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Ist Ihnen bereits schlecht oder darf’s noch etwas mehr sein?

Endlich ist der Sommer da – allein Dank des „bösen“ CO2. Die Sonne verbreitet gute Laune und die Medien das pure Gegenteil. Doch wer nimmt diese schon wahr und macht sich über das derzeitige Geschehen wirklich Gedanken?

Werfen Sie einen kurzen Blick in die aktuellen Meldungen und Sie bekommen das unvermittelte Gefühl von großen Bauchschmerzen bis hin zu Übelkeit. Halten Sie dabei deswegen bitte ein Behältnis bereit für möglicherweise unerwartete antiperistaltische Reaktionen Ihres Körpers.

Laut FAZ vom 03.07.2010 will uns die EU-Kommission demnächst mit einer CO2-Steuer beglücken:

Die Europäische Kommission will eine Kohlendioxidsteuer einführen, um den Kampf gegen den Klimawandel neuem Schwung zu verleihen. In der Folge könnten die Preise für Diesel, Heizöl und Kohle in Europa deutlich steigen und damit besonders private Haushalte belasten.

Na, was glauben Sie, wie lange wird es noch dauern, bis man unsere Atmung, die ebenfalls CO2 erzeugt, mit einer Art Lebenssteuer belegen wird? Zwar könnte man hoffen, dass der wahrscheinlich baldige Untergang der EU auch das Ende solcher perversen Pläne bedeutet, doch wenn es nicht die EU ist, dann wird es wohl eine andere, nachfolgende Institution sein, die uns diesen Wahnsinn bringen wird.

Geht es Ihnen auch so? Mit jedem Tag Sonnenschein überfällt Sie sofort das bange Gefühl, hoffentlich schauen die Klima-Lügner jetzt nicht auf ihr Thermometer und fangen wieder damit an, laut in den Medien ihre betrügerische Propaganda zu verbreiten. Doch diese Irren starren selbstverständlich unablässig Tag und Nacht auf nichts anderes, als auf ihren Temperaturmesser und warten regelrecht auf jeden Sonnenstrahl, auf dass der dumme Normalschafsbürger durch ihre Lügenergüsse dann ein schlechtes Gewissen bekommt.

Auch eine nette Geschichte ist das Zusammenspiel zwischen Regierung und deren wirklichen Entscheidern, ihren Hintermännern – den Bänkern. Die Kommunikation klappt nach wie vor reibungslos, wie uns Focus Money am 03.07.2010 berichtete:

Rückschlag in einem der größten in Deutschland derzeit anhängigen Wirtschafts-Strafverfahren: Offenbar wurde die Deutsche Bank vor einer Durchsuchung gewarnt.

[…] Mehrere Beschäftigte der Deutschen Bank, gegen die wegen Steuerhinterziehung in großem Stil ermittelt wird, informierten einander demnach am Abend des 27. April 2010 über eine für den nächsten Tag geplante und dann tatsächlich erfolgte Razzia.

Keine Panik, liebe Finanzelite. Selbst für den Fall, dass die Frühwarnsysteme einmal ausfallen sollten, die Zusammenarbeit zwischen der Justiz und der Finanzwelt funktioniert mindestens genauso gut, wie die zwischen Justiz und Pharmaindustrie.

Sollte sich in der Praxis einmal versehentlich ein besonders engagierter Vertreter des staatlichen Rechtswesens für seine Karriere oder gar aus ehrlichen Stücken zu weit aus dem Fenster lehnen und sich mit den wahren Mächtigen anlegen, dann wird der jeweilige Justiz-Chef höchstpersönlich übernehmen und das „Problem“ zu einem „guten“ Ende bringen.

Wozu hat der Innenminister schließlich das Sagen über die offiziell unabhängige Justiz? Wer die Macht in einem Land oder System hat, geht selbstverständlich kein solches Risiko ein mit einer tatsächlich nur dem Gesetz verpflichteten Gerichtsbarkeit.

