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Rückschläge für die Lügenmafia – Zeit zur Entwarnung?

Nanu, was steckt denn hinter den seltsamen Wendungen der laufenden Politik? Angeschlagen taumelt die Klima-Lüge in Übersee durch die Gegend, während hierzulande trotz eisiger Temperaturen scheinbar noch immer niemand am „Klimawandel“ zweifelt.

Doch nicht nur diese Jahrhundertlüge, auch die politische Korrektheit und die Zukunft des Euro erleben alles andere als Glanzzeiten. Ganz besonders angeschlagen sind die USA, die in ihren Lügen-Morast hüfttief eingesunken sind.

Die Wahrheit ist oft bitter. Dies bekommen derzeit die politischen Eliten im Land der unbegrenzten Lügen, früher einmal der „Wilde Westen“ genannt, hautnah zu spüren. Es wird nicht mit großen Schlagzeilen gespart, so titelte z.B. die tagesschau am 29.11.2010:

„WikiLeaks hat Blut an den Händen“

Die Reaktionen der US-Politik auf die WikiLeaks-Veröffentlichungen sind heftig. Das Weiße Haus kritisiert noch eher gemäßigt, die Internetplattform gefährde Menschen auf der ganzen Welt. Die Attacken von einflussreichen Demokraten und Republikanern sind allerdings ungleich aggressiver.

Auch wenn jetzt natürlich versucht wird, die Blamage herunterzuspielen oder Schuldige zu suchen, der Schaden ist immens. Ganz besonders deswegen, weil die veröffentlichten Dokumente nur die Spitze eines Eisbergs sind, denn es handelt sich lediglich zumeist um als „Secret“ klassifizierte Inhalte. Welche Art von Unglaublichkeiten würde dann wohl erst das Archiv der „Top secret“-Dokumente ans Tageslicht bringen?

Da werden im Moment sicher noch zahlreiche „Spitzenpolitiker“ wie auf glühenden Kohlen sitzen und gespannt auf die Veröffentlichung aller über 250.000 Dokumente warten. Der ehemalige US-Botschafter John Kornblum äußerte sich dazu am 29.11.2010 im Spiegel:

Selbst die ausgeklügeltsten Sicherheitsmaßnahmen können nicht ein Datenleck verhindern, wenn so viele Menschen Zugang zu sensiblen Informationen haben. Die US-Politik ist derzeit extrem zerstritten – und so ist die Versuchung für viele Leute zu groß, durch den Diebstahl solcher Daten eine politische Botschaft zu senden.

Sollen wir jetzt ernsthaft an die Hilflosigkeit der USA glauben, dass Derartiges ungehindert veröffentlicht wird, wo doch gerade ganz banale Webseiten bereits mit dem Scheingrund „Filesharing“ gesperrt wurden?

Die derzeitige US-Regierung wird sicherlich nicht dahinterstecken, denn Knieschüsse würde sich ein Obama niemals selbst verpassen. Aber vielleicht sind es andere Kräfte aus derselben Richtung? Sollen die USA evtl. in größere Schwierigkeiten geraten? Es wäre nicht das erste Mal, dass solche Ereignisse zum Krieg führen:

Die Emser Depesche im eigentlichen Sinn ist das regierungsinterne Telegramm vom 13. Juli 1870, mit dem Bismarck in Berlin über die Vorgänge im Kurort Bad Ems unterrichtet wurde. […] Der Inhalt der Depesche diente Bismarck als Grundlage für eine Pressemitteilung, die noch am selben Tag veröffentlicht wurde.

Die französischen Übersetzungen erschienen tags darauf, am französischen Nationalfeiertag. Die französische Öffentlichkeit reagierte, wie von Bismarck vorhergesehen, mit nationaler Empörung. In der Folge erklärte das Kaiserreich Frankreich am 19. Juli 1870 dem Königreich Preußen den Krieg, der zum Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 wurde.

