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Glaub doch, was du willst

Nach dem Grundgesetz genießt der Glaube bzw. die Religion eines jeden Bürgers uneingeschränkten Schutz. Im Gegensatz zu vielen Ländern der Welt darf bei uns niemand wegen seines Glaubens verfolgt oder benachteiligt werden.

Soweit die Theorie. In der Praxis beschäftigen sich jedoch Gerichte mit Kruzifixverboten und verbalen Glaubensbekenntnissen von Angestellten. Echte Glaubensfreiheit ist in Wahrheit längst nicht mehr gegeben, der gesellschaftliche Druck engt insbesondere gläubige Christen immer stärker ein.

Artikel 4 des Grundgesetzes besagt:

  • (1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
  • (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
  • (3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

Zunächst einmal klingt das alles wirklich prima und das Gesetz scheint sogar Gutmenschen-tauglich zu sein. Doch halt, ganz so viel Freiheit hat der Gläubige dann doch nicht, denn sobald er den Mund aufmacht, um seine Überzeugung kund zu tun, gibt es Ärger.

Ein Beispiel für die offensichtlichen Grenzen dieser Freiheit ist der jüngst beendete Rechtsstreit eines Call-Center-Mitarbeiters, der seinen Arbeitsplatz wegen „zuviel gelebten Glaubens“ verlor, wie der Focus am 20.04.2011 berichtete:

Der Mitarbeiter in der Bestellannahme des Teleshoppingsenders QVC hatte sich nach jedem Verkaufsvorgang mit den Worten „Jesus hat Sie lieb, vielen Dank für Ihren Einkauf bei QVC und einen schönen Tag“ verabschiedet. Der Verweis auf Jesus war ihm aber von seinen Vorgesetzten ausdrücklich untersagt worden.

Der Mitarbeiter gewann zunächst in der ersten Instanz, aber in der Berufung urteilten die sogenannten „Richter“ plötzlich anders. Was wie nach Willkür klingt, ist natürlich auch Willkür, denn wie kann ein Gericht zum absoluten Gegenteilsurteil eines anderen Gerichtes kommen, wo doch die Gesetze immer dieselben sind? Nun, das ist ein anderes Thema.

Ganz so weit her ist es insofern mit der „ungestörten Religionsausübung“ offenbar nicht. Bemerkenswert ist, dass sich laut eigener Aussage von QVC nicht ein einziger Kunde jemals über diese Schlussformel des Mitarbeiters am Telefon beschwerte. Trotzdem musste der Mann gehen, denn auch in diesen Unternehmen haben die Gutmenschen längst die Macht übernommen und diktieren ihren Angestellten, was diese denken, sagen und sogar glauben dürfen.

In vorauseilendem Gehorsam wird heute gerade in größeren Unternehmen jegliche Art von Diskriminierung versucht zu vermeiden, um bloß nicht angreifbar zu sein. Verrückterweise führt diese Anti-Diskriminierung im Endeffekt zu ihrem genauen Gegenteil. Ist das nicht erstaunlich? Oder ist es vielleicht sogar beabsichtigt?

Eine andere Argumentation lautet in diesem Fall, dass sich der Mitarbeiter nun mal nach den Regeln seines Arbeitgebers zu richten habe. Wenn dieser ihm untersage, seinen Glauben zu bekennen, müsse sich der Mitarbeiter danach richten. Dann stellt sich jedoch unmittelbar die Frage, ob arbeitsrechtliche Bedingungen damit über dem Grundgesetz stehen? Offensichtlich tun sie das.

Unser Land wird doch eigentlich mit der christlichen Kultur gleichgesetzt – zumindest ist es nicht lange her, da war das noch der Fall. Erst im November des vergangenen Jahres hat sich beispielsweise die CDU in ihrem Beschluss „Verantwortung Zukunft“ auf diese Aussage geeinigt:

Unsere kulturellen Werte, geprägt durch die Philosophie der Antike, die christlich-jüdische Tradition, die Aufklärung und historischen Erfahrungen sind die Grundlage für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und bilden die Leitkultur in Deutschland, der sich die CDU besonders verpflichtet weiß.

