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Beam mich hoch, Scotty – Teil 3

In der letzten Zeit werden Zeichen an Sonne, Mond und den Sternen geschehen, so verspricht es die Bibel. Ist ein Komet ein solches Zeichen? Könnte gar Elenin ein Signal sein?

Die erstaunlichen Zusammenhänge zwischen Sonnen- und Mondfinsternissen der nahen Zukunft und der biblischen Prophetie ebnen den Weg für Versuche zur Berechnung des Zeitpunkts der Entrückung der Christen. Steht uns dieses Ereignis möglicherweise schon bald bevor?

Zurück zum zweiten Teil des Artikels.

Den ungefähren Tag der Entrückung können wir durch die Betrachtung der Analogien zwischen dem jüdischen Hochzeitsritual und dem jüdischen Fest Rosch haSchanah in Bezug auf die Aussage von Jesus bestimmen, dass Tag und Stunde nur der Vater weiß. Aber was ist mit dem Jahr, besteht auch hier die Möglichkeit einer konkreten zeitlichen Identifikation?

Ja, es gibt derer gleich mehrere. Zunächst wäre da einmal die Wiederherstellung von Israel als eigenständigem Staat vor mittlerweile 63 Jahren. Israel wurde am 14. Mai 1948 gegründet. Die Bibel sagt dazu, dass die Generation, welche die Geburt Israels sieht, auch Jesu Wiederkunft auf die Erde miterleben wird:

Wahrlich, ich sage euch, dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist. Matthäus 24,34

Unser Leben währt siebzig Jahre, und wenn es hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und worauf man stolz ist, das war Mühsal und Nichtigkeit; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon. Psalm 90,10

70 Jahre ab 1948 gerechnet ergeben das Jahr 2018 für die Wiederkunft von Jesus auf die Erde zum Ende der Trübsal. Da die Trübsal sieben Jahre dauern und die Gemeinde – also die Nachfolger von Jesus – vor dieser Zeit entrückt wird, ergibt sich das Jahr 2011.

Eigentlich ist diese Erkenntnis, weil sie kein einziges Jahr Aufschub mehr ermöglicht, bereits so überzeugend, dass wir an dieser Stelle in der Betrachtung Schluss machen könnten. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, das konkrete Jahr der Entrückung zu bestimmen.

Einen erstaunlichen Zusammenhang zwischen den Psalmen und den Jahreszahlen hat Dr. J. R. Church festgestellt. Er kam zu der Erkenntnis, dass die Psalmen in ihrer prophetischen Bedeutung analog zur Psalm-Nummer als Jahreszahl ab dem Jahr 1901 gelesen werden können. So steht z.B. Psalm 89 für das Jahr 1989. Wer dort nachschlägt, wird in Vers 41 von den „zerrissenen Mauern“ lesen, was äußerst bemerkenswert ist.

Die Psalmen 111 bis 118 bilden eine sogenannte Menorah, also den siebenarmigen jüdischen Leuchter. Während Psalm 111, 112 und 113 mit dem Wort „Hallelujah“ beginnen, enden die Psalmen 115, 116 und 117 mit „Hallelujah“. Psalm 114 hat dagegen gar kein „Hallelujah“ und steht für die Mitte der siebenjährigen Trübsalszeit. Wir erkennen eine eindeutige Symmetrie. Das bedeutet schlussendlich, auch hier deutet das Jahr 2011 auf das Jahr des Beginns der siebenjährigen Trübsal hin.

Noch einen weiteren Hinweis auf das Jahr der Entrückung offenbaren die kommenden Sonnen- und Mondfinsternisse. Warum diese eine besondere Bedeutung haben, zeigt die Bibel:

Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete, und siehe, ein großes Erdbeben entstand, und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut. Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Früchte abwirft, wenn er von einem starken Winde geschüttelt wird. Und der Himmel entwich wie ein Buch, das zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden aus ihren Stellen gerückt. Offenbarung 6,12-14

Am 20.03.2015 findet eine totale Sonnenfinsternis statt, ebenfalls am 13.09.2015 mit einer partiellen Verdeckung. Der Termin der zweiten Sonnenfinsternis fällt quasi mit dem ersten Tischri, dem jüdischen Neujahrsfest Rosch haSchanah am 14.09.2015 zusammen, während die erste Sonnenfinsternis genau die Mitte der Trübsal zwischen September 2011 und September 2018 bedeuten könnte.

