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Eurare Humanum Est – Das Ende des Euro

Alles schaut dieser Tage gebannt nach Karlsruhe. Wie wird das Verfassungsgericht entscheiden? Wird es dem Euro den Gnadenstoß geben oder stattdessen einen Bailout-Freibrief erstellen?

Doch spielt es überhaupt noch eine besonders große Rolle, welches Urteil gefällt wird? Ist die Einheitswährung nicht schon längst am Ende? Es deutet sich zumindest an, dass den Euro-Liebhabern schon bald ein eisiger Wind ins Gesicht bläst und sich das verlorene Kunstprodukt in derselben dünnen Luft auflöst, aus der es geschöpft wird.

Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl wurde am 17.07.2011 im Spiegel mit den Worten zitiert:

 „Die macht mir mein Europa kaputt“.

Mit „die“ war Angela Merkel gemeint. Zwar dementierte Kohl diese Aussage später, aber wem können wir heute schon glauben, wer was wann wem gesagt oder eben nicht gesagt hat.

Allerdings hätte Kohl, sollten es wirklich seine Worte gewesen sein, keinesfalls Recht mit seiner Behauptung, denn was Merkel seit einigen Jahren betreibt, ist alles andere als ein absichtliches Kaputtmachen, sondern vielmehr der verzweifelte Versuch einer Rettung des Euro und Europas nach dem Motto, „koste es, was es wolle“, um bloß an der Macht bleiben zu können.

Dass sie dabei den Euro indirekt zerstört wird kaum ihre Absicht sein, denn fällt dieser, fällt „Madame Non“ wahrscheinlich direkt hinterher – besser, sie wird hinterhergeworfen. Also warum sollte sie ihn absichtlich zerstören wollen?

Eigentlich zeigen Kohls Aussage und Merkels Verhalten lediglich, wie wenig diese Personen über die mathematische Logik des Fiat-Geldsystems zu wissen scheinen, denn sie versuchen mit aller ihnen zur Verfügung stehenden Macht, die sterbende EU und den Euro zu erhalten. Ein mittelfristig völlig aussichtsloses Unterfangen.

Auch die Helfershelfer von Angela Merkel, insbesondere der wahnsinnige Rollstuhlfahrer, versuchen sich im Kampf gegen die Windmühlen. Mitunter muten ihre Verzweiflungstaten irgendwie putzig an, denn was wird wohl eine Windmühle dazu sagen, wenn ihr verboten wird, sich im Wind zu drehen?

Wieso sollten sich denn die Teilnehmer am Markt für Devisen und Staatsanleihen von diesen Hampelmännern in Nadelstreifen und Hosenanzügen beeindrucken lassen, wo doch deren Chefs ebenfalls die heimlichen Chefs der Regierung sind? Ein lustiges Marionettentheater haben wir da.

Glauben diese Leute in Berlin, die ursprünglich einmal als Vertreter des gemeinen Volkes in diese Positionen gehoben wurden, wirklich ernsthaft daran, den Euro retten zu können? So richtig „retten“ und nicht nur für ein paar Wochen oder Monate künstlich am Leben erhalten?

Falls ja, dann müssen entweder sehr starke Medikamente oder vielleicht sogar Drogen im Spiel sein, denn wer sich den Wertverfall des Euro und die daraus erfolgten drastischen Preissteigerungen seit seiner Einführung anschaut, muss zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass diese Währung faktisch keine besonders guten Aussichten haben kann. An das Gegenteil zu glauben kann daher eigentlich nur über eine unnatürliche „Stimulation“ des Gehirns erfolgen – oder aus purer Angst.

Sollte nun das sogenannte Bundesverfassungsgericht am 07.09.2011 tatsächlich die bisherigen Bailouts für illegitim erklären, wird kurzfristig wahrscheinlich nicht nur das Vertrauen der Marktteilnehmer in den Euro kollabieren, sondern auch das in die Regierung.

Insbesondere, wenn infolge eines derartigen Urteils das Sparvermögen der Bürger durch drastische Abwertung, Bankrotte oder gar eine Währungsreform Schaden nimmt, könnte das bisherige Desinteresse der Bevölkerung am Handeln der Volksvertretung und die Toleranz gegenüber diesem Dilettantenhaufen schlagartig zu Ende sein.

