© Andrea Damm / pixelio.de

Gesundes Geschäft mit sinkenden Grenzwerten?

Während Politikern inzwischen fast niemand mehr über den Weg traut, genießen Ärzte und die Medizinbranche fast grenzenloses Vertrauen in weiten Teilen der Bevölkerung – ein Fehler.

Wo findet Medikamentenforschung eigentlich wirklich statt? Wenn Sie dabei an riesige, hochmoderne Labore mit weißkitteligen Wissenschaftlern denken, dann irren Sie sich vermutlich. Die erfolgreichsten Produkte sowie die zugehörigen Grenzwerte werden in den Vorstandsetagen oder im Produktmanagement der Pharmaunternehmen beschlossen, denn nur dort findet sich der Bezug zwischen Krankheit, Produkt, Phantasiegrenzwerten und dem jeweils geplanten Umsatz.

Stellen Sie sich bitte im Folgenden einmal vor, Sie sind Chef eines Unternehmens zur Herstellung von Gesundheitsprodukten – böse Zungen sagen auch neidvoll Pharmakonzern dazu. Ihr Angebot umfasst zahlreiche Produkte zur Symptombehandlung, denn heilen wollen Sie natürlich nicht, weil Sie damit Ihr Geschäft künstlich klein halten würden.

Weil die meisten Bürger und speziell Ihre Kunden – vermutlich auch etliche Vertreter der Ärzteschaft – in dem Glauben lebt, dass Sie und Ihr Unternehmen sich sozusagen selbstlos für die Gesundheit der Bevölkerung einsetzen und die Gewinnerzielung lediglich eine Nebensache des Hauptzwecks der scheinbaren Gesundung darstellt, können Sie relativ ungestört Ihr Unwesen treiben.

Oft schon haben Sie darüber nachgedacht, wie es Ihnen gelingen könnte, mit Ihrer Firma den Sprung zum großen Konzern zu schaffen. Weil viele Menschen jedoch nur selten oder nie zum Arzt gehen – höchstens, sie können nicht mehr anders – wächst die Zahl Ihrer Kunden fast nicht, außer durch die Einführung neuer Produkte.

Eine Lösung wäre, alle Menschen zwangsweise zu verpflichten, sich regelmäßig medizinisch komplett untersuchen zu lassen, um irgendwelche Symptomatiken in Bezug auf Ihre Produkte zu finden, was jedoch leider so nicht durchsetzbar ist. Doch dann kommt Ihnen eine geniale Idee: Wie wäre es, wenn die Menschen freiwillig zum Arzt gingen? Leichter gesagt als getan, denn warum sollten sie das tun, wenn sie gesund sind?

Nun, ganz einfach: Weil sie Angst haben. Angst vor einer Krankheit, die Sie sich ausgedacht haben und von welcher jeder Bürger betroffen sein könnte, ohne es direkt selbst feststellen zu können. Klarheit darüber kann nur ein Arztbesuch verschaffen und dieser Termin könnte auch gleich zum Aufbau einer jeweils langfristigen Kundenbindung für den Absatz Ihrer Produkte genutzt werden.

So, und jetzt seien Sie einfach einmal kreativ. Abhängig von Ihrem Produktangebot suchen Sie sich aus, in welchem Bereich die Krankheit angesiedelt sein soll. Natürlich erfinden Sie nicht wirklich eine neue Krankheit, sondern Sie bedienen sich einer systemischen Lücke in der Medizin, nämlich der fehlenden Ursachenforschung und -kenntnis.

Seltsamerweise akzeptieren die Menschen nicht nur, dass die gesamte Schulmedizin offiziell von so gut wie keiner Krankheit die Ursachen kennt – bis heute ist das der Fall – sondern die Mär vom jahrzehntelangen Forschen ohne nennenswerte Ergebnisse, bei gleichzeitigem Verbrennen von Milliarden von Steuermitteln für diese Art Forschung, wird ebenfalls sang- und klanglos hingenommen. Es heißt dann lapidar: Das ist halt einfach so, der menschliche Körper ist so komplex, da beißt sich die Forschung noch lange die Zähne daran aus.