Eine totale Mondfinsternis wird sowohl am 15.04.2014, am 08.10.2014, am 04.04.2015 als auch am 28.09.2015 zu sehen sein. Übrigens wird eine totale Mondfinsternis auch als Blutmond bezeichnet. Die Sonnen- und Mondfinsternisse ergeben zudem ein interessantes Muster.

Noch spannender sind die Termine in Bezug auf die jüdischen Festtage, denn diese Mondfinsternisse ereignen sich exakt am Passah- und am Laubhüttenfest. Dass vier Blutmonde jeweils genau zu denselben Festen in zwei aufeinander folgenden Jahren erscheinen, ist äußerst selten und geschah seit dem Jahr eins nach Christus bisher erst sieben Mal. Zuletzt konnte das Ereignis in den Jahren 1967 und 1968 beobachtet werden, davor 1949 und 1950 und davor 1493 und 1494.

Wer neben diese Jahreszahlen ein Geschichtsbuch legt, wird feststellen, dass 1967 der Sechstagekrieg in Israel stattfand, 1948 Israel gegründet wurde und im Jahre 1492 die spanische Inquisition mit dem Alhambra-Edikt die Juden aus Spanien vertrieb. Das Erstaunliche: Im Jahr 2014 und 2015 ist es wieder soweit, vier Blutmonde werden jeweils an Passah und am Laubhüttenfest erscheinen. Was hat es diesmal für Israel zu bedeuten?

Da die sechs Siegelgerichte der Offenbarung aller Wahrscheinlichkeit nach in der ersten Hälfte der siebenjährigen Trübsal geschehen werden und in Offenbarung Kapitel sechs zum Zeitpunkt des ersten Blutmondes bereits erfüllt sind, bedeutet dies automatisch, dass der Zeitpunkt der Sonnen- und Mondfinsternisse in den Jahren 2014 und 2015 die Mitte der Trübsal bezeichnet. Auch hier fällt damit der Beginn der Trübsal dreieinhalb Jahre zuvor wiederum auf das Jahr 2011.

Eine weitere astronomische Besonderheit tat sich im Dezember des vergangenen Jahres auf. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Komet Elenin entdeckt, um den sich seither die abenteuerlichsten Gerüchte ranken. Was jeweils an den Behauptungen dran ist oder nicht, müssen wir wohl oder übel abwarten.

Elenin lenkt unsere Aufmerksamkeit jedoch ebenfalls auf Ende September 2011, wenn er dann nämlich zum wiederholten Male in einer Linie mit der Sonne und der Erde stehen wird. Ob dies zu einem Naturschauspiel oder einem erneuten großen Erdbeben führen könnte, muss sich erst noch zeigen. Falls Elenin vielleicht doch kein üblicher Komet sein sollte, dürfte sich das entsprechend eindrücklich zeigen.

Offenbar war Elenin aber zumindest eine Art Anstoß, ein Signal, um weltweit etliche Christen auf diese ganzen erstaunlichen Zusammenhänge aufmerksam zu machen und sie zusammenzubringen. Viele bibeltreue Christen befassen sich derzeit mit dieser Thematik, hauptsächlich noch im englischsprachigen Raum.

Auch der amerikanische Pastor JD hatte im Juli 2011 eine Predigt gehalten, in der er das Thema Entrückung noch in diesem Herbst detailliert betrachtete und einige weitere faszinierende Informationen über die nahe Zukunft sehr eindrucksvoll erläuterte.

Pastor JD erklärte binnen einer guten halben Stunde – leider nur auf Englisch – was im kommenden September geschehen könnte. Er sagte jedoch unmissverständlich, dass er kein Datum für die Entrückung nennen und auch nicht so verstanden werden möchte :

Eine Entrückung im September 2011 kann nicht als „wahrscheinlich“, aber ganz sicher als „möglich“ betrachtet werden.

