir dabei „Laubkrallen“ ins Auge, große, aus Plastik hergestellte Handvergrößerer, um mehr Laub auf einmal aufheben zu können. Wer bitte braucht solch einen Mist?

Das wird für billiges Geld gekauft, für untauglich befunden und landet dann – weil es Geld gekostet hat und ja noch ganz neu ist – nicht im Müll, sondern im Keller. So etwas sollte man erst gar nicht kaufen. Am besten, man schaut sich diese Werbung überhaupt nicht an oder nur dann, wenn man dem Kauf von solchem Quatsch garantiert widerstehen kann.

Hat man diesen Konsumzwang im Griff, gilt es, die eigene Hütte diesbezüglich einmal auf den Kopf zu stellen. Am besten rechtzeitig vor dem nächten Sperrmüll. Das macht Spaß und bringt Platz und erstaunliche Entdeckungen zum Vorschein. Jetzt dürfen Sie bloß nicht schwach werden und alles wieder schön verpacken, denn beim nächsten Umzug fliegt es höchstwahrscheinlich sowieso auf den Müll.

Alle die Dinge in den alten Kartons im Keller und auf dem Dachboden, welche Sie seit Jahren nicht in den Fingern hatten, z. B. seit dem letzten Umzug, können Sie bedenkenlos wegwerfen. Denn offensichtlich werden sie nicht mehr benötigt.

Unterschätzen Sie nicht, welche befreiende Wirkung das sprichwörtliche Abwerfen von Ballast haben kann. Stellen Sie sich vor, Sie sind auf einer Rucksackreise und haben in Ihrem Rucksack tonnenweise Zeug dabei – auf alle Eventualitäten sind Sie vorbereitet. Doch jedes Mal, wenn Sie sich von einer Unterkunft verabschieden, müssen Sie den ganzen Kram wieder zusammensuchen und -packen und genau überlegen, ob Sie auch wirklich nichts vergessen haben.

Ihr Mitreisender hat nur einen kleinen Rucksack mit einer Garnitur Wechselwäsche dabei. Sie beneiden ihn schon nach wenigen Tagen, weil er weder das Problem mit dem Zusammenpacken hat, noch muss er sich Sorgen um Diebstahl machen, weil er seinen kleinen Rucksack überallhin mitnehmen kann. Sie dagegen müssen jedes Mal, wenn Sie auf eine Toilette wollen, Ihren riesigen Rucksack diebstahlsicher aufbewahren oder beaufsichtigen lassen.

Das Mitschleppen im Urlaub geschieht physisch, während Sie das in Ihrer Wohnung gelagerte Zeug nicht tatsächlich mit sich herumschleppen müssen, sondern nur im übertragenen Sinne. Unterschätzen Sie aber dennoch nicht, was es für eine Befreiung ist, wenn Sie sich von alten und überflüssigen Gegenständen trennen.

Ausmisten macht Spaß und bringt wirklich eine Erleichterung, denn jeder von uns bewahrt Dinge auf, die er nicht mehr braucht bzw. noch gar nie benutzt hat. Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie jetzt und heute wirklich brauchen.

Wir gehen auf schwere Zeiten zu, in denen es wahrscheinlich in erster Linie nicht mehr um Konsum, sondern ums Überleben gehen wird – viele halten das sicher für verrückt. Doch wer möchte dafür aktuell seine Hände ins Feuer legen? Kann das jemand garantieren? Ich denke, die Fakten sprechen für sich.

Auch im Hinblick auf schwierigere Zeiten ist das Training von Genügsamkeit nicht verkehrt. Wer jetzt schon übt, mit weniger Vielfalt oder Luxus auszukommen, dem wird es kaum etwas ausmachen, sollte ihm das zwangsverordnet werden. In Anbetracht der katastrophalen Finanzlage unseres „Staates“ müssen wir damit rechnen, dass dieser bald gehörig zulangen wird und uns sowieso das letzte Hemd rauben will.

Es ist ein guter Zeitpunkt, Ballast abzuwerfen und innerlich wie äußerlich flexibler zu werden – für einen Umzug, für eine Arbeitsplatzwechsel, vielleicht sogar für eine Flucht. Wenn Ihnen bestimmte Gegenstände zu schade zum Wegwerfen sind, dann verschenken Sie diese oder versteigern Sie sie über das Internet.

Egal wie, weg ist weg und macht Wohnung und Kopf frei für Neues. Nutzen Sie die Gelegenheit, wenn es jetzt draußen mehr und mehr ungemütlich wird und verkriechen Sie sich ein paar Stunden zum Ausmisten in die staubigen Kämmerchen Ihrer Wohnung. Das Ergebnis wird Sie garantiert positiv motivieren.

