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Danke, Norwegen: Christen und die Bibel gelten jetzt pauschal als gewalttätig

Neben zunehmend faschistischen Tendenzen, wie beispielsweise den Forderungen nach noch mehr Überwachung, noch mehr Polizeistaat und noch strengeren Waffenverboten, hat uns das schreckliche Geschehen in Norwegen vor allem eines gebracht: Hass auf Christen.

Auch im Bereich Terror findet offensichtlich eine Art Gleichstellung statt, denn nachdem in der Vergangenheit stets nur der Islamismus gescholten und als Bedrohung betrachtet wurde, rufen nun die Getreuesten der Gutmenschen ausgleichend ebenfalls zur Jagd auf das Christentum auf. Was kommt da noch auf uns zu?

In einem wirklich erschreckend antichristlichen Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau äußerte sich am 28.07.2011 Gerd Lüdemann, Professor für Geschichte und Literatur des frühen Christentums an der Universität Göttingen:

Gewaltpotenziale beherrschen demnach beide Teile der Bibel von vorne bis hinten, sodass deren radikale Abrüstung nötig wäre. Der Status der Bibel als heiliger Schrift hat jedoch bisher ernsthafte Gespräche darüber verhindert, ob etwa ein Großteil des „Wortes Gottes“ zu ächten sei. Wir dürfen uns daher nicht wundern, wenn wahnsinnige Christen das Waffenarsenal der Heiligen Schrift weiter einsetzen.

Wie bitte, Gewalt Christi, Allmachtsfantasien, Fieberträume, Gewaltpotenziale und Waffenarsenal der Bibel? Mit seinen unglaublichen Forderungen, die Heilige Schrift „radikal abzurüsten“, also zu zensieren oder gar zu verbieten, steht der Professor nicht allein da. Absolut politisch korrekt, pseudofriedlich und tolerant bis zum Anschlag soll unsere moderne und perverse Multi-Kulti-Gesellschaft sein, ohne jegliche etablierten Werte.

Selbstverständlich wird von derartigen „Experten“ stets nur unsere eigene Kultur angegriffen, denn die Forderung eines Verbotes des nicht minder blutrünstigen Korans gilt selbstverständlich als tabu, weil es sich dabei ja nur um ein Missverständnis und zu wenig Integrationswillen unsererseits handelt. Der Aufruf zur Verfolgung und Ausrottung aller Nicht-Moslems durch den Koran stellt höchstens eine besondere Form der Bereicherung, aber bestimmt keine Bedrohung dar.

Nach dem fürchterlichen Ereignis in Norwegen zeigt sich eindrücklich, wie wenig unser Land – im Grunde alle sogenannten westlichen Länder – noch auf einem wahren christlichen Fundament steht. Der Humanismus und der Naturkult, die Ökoreligion, haben längst die Oberhand gewonnen. Es scheint lediglich noch an einer Art höflicher Zurückhaltung zu liegen, welche die militanten Christenhasser daran hindert, ihre Antipropaganda vollständig loszutreten.

Zumindest trauen sich jetzt einige Kritiker mit ihren krassen Aussagen an die Öffentlichkeit und erhalten offenkundig auch Gehör. Außerdem scheint es jetzt entsprechend angesagt zu sein, bezüglich dem Christentum eine kritische oder feindliche Stellung einzunehmen. Ein aktueller Beitrag von KenFM vom 23.07.2011 spricht diesbezüglich für sich, was folgender kurze Auszug zeigt:

So scheinbar spaßig und ironisch dies auch gemeint war, dem Autor geht es offensichtlich darum, das Christentum in Sachen Gewalt direkt mit dem Islam zu vergleichen. In einer mehrheitlich gottlosen und atheistischen Gesellschaft wie der unsrigen, weichgespült vom Gutmenschenwahn, treffen solche Forderungen nach der Gleichbehandlung aller Religionen natürlich auf fruchtbaren Boden, egal ob das nun ernst gemeint ist oder nicht.

Eine Tendenz, die auch an anderen Stellen unübersehbar zu beobachten ist. In dem Artikel der Zeit vom 20.07.2011 dreht es sich um ein moslemisches Mädchen, welches von seinen Eltern zwar an einer evangelischen Grundschule angemeldet wurde, jedoch am Religionsunterricht nicht teilnehmen sollte:

Weil Zeynep aber nicht am evangelischen Religionsunterricht teilnehmen wollte, wurde sie schon bald einfach von der Schule verwiesen.