Kurz zuvor klang der Satz im entsprechenden Arbeitspapier allerdings noch etwas anders, wie in einem Artikel des Spiegel vom 20.10.2010 nachzulesen ist:

„Unsere kulturellen Werte, geprägt durch eine christlich-jüdische Tradition, der sich die CDU besonders verbunden fühlt, und historischen Erfahrungen sind die Grundlage für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und bilden unsere Leitkultur“, heißt es nun in einem Antrag der CDU-Spitze für den Bundesparteitag im November.

Diese kleine Änderung zeigt, dass hier etwas passiert sein muss, wodurch die „christlich-jüdische Tradition“ an die zweite Stelle gerückt wurde. Warum ist die Philosophie der Antike plötzlich wichtiger geworden als die christliche Tradition? Was verbinden Sie denn gedanklich mit „Antike“?

Der Auslöser für diese politisch korrekte Anpassung des CDU-Leitbildes dürfte die Rede von Bundespräsident Wulff vom 03.10.2010 gewesen sein. Darin sagte er:

Ein Verständnis von Deutschland, das Zugehörigkeit nicht auf einen Pass, eine Familiengeschichte oder einen Glauben verengt, sondern breiter angelegt ist. Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.

Herrn Wulff ist offenbar unbekannt, dass der Islam nicht einfach nur eine Religion oder eine Kultur darstellt, sondern vor allem eine politische Gesinnung repräsentiert, welche mit knallharten Blutgesetzen für islamisches Recht und ebensolche Ordnung sorgt. Vielleicht sollte sich der Bundespräsident einmal über die verfolgten Christen in genau jenen Ländern informieren, welche den „zu Deutschland gehörenden Islam“ seit Jahrzehnten ganz konkret erleiden müssen – oder mussten, bis sie wegen ihres Glaubens ermordet wurden.

Leider ist von Seiten der Politik kein so klares Bekenntnis zu erwarten, wie von diesem Call-Center-Mitarbeiter. Im Gegenteil, von dort wird unser Land und unser Selbstverständnis von innen heraus zerstört. Ein Beitrag von kath.net vom 21.05.2011 zeigt das sehr eindrücklich:

Scharfe Kritik am Konzept einer jüdisch-christlichen Leitkultur in Deutschland hat der Bremer Bürgerschaftsabgeordnete Hermann Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) geübt. Diese Vorstellung der CDU sei „ein Phantom, das dem Geist unserer Verfassung widerspricht“ […].

Dieses „Phantom“ setze den Islam und andere Religionen bewusst herab, sagte der 66-jährige Politiker dem Redeprotokoll zufolge. Das Grundgesetz kenne keine Rangfolge von Religionen oder Nicht-Religion und setze keine Kultur vor eine andere.

Unser Land ist inzwischen durchsetzt von diesem linksgrünen, gefährlichen und zerstörerischen Gedankengut. Auf wirklich jeder Ebene ist deren Ideologie dabei, allmählich alles Etablierte in Gänze zu zerstören. Dieses menschenverachtende Denken und Handeln hat mittlerweile einen breiten Rückhalt in der Bevölkerung gewonnen, was daher immer bedenklichere Ausmaße annimmt.

Unsere Kultur muss nach deren Ansichten unterwandert und „bereichert“ werden, die Familie aufgelöst, Homosexualität bevorzugt und Frauen über die Männer gestellt werden. Bildung soll auf niedrigem Niveau vereinheitlicht und engagierte Arbeit nicht mehr belohnt werden, sondern die Umverteilung soll alle Probleme lösen. Besonders schlimm ist die Zerstörung im Bereich Energie und Wirtschaft zu erkennen, denn wir sind auf direktem Wege zurück in eine Art tiefsozialistische Steinzeit.

