Einmal Ökostrom hin und zurück bitte
Es war abzusehen, dass die Bundesregierung binnen weniger Tage einknicken und dem Druck der Anti-Kernenergie-Lobby nachgeben würde. Daher verwundern Meldungen wie die der Welt vom 14.03.2011 in keinster Weise:
Als Konsequenz aus der Atomkatastrophe in Japan will die Bundesregierung einige ältere Atomkraftwerke in Deutschland zumindest vorübergehend sofort abschalten lassen.
Unschwer zu erkennen ist, wie wenig diese Diskussion mit der Sache an sich zu tun hat. Es dreht sich wie gewohnt immer nur um Wählerstimmen, denn genau während der nächsten drei Monate finden mehrere wichtige Landtagswahlen statt. Dieses Verhalten ist die übliche politisch verlogene Heuchelei.
Die gesamte Kernkraft-Gegnerschaft drückt offenbar derzeit die Daumen, dass der Super-GAU in Japan tatsächlich Wirklichkeit wird, damit endlich ihr Ziel, die finale Abschaltung aller Kernkraftwerke in der BRD, erreicht werden kann.
Die knapp 130 Millionen Einwohner von Japan wollen mitsamt ihrer leistungsstarken Industrie verlässlich mit Strom versorgt sein. Im Gegensatz zu den Ländern in Europa ist Japan dabei völlig auf sich gestellt, da ein Stromimport nicht möglich ist. Fehlt eigene Kraftwerkskapazität, fehlt automatisch auch Strom, was nun zu einem großen Problem führt wegen der ausgefallen Kernkraftwerke.
Daher wurden dort zum Wochenbeginn Rationierungen eingeleitet und sogar in der Megastadt Tokio könnte zeitweise der Strom abgestellt werden. Dazu ein Bericht von Dow Jones Deutschland vom 14.03.2011:
Der Energieversorger Tepco hatte am Wochenende von der Regierung die Erlaubnis erhalten, ganze Regionen einschließlich des Großraums um die Hauptstadt Tokio vom Stromnetz zu nehmen.
[…]
Die koordinierten Stromabschaltungen beginnen am Montag und dürften sich mindestens über mehrere Wochen hinziehen, hieß es.
Wäre das nicht auch eine Option für uns hier? Einfach mal den Strom abzuschalten, um stattdessen die Besinnung in der Bevölkerung einzuschalten? Dies könnte beispielsweise folgendermaßen ablaufen:
Freitag, 18.03.2011:
- 16:30 Uhr:
Angela Merkel gibt in einer Pressekonferenz bekannt, dass aufgrund der jüngsten Ereignisse in Japan der Bundestag heute kurzfristig ein neues Gesetz verabschiedet habe, wonach nun bereits ab kommenden Montagmorgen alle 17 Kernkraftwerke in der BRD vom Netz genommen und abgeschaltet werden müssen. Die Entscheidung sei „alternativlos“. - 20:00 Uhr:
Experten von Greenpeace und aus der Solarbranche entkräften in der tagesschau Bedenken von Energieversorgern, es könne zu einem Energieengpass oder gar einem blackout kommen. Der 23%ige Anteil an der Grundlastversorgung durch die 17 „Atommeiler“ könne rechnerisch problemlos durch die „erneuerbaren Energien“ kompensiert werden.
Sonntag, 20.03.2011:
- 14:00 Uhr:
Im gesamten Bundesgebiet finden spontane Veranstaltungen von Greenpeace, den Grünen, Umweltverbänden und Kernkraftgegnern statt, die ihren Sieg frenetisch feiern.