Während diese seltsame Affaire große Aufmerksamkeit auf sich zieht, haben die – laut deutschen Medien – „rechtslastigen“ Schweizer wieder einmal bewiesen, was das Volk im Gegensatz zur politischen Elite wirklich will. Die Berner Zeitung am 28.11.2010:

Kriminelle Ausländer sollen in Zukunft automatisch ausgeschafft werden. Volk und Stände haben der SVP-Ausschaffungsinitiative zugestimmt. Gleichzeitig ist der Gegenvorschlag des Parlaments gescheitert. Er fand in keinem einzigen Kanton eine Mehrheit.

Die Initiative erreichte einen Ja-Anteil von 52,9 Prozent.

Selbiges wäre undenkbar im politisch korrekten BRD-Land. Wir sind gerade erst wieder ganz frisch zu noch größerer Demut gegenüber unseren Unterdrückern aufgefordert worden. Der „Rahmenbeschluss zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ ist ein weiterer Vorstoß, uns am Ende nicht nur den Mund, sondern gar das Denken zu verbieten.

Dennoch, zeitgleich werden weitere Lügengebäude instabil. Wie EIKE am 28.11.2010 beschrieb, scheinen der Klima-Lüge in den USA eisige Zeiten bevorzustehen:

Das amerikanische Emissionshandelsgesetz ist vermutlich das erste Opfer, das die Skeptiker im Abgeordnetenhaus und im Senat schlachten werden, meinen Jim Snyder und Kim Chipman. Inzwischen befindet sich die Anzahl der noch an einen menschengemachten Klimawandel glaubenden Amerikaner im freien Fall.

Ein weiterer Punkt ist die glorreiche Zukunft unserer Wirtschaft, der große Aufschwung und die blühenden europäischen Landschaften. Wie, Sie glauben das nicht? Haben Sie etwa den Tagesanzeiger vom 29.11.2010 gelesen?

Spanien stellt alles in den Schatten

Trotz vorübergehender Rettung von Irland kommt die Eurozone nicht zur Ruhe. Immer mehr gerät Spanien ins Fadenkreuz der Finanzmärkte. Doch das Land wäre zu gross für das ausgeworfene Rettungsnetz.

Hören wir hier womöglich laute Zweifel am Euro, an der Währungsunion und den unendlichen Rettungsringen? Zum Glück war dies ein Einzelfall, wie der Artikel der Welt vom 29.11.2010 bewies:

Sind Sie gerüstet für den großen Systemcrash?

[…]

Frage: Was passiert mit meiner Lebensversicherung, wenn die Eurozone zerbricht und eine neue Währung eingeführt wird?

Antwort: Dann werden Ihre Ansprüche einfach zum gültigen Umtauschkurs umgestellt und die Police läuft normal weiter. Vorausgesetzt, dass es sich nicht um einen Währungsschnitt, also eine Enteignung der Sparer handelt, verliert Ihr Produkt nicht an Wert.

Die Welt spricht von „Systemcrash“, Währungsreform und Währungsschnitt? Na wer wird denn so verrückt sein und es wagen, derartige „Verschwörungstheorien“ in den ganz großen Printmedien zu streuen? Das klingt ja gerade so, als ob unser Geld schon verloren wäre, wie es auch das Handelsblatt am 26.11.2010 beschrieb:

Fast eine Billion Euro an Vermögen haben deutsche Unternehmen seit 2003 im Ausland angehäuft. Die Hälfte davon hat sich verflüchtigt.

[…]

Eine Zeit lang wird man das Problem der Staats- und Bankschulden in den Defizitländern noch vor sich herschieben können, doch am Ende kommt der große Haarschnitt: Von jenen Finanzvermögen, die Deutschland aus seinen Exportüberschüssen akkumuliert hat, wird kaum etwas übrig bleiben. Das war in der Wirtschaftsgeschichte immer so.