Auch auf den Glauben hat diese Manipulation immer größeren Einfluss, eben durch die Anti-Diskriminierung bzw. durch den vermeintlichen Schutz von Minderheiten. Unter demselben Deckmantel finden auch immer häufiger Angriffe auf das Fundament des christlichen Glaubens – die Bibel – statt, wie jüngst am 20.05.2011 durch den Welt-Blogger Gideon Böss:

Brief an die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien

[…]

Ich denke, diese Publikation sollte nur an Erwachsene verkauft werden, weswegen ich für eine Altersfreigabe ab 18 Jahren plädiere.

Was der Autor hier völlig selbstverständlich mit unverkennbar bösartiger Absicht betreibt, würde er sich niemals mit dem Koran trauen. So ironisch er sein Werk auch versuchte zu verpacken, sein Ziel ist eindeutig. Niemand schreibt so etwas aus Lust und Laune heraus. Und er ist damit in bester Gesellschaft, denn es gibt noch mehr Menschen, welche die Bibel verbieten lassen möchten. Warum jedoch wollen sie das tun? Die angebliche Gewalt ist doch nur ein billiger Vorwand.

Wie lange werden gläubige Christen bei uns noch „toleriert“ von der immer stärker herrschenden gutmenschlichen Gesellschaft? Wann beginnt auch bei uns die Hatz wegen der Religionsfreiheit? Wie bitte, wieso „wegen“? Der Schlüssel ist die Anti-Diskriminierung. Weil das Christentum jeden anderen Gott, außer den Gott der Bibel, ablehnt, erscheint es daher intolerant, zumindest in den Augen der nach heutigen Denkmustern erzogenen Gutmenschen. Damit ist der Weg zum Verbot des wahren Bibelglaubens längst geebnet.

Es ist insofern nur eine Frage der Zeit, wann sich auch hier bei uns ein ausreichend hoher öffentlicher Druck gegenüber den Christen aufbaut, sodass die christliche Leitkultur offiziell zu verschwinden hat. In diesem Zusammenhang muss es dann allerdings nicht verwundern, wenn derartige Auswüchse nur geringen Einfluss auf die Kirchen haben. Diese werden, wie schon in der dunklen Vergangenheit, brav mit dem Strom schwimmen.

Christ ist eben nicht immer gleich Christ. Das rührt daher, weil es elementare Unterschiede im Christentum gibt, die von der Allgemeinheit nur wenig wahrgenommen werden. In der öffentlichen Diskussion und der Meinung vieler Bürger werden Kirche und Glaube ständig in ein und denselben Topf geworfen.

Dabei haben diese beiden Begriffe nur sehr wenig miteinander zu tun. Bibeltreue Christen meiden nämlich in den meisten Fällen Kirchen und „christliche“ Gemeinden völlig, weil diese mittlerweile zum größten Teil der katholisch gesteuerten Ökumene angehören und zudem eine nicht unerheblich angepasste, kaum mehr auf den Fundamenten der Bibel aufgebaute Lehre vertreten.

Glaubensfreiheit wird uns zwar nach wie vor durch das Grundgesetz zugesichert sein, doch sie wird bei gleichbleibender Entwicklung der Gesellschaft und dem vermeintlich modernen Zeitgeist zur Ausnahme werden und schlussendlich mittels Gleichstellung und Anti-Diskriminierung immer weiter ausgehöhlt, am Ende faktisch aufgelöst sein.

Hohn und Spott müssen Christen bereits heute ertragen, weil sie sich nicht alleine auf den Staat und sich selbst, sondern auf unseren Schöpfer und sein Wort verlassen. Warten wir ab, wie lange es noch allgemein hingenommen wird, seine Mitmenschen mit einem „Grüß Gott“ zu begrüßen, ohne eine ernste Ermahnung zu erhalten.

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13 Kommentare zu “Glaub doch, was du willst

  1. Das gegenwärtige politische und gesellschaftliche System hat in seiner Ursache und folgliche auch Wirkung keine andere Möglichkeit und Wahl als die Nichtbeachtung und Nichttoleranz anders Denkender, wie im täglich abhängigen Wirtschaftleben demonstriert.

    Warum ist das so. Weil Wirtschaft über Moral und Ethik steht. Und über dem Menschen. Siehe die Kernkraftwerke im Grossen. Siehe die Entscheidungen in Firmen im Kleinen.