[…]

Zeynep klagte gegen den Verweis, der „Türkischer Elternverein“ unterstützt ihren Gang vor Gericht.

[…]

Der städtische Integrationsbeauftragte spricht von einer bedauerlichen „Verhärtung und Zuspitzung“.

Die typisch gutmenschliche Zwangsverleugnung unserer eigenen Kultur wird in diesem extrem linken Presseartikel wieder einmal überdeutlich. In nicht mehr ferner Zukunft wird unsere gesamt Gesellschaft von ihrer eigenen Pseudotoleranz überrollt werden und die Menschen erschrocken auf den Scherbenhaufen vor ihren Füßen blicken.

Sicherlich ist das Verhalten solcher Bekenntnisschulen schon prinzipiell höchst fragwürdig, überhaupt Kinder moslemischen Glaubens aufzunehmen. Umgekehrt ist es natürlich ebenfalls eine gewisse Unverfrorenheit seitens moslemischer Eltern, ihre Kinder dort anzumelden, obwohl sie von vornherein bereits planen, ihre Kinder sowieso niemals am christlichen Religionsunterricht teilnehmen zu lassen.

Aber es zeigt sich wieder einmal, dass Geld auch in sogenannten christlichen Kreisen die Welt regiert, denn wie im Artikel der Zeit erwähnt, werden die Bekenntnisschulen bezüglich der Teilnahme am Religionsunterricht immer dann sehr tolerant, wenn es um die Existenz der Schule an sich geht. Dann spielt das Bekenntnis plötzlich keine Rolle mehr.

An dieser allgemeinen Entwicklung ist leicht zu erkennen, wie niedrig die Schwelle inzwischen schon liegt, die zur offenen Kritik oder gar zum Hass gegen Christen übersprungen werden muss. Gleiches gilt übrigens im Hinblick auf Israel auch auf die Juden und das schon länger. Wer es dagegen wagt, den Islam anzugreifen, der erhält massiven Gegenwind – krankerweise auch meist aus sogenannten „christlichen“ und besonders toleranten Kreisen.

Genausowenig wie Christen gleich Christen sind, gilt das auch für die Juden. Alle in einen Topf zu werfen ist wenig sinnvoll, denn beispielsweise tolerieren bibeltreue Christen weder die politisch korrekte Gleichmacherei der Geschlechter noch die gelebte Homosexualität, was bei den „christlichen“ Kirchen allerdings völlig anders aussieht, genauso wie bei den allermeisten Menschen, die sich höchstens noch rein kulturell als „christlich“ bezeichnen.

Dementsprechend ist eine blinde Verachtung gegenüber Juden genauso verkehrt, denn auch wenn sich zahlreiche der einflussreichsten Persönlichkeiten auf der Welt in den höchsten Kreisen von Banken und Politik als jüdisch bezeichnen, so sind es eben nicht alle. Auch das Judentum selbst hat zig Untergruppierungen, welche sich gegenseitig teilweise absolut widersprechen und mehr oder minder gläubig sind.

Selbst für den Islam gilt, dass nicht Moslem gleich Moslem ist. Was an dieser Stelle aber meist aus Unwissenheit und vor allem aus blinder Gutmenschlichkeit heraus missverstanden wird, ist der Islamismus. Ein wahrer Moslem hasst nämlich alle Nicht-Moslems und hat nur ein einziges Glaubensziel: Die Welt mit aller Macht zu islamisieren – notfalls mit knallharter Gewalt.

Derartiges Vorgehen ist zu hundert Prozent durch den Koran abgedeckt. Jede Beschwichtigung oder Abschwächung, auch seitens der Moslems selbst, rührt entweder aus Unwissenheit heraus oder aber ist Absicht im Sinne der Takiya-Taktik.

Ein fundamental gläubiger Moslem wird daher zugeben, dass es keinen Unterschied zwischen Islam und Islamismus gibt, während ein fundamentaler Christ niemals ein Attentat wie in Norwegen rechtfertigen oder gutheißen würde, weil es diametral der Lehre Christi widerspricht.

Die Unwissenheit über diese drei Glaubensrichtungen und die daraus resultierende vermeintliche Vergleichbarkeit ist in weiten Teilen der Bevölkerung vorhanden und führt zwangsläufig zu Missverständnissen bis hin zu großen Gefahren und schlussendlich auch zu Gewalt. Vielfach wird jedoch ganz bewusst Falschinformation gestreut, welche eigentlich nur dadurch eliminiert werden kann, indem jeder die jeweiligen Fakten selbst überprüft, z.B. anhand des Korans und dessen Hadithen oder anhand der Bibel.