Gehören Sie zu den Spitzenverdienern? Sofern Sie kein Hartz4-Empfänger sind, dürfte dies ja fast unmittelbar auf Sie zutreffen. Rechnen Sie dann damit, demnächst Ihren Angestelltenverdienst mit einem wahrhaft Bedürftigen ganz fair teilen zu dürfen, halbe-halbe um genau zu sein. Die Welt erklärte uns am 03.07.2010 nämlich den Hintergrund dieser Idee:

Auch in Deutschland wollen Politiker den Spitzensteuersatz anheben. Die SPD hat schon einen konkreten Vorschlag vorgelegt, der Spitzensteuersatz soll demnach von 42 Prozent „in Richtung 50 Prozent“. Und auch in der schwarz-gelben Koalition wird eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes inzwischen nicht mehr ausgeschlossen.

Bitte keine Beschwerden, Teilen ist doch etwas Feines und wenn man dabei noch Gutes tun kann – wie beispielsweise diesen „Staat“ und andere Länder, Banken, Versicherungen, Großkonzerne usw. zu retten – wer hat da das Recht zu meckern?

Sollten Sie, wie die meisten Bürger, trotz Wissens-Alternativen noch Vertrauen in die Schulmedizin haben, dann freuen Sie sich über die Meldung der Süddeutschen vom 02.07.2010, denn die Regierung hat sich etwas Schönes für Ihre Geldanlage ausgedacht:

Krankenversicherung wird noch teurer

[…]

Demnach sollen die Beitragssätze um 0,6 Prozentpunkte auf 15,5 Prozent erhöht werden. Die Anhebung solle paritätisch erfolgen, also 0,3 Punkte jeweils auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil. […] Auch die Zusatzbeiträge sollen weiter steigen, heißt es.

Auf einem Bein kann man bekanntlich schlecht stehen und daher kommt diese Erhöhung auch nicht alleine, wie Heilpraxis.net am 03.07.2010 ankündigte:

Laut Medieninformationen will die Bundesregierung die Höchstgrenze für Zusatzbeiträge der Krankenkassen verdoppeln. Derzeit dürfen die Krankenkassen einen maximalen Zusatzbeitrag von 37,50 Euro je versicherten Mitglied pro Monat verlangen (ausgeschlossen bei dieser Regelung sind Mitversicherte). Nun soll die Höchstgrenze verdoppelt werden, die neue Obergrenze soll dann bei 75 Euro pro Monat liegen. Das wäre im Schlimmsten Fall eine jährliche Mehrbelastung von sage und schreibe 900 Euro – allein verursacht durch die Zusatzbeiträge.

Bevor Sie jetzt aber wieder einen klaren Gedanken fassen und sich auf die Zeit „danach“ freuen – was auch immer Sie da Unrealistisches im Blick haben sollten – holte Sie Focus Money am 02.07.2010 wieder auf den Boden der grausamen Tatsachen zurück:

Die fetten Jahre sind vorbei – und sie kommen auch nicht wieder. Bis 2035 kann Deutschland allenfalls auf ein Schmalspurwachstum hoffen. Umso rasanter steigen dafür die Sozialbeiträge.

Deutschland […] kann aber zumindest langfristig auf sinkende Arbeitslosenzahlen hoffen

Sicherlich, die Arbeitslosenzahlen sind schon in der Vergangenheit immer stetig gesunken – Dank trickreichster statistischer Mittel – obwohl das pure Gegenteil in Wahrheit der Fall ist. Jeder – zumindest der wenigen Bürger mit Verstand – weiß das. Sie können sich schon einmal mental darauf einstellen, dass auf diesen „Staat“ auch in Zukunft Verlass ist.

Verlass allerdings nur in Punkto Selbstbedienung. Öffnen Sie lieber schon mal freiwillig Ihr Portemonnaie, damit Sie das Gefühl von ständiger Leere nicht so schockartig trifft. Haben Sie bisher nur etwa neun bis elf Monate pro Jahr für die direkten und indirekten Steuern und Abgaben gearbeitet, so werden Sie die nächsten 25 Jahre mindestens zwölf Monate pro Jahr für den Staat und die Allgemeinheit, das Hamsterrad in Rotation halten dürfen – sofern es unsere Welt noch so lange machen sollte, was kaum mehr anzunehmen ist.

