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Sind Klimaschützer der Natur überlegen?

Wir müssen dringend unser Klima retten, weil es sich durch den Menschen immer weiter erwärmt. Das ist politischer und wissenschaftlicher Nonsens – Pardon Konsens, besser schon ein Dogma.

Klimarettung ist für den modernen Menschen keine Frage des Könnens, sondern nur des Wollens. Unsere Politik hat beschlossen, diese Rettung in die Hand zu nehmen und der Natur zu zeigen, wer hier das Sagen hat. Dazu wird einfach jede Menge Geld aus uns Bürgern gepresst und schon bleibt das Thermometer bei zwei Grad über dem Normalwert stehen. Heute herrscht der Mensch über die Natur, nicht mehr umgekehrt. Oder doch nicht?

Dass sich hier der Mensch – genauer gesagt die Politik – anmaßt, die Natur nicht nur restlos verstanden zu haben, sondern sogar vollständig beherrschen zu können, ist eine wahrlich sehr mutige und selbstbewusste Ansage. Aber zum einen ist diese Idee natürlich sehr gut fürs Geschäft und zum anderen ist es heute der Modetrend schlechthin, den Weltretter zu mimen, ganz besonders in Zeiten von vermeintlicher Demokratie, dem von Volksvertretern so verhassten Wahlkampf.

Bereits 1997 teilt der WBGU – der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen – in seinem Sondergutachten mit:

Den Empfehlungen liegen langfristige Modellrechnungen zugrunde. Sie gehen u.a. davon aus, daß ein Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um etwa 2 Grad Celsius über den Wert vor der Industrialisierung und eine Erwärmungsrate von etwa 0,2 Grad Celsius pro Jahrzehnt nicht mehr tolerabel sind.

Angela Merkel, damals noch Bundesumweltministerin, äußerte sich dazu folgendermaßen:

„Ich sehe in der WBGU-Empfehlung eine klare wissenschaftliche Unterstützung für die Minderungsvorschläge der Europäischen Union. […] Dieser politische Kurs ist richtig. Wir brauchen weltweit kontinuierliche Treibhausgasminderungen – eine Politik des langen Bremsweges, um das Klimaproblem in den Griff zu bekommen. Die Wissenschaft muß uns dabei Hilfestellung geben. Sie ist Grundlage für unsere Aktivitäten.“

Damals ging das also schon los mit der Anmaßung seitens der Politik, über das Klima herrschen und es gleichzeitig schützen zu wollen. Da das Klima aber lediglich eine Darstellung statistischer Mittelwerte des Wetters über einen Zeitraum von 30 Jahren repräsentiert, kann es faktisch betrachtet überhaupt keinen „Klimaschutz“ geben. Oder kann etwa die durchschnittliche Lebenserwartung aller Männer geschützt werden? Welch ein Blödsinn.

Hierin scheint eines der Kernprobleme begründet zu liegen. Umgangssprachlich ist nämlich in den Zeiten der Ökoreligion sehr häufig die Rede vom „Klima“, aber machen Sie einmal die Probe aufs Exempel und fragen Sie nach, wenn Ihr Gegenüber von „Klima“ spricht, was er denn damit genau meint und wie er „Klima“ definiert.

Massive Propaganda für den Klimaschutz schallt auch aus Brüssel herüber, die Diktatoren haben das Thema und unsere Natur fest in der Hand, so scheint es. Im Deutschlandfunk hieß es dazu am 08.03.2011:

Klimaschutz ist dringend nötig, heißt es – auf Kosten der Wirtschaft und der Lebensqualität darf er aber nicht gehen – so die Botschaft. Auf zwei Grad und nicht mehr, darauf hat man sich weltweit geeinigt, soll die Klimaerwärmung langfristig beschränkt werden. […] Die EU- Kommission kalkuliert, dass bis ins Jahr 2050 jährlich 270 Milliarden Euro in den Klimaschutz investiert werden müssen.

Das klingt doch richtig schön: Politisch korrekt wird die Welt gerettet und niemand soll deswegen auf Lebensqualität verzichten müssen. Obwohl alleine schon die Wirtschaft ein höchst komplexes System ist, wird uns hier suggeriert, dass es ganz leicht sei, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, weil sich die Oberen ja schließlich darauf geeinigt hätten.