Seine Begründung, warum er so sehr mit sich rang, bevor er diese Überlegungen öffentlich äußerte, lautet sinngemäß:

Lieber würde ich auf die Wahrscheinlichkeit des Eintretens dieses Ereignisses hinweisen und es tritt dann nicht ein, als dass ich nicht darauf hingewiesen hätte und es geschieht. Was habt ihr dabei zu verlieren, bereit zur Entrückung zu sein?

Betrachten Sie daher bitte sowohl Pastor JD’s als auch die Gedanken dieser Artikelserie und die jeweiligen Schlussfolgerungen nicht als verbindliche Terminankündigung zur Entrückung, sondern einfach als potenzielle Möglichkeit mit einer durchaus bemerkenswerten Eintrittswahrscheinlichkeit. Des Weiteren liegt es in jedermanns eigener Verantwortung, die aufgezeigten Informationen und Zusammenhänge sorgfältig selbst zu überprüfen und seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen.

Anders als bei irgendwelchen anderen Ereignissen sollte sich aber jeder Mensch, insbesondere jeder Christ, dabei darüber im Klaren sein, welche Tragweite dieses mögliche Ereignis für sein Leben hat.

Wer wird denn eigentlich grundsätzlich bei der Entrückung dabei sein, wen wird Jesus abholen? Es geht dabei nicht darum, wer am besten aussieht oder die freundlichste Miene macht, wer am frömmsten oder spendabelsten, am freundlichsten und friedlichsten war, wer nicht gelogen oder betrogen, wer nicht gestohlen oder gemordet hat und wir werden auch nicht willkürlich von Gott nach Belieben ausgewählt, sondern es gibt eine ganz klare Aussage dazu:

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich! Johannes 14,6

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, hat ewiges Leben. Johannes 6,47

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. Johannes 5.24

Denn wenn du mit deinem Munde Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet; denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht, und mit dem Munde bekennt man, um gerettet zu werden; denn die Schrift spricht: «Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!» Römer 10,9-11

Treffen Sie eine weise Wahl für Ihr Leben. Dabei geht es ganz speziell um das, was nach Ihrem Leben hier auf der Erde folgt. Es ist Ihre persönliche und eigenverantwortliche Entscheidung, ob Sie Jesus nachfolgen wollen oder ob Sie sein Angebot ablehnen möchten.

Niemand weiß heute schon, ob der 28. bzw. 29. September 2011 tatsächlich das Datum der Entrückung ist. Die diesbezüglichen Zusammenhänge sprechen zumindest eine erstaunliche Sprache. Wenn Sie noch keine Entscheidung für ein Leben mit Jesus gefällt haben, zögern Sie nicht zu lange, denn wer den entscheidenden Moment verpasst, den erwartet definitiv die siebenjährige Trübsal.

142 Replies to “Beam mich hoch, Scotty – Teil 3”

  1. Hallo
    Wollte nur kurz etwas zum Artikel beitragen….

    Freitag, August 26, 2011
    Verwandlung

    Viel hoert man in letzter Zeit ueber die Entrueckung oder die Verwandlung der Glaeubigen in Jesus Christus. Es wird maechtig spaekuliert, wann denn diese Zeit eintreffen wird. Manche schreiben sogar, dass es dieses Jahr noch geschehen koennte….

    Meine Frage dazu ist: Waeren denn die Christen ueberhaupt bereit ?
    Werden wir einfach so verwandelt werden, nur weil man ein treuer Gemeindegaenger war ? Oder weil ich fleissig in der Bibel lese und Vers fuer Vers zitieren kann ??

    Meine Bibel und der Heilige Geist, der das Wort erleuchtet zeigen mir etwas anderes.
    Allein wenn ich das Leben des Apostel Paulus betrachte, muss ich gestehen, ich bin weit davon entfernt !!!
    Gott sagt: „Seit heilig, denn ich bin heilig“. Fuehren wir einen heiligen Lebenswandel ?
    Jesus spricht: „Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach !“ (Matthaeus 16;24)

    VERLEUGNEN wir uns selbst, oder REGIERT noch mein Selbst ?

