Evolügtion – dem absoluten Zufall auf der Spur?
Fritz Poppenberg, Autor, Regisseur, Kameramann und Produzent hat sich durch seine Filme vielfach der kritischen Betrachtung der Evolutionstheorie gewidmet. Aber auch zum Thema AIDS hat er bereits 1992 den Dokumentarfilm „Die AIDS-Rebellen“ gedreht, welcher die bis heute immer noch unbewiesene Theorie in Frage stellte, ob HIV AIDS auslösen kann.
Das folgende Interview wurde am 17.01.2011 geführt.
Wahrheiten.org: Herr Poppenberg, wer sich im Angebot Ihrer Produktionsfirma „Drei Linden Film“ umschaut, der wird erstaunt feststellen, dass Sie fast ausschließlich Filme zum Thema Evolutionskritik bzw. „Intelligent Design“ anbieten. Haben Sie jemals an die Evolutionlehre geglaubt, wie sie uns von der Schulwissenschaft vermittelt wird?
Fritz Poppenberg: Habe ich. Schon als 12-Jähriger las ich in den Büchern von H. von Dittfurth, der einer der deutschen Päpste der Evolutionslehre war.
Wie kam es zu Ihrem Umdenken?
Ich begegnete jemandem, der die Auffassung vertrat, dass die Evolutionstheorie keine wirklich wissenschaftliche Grundlage besitzt, und da der Mann Chemie unterrichtete und auch sonst überzeugend erschien, ging ich seinem Hinweis nach.
So entstand der erste kritische Film in Deutschland über die Evolutionstheorie Darwins mit dem Titel „Hat die Bibel doch Recht?“
Wieviele Filme haben Sie zu diesem Thema bereits gedreht, produziert oder synchronisiert?
Inzwischen sind es etwa 10 Filme.
Wird dies auch in Zukunft Ihr Schwerpunkt bleiben oder ist dazu nicht längst alles gesagt?
Es könnte durchaus mein Schwerpunkt bleiben, auch deshalb, weil es viel mehr Menschen gibt, als man annimmt, die sich für die Kritik am Darwinismus interessieren.
Sie beschäftigen sich auch mit dem Thema AIDS bzw. HIV. Wie eisig ist der Gegenwind aus dieser Richtung im Vergleich zur Evolutionskritik?
Der Film „Die AIDS-Rebellen“ wurde vor fast 20 Jahren gedreht und mit dem höchsten Prädikat ausgezeichnet. Aber nachdem schwule Fanatiker mit Brandanschlags-Drohungen und Rufmordkampagnen gegen mich und den Film vorgingen, habe ich das Thema natürlich ruhen lassen. Es blieb damals zum Glück bei den Drohungen.
Meine Filme zur Evolutionskritik erfahren ähnliche Abwehr aus Kreisen fanatisierter Darwinisten.
Sind Sie als Filmproduzent und Regisseur mit diesen Themen eine Einzelerscheinung oder kennen Sie Kollegen aus Ihrer Branche, die sich ähnlich kritischen Fragestellungen verschrieben haben?
Die Mehrheit meiner Kollegen bewegt sich thematisch in den Schranken, die politisch vorgegeben sind.
Aus welchem Bereich stammen Ihre größten Kritiker?
Aus dem Bereich des Journalismus und der evangelischen Kirche.
Wirft man Ihnen vor, dass Sie kein Wissenschaftler oder sogenannter „Experte“ sind?
Erstaunlicherweise nicht.
Welches sind denn die üblichen Argumente der Vertreter der Evolutionstheorie, bzw. womit versuchen diese, Ihre Aussagen zu widerlegen?
Argumente gibt es auf wissenschaftlicher Ebene kaum. Wie auch, wenn alles, was in meinen Filmen gesagt wird, nachprüfbar ist – dass Darwin zum Beispiel in der Frage der Vererbung absolut falsch lag und zur Frage der Entstehung des Lebens nur Gestammel beizutragen wusste.
Aus Ärger über die Entzauberung der Ikone Darwin führt man den Angriff nicht auf dem Feld der Wissenschaft, sondern auf dem der Meinungsmache. Das hört sich dann so an:
„Wie in den USA, so sind jetzt auch in Deutschland die Kreationisten auf dem Vormarsch, sogar neuerdings mit Filmen – eine schreckliche Gefahr“ usw.
Bekommen Sie auch Unterstützung von Leuten aus Fachkreisen, die sich jedoch nicht aus ihrer Deckung heraus trauen? Geben gar manche Evolutionisten hinter vorgehaltener Hand zu, sich zu irren?
Es gibt viel mehr Leute als man glaubt, die ihre berechtigten Zweifel an der Darwinschen Theorie haben. Und darunter sind nicht wenige Fachleute, die sich in der Mehrheit jedoch bedeckt halten, solange sie im Berufsleben stehen.
Kann man Ihrer Ansicht nach die Evolutionstheorie überhaupt als naturwissenschaftlich bezeichnen oder wäre vielleicht „Evolutionstheologie“ die bessere Bezeichnung?