Aus diesem Grund ist es ein Leichtes für Sie, einfach ein paar Studien erstellen zu lassen, welche den vermeintlichen Zusammenhang zwischen irgendwelchen Krankheitssymptomen und Krankheiten sowie den frei gewählten Auslösern dafür herstellen. Vielleicht gibt es sogar schon vorhandene Studien, welchen lediglich der finale „Beweis“ zwischen angeblicher Krankheitsursache und -wirkung fehlt. Diesen kann nun Ihre Mannschaft „nach jahrelanger Forschung“ glaubwürdig liefern.

Glaubwürdig heißt dabei, Sie setzen namhafte und gleichzeitig käufliche „Wissenschaftler“ für Ihre Studien und deren Veröffentlichung ein und Sie betreiben massiv Pressearbeit – auf deutsch Panikmache. Das Thema muss unbedingt in alle Medien. Und keine Bange wegen kritischer Fragen, denn wenn Sie sich etwas Mühe geben, wird das Ding zum Selbstläufer. Bei AIDS und HIV beispielsweise hat das auch hervorragend geklappt – schon über 25 Jahre lang will niemand wirklich wissen, ob es HIV überhaupt gibt, aber die „Infizierten“ schlucken brav die teuren und in der damaligen Anfangszeit sogar direkt tödlichen Medikamente.

Weil sich aufgrund Ihrer Medienkampagne nun unzählige besorgte Bürger auf den Weg zu den inzwischen perfekt auf die neuen „Erkenntnisse“ eingestellten Ärzte machen, blüht Ihr Geschäft. Schon bald steigt Ihr Umsatz auf das Zigfache, aber trotz allem, zum Weltkonzern will es einfach noch nicht reichen. Sie müssen wohl nochmals nachlegen.

Die Idee mit der Angstmache war zwar genial, aber noch nicht perfekt. Daher holen Sie nun zum zweiten Schlag aus. Ihr neuer Plan lautet: Einführung von Grenzwerten. Was nützt es, wenn die neu gewonnenen Patienten eine diffuse Angst vor der Krankheit haben, aber das Problem scheinbar durch Änderung von Lebens- und Essgewohnheiten in den Griff bekommen. Wäre es für eine langfristige Beziehung Arzt-Patient nicht besser, wenn der Doktor ganz konkret anhand von ein paar Messwerten den Druck auf seinen Kunden erhöhen könnte?

Eben. Angst ist schließlich ein Garant für gutes Geschäft. Daher stellen Ihre „Experten“ nun in neuen Studien fest, dass es feste Grenzwerte gibt, welche von den Patienten unbedingt eingehalten werden müssen, um nicht noch „kränker“ zu werden. Außerdem wird die Diagnose und die Handhabung für die Ärzte dadurch wesentlich vereinfacht.

Sie sind zwar ein genialer Unternehmer, aber auch nur ein Mensch. Wenn das Geschäft einmal läuft, kommt eben irgendwann die Gier, denn wer zwei Millionen Kunden hat, könnte doch auch vier oder acht Millionen bekommen, nicht wahr? Inzwischen haben Sie Übung im Ideenfinden und die Lösung lautet: Richtig, runter mit den Grenzwerten. Aber nicht einfach nur runter, sondern „DSG“, dauerhaft sinkende Grenzwerte.

Auf diese Weise generieren Sie stetig Jahr für Jahr neue und dauerhaft von Ihren Medikamenten abhängige Patienten. Die bereits bestehenden Patientenbindungen werden dadurch zusätzlich gefestigt, denn wer nun immer höher über den ständig fallenden Grenzwerten liegt, verliert langfristig jeglichen Mut, nochmals von selbst gesund zu werden und akzeptiert stillschweigend seine Diagnose. Dann nimmt er eben bis an sein Lebensende die Medikamente, es wird ja von der Kasse bezahlt. Dazu haben Sie ja anfangs die entsprechenden Kontakte genutzt.

