Evolügtion – dem absoluten Zufall auf der Spur?
Fritz Poppenberg, Autor, Regisseur, Kameramann und Produzent hat sich durch seine Filme vielfach der kritischen Betrachtung der Evolutionstheorie gewidmet. Aber auch zum Thema AIDS hat er bereits 1992 den Dokumentarfilm „Die AIDS-Rebellen“ gedreht, welcher die bis heute immer noch unbewiesene Theorie in Frage stellte, ob HIV AIDS auslösen kann.
Das folgende Interview wurde am 17.01.2011 geführt.
Wahrheiten.org: Herr Poppenberg, wer sich im Angebot Ihrer Produktionsfirma „Drei Linden Film“ umschaut, der wird erstaunt feststellen, dass Sie fast ausschließlich Filme zum Thema Evolutionskritik bzw. „Intelligent Design“ anbieten. Haben Sie jemals an die Evolutionlehre geglaubt, wie sie uns von der Schulwissenschaft vermittelt wird?
Fritz Poppenberg: Habe ich. Schon als 12-Jähriger las ich in den Büchern von H. von Dittfurth, der einer der deutschen Päpste der Evolutionslehre war.
Wie kam es zu Ihrem Umdenken?
Ich begegnete jemandem, der die Auffassung vertrat, dass die Evolutionstheorie keine wirklich wissenschaftliche Grundlage besitzt, und da der Mann Chemie unterrichtete und auch sonst überzeugend erschien, ging ich seinem Hinweis nach.
So entstand der erste kritische Film in Deutschland über die Evolutionstheorie Darwins mit dem Titel „Hat die Bibel doch Recht?“
Wieviele Filme haben Sie zu diesem Thema bereits gedreht, produziert oder synchronisiert?
Inzwischen sind es etwa 10 Filme.
Wird dies auch in Zukunft Ihr Schwerpunkt bleiben oder ist dazu nicht längst alles gesagt?
Es könnte durchaus mein Schwerpunkt bleiben, auch deshalb, weil es viel mehr Menschen gibt, als man annimmt, die sich für die Kritik am Darwinismus interessieren.
Sie beschäftigen sich auch mit dem Thema AIDS bzw. HIV. Wie eisig ist der Gegenwind aus dieser Richtung im Vergleich zur Evolutionskritik?
Der Film „Die AIDS-Rebellen“ wurde vor fast 20 Jahren gedreht und mit dem höchsten Prädikat ausgezeichnet. Aber nachdem schwule Fanatiker mit Brandanschlags-Drohungen und Rufmordkampagnen gegen mich und den Film vorgingen, habe ich das Thema natürlich ruhen lassen. Es blieb damals zum Glück bei den Drohungen.
Meine Filme zur Evolutionskritik erfahren ähnliche Abwehr aus Kreisen fanatisierter Darwinisten.
Sind Sie als Filmproduzent und Regisseur mit diesen Themen eine Einzelerscheinung oder kennen Sie Kollegen aus Ihrer Branche, die sich ähnlich kritischen Fragestellungen verschrieben haben?
Die Mehrheit meiner Kollegen bewegt sich thematisch in den Schranken, die politisch vorgegeben sind.
Aus welchem Bereich stammen Ihre größten Kritiker?
Aus dem Bereich des Journalismus und der evangelischen Kirche.
Wirft man Ihnen vor, dass Sie kein Wissenschaftler oder sogenannter „Experte“ sind?
Erstaunlicherweise nicht.
Welches sind denn die üblichen Argumente der Vertreter der Evolutionstheorie, bzw. womit versuchen diese, Ihre Aussagen zu widerlegen?
Argumente gibt es auf wissenschaftlicher Ebene kaum. Wie auch, wenn alles, was in meinen Filmen gesagt wird, nachprüfbar ist – dass Darwin zum Beispiel in der Frage der Vererbung absolut falsch lag und zur Frage der Entstehung des Lebens nur Gestammel beizutragen wusste.
Aus Ärger über die Entzauberung der Ikone Darwin führt man den Angriff nicht auf dem Feld der Wissenschaft, sondern auf dem der Meinungsmache. Das hört sich dann so an:
„Wie in den USA, so sind jetzt auch in Deutschland die Kreationisten auf dem Vormarsch, sogar neuerdings mit Filmen – eine schreckliche Gefahr“ usw.
Bekommen Sie auch Unterstützung von Leuten aus Fachkreisen, die sich jedoch nicht aus ihrer Deckung heraus trauen? Geben gar manche Evolutionisten hinter vorgehaltener Hand zu, sich zu irren?
Es gibt viel mehr Leute als man glaubt, die ihre berechtigten Zweifel an der Darwinschen Theorie haben. Und darunter sind nicht wenige Fachleute, die sich in der Mehrheit jedoch bedeckt halten, solange sie im Berufsleben stehen.