Wenn ich in meinen Filmen Zweifel an der Darwinschen Theorie äußere, dann heißt das nicht, dass ich alle Forschungsergebnisse, die von Evolutionsbiologen erbracht werden, in Frage stelle. An der Beobachtung der horizontalen Variationsbreite der sogenannten Darwinfinken zum Beispiel entzündet sich doch überhaupt kein Widerspruch.
Doch wenn Darwinisten spekulativ behaupten, dass aus Finken unter bestimmten Bedingungen und genügend Zeit Adler werden, oder aus Fischen Landtiere usw., dann verlassen sie meiner Meinung nach die Disziplin der Wissenschaft. Sie werden zu Parteigängern der materialistischen Philosophie, deren Kernauffassung darin besteht, dass Leben ganz von allein aus toter Materie entspringt.
Man muss schon eine enorme Glaubensleistung erbringen, um an einen solchen Zauber glauben zu können. Insofern ähneln Anhänger der Evolutionstheorie Anhängern einer Religion. Die Frage ist nur, wer ihr Gott ist – jedenfalls nicht der der Bibel.
Vor welchen Argumenten fürchten sich Ihrer Erfahrung nach die Evolutions-Lügner am meisten und wie schlagen Sie in einer Diskussion einen Evolutionisten am effektivsten?
Eines der schwächsten Kettenglieder der Neodarwinisten sind „Mutationen“. Denn Mutationen beinhalten keineswegs das „schöpferische Potential“, welches benötigt wird, um die Entstehung neuer Arten plausibel erscheinen zu lassen. Der bekannte Genetiker Wolf-Ekkehard Lönnig sagt es etwa so:
„Es sind keine Mutationen bekannt, die jemals einen genetischen Funktionszuwachs erbracht hätten.“
Welches sind im umgekehrten Fall die einzigen, wirklich schwierig zu widerlegenden scheinbaren „Beweise“ der Evolutionisten? Gibt es solche überhaupt?
Es sind mir keine bekannt. Was mir aber sehr gut bekannt ist, sind die massiven Hindernisse, die mir bei Dreharbeiten von Darwinisten in den Weg gelegt werden. Man hat offensichtlich viel zu verbergen.
Erleben Sie neben einer verständlicherweise vorhandenen sachlichen Kritik aus Kreisen von Evolutionsanhängern auch Anfeindungen oder Bedrohungen und wie begegnen Sie diesen?
Rufmordkampagnen sind nie erfreulich, aber nach Jahrzehnten Erfahrung als Dokumentarfilmmacher bleibe ich doch meistens gelassen. Gelegentlich überkommt mich sogar ein wenig Mitleid mit den ver(w)irrten Geistern der Gegenseite.
Wenn Sie sich einmal den Film „Expelled – Intelligenz streng verboten“ ansehen und die Gesichter, den Blick der „neuen Atheisten“ wie Dawkins usw. anschauen, dann verstehen Sie vielleicht, was ich meine.
Der Film „Expelled – Intelligenz streng verboten“ wurde nach seiner Veröffentlichung im April 2008 stark angegriffen. Dabei wird ihm u.a. „plumpe Propaganda“ unterstellt. Sie haben die deutsche Fassung produziert. Warum erregt gerade dieser Streifen die Gemüter so stark, obwohl die Produzenten den Film als Satire bezeichnen?
Papier ist geduldig. Ich finde den Film sehr gut.
In Ihrem Trailer zu „Darwins Dilemma“ wird erwähnt, dass die EU die Leugnung der Evolutionstheorie unter Strafe stellen will. Gibt es tatsächlich derartige Überlegungen?
In einer Sendung des Deutschlandfunks hörte ich von entsprechenden Anträgen, die auf EU-Ebene gestellt worden sind.
Welche unterschiedlichen Ansichten vertreten denn die einzelnen Kirchen und Religionen? Wer davon bekennt sich eindeutig zur Evolutionslehre?
Umgekehrt sollte man fragen, um die Lage zu erfassen: Welche Kirche bekennt sich im Punkt der Schöpfung eindeutig zur Bibel? Die evangelische Landeskirche jedenfalls nicht. Deshalb bin ich ausgetreten.
Welches sind wohl die Gründe, warum die Wissenschaft und im Endeffekt auch die Politik, die Evolutionstheorie so vehement verteidigen?
Wenn man die Schöpfung anerkennt, würde daraus eine Verpflichtung erwachsen, sie zu bewahren. Der Glaube an die Evolution, also an geistlose Materie, Energie und Zufall, entbindet von diesem verantwortungsvollen Verhältnis. Der Mensch wird weitgehend manipulierbar und zur Verfügungsmasse, was ein Vorteil für unsere Parteiendiktatur ist.
Unsere Kinder werden ja bereits in der Schule bzw. im Kindergarten völlig einspurig evolutionistisch informiert. Gibt es für die Kleinen auch passendes „Gegen“-Material?
Wir haben ein gutes Buch im Vertrieb mit dem Titel „Leben woher?“, welches sich gerade an interessierte Jugendliche wendet.