Durch die raffinierte Verschachtelung und Intransparenz der „Gesundheits“-Kosten, welche zwar von der Krankenkasse übernommen, aber hintenherum über ununterbrochen steigende Krankenkassenbeiträge wieder direkt beim Patienten hereingeholt werden, können Sie sich auf Dauer ein immer größeres Stück vom ständig wachsenden Kuchen abschneiden.

Wichtig ist, dass Sie Ihre Studien regelmäßig erneuern und die ursprünglichen Erkenntnisse dabei untermauern, denn sonst könnte es passieren, dass unliebsame Kritiker hinter Ihren Plan kommen und das Geschäft zunichte machen.

Dass dies tatsächlich geschieht, sehen Sie beim Thema Cholesterin. Viele Jahre lang hielt sich die „wissenschaftliche Erkenntnis“, dass Cholesterin schlecht für die Gefäße sei und bis zum Herzinfarkt führen könne. Nachdem einige Ihrer raffinierten Wettbewerber jedoch in neuen Studien „herausfanden“, dass es „gutes“ und „schlechtes“ Cholesterin gibt, konnten diese deutlich im Markt aufholen.

Noch gefährlicher sind ideologische Quertreiber aus den eigenen Reihen. Das zeigt z.B. der Fall des Chirurgen Prof. Dr. Walter Hartenbach, der es sogar wagte, ein Buch darüber zu veröffentlichen, dass es sich beim Thema Cholesterinsenkung um eine Lüge handele. Wer den Klappentext des Werkes liest, weiß, welche verheerende Wirkung auf den Medikamentenumsatz diese Ungehorsamkeit haben kann:

Die Cholesterinsenkung ist für Pharmafirmen, Ärzte und Margarineindustrie ein Milliardengeschäft, aber nach Erkenntnissen von Professor Hartenbach und einigen führenden Wissenschaftlern völlig unnötig, schädlich und in vielen Fällen sogar lebensgefährlich. Die durch das Cholesterin senkende Medikament Lipobay verursachten Todesfälle haben die Öffentlichkeit aufgeschreckt; wie groß die Irreführung der Bevölkerung in Bezug auf Cholesterin aber tatsächlich ist, ist wenigen bekannt.

[…] Das größte Anliegen des Autors: die Bevölkerung vom Psychoterror der Cholesterin-Gegner zu befreien und damit unnötige Ängste und zum Teil massive Gesundheitsschäden bis hin zu gehäuften Krebserkrankungen und Todesfällen zu verhindern.

Zwar hat so ein Einzelkämpfer zum Glück kaum die Macht, Ihr mühsam aufgebautes Geschäft über Nacht zu zerstören, dennoch finden solche Gesellen durchaus Gehör in den Medien und zwingen Sie zu Extraarbeit. Versuchen Sie daher unbedingt, solche Quertreiber als Scharlatan und Quacksalber zu verunglimpfen und unterstellen Sie ihnen am besten mehrere angebliche Todesopfer.

Das wirkt garantiert und verunsichert die etwaigen Anhänger. Falls nicht, ziehen Sie zusätzlich die Sympathisanten mit in den Schmutz, machen Sie Rechtsradikale und Verschwörungstheoretiker aus ihnen. Natürlich sollte auch das Standardprogramm in Richtung Ärztekammer und Co. nicht fehlen, damit diese Herrschaften ihre Tätigkeit bei weiterer Störerei verlieren. Ein sehr erfolgreiches Beispiel für derartige Methodik ist die Germanische Heilkunde. Sie können die dabei verwendeten und erfolgreich erprobten medialen Hetzkampagnen gerne für Ihre Zwecke kopieren.