40 Kommentare zu “Training der Genügsamkeit – ist mehr wirklich mehr?

  1. Ich sag mal folgendes dazu
    Offenbarung:Gottes roadmap zum ewigen Frieden!
    Doku von Professor DR walter Veith(geheimwissen der Eingeweihten)

    wenn sich dann noch Menschen für den wahren Glauben interessieren und es verstanden haben ,was ich von mir noch nicht behaupten kann dann dürfte es einfacher sein darüber zu diskutieren(ich dachte ja über die Taufe nach etc wovon ich derzeit wieder etwas abstand genommen habe)!
    Hier der link zur meiner Meinung nach Wahren Offenbarung
    liebe Grüße us Kölle

    http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational/watch/v335009c6kgEW74#http%3A%2F%2Fwww.veoh.com%2Fbrowse%2Fwebseries%2F

  2. 30Harold Graf

    Nana, mein Verehrtester Herr Graf! Was Sie Herrn Landberger unterstellen ist absolut unchristlich, und bitte verzeichen Sie, absolut böse und menschlich zutiefst verletzend. Aus Ihren Worten klingt Angst, Unsicherheit, Selbstzweifel und eine vielzahl seelisch krankmachender Symptome hervor. Warum nehmen Sie die Einladung von Herrn Landberger zur öffnetlichen Diskussion nicht an? Wenn Sie nicht wollen oder Sie sich nicht trauen ist das nicht weiter schlimm, dann sollten Sie aber auch den Mut besitzen, ihre, mit Verlaub, feigen Anschuldigungen in Demut als nicht gerechtfertigt zu beenden. Sie, mein werter Herr Graf können nicht Mitbrüder andauernd beschuldigen und mit Schmutz bewerfen, gleichzeitig einer öffentlichen Dikussion aber aus dem Wege gehen! Das ist Feigheit in seiner höchsten „Blüte“. Sie schreiben von Jesus, Gott und und und, es ist absolut nicht verständlich das Sie jeden durch den Schmutz ziehen, welcher Ihre Ansichten aus eigener Erfahrung nicht teilt…..

  3. Sprüche 21,6: Wer Schätze sammelt mit Lügen, der wird fehlgehen und ist unter denen, die den Tod suchen.

    Dümmer gehts wohl nimmer. So einen Spruch gibts doch unter den vermeintlich klugen Weltverbesserern…..Herr Graf, Sie haben so eine riesenangst vor dem Tod, jeder Strohhalm wird da als Rettunngsanker missbraucht!

  4. Kryon
    Meine Antwort auf deine Lügen sind die gleichen wie an Landberger, siehe Kommentar 30.

    Der Tod wurde durch Jesus Christus besiegt, wie kann ich da noch Angst vor dem Tod haben.
    Wen man in geistiger Umnachtung, als ein Sklave der Lüge, schreibt, können natürlich nur Lügen über andere Personen heraus kommen.

    Roemer 6,9: und wissen, daß Christus, von den Toten auferweckt, hinfort nicht stirbt; der Tod wird hinfort nicht mehr über ihn herrschen.

    Offenbarung 21,4: und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

  5. Du bist einfach nur dumm und naiv. Nachplappern was irgendwo geschrieben steht. Die Wissenschaft lebt vom Zweifel, genausso sollte es auch in der Religion sein, aber da ist bei Dir Sendepause. Einmal ein Buch geschrieben…….es ist so und fakt…..traurige geistige „Entwicklung“ bei Dir!

  6. >Du bist einfach nur dumm und naiv.

    Du sagst und glaubst, alle sind Gott selber. Dann sagst du wieder andere sind dumm. Kannst du dich mal entscheiden, welche Lügen du nun schreiben/verbreiten willst?

    Sprüche 17,16: Was soll dem Narren Geld in der Hand, Weisheit zu kaufen, so er doch ein Narr ist?

  7. > genausso sollte es auch in der Religion sein

    „Alle Religionen sind nur glitzernde Fata Morganen auf einer Rutschbahn ins Verderben.
    Ich weise darum auf den Einzigen hin, der uns aus dieser Falle rausziehen kann, und das ist Jesus!“

    http://www.werner-gitt.de/down_deu/FACTUM_Rutschbahn.pdf

    Johannes 14,6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

  8. Das ist ja richtig l u st i g …… Jeder hat seinen Beitrag ,

    …soviel Meinungen wie es Menschen gibt..
    und w e r ordnet das und sagt die „Wahrheit“?

    W I R sind nicht die Handelnden!
    A L L E S ist Bewußtsein!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.