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Lehren Sie Ihre Angst das Fürchten, denn sie ist ein schlechter Ratgeber

Die meisten Menschen bewegen sich rein angstgesteuert.

Doch Angst ist ein schlechter Ratgeber und dennoch ist er wohl mit der häufigste. Gerade Dinge, die wir nicht verstehen, machen uns Angst. Ganz besonders dann, wenn sie scheinbar böse für uns sind.

In vielen Fällen machen sich unsere Mitmenschen, Unternehmen, Konzerne und auch Regierungen unsere Angst zu Nutze in Form von Geld und Unterwerfung.

Dabei müssen wir vor vielen Dingen keine Angst haben. Denn vieles ist in Wahrheit ganz anders, als uns weisgemacht wird.

Nahezu jeder von uns ist in irgendeinem Bereich ängstlich oder panisch:

  • Krankheiten
  • Unglücke
  • Krieg
  • Arbeitslosigkeit
  • Kriminalität
  • Gewalt
  • Überwachung
  • Terror
  • Religion

Gehen wir anhand von ein paar Beispielen mal ins Detail:

  • Kennen Sie Menschen, die aus Angst vor Krebs bestimmte Ernährungsgewohnheiten geändert haben? Acrylamid soll sehr stark krebserregend sein – Schluss mit Grillen, Anbraten, Pommes, Chips und Lebkuchen.
  • Früher hieß es, Eier sollen den Cholesterinspiegel stark steigen lassen – heute sagt man, Eier hätten damit gar nichts zu tun, ganz im Gegenteil. Und hunderttausende von arglosen Bürgern essen jahrzehntelang wenig oder gar keine Eier – und dann doch wieder. Zumindest die, welche die neuen „Erkenntnisse“ glauben.
  • Probiotische Joghurts sind viel gesünder als normale Kulturen – das weiß man. Woher eigentlich?
  • Wie ist das am Flughafen oder bei Konzerten und Fußballspielen? Sie werden mit einer demütigenden Durchsuchung und Durchleuchtung wie ein potenzieller Terrorist behandelt.
  • Sie fahren Auto, heizen Ihre Wohnung? Was tun Sie nur, Sie zerstören mit dem CO2 unser Klima!
  • Die Überwachung Ihrer Wohnung wird – trotz im Grundgesetz verankerter Unverletzbarkeit (Artikel 13 Absatz 1) selbiger – mal eben ausgehebelt. Sie könnten ja religiöser Fanatiker sein.
  • Was erzählt der Onkologe seinem Patienten, der sich vor der Chemotherapie fürchtet? Das sei seine einzige Chance, zu überleben.

Es gibt unzählige Beispiele, wie man uns in Angst und Schrecken versetzen will. Und die Masse der Menschen lässt sich auch genau damit steuern.

Warum aber wird das gemacht? Warum werden wir in so vielen Dingen in Angst versetzt? Haben die anderen Menschen einfach nur Spaß daran?

Die Antwort ist ganz einfach: Entweder wir sollen durch Angst gefügig gemacht werden und Dinge tun, die wir sonst nicht freiwillig tun würden – schlicht politisch motiviert. Oder aber – der eindeutig wichtigere Punkt: Man nimmt uns bei lebendigem Leibe und meist auch noch auf „freiwilliger“ Basis aus, man holt sich unser Geld. Die Angst als Taschendieb.

Machen Sie einmal ein kleines Experiment: Denken Sie an den gestrigen Tag. Überlegen Sie, welche Dinge Sie gegessen, gekauft und getan haben. Über was haben Sie gesprochen und welche Themen haben Sie dabei – ohne sie wirklich im Detail zu verstehen – blind als Ihre Meinung bzw. Ihr Wissen verteidigt? Und vor welchen konkreten Dingen hatten Sie gestern zu irgendeinem Zeitpunkt Angst?

Schreiben Sie diese Punkte mit ganz wenigen Stichworten, formuliert als Ihre persönlichen Wissensthemen, auf. Also beispielsweise, warum haben Sie genau dieses und nicht jenes Produkt gekauft bzw. verwendet oder warum haben Sie Ihre Lieblingspartei vor Ihrer Nachbarin verteidigt? Oder aus welchem Grund lassen Sie Ihr Auto nicht warmlaufen beim Eiskratzen? Warum hatten Sie Angst, dass der erkältete Freund Sie anstecken könnte?

Gruppieren Sie nun in einem zweiten Schritt die Themen nach folgenden drei Kategorien:

  1. Von welchen Themenpunkten wissen Sie 100% aus eigenem Wissen, dass diese stimmen und sie diese jederzeit selbst nachvollziehen und prüfen können?
  2. Bei welchen Punkten glauben Sie, diese zu verstehen und zu wissen, dass sie richtig sind? Beispielsweise, weil es alle so tun, weil es immer so gesagt wird oder weil es schon immer so war.
  3. Welche Punkte sind für Sie persönlich offensichtlich ungeprüft und nicht unbedingt richtig?