Kann man Ihrer Ansicht nach die Evolutionstheorie überhaupt als naturwissenschaftlich bezeichnen oder wäre vielleicht „Evolutionstheologie“ die bessere Bezeichnung?
Wenn ich in meinen Filmen Zweifel an der Darwinschen Theorie äußere, dann heißt das nicht, dass ich alle Forschungsergebnisse, die von Evolutionsbiologen erbracht werden, in Frage stelle. An der Beobachtung der horizontalen Variationsbreite der sogenannten Darwinfinken zum Beispiel entzündet sich doch überhaupt kein Widerspruch.
Doch wenn Darwinisten spekulativ behaupten, dass aus Finken unter bestimmten Bedingungen und genügend Zeit Adler werden, oder aus Fischen Landtiere usw., dann verlassen sie meiner Meinung nach die Disziplin der Wissenschaft. Sie werden zu Parteigängern der materialistischen Philosophie, deren Kernauffassung darin besteht, dass Leben ganz von allein aus toter Materie entspringt.
Man muss schon eine enorme Glaubensleistung erbringen, um an einen solchen Zauber glauben zu können. Insofern ähneln Anhänger der Evolutionstheorie Anhängern einer Religion. Die Frage ist nur, wer ihr Gott ist – jedenfalls nicht der der Bibel.
Vor welchen Argumenten fürchten sich Ihrer Erfahrung nach die Evolutions-Lügner am meisten und wie schlagen Sie in einer Diskussion einen Evolutionisten am effektivsten?
Eines der schwächsten Kettenglieder der Neodarwinisten sind „Mutationen“. Denn Mutationen beinhalten keineswegs das „schöpferische Potential“, welches benötigt wird, um die Entstehung neuer Arten plausibel erscheinen zu lassen. Der bekannte Genetiker Wolf-Ekkehard Lönnig sagt es etwa so:
„Es sind keine Mutationen bekannt, die jemals einen genetischen Funktionszuwachs erbracht hätten.“
Welches sind im umgekehrten Fall die einzigen, wirklich schwierig zu widerlegenden scheinbaren „Beweise“ der Evolutionisten? Gibt es solche überhaupt?
Es sind mir keine bekannt. Was mir aber sehr gut bekannt ist, sind die massiven Hindernisse, die mir bei Dreharbeiten von Darwinisten in den Weg gelegt werden. Man hat offensichtlich viel zu verbergen.
Erleben Sie neben einer verständlicherweise vorhandenen sachlichen Kritik aus Kreisen von Evolutionsanhängern auch Anfeindungen oder Bedrohungen und wie begegnen Sie diesen?
Rufmordkampagnen sind nie erfreulich, aber nach Jahrzehnten Erfahrung als Dokumentarfilmmacher bleibe ich doch meistens gelassen. Gelegentlich überkommt mich sogar ein wenig Mitleid mit den ver(w)irrten Geistern der Gegenseite.
Wenn Sie sich einmal den Film „Expelled – Intelligenz streng verboten“ ansehen und die Gesichter, den Blick der „neuen Atheisten“ wie Dawkins usw. anschauen, dann verstehen Sie vielleicht, was ich meine.
Der Film „Expelled – Intelligenz streng verboten“ wurde nach seiner Veröffentlichung im April 2008 stark angegriffen. Dabei wird ihm u.a. „plumpe Propaganda“ unterstellt. Sie haben die deutsche Fassung produziert. Warum erregt gerade dieser Streifen die Gemüter so stark, obwohl die Produzenten den Film als Satire bezeichnen?
Papier ist geduldig. Ich finde den Film sehr gut.
In Ihrem Trailer zu „Darwins Dilemma“ wird erwähnt, dass die EU die Leugnung der Evolutionstheorie unter Strafe stellen will. Gibt es tatsächlich derartige Überlegungen?
In einer Sendung des Deutschlandfunks hörte ich von entsprechenden Anträgen, die auf EU-Ebene gestellt worden sind.
Welche unterschiedlichen Ansichten vertreten denn die einzelnen Kirchen und Religionen? Wer davon bekennt sich eindeutig zur Evolutionslehre?
Umgekehrt sollte man fragen, um die Lage zu erfassen: Welche Kirche bekennt sich im Punkt der Schöpfung eindeutig zur Bibel? Die evangelische Landeskirche jedenfalls nicht. Deshalb bin ich ausgetreten.
Welches sind wohl die Gründe, warum die Wissenschaft und im Endeffekt auch die Politik, die Evolutionstheorie so vehement verteidigen?
Wenn man die Schöpfung anerkennt, würde daraus eine Verpflichtung erwachsen, sie zu bewahren. Der Glaube an die Evolution, also an geistlose Materie, Energie und Zufall, entbindet von diesem verantwortungsvollen Verhältnis. Der Mensch wird weitgehend manipulierbar und zur Verfügungsmasse, was ein Vorteil für unsere Parteiendiktatur ist.
