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Zukunftspolitik – Gelenkt von Menschen ohne Zukunft?

Wer vertritt unser Volk von über 80 Millionen Bürgern, regelt das Zusammenleben und stellt maßgeblich die Weichen unserer Zukunft? Die Mitglieder der Bundesregierung in Berlin.

Doch haben sie auch die richtigen Voraussetzungen dafür, unser Land über die Gegenwart hinaus verlässlich zu gestalten? Ein Blick auf ihre persönliche Bereitschaft, Verantwortung für eine eigene Familie zu übernehmen, wirkt ernüchternd.

Jemand, der Politik für die Zukunft bewirken will, muss zunächst einmal selbst die Voraussetzungen für eine Zukunftsvision schaffen können. Der einfachste, natürlichste und üblichste Weg ist der über eigene Kinder. Wieviele der Spitzenpolitiker in der BRD beteiligen sich eigentlich an dieser elementarsten Aufgabe und bauen auf diese Weise Politik für nachfolgende Generationen?

  • Angela Merkel (CDU) Bundeskanzlerin:
    zweite Ehe, keine leiblichen Kinder
  • Guido Westerwelle (FDP) Bundesminister des Auswärtigen:
    Homo-Ehe, keine Kinder
  • Thomas de Maizière (CDU) Bundesminister des Innern:
    verheiratet, drei Kinder
  • Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) Bundesministerin der Justiz:
    verwitwet, keine Kinder
  • Wolfgang Schäuble (CDU) Bundesminister der Finanzen:
    verheiratet, vier Kinder
  • Rainer Brüderle (FDP) Bundesminister für Wirtschaft und Technologie:
    verheiratet, keine Kinder
  • Ursula von der Leyen (CDU) Bundesministerin für Arbeit und Soziales:
    verheiratet, sieben Kinder
  • Ilse Aigner (CSU) Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:
    ledig, keine Kinder
  • Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) Bundesminister der Verteidigung:
    verheiratet, zwei Kinder
  • Kristina Schröder (CDU) Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
    verheiratet, keine Kinder
  • Philipp Rösler (FDP) Bundesminister für Gesundheit:
    verheiratet, zwei Kinder
  • Peter Ramsauer (CSU) Bundesminister für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung:
    verheiratet, vier Kinder
  • Norbert Röttgen (CDU) Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit:
    verheiratet, drei Kinder
  • Annette Schavan (CDU) Bundesministerin für Bildung und Forschung:
    ledig, keine Kinder
  • Dirk Niebel (FDP) Bundesentwicklungsminister:
    verheiratet, drei Kinder
  • Ronald Pofalla (CDU) Chef des Bundeskanzleramts und Bundesminister für besondere Aufgaben:
    zweimal geschieden, keine Kinder

Genau 50% unserer obersten politischen Prominenz ist also kinderlos. Durchschnittlich hat jeder der 15 Minister plus Kanzlerin damit 1,75 Kinder.

Besonders widersprüchlich ist dabei das Amt von Kristina Schröder, die zwar Ministerin für Familie ist, aber selbst gar keine Kinder hat. Was nicht ist, kann zwar noch werden, aber was hat diese Dame bis dahin auf diesem Posten verloren? Kann eine Frau, die noch nicht einmal ein Jahr verheiratet ist, wirklich sinnvolle Politik für Familien machen oder kommt dabei dann nicht viel eher eine Staatskunst für Single-Haushalte heraus?

Aber wir kennen das ja noch aus Helmut Kohls Zeiten, als dieser sein Kabinett mal eben wild durcheinanderwürfelte – schließlich kann jeder Minister alle Ämter besetzen, im wahrsten Sinne des Wortes. Oder besser, keiner muss wirklich etwas von seinem Fach verstehen, weil diese Personen sowieso nur die Repräsentanten ihrer jeweiligen Lobbyisten sind.

