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Entdeckung eines Perpetuum Mobile fünfter Art?

Maschinen, die ohne äußere Energiezufuhr von selbst unbegrenzt laufen, sind nach den bekannten Gesetzen der Physik unmöglich. Zu allen Zeiten schon wurden die tollsten Ideen entwickelt, wie ein Perpetuum Mobile aussehen könnte, doch bei fast allen Modellen ist für den Betrachter sofort klar, dass sie nicht funktionieren können.

Ist so eine Maschine überhaupt möglich? Kann einer der Hauptsätze der Thermodynamik auf akademisch anerkannte Weise verletzt werden? Hans Weidenbusch wettet: Ja.

Der Münchner Hans Weidenbusch ist u.a. studierter Mineraloge und beschäftigt sich seit zwei Dekaden in Eigenregie mit verschiedenen physikalischen Zusammenhängen. Das obige Video zeigt den Kapillareffekt, welcher der Schlüssel zu Weidenbuschs Überlegungen darstellt. Im Interview mit Wahrheiten.org erklärte er am 11.08.2010, was es damit auf sich hat.

Herr Weidenbusch, Sie sind eigentlich kein Physiker, aber dennoch seit Jahren sehr an der Materie interessiert. Wie kam es dazu?

Ich habe das Untersuchen naturwissenschaftlicher Zusammenhänge als geistiges Training verstanden – und es hat mir Spaß gemacht, mir Versuche im Kopf zu überlegen und dann durchzuführen, um zu sehen, ob ich richtig liege. Ich habe allerdings nicht damit gerechnet, dann tatsächlich ein PM – ein Perpetuum Mobile – zu entdecken.

Sind Sie der Meinung, dass die klassische Phsyik und insbesondere deren Vertreter an den Hochschulen, für die Realität zu verblendet sind oder warum ist es so schwer, andersgeartete Forschungen und Untersuchungen seriös zu etablieren?

Ich denke, das hat weniger mit Verblendung zu tun, als mit der jeweiligen Finanzierung der betreffenden Versuche. Die Hochschulen haben ja selbst kaum Mittel, um Versuche zu machen und wehren sich daher, die wenigen zur Verfügung stehenden Mittel zu teilen.

In Wahrheit habe ich sogar in den allermeisten Fällen erlebt, dass z. B. akademische Physiker sehr interessiert sind, wenn man sie unter vier Augen auf derartiges anspricht, es sei denn, es ist ein PM. Dann stöhnen die natürlich auf, weil deren gesamtes mentales Navigationssystem zusammenbricht, wenn man ein echtes PM vorweisen kann und dieser Zusammenbruch natürlich außerhalb des Denkvermögens liegt, wie bei allen anderen Menschen auch.

Im Januar 2010 veröffentlichten Sie Ihre Entdeckung bezüglich Beobachtungen des Kapillareffekts. Warum glauben Sie, dass es sich dabei um ein Perpetuum Mobile handelt?

Weil es da keine Frage gibt. Ich habe bestimmt 100 Physikern den Versuch gezeigt, bei dem der Schwimmer im Kapillar aufsteigt und ich mußte nicht mal einem einzigen erklären, warum das nun ein PM ist.

Im Übrigen wurde ja die einzige Alternative, die Abkühlung des Wassers, nicht von mir, sondern von den namhaften Fakultäten ausgeschlossen. Somit glaube nicht ich, dass es ein PM ist, sondern die bekannten Lehrstühle.

Sie beschrieben Ihre Entdeckung als „Perpetuum Mobile der fünften Art“. Was bedeutet dieser Zusatz? Wieviele solcher „Arten“ gibt es denn?

Das ist eine, gerade für wissenschaftliche Kreise, äußerst perfide Art von PM. Ein PM der fünften Art bedeutet nämlich, dass nach akademischen Regeln gespielt wird und von akademischer Seite mehrfach bestätigt wird, dass die Regeln eingehalten worden sind.

Zwar ändert das nichts am Effekt selbst, aber ist ein Perpetuum Mobile nicht tatsächlich unmöglich, da jegliche derartige Entdeckung durch Erweiterung des „abgeschlossenen Systems“ erklärt werden kann?

Wenn sich das Wasser nicht abkühlt, wie allseits vermutet, während die Apparatur Energie generiert, dann kann man das System sofort auf die Größe des gesamten Universums erweitern, ohne dass die Herkunft der Energie nach heutigem Wissensstand erklärt werden kann.