Unsere Kinder werden ja bereits in der Schule bzw. im Kindergarten völlig einspurig evolutionistisch informiert. Gibt es für die Kleinen auch passendes „Gegen“-Material?
Wir haben ein gutes Buch im Vertrieb mit dem Titel „Leben woher?“, welches sich gerade an interessierte Jugendliche wendet.
Sind Ihnen bei Ihrer Arbeit eigentlich auch noch andere Auffassungen neben der Evolutionstheorie auf der einen und „Intelligent Design“ auf der anderen Seite begegnet?
Ja, es scheint nicht wenige Menschen zu geben, die sich im pantheistischen Bereich wohl fühlen. Für sie sind Energien und Schwingungen von Bedeutung, Wiedergeburt und Aspekte fernöstlicher Spiritualität. Teilweise lehnen sie Intelligent Design ab, sofern dahinter der Glaube an den Gott der Bibel erkennbar wird.
In den USA gibt es eine durchaus relevante Bewegung, die ganz offen der Schöpfungslehre anhängt. Warum gibt es das nicht bei uns, woran liegt das?
Bestimmt hat es etwas mit sozialistischen und kommunistischen, also atheistischen Lehren zu tun, die zwar in Europa „Erfolg“ hatten und haben, aber lange Zeit nicht in den USA. Erfolg insofern, als sie bewiesen haben, dass sie ganze Reiche, auch geistig und geistlich ruinieren können. Das Echo dieser Zerstörung ist in Europa präsenter als in den USA.
Wer sind die Vorreiter und die besten Referenten weltweit, die sich jeder Interessierte an Evolutionskritik unbedingt näher anschauen sollte?
Von dem Mathematiker und Wissenschaftsphilosophen John Lennox haben wir den Vortrag auf DVD im Vertrieb „Der neue Atheismus“. Absolut sehenswert.
In Deutschland macht die „Studiengemeinschaft Wort und Wissen“ sehr gute Arbeit. Und schließlich ist die Webseite von Dr. Wolf-Ekkehard Lönnig, er war Genetiker am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln, eine wahre Fundgrube an Evolutionskritik.
Es gibt viele Christen, die sich zwar so nennen, aber dennoch ganz klar an die Evolutionstheorie glauben und damit im Grunde die Bibel der Lüge bezichtigen. Woher rührt diese Auffassung unter vielen Christen Ihrer Meinung nach?
Die Kirchen als Institution eignen sich meiner Meinung nach gut für Personen, die auf Posten und sonstige Vorteile aus sind. Diese Leute sind es, vom Pastor bis zum Bischof, die die Ressourcen der Kirchen dazu missbrauchen, um Irrlehren wie die Evolutionslehre Darwins unter den Gläubigen zu verbreiten.
Wie hat sich Ihr eigener Glaube eigentlich durch Ihr jahrelanges Beschäftigen mit der Evolutionsthematik verändert?
Mein schwacher Glaube hat sich zur Überzeugung entwickelt.
Kennen Sie einen guten Aufhänger samt passender Argumentationskette, mit der evolutionsgläubige Menschen, die sich über das Thema noch keine tieferen Gedanken gemacht haben, zum Nachdenken gebracht werden können?
Leider ist es oft nicht so einfach, aber ich weiß, dass unsere Filme schon den einen oder anderen Evolutionsanhänger von seinem Glauben abgebracht haben.
Vielen Dank für das Interview.

Glückwunsch Rolf!
Das Evolügtion-Interview ist sehr gut geworden. Die Fragen sind genau formuliert und decken ein weites Spektrum dieser Thematik ab. Der Leser wird durch diese klare Linienführung angeregt, sich mit den angesprochenen Fragestellungen selbst auseinanderzusetzen und in Zukunft seinen Fokus wesentlich zu erweitern, um endlich einmal das große Gesamtproblem in das Blickfeld zu bekommen. Schließlich ist die offizielle Darstellung der Kontroverse „Schöpfung gegen Evolution“ bisher in sämtlichen Medien und auf allen Bildungsebenen von der Schule bis zur Universität massiv verkürzt und – aus guten Gründen – zensiert worden. Schaut man genauer hin und beschafft sich Informations-Material z. B. in Form von DVD’s oder Büchern von der „Gegenseite“, dann tut sich aufeinmal eine völlig neue Welt auf. Erst jetzt beginnt der „allseits informierte und berieselte“ Bürger langsam zu erahnen, welchem Bock er hier aufgesessen ist und welchen Kriegern er seine Gehirninhalte und die seiner Kinder und Lieben anvertraut hat!
Es wird ein gutes Stück Arbeit sein, die Lügen, den Betrug und die gigantische Menge vorenthaltenen Wissens einem breiten Publikum nach Jahrzehnten wieder zugänglich zu machen.