Prüfen Sie Ihre Punkte von Kategorie 1 jetzt nochmals genau dahingehend, ob Sie wirklich wissen, was dahintersteckt. Wenn Sie das Wissen nur aus dem Fernsehen oder aus Zeitschriften haben – man weiß ja, dass… – dann muss der Punkt zu Kategorie 2 verschoben werden. Auch Punkte wie Ansteckung bei Krankheiten oder die Unabhängigkeit unseres Rechtssystems sollten Sie nur dann in der 1. Kategorie belassen, wenn Sie dies tatsächlich einem Unkundigen und bis ins Detail nachfragenden Mitmenschen ausführlichst beweisen könnten.

„Huch, Kategorie 2 hat ja ganz schön viele Einträge!“ Merken Sie, wie wenig Sie eigentlich wirklich wissen und wieviel Sie „glauben“? Das fällt uns normalerweise überhaupt nicht auf, denn wer fragt schon groß nach bei den „bekannten Dingen“. Dinge, die uns tagtäglich vorgekaut und präsentiert werden, sind irgendwann in unser Selbstverständnis übergewandert – einfach so, ungeprüft. Wir glauben zu wissen.

Wenn Ihnen hier nun bewusst wird, wie wenig Sie wirklich selbst wissen, weil Sie es selbst gar nie geprüft haben, dann haben Sie den ersten Schritt geschafft, um der Angst Schritt für Schritt zu entkommen.

„Ich kann doch nicht alles selbst prüfen, was ich höre, lese und sehe?“ Richtig, alles können Sie nicht selbst prüfen, allein zeitlich wird das schon zum Problem – vom Fachlichen ganz abgesehen. Es geht jedoch gar nicht darum, dass Sie zum wissenschaftlichen Bürger werden, sondern es geht darum, dass man Ihnen nicht mehr jeden Tag neue Bären aufbinden kann, die Sie schön blind glauben.

Seien Sie kritisch. Egal wer Ihnen irgendetwas verkaufen oder Ihnen in irgendeiner Art und Weise Angst einflößen will – fragen Sie unbedingt nach, wenn Sie nicht 100% sicher sind, dass Sie dazu eigenes prüfbares Wissen haben. Es ist Ihr gutes Recht. Kann Ihr Gegenüber bereits ganz simple Fragen nicht zufriedenstellend beantworten, bleiben Sie skeptisch und legen Sie diese Information im Kopf unbedingt in Kategorie 3 ab.

Die Kategorie 2 müsste eigentlich ganz verschwinden – zumindest in Bezug auf alle Angst-Themen. Sofern Sie vor etwas Angst haben, was in dieser Kategorie bei Ihnen hängt, dann versuchen Sie es in 1 oder 3 zu verschieben. Aber hören Sie auf, blind Angst davor zu haben. Viele Dinge lösen sich wahrhaftig in Luft auf, wenn Sie genauer nachschauen – z. B. im wahrsten Sinne bei CO2.

Angst lässt sich grundsätzlich nie ganz vermeiden und eliminieren. Selbst ein Diktator hat immer Angst davor, gestürzt zu werden. Aber die Angst vor den Dingen, vor denen wir ohne eigenes Wissen Angst haben, lässt sich auf jeden Fall reduzieren.

Identifizieren Sie die größten Brocken Ihrer eigenen Angst. Die häufigsten Oberbegriffe sind sicherlich Krankheiten, Ihre Existenzgrundlage und die Themen der Massenmedien. Zu den Krankheiten empfehle ich, Ihren Körper und die Naturgesetze verstehen zu lernen. Ihre Existenzgrundlage verbessert sich durch größere Gemeinschaften wie z. B. Großfamilien statt Singlehaushalten. Und die Themen der Massenmedien würde ich grundsätzlich komplett meiden: Raus mit der Glotze. Sie verpassen nichts, wirklich.

Die folgende Aussage aus Johannes 16, 33 hilft Ihnen möglicherweise ebenfalls:

In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

Seien Sie sich außerdem einer ganz wichtigen Sache bewusst: Diejenigen, welche uns die größte Angst einjagen wollen, sind gerade dabei, sich selbst zu zerstören bzw. durch ihre eigenen Lügen in den Abgrund gerissen zu werden. Damit wird ein Großteil der „Standard“-Ängste nach einer gewissen Zeit des Umbruchs verschwunden sein.

Kritische Menschen sind vielleicht etwas unbequemer, aber sie sind bestimmt glaubwürdiger als die große Masse. Werden Sie unbequem und jagen Sie Ihre Angst dorthin, wo der Pfeffer wächst –  die armen Inder.

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10 Kommentare zu “Lehren Sie Ihre Angst das Fürchten, denn sie ist ein schlechter Ratgeber

  1. Angst???

    Also ich denke die meisten Maenner sind eher „schwanzgesteuert“ als Angsthasen.

    So ein bisschen degeneriert sind die Deutschen natuerlich aber im Vergleich zu den Amis stehen sie immer noch gut da.

    Allerdings ist es wahr, das man dem Deutschen in diesen Tagen gefahrlos in den Hintern treten kann (die Bundesregierung macht es vor) aber der Trottel bleibt stumm.