    Vor ein paar Tagen fuehrte mich der Herr wieder zu der Bibelstelle, die ich schon oft gelesen hatte:

    Noch einmal werde ich nicht nur die Erde bewegen, sondern auch den Himmel. Aber das „noch einmal“ deutet die Verwandlung der Dinge an, die als geschaffene erschuettert werden, damit die unerschuetterlichen bleiben.“ (Hebraeer 12;26,27)

    Der Herr wird also alles erschuettern in der letzten Zeit, das Irdische (Erde) und das Himmlische. Also werden auch wir erschuettert werden !
    Doch der Herr zeigte mir diesmal, dass wir dann verwandelt werden.

    Es steht dort, dass das „noch einmal“ die VERWANDLUNG der Dinge andeutet, die als geschaffene erschuettert werden !! Das bedeutet, alles Fleischliche und Eigene, also alles was mein SELBST ist, wird erschuettert werden, denn es wird nicht Bestand haben in den Erschuetterungen…“damit die unerschuetterlichen (Dinge) bleiben.“
    Also muss mein SELBST und alles, was damit verbunden ist (mein eigener Wille) sterben, damit der Herr in mir total regiert und zunimmt. Ich muss abnehmen und ER muss zunehmen ! Denn wenn der Herr alles in mir einnimmt, dann kann ich nicht erschuettert werden !! JESUS in uns ist unerschuetterlich !
    Darum heisst es: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde faellt und STIRBT, bleibt es allein; wenn es aber stirbt bringt es viel Frucht !

    Nun frage ich nochmals: SIND WIR SCHON SOWEIT ???

    Jeder beantworte diese Frage ehrlich vor Jesus !
    Wir koennen nur Eines tun: Den Herrn bitten im Glauben, uns unerschuetterlich zu machen, indem unser Selbst stirbt, denn das Weizenkorn (Wir) muss STERBEN !!!
    Dann werden wir viel Frucht bringen und durch Jesus in uns, unerschuetterlich sein !!
    ER vollbringt es und was ER begonnen hat, wird ER auch vollenden in uns !!

    „Daher meine geliebten Brueder seid fest,UNERSCHUETTERLICH, allezeit ueberreich in dem Werk des Herrn, da ihr wisst, dass eure Muehe im Herrn nicht vergeblich ist.“
    (1.Korinther 15;58)

  2. zu 58

    Zu 45 habe ich bereits in 54 geantwortet.

    Zur Thema der vermuteten Entrückung (es wird ja gar nicht als sicher behauptet) verweise ich auf meinen Beitrag in 36. Dort wird m.E. hinreichend deutlich, daß ich die Annahmen des Video-Predigers nicht teile.

    Ich habe dort die ersten 11 Min aus meiner Sicht bewertet und die Einschätzung von Spiegel online dazugestellt, die ich für realistisch und höchstwahrscheinlich halte.

    So wenig, wie ich an den Termin von Harold Camping glaubte (21. Mai 2011), glaube ich an die Vermutungen des amerikanischen Predigers mit ägyptischen Vorfahren.

    Das bedeutet keinesfalls, daß ich nicht an die Schrift und die Aussagen über die Entrückung glaube.

  3. Zur Orientierung und für diejenigen, die es ernst meinen…

    Ein treuer Verkündiger des Wortes Gottes… Überall begegnet er Leuten mit voller Heilsgewissheit und ohne Zweifel, auf dem Weg zum Himmel zu sein, doch ihr Alltagsleben zeigt klar, dass sie sich täuschen und dass ihre Gewissheit nur fleischlich ist. Tausende befinden sich, um ihre eigenen Worte zu gebrauchen, „im Vertrauen auf Johannes 3,16“ und haben nicht den geringsten Zweifel, dass sie die Ewigkeit mit Christus verbringen werden. Dennoch ist jeder wahre Diener Gottes dazu verpflichtet, den meisten von ihnen zu erklären, dass sie vom Teufel furchtbar getäuscht worden sind. Möge es Gott gefallen, uns bei einigen von ihnen Gehör und Aufmerksamkeit zu verschaffen.
    …

