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Science-Fiction-Kino als Vorausschau der nächsten Jahre?

Die Macher von Matrix, die Brüder Laurence und Andrew Wachowski, haben 2006 in unsere Kinos einen neuen Film gebracht, der im London der nahen Zukunft spielt.

V wie Vendetta“ erinnert zwar etwas an „1984“, aber er erinnert noch viel mehr an die jetzigen „Schäubles“ der Welt mit all ihren laufenden Plänen.

Ein faschistischer Überwachungsstaat beherrscht London bzw. die Welt. Die Andeutungen auf unsere Gegenwart und viele der sich bereits heute abzeichnenden Maßnahmen sind unübersehbar.

Die Inhaltsbeschreibung von der offiziellen Website:

V wie Vendetta spielt in einem totalitär regierten Großbritannien der Zukunft: Ein nur als „V“ bekannter Maskierter rettet der sympathischen jungen Evey (NATALIE PORTMAN) das Leben. Mit entwaffnendem Charisma, unüberwindlicher Kampfkunst und klugen Täuschungsmanövern zettelt V eine Revolution an: Er fordert seine Mitbürger auf, der Tyrannei und Unterdrückung den Kampf anzusagen.

Als Evey Vs Geheimnis auf die Spur kommt, entdeckt sie auch die Wahrheit ihrer eigenen Vergangenheit. Was sie nie für möglich gehalten hätte: Evey wird in der entscheidenden Phase seines Plans sogar Vs Mitstreiterin: In einem von Grausamkeit und Korruption geknebelten Land kämpfen sie gemeinsam für Freiheit und Gerechtigkeit.

An vielen Stellen im Film – seien es Sprüche auf den Plaketen an den Hauswänden oder Sätze in den „Nachrichten“ im Propaganda-Fernsehen „BTN“ oder in den Dialogen – erkennen wir unsere heutige Realität. Begriffe wie Vogelgrippe oder die Ansage vor der Ausgangssperre „zu ihrer eigenen Sicherheit“ sind wirklich sehr eindeutig zu verstehen.

Wie im Film „Free Rainer“ ist die Botschaft des Drehbuchs unverkennbar. Die Frage ist, wer hört diese Botschaft heraus? Der normale schlafende Schafskopf im Lande oder nur die „Verschwörungseier“, die sowieso keinen klaren Gedanken mehr fassen können?

Es ist schlussendlich auch egal. Neben offensiver Webaufklärung von inzwischen unzähligen Amateuren – wie auch Wahrheiten.org – gibt es eben auch die Aufklärung über das wichtigste Propaganda-Medium: Fernsehen und Kino. Prima, dass diese Schiene ebenfalls besetzt wird.

Ich finde das hervorragend. Auf diese Weise gelingt es, immer wieder einzelne Menschen aufzuwecken, die in ihrem Umfeld keine „Verschwörungstheoretiker“ haben, welche das normalerweise übernehmen würden. In Summe ergibt das eine hervorragende Aktivistengruppe, die weder zentral organisiert ist noch sich überhaupt gegenseitig kennt. Damit ist zwar keine groß angelegte Steuerung möglich, aber eben auch keine Unterwanderung. Das Aufklärungssystem bleibt so weitgehend unverletzbar.

Eine weitere, sehr offensichtliche Anspielung im Film ist der der Name des Kanzlers „Adam Sutler“ – gesprochen „Sattler“. Er erinnert stark an den Namen des Diktators im 3. Reich und das ist natürlich kein Zufall. Die dunkle Runde, in welcher Sutler sich regelmäßig bespricht, besteht aus den zentralen Personen, welche im System die Fäden ziehen und es im Detail steuern.

In dieser Runde sind zwar alle obrigkeitshörig, doch immerhin einer der Herren bekommt im Verlaufe des Films Zweifel, ob die Regierung nicht zu viel mehr in der Lage wäre, als sie zugibt. Das zeigt, dass in so einem totalitären System niemals alle Leitenden in alle Themen eingeweiht sein dürfen. Und sicherlich ist das auch in unserer Realität ähnlich.