Seltsamerweise hat sich aber in Berlin noch so gut wie niemand in Sicherheit gebracht, außer ein paar wenigen Abgeordneten, welche zukünftig gegen die Schutzschirme stimmen wollen, um eben am Ende nicht als die Schuldigen dazustehen. Die Opposition rennt stattdessen sogar blind ins offene Messer und fordert die totale Rettung – auch hier kommen eigentlich nur die bereits genannten Hirn-Aufputschmittel als Ursache für dieses irrationale und hochverräterische Verhalten in Betracht.

Während die Regierung also entweder nicht an einen gesenkten Daumen seitens der Verfassungsrichter glaubt oder aber tatsächlich völlig realitätsverweigernd ihren möglichen „Auftrag zur Zerschlagung der BRD“ fast unvermindert vorantreiben, ist in der Presse eine gewisse Teilung zu beobachten: In eine alternativlose Eurorettungsfraktion und eine kritische Gegenseite.

Zu Letzterer gehören beispielsweise die Blätter der Springerpresse, denn Bild und Welt werden tatsächlich wieder immer öfter zum Sprachrohr des Bürgerdenkens – wenngleich nach wie vor in nur wenigen Bereichen. Auch das Handelsblatt scheint den Euro nicht mehr uneingeschränkt zu lieben. Dagegen haben die linken Blätter wie der Spiegel und natürlich die Öffentlich-Rechtlichen noch kein wirkliches Gespür für den bevorstehenden Stimmungswandel.

Stattdessen verteidigen diese Systemgetreuen bis zum letzten Gefecht ihren aussichtslosen Posten, wie wir am Artikel der Financial Times Deutschland vom 05.09.2011 deutlich sehen konnten:

Seit ihrer Gründung im Jahr 1999 ist die FTD für Europa und eine stärkere Integration eingetreten. Wir sind überzeugt, dass nur ein freier Binnenmarkt und eine gemeinsame Währung den Wohlstand für die kommenden Generationen sichern können.

Jeder Rückfall in nationale Kleinstaaterei, jede neue Form der Grenzziehung und des Protektionismus würde Europa schaden. Wir sind uns aber bewusst, dass diese Überzeugung inzwischen eine neue Begründung verlangt.

Hier schreiben bekennende Euro-Gläubige, die ihren Glauben unter keinen Umständen aufgeben wollen und daher auf der Suche nach einer neuen Leitfigur ihrer EU-Religion sind, denn der Euro scheint dafür nicht mehr allzu lange zur Verfügung zu stehen. Immerhin, das haben diese Schreiberlinge schon mal verstanden, ein Anfang ist gemacht.

Zum möglichen Urteil aus Karlsruhe befragte die Deutsche Welle am 05.09.2011 den Europarechts-Experten Christian Calliess:

Es ist sehr schwierig, diese unter großem politischem Zugzwang entstandenen Entscheidungen […] im Nachhinein zu korrigieren. […] Denn wir können ja nicht im Nachhinein alles korrigieren und sagen, wir wissen es heute im Rückblick besser. Man kann also höchstens sicherstellen, dass das Parlament beim permanenten Rettungsschirm, dem ESM, der ab 2013 gelten soll, besser beteiligt wird.

Es ist klar, dass die Verfassungsrichter sich natürlich der weitreichenden Folgen ihrer Entscheidung bewusst sind und diese Konsequenzen selbstverständlich auch berücksichtigen werden, bevor sie das Weltfinanzsystem per Knopfdruck einfach zerstören. Eine rückwirkende Aufhebung der Legitimität der bisherigen Rettungspakete ist daher eher unwahrscheinlich.

Aber ob der Ausblick, ab 2013 dann doch möglicherweise den Riegel vorzuschieben, die Märkte besonders beruhigen wird, ist fraglich. Mit einem solchen Urteil würde der begonnene Abwärtstrend der sozialistischen Einheitswährung Euro in jedem Fall anhalten und die Krise weiterhin im selben Tempo mit Hilfe des legalen Gelddruckens in Richtung eines langsamen Crashs bewegen.

Am mittelfristigen Ende stünde ein wertloser, schwer inflationierter Euro und ein verarmtes Europa – ideal, um darauf eine Diktatur aufzubauen. Das gelingt allerdings nur, wenn es tatsächlich funktioniert, die Märkte über die nächsten ein bis zwei Jahre ruhig zu halten. Dies dürfte sich äußerst schwierig gestalten.