    Wer sich ernstlich Gedanken macht, sollte langsam und bedächtig diesen 1. Johannesbrief lesen und beobachten, dass uns kein einziges Mal in diesen fünf Kapiteln gesagt wird: „Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen sind, weil wir auf das vollbrachte Werk Christi vertrauen.“ Das völlige Fehlen einer solchen Aussage sollte uns gewiss überzeugen, dass an der heute populären Verkündigung etwas grundsätzlich falsch sein muss. Doch fehlt im 1. Johannesbrief nicht nur eine solche Aussage, sondern gleich der erste Abschnitt, der das vertraute „wir wissen“ oder „erkennen wir“ enthält, besagt genau das Gegenteil dessen, was heute so verbreitet als Grundlage für Heilsgewissheit vertreten wird: „Und hieran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben: wenn wir seine Gebote halten“ (1Jo 2,3). Ist das nicht deutlich genug? Ein gottesfürchtiges Leben ist der erste Beweis dafür, dass ich ein Kind Gottes bin.
    …

    Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in dem ist nicht die Wahrheit“ (1Jo 2,4). Wie klar und deutlich ist diese Sprache! Wie unmissverständlich die Aussage! Sehen Sie nicht, lieber Leser, dass dieser Vers einfach besagt, dass es solche gibt, die behaupten, Christus zu kennen, und doch Lügner sind? Der Vater der Lüge hat sie betrogen und er tut alles in seiner Macht Stehende, um sie vom Entdecken ihrer Täuschung abzuhalten. Deshalb wird dem unerretteten Leser dieses Kapitel so widerwärtig sein, dass er es lieber ignoriert. Wir bitten Sie: Widerstehen Sie dieser Versuchung! Gott hat uns gerade diesen Vers gegeben, damit wir uns daran prüfen und feststellen, ob unsere Heilsgewissheit dem Test an seinem heiligen Wort bestehen wird. Stecken Sie nicht wie der Vogel Strauß den Kopf in den Sand, anstatt sich der Gefahr zu stellen.

    http://betanien.de/verlag/material/material.php?id=38

    ““‘

    Dies sind die Grundlagen und Mindeststandards eines lebendigen Glaubens. Damit ist nicht gesagt, daß es nicht noch mehr gibt. Denn obwohl dies für manche vielleicht schon sehr viel und gfs. zu hoch erscheint, genügt dies nach dem Zeugnis der Schrift nicht, um zur Braut zu gehören, die entrückt wird.

    Ich bin weder Autor des Textes noch habe ich Kontakt zu dieser Institution; aber ich halte diese Ausführung für lesens- und beherzigenswert.

  4. Zu 59

    Das mit der Entrückung war nicht nur auf Sie bezogen, sondern auch auf alle anderen, die daran in der im Artikel genannten bestimmten Form glauben.

    „Zu 45 habe ich bereits in 54 geantwortet.“

    Zum direkten Inhalt, was die Vergleiche und Nichtübereinstimmungen von bestimmten in den .pdf aus Kommentar 45 genannten Bibelversen angeht, sind Sie die Antworten leider schuldig geblieben. Kann ich einerseits verstehen, denn wer würde in der Lage sein beantworten zu können, warum Moses z.B. einerseits mit Gott von Angesicht zu Angesicht sprechen kann (2.Mose 33,11), wie man es mit einem Freund macht, ihm dabei nichts Schlimmes wiederfährt und andererseits er aber des Todes gewesen wäre, wenn er Gott direkt ins Angesicht geblickt hätte (2.Mose 33,20). Doch was stimmt dann ganz genau an den Aussagen, die in der Bibel dazu gemacht worden sind und was muß man seinem eigenen Geist zumuten, um solche Ungereimtheiten doch noch auf einen gemeinsamen Nenner bringen zu können.

