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Warum Sodom und Gomorrha ein Klosterleben gegenüber heute war

Wie oft lesen Sie die Meldungen der Massenmedien oder schauen sich die Nachrichten im Fernsehen an? Hatten Sie dabei jemals das Gefühl, auf den Arm genommen und mit lächerlicher Propaganda vollgemüllt zu werden?

Es gibt immer öfter Tage, an denen die weitverbreiteten Ergüsse dieser Meinungsmacher eine so gigantische Ansammlung an Müll und Perversion erreichen, dass der selbstdenkende und hinter die Kulissen blickende Mensch nur noch unerträgliche Qualen erleidet.

Wer am Freitag, den 17.09.2010 z.B. einen Blick auf die Websites des ehemaligen Nachrichtenmagazins Spiegel und der tagesschau warf, der erlitt genau diese beschriebenen Schmerzen. Ihm bot sich wieder einmal ein mustergültiges Abbild der Verkommenheit unserer Gesellschaft. Allerdings mit dem Unterschied, dass nur wenige diesen tiefen Verfall als solchen wahrnehmen, während die Medien und die meisten Zuschauer dies jedoch als gesunde Normalität sowie unserer Zeit entsprechend als angemessen betrachten.

Natürlich war dieser Freitag diesbezüglich selbstverständlich keine Ausnahme, denn sehr häufig können wir uns diese und viele andere Systemmedien nur noch unter ansteigender Übelkeit zumuten. Allerdings eine derartige Konzentration von Lügen, Schwachsinn und offensichtlichem Sittenverfall ist noch nicht die tägliche Regel.

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Themen von tagesschau.de:

  • Nicolas Sarkozys dringend notwendige Einbremsung der EU wurde uns als Eklat präsentiert. Dabei hat der französische Staatschef ganz im Gegenteil diesem verrückten Idiotenhaufen aus Brüssel einmal klar seine Grenzen aufgezeigt. Barroso und Co. dürfte insgeheim nicht ganz wohl in ihrer faulen Haut gewesen sein.Die EU hat so gut wie fertig, sie ist abgewirtschaftet, hat sich zu weit aus dem Fenster gelehnt. Sie steht kurz vor dem Ende, weiß es nur noch nicht. Zumindest ist das zu hoffen.Für welche Option würden wohl die fast 500 Millionen Bürger der EU heute in einer Umfrage stimmen, wenn sie denn gefragt würden? Für Raus, Ende, Aus? Geschätzte 80% dürften das sein.Wenn diese Welle losschwappt, dann müssen die derzeitigen Staats-Regierungen und auch die EU-Bürokraten um ihr Leben rennen. Und wir können wieder unsere Glühbirnen reinschrauben. Das wäre dann wohl das erste Mal in ihrem Leben, dass dieses Politikervolk bei einer Tätigkeit außer Atem gerät. Allein, ich traue der Sache nicht und bin bezüglich einer positiven Entwicklung mehr als skeptisch.
  • Horst Seehofer will nun, nein muss, eine Frauenquote von 40% in der CSU einführen. Niemanden stört indes, ob es dafür auch genügend gute Kandidatinnen gibt. Warum auch, es geht schließlich nicht um Qualität, sondern ums Prinzip.Der Kampf einiger Hormon-verwirrter Damen führt dazu, dass die Frage nach dem Können und nach dem Sinn – gar nicht zu reden vom Wesen der Schöpfung – auf die hinteren Ränge abgeschoben wird. Doch anstatt das Feld zu räumen, damit Platz für die Emanzen ist, verbiegt sich Seehofer und findet die Idee „sehr sehr tragfähig“. Klar, er will bleiben und verkauft sich. Nicht-käufliche Politiker gibt es eben genausowenig wie kochendes Eis.
  • In der Diskussion um den Tiefbahnhof „Stuttgart 21“ hat sich nun Verkehrsminister Ramsauer eingemischt und forderte die Oppositionellen auf, ihre Gegenwehr einzustellen. So einfach ist Macht heute.Das ist der kleine entscheidende Unterschied zur Diktatur, denn in der Demokratie wird offiziell „gebeten“, während der Diktator schlicht und einfach befielt. Die Demokratie setzt jedoch parallel hinter dem Rücken der Menschen per Gesetz und Korruption ihre „Bitten“ mit Nachdruck in die Tat um. „Ätsch“, sagt der weise Chinese, „Ihl habt Diktatul fül Anfängel“.
  • Die Bundeswehr darf nicht in die Luft, weil sich evtl. jemand weh tun könnte. Angeblich bestehen Probleme mit den Schleudersitzen in den Kampfjets. Dasselbe Problem haben auch Angela Merkel und Gudio Westerwelle, denn sie sitzen ununterbrochen auf einem solchen. Und stört sie das? Nein, alles wird brav und vorbildlich ausgesessen, bis der Sitz irgendwann losschleudert – das passiert bei uns jedoch sowieso nicht.Eine vorbereitete Pressemeldung der Bundesregierung für den Kriegsfall liegt aber bereits in der Schublade:„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, leider konnte sich die BRD beim heutigen Luftangriff des Iran nicht zur Wehr setzen, weil unsere Kampfjets aus Sicherheitsgründen nicht starten konnten. Der TÜV erteilte wegen vermuteter Mängel an den Schleudersitzen der Eurofighter keine Starterlaubnis. Unsere gesamte Bundeswehr wurde ausgelöscht. Wir haben daher den Krieg dummerweise verloren und sind nun ein Bundesland des Iran geworden. Durch unser entschlossendes Handeln kam wenigstens keiner unserer Piloten zuvor durch einen Unfall zu schaden.“