Noch ein kurzer Blick auf einige aktuelle und ehemalige Namen der BRD-Politik:

  • Bundestagspräsident Norbert Lammert:
    verheiratet, vier Kinder
  • Horst Seehofer:
    zweite Ehe, vier Kinder
  • Sigmar Gabriel:
    unverheiratet, ein Kind
  • Oskar Lafontaine:
    dritte Ehe, zwei Kinder
  • Gregor Gysi:
    verheiratet, drei Kinder
  • Jürgen Trittin:
    unverheiratet, ein Kind
  • Claudia Roth:
    unverheiratet, keine Kinder
  • Gerhard Schröder:
    vierte Ehe, keine leiblichen Kinder
  • Joschka Fischer:
    fünfte Ehe, zwei Kinder

Augenscheinlich sehr „geordnete“ Familienverhältnisse allerorten, wir haben wirklich gute Vorbilder für unser Volk. Wie heißt doch gleich das Sprichwort:

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Es ist übrigens hochinteressant, wer in der Politik mit wem verheiratet ist, wessen Großvater oder Onkel welche Ämter innehatte und wie sich eine Art virtuelle Großfamilie der politischen Drahtzieher entwickelt, folgt man den vielen Querverbindungen. Einige Beispiele:

  • Thomas de Maizière ist ein Vetter von Lothar de Maizière, dem letzten Ministerpräsidenten der DDR.
  • Sabine Leutheusser-Schnarrenbergers Onkel Wolfgang Stammberger war in den 60er Jahren ebenfalls Bundesminister der Justiz.
  • Wolfgang Schäubles Vater war der CDU-Politiker Karl Schäuble, Abgeordneter des badischen Landtags. Sein Bruder Thomas Schäuble war Innenminister des Landes Baden-Württemberg und ist inzwischen Vorstand der Badischen Staatsbrauerei Rothaus. Schäubles Tochter Christine ist mit dem Bundestagsabgeordneten und baden-württembergischen CDU-Generalsekretär Thomas Strobl verheiratet.
  • Ursula von der Leyen ist gelernte „Dr. med.“ und hat bis vor wenigen Jahren noch in der sogenannten Epidemiologie gearbeitet. „Wenn es statt Schweinegrippe ruft nach Ebola, schnell zu von der Leyens Ursula“. Auch ihr Mann kommt aus derselben Branche, er ist Medizin-Professor und Unternehmer. Von der Leyen ist übrigens die Tochter des ehemaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Ernst Albrecht.
  • Karl-Theodor zu Guttenbergs Großvater Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg war von 1967 bis 1969 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeskanzleramt. Außerdem gehören die Guttenbergs zu den 500 reichsten Familien in der BRD. Karl-Theodors Eltern sind beide „adlig“. Nach der Scheidung von seinem Vater heiratete Guttenbergs Mutter den Sohn des Reichsministers des Auswärtigen a.D. Joachim von Ribbentrop. Bei den Guttenbergs führen derartige Verbindungen noch schier endlos weiter.
  • Kristina Schröders Mann, Ole Schröder, ist selbst Mitglied des Bundestages, CDU, und außerdem auch noch parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Inneren.
  • Philipp Rösslers Frau ist ebenfalls Ärztin.

Na, was sagen Sie zu diesem Familienbetrieb? Fast erweckt es den Anschein, wir leben immer noch in Zeiten der Monarchen. Dem Verhalten nach glauben das definitiv auch einige dieser angeblichen Volksvertreter. Von Volksnähe kann hier kaum mehr die Rede sein, wenngleich es früher vielleicht in mancher Monarchie sogar deutlich weniger korrupt zuging, als in der heutigen so hochgelobten Demokratie.

Politik ist immer auf die Zukunft ausgerichtet. Vergangenheitspolitik ist dagegen völlig sinnlos. Daher muss sich ein kinderloser Volksvertreter die Frage gefallen lassen, für wen er denn seine Politik betreibt? Für diejenigen, die ihm den größten Scheck überreichen?