An dieser Stelle gebührt dem Berliner Filmemacher Fritz Poppenberg mit seinem Studio „Dreilindenfilm“ ein herzlicher Dank. Er ist hier in Deutschland einer der ersten couragierten Bürger, der seinen Beruf ernst nimmt und Jung und Alt mit seinen Filmen tolle Hilfsmittel in die Hand gibt, um der auch in diesem Land mit allen Mitteln bekämpften Wahrheit an das Tageslicht zu verhelfen.
Es ist eigentlich der Hammer: Endlich hat man einmal die Chance, echte Vollblutwissenschaftler dabei zu begleiten, ein sehr viele Menschen interessierendes Thema ausführlich unter die Lupe zu nehmen und auszudiskutieren. Und das, ohne auszublenden, wenn es beginnt interessant zu werden. Fairerweise kommen hier beide Seiten zu Wort.
Mit seinen kurzen, prägnanten Antworten trifft Poppenberg direkt in die Zwölf der Medien-Manipulations-Maschinerie. Auch wenn in diesem Interview kein Platz war, um die fadenziehenden Hintergrundmächte zu beleuchten, dürfte jedoch der Eine oder Andere verwundert die Stirn runzeln, wenn er so nebenbei mitbekommt, daß es vorrangig die Römisch-Katholische Kirche und die Evangelische Kirche sind, die massiv und koordiniert gegen die sogenannten „bibelgläubigen, kreationistischen Fundamentalisten“ zu Felde ziehen, die eine Sechs-Tage-Schöpfung und ein kurzes Erdalter von weniger als 10.000 Jahren laut Bibel vertreten. Denn genau das lehnen die Kirchen ab!! Wie es scheint, haben heute Personen in den Kirchen das Sagen, die NICHT mehr das glauben, was in der Bibel so geschrieben steht. Bruder Martin würde sich in seiner Kiste drehen, wenn er es denn wüßte. Bedenklich, bedenklich…
Lieber Rolf und lieber Fritz Poppenberg,
nun habe ich auch die Zeit gefunden überhaupt den Artikel zu lesen.
Sehr schön, Dank an Euch beide.
Ich habe den Film gesehen „Hat die Bibel doch Recht?“
und dieser Film war sehr erstaunlich und hat mich im Glauben gestärkt.
Kann ich nur jedem empfehlen, sehr erhellend!
Danke Fritz für Dein Werk!
Werden wir uns in Babelsberg bald wieder sehen?
Liebe Grüße und Gottes Segen,
Martin
Ich denke wenn man sich dies hier ansieht
wird klar, dass die Bibel recht hat.
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Ararat_anomaly_1949.jpeg&filetimestamp=20060415095618
der Chef hat sie fuer uns aufgehoben ;-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Ararat-Anomalie
Ist das nicht der Hammer ?
Hallo Martin!
„18 und der Lebendige; ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit…“
Daß „ich war tot“ hat eine noch viel tiefere und weitreichendere Bedeutung, als Dir vielleicht bewußt ist.
1.Korinther 15,45So steht auch geschrieben: Der erste Mensch, Adam, wurde zu [einer] lebendigen Seele, der letzte Adam zu [einem] lebendig machenden Geist.
„Ich beschäftige mich auch gerade mit diesem Thema.“
Nein Martin, ich beschäftige mich mit diesem Umstand als Thema nicht mehr, das habe ich jetzt hinter mir. Jesus ist NICHT auch gleichzeitig Gottvater.
„Eph 4,13……..und zum vollkommenen Manne werden“
Das würde ich nicht gerade als unwichtig abtun.
Und das hier auch nicht:
„Das Zepter deines Reiches ist ein gerades Zepter;“
Denn:
Kol 1,20in Ihm zu wohnen und durch Ihn das All mit Sich auszusöhnen (wörtl.: herababzuändern) ([indem Er] durch das Blut Seines Kreuzes (wörtl.: Pfahles) Frieden macht), durch Ihn, sei es das auf der Erde oder das in den Himmeln.
2.Korinther 12,7Und damit ich mich der außerordentlichen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Pfahl fürs Fleisch gegeben, ein Engel Satans, daß er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe.
„Und eine Bestätigung das der Sohn der HERR sein dürfte findet sich auch in Offenbarung Jesu Christi 1
8 Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.“
Im Konkordantes NT steht es so:
Offb 1,8″Ich bin das Alpha und das O[mega]“, sagt [der] Herr, Gott, der [da] ist und der [da] war und der [da] kommt, der Allgewaltige.
„Ich bin der Erste und der Letzte
18 und der Lebendige; ich war tot, und siehe, ich bin lebendig…“
Jesus spricht doch hier, oder nicht? Und er war nach seinen eigenen Worten ein Sterblicher wie wir alle, wenn auch mit der Kraft Gottes gesegnet. Er kann nicht unser Vater im Himmel sein, weil dieser Gottvater nämlich immer schon unsterblich gewesen ist. Um das zu begreifen, werden wir erst verwandelt werden müssen in geistige Körper.