Wenn wir ein oder gar zwei Jahre zurückblicken, dann stellen wir in Bezug auf diese Erleuchtungen fest, dass sich die Medien inzwischen bereits Aussagen zur Veröffentlichung trauen, die jedem Kritiker damals noch ganz böse um die Ohren gehauen wurden. Öffentliches Lächerlichmachen wäre noch die geringste Strafe gewesen für derartige Behauptungen.

Allerdings ist es inzwischen auch keine wirkliche Kunst mehr, dem toten Pferd die Sterbeurkunde auszustellen, denn das Einzige, was den Euro und auch den Dollar noch am Leben hält, ist wilde Gelddruckerei. Wehe, diese Erkenntnis setzt sich in der Breite durch, dann sind morgen die Geschäfte leergekauft.

Bedeutet diese Entwicklung nun etwa Licht am Ende des Tunnels? Natürlich nicht, denn es handelt sich schließlich gar nicht um einen – stark abschüssigen – Tunnel, sondern ein schlichtes Loch im Boden, welches die gesamte Welt in den Abgrund führen wird. So oder so.

Inwiefern juckt oder beeinflusst das Geschehen denn die Menschen? So gut wie gar nicht. Diese sind es schließlich gewohnt, den nötigen Abstand zu den Ereignissen zu wahren – und zwar genau zwischen zwei und drei Metern, nämlich vom Sofa bis zum Verblödungsverstärker in Full-HD.

Vermutlich würden die meisten Menschen sogar die Löscharbeiten der Feuerwehr an ihrem eigenen Haus noch vom Wohnzimmer aus in 16:9 live verfolgen und es nicht kapieren.

Aber ist es denn kein positiver Trend, dass mehr und mehr Lügen scheinbar in sich zusammenfallen? Warum, weil der Regen wärmer wird? Glauben Sie etwa daran, dass Baron Münchhausen sich tatsächlich an seinen eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen konnte?

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7 Kommentare zu “Rückschläge für die Lügenmafia – Zeit zur Entwarnung?

  1. Ich habe soeben von einem Bekannten einen interessanten Artikel über Wikileaks und seinen Herausgeber bekommen. Da scheint was nicht zu stimmen, denn schon seit Wochen trompeten die Lügenmedien Wikileaks und Wikileaks, das hatte mich schon sehr stutzig gemacht und erinnerte mich an das Phenomen Tilo Sarrazin, den die Medien auch hofierten bis zur Vergasung. Warum schreibt Assange, der Gründer von W. nicht konkretes zum Klimaschwindel und den anderen Lügen? Warum versucht er den 11/9 in ein politisch korrektes Licht zu rücken, gar die „Verschwörungen“, besser Tatsachen kaputtzureden. Weil er offensichtlich ein Maulwurf ist der für die Etablierten arbeitet, soll er uns Lügen als Verschwörungen verkaufen, wirklich raffiniert! Ich glaube zudem nicht, dass es so einfach ist Secret oder gar Top Sekret Dokumente auszuschmuggeln, das kann der einem erzählen, der die Hose mit der Kneifzange zu macht!Zudem wird er mal kurz zum Märtyrer auf die Fahdungsliste von Interpol gesetzt. Das soll die Nähe zu uns echten Skeptikern stärken.

  2. denn das Einzige, was den Euro und auch den Dollar noch am Leben hält, ist wilde Gelddruckerei. Wehe, diese Erkenntnis setzt sich in der Breite durch, dann sind morgen die Geschäfte leergekauft.