Montag, 21.03.2011:
- 6:21 Uhr:
Berlin spricht von massiven Störungen im U- und S-Bahnbetrieb. - 7:05 Uhr:
Daimler Benz stellt seine Bänder in Stuttgart und Rastatt ab. - 7:18 Uhr:
Aluminiumhersteller Trimet stellt seine Produktion ein. - 8:00 Uhr:
Die tagesschau meldet, dass rund 10% der Industriebetriebe in der BRD von Störungen in der Produktion oder Stillstand betroffen sind. Ursache seien geringe Schwankungen in der Stromversorgung. - 9:34 Uhr:
Der elektronische Handel der Börse in Frankfurt wird vorübergehend eingestellt. - 11:00 Uhr:
Die Medien berichten von dramatischem Chaos in der Wirtschaft. Hunderttausende von Privathaushalten seien ohne Strom, ein Drittel der Industriebetriebe stünden still. - 13:50 Uhr:
Die Wetterdienste sprechen von böigem Wind. Verschiedene Betriebe beginnen wieder mit der Produktion. - 20:00 Uhr:
Die tagesschau meldet kleine Start-Schwierigkeiten nach dem „alternativlosen Atomausstieg“. Als Begründung wird von Experten genannt, Deutschland hätte heute unter einer unerwartet massiven Wolkendecke gesteckt, sodass die Solardächer nicht genügend Strom liefern konnten. Dies wäre ein außergewöhnlicher Einzelfall.
Dienstag, 22.03.2011:
- 8:00 Uhr:
Die ARD sendet aus ihrem Büro in Stuttgart, da die tagesschau-Studios in Hamburg seit den frühen Morgenstunden ohne Strom sind. - 10:39 Uhr:
Die Lebensmittelkette Lidl nimmt bis auf weiteres sämtliche Kühl- und Tiefkühlprodukte aus dem Angebot, weil eine durchgehende Kühlung nicht mehr gewährleistet sei. Im Laufe des Tages ziehen Aldi, Rewe, Edeka und Real nach. - 13:00 Uhr:
Die Bahn teilt nach den zahlreichen Zugausfällen vom Vortag mit, dass sämtliche Hochgeschwindigkeitszüge eingestellt und die Maximalgeschwindigkeit aller übrigen Verbindungen auf 80 km/h gedrosselt werden. - 16:51 Uhr:
Baumärkte berichten von einem bundesweiten Ansturm auf Notstromaggregate. In den meisten Märkten sind keine Geräte mehr zu bekommen. - 17:14 Uhr:
Die IG Metall reagiert scharf auf die Ankündigungen der Arbeitgeber, die Lohnfortzahlung für Zeiträume von Stromausfall auszusetzen. - 20:00 Uhr:
Neben Ratlosigkeit herrscht erheblicher Unmut auf Seiten der Vertreter der Industrie. Die Kritik an der aus rein wahlstrategischen Gründen gefällten Entscheidung der Regierung wird immer lauter.
Mittwoch, 23.03.2011:
- 9:45 Uhr:
Die Gewerkschaft der Polizei teilt ihre Besorgnis über die Mehrbelastung der Beamten durch die rapide ansteigenden Unfallzahlen mit, welche wegen der ständigen Stromschwankungen in der Versorgung unzähliger Verkehrssteuerungsanlagen zu beklagen sind. - 10:00 Uhr:
Aus mehreren Großstädten wird berichtet, dass es zu massiven Handgreiflichkeiten in Supermärkten kam, weil sich Kunden um die wenigen Kühl- und Tiefkühlprodukte prügeln würden. - 10:15 Uhr:
Mehrere hochrangige Vertreter aus dem Dienstleistungssektor, unter anderem die Vorsorgungsbetriebe der Städte und Gemeinden, IT-Dienstleister und der deutsche Hotel- und Gaststättenverband, beschweren sich über die unzumutbaren Zustände in der Stromversorgung und drohen mit massenhaften Klagen. - 12:20 Uhr:
Die Asklepios-, Röhn- und Fresenius-Kliniken fordern unverzüglich eine ausfallsichere Energieversorgung zurück. - 15:24 Uhr:
Die Bahn hat einen neuen Werbeslogan:
„Bei Sonne und bei Wind, da kommt die Bahn bestimmt! Bei Flaute und bei Dunkelheit, da fährt kein Zug, mit Sicherheit.“ - 18:20 Uhr:
Ein Greenpeace-Sprecher spricht sich für ein Verbot zur Nutzung von Notstromaggregaten in Privathaushalten aus, weil diese unnötig Lärm und CO2 produzieren würden. - 20:00 Uhr:
Vertreter der Grünen rügen die Bundesregierung für ihren unüberlegten „Atom-Schnellausstieg“. Sigmar Gabriel und Jürgen Trittin fordern ein „Atomenergie-Moratorium“, welches die Kernkraftwerke sofort wieder ans Netz nehmen soll. Eine endgültige Abschaltung käme erst dann in Frage, wenn alle Wohnimmobilien mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet wären.Beide unterstützen die gesetzliche Verpflichtung zur Installation von Photovoltaik auf sämtlichen bewohnten Gebäuden bis Ende 2011. Ein entsprechendes Gesetz solle bereits in der kommenden Woche verabschiedet werden.