„Ich lege die Stellen so aus dass Gott der Herr der Sohn des Vaters ist. Aber das ist sicher eine Streitfrage und Streitfragen erbauen nicht besonders.“
Das muß aber gar keine Streitfrage sein.
Bibeltreue Christen sollten sich untereinander NICHT streiten, denn gerade das gefällt Satan ja.
Noch ein Hinweis in eigener Sache:
Ich habe mich gestern von einem Stalker sehr belästigt gefühlt, der mich schon seit längerem verfolgt und hatte darauf hin gesagt, ich würde mich von dem Namen Jochen trennen. Ich habe nun aber entschieden, daß ich genau so und unter meinem Namen weitermache wie bisher. Eingehende Post von diesem Stalker lösche ich ungelesen. Ich hoffe, er hat es verstanden.
#8 Rodin
„Der Apostel versichert, daß die Auferstehung eine zuverlässige Hoffnung ist, und führt an:“
Falls Du mich damit angesprochen haben solltest, dann liegt da wohl ein Mißverständnis zwischen uns vor.
Es ging um diese Aussage von Dir Rodin:
“Da es keine unsterbliche Seele gibt, die den Tod des Körpers überlebt, existiert nichts, was nach dem Tod in einer Feuerhölle gequält werden könnte. Die von Gott verheißene Auferstehung ist aber eine Zusicherung dafür, daß die Toten zum Leben kommen werden.”
Und meine Frage dazu:
Wenn absolut nichts mehr von einem Mensch nach seinem Tod da sein würde, so als ob er niemals gelebt hätte, warum soll dann für dieses Nichts eine Auferstehung vorgesehen sein?
Ich persönlich habe an keiner Stelle angezweifelt, dass es eine Auferstehung gibt. Es war nur eine ganz allgemeine Frage.
Ich werde mir die Mailadressen von Martin und Dir geben lassen, nur für den Fall der Fälle. Danke an Euch beide dafür.
Hallo Jochen,
„Er kann nicht unser Vater im Himmel sein, weil dieser Gottvater nämlich immer schon unsterblich gewesen ist.“
Ich meine ja auch keinsten Falls dass ER sein Vater ist. Das geht ja gar nicht. Ich meine nur dass der Sohn größer ist als viele annehmen, nähmlich dass Er der HERR ist.
Nochmals:
Hebr 1,8 aber von dem S O H N : „Gott, dein Stuhl währt von Ewigkeit zu Ewigkeit; das Zepter deines Reichs ist ein richtiges Zepter.
9 Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehaßt die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott (Sohn), gesalbt dein Gott (Vater) mit dem Öl der Freuden über deine Genossen.“
10 Und: „Du, HERR (Sohn), hast von Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.
11 Sie werden vergehen, du aber wirst bleiben. Und sie werden alle veralten wie ein Kleid;
12 und wie ein Gewand wirst du sie wandeln, und sie werden sich verwandeln. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören.“
(In Klammern gesetzt ist wie ich diese Verse verstehe)
Und wenn der Herr Jesus so groß ist, welchen Beistand haben wir dann in dieser Welt? Und wie groß wird dann der sein der Ihm alles Unterwirft:
1Kor 15,28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, auf daß Gott sei alles in allen.
„Um das zu begreifen, werden wir erst verwandelt werden müssen in geistige Körper.“
Das stimmt wohl.
Alles Gute,
Martin
„An der Beobachtung der horizontalen Variationsbreite der sogenannten Darwinfinken zum Beispiel entzündet sich doch überhaupt kein Widerspruch.“
Hier jedoch ist mein Wiederspruch.
Diese ist ein Beisiel, wo man sieht, das Darwin seinen Kecks durch die heisse Sonne auf den Galapagos Inseln verbrannt hat. Er hat naemlich eigendlich nichts von der Evolution gesehen. So wie man vom Sonnegott sagte, das es alles sah, aber er war nicht aufmerksam genug zu sehen, was er den eigendlich sah.
Man hat hier in Kanada festgestellt, das die Hoerner an den Elchen und Hirschen groesser wuchsen wenn der Sommer regnerisch war. Da Hoerner und Vogelschnabeln aus dem selben material bestehen, wachsen auch die Vogelschnaebel grosser, wenn es viel regnet.
Wenn es viel regnet, sind auch die Koerner von Getreide und Grass weicher. Beide, die weichen Koerner und die groesseren Schnaebel haben also die selbe Ursachen, naemlich viel Wasser. So hat der Darwin doch eigendlich nichts gesehehn, das auf die Evolution hinweisst. Er hat nur nicht gesehehn, was er den eigendlich festgestellt hat.