Was genau haben Sie bei Ihrem Experiment entdeckt?

Dass in Kapillaren nicht das dort zu vermutende Unterdruckmilieu zu finden ist. Dies hängt mit großer Wahrscheinlichkeit mit der Oberflächenspannung im Kapillar zusammen, die ja im Kapillar naturgemäß unmittelbar kollabiert, wenn sich die Druckverhältnisse auch nur minimalst verändern. Dies dürfte der Grund sein, dass es möglich ist, mit diesem Effekt Energie zu generieren.

Bitte erklären Sie einmal genau, wie Ihr Versuch aufgebaut ist und welche Beobachtungen dabei gemacht werden können.

Der Schwimmer im Kapillar besteht aus einem Holzstift, an dessen unteren Ende eine Metallklammer ist, sodass der Holzstift senkrecht aus dem Wasser steht. Zudem sind um den Holzstift kleine Korkscheiben – unter Wasser – angebracht, um den Schwimmer in der gewünschten Höhe im Wasser stehen zu lassen.

Am oberen Ende des Holzstiftes befindet sich ein senkrecht stehender Drahtstift. Um den Schwimmer zu führen, sodass er sich nur senkrecht bewegen kann, befindet sich über dem Kapillar ein Glasröhrchen, in das der Drahtstift ragt, sodass das Glasröhrchen als Führung des Schwimmers dient. Das Kapillar wird von einer Pinzette gehalten, die wiederum von Klammern zusammengedrückt wird.

Wenn man nun das Kapillar über den Schwimmer stülpt, dabei aber den Schwimmer fixiert hat, und den Schwimmer dann nach einiger Zeit losläßt, dann steigt er im Kapillar auf.

Kann anstatt von Wasser auch jede andere Flüssigkeit verwendet werden?

Es kann jede Flüssigkeit verwendet werden, bei der ein Kapillareffekt auftritt. Es können sogar nicht benetzende Flüssigkeiten wie Quecksilber benützt werden, wobei die Apparatur dann allerdings „rückwärts“ laufen muss.

Welche Schlussfolgerung haben Sie aus Ihrem Experiment gezogen? Wie erklären Sie sich den beobachteten Vorgang, der eigentlich „gar nicht sein kann“?

Ich habe ja nicht den Versuch gemacht und dann gesehen wie er läuft, sondern ich war schon vor dem Versuch überzeugt, dass er das nun bekannte Ergebnis liefern wird.

Der Kapillareffekt ist in gewisser Weise mit dem Magnetismus vergleichbar und es war klar, dass die „anziehende“ Wirkung des Glases auf das Wasser nur in unmittelbarer Umgebung des Glases auftritt, und man dadurch sozusagen ein „Magnetfeld“ bekommt, das man abschirmen kann.

Welchen bisher bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten läuft diese Beobachtung eigentlich entgegen?

Die Apparatur setzt entweder den ersten oder den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik außer Kraft. Zu diesem Schluss ist selbst Prof. Lambeck von der GWUP gekommen und wenn man weiß, wer die GWUP ist und was sie macht, dann braucht man dazu nichts mehr sagen.

Haben Sie eine Idee, woher die offensichtlich zusätzliche Energie konkret stammt?

Nicht die geringste. Wenn das Wasser nicht kälter wird – und dafür gibt es keinerlei theoretische oder praktische Hinweise – dann ist das wirklich eine sehr kitzlige Frage. Zumindest für mich.

Wie kamen Sie denn auf die Idee einer solchen Versuchsanordnung? Ist Ihnen der Kapillareffekt irgendwann einmal zufällig über den Weg gelaufen?

Der Kapillareffekt ist für naturwissenschaftlich interessierte Personen schon immer eine interessante Geschichte gewesen und es war also folglich nur eine Frage der Zeit, bis ich mich diesem Effekt ausführlich widmen konnte.

Kann Ihr Experiment von jedem zu Hause auch selbst nachgebaut und reproduziert werden? Was benötigt man alles dazu?

Darauf bin ich besonders stolz. Jeder kann diesen Versuch in seiner Küche selbst überprüfen:

Man nehme ein Zündholz, beschwere es so, dass es senkrecht aus dem Wasser steht, und forme dann aus einem Stückchen Alufolie ein Kapillar, das man mit einer Pinzette zusammenhält. Wenn man dann das Kapillar über das Zündholz stülpt, bis das Kapillar Wasser ansaugt, dann sieht man, wie das Zündholz nach oben steigt.