Sofern Sie selbst Kinder haben, wissen Sie aus eigener Erfahrung, dass Erziehung eine Lebensaufgabe ist, insbesondere wenn Sie mehr als ein Kind haben. Es ist durchaus denkbar, dass Sie als Eltern 30 oder mehr Jahre Ihres Lebens damit verbringen, Ihre Kinder großzuziehen bzw. ihnen eine verlässliche Perspektive für ihre Zukunft zu bieten, immer auch im Hinblick auf die späteren Enkel.

Selbst wenn Ihre Kinder eines Tages bei Ihnen ausgezogen sind, werden Sie als Eltern in der Regel dafür sorgen, dass Sie Ihren Kindern eines Tages etwas Brauchbares hinterlassen können, vielleicht Haus und Hof, vielleicht auch nur das Wissen darüber, alles für Ihre Kinder und deren lebenswerte Zukunft getan zu haben. Aber eines ist dabei klar: Wer Kinder hat, wird sich niemals nach dem Motto verhalten „Nach mir die Sintflut!“.

Neben dem gesunden Menschenverstand und der einprogrammierten Biologie sagte uns auch Paulus, wer in Bezug auf Kinder welche Aufgabe hat:

Siehe, zum drittenmal bin ich nun bereit, zu euch zu kommen, und werde euch nicht zur Last fallen; denn ich suche nicht das Eurige, sondern euch. Es sollen ja nicht die Kinder den Eltern Schätze sammeln, sondern die Eltern den Kindern. 2. Korinter 12,14

Der Volksvertreter, welcher nun aber keine Kinder hat, für wen macht dieser wohl Politik? Für sich selbst natürlich – und für seine Lobbygruppen. Diese kinderlosen Minister und Kanzler machen ihre Politik nur für sich selbst und nicht für die Zukunft, denn sie haben gar keine – wie auch, ohne eigene Kinder?

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6 Kommentare zu “Zukunftspolitik – Gelenkt von Menschen ohne Zukunft?

  1. Wie schon Plato sagt, unter Demokratie koenne er sich nur etwas sehr Buntes vorstellen. So kommt dann eine Demokratie daher, in der man die Regenbogenfarben auf der 2. Nationalfahne malt, siehe (Schwesterwelle).
    Diese Sippe ist nun so weit fortgeschritten, das diese Fahne dann gleich neben der National Fahne haengt. Hier in Kanada habe ich das schon des Oefteren festgestellt. Auch ist diese Rasse, (man koennte es so nennen) so weit fort geschritten, das man wesentlich bessere Aufstiegschancen hat, wenn man dieser Sippe zugehoehrt. So aehnlich wenn eine gut ausehende Dame mit ihrem Adonisgarten Strawberry Patch) sich eine reichen Mann angelt.

    Diese Brueder verhelfen sich Gegenseitig zu den besseren Jobs. Die Sippe ist so etwas wie ein Krebsgeschwuer. Wenn erst einmal einer in die hoehere Laufbahn gekommen ist, dann verhilft er seinen Schwagern um dort auch ein gute Position zubekommen. In Hollywood zum Beispiel funktioniert nichts, wenn man nicht auch ab und zu mal sich den Gebraeuchen der Sippe anschliesst. Natuerlich ist es auch gut, wenn man zu einer bestimmten satanischen religions Sekte gehoehrt.

    Es ist jedoch schon viel Wert, das der Herr Schwesterwelle nicht der Familien Minister ist, denn es kommt ja heutzutage schon mal vor, das so einer dann auch die Familie beraet, wie man den Kinder behandeln und erziehen soll. Natuerlich sind Kinderlose Politiker bestens dazu geeignet, die Famieliengestze am Fliessband zu erstellen.