Sind Ihnen bei Ihrer Arbeit eigentlich auch noch andere Auffassungen neben der Evolutionstheorie auf der einen und „Intelligent Design“ auf der anderen Seite begegnet?
Ja, es scheint nicht wenige Menschen zu geben, die sich im pantheistischen Bereich wohl fühlen. Für sie sind Energien und Schwingungen von Bedeutung, Wiedergeburt und Aspekte fernöstlicher Spiritualität. Teilweise lehnen sie Intelligent Design ab, sofern dahinter der Glaube an den Gott der Bibel erkennbar wird.
In den USA gibt es eine durchaus relevante Bewegung, die ganz offen der Schöpfungslehre anhängt. Warum gibt es das nicht bei uns, woran liegt das?
Bestimmt hat es etwas mit sozialistischen und kommunistischen, also atheistischen Lehren zu tun, die zwar in Europa „Erfolg“ hatten und haben, aber lange Zeit nicht in den USA. Erfolg insofern, als sie bewiesen haben, dass sie ganze Reiche, auch geistig und geistlich ruinieren können. Das Echo dieser Zerstörung ist in Europa präsenter als in den USA.
Wer sind die Vorreiter und die besten Referenten weltweit, die sich jeder Interessierte an Evolutionskritik unbedingt näher anschauen sollte?
Von dem Mathematiker und Wissenschaftsphilosophen John Lennox haben wir den Vortrag auf DVD im Vertrieb „Der neue Atheismus“. Absolut sehenswert.
In Deutschland macht die „Studiengemeinschaft Wort und Wissen“ sehr gute Arbeit. Und schließlich ist die Webseite von Dr. Wolf-Ekkehard Lönnig, er war Genetiker am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln, eine wahre Fundgrube an Evolutionskritik.
Es gibt viele Christen, die sich zwar so nennen, aber dennoch ganz klar an die Evolutionstheorie glauben und damit im Grunde die Bibel der Lüge bezichtigen. Woher rührt diese Auffassung unter vielen Christen Ihrer Meinung nach?
Die Kirchen als Institution eignen sich meiner Meinung nach gut für Personen, die auf Posten und sonstige Vorteile aus sind. Diese Leute sind es, vom Pastor bis zum Bischof, die die Ressourcen der Kirchen dazu missbrauchen, um Irrlehren wie die Evolutionslehre Darwins unter den Gläubigen zu verbreiten.
Wie hat sich Ihr eigener Glaube eigentlich durch Ihr jahrelanges Beschäftigen mit der Evolutionsthematik verändert?
Mein schwacher Glaube hat sich zur Überzeugung entwickelt.
Kennen Sie einen guten Aufhänger samt passender Argumentationskette, mit der evolutionsgläubige Menschen, die sich über das Thema noch keine tieferen Gedanken gemacht haben, zum Nachdenken gebracht werden können?
Leider ist es oft nicht so einfach, aber ich weiß, dass unsere Filme schon den einen oder anderen Evolutionsanhänger von seinem Glauben abgebracht haben.
Vielen Dank für das Interview.

Boah, jetzt habe ich schon drei Leute, mit denen ich simultan argumentieren muss.
Jungs, wenn ihr in BW wohnt, treffen wir uns auf ein Bier?
Das Problem, das sich mir in euren Texten erschließt ist nich das wissenschaftliche, sondern dass Ihr mir mit Hilfe von Bibelzitaten klarmachen wollt, dass ‚Güte‘ etc. etwas göttliches ist und dass man ohne etwas göttliches nicht gütig sein kann.
Das sehe ich etwas anders.
Für mich ist der Mensch bei der Geburt ein neutrales Wesen. Was gut und böse ist, bestimmt sowohl sein Umfeld als auch seine ‚Heimat‘, definiert als der Ort an dem dieser Mensch aufwächst.
Also ist der Mensch weder Gut noch Böse ‚unterworfen‘. Was für einen Weg dieser Mensch nun wählt sei dahin gestellt.
Tatsache ist jedoch, dass er die Wahl hat zwischen Gut oder Böse.
Hier nun ein Anreiz zu diesem Konzept:
http://io9.com/5505122/scientists-disrupt-moral-reasoning-with-magnets-to-the-skull
(leider auf Englisch, entschuldigt bitte).
* @ Martin
Der Artikel sagt in etwa aus, dass durch gezielten Magneteinflus auf das Gehirn die Moral völlig abgeschaltet werden kann und das Testsubjekt keinerlei moralischen Regeln die es vorher für selbstverständlich gehalten hat, folgt.
Du sagst also, dass manche Menschen Leiden müssen während sie in der Gosse aufwachsen, während andere automatisch böse werden, weil sie in einer reichen Familie groß werden? Das Reiche Kind nimmt nämlich aüsserst selten Leid wahr.
Das einzige Leid das ich persönlich erlebt habe, war der Tod zweier sehr lieber Verwandter. Trotzdem der Tod einen natürlichen Ablauf des Lebens bildet, habe ich ein großes Maß an Mitgefühl zu geben und helfe gerne. Im Vergleich zu der Bevölkerung zu zewien der Bibel war ich also SEHR gut dran. Was hat dann mein Verständniss für Gut und Böse geprägt?