Donnerstag, 24.03.2011:
- 8:10 Uhr:
Rund 30% aller deutschen Internetseiten sind nicht mehr erreichbar, weil mehrere große Rechenzentren verschiedener Webhoster ohne Strom sind und ihre Notstromaggregate offenbar nur einen Teil der Systeme abdecken. Eines der Unternehmen habe bereits Klage gegen seinen Energielieferanten eingereicht, welcher ihm angeblich 100% „erneuerbare Energie“ liefern würde, was sich nun als Täuschung erwiesen habe. - 11:34 Uhr:
Die Bäckervereinigung Nord kündigt einen drohenden Versorgungsengpass bei Brotprodukten wegen der ständig schwankenden Energieversorgung an. - 15:00 Uhr:
Bayer, Höchst, BASF und Linde wollen ihre Produktion nach Frankreich verlagern. - 16:25 Uhr:
Der Milchindustrie-Verband kündigt Massenentlassungen an. Deutsche Milch-Bauern bangen um ihre Existenz und fordern Schadenersatz und höhere Subventionen aus Brüssel. - 20:00 Uhr:
Im aktuellen ARD-Deutschland-Trend sank die CDU auf 12%, die FDP auf nur noch 1%. Die Grünen bzw. die SPD liegen nach ihrer Forderung zur Wiederanschaltung der Kernkraftwerke auf über 41% bzw. 33%. Angela Merkel räumt offiziell ein, dass die Tsunami-Gefahr für deutsche Kernkraftwerke von Experten möglicherweise überschätzt wurde.
Freitag, 25.03.2011:
- 5:00 Uhr:
Die Berliner Verkehrsbetriebe beginnen heute mit dem flächendeckenden Schienen-Ersatzverkehr durch Busse. Nur noch zwei Hauptlinien der S-Bahn bleiben in Betrieb. - 9:07 Uhr:
In Hamburg starben am frühren Morgen fünf Patienten im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, weil die Notstromversorgung der Intensivstation wegen eines technischen Defektes ausfiel. Als Grund nannte der Klinikbetreiber eine Überlastung der Notstromaggregate, die für einen tagelangen Dauerbertrieb nicht ausgelegt seien. - 10:19 Uhr:
Der Verband Deutscher Papierfabriken teilt mit, dass Deutschland keine verlässliche Produktionsstätte mehr sei und daher die Abwanderung der größten Papierhersteller ins Ausland zwingend notwendig werde. - 11:06 Uhr:
In etwa einer Million Haushalten der BRD gehen die Lichter für mehrere Stunden aus. Als Ursache für den Ausfall wird die heutige Flaute und das sehr kalte, trübe Wetter genannt. - 12:11 Uhr:
Bei der Pressekonferenz in Berlin kündigt Angela Merkel planmäßige Stromabschaltungen ab Beginn der kommenden Woche in verschiedenen Teilen Deutschlands an. Japan habe damit in den vergangenen zwei Wochen bereits gute Erfahrungen gemacht. Dies sei gleichzeitig eine hervorragende Maßnahme zum Klimaschutz, so Merkel weiter.Die Bundeskanzlerin forderte die Bürger vorerst zum Stromsparen auf und kündigte ein weiteres Gesetz an, welches vorsehe, bis 2012 jede Gemeinde zum Bau von ausreichend Windkraftanlagen zu verpflichten. Außerdem sollen die Landwirte verpflichtet werden, 75% der landwirtschaftlichen Flächen für den Anbau von Heizgetreide zu verwenden. - 13:30 Uhr:
Mercedes, VW und Audi geben bekannt, den Produktionsstandort Deutschland noch in diesem Jahr vollständig aufzugeben. BMW wartet derzeit die Lage ab. - 14:58 Uhr:
Als Reaktion auf die Ankündigung der Autombobilindustrie kündigte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle an, ab der kommenden Woche wieder genügend Strom für Daimler liefern zu können. Ein Vertrag mit dem französischen Energieversorger Électricité de France zur Stromlieferung aus dessen Kernkraftwerk Fessenheim sei bereits in Abstimmung. Für die anderen Autohersteller seien bereits weitere Verträge mit dem Ausland in Verhandlung. - 20:00 Uhr:
Die tagesschau berichtet, dass Tschechien den Neubau von vier Kernkraftwerken nahe der deutschen Grenze plane. Auch die Schweiz plane zwei neue Kernkraftwerke, um die BRD mit Importstrom zu versorgen. Frankreich bestätigte ebenfalls Pläne, mehrere Meiler in Versorgungsreichweite zu Deutschland bauen zu wollen. Angela Merkel kündigte dagegen an, alternativlos an ihrem eingeschlagenen Weg festzuhalten.
Samstag, 26.03.2011:
- 11:00 Uhr:
Bundesweit haben drei Dutzend Verbände und Organisationen zu Protesten gegen die ständigen Stromschwankungen und -ausfälle aufgerufen. Mindestens sieben Millionen Bürger, v.a. aus den Reihen der Grünen, Ökos und Umweltschützern, sind auf der Straße. Sie fordern eine zuverlässige Stromversorgung.
Wie dieses Szenario ausgeht, können Sie sich selbst überlegen. Jedenfalls dürfte die Welt staunen, dass sich die Menschen der BRD freiwillig in die Steinzeit zurückversetzen lassen und das alles auf Basis verschiedener Lügen wie der Klimaerwärmung durch CO2 oder angeblich unbeherrschbarer Kernenergie.
Falls die militanten Kernkraftgegner überhaupt noch zu einem vernünftigen Gedanken fähig sein sollten, können diese Herrschaften gerne einmal mit konkreten Vorschlägen auf den Plan treten, wie denn quasi über Nacht mit Propellern, Solarzellen und sonstigem Ökoschrott, eine solide und bezahlbare Energie-Grundlastversorgung unseres Landes aussehen könnte. Aber bitte, ohne dabei noch mehr Lebensmittel in Biogasanlagen auf eugenische Art und Weise in Strom zu verwandeln.
Übrigens, es ist nicht damit getan, nur unsere Meiler abzuschalten, denn westlich von uns stehen alleine in Frankreich 58 weitere. Daher ist diese typisch deutsche Anti-Kernkraft-Lobby auch sofort entlarvt, was ihre Absichten angeht, denn warum sollen nur wir unsere paar Kraftwerke abschalten und hunderte anderer auf der Welt dürfen weiterlaufen?
Definitiv wäre das Experiment, alle Kernkraftwerke der BRD sofort abzuschalten, eine Überlegung wert, um gerade die dunkelgrünsten Ökos zur Besinnung zu bringen. Denn wer wird wohl am lautesten herumschreien, wenn sein politisch korrekter Stromanbieter zugeben muss, dass seine 100% Ökostromlieferung nur auf dem Papier gilt und in Wahrheit jede Menge Strom von deutscher Nukleartechnik stammt oder gar aus Frankreich importiert wird?