Sollten Sie zu den Menschen mit wirklich unverwüstlichen Verdauungsorganen gehören und das oben empfohlene Gefäß noch nicht zum Überlaufen gebracht haben, dann gönnen Sie sich noch einen Blick zurück in die früheren Zeiten der Feudalherrschaften. Wobei, diese scheinen gerade wieder eine Renaissance zu erleben, wie wir am 02.07.2010 aus der Welt erfahren konnten:

Der Bund der Steuerzahler hat Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, auf den Besuch des WM-Viertelfinales der deutschen Fußballer gegen Argentinien am Samstag in Südafrika zu verzichten.[…] „Diese Reise ist ein Unding“, betonte Däke, der auf die Probleme der Bundesregierung verwies und an das geplante Sparpaket erinnerte.

Eine Flugstunde mit einer Regierungsmaschine koste deutlich mehr als 10.000 Euro. „Es kann nicht sein, dass man für den Besuch eines Viertelfinales so mit Steuergeldern umgeht“, sagte er.

Wie selbst die „Brot-und-Spiele“-Ablehner am 03.07.2010 aus den Medien erfahren konnten, war Angela Merkel trotzdem in Südafrika. Die tagesschau meldete:

Merkel und Zuma beim Viertelfinalspiel in Kapstadt

Zum Daumendrücken in Südafrika

Nun, gönnen wir ihr diese Reise, es dürfte vielleicht eine ihrer letzten in politischer Verantwortung gewesen sein – so zumindest hört man an vielen Ecken die Hoffnungen munkeln. Leider hat Unkraut jedoch so etwas „Unvergängliches“ an sich.

Eigentlich könnte man tagtäglich eine solche Liste des Unerträglichen zusammenstellen, doch die Gefahr des persönlichen Totalfrustes und massenhafter Anstachelung zu physischen Unmutsäußerungen sind einfach zu groß. Am Ende werden die Blogautoren noch zur Verantwortung für die dadurch hervorgerufenen Straßenkämpfe herangezogen.

Andererseits bleibt dies wohl eher verrückte Wunschträumerei, denn wer wie ich am Abend des 03.07.2010 unerwartet und ungewollt kurzzeitig in einen Schlafschaf-Dumpfbacken-Alkoholjubel-WM-Autokorso geriet, der kann sicher sein, unsere Scheinwelt ist in bester Ordnung – oder so ähnlich.

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29 Kommentare zu “Ist Ihnen bereits schlecht oder darf’s noch etwas mehr sein?

  1. Frau Merkel hält die Hände immer so zu einem Dreieck gehalten, die Fingerspitzen aufeinander. Klatschen kann sie aber auch nicht, beim Spiel war das wieder mal zu sehen. Die Medien machen ja nur noch auf WM, wenn man wichtige Infos haben will, muss man im Netz suchen. Jubel Schland im Glückstaumel, frage mich nur was die Leute davon haben, mit dem Auto hupend und betrunken, stundenlang durch die City zu kurven.
    Ok man kann sich freuen und fertig, abgehakt. Ich hab doch nichts davon!
    Jetzt dürfen die Deutschen plötzlich wieder mal auf …Stolz aufs Land …machen.
    Wie verlogen das doch ist, Stolz auf Abruf. Nee, danke!
    Aber es scheint zu funktionieren, plötzlich brauchen alle deutsche Fahnen, als wenn die deshalb gewinnen würden.
    Da sieht man wieder mal, alles was irgendwie mit den Medien zu tun hat, hat seinen Platz und seine Aufgabe, um die Bevölkerung abzulenken.
    Darum auch tagtäglich eine Pressekonferenz der Nationalmannschaft, wie jetzt grade aktuell wieder.

  2. Für viele Menschen ist Fußball mehr als nur Sport –
    es ist ihre Wochenrationan Träumen und Illusionen.

    Wie Rauschgift und Alkohol bietet Fußball einen zeitweiligen Genuss.