Haben Sie heute schon Ihre Beruhigungspillen genommen? Es folgen nun die Themen des Spiegel vom 17.09.2010:

  • Von einer angeblich bevorstehenden Räumung deutscher Zigeuner-Lager sprach Nicolas Sarkozy nach dem EU-Gipfel am Donnerstag. Berlin dementierte artig und setzte das gutmenschliche, politisch korrekte Demutskopftuch auf. Wir kennen das.Doch warum sollte Sarkozy so eine Geschichte erfinden? Von einem Missverständnis zwischen ihm und Angela Merkel war die Rede. Glaube das wer will, wir glauben es nicht. Unsere fürsorgliche Regierung hat sicherlich einige Pfeile im Köcher für den Notfall, nämlich wenn die Sarrazin-Flutwelle losbrechen sollte.Anstatt das Weite zu suchen, würden die Berliner Hampelmänner vermutlich dasselbe versuchen, was offenbar auch dem Kollegen aus Frankreich zu gelingen scheint, nämlich das Volk mit populistischen Maßnahmen wieder zu beruhigen. Keine Bange, das funktioniert bei uns wohl nicht.
  • Der neueste radikale Vorschlag der EU löste Diskussionen aus: Eine Frauenquote für Führungspositionen in der Wirtschaft soll per Gesetz verankert werden. Was um alles in der Welt hat die EU-Kommissarin Viviane Reding geritten? Wie groß muss ihr persönlicher Frust sein, solchen Irrsinn mit Gewalt durchsetzen zu wollen?Aufsichtsräte sollen bis zum Jahr 2040 mit 40% Frauen besetzt sein. Sollten die Unternehmen nicht „freiwillig“ dafür sorgen, würde nachgeholfen werden. Denken Sie an die Worte des gerade schon zitierten weisen Chinesen.
  • Wo können Sie Ihr Geld gut und sittlich anlegen? Bei den Kirchen-Banken, denn diese investieren weder in Geschäfte mit Tabak, Alkohol oder Glücksspiel – offiziell zumindest. In Wahrheit steckt das Geld jedoch auch in Tabakwerten, in Rüstungsunternehmen, in unter Korruptionsverdacht stehenden Firmen und sogar in Herstellern von Verhütungspillen. Ebenso gehören Aktien des Öl-Multis BP dazu.Selbst in Werte von – nachweislich für schlechte Arbeitsbedingungen verrufenen – Unternehmen wie Walmart fließt das Kapital. Der Hersteller von Triebwerken für den Eurofighter fehlt genausowenig im Portfolio wie derjenige für Lottosysteme.Man könne sich mit den Vorstellungen für eine ethische Geldanlage nicht komplett durchsetzen, sagte ein Sprecher. Klar, wie denn auch, wo doch der ganze bunte Kirchen-Zirkus von dunklen Mächten regiert wird.
  • Haben Sie es schon vermisst, das Thema Klima-Lüge? Keine Sorge, auf den Spiegel ist Verlass, denn er berichtete vom „sparsamsten Auto der Welt„. Tri Tra Trallala, das CO2-Kasperle ist wieder da. Das Thema Elektro-Auto wird mehr und mehr in den Vordergrund gerückt, als ob damit irgendwelche dieser Pseudoprobleme gelöst würden.Woher soll denn der Strom für diese Fahrzeuge kommen? Aus der Steckdose? Etwa von den bösen Kernkraftwerken? Außerdem scheint sich auch niemand um die Verluste der schlechten Wirkungsgrade der Stromspeicherung und der rohstoffintensiven Batterieherstellung zu kümmern. Hauptsache vordergründig grün und öko. Dummheit muss schließlich politisch korrekt sein.
  • Allmählich nähern wir uns dem Höhepunkt, es geht in Richtung Sodom und Gomorrha. Die Geschichte des Sexratgebers zeigte die perverse Entwickung unserer Gesellschaft und diese ist kaum mehr zu toppen. Von „Generation Porno“, „Pädophilie von Geistlichen“ und „Betriebsanleitungen für Orgasmustechnologien“ war die Rede.Alles ganz normal? Man könnte es meinen. Inzwischen ist das Niveau unserer Gesellschaft in weiten Bereichen bereits so niedrig, dass sich vermutlich selbst manche Tiere für gewisse Menschen schämen.
  • Zu Sodom und Gomorrha gehören natürlich auch Sauforgien, wie beispielsweise das Oktoberfest. „Welcher Bierzelt-Typ sind Sie?“ wurde vom Spiegel gefragt. Vom Promi-Gelage, über Knutschorgien, bis hin zur „rosaroten Wiesn“ am „GaySunday“ bietet diese Party alles und das bei 6 Millionen Litern Bier innerhalb von gut zwei Wochen.
  • Die Krönung der Perversion scheint inzwischen schon völlig unspektakulär geworden zu sein: Eine Schwulenehe in höchsten Kreisen, doch Deutschland schämt sich nicht, alles scheint „ganz normal“.Guido Westerwelle wünschte sich „mehr Selbstverständlich im Umgang mit diesen Fragen“. Wie kann er nur erwarten, dass sich nicht mindestens noch der gesunde Menschenverstand wehrt, bei diesem perversen Treiben entgegen der Schöpfung? Wir leben wahrlich in denselben Zeiten wie vor der Sintflut.