    Was zu tun wäre, ist bekannt. Viele Blogs und Lösungen von Menschen zu verschiedenen Themen sind bekannt in verschiedenen Medien. Aber bisher passiert nichts.

    Warum passiert nichts und wird nichts passieren. Wegen der Trägheit des Menschen. Diese ist der Gegenspieler der Aktivität. Wie Wellenberg und Wellental. Wie Licht und Dunkel. Wie Aktiv und Passiv.

    NUR WENN DER LEIDENSDRUCK GROSS GENUG IST, GIBT ES WIRKSAME VERÄNDERUNGEN.

  2. „Bibeltreue Christen meiden nämlich in den meisten Fällen Kirchen und “christliche” Gemeinden völlig, weil diese mittlerweile zum größten Teil der katholisch gesteuerten Ökumene angehören und zudem eine nicht unerheblich angepasste, kaum mehr auf den Fundamenten der Bibel aufgebaute Lehre vertreten.“

    und weil:

    [HiG.03_64.03.19,19] Was ist hernach von einem solchen sein wollenden Stellvertreter Gottes auf Erden zu halten, der sich selbst ‚Heiliger Vater‘ und ‚Seine Heiligkeit‘ titulieren läßt…..

    [HiG.03_64.03.19,20] Ich sage euch, ebensoviel als von seiner Heiligkeit, von seinen ihm untergeordneten Eminenzen, vom Stuhle Petri in Rom, welche Stadt Petrus nie gesehen hat, und von den Kreuzpartikeln etwa desjenigen Kreuzes, auf dem Ich gekreuzigt wurde, das sich aus höchst weisen Gründen auf der ganzen Erde ebensowenig als echt irgend mehr vorfindet, als wie wenig Mein Leibrock, der zu Trier in Deutschland zu öfteren Malen gezeigt wurde, echt ist oder die Gebeine der Drei Könige zu Köln oder die drei eisernen Nägel in Mailand, da es deren in allen römischen und griechischen Kirchen zusammen eine solche Anzahl gibt, daß man mit ihnen eine Eisenbahn von nahe einer Meile Länge herstellen könnte.

    [HIM 3.470525.11] Es ist daher auch eine eitle Frage, welche äußere, sichtbare Kirche unter den vielen, die Meinen Namen führen, die rechte sei. – Die Antwort darauf lautet und kann ewig nie anders lauten als: Gar keine! – Nur die Kirche im Herzen, das Ich gemacht habe, ist die alleinig rechte und vor der Hölle für ewig gesicherte; alles andere hat die Welt ausgeheckt, gehört ihr an und gilt vor Mir ewig nichts!

    http://www.jakob-lorber.cc/index.php?s=Kirche&l=de&b=HIM&o=80&w=0

  3. @chiren:

    Sehr gut auf den Punkt gebracht. Ich hatte gestern wieder zwei gute Gespräche mit noch „schlafenden“ Mitmenschen. Sie spüren, daß etwas im Busch ist. Doch ihr Weltbild aufzugeben und alles in Frage zu stellen, was sie ihr Leben lang „geglaubt“ haben, dazu sind sie NOCH nicht bereit, denn der Leidensdruck muss noch wachsen…

    Grüsse, derCaine

  4. @ CHIREN
    “Weil Wirtschaft über Moral und Ethik steht, und über dem Menschen.“
    Sehr gut erkannt!

    @ Tommy Rasmussen
    “Bibeltreue Christen meiden nämlich in den meisten Fällen Kirchen und “christliche” Gemeinden völlig, weil diese mittlerweile zum größten Teil der katholisch gesteuerten Ökumene angehören und zudem eine nicht unerheblich angepasste, kaum mehr auf den Fundamenten der Bibel aufgebaute Lehre vertreten.”

    Richtig, es gibt also noch andere Gründe, weshalb der “Fundamentale Glaube“ in dem negativ besetzten Focus steht (Islam), weil der nicht gewillt ist sich anzupassen! Übrigens, die Bibel und der Koran unterscheiden sich nicht grundlegend.

