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Der neue Napoleon und die Rotationseuropäer – Exitus des Gutmenschentums?

Ein Fähnchen im Wind ist er, der französische Staatschef. Seine neue „Rechts-Strategie“ hat ihm plötzlich wieder große Popularität beschert, weil er sich dem Willen und der Meinung seiner Bürger beugte.

Im Nachbarland Holland geschah ähnliches, als Anfang Juni Geert Wilders große Schritte Richtung Regierung machte. Befindet sich Europa auf Rechtskurs oder finden die Völker lediglich wieder zu ihren eigenen Wurzeln zurück?

Von der „Zustimmung des Volkes“ war am 11.08.2010 in der Welt die Rede, was Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy als Zustimmung für seine Politik wertete:

Am 30. Juli hatte Sarkozy in Grenoble eine deftige Rede zur inneren Sicherheit gehalten, in der er unter anderem die Ausweisung von Roma und den Entzug der französischen Staatsbürgerschaft für naturalisierte Zuwanderer angekündigt hatte, die schwere Straftaten begangen haben. Seit dieser Rede „explodiert“ die Zahl der Neuanmeldungen, behauptet Meslot und sieht darin einen Beleg für „die starke Zustimmung des Volkes.“

Was war denn hier zuerst da, Henne oder Ei? Kam Sarkozys Reaktion denn nicht nur aus der puren Not heraus? Sein Land steht in manchen Regionen kurz vor einem Bürgerkrieg, das ist in Anbetracht der Ereignisse in Grenoble nicht zu übersehen. Blieb ihm daher überhaupt eine andere Wahl?

Es ist natürlich wieder typisch, eine solche politische Zwangsreaktion als strategische und angeblich im Sinne der Bürger geplante Maßnahme zu verkaufen, wo doch klar offensichtlich ist, dass Sarkozy seinen Kurs ändern musste, um nicht sein geliebtes Amt zu verlieren. Er freut sich doch schon so auf seine neue Air Sarko One.

Das sehen auch seine politischen Gegner ähnlich, im obigen Artikel dazu weiter:

Die Zeitschrift „Marianne“ zeigt auf dem Titel ihrer aktuellen Ausgabe ein Foto von Sarkozy mit der Überschrift „Staatsbürgerschaft, Einwanderung, Kriminalität – Der Halunke (Voyou) der Republik.“ Der Artikel stellt Sarkozy als politischen Hasardeur dar, der zwar weder „Pétainist“ noch rechtsradikal sei, aber aus der Not der Umfragewerte heraus mit rechtspopulistischen Rezepten flirte, an deren Wirkung er selbst nicht glaube.

Genau so ist es. Nur darum geht es ihm und den meisten seiner Artgenossen. Daher musste er nun auch seinen Worten Taten folgen lassen, selbst wenn es nur symbolische Maßnahmen waren.

Aber Sarkozy nutzt seine Chance und lässt medienwirksam eine Handvoll Zigeuner aus dem Land verweisen, die neuerdings mit den Neusprechbegriff „Rotationseuropäer“ bezeichnet werden – politisch korrekte Formvollendung eben. 20minuten Online berichtete darüber am 12.08.2010:

Innerhalb von zwei Wochen hat die Polizei in Frankreich mehr als 40 nicht genehmigte Roma-Siedlungen geräumt.

[…]

Er kündigte eine Reihe von Massnahmen an, darunter den Entzug der französischen Staatsangehörigkeit für bestimmte Straftäter ausländischer Herkunft. Die grüne Europaabgeordnete und frühere Untersuchungsrichterin Eva Joly hielt Sarkozy deshalb am Donnerstag «staatlichen Rassismus» vor.

Da sind sie schon wieder, die Gutmenschen. Und sie sind immer „grün“ oder „ökologisch“ verwurzelt. Doch genausowenig wie diese ideologisch fanatischen Weltverbesserungsspinner auf Atomstrom und ihr Auto verzichten wollen, leben sie auch meistens nicht in sozialen Brennpunkten mit hohem Ausländeranteil, sprechen also wie Blinde über Farben. Die politisch korrekte Umsetzung ihrer Vorgaben sollen gefälligst die anderen tun, „man“ stellt als Grün-Gutmensch nämlich lediglich die politischen Weichen entsprechend „korrekt“ für diesen Ökoterror.

Neben der Entwicklung in Frankreich scheint sich nun auch in Holland langsam das Blatt zu wenden. Dort erzielte der „Islamkritiker“ Geert Wilders bei der Wahl am 09.06.2010 den stärksten Zuwachs und ist nun mit seiner Partei PVV die drittstärkste Kraft im holländischen Parlament. Die beiden größten Parteien wollen jetzt gezwungenermaßen unter Duldung der PVV eine Minderheitsregierung aufstellen.