Seien Sie grundsätzlich aufmerksam, denn diese plötzlichen Kehrtwenden sind offenbar in Mode gekommen. Neben dem Thema Cholesterin gibt es auch negative Meldungen über Selen in der Krebstherapie. Erstaunlich ist übrigens, wieso auf einmal eine Gegenstudie über Salz erscheint. Angeblich sei zuviel Salz nun doch nicht schädlich. Eine seltsame Aktion, denn hier sind so gut wie keine Umsatzmöglichkeiten vorhanden. Aber wer weiß, was die Wettbewerber hier wirklich gerade im Schilde führen, es gibt schließlich noch mehr geniale Köpfe in der Branche.

Achten Sie daher vorsichtshalber bei einer der größten Panikmache-Produktlinien – der Blutdrucksenkung – darauf, dass hier erst gar keine Unsicherheit in der Bevölkerung aufkommt. Wenn diese Millionen an Patienten herausfinden, dass es für eine zwingende Blutdrucksenkung überhaupt keine Indikation gibt, bricht uns ein gigantischer Umsatzbringer weg. Notfalls greifen Sie bitte zu den äußersten Maßnahmen und sorgen Sie dafür, dass die Pathologie nach dem Tode der geopferten Patienten unbedingt darauf hinweist, dass der Patient bei korrekter Einnahme Ihrer Medikamente noch leben könnte. Das wirkt todsicher.

In diesem Sinne: Bleiben Sie weiterhin aktiv, bringen Sie immer wieder neue Ideen ins Spiel – das mit der Schweinegrippe war ein wirklich geniales Beispiel – und halten Sie die Bevölkerung kontinuierlich in Angst. Dann lohnt es sich auch für Sie als Pharmaunternehmer.

11 Kommentare zu “Gesundes Geschäft mit sinkenden Grenzwerten?

  1. Sehr guter Artikel! Wirklich!
    Hier kann ich dem Autor wahrhaft beipflichten. Aus eigener Erfahrung weiss ich, daß der gang zum Arzt die Büchse der Pandorra öffnet.
    Kleines Beispiel gefällig? Bitteschön!

    Bis zu meinem 30. Lebensjahr ging ich immer schön brav zum Dentisten; man möchte ja gesunde und schöne Zähne haben. Bei jedem besuch „dokterte“ dieser an meiner Kauleiste herum. Entfernung von Zahnstein, hier ein Löchlein dort eir Kariesherd, usw. Und! „Immer schön putzen, die Beisserchen!“ sagte er. Immer und immer wieder mußte ich zum Zahnarzt weil ich Schmerzen hatte. Bis mir der Kragen platzte! Seit über 10 Jahren gehe ich nun nicht mehr zum „Esszimmerspezialisten“ – und siehe da, absolut keine Probleme mehr. keine Schmerzen, keine Löcher in den Zähnen, kein Zahnstein, nix! Und dabei putze ich meiner Beisserchen nur 2-3x die Woche!!! Klar wollen die Zahnärzte das viel geputzt wird. Denn jedesmal schrubbt man sich den natürlichen Schutz des Zahnes weg.

    So wie bei dieser wahren Begebenheit, ist es auch bei unzähligen anderen „Projekten“ der Gesundheit. Die wollen uns, auf Kosten unserer Gesundheit, abkassieren.

    gesunde Grüße
    rolo69

  2. 1rolo69
    „So wie bei dieser wahren Begebenheit, ist es auch bei unzähligen anderen “Projekten” der Gesundheit.“

    Unsere Gesundheit ist den meisten Ärzten doch vollkommen schnuppe, denen geht es hauptsächlich nur um ihren Status innerhalb der Gesellschaft und um ihre Einahmen. Sie werden nur noch in den Schatten gesetzt durch die Pharmaindustrie, und wer am allerwenigsten ums uns Bürger etwas gibt, das ist unsere liebe Regierung.

    Schon das hier gesehen?

    http://bueso.de/node/9868

    Übrigens rolo69,

    „Seit über 10 Jahren gehe ich nun nicht mehr zum “Esszimmerspezialisten” – und siehe da, absolut keine Probleme mehr.“

    Erstaunlich!

    Johannes 11:48 Lassen wir ihn so fortfahren, so werden alle an ihn glauben; und dann kommen die Römer und nehmen uns Land und Leute weg.