    Die Regierung nimmt immer weiter Schulden auf die der deutsche Trottel dann spaeter in Form von Inflation, Steuern, Vermoegensverlust bezahlen muss.

    Aber der deutsche Trottel bleibt stumm.

    Darum ist der deutsche Trottel womit ich den deutschen Durchschnittsbuerger meine selbst schuld an seiner Lage.

    Freundliche Gruesse aus Fernost an die dagebliebenen!

    David

  2. Super David… Du feige Ratte hast Dich lieber verpisst, anstatt für Dein Land und Recht zu kämpfen. Und nun hast Du auch noch die Frechheit uns hiergebliebenen niederzumachen ?

  3. @Dagebliebener
    Kämpfen?

    Wie kämpfst du besser, als David?
    Welche Form des Kampfes bevorzugst du?

    Die Durchschnittsdeutschen sind Voll gefressen und lesen Blödzeitung, haben einen Fernseher, wollen von nichts wissen.
    Oder sehe ich das falsch?

  4. Völlig richtig:
    Für das deutsche Präkariat (nicht abwertend gemeint)
    1. Blödzeitung
    2. Titten
    3. Angst
    Für deutsche Pseudo-Intellektuelle (nicht aufwertend gemeint)
    1. Spiegel
    2. Lifestyle
    3. Besorgnis
    Für den Rest dazwischen (entsprechend deutschem TV)
    1. Anwälte
    2. Köche
    3. Ärzte

  5. Noch ein Beispiel im Detail:
    früher glaubten wir, daß unsere gewählten Volksvertreter das Volk vertreten!
    Dann haben wir beobachtet,daß Zitronenfalter KEINE Zitronen falten!

    Jetzt ist die nächste Gelegenheit: Hessen und Koch !

    Wetten, daß nicht !
    mfg zadgo

  6. @zdago
    Jeder Hesse der Wählen geht ist selber schuld.
    Insgesamt ist ein Systemwechsel angesagt.
    Ob Koch oder die roten Blutsauger ist doch egal.
    Koch, Ypsilon und Doofgümpel sind doch so etwas wie Schauspieler, dumme Schauspieler.
    Für mich sind Wahlen so etwas wie Zitronenfalter.

  7. „Früher glaubten wir, daß unsere gewählten Volksvertreter das Volk vertreten!
    Dann haben wir beobachtet,daß Zitronenfalter KEINE Zitronen falten! “

    Der ist gut!

    Hätten wir eine Wahl würde ich sogar wählen gehen, was ich noch nie gemacht habe. Aber man kann ja auch anders wählen. Menschlichkeit, Herzlichkeit, Freiheit, Achtung, Hilfsbereitschaft, Umsichtigkeit, Freude, Liebe ……

  8. und man kann noch etwas wählen.

    sich seine unabhängige, selbstgemachte, interessenwahrende, … meinung zu bilden und sein hirn auch mal zum denken zu nutzen, anstatt es mit vorgekautem massenmüll zu füttern.

  9. 3 Dagebliebener
    Super David… Du feige Ratte hast Dich lieber verpisst, anstatt für Dein Land und Recht zu kämpfen.

    Liebe Deutsche,

    da sieht man den typisch deutschen Spiessbürger!
    Vulgärsprache, nichts im Kopp!

    Also „mein“ Land ist das nicht und „mein Recht“ auch nicht.

    Der bessere wird siegen in Deutschland.

    Ich respektiere die Macht derer welche die Welt regieren. Da die Deutschen insgesamt zu naiv sind, werden sie halt von anderen regiert.
    Diese haben beschlossen den Deutschen eine Lektion zu erteilen. Demokratie ist ein Witz aber jetzt glauben doch tatsächlich einige Menschen in Deutschland das alle Menschen gleich sind.

    Das geht nicht und muss von den Mächtigen korrigiert werden.
    Am einfachsten ist, die Menschen arm zu machen und ihnen zu zeigen wer der „Herr“ und Meister ist.

    Das erleben wir jetzt durch die Finanzkrise. Alle werden einen Bailout bekommen in Europa, danach sind alle pleite aber die Macht geht von Brüssel aus und es gibt eine Währungsreform wo die grosse Masse verarmt. Natürlich sind die Personen in Brüssel nur Handlanger wie auch die deutschen Politiker.

    Danach werden die Leute erkennen wer wirklich die Macht hat.
    Solche frechen Leute wie die Nummer 3 sind dann ganz, ganz klein.

    Weglaufen ist gleich Feigheit? Nein sondern ein genialer Schachzug.
    Was sagen die Chinesen dazu?
    Ich persönlich halte mich da an die 36 Strategeme?
    http://de.wikipedia.org/wiki/36_Strategeme

    Für die aber welche die Realität erkennen, wird es bessere Zeiten geben.
    JEDER kann etwas ändern.

    Freundliche Grüße aus Phnom Penh, Kambodscha
    David

    email:
    rausausdeutschland(ad)gmail.com

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