Unsere streng gutgläubigen Medien überbieten sich natürlich mit den üblichen Totschlagparolen wie „rechtsextrem“, „rechtspopulistisch“ usw., vergessen dabei jedoch, dass die Holländer freiwillig so gewählt haben. Selbst wenn es diesen linksextremen Redakteuren der Systemblätter völlig gegen den Strich geht, unsere Nachbarn wollten das so.

Immerhin 1,5 Millionen Holländer von insgesamt 16,5 Millionen Einwohnern haben Geert Wilders gewählt, wie im Spiegel am 10.06.2010 zu lesen war:

Es wäre „nicht demokratisch“, wenn die anderen Parteien bei der Regierungsbildung an der Tatsache vorbeigehen würden, dass seine PVV von rund 1,5 Millionen Niederländern gewählt worden sei.

Holland und Frankreich haben damit begonnen, die politisch korrekte Welt zu beerdigen. Nein, nicht die Politik ist vorgeprescht, die Bürger haben die Regierungen unter Druck gesetzt. Sarkozy in Frankreich hatte schlicht keine andere Wahl, als dem öffentlichen Willen nachzugeben, sonst wäre er sicherlich schnell seinen Posten losgewesen.

Im Gegenteil, er hat als egozentrischer Mini-Napoleon ganz schnell die Richtung gewechselt, weil es ihm um nichts weniger als den Erhalt seiner Macht und seiner persönlichen Position geht. Ein typischer Wendehals.

In Holland haben die Bürger der Regierung gezeigt, was sie wollen bzw. was sie nicht mehr wollen. Beiden Ländern ist gemeinsam, dass sich die Bürger gegen eine Überfremdung und die begleitenden Auswirkungen jetzt allmählich demonstrativ zur Wehr setzen.

Derartige Äußerung gegen Minderheiten, wie z.B. Ausländer, werden seit Jahren politisch immer stärker bekämpft, obwohl sich gleichzeitig die Meinung unter den Bürgern nicht wie erwartet in diese Richtung weiterentwickelt hat. So entstand eine Art Parallelwelt, welche von den Gutmenschen aufgebaut wurde.

Was sind das für Leute, die sich zwar ohne Sinn und Verstand für alle angeblich benachteiligten Randgruppen einzusetzen scheinen, aber selbst nie mit Hand anlegen wollen? Per Gesetz wider den gesunden Menschenverstand, wider Natur und Kultur, wider der Mentalität sollten Völker miteinander vermischt werden, die sich in Wahrheit niemals vermischen können.

Unter den Gutmenschen gibt es viele Profilierungssüchtige, aber auch etliche Mitläufer, die tatsächlich im Prinzip an ihre theoretischen Ideale glauben. Leider straft sie die Realität, die Natur und v.a. die scheinbar unbelehrbaren Mitbürger schwer Lügen, aber anstatt einzulenken und zu erkennen, dass ihr Weltverbesserungsprojekt gescheitert ist, kämpfen sie bis zum bitteren Ende gegen ihren Gesichtsverlust.

Dabei ist der Kampf bereits entschieden, denn nur durch unseren hohen Wohlstand im Westen ist es möglich, dass so viele verschiedene Kulturen auf engstem Raum in gewissem Scheinfrieden – jedoch keiner Integration – leben. Wir dürfen auf den bald kommenden Moment gespannt sein, wenn sich der Wohlstand in Luft aufgelöst hat, denn dann steht es um Multikulti ganz schlecht. Insbesondere der Islam wird uns noch viel „Aufregung“ bescheren.

Wenn Sie einen solchen Gutmenschen kennen, schnappen Sie ihn sich und konfrontieren Sie ihn ganz konkret mit dem, für was er eintritt, für seine Scheinwelt, die kurz vor dem Zusammenbruch steht. Vielleicht wacht er noch auf, bevor es richtig knallt.

Bei Holland und Frankreich wird es nicht allein bleiben, das ist klar. Das Ende von „politisch korrekt“ steht bei quasi allen unseren Nachbarn vor der Tür und wird auch vor der BRD nicht haltmachen. Ist das jetzt eigentlich ein Lichtblick?

14 Kommentare zu “Der neue Napoleon und die Rotationseuropäer – Exitus des Gutmenschentums?

  1. Die s.g. Rotationseuropäer haben nun mal keine Lobby. Die Ausweisung ist ein Witz. An kriminelle Muslime traut sich offenbar keiner ran. Dort sehe ich größeren Handlungsbedarf.

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