    Der Geist der Wahrheit läßt sich aber weder wegjagen, noch besiegen.

  3. – alles richtig , aber die Angst wird so lange geschürt bis man doch – das Lebensverlängerte Medikament – nimmt !

    – es gibt heute ( bedingt durch den Zertifizierungzwang der Ärztekammer – kaum noch Hausärzte die den Patienten als Mensch sehen , sondern die blicken nur noch auf ihren Bildschirm , wo die Grenzwerte stehen , welche die Pharmaindustrie vorgegeben hat –
    -Großlabore sind sehr willkommen Helfer dafür –

    – man darf auch nicht vergessen , daß die Politik / EU auch ständig bestimmte Grenzwerte anpasst wie sie gerade notwendig geworden sind

    z.B. Pflanzengift , Wasser , Ozon , Nitrit / Nitratwerte usw.

  4. >>Sehr guter Artikel! Wirklich! (rolo69) << Find ich auch :-)

    Ich bin immer brav zu Vorsorgeuntersuchungen gegangen.
    Nun stellte der Doktor irgendetwas mit dem Herzen fest und ich müsse
    noch genauer untersucht werden.
    Das kam mir merkwürdig vor, da ich nie Probleme hatte. Ich bin zu keiner weiteren Untersuchungen gegangen, auch nicht mehr zur "Vorsorge".
    Das ist jetzt auch über 10 Jahre her und mir geht es gut.

    Bei jedem Arztbesuch ist der Doktor verpflichtet eine Diagnose zu stellen. Also einfach oB (ohne Befund) geht nicht.
    Somit ist man ein Mensch mit dem entsprechenden Risiko gemäss der Diagnose.

    Wünsche gute Gesundheit.

    uteeee

  5. ich kann dem Bsp. von rolo69 nur zustimmen!

    Ich bin nun 23, seit drei Jahren war ich nicht mehr Zahnarzt, hatte auch nie Schmerzen. Putzen tue ich mir die Zähne 1-2 mal am Tag. Nun vor 2 Monaten Plagte mich mein schlechtes Gewissen in Form der ges. Krankenversicherung (… keine Regelmäßige Untersuchung = keine Zuzahlung im Alter) und ich ging mal wieder zu einer Vorsorgeuntersuchung zum Zahnartz und siehe da nach 10 minuten rumkratzerei auf meinen Zähnen mit diversen metallischen geräten hatte ich drei wochen lang Zahnschmerzen. Nach dem Besuch sagte mir der Arzt noch ein Spruch ala “ Sie haben doch so schöne Zähne, Jetz kommen sie wieder regelmäßig damit dies auch so bleibt!“ Ich habe dann mit einem Schmunzeln die Praxis verlassen.

  6. Ängste lauern in allen Ecken und beherrschen, manipulieren die Menschen. Ein sehr beeindruckender Artikel, es geht doch längst nicht mehr um Gesundheit. Der Großteil aller Ärzte mögen ihren Weißkittel eintauschen gegen ein Schwarzkittel, denn sie erzielen richtig Knete und spielen mit den Patienten Versuchsobjekt. In dieser Raffke-Gesellschaft dreht es sich nur um Scheiß Geld, Hauptsache die Patienten sterben wie Fliegen, für Nachschub wird gesorgt. Ob Pharmaindustrie oder Ärzte, sie haben keine Herzen dafür viele Beutel voller Geld und keinerlei Gewissensbisse. Hierbei darf ich dem Autor nur beipflichten. Erfahrungsgemäß sind die Praktiken vieler Ärzte in weiß bekannt, ein Routinemäßiger Besuch und mühseliger Gang zu Onkel Doktor öffnet die Büchse der Pandorra, so wie es rolo 69 so schlicht in seinem Kommentar erklärte.

    Heilt Euch selbst liebe Leser ohne Ärzte in schwarz.