Auch die Bloggerszene ist von Täuschung und blinden Verurteilungen nicht ausgenommen. Der Mensch, auch der Aufgeklärte, ist schließlich geneigt, sein Weltbild nicht unnötig zu verkomplizieren. Daher ist das Trugbild an vielen Stellen auch ganz simpel aufgebaut: Wir sind die Guten, die Juden in Form der heimlichen Weltherrscher dagegen die Bösen.

Je genauer die Dinge dann betrachtet werden, desto schwieriger wird eine klare Be- oder Verurteilung. Beispielsweise wird von vielen Aufgeklärten zwar wie selbstverständlich angenommen, dass große Teile der deutschen Geschichte weitestgehend erfunden und verfälscht wurden. Im Falle der Geschichte von Israel jedoch wird wiederum den Massenmedien völlig unkritisch alles schlicht geglaubt. Warum eigentlich?

Leider ist die Realität in manchen Bereichen sehr viel komplexer, als uns vielleicht lieb ist. Allerdings wirkt das im Wesentlichen nur deswegen so, weil unser Weltbild an vielen Stellen trotz Aufklärung noch immer falsch ist und uns daher die Zusammenhänge nicht wirklich logisch nachvollziehbar erscheinen können.

Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell derzeit der Hass gegen Christen jetzt durch das schreckliche Geschehen in Norwegen aufkeimte – und das ausgerechnet im Zentrum des „christlichen“ Abendlands. Offenbar hatte sich hier bereits viel Wut aufgestaut, welche sich beginnt zu entladen. Das ist andererseits aber kein Wunder, findet sich doch gerade in Kreisen, die sich explizit „christlich“ nennen, das volle Programm von Geldgier bis hin zu Kindesmissbrauch. Doch das sind eben keine wahren Christen, sie nennen sich nur so.

Die völlige Selbstzerstörung unserer Gesellschaft und Kultur schreitet wirklich in atemberaubender Geschwindigkeit voran. Obwohl wir gerade wegen dem Christentum in seiner ursprünglichen Form und seiner Verbreitung bei uns in einer vergleichsweise angenehmen, wohlhabenden und friedlichen Region leben, wird dieses Fundament nun systematisch zerstört.

Dabei bedarf es nicht einmal einer realen Verschwörung gegenüber dem Christentum, sondern ein Mann wie Anders Behring Breivik genügt, um die Saat des Antichristentum weiter aufblühen zu lassen. Die entsprechende Beeinflussung kommt dabei direkt von satanischer Seite, was in einer vermeintlich wissenschaftlich beherrschten Welt selbstverständlich verleugnet wird. Trotzdem alles läuft streng nach Plan.

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13 Kommentare zu “Danke, Norwegen: Christen und die Bibel gelten jetzt pauschal als gewalttätig

  1. Im Beitrag heißt es u.a.:

    „Beispielsweise wird von vielen Aufgeklärten zwar wie selbstverständlich angenommen, dass große Teile der deutschen Geschichte weitestgehend erfunden und verfälscht wurden. Im Falle der Geschichte von Israel jedoch wird wiederum den Massenmedien völlig unkritisch alles schlicht geglaubt. Warum eigentlich?“

    Das ist doch lächerlich, als ob gerade die prozionistischen Massenmedien Deutschlands im Falle „Israels“ nicht – in welchen Abstufungen auch immer – genau die Sicht der Zionisten widerspielen würden. Und geht jemand bekannter Politiker dagegen an, verschwindet er von der politischen Bühne, tod oder lebendig.

    „Warum eigentlich“ frage ich mich, scheint die Israel-Connection, vor Jahren noch als Verschwörungstheorie belächelt und heute allgegenwärtige Realität, auch unter an sich bis dato aufgeklärten und unabhängigen Bloggern geistig um sich zu greifen. @Admin: Bist Du schon Mitglied der prozionistischen PBC geworden?

    Über die verhängnisvolle Rolle der entzeitgläubigen prozionistischen Christen kann sich u.a. in den Büchern von Wolfgang Eggert informiert werden, über die Rolle der Kirchen und damit des institutionalisierten Christentums überhaupt in einer Fülle weiterer, von fanatischen „bibelgläubigen Christen“ sicherlich als Hetze ver(br)annt.

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