© Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Grenzenloser Gruppenzwang: Bloß nicht auffallen

Kinder bekommen Ja, aber bitte nicht zum Preis der eigenen Karriere. Immer mehr Menschen, insbesondere Frauen, vertreten diese Einstellung, sehr zum Leidwesen unserer Kleinsten.

Beruf und Familie sind nach herrschender Meinung der Gutmenschenfraktion durch Kindertagesstätten und Ganztagsbetreuung, Eltern- und Betreuungsgeld ganz leicht unter einen Hut zu bekommen. Erziehung ist schließlich Aufgabe des Staates. Wer sich gegen dieses neue Dogma wehrt, wird sofort ausgegrenzt. Die Macht und der Zwang der Gruppe sind brutal und die Folgen werden auf dem Rücken unserer Kinder ausgetragen.

Sie ist wieder da, Deutschlands Familienministerin ohne Kinder kehrte am 14.09.2011 zurück an ihre Position im Ressort für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Jetzt passt sie immerhin ein bisschen besser auf diesen Posten, denn sie ist seit Ende Juni stolze Mutter von Lotte Marie Schröder.

Zehn Wochen Babypause sind offenbar genug. Jetzt heißt es wieder, nach der Pfeife Angela Merkel – Pardon, nach der Pfeife von Angela Merkel zu tanzen. Um das Baby kann sich während der 60-Stunden-Woche der Ministerin irgendjemand anderes kümmern, als Mutter besteht diese Verpflichtung heute so ja nicht mehr.

Ein gutes Vorbild für die neue Norm der selbstbewussten und gleichgestellten Frau liefert Kristina Schröder hier ab, denn der Trend weg von Wiege, Herd und aufopferungsvoller Kindererziehung hält unvermindert an. Zumindest in der kranken Agenda der Frauenemanzipatoren.

Dabei hätte Schröder keine Not, wenn sie sich wirklich um ihre Tochter kümmern wollte, weil Ihr Mann Ole Schröder als parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern schon genug Brötchen für die ganze Familie nach Hause bringt. Aber die Pflicht und das wichtige Amt rufen offenbar lauter als Lotte Marie schreien kann.

Mit dieser Kritik rechnete Frau Schröder offenbar, denn sie sagte am 15.09.2011 in der Zeit:

„Wie man es macht, kann man es ja eigentlich nur falsch machen“, sagt Schröder. „Ganz bestimmt“ werde ihr von manchen die schnelle Rückkehr in den Job vorgeworfen. Aber damit, meint Lottes Mutter, könne sie leben.

In Wirklichkeit steckt hinter ihrer schnellen Rückkehr mit allergrößter Wahrscheinlichkeit wohl nur eines: Angst um ihren Posten. Damit ist sie freilich nicht allein, denn wie am 12.09.2011 der Stern berichtete, fürchten sich auch andere Frauen in der Politik vor einem derartigen Machtverlust:

Offen zum Thema geäußert hatte sich SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles – seit Januar Mutter einer Tochter: Sie gab vor ihrer Babypause zu, dass sie um ihren Posten fürchte. Nach der schnellen Rückkehr in ihren Job berichtete Nahles in der „Brigitte“ von „fiesen Briefen von wegen Egotrip, karrieregeil und so“. Diese kämen überwiegend von Männern.

Haben diese Männer mit ihren „fiesen Briefen“ denn wirklich so unrecht? Welcher Mann wünscht sich schon eine Karrierefrau, die keine Zeit hat, sich um den Nachwuchs zu kümmern, sondern ihn lieber in Hände Dritter abliefert? Dies steht im krassen Widerspruch zu männlichem Denken, einen Stammhalter aufzuziehen, auf den man stolz sein kann und der einmal selbst in der Lage ist, seine Kinder wiederum mit den Werten zu erziehen, wie er sie selbst erfuhr.

Viele Männer denken zwar so, aber nur wenige äußern sich auch. Zu groß ist die Befürchtung, als Macho oder Frauenfeind, als antifeministisch oder intolerant zu gelten – eine Schande in unserer gleichgeschalteten Gesellschaft. Wer es trotzdem wagt, seinen Mund aufzumachen, wird als altmodisch, unverbesserlich oder gar „rechts“ verschrieen. Der indoktrinierte Gruppenzwang lastet hier wie ein riesengroßer Stein auf den einst breiten Männerschultern.