Dass die aggressiven Ökos am Ende selbst für ihr stromloses Dasein verantwortlich sind, verstehen sie freilich nicht, solange der Strom noch aus der Steckdose kommt. Durch ihre unüberlegte Blockade betreiben wir heute uralte Kernkraftwerke, anstatt die modernste Technologie einzusetzen. Mit heutigen Anlagen passiert selbst beim GAU nicht viel. Die Ökofaschisten selbst sind es jedoch, welche uns diesen Weg verbaut haben und sind damit ebenso für alle Folgen mitverantwortlich.
Wer hier bei uns Menschenketten organisiert und Bürger samt Politik jetzt auf eine sofortige Abschaltung der Kernkraftwerke einpeitscht, der sollte sich ein gutes Versteck vor der Wut der Allgemeinheit suchen, denn wir können nicht 23% unserer grundlastfähigen Energieversorgung ohne adäquaten Ersatz einfach abschalten. Was dies für Folgen für die Bevölkerung und die Wirtschaft hätte, kann sich jeder an seinen fünf Fingern abzählen.
Daher erfolgt hiermit der Aufruf an E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW: Bitte schalten Sie nächste Woche alle 17 Kernkraftwerke für die Dauer von einer Woche ab! Vielleicht hilft es ja.

einknickt?
hier knickt niemand ein, das ist doch alles kalkül!
reiner stimmenfang
und inzwischen kann ich mir aufgrund dieser hysterie und ungereimtheiten auch gut vorstellen, was das ganze soll, nämlich jetzt kann man endlich einen hardcore kurs bzgl des klimaschwachsinns fahren
schön in regenrative energie rein, alles voll mit solarpanel und räder pflastern, auch wenn es niemals zur kompletten versorgung reichen wird, um uns dann in zukunft das doppelte aus der tasche ziehen zu können
2 fliegen mit einer klappe!
und dazu kommt noch der e10 quatsch um alle jetzt schonmal schön in richtung neues hybrid oder e-auto zu brain washen
Man stelle sich einmal vor, dieser Engpass der Energie ist ausschliesslich das Resultat unseres gigantischen Schuldenberges. Seit den 60iger Jahren haeufen wir nun den Schuldenberg auf. Mit diesem Schuldenberg finanzieren wir ein fiktives Wirtschaftswunder. Fast alles was wir seit den 60iger Jahren bauen und konstruktieren, ist das Resultat des geliehen fiktiven Geldes.
Waeren wir dabei geblieben, mit Pferde die Felder zu bestellen, haetten wir nur wenige Strassen benoetigt. Wenn alle Gueter regional produziert und vermarkt wuerden, brauchte man unsere Lebensmittel nicht auf eine 1600 km Reise schicken, bevor es zum Verbrauch kommt. So brauchten wir keine Schiffe und Kraftfahrzeuge um die Gueter nach Vietnam oder sonst wo hin und zurueck zu transportieren. Man brauchte dann keine Kontainers und keine Kraehne um diese zu verladen.
Man stelle sich vor, vieviel Energie wir bei der etwas primitiveren Methode haetten sparen koennen. Wir brauchten uns um die Umwelt keine Sorgen machen, denn man haette ja eine Umweltfreundliche Wirtschaft. Man brauchte dann keine Atomkraftwerke um den Energiebedarf zu decken, da man ja dann nicht so viel Energie benoetigte.
Wir wuerden dann auch unsere Bodenschaetze nicht so unnoetig verbrauchen und buchstaeblich verschleudern und in die Luft jagen. Kriege wegen der Energie und den Bodenschaetzen in denen wir unnoetig unsere Resoursen verbrauchen, brauchten wir dann auch nicht fuehren.