Selbst wenn das verfassungsgerichtlich willkürliche Urteil – eine unabhängige Justiz in der BRD ist eine Illusion – nun also wider Erwarten doch noch zu Gunsten des Euro und der Rettungspakete ausfallen sollte, viel nützen wird es nichts mehr, denn die Hütte brennt bereits lichterloh. Sogar die Oberbänker haben das erkannt: Deutsche Bank-Chef Ackermann beschrieb am 05.09.2011 im Spiegel seine Erinnerungen an 2008:

Am 15. September 2008 markierte die Insolvenz der US-Investmentbank den Höhepunkt der Finanzkrise. Und wie im Vorfeld dieser Pleite kommt es derzeit zu heftigen Kursstürzen bei Banken und Finanzwerten – was auch Josef Ackermann alarmiert.

Angeblich seien die Banken aber viel besser kapitalisiert als in 2008. Was Ackermann jedoch verschweigt: Ein Sturz aus dem 18. Stock ist genauso tödlich wie aus dem 50., daher ist sein Beschwichtigungsversuch für informierte Menschen nicht mehr als eine billige Floskel. Wer derzeit auf das Fieberthermometer des Finanzsystems schaut – den Goldpreis – erkennt den Ernst der Lage.

Wenn das Geschehen nun linear so weiterginge wie bisher, könnte es für die meisten Menschen wie mit dem sprichwörtlichen Frosch im Topf enden, der zunächst in kaltes Wasser gesetzt und dann durch langsames Erhitzen am Ende doch gegart wurde. Die Frage ist jedoch: Wird wirklich alles geradlinig weiterlaufen?

Mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht, denn wie uns die Geschichte lehrt passieren manchmal „unvorhersehbare“ Ereignisse, welche alles über den Haufen werfen. In wenigen Tagen jährt sich zum zehnten Mal der 11. September 2001, ein typisches Beispiel von Nichtlinearität. Uns sollte klar sein, dass sich Derartiges jederzeit wiederholen kann, in welcher Form auch immer. Und genau das wird geschehen.

22 Kommentare zu “Eurare Humanum Est – Das Ende des Euro

  1. @Erford Erlich

    Hologramme aus dem Weltraum auf die Erde zu projizieren ist schon möglich. Den fanatischen Weltbesitzern gehen ihre perversen Ideen sowieso so schnell nicht aus.

  2. Nachtrag zu den verbödeten hochkriminellen drogenabhängigen TEURO Rettern. Kommen die Eurobonds auf den Markt, werden diese auf das Niveau des schwächsten Eurostaates runtergestuft. Das heißt CC von El Grecco. Das gab Standard & Poors schon mal vorab bekannt. Der Euro wird von Dollarland und Pfundland jetzt sturmreif geschossen. Macht aber nix. Die USA und Brittanistan gehen augenblicklich mit unter.

  3. nichts ist wie es scheint.
    diese Lektion habe ich mittlerweile begriffen und fahre damit sehr gut :)

    Das ganze Theater wird weitergehen, wir haben momentan ein schon 2008 sehr absebares Szenario.
    Doch plötzlich scheint es angeblich allen Wirtschaftsweisen wie Schuppen von den Augen zu fallen was die letzten Jahre schon überall unüberhörbar getönt wurde.

    Ich glaube nicht daß die wirklichen Finanzheinies die ganze zeit so dumm waren und nicht genau gewußt haben was sie da tun. dazu braucht man nämlich keinen Taschenrechner:

    Im Kapitalistischen System wie an der Börse geht es vor allem darum, daß die Masse schluckt was ich ihnen vorsetze. Und letztendlich macht derjenige das Geschäft der anderen Gewinnchanchen vorgaukelt. Und dann wenn die ganze Masse auf den zug aufgesprungen ist, lässt man die Sache platzen.

    Kapitalismus heute ist vor allem das Märchen mit des „Kaisers neuen Kleidern“ man kreiert Finanzprodukte die kaum einer durchschaut und versucht sie dann an den Mann zu bringen: http://www.youtube.com/watch?v=h_hnY3KHpa0

    Die ganze Sache läuft so lange gut bis irgend einer sagt: „der ist doch nackt“ doch da sind die „Schneider“ schon über alle Berge.

    Das Spiel wird so weiter gehen, denn alle – einschließlich Ackermann – hängen am Tropf des Kapitals. Sie sind abhängig, denn ihre Aktien und Fonds dürfen nicht einbrechen (zur not bricht man einen Krieg, Lybien vom Zaun). Das wird so lange gut gehen bis es Bürgeraufstände geht.
    Und daran verdient man dann wieder, usw.