    Wie Plato sagte, gibt es fuenf verschiedene Regierungsformen. Die Erste Form war eine Monarchie, die zweite eine Oligarchie, die Dritte eine Timokratie (weiss nicht den richtigen deutschen namen) die vierte war dann die viel gelobte Demokratie. Die fuenfte und letzte war die Tyranny. Es faegt also gut an und wird mit jeder Regierungsform schlechter, bis dann der Staat total versaut ist. Die Demokratie ist also vierter im Rang der Verwahrlosung. Was uns also bevorsteht ist also die Tyranny.

    Als ich Platos Werk „die Republik“ las, da viel mir auch auf, das das Wort Republik eigendlich, Re-publik meinte. Ich denke, das man das Buch „die Republik“ in Teuschland „Der Staat“ heisst. Das meinte also, das der Staat schon einmal dem Volke gehoehrte. Mir viel auch auf, das hier jemand das Steuer in der Hand hat und die Regierungsformen so steuert, das diese Reihenfolge auch schoen so eingehalten bleibt.

    Wenn man dann mit der Tyranny fertig ist, faegt das ganze Spiel wieder von vorne mit der Monarchie an, ohne das das Volk davon etwas merkt oder etwas dagegn unternimmt.

    Vieleicht wird es dieses mal nicht so kommen, denn wir haben heute das Internet und da kann man schon mal leichter erfahren was denn so in der Welt gespielt wird. Die Oberen 10000 passen jedoch recht gut auf, das ich zum Beispiel hier nicht alles ueber das Internet erfahren kann was sich in Deutschland abspielt und in Deutschland kann man nicht erfahren, was ich hier am Netz finden kann. Wenn es in Deutschland nicht die sogenannte Selbstezensur gaebe, dann waere dort sicher schon der Laden zusammengefallen. Die Schlafenden Schafsschafe waehren dann sicher hell wach, wie im Scheinwerferlicht.

    Gruss otto

  2. Egal ob Kinder oder nicht – die Regierenden machen IHRE Politik hauptsächlich für SICH und ihren Geldbeutel! Und wenn Kinder, dann kümmern sie sich um IHRE Kinder! Unsere Kinder sind denen doch sowas von gleichgültig!

    Wer etwas anderes denkt, ist entweder naiv oder dumm!

  3. Was ist der Unterschied zwischen einer Demokratie und einer Diktatur?
    Eine Diktatur unterdrückt den Menschen, bei einer Demokratie kann man den wählen, der einen unterdrückt.

  4. Wer glaubt, daß in einer Demokratie Volksvertreter
    das Volk vertreten,
    der glaubt vielleicht auch, daß Zitronenfalter
    Zitronen falten??

  5. Sind da möglicherweise einige dabei, die sich noch nicht geoutet haben.
    Da Schlimme ist, Alle reden immer nur, von wegen Demographie und so. Wenn man Kinder bekommt, verändert sich das gesamte Leben und wer weiss ob man mit dem Partner zusammenbleibt. Wenn nicht, steigt man erst mal ab, wird wie aussätzig behandelt, wo man auch hinkommt.
    Habe ein Kind grossgezogen und das hat mir gereicht, als ich selber noch Teene war, wllte ich immer drei Kinder. Da wusste ich noch nicht, wie schlimm es sein kann in diesem Land ein Kind zu haben. Vor allem kann man sein Kind noch so artig und brav erziehen, spätestens im Kindergarten, kommen die Kleinen mit den ersten Schimpfworten in Kontakt und auch nach Hause. Man muss gegen Windmühlen kämpfen, heutzutage Kinder zu anständigen Menschen zu erziehen, Umgang, Drogen, Alkohol, dies Alles macht es schwer. Habe es aber geschafft.
    Dies Alles wissen die Politiker nicht, wie auch, mit solchen Problemen haben sie nicht zu kämpfen. Was kommt wohl dabei raus, Kinder schon füh in Krippen abzuladen. Die Frauen mutieren zu Gebährmaschinen, den Kindern blüht eine Einheitserziehung. Keine Individuelle Persönlichkeisentfaltung mehr, Kinder vom Fließband…

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