Es ist immer ein Grund da welche dazu fueheren, das die Tiere sich angeblich der Umgebung anpassen. Diese hat jedoch nichts mit Evolution zu tun. Beide, die Umgebung, wie auch die Farbe des Felles oder Federn bekommen ihre Faerbung aus dem selben Grunde. Wenn zum Beisiel ein Tier, welches am Tage schlaeft und nur des Nachts auf die Jagt geht eine dunkle Hautfarbe hat, dann liegt es daran, das die Haut nicht genug Licht bekommt. So ist es die Dunkelheit der Nacht, welches auch das Tierfell dunkel faerbt. Es hat nichts mit Anpassung oder Evolution zu tun.
Haben sich die Corallen im Corallenreef sich den Fischen angepasst, oder haben sich die Fische den bunten Corallen angepasst? Die Wahrheit ist, das beide aus dem selben Grunde Bunt sind.
Warum sind sie Bunt ist die Frage und hier ist meine Antwort. Da Corallen im seichten Wasser vorhanden sind und sich die Wellen dort in Schaum blasen verwandelt, bricht sich das Licht der Sonne in den Blasen in die Farben eines Regenbogens. Diese Farben dann faerben die Fische und die Corallen bunt.
Ich koennte hier viele Beispiele auffuehren, aber ich denke, das wenn einer diese begreift, kann er seine eigenen Beobachtungen machen und mal darueber nachdenken, was denn der Darwin eigendlich gesehen hat.
Uebrigens ich moechte hier mal erwaehnen, das die Elefantenzaehne keine Zaehne sind sondern Hoerner, denn sie haben ihren Ursprung im Kopf. Warum biegen denn diese Hoerner nach Unten anstatt wie beim Grosswild nach Oben. Ein Evolutionist wuerde sagen, weil die Gafahr fuer eine Elefant meistens von kleineren Tieren kommt und um sich dagegen zu wehren muessten die Waffen nach unten gerichtet sein. Der Grund ist jedoch, Das beim Grosswild das Material ihrer Hoerner am Kopf verdampft weil sie heisser sind, waehrend es beim Elefant, weil er kaelter ist als Grosswild nach unten heraustropft.
Tiere und Menschen bekommen Haare, nicht weil man Diese im Winterbraucht, sondern weil an der Haut etwas verdampft, was sich dann wie ein Eiszapfen nach aussenhin aufbaut.
Denkt mal darueber nach.
Gruss Otto
Hallo Martin,
wie bekannt ist, wurden die Bibeltexte mit der Zeit durch wiederholtes Abschreiben verfälscht und immer noch wird versucht die Urschrift wieder herzustellen. Die Frage ist, ob das überhaupt möglich ist. So aber können wir uns eben nur an das halten, was wir vorliegen haben.
http://www.amazon.de/Heilige-Schrift-Konkordantes-Testament-Jesaia/dp/3884750054/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1295698328&sr=1-2
Hier das müßte das Buch von Jesaja sein, daß ich auch habe und wo schon in der Einleitung einiges erklärt wird. Es muß jeder selbst wissen, in wieweit er dem Autor zustimmt, wie sehr selbst der Name Gottes falsch wiedergegeben wurde mit der Zeit und wie er schreibt, ist die Bezeichnung HERR so nicht korrekt übersetzt worden. Gottvater wäre, so schreibt der Autor ganz zuerst mit ‚Al‘ bezeichnet worden und die Bezeichnung Ieue enstspräche auch dem hebräischen Urtext am ehesten. Dies wurde dann mit Jewe, oder etwas korrekter mit Jaweh übersetzt, in der Suchmaschine des www, findet sich auch YHWH. Dann gibt es noch die Bezeichnung Elohim. Irgendwann wurde dann Herr daraus. Was ist nun ganz richtig?
Verstehen wir das mit Gott dem Vater im Himmel und mit Jesus Christus richtig?
Vorausgesetzt die Übersetzung stimmt so, man prüfe es bitte selbst für sich nach:
Psalm 82:1 Ein Psalm Asaphs. Gott steht in der Gottesversammlung, inmitten der Götter richtet er:
Dann erzählt die Bibel auch so etwas noch:
Psalm 86:8 Dir, Herr, ist keiner gleich unter den Göttern, und nichts gleicht deinen Werken!
Wieviel Götter, außer dem Allerhöchsten, gibt es also noch?
Psalm 82:6 Ich habe gesagt: «Ihr seid Götter und allzumal Kinder des Höchsten;
Ich denke, von den falschen Götter, den Götter aus Stein und Holz und den Götzenanbetern, die eben nicht den LEBENDIGEN GOTT anbeten, brauchen wir hier kein Wort zu verlieren.
Wenn im folgenden Psalm nun HERR steht, kommen wir wieder auf die Ausgangsfrage zurück.