    Erst wenn die Welt festgestellt hat das man so etwas wie Geld überhaupt nicht braucht…

    Doch bis dahin wird’s noch eine weile dauern. Daher ist der Spuk auch noch lange nicht vorbei. Weder Revolutionen noch sonstwas ändern daran etwas. Boom&Crash werden nur in schnelleren Abfolgen kommen, denn Geld ist Teil der falschen Wirklichkeitskonstruktion.

    Daniel 2:“31 Du, König, sahst, und siehe, ein großes und hohes und sehr glänzendes Bild stand vor dir, das war schrecklich anzusehen. 32 Des Bildes Haupt war von feinem Golde, seine Brust und Arme waren von Silber, sein Bauch und seine Lenden waren von Erz, 33 seine Schenkel waren Eisen, seine Füße waren eines Teils Eisen und eines Teils Ton. 34 Solches sahst du, bis daß ein Stein herabgerissen ward ohne Hände; der schlug das Bild an seine Füße, die Eisen und Ton waren, und zermalmte sie. 35 Da wurden miteinander zermalmt das Eisen, Ton, Erz, Silber und Gold und wurden wie eine Spreu auf der Sommertenne, und der Wind verwehte sie, daß man sie nirgends mehr finden konnte. Der Stein aber, der das Bild zerschlug, ward ein großer Berg, daß er die ganze Welt füllte.“

    Dieses Szenario erleben wir wahrscheinlich gerade…

  4. Staatshaushalt für DUMMIES (Verfasser J.Malinowski)

    Mal für diejenigen Schlaumeier die den 70% igen Wertverlust des Euros seit Einführung nicht glauben. Die Statistik mit dem VPI ist Schwachsinn. Da sind Fernseher und sämtlicher Mist, den man ohnehin nicht täglich kauft, mit drin. Die Elektronikpreise sind in den letzten Jahren erheblich gefallen. Deswegen hat man ja angeblich eine niedrige Inflationsrate.

    So wird die reale Inflation berechnet:

    Von der Quantitätsgleichung…

    Grundlage für die Berechnung der alternativen Inflation ist die sogenannte Quantitätsgleichung. Sie setzt verschiedene zentrale Größen einer Volkswirtschaft miteinander in Beziehung:

    das Preisniveau P,

    das Handelsvolumen Y realer Waren und Dienstleistungen,

    die in Umlauf befindliche Menge an Geld M und

    die Geschwindigkeit V, mit welcher dasselbe Geld weiterverwendet wird.

    Die Quantitätsgleichung lautet dann:

    PxY = MxV

    Einfach ausgedrückt besagt sie, dass allen Verkäufen (von Waren und Dienstleistungen) in einer Volkswirtschaft Zahlungen (von Geld) in derselben Höhe gegenüberstehen.

    Das ist der Verlust der Währung EURO gegenüber Gold (Guter Indikator des Vertrauens in die eigene Währung)

    Gold 2002 – 284€ Unze -. Gold heute knapp 1327€ Unze = Steigerung ca. 460%

    Das sieht in Dollar übrigens genauso aus.

    Der Dollar hat seit Einführung des privaten Gelddruckmonopolisten FED (USA) im Jahre 1913 übrigens 98% an Wert verloren. Das liegt an der Geldmengenausweitung. Je mehr Geld in den Markt gepumpt wird, desto schneller verlieren Währungen an Wert. Die Staatsverschuldung in den USA beträgt knapp 100% des BIP, in DE ungefähr 84%. Das heißt, dass die USA genau so viel Geld einnimmt wie sie zur Schuldentilgung ausgeben muss. Deshalb steigt die Netto Neuverschuldung immer rasanter an. Griechenland ist mit über150% zum BIP, Italien mit über 120% zum BIP praktisch bankrott. Um überhaupt noch Geld am Kapitalmarkt zu bekommen, werden die Staatsanleihen immer höher verzinst. Da die Anleger aber nicht blöd sind, gehen viele in Edelmetalle und Rohstoffe. Folge: Edelmetalle und Rohstoffe werden immer teurer. Um die alten Schulden mit neuen Schulden zu überrollen, muss ein ständiges Wirtschaftwachstum generiert werden. Und das nur um die Zinsen bezahlen zu können. Irgendwann ist aber Schluss mit Wachstum. In der Phase sind wir nun.