Fehlenden verbalen Widerstand seitens der Männerwelt als Zustimmung zu werten, ist eine völlige Fehlinterpretation:

Allerdings gibt es heute leider auch schon sehr viele Männer, die so dermaßen weichgespült und gehirngewaschen wurden, dass dafür Sorge getragen werden muss, damit sie sich nicht versehentlich einen Rock anziehen und das Kind zum Stillen an ihre Brust ansetzen, während die Frau im Hosenanzug mit kritischem Blick hinter ihnen steht.

Was könnte die Lösung dafür sein, um diese Arbeitsplatz-Verlustängste der Frauen zu beseitigen? Gesetzliche Maßnahmen, damit schwangere Frauen nach ihrer Baby-Auszeit ohne Sorge wieder in ihre vorherigen Positionen zurückkehren können? Wohl kaum, denn damit werden Frauen nur noch zögerlicher eingestellt.

Ein besserer Weg dürfte es sein, den Frauen nicht den Leistungsdruck zu vermitteln, wie Männer sein zu müssen – und das noch dazu nur halb, denn um wirklich harte und schmutzige Arbeit drücken sich die Emanzen schließlich trotzdem, Stichwort Tiefbau, Müllabfuhr oder Kläranlagentaucher. Wo sind hier die ach so selbstbewussten Frauen?

Insbesondere gegenüber jungen Frauen ist der Gruppenzwang heute extrem groß. Wer auf die Frage „Und was arbeitest Du?“ mit „Hausfrau“ oder „Mutter“ antwortet, wird schon direkt schräg angeschaut. Hat diese Frau denn keine Ausbildung? Ist sie zu faul, um zu arbeiten? Lässt sie sich gar von ihrem Mann unterdrücken?

Das potenzielle „nicht dazuzugehören“-Gefühl löst bei Frauen oft eine viel größere Angst aus, als bei Männern. Zudem spielen Äußerlichkeiten für sie eine sehr bedeutsame Rolle. Eine Frau, die sich jedoch diesem Druck ihresgleichen widersetzt, hat im Gegensatz zu den allermeisten anderen tatsächlich ein echtes Selbstbewusstsein, weil sie sich nämlich nicht der allgemeinen Meinung und Neigung anpasst. Wir sprechen hier von einem leider schon fast ausgestorbenen Exemplar, zumindest in unserem Land.

Zugegeben, nicht in jedem Fall ist die Lösung so vermeintlich trivial und die Frau kann einfach zu Hause bleiben, denn in immer mehr Familien müssen beide Elternteile einer Erwerbstätigkeit nachgehen, um den Lebensunterhalt zu sichern. Wenn diese Notwendigkeit allerdings durch hohe Verschuldung für zwei Neuwagen, ein Eigenheim, regelmäßige Urlaubsreisen und sonstige Konsumgüter verursacht wird, hört das Verständnis wiederum auf.

Das Problem: Im Freundes- und Bekanntenkreis vieler Familien herrscht neben der verbreiteten gutmenschlichen Unterwürfigkeit gegenüber der Gleichmacherei der Geschlechter und gegenüber allen modernen Doktrin auch noch ein unglaubliches Prestigedenken. Wer möchte schon der Mehrheit in Sachen Lebensqualität nachstehen? Von den zugehörigen Gerüchten bei Verweigerung des Mitschwimmens einmal ganz abgesehen.

Kredite machen all den Wahnsinn leicht möglich. Schwuppdiwupp steckt die Familie drin im Schuldenrad und rennt und rennt, während sogar für die eigenen Kinder fast keine Zeit mehr bleibt. Besonders verrückt sind die Menschen, welche sich für die eigenen vier Wände hoch verschulden und sich dann vor lauter Arbeit lediglich noch zum Frühstück, zum Abendessen und zum Schlafen im Haus aufhalten.

Rational betrachtet ergibt dieses Verhalten keinen Sinn, aber aus Sicht des Gruppenzwangs durchaus. Wer möchte schon gerne ein Außenseiter sein? Nicht nur das eigene Umfeld, sondern vor allem die Medien brandmarken jeden, der nicht ins übliche Schema passt auf übelste Weise.