Jetzt liegt es also nur noch an der Erde, sich nach dem Menschen zu richten, denn der weiß schließlich, was gut für die Natur ist und kennt auch schon die exakten Zahlen, was diese Maßnahme kosten wird. Was täte die arme Erde nur ohne unsere so vorausschauende Politik und Wissenschaft.

Diese selbsternannten Klimaretter gibt es mittlerweile längst in allen Parteien, bzw. der sogenannte Klimaschutz ist inzwischen Kernthema aller Parteiprogramme unserer Linksparteien geworden, von CDU über SPD, FDP und die Grünen bis hin zu den Linken. Alle wollen sie den statistischen Wettermittelwert vor dem Kollaps retten, was für eine Lachnummer.

Allen politischen Klimarettern voran schreitet unsere spontanabschaltende Bundeskanzlerin Angela Merkel. Doch auch die anderen Parteien wollen retten. Die Unterschiede zwischen diesen ganzen linksgrünen Parteien bestehen nur noch in kleinsten Farbnuancen der unterschiedlichen Grüntöne.

Warum auch immer, aber die meisten Bürger scheinen diese dreiste Anmaßung unserer Politik und Pseudowissenschaft, über das Klima bzw. über die Natur herrschen zu können, nicht einmal ansatzweise in Frage zu stellen. Weil es tagtäglich wiederholt wird, prägt sich diese vermeintliche Allmacht irgendwann in das durch den Verblödungsverstärker weichgekochte Gehirn ein.

Weil es so einfach ist, über die Natur zu bestimmen und sie nach Belieben lenken und beeinflussen zu können, werden reihenweise Gesetze beschlossen, um den Menschen das Geld aus den Taschen zu ziehen und damit den besagten statistischen Mittelwert zu retten – wie auch immer das gehen soll. Naja, zu Ablasszahlungen war die Menschheit schon immer bereit, wenn sie damit ihre Seele retten konnte.

Nicht nur Bundesrettungskanzlerin Merkel befehligt unsere Natur, auch die Grünen können das. Im Spiegel wurde am 30.05.2008 beispielsweise Renate Künast folgendermaßen zitiert:

Künast sagte der „Berliner Zeitung“, Merkel dürfe in Sachen Klimaschutz auf keinen Fall vor US-Präsident George Bush kapitulieren. […] Die Erde dürfe sich bis zum Ende des Jahrhunderts nicht um mehr als zwei Grad erwärmen. […] Nur wenn die Industrienationen ihre Vorreiterrolle ernst nähmen, ließen sich auch Länder wie Indien oder China einbinden.

Richtig, die zwei Grad sind das Maß aller Dinge und die Erde hat sich gefälligst an diese politische Vorgabe zu halten. Wenn wir unsere CO2-Emissionen bis zu Jahr 2020 um exakt 43% gegenüber 1990 senken, denn wird unsere Erde nur um genau zwei Grad wärmer werden. Und das, so lassen uns die Wissenschaftler wissen, würde immerhin die Welt retten. So einfach ist das, kann sich schon jeder Fünftklässler ausrechnen.

Die Menschheit herrscht also ganz klar über die Natur und kann diese mittels gesetzlicher Regularien auch einfach bändigen. Doch was ist das, wieviel Strahlung auf ihr Gehirn war wohl notwendig, um Renate Künast am 12.03.2011 zu folgender Aussage in der Berliner Zeitung zu bewegen:

„Wir beherrschen nicht die Natur, sondern die Natur herrscht über uns“, sagte Grünen-Fraktionschefin Renate Künast mit Blick auf Japan.

Das sagte sie tatsächlich, hören Sie genau hin:

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung, aber mit Sicherheit hat Renate Künast diese Aussage nicht mit sonderlich viel Bedacht gewählt, denn sie hat sich und der gesamten Klimaindustrie in diesem Moment einen massiven Knieschuss verpasst.

Wirklich schade, dass der deutsche Michel zum allergrößten Teil nicht mehr denken kann – vermutlich auch wegen zuviel HD-Strahlung auf seine Birne im Breitbildformat – sonst würde ihm jetzt endlich ein Licht aufgehen und die Klima-Lügner stünden nackt da. Könnte es denn nicht etwa sein, dass der Mensch zum einen gar keinen Einfluss auf das statistische Mittel, das Klima hat und zum anderen erst recht nicht den Retter desselbigen spielen kann?