    Hier mal der Haken beim Spekulieren mit Rohstoffen: Die Preisspirale geht immer weiter nach oben. Lebensmittel werden dadurch auch immer teurer. Viele Hersteller greifen zu Tricks. Der Inhalt der Packung wird immer kleiner. Viele Verbraucher lassen sich dadurch täuschen und bemerken den rasanten Preisanstieg noch nicht einmal.

    Das einfachste ist man googelt nach was die Dinge des täglichen Lebens, dazu gehört auch Miete, Strom usw. 2002 gekostet haben und was sie heute kosten. Dann merkt man das 70% Inflation sehr realistisch sind.

    Übrigens haben Staaten gar nicht vor ihre Schulden zu bezahlen. Das haben sie noch nie getan. Das Szenario ist immer das gleiche. Geldmengenausweitung, Inflation, Hyperinflation und Enteignung. Dann ist der Staat Schuldenfrei und fängt von vorne an. Dass dabei viel zu Bruch geht ist geplant. Denn alles was kaputt geht, muss ja neu aufgebaut werden. Der Kreislauf beginnt von vorne. Das passiert alle 40-60 Jahre.

  5. Scott Adams Dilbert und seine Lehren sind die Forführung der Erkenntnisse von Peter L., Murphy und anderen auf dem Niveau der neunziger Jahre.
    Er behauptet im Gegensatz zum Peter-Prinzip, in seinen Büchern und Comics, die ineffizientesten Arbeiter würden unverzüglich ins Management versetzt, wo sie den geringsten Schaden anrichten könnten. Dadurch verfügt die Person im Management weder über die notwendigen sozialen Eigenschaften eines Managers, noch über die fachlichen Kenntnisse bezüglich des von ihr gemanagten Bereiches. In dieser tragischen Situation wird der auch von persönlichen Marotten gebeutelte Mensch in seiner Hilflosigkeit ganz zum Medium der übergeordneten Zwänge – dem Markt, dem Kunden, dem Vorgesetzen.
    Dilbert-Prinzip
    Die unfähigsten Arbeiter werden systematisch dorthin versetzt, wo sie den geringsten Schaden anrichten können: ins Management.

    Seine Ideen bekommt Scott Adams per e-mail direkt ins Haus.
    „Heutzutage kann offenbar jeder Idiot mit einem Laptop ein Wirtschaftsbuch zusammenschreiben und damit Kohle machen. Darauf hoffe ich natürlich auch.
    Es wäre wirklich eine herbe Enttäuschung, wenn sich der Trend änderte, bevor dieses Meisterwerk in Druck geht.“
    Diese Bemerkungen stellte Scott Adams seinem Buch „Das DILBERT-Prinzip“ voran.

    Deutsche Dilbert-Comics gibt es derzeit bei vdi-nachrichten.com.
    Neben Scott Adams haben auch andere Forscher schon frühzeitig Beobachtungen gemacht, die den Erscheinungen des Dilbert-Prinzips entsprechen:
    Baltasar Matzbach, Universaldilettant:
    (Gisbert Haefs, „Mord am Millionenhügel“, ISBN 3-442-05613-6)
    „Bauern, Metzger und Schreiner sind wichtig; Organisten und Gaukler und Schlagersänger auch, der Mensch braucht schließlich Unterhaltung.

    Aber was sollen wir mit Politikern?

    Brauchen wir die damit sie mit anderen Politikern verhandeln können?
    Das heißt, ihre Existenz ist ihre Existenzberechtigung.

    Zu mehr hat’s bei ihnen nicht gereicht, früher wären sie Wegelagerer geworden.

    Die Marodeure im Parlament sind also in erster Linie damit beschäftigt, ihre Notwendigkeit zu beweisen. Deshalb erlassen sie Gesetze, die kein Mensch braucht und kein Mensch versteht.
    Deshalb gibt es Anwälte, die man zu Hilfe nimmt, um mit den Gesetzen fertig zu werden, die man nicht braucht. Und überflüssige Verwaltungen zur Durchführung überflüssiger Gesetze.
    Tausende graue Männer sind dauernd damit beschäftigt, Formulare zu erfinden und auszufüllen, deren einziger Zweck es ist, ausgefüllt zu werden. Alle leben von dem Geld, das anständige Menschen erarbeiten.
    Und wenn man zu ihnen geht, um ein Formular zu bekommen, das von unserem Geld angefertigt wird und das wir nicht brauchen, muß man auch noch dafür bezahlen. (…)