@ Jochen
Wieso kann es denn nur eines geben?
Wieso kannst Du denn, als jemand der an Nächstenliebe und Frieden glaubt (so schätze ich Dich auf Grund deiner Posts ein), nicht sagen, dass du den anderen Ihren ‚Glauben‘ lässt? Wenn du jetzt sagen würdest, dass du die ‚Ungläubigen‘ retten willst, dann unterdrückst du sie zum Beispiel automatisch.
Der Motor von dem du sprichst von ‚Inteligent Design‘-Anhängern aber unter genau den Gesichtspunkten, dass er Zerstückelt unnütz wäre, eingebracht. Jedoch ist der Motor vollkommen erklärbar durch die Evolutionstheorie ‚entschlüsselt‘ (entschuldigt, mir fällt zu dieser Stunde kein besseres Wort ein).
Wie ich aber schon vorher sagte, ist es nicht die Lösung aller Probleme, einfach zu sagen ‚Das ist so, weil es eben so ist.‘, sondern die Antwort auf die Frage warum es so ist kann nur durch Nachforschung erlangt werden.
Woher weißt du, dass du an den RICHTIGEN Gott glaubst?
Vielleicht ist ja auch der Indische, Chinesische, Mexikanische oder der Gott eines untergegangenen Volkes wie der Maya oder Inka der richtige und die anderen haben nur von Ihm abgeschrieben. Auch für diese ‚Götter‘ gibt es historische Beweise.
@ AcidFTW
Das Forum ist definitiv keine Satire. Niemand hat SO VIEL Langeweile.
Die Menschen die sich Wort für Wort nach der Bibel richten glauben aber genauso wie Ihr gottesfürchtig zu sein wie Ihr. Woher wisst Ihr, dass Ihr richtig liegt wenn ihr das geschriebene interpretiert und nicht Wort für Wort nachlebt?
Ich will mir auch bei meiner Frage weder ein metaphorisches noch ein sachlinches Bild von einem Gott machen. Ich will lediglich wissen, ob es für ein omnipotentes Lebewesen die Möglichkeit gibt, etwas ausserhalb seines omnipotenten Seins zu erschaffen.
Falls ich einige eurer Punkte vergessen habe, bitte ich das zu entschuldigen. es ist spät und ich gehe jetzt schlafen.
LG
#50 Hallo Paddy!
„Boah, jetzt habe ich schon drei Leute, mit denen ich simultan argumentieren muss.“
Du mußt GAR NICHTS! Du stelltest Fragen und aus Freundlichkeit haben wir Dir geantwortet. Und danke für die Einladung zum Bier, aber ich wohne in NRW.
„dass ‘Güte’ etc. etwas göttliches ist und dass man ohne etwas göttliches nicht gütig sein kann.“
Ein sehr wichtiger Punkt. Darüber habe ich mich schon ausführlich mit anderen Ungläubigen bzw. Pantheisten unterhalten. Eine Pantheistin (sie selbst nannte sich Atheistin) führte eine Liste von Geboten auf, nach denen sie leben würde, die auch sehr den Geboten der Bibel ähnelten. Nur eins fehlte, die Anerkennung Gottes als Schöpfer von all dem hier. Die Erde, das Materielle sagte sie deshalb auch, wäre für sie ihr Gott. Doch die Erde ist nun mal vergänglich und alles was auf ihr ist auch. Jemand kann also noch so gut im Leben sein, aber wenn er seinen Geist nicht in die „Hände“ von Gott geben will, was bleibt denn letztendlich noch übrig von diesem Mensch, wenn er tot ist? NUR Gott verspricht uns ein Leben auch nach dem Tod.
„dass du die ‘Ungläubigen’ retten willst, dann unterdrückst du sie zum Beispiel automatisch.“
Um Bezug zu meinem oben Gesagten herzustellen, Gott spricht mit den Menschen auf vielfältige Weise, um jedem einzelnen sein Angebot zum ewigen Leben so oft es geht und bis daß es hoffentlich erhört wird, zu unterbreiten. Entscheiden tust Du für Dich ganz alleine. Und siehe mich bitte nicht als Unterdrücker an, sondern höchstens als so etwas wie ein Werkzeug Gottes. Du wohnst in BW, ich in NRW, wir hätten uns höchstwahrscheinlich nie im Leben persönlich getroffen. Von mir aus, kannst Du an das glauben, was immer Du willst. Es ist ja Dein Leben.
„Jedoch ist der Motor vollkommen erklärbar durch die Evolutionstheorie“
Dann schicke mir das bitte einmal zu in Schriftform. Ich weiß bisher nur, daß der organische Motor einer Bakterie in etwa so funktioniert, als wenn ganz grob gesagt, ein Finger in der Mitte mit einer Handfläche fest verbunden wäre und sich der Finger dann mit großer Geschwindigkeit im Kreis drehen könnte. Was sonst nur technisch umsetzbar ist. Aber wie das nun organisch funktioniert und dazu auch noch FEST miteinander verbunden ist, daß kann uns bis jetzt noch kein Wissenschaftler erklären.