So wie man sieht, leben wir seit den 60 Jahren in einer vorgegaulkelten Welt, welche ohne diesem fiktiven Geld nicht moeglich gewesen waere. Nun aller dings kommt die Zeit des zurueckzahlen des fiktiven Geldes. Wir werden uns nun darauf vorbereiten muessen, das wir all die KM die wir mit einem Fahrzeug seit den 60iger Jahren gefahren haben, nun zu Fuss wieder zurueck laufen muessen. So Unwahrscheinlich wie diese erscheint, denke ich jedoch das es so kommen wird.
Gruss otto
– Schmierentheater der CDU
– noch vor 5 Monaten alles schöngeredet , damit die Spenden der Atomlobby weiter fliesen ( Genehmigung der Laufzeitverlängerung für alle
alten Kernkraftwerke )
– jetzt vor den Wahlen , die Hosen voll vor dem Wähler
( ist ja auch neu )
– das Abschalten z.B. von BIBLIS A war wegen dringender Renovierungsarbeiten , sowieso ab dem 1.Mai , für die nächsten 8 Monate ,
angemeldet ( also lügt Frau Merkel schon wieder den Bürger an )
– also zurück zu den guten alten Kohlekraftwerken ! – dann haben die Klimalügner endlich recht , die CO2 Verschmutzung nimmt massiv zu !
– cui bono – wem nützt es
Welch hervorragender Beitrag. Vor allem das erfundene Szenario, welches natürlich eintreffen könnte. Ich staune auch über die Art der Berichterstattung, der Argumentation unserer Politiker, allen voran Sigmar Gabriel und der erneuten Dummheit der Menschen um mich herum.
Mir kommt es vor, als machen wir viel mehr Wind um die betroffenen Japaner als Sie selbst. Mir tut das wirklich leid was da geschehen ist, aber gleich so eine Angstmaschinerie in Deutschland aufzuziehen ist schon ein starkes Stück.
Es werden sofort Demonstrationen veranstaltet, bei denen natürlich das SPD Krebsgeschwür und andere Volksvertreter ganz vorne mit dabei sind, aber das Schlimmste ist das wirklich dämliche Volk dahinter, was wie Vieh hinterher trottet und denkt oder meint zu wissen, für eine gute Sache einzutreten. Am nächsten Morgen erscheinen solche Wichtigtuer, die sicher andererseits ein dunkles Geheimnis in sich tragen, dann auf der Arbeit und erzählen von Ihren tollen Taten. Wirklich, mir wird richtig übel wenn ich weiter darüber philosophiere.
Nunja, gleich ist hier auf Arbeit Frühstückszeit und ich werde erneut mit Pauken und Trompeten gegen die Ansichten meiner angeblich aufgeklärten Kollegen auftreten ;)
…..soweit so gut…..jedoch ist Atomstrom doch keine Lösung! Macht es sich der Verfasser nicht zu einfach. Natürlich geht es nicht mit Wind und Sonnenkraft, das reicht nicht, ist zu wenig, jedoch ist Atomstrom ein schmutziges Geschäft. Was sind Alternativen?
Es geht auch einfacher: Womit niemand rechnet und entgegen allen Berechnungen schlägt in der Taiga ein (kleiner ) Meteoroid ein.
Leider erzeugt er tagelange Verdunkelung und Windgeschwindigkeiten, denen kein Windgenerator gewachsen ist. Leider kommt der Wind-auch gegen seine „Gewohnheit“ tagelang aus dem Osten:
Null Strom aus Wind, Null Strom aus Votavoltaik.
Ich finde die hier aufgezeigte Altnative Atomstrom – Oköstrom völlig daneben.