Psalm 95:3 Denn der HERR ist ein großer Gott und ein großer König über alle Götter;
Wir folgen einfach Jesus Christus, denn er sagt ja: „…..niemand kommt zum Vater, denn durch mich“.
„Und wenn der Herr Jesus so groß ist, welchen Beistand haben wir dann in dieser Welt? Und wie groß wird dann der sein der Ihm alles Unterwirft:“
Meinst Du wirklich, es käme auf die Größe an Martin?
Markus 4:31 Es ist einem Senfkorn gleich, welches, wenn es in die Erde gesät wird, das kleinste ist unter allen Samenkörnern auf Erden.
Lukas 7:28 Denn ich sage euch: Unter denen, die von Frauen geboren sind, ist keiner größer, als Johannes. Doch der Kleinste im Reiche Gottes ist größer als er.
Abend Jochen,
kommt das konkordante AT direkt vom hebräischen Urtext oder ist der auch über den griechischen oder latainischen Umweg eingedeutscht? Scheint mir gar umständlich obgleich mich auch folgende Stelle Interessiert wie diese entsprechend des Originals zu deuten wäre:
Spr 2,5 so wirst du die Furcht des H E R R N verstehen und die Erkenntnis G o t t e s erlangen.
Klingt auch fast wie 2, Sohn und Vater… Oder es liegt an der Übersetzung… Wir werden es irgendwann erfahren…
Interessante Stellen von Dir.
Ps 82 ist ja spannend, Danke!
Ps 82,1 Ein Psalm Asaphs. Gott steht in der Gottesversammlung, inmitten der Götter richtet er:
2 «Wie lange wollt ihr ungerecht richten und die Person des Schuldigen ansehen? – (Pause.)
3 Schafft dem Geringen und Verwaisten Recht, rechtfertigt den Elenden und Armen!
4 Lasset den Geringen und Dürftigen frei, errettet ihn aus der Hand der Gottlosen!»
5 Aber sie wollen nichts merken und nichts verstehen, sondern wandeln in der Finsternis; es wanken alle Stützen des Landes!
6 Ich habe gesagt: «Ihr seid Götter und allzumal Kinder des Höchsten;
7 dennoch sollt ihr sterben wie Menschen und fallen wie einer der Fürsten!»
8 Mache dich auf, o Gott, richte die Erde; denn du bist Erbherr über alle Nationen!
Geht es da gar um folgende Begebenheit, ich meine ist dies die Vorankündigung für das Gericht über die Herrschaften:
Kol 2,15 Als er so die Herrschaften und Gewalten auszog, stellte er sie öffentlich an den Pranger und triumphierte über sie an demselben.
Und sollten dies hier die gleichen sein?
Hi 1,6 Es begab sich aber eines Tages, da die Söhne Gottes vor den HERRN zu treten pflegten, daß auch der Satan unter ihnen kam.
So maches lässt sich sicher nicht fest ergründen und dies ist auch gar nicht nötig. Ich glaube der Schrift mit meinem schwachen Verstand und ich gebe zu ich versteh nicht alles…
Aber was ich verstehe reicht um den Herrn Jesus zu erkennen und zu preisen und Ihm zu danken!
1Kor 8,5 Und wiewohl welche sind, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden (sintemal es sind viele Götter und Herren),
6 so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen HERRN, Jesus Christus, d u r c h welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.
Übrigens wenn Du von V6 den zweiten Teil betonst kommt rum das alles D U R C H den HERRN Jesus Christus geschaffen wurden einschließlich uns Menschen. So wie es auch in Kol 1,15-20 steht. Sollte dies auch an einer schwachen Übersetzung liegen?
Aber wer weiß schon sicher? Mit den Übersetzungen ist sicher einiges verbogen. Drum sage ich ja:
Phil 3,16 Nur laßt uns, wozu wir auch gelangt sein mögen, nach derselben Richtschnur wandeln und dasselbe erstreben.
LG
Hallo Leute,
woher kommt eigentlich dieser „Blowback“, dass die orthodoxe Bibeltreue jetzt hinter vorgehaltener Hand genau so vorsichtig und unter der drohenden Gefahr, der Ketzerei im „wissenschaftlich-dogmatischen“ Sinn bezichtigt und bestraft zu werden wie damals im Mittelalter, als Kopernikus das heliozentrische Weltbild noch als Gedankenspielerei verkaufen musste, statuiert werden muss?
Prof. Dr. Walter Veith hat in seinem Vortrag, der hier auf dieser Webseite zu finden ist, einige schwere Gedankenfehler fabriziert, die teils aufeinander aufbauen und ganze Argumentationen ad absurdum führen.
Gleich zu Beginn gehts um den Urknall, bzw. die Urknalltheorie, muss man ja der Richtigkeit halber so nennen. Er möchte plausibel klarstellen, dass wenn eine gewaltige Explosion wie der Urknall stattgefunden hätte, sich die Materie gleichmäßig im Raum hätte verteilen müssen.