„ist es nicht die Lösung aller Probleme, einfach zu sagen ‘Das ist so, weil es eben so ist.’, sondern die Antwort auf die Frage warum es so ist kann nur durch Nachforschung erlangt werden.“
Die Nachforschung stößt aber bisher immer an Punkte, wo man einfach nicht weiterkommt. Und da sagen selbst Wissenschaftler, muß es so etwas geben wie einen Schöpfer.
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/01/harvard-astronom-wir-sind.html
Sollen sie meiner Meinung nach ruhig weitersuchen, sie werden keine Außeridischen finden.
„Woher weißt du, dass du an den RICHTIGEN Gott glaubst?“
Da es NUR einen einzigen Gott gibt, muß der an den ich glaube, unser geistiger und heiliger Vater im Himmel, einfach der richtige sein. Den ich auch gerne mit allen anderen Menschen bereit bin zu teilen. Geht ja auch gar nicht anders.
„Auch für diese ‘Götter’ gibt es historische Beweise.“
Götter ist nicht Gott. Gott ist einmalig.
Hallo Paddy,
die frage ob Gott einen Stein erschaffen kann den er selbst nicht heben kann ist die gleiche Frage wie was war zuerst das Huhn oder das Ei.
Darauf wird man keine Antwort finden außer Gott kann alles Schaffen und ist gleichzeitig Omnipotent.
Zu deinem Link: Einfach widerlich, wer kommt auf so eine Idee. Der militärische Zweck dahinter lässt sich nicht leugnen und mir fällt spontan auch nichts ein womit diese Technologie zum guten genutzt werden kann.
@51 Jochen
Ich glaube mit “Woher weißt du, dass du an den RICHTIGEN Gott glaubst?”
meint er eher warum du denn an JHWH glaubst und nicht an Buddha, Allah und wie sie alle heissen.
Das ist eine schwierige Frage: Was mich am Koran und seiner Geschichte immer gestört hat sind Aussagen wie: Wenn deine Frau aufmüpfig wird schlage sie und meide sie im Ehebett. (Ich habe vergessen welcher Vers und welche Sure das war aber Sinngemäß stand es so geschrieben.)
Oder: Fürchte nicht die Heiden, Christen und Juden denn sie sind schwach und werden vor dir fliehen.
Das ist eine Unwahrheit die sich ja im Irak, Afghanistan etc. eindeutig gezeigt hat. Sprich diese Art „Offenbarung“ ist wiederlegt.
Dazu habe ich mal einen sehr interessanten Kommentar gelesen:
Mohammed hat andere Menschen getötet, Jesus ist für uns gestorben!
Auch wenn ich dieses Argument eigentlich ablehne weil es irgendwie heuchlerisch und nach „mittel zum Zweck“ klingt muss man natürlich bedenken das die Glaubensentscheidung die ich getroffen habe keine negativen Folgen für mich hat, die Ablehnung von Gott hingegen schon. Das soll nicht heissen das ich nur so lapidar gesagt an Gott glaube weil es irgendwie besser sein könnte.
Die Antwort auf unsere vielen Fragen werden wir (leider?) erst erfahren wenn wir sterben. Für manche kommen diese Antworten zu spät für andere nicht.
#47 @Martin
„Aus welchem Anfangsgrund kann ich nicht sagen, ich habe Vermutungen doch die tun hier nichts zur Sache.“
An Deinen Vermutungen wäre ich sehr interessiert. Schicke mir doch bitte mal etwas dazu zu.
„Gott und das Böse sind nicht Materiell wie wir es kennen“ sagst Du Martin, wie kann aber dann „Gott den Bösen töten“, so als wenn es eine Gestalt, eine Person wäre?
„Der Böse sagt Dir:“
Wo sagt denn da jemand etwas zu wem? Doch nur in unserem Geist tun sich doch diese dunklen Abgründe des Bösen auf, oder nicht?
Der Papst soll nach Auslegung der STA, der Antichrist sein. Mag sein, keine Ahnung, ob es definitiv stimmt. Aber wer ist DER Satan in Gestalt?
Dieser rötliche Typ mit Hörnern, Pferdehuf und Schwanz? Doch wohl sicherlich nicht, oder?
Ich denke, so wie der böse Geist in uns verkehrt und sein Unwesen über unsere Taten treiben kann, so kann es anders herum auch der gute Geist in uns tun.
Wie sagte immer so schön ein alter Bekannter von uns hier, wenn er dachte, er hätte Satan bzw. den Antichristen unter den Anwesenden ausgemacht: „Daran läßt sich gut erkennen, welchen Geistes Kind Du bist“.
„Dieser Erdenauftritt ist nur die Qualifikationsrunde für das Leben in Ewigkeit.“
Ich denke, daß unser Geist hier auf dieser Welt, auch genau derselbe Geist auf der neuen Welt sein wird, denn wozu sonst Auferstehung und nicht Neuschöpfung aus dem Nichts? Mag sein, unser Geist erhält einen neuen Körper dazu. Werden wir sehen.
„Nun wartet er bis die Vollzahl der Völker der Erde erreicht ist“
Wo steht das geschrieben?