Nicht in jedem Fall mag Gruppenzwang schlimmste Auswirkungen zu haben. Richtig großen Schaden jedoch richtet das blinde und feige Hinterherlaufen von Massentrends an, wenn es um unsere Kinder geht. Indem die wichtigsten Personen in Amt und Würden ihrer Verantwortung so wenig gerecht werden, wie Kristina Schröder dies gerade offen demonstriert, missbrauchen sie entweder ihre Vorbildfunktion oder sind sich dessen überhaupt nicht bewusst. Beides wäre ein Grund, sofort ihr Amt niederzulegen.

Natürlich wird Frau Schröder dies nicht tun, weil der Gruppenzirkus bereits fest installiert ist und Zuwiderhandlungen mit öffentlicher Ausgrenzung aus dem Kollektiv bestraft werden. Wer noch eine Funken an Eigenverantwortung besitzt, wird dieses Spiel nicht mitspielen und stattdessen sichtbar dagegenhalten.

Diese Welt hat tatsächlich fertig. Unübersehbar ist das dekadente Gutmenschentum zur Perversion jeglichen gesunden Menschenverstandes geworden. Der finale Abstieg dieses modernen Sodom und Gomorrha ist nicht mehr aufzuhalten und kündigt sich unmissverständlich an. Für diejenigen, welche nicht mit in den Abgrund gerissen werden wollen, gilt: Rette sich wer kann!

14 Replies to “Grenzenloser Gruppenzwang: Bloß nicht auffallen”

  1. Wieder ein toller Artikel,bravo! Die Wotspiele nach der Pfeife tanzen und umgekehrt war gut…
    Ich sehe das Gruppenverhalten auch sehr kritisch. Hausfrauen und Mütter, die sich alleinig um den Haushalt kümmert, werden sehr kritisch beobachtet. Dann wird oft eingeflochten: Finden Sie keine Arbeit, oder kriegen Sie Rente,oder will ihr Mann nicht, dass sie arbeiten gehen?Das Kind schnell morgens im Kindergarten, oder der teueren Pflegefrau abgeben,in den noch lange nicht bezahlten Zweitwagen einsteigen und der absolut unterbezahlten Zweitstelle auf 400€ -Basis in dreißig Kimometern Entfernung zueilen…?
    Inzwischen wird scheinbar eher toleriert, wenn der Mann zuhause bleibt und die Frau iher hochdotierten Beamtentätigkeit nachgeht. Das finden die Gutmenschen dann auch noch toll, wenn die Frau nach Dienstschluss noch die Hausarbeit machen muss…?
    Interessanterweise findet man den Gruppenzwang in allen Bereichen, zu nahezu 100% als Sammelpack.
    Wer äußert schon gern seine Meinung öffentlich zu dem Klimaschwindel, den Lügen über die Kernenergie mit dem Endlagerungsmärchen,der Finanzgeschichte mit ihren Rettungsschirmen,der Überfremdung, dem Genderismus, dem Ökoschwindel,oder gar der Neuen Welt Ordnung, ohne sich als Außenseiter zu outen? Diejenigen jedoch, die sich wieder besserem Wissen durch ihr Schweigen ebenfalls in die Reihen der Gehirnamputierten einreihen, sind mehr als nur zu bedauern…

  2. Guten Morgen.

    Die entscheidende Frage ist: Warum ist das so?

    Wenn man ein System aufrecht erhalten will, das grenzenloses Wachstum braucht, muss man ständig neue Märkte erfinden.

    Wie macht man das?

    Man macht alles handelbar, was die Gemeinschaft bisher selbst und eigenverantwortlich regeln konnte.

    Zunächst redet man den Frauen ein, dass es für ihren Selbstwert unbedingt notwendig ist eigenes Geld zu verdienen. Damit stellt man die Solidargemeinschaft – Ehepaar – bewußt zueinander in Konkurenz.

    Ist das gelungen, entsteht eine neue Nachfrage; z.B. nach Krippenplätzen, Kindergärten, Altenheimen, Pflegediensten und Sozialarbeitern.

    Belustigend ist, dass die Masse der Frauen jetzt meist in den Bereichen arbeiten, in denen sie früher auch tätig waren. Nur konnte man ihnen dafür keine Einkommenssteuer, Krankenkassen- und Rentenbeiträge, etc. abnehmen. Es mußte auch kein Gewinn erwirtschaftet werden.

    Die so versklavten Frauen strotzen jetzt vor Selbstvertrauen, weil sie jetzt fremde Ärsche abwischen, statt die der eigenen Kinder.