Wie groß und welcher Art war die Resonanz auf Ihre Entdeckung?

Meine ältesten „Widersacher“ haben mir allesamt sofort gratuliert, die ganzen anonymen Stalkerforen sind zum ersten mal in der Geschichte schneller zurück gerudert als vorwärts und sogar die GWUP selber hat eingeräumt, dass einer der beiden Hauptsätze verletzt sein muss. Zudem erscheint demnächst ein Artikel in dem größten ungarischen Wissenschafts-Magazin. Im deutschen Magazin raum & zeit erschien bereits ein Bericht.

Sie haben berichtet, zahlreiche Hochschulprofessoren kontaktiert zu haben. Wie ernst haben diese Ihre Anfrage genommen?

Die waren alle sehr interessiert, denn das sind Leute, deren Herz für die Physik schlägt und die es als Herausforderung angesehen haben, einen „vermeintlichen“ Denkfehler zu finden. Erst als dann klar wurde, dass kein Haar in der Suppe gefunden werden kann, haben es ein paar mit der Angst zu tun bekommen.

Einer hat mir geschrieben, dass er seinen Lehrstuhl verlieren würde, wenn er offiziell zugibt, dass er das Vorgelegte nicht erklären kann, ohne wenigstens einen der Hauptsätze ausser Kraft zu setzen und dass ich dieses doch bitte verstehen müsste. Das habe ich.

Gab es irgendwelche sinnvollen Erklärungen seitens der Hochschulen, was sich hinter der von Ihnen gemachten Entdeckung verbergen könnte?

Nachdem es überhaupt keine sinnvollen Erklärungen dafür gibt, gibt es auch von dieser Seite keine. Es ist ja sozusagen die Definition eines PM’s der ersten Art, dass niemand weiß, woher die Energie kommt. Deshalb wird die Apparatur ja mittlerweile im Netz als PM betrachtet.

In einem Artikel haben Sie beschrieben, dass mit Ihrer Entdeckung evtl. auch der Kapillareffekt von hohen Bäumen erklärt werden könnte. Wie funktioniert dies Ihrer Ansicht nach?

Das würde ich gerne wissen. Was nunmehr feststeht ist, dass nicht das Unterdruckmilieu in Kapillaren herrscht, das aus physikalisch-mechanischer Sicht dort zu erwarten wäre. Fragen Sie mich in ein paar Jahren nochmal, dann kann ich es vielleicht sagen. Im Moment interessiert mich bekanntlich etwas anderes.

Ist aufgrund dieses erstaunlichen Kapillareffekts auch eine reale Anwendung in Form einer Maschine denkbar, mit der die Überschussenergie nutzbar gemacht werden kann? Haben Sie schon eine Idee dafür?

Sollte das Wasser kälter werden, könnte man die Effektivität von Kernkraftwerken um 70% erhöhen. Sollte die Energie aus dem „Nichts“ kommen, dann könnte man auf der Fläche eines Fussballfeldes ein Kapillarkraftwerk bauen, das die Energie eines konventionellen Kraftwerks liefert.

Sie wurden wegen Ihrer angeblich fehlenden „Kompetenz“ und Ihrer „unsinnigen“ Entdeckungen in der Vergangenheit auch schon Opfer von diversen Verleumdungen. Wie gehen Sie damit zwischenzeitlich um?

Ich vertrete die Ansicht, dass in Deutschland, a. D. 2010, jeder seine Meinung sagen kann, wenn diese wahr ist. Wer also folglich anonym andere im Internet verleumdet und stalked, der belegt nur, dass er sich in seiner Vergangenheit unter seinem Namen stets blamiert hat. Ich bin auch sicher, dass diese Kriminellen früher oder später juristisch belangt werden können. Solange kann ich warten.

Konnten Sie schon erfolgversprechende Kontakte zu Hochschulen oder Unternehmen knüpfen, um an Ihrer Entdeckung weiterzuforschen?

Ich leite selbst ein Unternehmen, das sich mit der Vermarktung und der Untersuchung der Apparatur beschäftigt.

Glauben Sie, dass die Physik-Schulbücher eines Tages umgeschrieben werden müssen, weil es eben doch noch neue Erkenntnisse zu angeblich längst verstandenen physikalischen Gesetzmäßigkeiten gibt?

Alle Schulbücher wurden immer wieder umgeschrieben und sie werden auch immer wieder umgeschrieben werden, auch ohne mich. Meine Entdeckung ist allerdings schon von einer so enormen Dimension, dass sie sicher bald in das Schulwissen einfließen wird.