    Bereits 1945 (was viele nicht wissen) wurde mit der Gründung der UNO, der faschistischen Gedanke in Ihrer Agenda festgeschrieben, und da spielt die katholische Kirche eine bedeutende Rolle!

    Ein Reich, ein Führer, eine Weltreligion …
    Es lohnt sich mit diesem Thema zu befassen, weil Ereignisse sich plötzlich Zielen unterordnen lassen, und auch “Religionsfreiheit“ der Vergangenheit angehören wird, als ein beschlossenes Ziel! Dann wissen wir auch, warum der “Glaube“ politisiert wird.

    1-5 Die okkulte Agenda der UNO – Walter Veith
    http://www.youtube.com/watch?v=c6HjR37ASFA&feature=uploademail

  5. Die meisten Menschen können nicht mehr differenzieren (unterscheiden), weil sie nur noch in Schubladen denken können. Jeder hat seinen Platz in dieser Welt und muss seiner „Rolle“ gerecht werden.

    Doch leider ist der Mensch individuell und die Unterschiede sind so klein, dass man schon lange und genau hinschauen muss, um den Unterschied zu erkennen. Wer Gott anbeten will in Wahrheit und tiefer Liebe, dem wird Gott dorthin führen wo er es auch kann und wird seinen Wunsch nach Errettung und Erlösung nachkommen.

    Doch leider lassen sich die meisten Menschen einfacher vom Weg abbringen als ihm lieb ist. So hat sich der Mensch angewöhnt sofort aufzugeben, wenn etwas nicht so läuft wie man sich das vorstellt. Das ist ein Prinzip Gottes, dass nichts so passiert, wie der Mensch will, denn der Mensch soll den Willen Gottes tun und der Wille Gottes ist nun mal nicht der Wille des Menschen. So einfach ist das.

    Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, (Jesaja 55,8)

    Die starken der Welt sind die Schwächsten in den Augen Gottes, denn sie lassen sich von ihren Begierden leiten. Der Mann Gottes aber tut, was der Wille Gottes ist und der Mann Gottes muss sich leiten lassen. Das hat sehr viel mit Vertrauen und Liebe zu tun.

    Alles das haben die Menschen heute nicht mehr, sondern jeder versucht auf dem Rücken seines Nächsten ein einigermaßen ruhiges Leben zu führen, ohne Rücksicht auf Verluste. Das ist nicht der Wille des Herrn.

    Ich WEIß, das es einen lebendigen Gott gibt und es gibt ein natürliches Leben und ein ewiges, geistiges Leben und es wird der Tag kommen, an dem jeder Mensch Rechenschaft über all seine Worte und all seine Werke ablegen muss.

    JEDER muss sich Rechtfertigen vor dem einem lebendigen und allmächtigen Gott, der jeden Menschen individuell in Liebe als himmlischer Vater erschaffen hat, damit er ein Teil des Reich Gottes auf Erden wird.

    Diejenigen, die zur Schande der Schöpfung Gottes geworden sind, werden ihren Lohn bekommen, genau wie die Kinder Gottes, die belohnt werden mit dem ewigen Leben.

    Glaubt nicht die Lügen dieser Welt, denn es ist eine Täuschung und soll jeden Menschen von der Wahrheit Gottes ablenken. Jede Sekunde, die ihr weiter in der Welt lebt, ist eine Sekunde mehr der Zerstörung eures Lebens durch den antichristlichen Geist dieses Weltsystems.

    Nicht der Antichrist ist das Problem, denn er wurde schon besiegt durch das Opfer Jesu Christi, der sein Blut für die Sünden der ganzen Menschheit vergoß um ihre Schuld zu tragen und Vergebung in dem Namen Jesus Christus zu schenken.

    Der Mensch ist das Problem, der die Gnade Gottes nicht annehmen möchte und somit dem antichristlichen Geist einen Körper und seine Fähigkeiten zur Verfügung stellt und ihm die Möglichkeit gibt über die Erde zu herrschen. Der Mensch bekommt dafür nur Geld, Macht und Ruhm und opfert dafür alles was einen Wert hat.