    Geld kommt heute nur dann in Umlauf, wenn die Notenbank Kredite an Geschäftsbanken vergibt und diese das Geld weiter an die Unternehmen und Privathaushalte ausleihen. Solange jedoch keine erhöhte Kreditnachfrage besteht,kann die Notenbank so viel drucken,so viel sie will-das Geld gelangt nicht in die Wirtschaft und somit nicht in den Geldkreislauf(Günther Hannich, Die Deflation kommt)

  3. Wiki – kein einziges bisher veröffentlichtes Dokument hat der USA wirklich geschadet, selbst die Hubschrauber-Videos aus dem Irak nicht (rein zufällig 2 Kameras wie bei 9/11, der Boden-Kameramann wurde natürlich nicht entdeckt, aber jedes Zucken – haha!). Gut, auch Maulwürfe ändern ihre Meinung.
    Aber die kompletten Geheimdienste der Welt sollen nicht in der Lage sein, einen Menschen aufzuspüren? Also steht dieser Mensch unter dem besonderen Schutz einer großen Macht oder Gruppe – klaroh.
    Die Dokumente beschäftigen sich mit der Vergangenheit und lenken vom Aktuellen ab. Die Presse „darf“ darüber sogar schreiben und stellt ein ganzes Heer von Journis (50 bei Spiegel) dafür ab.
    Warten wir auf die nächsten Veröffentlichungen.

  4. Ich habe mir ein paar Gedanken über Wikileaks gemacht und glaube, dass da ziemlich viel nicht stimmt.
    1. Man hört in den Medien die ganze Zeit über, wie das Weisse Haus Wikileaks verurteilt. Sie sagen es gefährde die Nationale Sicherheit usw. Doch wenn die USA möchte, dass wir glauben, Wikileaks erzähle die Warhheit, was würden sie dann machen? Richtig! Sie würden über Wikileaks herziehen und es verurteilen.
    2. Wikileaks veröffentlicht nichts über die Klimalüge oder über etwaige Verschwörungstheorien. Das finde ich sehr merkwürdig, denn in diesen tausenden Dokumenten sollte doch gewiss etwas darüber stehen?
    3. Wenn die USA möchte, hätten sie 100 Prozentig nicht das kleinste Problem eine einzige Person zu fangen.
    4. Warum darf die Presse darüber schreiben???
    5. Ich könnte noch hunderte Gründe mehr aufschreiben, aber das Wesentliche ist, das das Ganze gen Himmel stinkt.

  5. Ausgezeichnet geschrieben!

    Demokratieschwindel der EU, aber in Wahrheit eine zentralistische Diktatur, derweil die Bürger zu Konsumenten und Analphabeten verblöden. Doch der Wohlstand unserer Enkel ist bald auch schon verzerrt, was kommt dann? Der grosse Kolaps. Aber mit unserem grossen Reservoir an Pensionierten und Dank den unzähligen fleissigen, gut gebildeten und integrierten Einwanderer werden wir das sicher einigermassen Heil überstehen. Irgendwie werden die da Oben das schon schaukeln. Aber schlaft ruhig weiter, denn es ist schon zu spät um aufzuwachen. Der Zug ist schon abgefahren.

    Dazu unser Partner im Westen, der ein ums andere Mal erfolgreich ein Feinbild erschaffen hat, in Wahrheit ganz andere Absichten hat. Doch Dank dem Geoengineering müssen wir wenigstens keine Angst mehr vor dem Klimaschwindel haben. Sonst würden ja noch die letzten Türme in sich zusammen fallen. Doch Amerika, du hast es besser. Nach dem Crash kann wieder ein einigermassen autarkes System entstehen. Dazu herrscht bereits heute eine erfreuliche Tea Party Stimmung. Und Fett hast du ja auch genug angelegt.

  6. Wikileaks ist eine Internetplattform und wird von mehreren Leuten betrieben und die machen nichts anderes als die ihnen zugespielten Dokumente ins Netz für jedermann abrufbar einzustellen. Wieso sollte Herr Assange etwas über das Klima oder sonst irgendwas erzählen….das ist garnicht seine Aufgabe und klugerweise äussert er sich auch nicht dazu.Was die MSM schreiben, kann man beruhigt ignorieren, man sollte die Depeschen und die Logs über den Iraq und Afgahnistan selbst lesen und wenn man kein englisch beherrscht, benutzt man eben einen Translator. Sollte man mit Wikileaks nicht einverstanden sein, dann braucht man die Berichte erst garnicht lesen.

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