Meine Sicht der Dinge: Bollocks. Es gibt so etwas wie Massenanziehung, die wir jeden Tag empirisch beweisen können, indem wir von der Masse der Erde am Boden festgehalten werden. Das heißt, dass sich Materiehaufen automatisch gruppieren nach einiger Zeit. Klingts logisch? Um das mal mit den Worten dieses Professors zu sagen. Er verwechselt hierbei Diffusion mit Gravitation. Diese beiden physikalischen Phänomene haben praktisch nichts miteinander gemeinsam, außer, dass es physikalische Phänomene sind.
Einige seiner physikalischen Argumentationen stimmen allerdings auch, so etwa die über das Drehmoment. Man kann aber richtige Aussagen mit falschen nicht kombinieren, ohne dass am Ende gefährliches Halbwissen zustande kommt. Am hanebüchensten wird es, wenn er dann, weil er die populären Ansichten auch teilweise richtig kritisiert von eben der Widerlegung gängiger Dogmen ohne weitere Kausalketten, die am Ende sowieso immer in „Glaubensbekenntnissen“ münden müssen, wo die Evidenz an ihre Grenzen stößt, gleich die Existenz Gottes als bewiesen annimmt. Kinda odd, right?
Ein Professor Dr. sollte erkennen, wenn er grundlegende Naturgesetze miteinander verwechselt. Ich wäre auch generell vorsichtig, die Evolutiontheorie leichtfertig über den Haufen zu werfen und stattdessen ins gegenteilige Dogma zu verfallen. Fest steht, wir WOLLEN an Gott glauben, auch ich will das. Ich finde aber bei aller Enttäuschung, die dabei zwangsläufig einhergeht, immer schlüssige Gegenindizien, die den Kreationismus genau so plausibel in Frage stellen wie dieser die Evolutionstheorie. Beispiel: Ihr kennst vielleicht den relativ neuen Film von Frank Höfer, gibts auf http://www.nuoviso.tv zu kaufen, „Epos Dei“. Ein sehr interessanter Film mit einigen wirklich interessanten Auffälligkeiten. gegen Ende des Films kommt ein Beitrag, der sich mit der sogenannten „Sphärenharmonie“ beschäftigt. Dort werden die Bahnen der Planeten in Beziehung gesetzt mit grundlegenden geometrischen Figuren. Alles sehr anschaulich, evident und zum Staunen. Aber ein Gottesbeweis? Der Referent sagt: “ Es wäre vielleicht naiv zu sagen, das hätte der liebe Gott so gemacht. Möglicherweise muss man einfach nur eine bessere Formulierung finden. Ich glaube, dass da mehr dahintersteckt als bloßes Naturgesetz.“
Meiner Meinung nach unbewiesen aus mehreren Aspekten. Zum Einen werden nur tatsächliche Planetenbewegungen geometrisch miteinander in Beziehung gesetzt. Man muss überprüfen, ob nicht bei genau dem selben Verfahren zufällige, willkürliche, selbstdefinierte Planetenbahnen (die aber trotzdem der Newtonschen Mechanik gehorchen müssen) ähnliche Muster ergeben. Zum Anderen weiß ich noch von damals aus dem Erdkundeunterricht, dass sich die Städte genau wie die Planeten des Sonnensystems harmonisch anordnen. Man nennt das die Theorie der zentralen Orte, von einem Herrn Christaller entwickelt, einfach mal googlen. Also aus der Theorie der zentralen Orte in Verbindung mit der Sphärenharmonie schließe ich, dass das doch Naturgesetz ist. Und zwar ergeben sich dann harmonische Strukturen, wenn man ein homogenes System ungestört sich selbst überlässt. Auch das ist jetzt nur eine Theorie von mir, eine Assoziation, die wie ich finde aber einen Gottesbeweis konstruktiv in Frage stellt.
Zurück zum Professor: Geologie und Sintflut. Über die Sintflut gibts viele Theorien, die glaubwürdigste, die ich kenne dreht sich um einen wahrscheinlichen Wassereinbruch, bei dem der Bosprorus dem Wasserdruck der schmelzenden Eiszeitgletscher und dem damit verbundenen schnellen Meeresspiegelanstieg nicht mehr standhalten konnte und so das Schwarze Meer formte. Überlebende siedelten sich im Zweistromland an und man vermutet, dass es die Vorfahren der ersten dokumentierten Hochkultur waren. Das aber mit geologischen Phänomenen auf der ganzen Welt in Verbindung zu bringen ist praktisch falsifizierbar. Man hat vielmehr herausgefunden, dass sich Gebirge unterirdisch am Magnetfeld der Erde ausgerichtet haben könnten. Siehe hierzu die Theorie der wachsenden Erde. Ebenso krass, aber viel plausibler und nachvollziehbarer als dieser Sophismus.