Mit der CO2 Lüge ist gelungen, die Erzeugung von Strom aus Kohle, völlig aus dem Bewußtsein zu verdrängen. Erinnern wir uns, es war die Eiserne Lady Thatcher, die angesichts der sehr streikbereiten Bergarbeiter Großbritanniens, sowohl die Kernenergie als auch die CO2-Lüge initiert und forciert hatte. Einer der größten Fehler ist der Ausstieg aus dem Kohlebergbau in Deutschland gewesen. Das Ergebnis: Abhängigkeit vom Öl und von der Kernenergie. Mit der Reaktivierung der Kohlekraftwerke und des Kohleabbaus kann der ausstieg aus der Kernenergie relativ schnell gelingen, und so gar relativ kostengünstig. Im übrigen kann ich mich erinnern, dass Deutschland in den 30ziger Jahre sogar die Technologie der Kohleveredelung entwickelt, um so unabhängiger vom Öl zu werden. Hinweisen möchte ich zu dem, dass auf der ganzen Welt erfinderische Menschen und Wissenschaftler an neuen Energiegewinnungs-
methoden arbeiten: Wirbelkraftwerk in der Schweiz:http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/01/wasserwirbelkraftwerk-wird-mit-prix.html)
oder
Solar-Reaktor produziert Benzin mit Sonnenlicht
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/01/solar-reaktor-produziert-benzin-mit.html
Auch gibt es das Angebot Norwegens, Strom aus seinen Wasserkraftwerken nach Deutschland zu liefern.
Wie gesagt, die Alternative Kernenergie contra Ökoenergie(sprich Wind- und solarenergie) verstellt den Blick auf die anderen Möglichkeiten.
Abschließend möchte ich daraufhin weisen, dass die Sicherheit der Kernenergie eben kein technologisches Problem ist, sondern ein Problem von Atom makes money. Die heutige Ausgabe des Hamburger Abendblattes berichtet über die systematische Vertuschung von Mängeln und Unfällen durch den japanischen Energiekonzern Tepco, der Fukushima betreibt:
Tepco ist eine äußerst umstrittene Firma, ihre Informationspolitik folgt auch diesmal dem alten Muster, nur das zuzugeben, was nicht mehr zu leugnen ist. Ein Verhalten, das viele Japaner in der gegenwärtigen Lage rasend macht.
Im August 2002 musste die Regierung in Tokio einräumen, dass Tepco 16 Jahre lang seine Sicherheitsberichte über die Atomanlagen gefälscht und Störfälle verschwiegen hatte. Der Vorstandschef und sein Vize sowie der Chef des Aufsichtsrates mussten ihre Hüte nehmen; die Kernkraftwerke wurden vom Netz genommen, überprüft und ab 2003 wieder hochgefahren.
Doch 2007 musste Tepco zugeben, dass eine ganze Reihe weiterer Störfälle, bei denen zum Teil radioaktiver Dampf ausgetreten war, wiederum verschwiegen worden war. Und im Juli 2007 beschädigte das Chuetso-Oki-Erdbeben das Tepco-AKW Kashiwazaki-Kariwa an der Japanischen See, das mit 8,2 Megawatt leistungsstärkste Kernkraftwerk der Welt. Aufgrund nicht eingehaltener Sicherheitsstandards schwappte radioaktives Wasser aus einem Becken. Die Firma leugnete dies zunächst – und wieder trat der Vorstand zurück. Tepco räumte später ein, dass die Bodenbeschleunigungen des Bebens die Belastungshöchstwerte für das Kernkraftwerk um das Zweieinhalbfache überschritten hatten. Erst da erkannte man, dass das stärkste Kernkraftwerk der Erde direkt auf einer tektonischen Verwerfung gebaut wurde.
http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article1817210/Hiroshima-und-Godzilla-Japans-Trauma.html
(leider nur für Abonnenten einsehbar-deshalb das lange Zitat!)
Wind und Sonne ist nicht zu wenig, lieber Kommentar 5, sondern schlicht nicht machbar, es ist wohl immer noch nicht verstanden worden!!!!!!!!!!!
Ich zweifle an der Intelligenz dieser Grünen-Schreiber.
Der Autor hat es nun doch wirklich in seinem Szenario aufgezeigt.
Und wer von Atomstrom redet, hat es auch nicht kapiert.