Ein ganz normaler Tag in den Massenmedien. Wer sich darüber aufregt, wer die Realität anrüchig findet oder wer sich nicht in Duldsamkeit gegenüber der Unmoral und den verfallenen Sitten, den Lügen und dem Betrug übt, der wird niedergemacht. Wir haben das Gefühl für richtig und falsch eigentlich mit in die Wiege gelegt bekommen, ignorieren es jedoch absichtlich und feiern uns als moderne und fortschrittliche Menschen.

Wohin soll dies alles noch führen? Wie lange ist dieser Verfall von Sitten und Moral noch steigerungsfähig? Wer sich von alldem nicht konsquent fernhält und sich innerlich sowie äußerlich nicht klar distanziert, übernimmt langsam aber sicher unbemerkt, das ins Bodenlose sinkende Niveau und passt sich diesem an.

Die meistgenannte und gleichzeitig billigste Ausrede für dieses passive Mitlaufen lautet „Toleranz“. Wollen Sie dabei wirklich mitmachen? Setzen Sie lieber ein Zeichen dagegen.

32 Kommentare zu “Warum Sodom und Gomorrha ein Klosterleben gegenüber heute war

  1. Ein verbreiteter Irrtum: Man könne die Bibel ohne Offenbarung & ohne DIE Offenbarung verstehen. Einfach so, mit dem stolzen Verstand des Menschen.
    Weshalb ist sie dann in Parabeln & Symbolen geschrieben?
    (Mt 13:13)
    Darum rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie sehend nicht sehen und hörend nicht hören, noch verstehen;
    (Mt 13:34)
    Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu den Volksmengen, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen…
    (Lk 8:10)
    Er aber sprach: E u c h ist es gegeben, die G e h e i m n i s s e des Reiches Gottes zu wissen, den übrigen aber in Gleichnissen, auf daß sie sehend nicht sehen und hörend nicht verstehen.
    ———
    Es braucht ein hörend Ohr; es geht um den, der das Wort hört und versteht. Mt 13:23

  2. zu 24

    Merkwürdige Frage, denn schon im 3. Kapitel des Buches der Bücher, der Bibel (AT), ist es ja anschaulich dargestellt.

    Wer das nicht glaubt, wir für immer suchen & nie eine Antwort finden.
    ————-

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