    Denn der „Sohn des Verderbens“ weiß nicht was er tut, denn er weiß nicht um die Wahrheit und die Liebe Gottes, sondern glaubt den Lügen dieser Welt und wird betrogen um ein Leben in Freiheit, Frieden und Glückseligkeit, dass ewiglich andauert, so Gott will.

    Alles ist offenbart durch den Einen Gott, Jesus Christus. Man muss sich nur die Mühe machen einmal hinter die Kulissen zu schauen und ihr werdet die Illusion erkennnen. Niemand kann die Wahrheit aufhalten, denn sie ist allmächtig, allwissend und allgegenwärtig. Wer wirklich glaubt, er könnte etwas vor Gott verstecken, der ist der wahrlich töricht.

    Wer einen Rat annehmen möchte, dem rate ich folgendes. Messe dich niemals an einem Menschen, sondern strebe nach der Vollkommenheit Gottes.

    Jesus aber sah sie an und sprach: Bei den Menschen ist’s unmöglich, aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott. (Markus 10, 27)

    Wer daran glaubt, dem wird auch Gott begegnen, wenn er es sich in seinem Herzen wünscht. Jesus liebt jeden Menschen, denn wir alle sind Sünder in seinen Augen. Seiner Liebe sind keine Grenzen gesetzt, doch Deine Errettung und Erlösung, die sind dem Gesetz Gottes, seinem Heiligen Wort unterstellt.

    Wer dem Wort Gottes gehorsam ist, der wird auch errettet und erlöst werden. Wer ungehorsam ist, der wird hingegeben werden, weil sich der Mensch der Sünde unterworfen hat und seine einzigste Rettung darin besteht, dem Wort Gottes gehorsam zu sein. Jedem Seiner Wörter, jedem Punkt und jedem Komma.

    Wer sich ganz seinem Gott hingibt und sein Leben Jesus schenkt, der wird auch belohnt werden mit dem ewigen Leben. Wer sein Leben Jesus übergibt, der wird werden wie er und wird herrschen mit IHM in alle Ewigkeit.

    Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind’s, die ihn finden! (Matthäus 7,14)

    Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben. (Jakobus 1,12)

    Amen.

    Ehre, Lob, Preis und Dank sei Gott, dem Herrn Jesus Christus

  6. @ Alles ist Anders

    „Wer sein Leben Jesus übergibt, der wird werden wie er und wird herrschen mit IHM in alle Ewigkeit.“

    Wenn etwas für ewig fortbestehen soll, setzt dies voraus, daß alle „Probleme“ vorher beseitigt worden sein müssen. Noch nicht einmal mehr den Geist eines einzigen Antichristen darf es dann noch geben. Alle Menschen, die es dann noch gibt, werden im geistlichen Sinne gleich gut sein. Es gibt keine Unterschiede mehr, sogar den Tod gibt es dann nicht mehr. Dies ist das Ziel, nach dem Christen streben. Dann werden wir sein wie Er.

    Über wen oder was soll also dann noch geherrscht werden müssen?

    Selbst Jesus als der gute Hirte herrscht nicht über seine Schafe, vielmehr weidet und erquickt Er die Seinen:

    Psalm 23

    Der gute Hirte

    1Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. 2Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. 3Er erquickt meine Seele….

    Kein Wort von „herrschen“; Es geht nur noch um Erquickung der Seele.

  7. >Über wen oder was soll also dann noch geherrscht werden müssen?

    Über das Böse dieser Welt, die Sünde. So gibt uns Jesus Christus durch den Heiligen Geist die Kraft über uns selbst, über die Frucht des Fleisches, die Sünde, über diese Welt und über die bösen Geister zu herrschen. Denn wer das Böse nicht beherrscht, der wird verdammt werden und zur Schande der Schöpfung Gottes werden.