  7. jaja, Angst ist ein sehr schlechter Berater. Noch schlimmer ist die Kombination null Ahnung und Angst. Am Schlimmsten abe rist diese triple Kombination: Obrigkeitsgläubig,Null Ahnung und Angst.
    Dazu kommt noch, dass jede der drei Komponenten jewiels die anderen beiden aufschaukelt, ein Teufelskreis!
    Ganz aktuell kann ich folgendes berichten. Vorletzten Samstag hatte ich mit einem Kollegen eine große Holzkiste geöffnet und mir dabei das rechte Schultergelenk irgendwie verdreht. Jendenfalls bin ich am Montag vor einer Woche zur Medizinischen Ambulanz gegangen, da es ja ein Arbeitsunfall war. Der diensthabende Mediziner untersuchte mich ausgiebig. Mein Schultergelenk wurde von oben und von vorn geröngt. Die Photos wurden anschließend an einen Lichtkasten gehängt und für mich war da schon klar,nichts weiter. Der Doc, ein Pakistani glaube ich, betätigte, dass keinerlei Fraktur, Knorpelablösung oder Sehnenriss vorliegen würden, es sei ein Impingement Syndrom. Ein deutsches Wort hatte er nicht dafür, auch seine Assistentin, sie war offensichtlich Ukrainerin oder Russin auch nicht. Impingement heißt Stoßung,Stauchung im übertragenen Sinn, ich hatte später bei Beolingus nachgeschaut.
    Jetzt kommt der Hammer. Der behandelne Arzt wollte mir eigentlich nichts weiter verschreiben, da es nicht nötig sei. Aber er sagte mir, der Chefarzt wolle mich auch sehen. Der kam aber nicht bis zu mir in den Behandlungsraum, sodern erschien erst eine viertel Stunde später(Das Akademische Viertel!) und sprach nur ein paar Worte mit der Rezeption und dem behandelnem Arzt und dann verduftete der „Weißkopfader“ wieder ohne mich zu sprechen. Er muss mich durch die halboffenen Tür gesehen haben! Stattdessen kam der Arzt wieder, welcher mich behandet hatte und verschrieb mir plötzlich ein Teufelszeug.Und ein weiteres Medikament zwecks Magenschonung als Kompensation für das verordente Mittel.Ich habe mir zuhause alles durchgelesen und war entsetzt!!! Bluterbrechen, Magendurchbrüche, schwere Psyhische Auswirkungen, Todesfälle und und und!!! Also Mülltonne auf, den Mist da rein, Deckel zu. Abends eine Aspirin genommen, eine Woche auskuriert und nun ist alles wieder bestens.
    Leute seit kritisch bei den Weißkitteln!

  8. Heilung Unerwünscht
    Dass die Pharmakonzerne menschenverachtender Dreck sind, sollte man eigentlich wissen. Die ARD deckte einen Skandal in einer Grössenordnung auf, die ca. 10% der Menschheit direkt beeinflusst. Hier wird wieder einmal, aus reiner PROFITGIER, den Menschen ein WIRKSAMES PRÄPERAT vorenthalten!
    http://mrinfokrieg.blogspot.com/2011/05/heilung-unerwunscht.html

    Das Pharmakartell – Wie wir als Patienten betrogen werden
    Fazit: Viele Ärzte und Politiker sind korrupt. Die Pharamindustire macht keine Medikamente um uns wieder gesund zu machen, sondern abhängig. Es geht ihnen nur ums Geld.
    http://mrinfokrieg.blogspot.com/2011/05/das-pharmakartell-wie-wir-als-patienten.html

    Nebenwirkung Tod – Korruption in der Pharma Industrie
    Dr. John Rengen Virapen
    Nebenwirkung Tod – Korruption in der Pharma Industrie Die Pharma Industrie verschweigt gefährliche Nebenwirkungen ihrer Medikamente. Ein Ex-Manager berichtet über dunkle Flecken auf der weissen Weste
    http://mrinfokrieg.blogspot.com/2011/05/nebenwirkung-tod-korruption-in-der.html

    alles sehr passend zum Thema es geht nur noch ums Geld verdienen
    mfg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.