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Gefühlte Intensität der Klima-Lüge: Es wird immer enger

Die Fernseh-Wetterfrösche geben häufig neben den eigentlichen Temperaturprognosen auch noch die sogenannte gefühlte Temperatur an. Weil nun seit Jahren die Menschen ununterbrochen mit den Folgen einer angeblichen Klimaerwärmung dauerbeschallt werden, „fühlen“ sie mittlerweile selbst bei einem so kühlen Sommer wie in 2011, dass es wärmer wird.

Aber findet nun tatsächlich eine Erwärmung statt, gibt es mess- und nachprüfbare Fakten oder lassen sich sogar eher hieb- und stichfeste Gegenbeweise finden?

Seit dem Jahr 2000 sinken die Temperaturen in Deutschland. Es kühlt ab. Der Temperaturrückgang der Jahresmittelwerte zwischen 2000 und 2010 beträgt zwei Grad. Die blaue Trendkurve für die letzten zehn Jahre geht eindeutig nach unten. Das Jahr 2010 ist in Deutschland das kälteste auf dieser Grafik. Vorhergesagt war ein weiterer Temperaturanstieg, weil die CO2-Konzentration in dieser Zeit von 370 ppm auf 385 ppm gestiegen sein soll.

Diese Abkühlung ist in Wirklichkeit noch stärker, als die blaue Trendlinie zeigt, denn nahezu alle deutschen Messstationen stehen mehr oder weniger in den Wärmeinseln der Bebauung. Dieser Wärmeinseleffekt der einzelnen Messstationen wirkt dem Temperaturrückgang entgegen.

Kowatsch und Leistenschneider konnten in mehreren Arbeiten zeigen, dass die angeblichen Temperaturerwärmungen im letzten Jahrhundert auf der Landfläche der Erde in der Hauptsache nur in den Wärmeinseln der Städte und Ansiedlungen stattfanden, dort wo auch die Mehrzahl der Wetterstationen steht. In der freien naturnahen Fläche gab es wohl weniger Erwärmungen, schon gar nicht über dem Wasser der Weltmeere.

Fakt ist, was der Deutsche Wetterdienst feststellt:

„… Weltweit ist 1998 immer noch das wärmste Jahr und in Deutschland ist es 2000. Das ist kein Geheimnis, und das darf auch jeder wissen…“

Aus einer E-Mail des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach (DWD) an J. Kowatsch vom 6. September 2010

Was schließen wir daraus?

Ob kalt, ob warm, CO2 hat damit nichts zu tun. Die Sonne, die kosmische Strahlung und die sich daraus ergebende Wolkenbildung sind für das Erdklima verantwortlich. Die behauptete ständige Weitererwärmung durch den CO2-Treibhauseffekt kann durch keinen wissenschaftlichen Versuch nachgewiesen und durch den Temperaturrückgang der letzten zwölf Jahre auch nicht gezeigt werden. Laut Angaben der unseriösen Treibhauswissenschaft ist in dieser Zeit der CO2-Gehalt der Atmosphäre um 20 ppm gestiegen, es hätte also wärmer werden müssen und nicht kälter.

Die Erde ist nun zu über zwei Dritteln mit Wasser bedeckt. Wasser reagiert wegen des höheren Wärmespeichervermögens langsamer auf die jährlichen Temperaturschwankungen, bzw. das Wasser gleicht diese aus und zeigt dann automatisch einen allmählichen Trend.

Außerdem kommt die lokale Wärme der Städte und menschlichen Ansiedlungen, also die Fehlermessung vieler Messstationen durch den Wärmeinseleffekt, auf den Meeren nicht an und verfälscht somit keine Messergebnisse.

Wassertemperaturen im Atlantik

Betrachten wir dazu die realen Daten der gemessenen Wassertemperatur der letzten 26 Jahre an einer Messboje im Nordatlantik. Die aus den Datenaufzeichnungen generierte Grafik weist mit ihrer Trendlinie für den Zeitraum vom 23.05.1984 18:00 bis zum 01.08.2010 23:00 Uhr keinen messbaren Anstieg der Wassertemperatur im Atlantik auf der Höhe 41°7’6″ Nord, 66°34’42“ West aus. Würde das Wasser im Atlantik wärmer, dann müsste das auch an einzelnen Stationen ankommen. Ist es wohl nicht.