„>>>“PS: Hab ich das richtig verstanden, dein Gott hat selbst einen Gott?”
Das ist nicht von mir. Lese es in der Schrift:
Hebr 1,9 du hast Gerechtigkeit geliebt und Ungerechtigkeit gehaßt, darum hat dich, Gott, dein Gott mit Freudenöl gesalbt, mehr als deine Genossen!»<<<"
Ich dachte Martin, das hätten wir hinter uns. Man muß das anders lesen. Probiere es mal ohne [', dein Gott' und ohne Komma zwischen 'dich' und 'Gott']:
Hebr 1,9 du hast Gerechtigkeit geliebt und Ungerechtigkeit gehaßt, darum hat dich Gott………..mit Freudenöl gesalbt, mehr als deine Genossen!
Das "dich" bezieht sich auf Jesus Christus, mit "Gott" ist aber dann der Vater im Himmel gemeint und mit "dein Gott" wird nur noch einmal hervorgehoben, daß es AUCH der Gott von Jesus Christus ist, als unserem Herrn.
So lese ich es zumindest, ansonsten wären alle Stellen in der Bibel, wo vom Sohn Gottes die Rede ist, unhaltbar.
"Und wenn ohne Gott , weil lieber Rebellion, dann natürlich mit dem Oberrebellen, dem Bösen, genannt der Satan…"
Ich glaube nicht, daß man das Geschehen bei Gott im Himmel/in den Himmeln mit so etwas wie einem Theaterstück oder einem Film vergleichen kann. Ellen G White hat das so aufgeschrieben, als wäre es ein Theaterstück, was als Rebellion Satans gegen Gott bezeichnet wird.
Kein Wunder, denn wir Menschen haben zur Zeit noch einen beschränkten Geist, mit dem wir uns das was im Überhimmlischen wirklich vorgefallen ist und sicher immer noch passiert, einfach nicht vorstellen können. So arbeitet Gott über Johannes auch in der Offenbarung mit Metaphern, Bildern, Sachen die Menschen kennen könnten. Aber wer versteht es letzendlich wirklich, was in der Offenbarung steht und was sogar in Zukunft noch ablaufen soll?
#53 @AcidFtw
„Die Antwort auf unsere vielen Fragen werden wir (leider?) erst erfahren wenn wir sterben.“
Wie kannst Du Dir darin so sicher sein?
1.Korinther 15:51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
Markus 9:1 Und er sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, es sind etliche unter denen, die hier stehen, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Reich Gottes mit Macht haben kommen sehen.
Wann sagte Jesus das? Vor über 2000 Jahren, oder nicht?
Vielleicht müssen wir uns auch nur einfach selbst mehr zutrauen. Denn der Geist der in uns wirkt, der ist uns bereits von Gott gegeben. Mag sein, unser Glaube an Jesus Christus ist einfach noch nicht stark genug. Die Bibel ist voller Hinweise wie ich gemerkt habe, wie ein geistiges Puzzlespiel. Über die letzten paar Tausend Jahre habe sich mit dem WORT Gottes viele Gelehrte beschäftigt. Warum taten sie das, wenn nicht in der Hoffnung auch einen Schlüssel zu finden? Heuzutage kommt fast jeder an eine Bibel heran, jeder kann in der Schrift forschen und versuchen die Wahrheit für sich erkennen. Damit es nicht irgendwem gelingt, werden die Verse in der Bibel verdreht und verfälscht. Klar, ist nur so eine Idee von mir, aber warum sollte es nicht tatsächlich so sein?
Auch der Geist der Toten ist nach Verlautbarung der Bibel nicht ganz fort. Schon alles sehr seltsam, wenn man darüber nachdenkt. Oder nicht? In unserem Geist ist der Schlüssel, Jesus hat uns vorgelebt wie es geht. Denn er ist der Meister, wie ihn auch seine Jünger nannten. Ihm, unserem Herrn müssen wir vertrauen und ihm sollten wir einfach folgen. Und siehe z.B. auch Psalm 82,6.
„meint er eher warum du denn an JHWH glaubst und nicht an Buddha, Allah und wie sie alle heissen.“
Die Indianer haben ihren Manitu, die Moslems ihren Allah, die Christen ihren Vater im Himmel. Aber immer ist es eigentlich doch derselbe Gott, denn es kann nur ein einziges hohes geistliches Wesen geben. Mohammed war nur ein Prophet, Buddha, weiß nicht genau, habe mich nie damit befasst, Jesus wird aber nachgesagt, der Sohn Gottes zu sein. Er war ein Mensch, der OHNE Sünde gewesen ist und so gefiel er Gott, seinem Vater.