    Im Orient heißt es Bestechung, bei uns Gebühr.“

  6. der Artikel spiegelt genau das wider was ich denke ,die haben hier nix mehr im Griff,mit aller Gewalt wird versucht sich an etwas zu klammern was aus Luft ist und Luft kann man nunmal nicht greifen ,liebe Damen und Herren,ich glaube die sind langsam an einen Punkt angekommen wo sie zuschauen können wie ihre Fälle davon schwimmen alles wird in einem großen Chaos enden und dann werden wir sehen ob das diese große Krise ist wie Rockefeller sie einst zitierte,ich glaube nicht ,sie werden über ihre eigenen Beine stolpern ,und sich hinterher fragen ob es das wert war sich jahre lang geheim zu treffen und ohne einen erkennbaren Grund einfach über die Menschheit zu endscheiden ohne sie vorher zu fragen.

  7. @ulle1972

    Warten wir es ab. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Karlsruhe den schwarzen Euroaustrittpeter jetzt zugeschoben wird und der Euro morgen Geschichte ist. Gegen 10.00 Uhr morgen Früh sind wir schlauer. Es gibt dann 2 Möglichkeiten: Augenblickliches Chaos an Börsen, Banken, Lebensmittelgeschäften mit aufkeimenden Bürgerkrieg, oder Karlsruhe entscheidet für die Euro“rettung“ und wir haben eine ganz offene Diktatur. Sogar der Springerkonzern, der überhaupt nicht unabhängig ist, stänkert massiv gegen den ESM. Guckst Du hier:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13588084/Video-enthuellt-verborgene-Ziele-der-Euro-Rettung.html

  8. Mögliches Szenario für morgen. Karlsruhe nimmt den schwarzen Peter der ihm zugedacht wurde, dankbar an und entscheidet, dass es keinerlei Hilfen auf Kosten der deutschen Steuerschafe mehr geben wird. Der Springerkonzern prügelt ja momentan auf den Euro, den ESM und die Eurobonds ein. Das die Medienschlampen alles andere als unabhängig sind wissen wir ja alle. Die Politiker heulen dann vor laufender Kamera und jammern, dass sie ja nur das machen, können was Karlsruhe denen vorgibt. Also wie immer- nix außer dumm glotzen und die Flossen aufhalten. Kurz nach Verkündung des Urteils stürzt der DACHS ins Bodenlose und der DOOFE JONES gleich hinterher. Gold explodiert, Silber schießt mit nach oben, da die CRIMEX voll im konkreten Eimer ist. Banken schließen innerhalb von Stunden, weil ein gewaltiger Bankrun einsetzt. Jeder will noch seine letzten Papierchips abholen um einzukaufen. Innerhalb Stunden sind Dank Plünderungen der Schafe, die nur 2 Äpfel, ein Pfund Butter und 500 Gramm Brot nebst 250 Gramm Aufschnitt in ihrem 1000 Liter fassenden Kühlschrank haben, sämtliche Geschäfte dicht. Die Stromversorgung nebst Internet, die Wasserversorgung usw. bricht erst mal kurzfristig ein. Es kommt zu blökenden Schafsfstumulten und wild hin-und her rennenden Lemmingen die mit ihrem blöden Schädel, mangels Klippen gegen die Wand rennen. Die 200 Polizisten in Deutschland sind überfordert, der Rest ist ohnehin in Therapie oder mit den bösen hochkriminellen Falschparkern beschäftigt. Das Erfreuliche daran ist: Sarazzin hatte nicht Recht. Deutschland schafft sich nicht ab, sondern es hat sich innerhalb Stunden abgeschafft. Ich persönlich werde erst mal auf Tauchstation gehen. Wenn ich wieder rauskomme, entdecken meine Augen folgendes: Helmut Kohls „blühende Landschaften“ komplett zerlegt, auf dem Kartoffelacker malochende Manager von Banken und Großkonzernen, wieder hochgefahrene Atomreaktoren und abgerissene Windspargel und Solarschrottpanels usw. Und vor allen Dingen die Hartz4 Zuwanderer sind weg. Vielen Dank Frau Murksel und Herrn Schräuble. Sie haben unser Europa buchstäblich in letzter Sekunde gerettet.

  9. #19Jörg.
    Hoffentlich hast Du Recht! Wg der N-Kraftwerke kann ich nur hoffen, dass die roten Maschinenstürmer die dazugehörigen Kontollräume noch nicht zertrümmert haben,bzw dass die Demontage nicht schon begonnen hat. Ich befürchte, dass alles daran gesetzt wird, das mögliche Wiederanfahren wirkungsvoll zu verhinden …

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