    Und dann steht im NT noch der Vers:
    Johannes 1:18 Niemand hat Gott je gesehen;

    Wie also kann dann Mose mit Gott von Angesicht zu Angesicht geredet haben?

    „- Die Bibel ist von Anfang bis Ende inspiriert, es darf an ihr nichts geändert werden, man muß sie von Deckel zu Deckel glauben“

    Die Christen, also die Nachfolger von Jesus, sollen das Evangelium vor allem an jene Menschen weiter verkünden, die noch nicht zum Glauben an Jesus gekommen sind und damit Gefahr laufen, verloren zu sein. Wenn Christen schon damit Probleme haben, bestimmte Bibelverse miteinander in 100 prozentigen Einklang zu bringen, weil sie der Ansicht sind, unbedingt bibeltreu sein zu müssen, da sie sonst meinen keine echten Christen zu sein, wie wollen sie dann Lehrer der Schrift und des Wortes Gottes (Jesu Christi) für solche Menschen sein können, die es schon wegen Ungereimtheiten in der Bibel ablehnen, sich zum Glauben bekehren zu lassen?

    Einige Christen machen es sich dann ganz einfach, indem sie nur das NT als wichtig erachten – die Bibel light Version eben. Aber kann man das NT voll und ganz verstehen, wenn man das AT total ausschließt? Ich denke nicht.

    „Das bedeutet keinesfalls, daß ich nicht an die Schrift und die Aussagen über die Entrückung glaube.“

    Muß jemand um gerettet zu werden (nur) an die Schrift glauben, oder muß jemand nicht vielmehr an Jesus Christus glauben?

    Das Wort „Entrückung“ gibt es, soviel ich weiß, in den Urschriften der Bibel gar nicht. Man wählte es für die Übersetzungen, weil man kein besseres Wort gefunden hat. Was Entrückung dann sein soll und wie das dann genau vor sich gehen soll, was da überhaupt passieren soll, darüber sind sich sogar Gelehrte bis heute uneinig. Alles was damit zusammen hängt, sind und können deshalb nur Vermutungen sein. Meine persönliche Meinung ist, diese Sichtweise was es angeblich sein soll, beruht auf einer Fehlinterpretation. Genau so wie das was Hesekiel gesehen hat, von einigen Menschen so gedeutet wird, als ob es dabei um ein Raumschiff bzw. ein fliegendes Etwas ginge.
    Dazu gibt es auch einen schönen Spruch, der lautet: Die einfachste Logik ist die beste Logik. So habe ich versucht, für mich auch das zu verstehen, was in der Offenbarung steht und wie ich es mir dadurch erklären konnte, brachte mich nicht nur weiter zu Gott bzw. zu Jesus Christus, sondern es machte mich auch zu einem glücklicheren Menschen. Und ist das nicht genau das, was Jesus am liebsten in den Augen der Menschen sehen wollte, nämlich daß sie glücklich und zufrieden sind? Ich erinnere nur an den Gelähmten, der nach der Heilung glücklich durch die Gegend gesprungen ist, oder an den Blindgeborenen, der nach seiner Heilung Jesus als seinen HERRN erkannt hat und Ihm bereitwillig gefolgt ist. Soll es genau so nicht sein? Ich denke doch. Das Evangelium Jesu Christi, ist ein Evangelium der Freude. So soll es auch an andere weiter gegeben werden. Jesus sagte nicht, seht zu, daß Ihr Schriftgelehrte werdet so wie die Pharisäer, sondern zeigt Herz, damit andere erkennen, was meine Liebe ausmacht und daß sie sehen können, daß Ihr zu mir gehört, Eurem Erlöser. Leider ist selbst der Weg der Liebe nicht immer einfach, denn z.Z. sind wir immer noch nur Menschen und noch keine Engel. Wir unterliegen noch dem Einfluß dieser Welt hier, solange bis sich unser Geist vom Materiellen völlig gelöst hat. Man kann eben nur Gott dienen, oder dem Mammon.

    Erwartet nicht zuviel, was diese Welt hier angeht, dann werdet Ihr auch nicht enttäuscht. Vertraut lieber voll und ganz auf Jesus, der immer da ist, um die Seinen zu beschützen.