Über den Koran wurde eine Religion aufgebaut, mit der sich gut Menschen unterdrücken lassen; die Katholiken probierten das auf ihre Art mit der Bibel und haben bis heute Erfolg damit. Kurz gesagt, Religionen sind Scheiße. Der Weg den wirkliche Gläubige gehen müssen, ist ein anderer. Dieser führt auf geradlinigem Weg, wie ein Pfahl, einem Fingerzeig direkt zu Gott. Und nicht über ein Kreuz, in alle Himmelsrichtungen bzw. auf direktem Weg in den Tod. Wir Menschen müssen uns nur bewusst werden, zu wem wir gehören. Zu Gott und nicht zu der materiellen, dem Satan gehörenden Welt. Satan ist nichts anderes, als eine geistliche von Fäulnis befallene Krankheit für unseren Geist (und für unseren Körper) und Böses zu tun (über menschliche Vorschriften und Gesetze gegen Gott) oder tun zu wollen, ist unsere gedankliche Fessel.
An erster Stelle kommt unser Geist und an zweiter Stelle erst unser Körper. Man kann uns ständig Angst machen und uns mit Sorgen beladen, na warum, wegen unserem Körper. Und wie schnell kann dieser aber zu Staub werden. Und was bleibt dann nur noch übrig, richtig, unser Geist. Die Fesseln, mit denen wir uns binden lassen, bestehen nur in unserer Einbildung. Nur unser Geist kann uns die Freiheit geben, die wir uns wünschen. Dazu genügt GLAUBE. Glaube daran, daß wir wie Jesus, in ihm und durch ihn frei sein können, wenn wir nur wollen.
Ich bin nicht Christ geworden, um mir weiterhin von Satan Fesseln anlegen zu lassen.
@ Paddy
Ein berühmter russischer Wissenschaftlers und Professors erklärte, dass lebende Organismen nicht das Ergebnis zufälliger Mutationen
und natürlicher Selektion sein können. Einer der Zuhörer fragte, wie
es denn sonst zu erklären sei. Der Professor zog eine kleine
russische Bibel aus der Jacke, hielt sie hoch und sagte:
„Schauen Sie in die Bibel — vor allem in den Schöpfungsbericht
im 1. Buch Mose.“
„Ganz einfache Bakterien können sich etwa alle 20 Minuten teilen
und aus vielen Hundert verschiedenen Proteinen bestehen; diese enthalten jeweils 20 Arten verschiedener Aminosäuren, die zu mehreren Hundert verkettet sein können. Die schrittweise
Entstehung von Bakterien durch nützliche Einzelmutationen würde erheblich mehr Zeit erfordern als die 3 oder 4 Milliarden Jahre,
seit denen es nach Ansicht vieler Wissenschaftler Leben auf der
Erde gibt.“ Der biblische Schöpfungsbericht im 1. Buch Mose sei da wesentlich einleuchtender, erklärte er.
—————
Jeremia und Esra erzählen davon, dass Pharao Schischak im Land
Juda einfiel, und zwar exakt „im fünften Jahr des Königs Rehabeam“, also im Jahr 993 v. u. Z. (1. Könige 14:25-28; 2. Chronika 12:1-12). Lange Zeit wusste man von dieser Invasion nur aus der Bibel. Doch dann wurde an der Mauer eines ägyptischen Tempels in Karnak (dem alten Theben) ein Relief entdeckt.
Darauf sieht man Schischak, wie er vor dem Gott Amon steht und
mit erhobenem Arm auf seine Gefangenen einschlägt. Es sind auch
die Namen eroberter israelitischer Orte aufgeführt, von denen viele
in der Bibel genannt werden. Außerdem wird das „Feld von Abram“ erwähnt — der erste Hinweis auf den biblischen Patriarchen Abraham
in ägyptischen Dokumenten (1. Mose 25:7-10).
Die Bibelschreiber sogen sich also keine Geschichten aus den
Fingern, so viel steht fest. Sie fühlten sich Gott gegenüber verantwortlich und blieben deshalb bei der Wahrheit, selbst wenn
sie ihnen nicht schmeichelte — wie der Sieg Schischaks über Juda.
Ihre Ehrlichkeit steht im krassen Gegensatz zu der Praxis der
Schreiber im alten Ägypten, die ihre Berichte schönfärbten, sie aufbauschten und niemals etwas aufgeschrieben hätten, was ihre Herrscher oder ihr Volk in ein schlechtes Licht gerückt hätte.
1896 hat man in einem ägyptischen Totentempel die sogenannte Merenptah-Stele entdeckt. Auf dieser schwarzen Granitsäule wurden die Erfolge des ägyptischen Königs Merenptah gerühmt, der im späten 13. Jahrhundert v. u. Z. geherrscht haben soll. Darunter findet sich auch ein Triumphgedicht, in dem es unter anderem heißt: „Israel ist verwüstet und sein Samen ist dahin.“ Das ist die früheste außerbiblische und einzig bekannte Stelle in altägyptischen Texten,
wo der Name Israel vorkommt.
Diese Stele entstand in der Ära der Richter, dokumentiert im gleichnamigen Bibelbuch. Doch im Gegensatz zur Selbstbeweihräucherung in den Chroniken der Pharaonen schildert
das Buch Richter nicht nur die Siege und Heldentaten, sondern auch
die Niederlagen und Fehler der Israeliten. Zum Beispiel in Richter 2:11, 12: „Die Söhne Israels begannen zu tun, was böse war…“.
Eine solche Ehrlichkeit ist charakteristisch für die gesamte Bibel.