Nicht falsch verstehen, ich bin auch für Alternativen zur Kernenergie, wenn es welche gibt. (klar, freie Energie)
Wieder ein guter Artikel, lieber Autor (und er ist kein Atomlobyist)
Zu den Alternativen möchte ich als Nichttechniker einmal einige Fragen formulieren, die evtl. heute Denkverboten unterliegen.
1. sogenannte grüne Technologie beruht auf „seltenen Erden“. Ist die Förderung dieser „seltenen Erden“ ökologisch?
2. Kernbrennstäbe müssen zur Verwendung in Atomkraftwerken angereichert werden. Dabei besteht abgereichertes Uran; Grundlage für Uranmunition, die Gegenden, in denen die Nato Krieg führt, verseucht.
3. Wäre es daher nicht besser, gebrauchte Kernbrennstäbe in Hinblick auf Nr. 2 und wegen der ungeklärten Endlagerung wiederaufzubereiten (zu recyceln)?
4. Früher wurde in Richtung der Technologie des „schnellen Brüters“ geforscht. Bei dieser Technologie wird neben der Energieerzeugung auch spaltbares Material gewonnen, wobei angeblich mehr Brennstoff hergestellt als verbraucht wird. Wäre es nicht erforderlich, über diese Technologie in Hinblick auf die Uranbergbau wieder nachzudenken?
5. Betrifft die Frage der heutigen Sicherheitsstandards. 2010 wurden mit der Laufzeitverlängerung auch die Sicherheitsstandards abgesenkt (laut Frankfurter Rundschau). Sicherheit ist immer eine Frage des Geldes. Die Verluste an der japanischen Börse betragen 350 Mrd. € gegenüber geschätzt 180 Mrd. € Gesamtschaden für das Erdbeben mit Tsunami. Dies zeigt die Differenz zwischen Spekulationswirtschaft und Realität. In diesem Zusammenhang wundert es mich nicht, dass Sicherheitsstandards abgesenkt werden und nicht das heute mögliche getan wird, um Kernkraft so sicher wie möglich zu machen.
Dies wäre aber in Hinblick auf die Risiken „alternativlos“. In diesem Falle wäre aber ein neues Wirtschaftssystem erforderlich, das die Interessen der Menschen und nicht die der Aktionäre in den Mittelpunkt stellt.
Nur so einige Gedanken als Nichttechniker und Querdenker.
Solange wir über Geld reden, gibt es keine vernünftigen Alternativen. Hier geht es, egal auf welcher Seite man sich befindet, um Machtinteressen und Profite. Wenn das hier eine alternative Seite sein soll, dann sollte man auch bereit sein über Alternativen zu reden, und nicht diesem Mainstream Journal verfallen. ([Schwarz/Weiss] [Gruen/Gelb] [Gut/Böse] [Atom/Erneuerbar])
Es gibt immer andere Alternativen, als das was man uns glauben lassen will. Man muss Sie nur kennen und wollen! Dazu gehört in erster Linie ein Freier Markt auf dem Stromsektor. Desweiteren gehört die Förderung für Forschung nicht zu den Monopolen! Wir haben ganz einfach die falschen Regierungsvertreter, die Ihre eigenen Interessen haben, oder die einer Lobby vertreten!
@ Piti
Der Gedanke von einem anderen Wirtschaftssystem ist nicht von der Hand zu weisen! Vielleicht haben Katostrophen wie in Japan auch etwas Gutes, nämlich die Erkenntnis, dass Konkurrenz nicht das Mittel ist die nächsten Jahrhunderte zu meistern, sondern man sollte sich auf Gemeinsamkeiten besinnen! Alles was auf dem Energiesektor als Alternative „angeboten“ wird, hat in erster Linie zum Ziel, über höhere Steuern ein System aufrecht zu erhalten, was längst seine Daseinsberechtigung verloren hat (Bankenrettung). Bessere Alternativen werden vom Markt verdrängt, weil Sie weniger Steuereinnahmen bringen!
Eine Option zur Alternative besteht seit 20 Jahren:
http://www.youtube.com/watch?v=nsI7_W8QuLU&feature=player_embedded