Vielen Dank für Ihre Zeit.

26 Kommentare zu “Entdeckung eines Perpetuum Mobile fünfter Art?

  1. Liebe Leute, ein PM ist in der Schöpfung alltäglich, wenn man von ‚dauernd-bewegt‘ ausgeht. Z.B. die Erde dreht sich dauernd ebenso die
    Atome und (praktischer) die Moleküle, die man aus ihrem Chaos durch Sog
    ordnen und die Bewegungsenergie nutzen kann, wie das die ‚Natur‘ ständig
    tut in Form von Tornado’s, Hurricanes, Taifun’s usw. – Technisch also auch
    kein Problem nicht nur für N.Tesla, auch für mich, der immerhin Nutzungs-grade nachgewiesen hat im KW-Bereich bei 10 000% (Input zu
    output), was es nicht einmal bei Wärmepumpen gibt(!) Also informiert Euch über PM 2., 3., 4.Grades unter http://www.evert.de(mein Freund und Impulsgeber!)
    FG
    Auro

  2. Pingback: Bergfreunde
  3. Ich bin jetzt schon seit 2 Jahren im Internet unterwegs und ich kann allen nur sagen: Lupo ist definitiv ein Desinformant. Wenn ihr öfters schon mit Desinformanten zu tun hattet, bemerkt man die immerselben Muster nach denen sie vorgehen und \argumentieren\.

  4. Hallo Ihr Tüfftler,
    Warum regt Ihr euch eigentlich so auf und werdet dabei obzön ??
    Das ist der Demo-Aufbau doch garnicht wert !! In der Kommentarzeile 8 vom
    14 Aug.2010 hats der Student richtig geschrieben, sagt (oder schreibt ) mir, wie
    das sogenannte „PM“ funktioniert !
    Dazu muss man zunächst wissen, daß Wasser eine sehr hohe Oberflächenspannung hat (je nach Temperatur ca.72 mN/qm ), nur Quecksilber hat mehr (ca.470mN/qm)
    Die hohe Oberflächenspannung ist dafür verantwortlich, daß sogenannte Wasser-
    läufer (Insekten) darüber laufen können!
    Wer genau hinschaut (Demo) erkennt, daß der übergestülpte Ring die Oberflächen-
    Spannung unterbricht, d.h. innerhalb des kleinen Ringes ist Oberfl.Spannung gegenüber der umgebenden Fläche geringer (Fläche x Druck)
    So kommt es zu der Auf- und Abwärtsbewegung des Schwimmers…mit Kapillar-
    wirkung hat das nichts zu tun !!
    Oberflächenspannung von H2O , ein sehr lehrreiches Thema im Wikipedia !

  5. @hazet

    schön dass du schreibst, dass der schwimmer im kapillar höher steigt als der korrespondenzschwimmer daneben.

    das reicht nämlich um ein perpetuum mobile zu bauen. steht auch in wiki drin, unter mechanik.

    also nochmal vielen dank. ein pm ist übrigends etwas, das energie liefert und man weiß nicht woher die kommt. steht auch in wiki drin. und wenn der schwimmer im kapillar höher steigt, wie gesagt, dann liefert die apparatur energie.

    vg

    der student

  6. Hallo Tüfftler,hallo Student!
    Ich bedaure, daß ich das Thema etwas zu kurz beschrieben habe ! Also
    nochmals exakt : der Schwimmer ist so ausbalanziert, daß dieser gerade mit
    Wasser benetzt ist .. und von der Oberfl.spannung (H2O) in dieser Position
    gehalten wird. Die Führungshülse (oben) darüber sorgt nur dafür, daß der Schwimmer nicht kippelt- oder abdriftet ! Wird jetzt von „Hand“ der Messingring darüber gestülpt, sieht man genau, wie
    das Wasser den Ring benetzt- sich an der Ringfläche fast hochzieht ! Diese
    Spannungskraft ist jetzt innerhalb des Ringes unterbrochen, sodaß der
    Schwimmer eine geringere Gegenkraft hat und an die Oberfläche treibt !
    Beim Heben des Ringes sieht man, daß das Wasser aufgrund der Obrfl.spannung um den Ring, geringfügig mitgehoben wird.
    Dieses erzeugt eine Mini-Welle, sodaß der weiter hinten ruhende Schwimmer
    leicht wackelt!
    MANN braucht dafür Kraft (2x), wo soll da das PM sein ??

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