    Matthäus 28,20…..Und siehe, Ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Äons.

    „Zum Abschluß des Äons“ bedeutet nicht der Untergang dieser Welt hier.

    Hebräer 9,26 denn sonst hätte Er oftmals von dem Niederwurf der Welt an leiden müssen. Nun aber hat Er Sich einmal zur Ablehnung der Sünde (wörtl.: Zielverfehlung) für den abschließenden Zeitraum der Äonen durch Sein Opfer offenbart.

    Lest, aber lest und versteht auch richtig!

  5. Hallo Leute – so geht das doch nicht.

    Hier geht es ja nur noch um Rechthaberei. Einer haut dem andern Bibelstellen um die Ohren und meint die Wahrheit gepachtet zu haben.

    Außerdem wechseln einige von Ihnen, unbedacht, zwischen den Aussagen von AT und NT hin und her, ohne sich zu scheren, für wen welche Aussagen gemacht wurden.

    Ferner werden Aussagen Jesu, die er vor Vollendung seines Erlösungswerkes, zu den Juden gesagt hat, gleich bewertet, wie Aussagen der Apostel, nach Jesu Opfertod.

    Das geht aber nicht, weil sich juristisch, nach Jesu Tod, vor der unsichtbaren Welt, was grundsätzliches verändert hat.

    Nach Ostern ist alles – absolut alles – anders als vorher.

    Jetzt beginnt das Neue Testament. Und wenn ein neues Testament hinterlegt wird, gilt das alte nicht mehr.

    An Pfingsten passiert die nächste, unumkehrbare Veränderung, die ebenfalls epochale Veränderung mit sich bringt.

    Mit der Ausgießung des Heiligen Geistes beginnt das allgemeine Priestertum aller Gläubigen. Das alte Priestertum ist abgelöst, für immer.

    Ab diesem Moment, erhält der Mensch, der auf Jesus vertraut, Anteil an Gottes Gedanken. Es beginnt für ihn ein individueller Erkenntnisprozeß, der nicht Selbstzweck ist und dessen Geist sich an den Lehren der Apostel messen lassen muss.

    Er ist dabei der Gemeinde gegenüber verpflichtet, die hier prüft.

    Das Opfer wäre nicht nötig gewesen, wenn es nur um die Einhaltung des Gesetzes gegangen wäre. Das Gesetz ist nur noch für den bestimmt, der mit Gott im Streit liegt. Er wird den Lohn des Gesetzes erhalten.

    Alle, die das Opfer Jesu für sich in Anspruch nehmen, stehen nicht mehr unter dem Gesetz. Wer dies leugnet, hat keinen Anteil am Erlösungswerk.

    Gott segne Sie

    Karl-Heinz

  6. zu 64 & 65

    1.Joh 2:3-6 (Luther 1912)
    1.Joh 2:3 Und an dem merken wir, dass wir ihn kennen, so wir seine Gebote halten. 1.Joh 2:4 Wer da sagt: Ich kenne ihn, – und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in solchem ist keine Wahrheit. 1.Joh 2:5 Wer aber sein Wort hält, in solchem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. 1.Joh 2:6 Wer da sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch wandeln, gleichwie er gewandelt hat.

    Siehe auch 63

    Hier sind viele, die sich versponnen haben in ihren eigenen intellektuellen Theorien. Dafür gibt es nur eine Medizin: Das Wort Gottes.

  7. Warum kommen einige Christen in den Himmel,
    um bei Christus zu sein?

    Offb. 20:6 (EB): „Sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen tausend Jahre.“

    Wenn sie mit Christus herrschen, müssen Menschen dasein, über die sie herrschen.

    Wer sind diese?

  8. Hallo Hartmut,

    Sie benutzen Bibelverse wie Keulen. Lassen Sie das mal auf sich wirken.

    Mir geht es doch ganz einfach um die Priorität.

    Natürlich bemühe ich mich, in der Nachfolge, mein Leben an Gottes Willen auszurichten. Ich nehme die Gebote ernst und versuche sie zu halten.

