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Unterordnung der Jugend im Rechtsstaat – zu Deutsch Diktatur

Zwei Schülerinnen berichten über ihre unglaublichen Erfahrungen an ihrer Schule, nachdem sie sich erlaubt hatten, Fragen zu stellen und eine andere Meinung zu äußern.

Angepasste Schüler haben die besseren Noten und ein einfacheres Schülerleben – ein schöner Rechtsstaat ist das hier.

Schauen Sie sich einfach einmal diesen 16 Minuten dauernden Vortrag der beiden jungen Mädchen, Anna und Melissa an. Es ist schlichtweg erschreckend.

Zum einen wurden die beiden gezwungen, sich an das System und das zugehörige „Denken“ anzupassen, d.h. ihre Fragen und Anmerkungen zu bestimmten Themen zu unterlassen. Sie sollten – wie ihre Klassenkameraden auch – stillschweigend die Lügen des Schulstoffs über sich ergehen lassen. Zum anderen wurden sie schließlich medikamentös zum Schweigen gebracht – Stichwort Ritalin.

Wenn man sich unsere heutige Jugend genauer betrachtet, dann muss man angesichts der unglaublichen Zwangsverblödung der Kinder direkt schon die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Was können die Burschen und Mädels denn noch von Haus aus? Viele von ihnen, insbesondere Schüler von Hauptschulen, können sich noch nicht einmal mehr richtig ausdrücken, beherrschen unsere Sprache nicht – ihnen fehlt vor lauter „ey, jouh Män, voll krass…“ das simpelste Grundvokabular.

Was wird an unseren Schulen denn heute gelehrt? Nicht mehr echtes Wissen, sondern nur noch Methodik. Das bedeutet, die Kinder lernen immer weniger konkrete Dinge, sondern nur noch Methoden, wie sie sich Wissen selbst aneignen können – bzw. könnten, denn sie müssen es danach auch noch tun. Dies teilte mir vor Kurzem eine Lehrerin im persönlichen Gespräch mit und gab dabei auch zum Ausdruck, dass sie diese Lehrplanvorschrift weder versteht noch für sinnvoll erachtet – aber leider gezwungen ist, sie umzusetzen.

Es ist ja nicht gerade so, dass die Jugendlichen heute mental besonders beansprucht werden, sondern deren Alltag besteht im Großen und Ganzen aus Fernsehen und Computerspielen – das Abtauchen und Leben in eine andere Scheinwelt. Denn in vielen Familien herrscht dieselbe Leere wie im Hirn der Jugendlichen. Beide Eltern – sofern die Familien überhaupt noch aus zwei Elternteilen bestehen – müssen häufig ganztags arbeiten und haben schon deswegen keine Zeit und auch gar keine Lust mehr, sich um ihre Zöglinge zu kümmern.

Vielleicht ist diese Darstellung etwas überspitzt, doch die löblichen Ausnahmen stellen auf jeden Fall nur eine Minderheit mit klarem Trend in negative Richtung dar. Die Masse ist genau so wie beschrieben: Dumm und unfähig – sie merkt es nicht mal mehr, wie dumm sie wirklich ist. Eigentlich genau richtig, um als Wahlvolk zur Schlachtbank geführt zu werden.

Von daher ist es wirklich bemerkenswert, was die beiden jungen Damen auf sich genommen und durchgemacht haben. Ob es ihnen zum Vorteil nützt im System? Sicherlich weniger, doch ihre Würde haben sie behalten und diese ist mehr wert, als sich wissentlich unterordnen zu lassen und in dieser Lehr-Diktatur elendig zu Grunde zu gehen.

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29 Kommentare zu “Unterordnung der Jugend im Rechtsstaat – zu Deutsch Diktatur

  1. Selbständiges Denken und kritisches Hinterfragen wird in keiner Schule gelehrt. Schulen sind Zuchtanstalten. Sie sind dem System ebenso unterworfen, wie jede andere Institution. Abgesehen davon braucht es kein Ritalin, um lebensbejahende Menschen in Lebende Tote zu transformieren. Es reicht schon eine kleine Dosis „Brainfuck“ (Fernsehen, Radio, Zeitung, Internet) und alle sind satt.

    Das System kann man nicht ändern. Es muß abgeschafft werden. Sonst wird es noch mehr Opfer „produzieren“. Am Ende gewinnen immer nur die Gl(R)eichen. STOP IT!