    So werden wir über unsere Feinde herrschen, damit unsere Feinde nicht über uns herrschen können. Unsere Feinde können nur unser Fleisch beherrschen, doch nicht unseren Geist. Unsere Entscheidung können wir frei treffen. Wir selbst begrenzen uns in unserer Freiheit, weil wir unsere Entscheidungen an das Wohlbefinden des Fleisches knüpfen. Doch durch den Geist Gottes bist Du vollkommen frei in deinen Entscheidungen. So wird nur das Fleisch leiden, doch nicht der Geist. Doch das Fleisch muss leiden, denn es würde verdammt durch die Sünde. Das ist die Buße, dass jeder Mensch seinen Leib lebendig opfert für die Sünde, die er getan hat.

    Es ist eine Herrschaft der Kraft der Liebe. Eine Herrschaft der Liebe Gottes. Es ist eine Herrschaft des Lebens und der Wahrheit. Es ist der Sieg über das Böse und den Tod. Es geht nicht darum über Andere zu herrschen, denn das ist der nur der Wille des Bösen, weil es sich selbst nicht beherrschen kann.

    Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron. (Offenbarung 3,21)

    Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre 3 und warf ihn in den Abgrund und verschloss ihn und setzte ein Siegel oben darauf, damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend Jahre. Danach muss er losgelassen werden eine kleine Zeit.
    4 Und ich sah Throne und sie setzten sich darauf, und ihnen wurde das Gericht übergeben. (Offenbarung 20,2-4)

    Es hat aber auch von diesen geweissagt Henoch, der Siebente von Adam an, und gesprochen: Siehe, der Herr kommt mit seinen vielen tausend Heiligen, 15 Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Menschen für alle Werke ihres gottlosen Wandels, mit denen sie gottlos gewesen sind, und für all das Freche, das die gottlosen Sünder gegen ihn geredet haben.

    Denn mit einem Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden. (Hebräer 10,14)

    Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht; (1.Petrus 2,9)

    Wenn ein frevelhafter Zeuge gegen jemand auftritt, um ihn einer Übertretung zu beschuldigen, 17 so sollen die beiden Männer, die eine Sache miteinander haben, vor den HERRN treten, vor die Priester und Richter, die zu jener Zeit sein werden, 18 und die Richter sollen gründlich nachforschen. Und wenn der falsche Zeuge ein falsches Zeugnis wider seinen Bruder gegeben hat, 19 so sollt ihr mit ihm tun, wie er gedachte, seinem Bruder zu tun, damit du das Böse aus deiner Mitte wegtust, 20 auf dass die andern aufhorchen, sich fürchten und hinfort nicht mehr solche bösen Dinge tun in deiner Mitte. (5.Mose 16-20)

    Du Menschenkind, stimm ein Klagelied an über den König von Tyrus und sprich zu ihm: So spricht Gott der HERR: Du warst das Abbild der Vollkommenheit, voller Weisheit und über die Maßen schön.
    17 Weil sich dein Herz erhob, dass du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz, darum habe ich dich zu Boden gestürzt und ein Schauspiel aus dir gemacht vor den Königen. (Hesekiel 28, 12+17)

    und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut 6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. (Offenbarung 1,4-6)

    Dank sei Gott, dem Herrn Jesus Christus.

  8. Wem es nochnicht aufgefallen ist, dem sei gesagt, es gibt keine konservativ-christliche Partei mehr in unserer BRD GmbH.Konservative,Bürgerliche und Christliche werden als Rechtspopulisten beschimpft, ein Unding! Die DDRierurung hat uns die Blockparteien gebacht in der Art wie es sie in der DDR gab zurückgebracht, bzw eingeführt.Die Nachrichten verkommen mehr und mehr zu Propagandamärchen,Wissenschaften werden zu Astologischen Instituten, gar zu Inquisitatoren, wie man an den jüngsten Beispielen unserer Deindustriealisierung sehen kann.Die Schulen und Universitäten verkommen entweder zu Ideologisch eingefärbten Thinktanks acc Club of Rome, Greenpeace,IPCC und anderen NGOs(Non Gouverment Organisations) einerseits für eine vorbestimmte Elite mit obligatorischem Summa Cum Laude Abschluss oder andererseits für die Neountertanen(früher auch Bürger genannt) nur eine Minimumausbildung, wo die schlechtesten und unfähigsten Schüler das Bildungsniveau vorgeben.Religion gibt es dort demnächst überhaupt nicht mehr als Fach, dafür aber Ehtik. Na ratet doch mal was dann dort unseren Kindern und Kindeskindern für Märchen erzählt werden. Die neue Ehtik ist der Klimawandel, die Hetze gegen neutrale Wissenschaft, besonders gegen die Kernenergie. Möglichewrweise werden bestehende aggressive Religionen umgestrickt und dort diese Lügen eingearbeitet.
    Somit ist diesen Leuten eine standhafte Religion wie das Christentum mit der Dreifatigkeit: Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist und natürlich die Bibel ein Dorn im Auge. Ich appeliere besonders an den Heiligen Geist:
    Erleuchte unseren Verstand!