Der Höchstwert der Wassertemperatur mit 27,6 °C wurde am 29.08.1990 vormittags von 07:00 bis 11:00 Uhr GMT erreicht, der niedrigste Wert mit 0,1 °C am 18.03.2003 um 13:00 Uhr. Der nicht ganz so ernst zu nehmende Mittelwert liegt bei 10,5 °C – aus den existierenden Daten. Die Wassertemperaturen können von der Webseite des Nationial Oceanographic Data Center (NOAA) abgerufen werden.

Nun könnte man argumentieren, diese satellitenüberwachte Messstation sei eine Ausnahme, deshalb sollen hier zur Ergänzung die Messergebnisse einer anderen Messstation in weiterer Entfernung wiedergegeben werden. Auch bei dieser Station im Atlantischen Ozean auf dem 34. Breitengrad bleiben die Wassertemperaturen über mehrere Jahre konstant.

Ergebnis: Die Wassertemperaturen des Atlantiks sind, ähnlich wie die Deutschlandtemperaturen, über einen längeren Zeitraum annähernd gleich geblieben.

Wassertemperaturen im Pazifik

Die realen Temperaturmesswerte des National Data Buoy Center (NDBC) sprechen eine andere Sprache als die politische Indoktrination des anthropogen bedingten Klimawandels mit seinen Katastrophenmeldungen. Seit 1984 gibt es ein Auf und Ab der ozeanischen Wassertemperaturen mit einer in der Gesamtschau negativen, einer fallenden Trendlinie, das heißt, eine leichte Abkühlung.

Zur weiteren Verdeutlichung sollen auch für den Pazifischen Ozean die Wassertemperaturen einer weiteren satellitenüberwachten Station der amerikanischen Weltraumbehörde NOAA gezeigt werden, wieder aus einer ganz anderen Gegend des Pazifiks.

Wir halten 2 wichtige Ergebnisse fest:

  1. Auch die Wassertemperaturen im Pazifik sind fallend.
  2. Damit sind die ständigen Warnungen und die Panikmache der erwärmungsgläubigen Wissenschaftler mit einem ständig steigenden Meeresspiegel und „Holland unter Wasser“ die reinsten Märchen.

Das Eis am Nordpol

Der Aqua-Satellit der amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA – als Teil des Earth Observing System (EOS) – erforscht mit seinen Instrumenten im Mikrowellenbereich u.a. die Ausdehnung und das Schrumpfen der Eisflächen in arktischen Bereichen. Das Ergebnis lässt sich als Diagramm darstellen. Erkenntnis: Die Eisflächen nehmen leicht zu.

Aus den täglich seit 2002 aufgezeichneten Messwerten lässt sich ein Bild über die längerfristige Entwicklung der arktischen Eisflächen gewinnen. Das obige Diagramm reicht bis in die Gegenwart, letzte Werterfassung im Juni 2011. Die Wellenberge repräsentieren die jährlichen Maxima, also die größte Winterausdehnung, die Wellentäler die Minima im arktischen Sommer. Der niedrigste Wert der arktischen Eisausdehnung war – tagesgenau – am 24.09.2007. Danach haben die Eisflächen wieder zugenommen. In der Gesamtschau zeigt die rote Trendlinie einen leichten Eisflächen-Anstieg seit Mitte 2002 an.

Einen täglichen Überblick über die Eisausdehnung am Nordpol erhält man über das Messgerät AMSR-E des NASA-Satelliten.