  2. „…unüberprüfte Infrmationen aus dem Internet, oder aus den Büchern, die, wie gesagt, überprüft sind…“

    Eine Achtklässlerin sollte mittlerweile wissen, dass in Schulbücher nur die Informationen hineinkommen, die durch wissenschaftliche Studien überprüft worden sind.

    „…und diese Informationen auch nicht angezweifelt werden dürfen.“

    Dürfen sie wohl. Argumentativ und wissenshaftlich.

    „Damals habe ich darauf hingewiesen, dass es keine Viren gibt.“

    Hmm, und diese Information hält das Mädchen wohl für überprüft? Wenn nicht, warum verbreitet sie sie denn?

    „…wir haben keine demokratischen Strukturen…“

    Wer sagt, dass die Wissenschaft eine demokratische Struktur ist? Wenn die Mehrheit meint, dass 2+2=5 ist, wird die Behauptung dadurch nicht wahrer.

    Usw. Fazit: Nett anzuhörendes Jammern.

  3. Die heutige Jugend tut mir total leid. Alle guten Regungen und Ideen von Ihnen werden abgetötet, aber es wird bestimmt nicht immer so weitergehen!

  4. @Loidl:

    Für die Jugendlichen, die wirklich gute Regungen und Ideen haben, und die bereit sind, daran zu arbeiten, gibt es „Jugend Forscht“ und ähnliche. Aber die Idee von den beiden Mädchen von der Nichtexistenz der Viren ist doch nicht mal neu.

  5. Jugend forscht? Dass ich nicht lache… :-) !!!
    Dort habe ich auch ‚mal ein riskantes Thema vorgestellt: „Waldsterben durch Fleischkonsum“. Wie sie sich alle an meinem Präsentationsstand vorbeigeschlängelt haben… Hu! Hilfe! Systemkritisch! Nichts wie weg!!!

    Jaja. Dat war schon lustig ;-)

    „Kopf hoch“ an die beiden Mädels! Als ich in der 11. Klasse einen Vortrag über „Übergangsformen“ (Evolution/Kreation) im Biounterricht gehalten habe, hatte ich als Quellenangabe einen Stapel Fachbücher mitgebracht, die das Gegenteil von dem enthielten, was unser Lehrbuch präsentierte. Als ich dann auch noch Darwinzitate vorlesen ließ, in denen er seinen Ärger über MISSING links zum Ausdruck brachte, guckte so mancher leicht verwirrt. Als Einschätzung sagte einer ganz ratlos: „Na, wenn das so in den Büchern steht…“ Meine Lehrerin hat sich königlich amüsiert. Sie war noch vom alten Schlag & mit unserem Lehrbuch auch nicht zufrieden.

  6. Absolut nachvollziehbar, das habe ich während meiner Schulzeit auch erlebt (Abi 1996). Vor allem im Geschichtsunterricht durfte man nichts infragestellen, auch wenn man auf altbekannte Fälschungen hingewiesen hat. Naja, irgendwann habe ich mich dann zurückgehalten und mir meinen Teil einfach gedacht. Verbiegen konnte mich keiner.

    Noch aus Lehrersicht: Ich hatte einen guten Freund, der dann anfing, Lehramt zu studieren (ist heute tatsächlich Lehrer). Er hat mir mal erzählt, daß man im Referendariat nicht schreiben darf, was man denkt, dann fällt man durch. Kritische Fragen oder Äußerungen sind unerwünscht. Schließlich hat er mir die Freundschaft gekündigt, nur weil ich „konservativ“ sei und es seiner Karriere schaden würde, wenn es rauskäme, daß er einen „solchen“ Freund hat.

    Sch… Pseudo-Demokratie (=Fremdherrschaft)!

  7. ihr seit richtig klase. aus erster hand erfahre ich hier, was wirklich abgeht. so ist es und nicht anders. es erinnert mich etwas an ddr-zeiten, da war es ähnlich. nur wurden psychopharmaka nicht so einfach verschrieben. macht weiter so und geht nicht in die angst, weil dann seit ihr manipulierbar. ihr werdet, so wie ich auch immer wieder bei der masse der leute anecken. ihr dürft denen aber nicht böse sein, weil sie haben ein defizit an informationen. gerade lehrer glauben das aber nicht, weil sie viel wissen haben. leider nur von dem falschen.

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