    Genial – endlich ist handelbar, was vorher kostenlos zur Verfügung stand. Und noch toller – die so geschaffene wirschaftliche Leistung fließt voll ins Bruttoinlandprodukt ein.

    Aus Nächstenliebe wurde Gewinn generiert. Das Wachstum ist gesichert und die Familie wurde zerstört.

    Der Feminismus entlarvt sich als Betrugsmodell – Bravo Frauen!

    Gruß Karl-Heinz

  3. Hier geht es um mindestens 2 Probleme, die angesprochen und gelöst werden müssen:
    1. Die Kinder brauchen Liebe, Fürsorge und positive Rollenvorbilder, damit sie sich so entwickeln können, dass sie als Menschen mit positivem Selbstwertgefühl heranreifen können, die auch Lust haben, Neues kennenzulernen. Dazu brauchen sie Mutter und Vater (wenn möglich).
    Die männlichen Kinder leiden unter dem Fehlen von positiven männlichen Vorbildern, die ihnen etwas anderes als Abwesenheit, Zeitknappheit und Job vorleben. Die meisten Kinder wachsen heran, ohne menschlich positive männliche Vorbildrollen. Das liegt nicht an den Männern, sondern der fehlenden Zeit, die diese in die Familienarbeit investieren können und an dem Bild, das die Medien von der Rolle des Mannes vermitteln. Als Ergebnis dieser Situation ist das Hauptproblem in unseren Gesellschaften die männlichen Jugendlichen.
    So ist mit Sicherheit ein Modell, das beide Elternteile (falls vorhanden) an der Kinderbetreuung und Fürsorge teilnehmen lassen kann, dem ursprünglichen, in dem nur die Mutter daran teilnimmt, vorzuziehen.
    Deshalb ist es sinnvoll, wenn die Gesellschaft Modelle anbietet, die eine Vollarbeitszeitverkürzung für beide Geschlechter auf etwa 25-30 Stunden ermöglicht. Freiwilligkeit vorausgesetzt, aber neues Denken sollte ermöglicht werden.
    2. Die Gesellschaft, Politik und Wirtschaft braucht die Frauen, damit die Dysbalance von wirtschaftlichem Einkommen, finanzwirtschaftlichem Spekulantentum und Anzettelung von Angst, Krieg und minderwertigem Medienangebot sowie Kinderpornografie vermindert wird.
    Zwar sind Frauen nicht grundsätzlich von besserem Charakter als Männer, aber sie sind mehr an Beziehung als Kampf interessiert, was ein wichtiger Gesichtspunkt im politischen Geschehen ist. Augenblicklich lassen wir nur einen bestimmten Typ Frau zu, der sich in der Männerhierarchie bewähren muss. Meiner Meinung nach ist die „Emanzipation des Mannes „angesagt, was weder etwas mit Rambo- noch Softie-Image zu tun hat. Hier geht es um Verantwortung für eine Welt, in der Menschen frei und friedlich leben können, und die Hausfrau und Mutter sich ebenso wenig zu entschuldigen hat wie die Eltern, die Job und Familienarbeit teilen. Dass Kinder fast immer leiden, wenn sie zu früh fremd betreut werden, ist erwiesen. Allerdings sind ab einem gewissen Alter Neuanregungen der Intelligenz förderlich. Neugierde führt zu lebenslangem Lernen, was nicht nur die Gesellschaft braucht, sonder auch den einzelnen Menschen stärker und gesünder macht. Lernen und Gesundheit stehen in einer direkten positiven Korrelation, auch das ist erwiesen.
    Deshalb braucht es ein Umdenken der Gesellschaft, das altbewährtes (Urvertrauen durch Mutterbindung) mit Neuem (Verantwortlichkeit auch der Männer für Familienarbeit) miteinander verbindet.
    Auf jeden Fall sollte man offen seine Meinung sagen dürfen, ohne in hässliche Abwertungstiraden zu verfallen. Vieles könnte besser werden, wenn wir uns die Mühe geben, das Gute des einen mit dem Positiven des anderen zu verbinden.

