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Frontalangriff aufs Gehirn oder wie man Studiengebühren sparen kann

Der durschnittliche Fernsehkonsum unserer Kinder beträgt heute in der BRD über 5 Stunden pro Tag. Lediglich Schlafen tun Kinder noch länger mit 7 bis 8 Stunden, Schule kommt jedoch erst auf Platz drei!

Welche langfristigen Auswirkungen das auf unsere Gesellschaft hat, kann man nur erahnen. Manfred Spitzer erklärt Ihnen genauer, was wir unseren Kindern und im Endeffekt auch uns damit antun.

Wenn selbst Zweijährige in den USA über 2 Stunden täglich fernsehen, ein eigener Säuglings-Kanal geplant ist und Gewalt über 80% des Programmangebots ausmacht und dann noch behauptet wird, das wäre alles völlig harmlos, dann gute Nacht nächste Generation.

Wie lange lassen Sie Ihre Kinder fernsehen? Seit welchem Alter dürfen diese wie lange täglich schauen? Ganz abgesehen vom Programminhalt reduzieren Sie damit linear die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr heute fünfjähriges Kind später ein Studium absolviert, von über 40% auf 10% herunter bei einem täglichen Fernsehkonsum von 3 Stunden.

Dieses Ergebnis demonstriert Manfred Spitzer in seinem Vortrag auf Basis einer Studie, die über 30 Jahre lang  1.000 Kinder in regelmäßigen Abständen beobachten ließ.

Dabei geht es gar nicht in erster Linie um die katastrophalen Inhalte des Fernsehprogramms, sondern um die Tatsache, dass gerade Kinder durch das viele Fernsehen verpassen, Ihr Gehirn kindgerecht zu trainieren und zu entwickeln.

Nehmen Sie sich die knapp 90 Minuten Zeit und schauen Sie zusammen mit Ihrem Partner das Video. Einleuchtender kann man die Gefahren des Fernsehens nicht erläutern, insbesondere für die ganz Kleinen. Wenn Sie anschließend die Kiste gleich zum Sperrmüll stellen, dann wäre das nicht verwunderlich.

Wer aufmerksam zuhört wird feststellen, dass das Prinzip des „Lernens“ auch für Erwachsene gilt. Je mehr geschaut wird, desto unkritischer sind die Menschen, TV macht einfach total bescheuert.

2 Kommentare zu “Frontalangriff aufs Gehirn oder wie man Studiengebühren sparen kann

  1. manfred spitzer hat da schon einiges klar dargestellt-
    wo bleiben die vernünftigen politiker, die dieses wissen auch in die gesellschaft „tragen“? und maßnahmen umsetzen, die es eltern und bildungsträgern ermöglichen, das auch zu beherzigen….

    lg Heidi

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