Denn wie sonst kommen die unzähligen Theorien darüber zustande, wer nun wirklich heute in unserer Welt die Fäden in der Hand hält. Sind es die Bilderberger, der Club of Rome, der CFR, die Rothschilds, das englische Königshaus usw.? Wir wissen es nicht. Vermutlich wissen es selbst in diesen obersten Kreisen nur ganz wenige, wenn überhaupt.

Besonders interessant ist, dass im Film dieser fiktive Staat als Basis eine Staatsreligion hat mit einem Doppelkreuz als Symbol. Wie kamen die Wachowski-Brüder auf diese Idee? Einfach so oder kennen die beiden etwa Walter Veith bzw. ähnliche Leute mit Plan?

Man kann sich sowieso fragen, wie solche Leute zu diesen Informationen gelangen. Schon Matrix hatte so tiefgründige Hintergrundgedanken eingebaut, dass man sich fragen muss, ob das noch mit rechten Dingen zugeht.

Doch es scheint den Machern wohl wirklich um Aufklärung zu gehen. Das Motto auf der offziellen Website von „V wie Vendetta“ lautet:

Das Volk sollte sich nicht vor der Regierung fürchten. Die Regierung sollte sich vor ihrem Volk fürchten.

Ob sich eine Regierung wirklich vor dem Volk „fürchten“ sollte ist noch die Frage. Sie sollte es jedoch nicht nur „repräsentieren“, wie wir es in der BRD kennen, sondern das Volk sollte unmittelbaren Einfluss auf alles haben, was es betrifft. Fürchten müssen sich nur dann die Volksvertreter, wenn sie Mist gebaut haben. Dann ist Furcht angebracht, denn in einem Rechtsstaat würde jegliches Vergehen geahndet werden. Wohlgemerkt „würde“, denn die BRD ist hiervon ausgenommen.

Zum Schluss sei noch angemerkt, dass der Film ein Happy End hat – nicht ganz explizit allerdings. Zumindest könnte er eines haben, weil der Weg zum Guten durch eine größere Zerstörung frei gemacht wird. Gemeint ist das wahrscheinlich als Aufforderung an uns, nicht tatenlos rumzuhängen, sondern aufzuwachen, uns zusammenzuschließen, aufzustehen und dem Neuanfang entgegen zu gehen.

„V wie Vendetta“ ist zeitweise zwar etwas „blutig“, aber trotzdem für alle Aufgeklärten einen Popcorn-Abend wert. Durch die offensive Thematik eignet sich der Film auch gut, ihn mit „Schafen“ zusammen anzuschauen und danach ins Gespräch zu kommen. Ich wünsche angenehme Unterhaltung und Aufklärung. An die Arbeit.

44 Kommentare zu “Science-Fiction-Kino als Vorausschau der nächsten Jahre?

  1. ganz einfach

    Die zehn Gebote kennen wir ja alle(durch menschliche Überlieferung!!!).
    also ist alles andere in der Bibel obsolet?
    einfach nur „Satzungen von Menschen“

  2. Wer die Beziehungen zwischen Realität und V-wie Vendetta nicht erkennt…..der liest Bildzeitung ^^

    DER FILM ZEIGT ES EINEM DIREKT INS GESICHT

  3. Was hat denn der Film mit Faschismus oder Hitler zutun?

    (Zitat aus Wiki über den Film….
    Angst vor dem faschistischen Regime, Angst vor der Zukunft, Angst vor dem Leben… (…) Die daraus resultierende sehr dunkle Zukunft ist vielschichtig und zeigt die Ergebnisse der verschiedenen Probleme, wie zum Beispiel Überwachungsstaat, Krieg, biologische Waffen und Faschismus, mit denen wir uns aktuell auseinandersetzen müssen)

    Wir leben in einer Demokratie, aber trotzdem haben wir Überwachungsstaat, Krieg, biologische Waffen, Abgeblicher Terrorismus, Freiheitsbeschneidung, Medienkontrolle, Indexlisten usw.

    Ähmm hallo?!? Ihr alle seit bereits ein Teil von dem was im Film gezeigt wird und das auch ohne Hitler und co.

    Das beste Beispiel, der Fingerabdruck der auf den Perso soll warum!??!? Oder wie jetzt erst die Debatte über die Internet Zensur wieso?!? Die dummen Menschen die den Film geguckt haben und meinen, naja passiert nie sollten sich umgucken, weil es schon längst geschied!

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