  4. „Menschen mit einer eigenen Meinung belächeln wir, später belegen wir sie mit Unwahrheiten und schließlich nageln wir sie ans Kreuz.“
    Zitat

    Meine Meinung:
    Man muß nicht unbedingt Jesus Christus als Gottes Sohn verehren, um Richtiges und Falsches voneinander trennen zu können.
    „Parteien haben kein am Opfer interessiertes Recht“ hat ein Verfassungsrichter erkannt.

    Wohin retten sich Schwerbehinderte, Kranke und Kinder, wenn ihnen die Existenz unter den Füßen weggezogen wird, rechtsstaatlich korrekt ?

  5. Was bitte ist am Handeln von werktätigen Müttern falsch? Das sie nicht in die Norm einiger Menschen passen?… Dann bleibt ja nur eine Möglichkeit.. nehmt ihnen sofort ihre Kinder weg!! Denn alles ist besser als bei einer werktätigen Mutter aufzuwachsen. Hier wird von Gruppenzwang geschrieben, aber gleichzeitig gefordert, sich an der Weltanschauung einer anderen Gruppe messen zu lassen. Na, wer erkennt die Ironie?

  6. Der Weg hin zum Gruppenzwang erinnert mich immer an eine Herde Tiere. Die Herde jedoch wird in unserem Sprachgebrauch immer nur für Vieh verwendet und niemals im Bezug auf eine Gruppe Menschen. Wenn es dadurch offensichtlich wird, das man uns zum Vieh degradiert hat, dann scheint dieses kein Zufall zu sein.

    Denn es geht dem Menschen wie dem Vieh: wie dies stirbt, so stirbt auch er, und sie haben alle einen Odem, und der Mensch hat nichts voraus vor dem Vieh; denn es ist alles eitel. (Prediger 3,19)

    Doch unser Schöpfer hat uns eine Aufgabe gegeben. So sind wir Teil der Schöpfung, doch mit einer bestimmten Aufgabe. Aus diesem Grund hat der Mensch besondere Eigenschaften und Gaben bekommen um diese Aufgaben zu erledigen.

    Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. (1.Mose 1,26)

    Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht. (1.Mose 1,28)

    Ich bitte nun jeden sich diese Verse mehr als einmal durchzulesen. Der Schöpfer hat uns niemals die Herrschaft über Menschen gegeben. Sondern durch das Wort Gottes ist der Mensch aufgefordert über sich selbst zu herrschen nach dem Vorbild Gottes.

    Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte gewinnt. (Sprüche 16,32)

    Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. (1.Mose 1,27)

    Gott schuf uns in seinem Bild der Persönlichkeit, die da beschrieben ist in allen Gesetzen und Geboten seines Wortes. Nur innerhalb des Wort Gottes und IN seiner Persönlichkeit Jesus Christus, die wir als Geschenk erhalten durch die Buße unserer Sünden, die Taufe im Wasser und die Gabe des Heiligen Geist, wie sie Petrus predigte.

    Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. (Apg 2,38)

    Denn jeder Mensch ist ein Sünder und hat schon gesündigt in Adam.

    Wie nun durch die Sünde des Einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt. (Römer 5,18)

    »Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit verloren, die Gott ihnen zugedacht hatte.«

    Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus.
    9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig (Kolosser 2,8-9)

    Denn die Religion ist eine Lehre des Menschen. Der wahre Glaube aber begründet sich allein auf den Einen, lebendigen und allmächtigen Gott, den Herrn Jesus Christus und sein Wort des Lebens.

    Wer sich auf Jesus Christus beruft, der wird Gott finden. Denn wie die Lügen so riesig in dieser Welt sind, dass ein Mensch sie niemals fassen kann. Wie will der menschliche Geist dann die ganze Herrlichkeit Gottes auch nur erahnen.

    Deshalb erniedrigte sich Gott in Christus (dem Gesalbten), damit der menschliche Verstand diesen Gott annehmen kann (Joh 1,14). Jesus Christus ist ein Vorbild für alle Menschen und in IHM werden wir erhöht von Gott wenn wir seinen Namen annehmen durch die Taufe im Wasser. Jeder wird ein neuer Mensch im Namen Jesu Christi.

    Doch dafür brauchen wir viel Demut, Buße und Geduld. Es ist keine Reinigung im Wasser, sonder es ist eine Übernatürliche Erfahrung der Erneuerung des Menschen.

    So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln. (Römer 6,4)

    Denn Gott hat einen Plan für jeden Menschen auf Erden, indem er ihn zu seiner persönlichen Errettung und Erlösung führen wird, wenn der Mensch bereit ist gehorsam dem Wort und dem Willen Gottes zu sein.

    Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht; (1.Petrus 2,9)

    Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Johannes 8,12)

    Jesus ist das Licht der Welt und er ist kein Engel des Lichts, kein Lichtarbeiter und kein Diener des Lichts, kein Erleuchteter, sondern er ist DAS LICHT.

    Darum »geht aus von ihnen und sondert euch ab«, spricht der Herr; »und rührt nichts Unreines an, so will ich euch annehmen (2.Korinther 6,17)

    Amen.

    Dank sei Gott, dem Herrn Jesus Christus.

  7. @ 3 Christl Meyer

    Tut mir leid, dass ich Ihnen nicht folgen kann.

    Die Frauen haben sich nicht emanzipiert. Sie sind blind von einer Unterdrückung in die nächste gegangen. Einer, die sie zusätzlich auch noch ausbeutet und sie, den Männern gleich, zum Humankapital degradiert.

    Die Emanzipationsbewegung hat die Frauen zur wirtschaftlichen Manövriermasse gemacht, die jetzt Gewinne abwirft und Steuereinnahmen generiert.

    Ich bin wahrlich kein Frauenhasser, aber Emanzipation ist nicht, wenn Mann und Frau sich von wirtschaftlichen Interessen ausbeuten lassen.

    Da müssen Männer und Frauen einen anderen Weg finden.

    Bitte überprüfen Sie Ihre Denkmatrix.

    Gruß Karl-Heinz

  8. @Karl-Heinz, die #2 ist ein großartiges Posting, aus der Sicht habe ich das noch nie betrachtet, vielen Dank!

    Sinnbildhaft dazu ein Interview mit dem Piratenpartei-Kandidaten Andreas Baum:
    ——-
    xxx: „Ihre Landesliste umfasst 15 Kandidaten – darunter ist nur eine Frau. Ist die Piratenpartei frauenfeindlich?
    Baum: Nein. Bei uns gibt es viele Frauen, die sich engagieren.
    xxx: Eine von 15 – das sind deutlich weniger als zehn Prozent.

    xxx: Warum haben Sie nicht mehr Frauen aufgestellt?
    Baum: Wir hatten keine weitere Frau, die für das Abgeordnetenhaus kandidieren wollte. Das Problem ist doch: Es gibt viele politisch interessierte Frauen, auch bei der Piratenpartei – aber auf die Auseinandersetzung, wie sie in der professionellen Politik abläuft, haben sie oft keine Lust.
    ——-

    Aha. So so. Keine Lust auf (Front)Arbeit. Bloß nicht schmutzig machen. Lieber Heimchen am Herd/Designerin im Hintergrund/Boxenluder/Box-Nummerngirl/Powershopperin/Kommunikations-Coach (Labern ohne messbare Kriterien)…? Von mir aus. Aber dann bitte nicht das Gehalt eines dickfelligen Vertrieblers oder sonstigen Fronts.. haben wollen! Verstanden?

  9. @ 8 Matt Sorum

    Danke für die Blumen ;)

    …….aber, Ihre angefügten Vorwürfe gegen die Frauen helfen nicht wirklich weiter.

    Wir müssen hier endlich die vorgezeichneten Denkbahnen verlassen.

    Allemal sind wir die naiven Opfer einer verlogenen Systempropaganda geworden. Selbst schuld, wenn man sich gegeneinander aufhetzen läßt – so ist es doch.

    Die Emanzipationsbewegung hat mit Emanzipation überhaupt nichts zu tun. Sie ist nur das Werkzeug zur Spaltung der Paarbeziehungen und Familien.

    Im 19. Jahrh. hat man die Clans zu Gunsten der Kleinfamilie zerstört, um ein williges Arbeiterheer zu erzeugen.

    Im 20. Jahrh. war das Ziel die völlige Vereinzelung. Einzelkämpfer genießen gar keinen Rückhalt mehr und sind noch abhängiger von den Arbeitgebern.

    Zusätzlich erzeugt der Vereinzelte eine Nachfrage nach Dienstleistungen, die ursprünglich die Familie nebenbei erbracht hat.

    Fazit: Zwei Fliegen mit einer Klappe. Williger Lohnsklave + Konsumtrottel = Humankapital.

    Gruß Karl-Heinz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.