Rodin spricht oben von Ehrlichkeit. Ich denke, es ist auch sehr wichtig zu sich selbst ehrlich zu sein.
Ich fand vorhin das hier:
http://www.pi-news.net/2011/01/kann-das-christentum-die-islamisierung-stoppen/
Die Ausführungen darunter sind so falsch nicht. Zum Beispiel:
>>Der Gläubige will nicht selbst denken und wollen – er will gehorchen…
Hierin kommt primitives Denken zum Ausdruck: Menschen werden nicht als Individuen wahrgenommen, sondern über ihre Zugehörigkeit zu einer Gruppe definiert.<>Gläubige bleiben entwicklungspsychologisch stets Kinder (“Schafe”), die sich von anderen (Hirten, Führern), die ihnen versprechen, ihnen die Angst zu nehmen, leiten und führen lassen.<>Für den Gläubigen ist Freiheit etwas Beängstigendes, das ihn dazu zwingt, selbst zu denken, zu entscheiden, zu handeln. Damit wäre er auch für sein Leben verantwortlich.<>Ein weiteres Kennzeichen von Glaubenssystemen ist, dass sie keine Kritik an sich erlauben, ja schon der Zweifel ist verboten.<<
Sektierer und Fanatiker, stimmt, mit solchen habe ich auch schon unter uns Christen sehr schlechte Erfahrungen machen können. Bei solchen ist Selberdenken verboten. Von denen heißt es dann nur: Friß oder stirb!; ODER: Du brauchst nur zu sagen Ja und Amen, ansonsten wirst Du nicht erlöst.
Dabei wissen jene die so reden in der Regel selbst viel zu wenig, um überhaupt anderen etwas sagen zu dürfen. Oder können sie mit Erfahrung aufwarten wie Jesus Christus oder vielleicht noch die Apostel?
Johannes sagt:
Offb 1,10Ich befand mich i[m] Geist in des Herrn Tag und hörte hinter mir [eine] laute Stimme wie [die einer] Posaune sagen:
Wer kann unter heutigen Predigern schon solch eine PERSÖNLICH gemachte Erfahrung vorweisen? Erst wenn das jemand kann, dann darf er mich zurechtweisen, wenn ich eine eigene Meinung zu dem habe, was das Wort Gottes (die Bibel) mir persönlich vermittelt.
Bei meinem letzten Kommentar sind durch das Hochladen meine Kommentare zu den einzelnen Zitaten verschwunden und ich habe sie vorher nicht abgespeichert. Vielleicht probiere ich es morgen erneut. Oder vielleicht haben ja andere Christen hier etwas dazu zu sagen. Bis dann und LG an alle!
@ Jochen
„Der Gläubige will nicht selbst denken und wollen –
er will gehorchen…“
Ja – so ist es meistens.
Wie die Bibel zeigt, traten sogar unter den Urchristen kurz nach
dem Tod der Apostel Personen auf, die begannen, „verdrehte
Dinge [zu] reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen“ (Apostelgeschichte 20:29, 30).
Sie täuschten andere sowohl durch geschickte „überredende Argumente“ als auch „durch die Philosophie und leeren Trug
gemäß der Überlieferung der Menschen“ (Kolosser 2:4, 8).
Diese Verhältnisse sollten in „den letzten Tagen“, in denen wir jetzt leben, sogar noch schlimmer werden. „Böse Menschen . . . und Betrüger werden vom Schlechten zum Schlimmeren fortschreiten“, schrieb er, „indem sie irreführen und irregeführt werden.“ Oder
wie es in der Einheitsübersetzung [EÜ] heißt: „Sie sind betrogene Betrüger“ (2. Timotheus 3:1, 13).
Anstatt sich durch „fälschlich sogenannte ‚Erkenntnis‘ “ täuschen zu lassen, sollte man zur Bibel greifen, um die Wahrheit herauszufinden (1. Timotheus 6:20, 21).
Ein gutes Beispiel waren die „edel gesinnten“ Männer und Frauen, denen Paulus in Beröa das Evangelium verkündigt hatte, denn sie waren unvoreingenommen und „nahmen das Wort mit der größten Bereitwilligkeit auf“.
Sie nahmen das, was Paulus sie lehrte, nicht nur gern an, sondern vergewisserten sich auch, „indem sie täglich in den Schriften sorgfältig forschten, ob sich diese Dinge so verhielten“ (Apostelgeschichte 17:11).
Die Bibel fordert sogar direkt dazu auf, sich in allem sorgfältig zu „vergewissern“, ehe man etwas als wahr akzeptiert
(1. Thessalonicher 5:21). Gegen Ende des 1. Jahrhunderts bat der Apostel Johannes seine Glaubensbrüder eindringlich:
„Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft
die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen“
(1. Johannes 4:1).
So sehr eine bestimmte Lehre auch „inspiriert“ zu sein, also
von Gott zu stammen, scheint — das Klügste ist nach
wie vor, sie erst dann als wahr zu akzeptieren, nachdem man
sie anhand der Bibel geprüft hat (Johannes 8:31, 32).