    Das tue ich, weil ich Gottes Führung in meinem Leben anerkenne und bejahe.

    Es betrübt mich, wenn ich Gott enttäusche und ich Korrektur brauche, aber ich stehe nicht mehr unter dem Gesetz, d.h. Gott verurteilt mich nicht mehr für meine Verfehlung. Und das ist Gnade.

    Wer sich Jesus Christus anvertraut ist begnadigt.
    Das meine ich nicht im Sinne von -Freifahrtschein-.

    Meine Erfahrung mit Jesus ist – da wo Schuld ist, ist die Gnade immer um ein vielfaches größer. Das ist sehr tröstend und befreiend.

    Der Verkläger ist überwunden. Das ist die Hauptsache.

    Einen schönen Abend

    Karl-Heinz

  9. Guten Abend, Karl-Heinz,

    angeregt durch die Ausschnitte von Bethanien auf 63 (haben Sie wahrscheinlich gelesen) nahm ich ein allseits bekanntes Bibelwort aus dem 1. Johannesbrief, weil ich hier immer wieder bemerkt habe, daß es hier häufig genauso ist, wie auf dem link von Bethanien beschrieben – und das ist für die Betreffenden hochgefährlich.

    Daher bin nicht ich es, der Bibelverse wie Keulen gebraucht, sondern die Worte der Schrift selbst wirken so auf Sie. Das mag erschreckend sein, aber der Grund dafür, daß dieser Brief die Dinge so „tief vernagelt“, liegt ja gerade in unserer Natur, die sich gern selbst betrügt.

    Ich glaube Ihnen durchaus, was Sie geschrieben haben. Und wenn es auf meine Meinung ankäme, würde ich sagen, daß dies ein gutes Zeichen ist.

    Sie schreiben: „Es betrübt mich, wenn ich Gott enttäusche und ich Korrektur brauche, aber ich stehe nicht mehr unter dem Gesetz, d.h. Gott verurteilt mich nicht mehr für meine Verfehlung. Und das ist Gnade.“

    Ich will hier nicht Recht haben, aber ich möchte verweisen auf Gal 3:24 Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christum, dass wir durch den Glauben gerecht würden.

    Es gibt ein Mißverständnis, das groß ist, weil mancher meint, er brauche nun das Gesetz nicht mehr zu erfüllen. Dieser Gedanke scheint hier zu grassieren.

    Die Sache ist aber so, daß Christus in den Seinen das Gesetz erfüllt, denn dazu ist Er ja gekommen. Allerdings ist das ohne neue Geburt nicht möglich.

    Sie sehen die Problematik umfassend beschrieben in Römer 7 und 8 . Es sind die zwei Naturen, die dort beschrieben werden. Die alte will immer das Verkehrte und die neue hält die alte unten, weil sie durchs Wort gespeist, gekräftigt und siegreich ist. Das ist durch den Glauben möglich geworden.

    Wenn wir Verurteilung spüren für Dinge, die wir taten, dann ist das gut und notwendig. Dann müssen wir dafür Buße tun, und danach geht’s weiter. Der Gerechte fällt sieben mal und steht wieder auf.

    Gleichfalls einen schönen Abend.

  10. zu 67

    Ja, es sind viele Menschen, die ins Millennium eingehen werden. Es sind die, die nicht durch die Plagen der großen Trübsal umkamen. Es werden kaum die westlichen Nationen sein, denn sie hatten Gelegenheit, das Evangelium anzunehmen. Es werden diejenigen sein, die dazu keine Gelegenheit hatten. Die Schrift zeigt es selber an, wenn sie von Gog und Magog spricht, die sich am Ende des Millennium gegen das Heerlager der Heiligen wenden. Sie werden sich fast 1000 Jahre lang wie üblich vermehren, deshalb wird ihre Zahl am Ende wie der Sand am Meer sein. Der Sünder stirbt dann erst mit 100 Jahren. Dies ist nicht die neue Erde.

    Diese Informationen gibt die Bibel selbst. Es ist keine lehrmäßige Erfindung.

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