    Viele Nationen sind kurzzeitig vereint, wenn sie die Spiele am
    Fernsehschirm verfolgen. Doch obwohl sie vereint begeistert jubelten, trennte sie ihr Nationalgefühl und der ehrgeizige Wunsch zu siegen.

    In einem Beitrag hieß es: „Sport ist häufig ein Nährboden für überm.
    Konkurrenzkampf, Rivalität, Aggressivität, Brutalität, Illoyalität,
    Industrialisierung und Kommerzialisierung.“

    Dieser Geist überträgt sich auf die Zuschauer, von deren Gesichtern
    dann „die Aggressivität, das Bangen, der Zorn, die Wut, die Traurigkeit und oft die an Wahnsinn grenzende Erregung abzulesen sind“.

    Diese Faktoren haben, mit blindemNationalismus gepaart, oft zu Gewaltausbrüchen und Blutbädern geführt.

  3. mann oh mann- wie die merkl ihre hände hält……

    in der klapsmühle sind noch plätze frei……:-)

  4. @22:

    Lieber Herr Landberger,

    das ist doch nun wirklich kein Grund, die arme Frau in die Klappsmühle einzuweisen…

  5. Sehr Ihr bei der Merkel nicht die Schnüre, wenn Sie Ihre Hände nach oben bewegt. Ganz klar Sie ist wie viele andere auch, eine Marionette…

  6. Korrektur:

    Seht Ihr bei der Merkel nicht die Schnüre, wenn Sie Ihre Hände nach oben bewegt. Ganz klar Sie ist wie viele andere auch, eine Marionette…

  7. Adeptus Minor: Was für ein Name…sagt doch schon alles. Ihr Adeppten bekommt auch noch eurer Fett weg, wenn der größte Betrug ans Tageslicht kommt und „Brot und Spiele ( okkulte Magie)“ für die obere intellektuelle Schicht nicht mehr funzt. Wie die anderen Komentatoren schon am Anfang beschrieben haben, ist ihre Sicht nur einfach dumm oder sollte ich sagen gut auswendig gelernt. Dieser freie Jornalismus ist wichtig für alle die sich nicht einlullen lassen wollen und selbst entscheiden möchten was wahr ist oder nicht.

    An alle Blogschreiber und Infokrieger

    macht weiter, denn ihr habt die Sympathien von denen, die noch selbst denken können und nicht nur NachDenken.

    An die Schreiber die meinen es wird ja eh nur genögelt und gemeckert über Politiker ect.
    Wir wissen was zu tun ist um zu überleben wenn es dann soweit ist, bei euch bezweifle ich es aber, da ja eure Scheinloyalität ( „Der Lohn des Vaterlandes ist euch gewiss“) eurer Kartenhaus zusammen hält.

  8. der Mensch hat die Möglichkeit sich nachhaltig von diesem Planeten auszurotten, hoffentlich lässt er diese Situation nicht ungenutzt vorüberstreichen und nimmt all die noch mit, die denken, sie könnten nur die Masse dezimieren.
    Der größte Trick des Teufels war es, den Menschen zu erklären das es ihn gar nicht gibt. Das es ihn gibt erkennt man daran, das irgend jemand es für nötig erachtete, allen Personalangehörigen der Deutschland GmbHauf die Rückseite ihrer Peronal-Ausweisen, das Abbild eben jenes zu drucken, den es doch angeblich gar nicht gibt.
    Ich habe mich immer gefragt wieso jeman die Bürger mit einem Bildchen des Teufels durch die Gegend laufen lässt? der muss sich doch irgendwo schwer einschmeicheln wollen, oder ist es dafür geschaffen die vom Stamme Josef zu verteufeln?
    Der Herr sprach: dein Volk wird sich mehren wie der Sand an den Stränden der Meere und wie die Sterne am Himmel und ich werde dich führen in ein Land wo Milch und Honig fließen! Butter/Milch und Honigberg

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