Die sogenannte Klimapolitik steckt inzwischen so tief im eigenem Lügensumpf und verstrickt sich mehr und mehr in den angeblichen Rettungsmaßnahmen, dass die Lügner bald nicht mehr wissen, was sie sagen können, ohne sich offensichtlich zu widersprechen. Nicht umsonst heißt ein Sprichwort:

Wer lügt, braucht ein gutes Gedächtnis.

Leider zeigt die Spinnerei mit den zwei Grad vor allem eines, nämlich dass die meisten Menschen heute extrem obrigkeitshörig sind und ihren Verstand nicht mehr gebrauchen. Wie um alles in der Welt will eine Wissenschaft, die es noch nicht einmal bewerkstelligt, das Wetter auch nur sieben Tage im Voraus berechnen zu können, den Klimawandel über Jahrzehnte in die Zukunft hinein vorhersagen? Und wie will diese Wissenschaft dann auch noch die angeblichen Gegenmaßnahmen so akkurat planen und die Maßnahmen benennen können, dass am Ende genau zwei Grad herauskommen?

Wer solchen Unsinn glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen. Diese Lüge muss daher dringend aufgedeckt werden. Fragen Sie am besten noch vor der kommenden Wahl Ihren Landtagsabgeordneten, warum er sich eigentlich so für den Klimaschutz stark macht und ob er tatsächlich daran glaubt, das Wetter oder dessen statistischen Abkömmling, das Klima, beeinflussen zu können.

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6 Kommentare zu “Sind Klimaschützer der Natur überlegen?

  1. „Wir beherrschen nicht die Natur, sondern die Natur herrscht über uns“

    Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht. (1.Mose 1,28)

  2. Fast ist es müßig über dieses Thema zu reden. Mittlerweile müsste jeder begreifen, das 0,038 % CO2 einen extrem geringen Einfluss auf das Klima haben kann. Noch dazu mit einem menschlichen Anteil daran von 1,2 %. Das wissen aber die meisten nicht und sind völlig von der Richtigkeit der gegenwärtigen Politik überzeugt. Dass wir extrem abgezockt werden, scheint viele gar nicht zu jucken. Können sie doch nach immer Urlaub auf Malle oder sonst wo machen. Scheinbar muss die kWh erst bei 3 € angekommen sein, ehe die Schlafschafe aufwachen ;)

    Ich werde jedenfalls nicht müde, die Tatsachen zu publizieren.

    VG

  3. Synonyme:

    befehligen, beherrschen, führen, leiten, lenken, regieren, vorsitzen, vorstehen, schalten, verwalten, wirken, am Ruder sein, an der Spitze stehen, das Regiment führen

    Das Ziel vor Augen sollte immer etwas Positives für alle, Mensch und Natur sein. Diese, unsere sogenannten „Führer und Experten“ versagen zu 100%
    in ihrer Rolle als Autoritäten. Vielmehr würde ich hier von Autoritäten sprechen, die im Angesicht Gottes ihre Autorität mißbrauchen.

  4. An die Grünen:

    wie passt das zusammen: ANTI Atom, ANTI Wasserkraft (siehe diverse Blockaden von Pumpwasserkraftwerken), ANTI Stuttgart 21 (Bahnprojekt), ANTI CO2 (wider besseres Wissen) etc etc

    allein schon die Tatsache, dass die Grünen gegen eine Sache mobil machen, verleitet mich dazu genau gegenteilige Position zu beziehen……………..weil die Linken die schlimmsten Opportunisten seit den Nazis sind.

    die Truth-Bewegung lässt sich leider von diesen Fortschrittsverweigerern zu stark einspannen. Meine persönlichen Gespräche mit sog Grün-Sympathisanten zeigen mir sehr deutlich, dass diese im Grunde keine Ahnung über die wirklichen Zustände in der Welt haben und einfach das Gefühl haben, dass es so nicht weitergehen kann. Die Grünen machen sich diesen Idealismus zu nutze und setzen diesen Menschen irgendwelche Flausen ins Ohr (wie zB AKWs sind tickende Zeitbomben, oder Klimakiller CO2).

    Es müsste sich in diesem Land eine echte außerparlamentarische Opposition bilden. Die Mehrheit der Truther lässt sich vor den Linken-Karren spannen……….

  5. Zusatz zu den Grünen der alles sagt:

    Für die Grünen und für Greenpeace sind die Chemtrails, welche jeder Öko-Fuzzi der seine Augen öffnen kann ohne Probleme täglich zu erkennen in der Lage sein sollte, nichts anderes als Verschwörungstheorien……………….

    wer soll die noch ernst nehmen??????

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