  9. @ Alles ist anders

    „Über das Böse dieser Welt, die Sünde. So gibt uns Jesus Christus durch den Heiligen Geist die Kraft über uns selbst, über die Frucht des Fleisches, die Sünde, über diese Welt und über die bösen Geister zu herrschen.“

    Ich sprach nicht von dem Leben in dieser Welt hier Alles ist Anders.

    In Bezug auf diese Welt hier aber jetzt, da hat Gott bemerkt, daß wir Menschen über unsere Sünde alleine nicht Herr werden können und deshalb schickte er ja auch seinen Sohn zu uns, damit dieser uns alle durch sein Blut von unseren Sünden erlöst – was Jesus dann ja auch vollbracht hat.
    Dann ging Jesus wieder und auf der Erde wurde und wird seitdem munter weiter gesündigt. Schon nur einen bösen Gedanken zu haben, ist Sünde. Kein Mensch kann leben ohne zu sündigen, aber wir können versuchen dem Beispiel Jesu zu folgen, der die pure Nächstenliebe gelebt hat. Der Mensch, der das macht bzw. versucht, der glaubt auch an Jesus und wer an Jesus glaubt, der wird auch unter die dessen Gnade fallen.
    Wer nicht an Jesus glaubt, der wird auch kaum versuchen Ihm nacheifern zu wollen, und wer nicht bestrebt ist unter die Gnade von Jesu zu fallen, der sollte sich sehr darüber bewußt sein, was er da für ein dummes und gefährliches Spiel mit seinem Leben treibt.

    „So werden wir über unsere Feinde herrschen, damit unsere Feinde nicht über uns herrschen können.“

    Jesus spricht davon, daß wir unsere Feinde lieben sollen und nicht davon, daß wir über sie herrschen sollen.
    Den Feind, den aber jeder selbst in seinem Kopf besiegen muß, ist der Geist des Antichristen. Auch dabei kann man andere unterstützen, aber nur dann, wenn sie es auch zulassen.

  10. Wie schön Religionsfreiheit in D ist merke ich schon länger.
    Leute die ungläubig sind doer die Religion wechseln wollen können nicht aus der Kirche austreten (Evangelisch/Katholisch), denn dies kostet in NRW 30 €. Wenn man Muslim, Zeuge Jehovas, neu apostolisch oder sonst was ist, dann fallen die 30 Euro nicht an !
    Wo bitte ist da Religionsfreiheit ?
    Ich wurde gebohren und getauft.
    Durfte ich mir meine Religion aussuchen ? NEIN !
    Darf ich sie jetzt aussuchen ? Ja klar sofern ich 30 Euro bezahle.

    Falls jemand einen Weg kennt dagegen anzugehen oder es zu umgehen möge sich bitte bei mir melden ! Oder diesen Weg hier beschreiben.

    Mich kotzt es jedenfalls derbe an und ich will und werde diese 30 Euro nicht bezahlen. Angeblich soll es schon Leute geben die Versuchen gerichtlich dagegen vorzugehen, allerdings bin ich bisher nicht auf diese Leute gestossen und so etwas ist ja obendrein auch nicht in 2 Tagen vom Tisch ;9

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