Fassen wir zusammen:

  1. Der CO2-Gehalt steigt laut Angaben der Treibhausforscher. Vor zwölf Jahren lag die Konzentration bei 370 ppm in der Atmosphäre, jetzt soll diese bei 386 ppm liegen.
  2. Angeblich führt dieser Anstieg zu einer Klimaerwärmung durch den CO2-Treibhauseffekt mit fürchterlichen Folgen, bis hin zum Hitzetod der Erde.
  3. Kein Versuch kann jedoch diesen CO2-Treibhauseffekt experimentell beweisen. Die Erwärmung existiert nur in den Computerprogrammen der Erwärmungswissenschaftler.
  4. In Wirklichkeit haben wir seit zwölf Jahren eine Klimaabkühlung, trotz der CO2-Zunahme.
  5. Diese Abkühlung ist messbar in der Luft, im Wasser der Weltmeere und beim Eis an den Polen.
  6. Die Klimaerwärmung der letzten beiden Jahrzehnte des letzten Jahrhunderts ist zum Stillstand gekommen. Der Erwärmungstrend hat sich umgekehrt.

Fazit: Es wird höchste Zeit, den Umwelt- und Naturschutz anstelle eines fragwürdigen, wissenschaftlich nicht konsensfähigen Klimaschutzes weltweit in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen. Saubere Luft, sauberes Wasser, ein intaktes Ökosystem kommen den Menschen heute und zukünftig zugute. Natur- und Umweltschutz ist deshalb ein konsensfähiges Ziel aller Völker.

Wie ideologisch vermessen muss man sein, um der Natur ein „Zwei-Grad-Ziel“ vorzugeben. Wir sind doch alle froh, dass die Temperaturen aus der kleinen Eiszeit herausgefunden haben. Wenn schon ein Ziel, dann wäre das warme Mittelalter erstrebenswert. Doch das haben wir nicht in der Hand. Der dominierende solare Einfluss auf unser Klima, in Verbindung mit dem thermischen Gedächtnis des Ozeans, wird sich auch dann nicht ändern, wenn sich der Mensch als Zauberlehrling versucht.

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12 Kommentare zu “Gefühlte Intensität der Klima-Lüge: Es wird immer enger

  1. Es hieß in den Vorschlägen der ICRP (Internationale Strahlenschutzkomission) von ca. 2006 zur Verbesserung des Strahlenschutzes, man solle in Zukunft nicht nur die „gemessene Dosis“, sondern auch die „gefühlte Dosis“ beachten. Was daraus geworden ist, weiß ich nicht, denn ich kann das nur von Ferne beobachten, so gut es eben geht. Allerdings, wir haben in Deutschland erlebt, die „gefühlte Dosis“ ist schon so groß ist, daß es zur Begründung des Ausstieges aus der Stromversorgung reicht. Nicht nur das Thema Klima, auch das Thema Radioaktivität erlaubt jede Menge Volksverführung. Diejenigen, die von den überstrengen Strahlenschutzgesetzen leben, werden nicht beitragen zur vernünftigen Info. Und es ist bei Radioaktivität noch viel schwieriger, denn das Wetter kann man wenigstens sehen, wenn man aus dem Fenster schaut. Ich habe vor, heute nachmittag 15 000 Becquerel einzukaufen und meinem Garten zu kontaminieren, damit alles Erntegut „verstrahlt“ ist. Bitte, bei Gelegenheit, ein Seitenhieb auf die unsinnige Strahlenschutzgesetzgebung ist auch nützlich.

    Mit Gruß

    Lutz Niemann

    http://www.buerger-fuer-technik.de

  2. Die handfesten praktischen Versuche, die Klimarelevanz von CO2 zu beweisen, führen zum Ergebnis, dass CO2 eben n i c h t klimarelevant ist; also eine glatte Umkehrung der Beweislast. Was wiederum aussagt, dass die ganze Klimahype ein politisches Konstrukt sein muss, gestützt auf Computerprognosen – Freaks sogenannter Klimawissenschaftler.

    Falls es den Euro zerbröselt, werden die Karten sowieso neu gemischt und keine Katz interessiert sich mehr für diesen Nonsens vom CO2-Klimawandel, weil sich die Betrugs-Euros, die sich aus dieser modernen Religion abschöpfen lassen auch in Luft auflösen.
    Allerdings wird diese Luft dann verdammt gefährlich heiss!

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