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Von Lenin zu Al Gore – Kommunismus unter dem Deckmantel der Ökoreligion

Die Mächtigen der Welt – wer sind sie und wieso konnten sie so weit kommen? Das Zusammenspiel von Geld, Macht und Politik war und ist in der Geschichte der Menschheit stets allgegenwärtig. Bis heute werden bedeutsame Persönlichkeiten von der Gesellschaft gehuldigt.

Eine dieser „wichtigen“ Persönlichkeiten, die sehr viel in der aktuellen Umweltschutzpolitik bewegt und sich zudem auf der Weltbühne einen großen Namen gemacht hat, ist der frühere US-Vizepräsident Albert Gore Jr., bekannt als Al Gore. Was genau steckt hinter diesem Mann?

Ein Beitrag von Dr. Arman Nyilas.

I can’t understand why there aren’t rigs of young people blocking bulldozers, and preventing them from constructing coal-fired power plants.
Al Gore

The trains carrying coal to power plants are death trains. Coal-fired power plants are factories of death.
James Hansen

Al Gore hat zusammen mit Rajendra Kumar Pachauri, dem Vorsitzenden des Weltklimarates (IPCC), 2007 den Friedensnobelpreis erhalten. Beide plädieren stets für eine Weltregierung und die Aushebelung der bestehenden Staaten, um die Menschheit zu retten. Sie begründen ihre hehren Ziele damit, dass die nationale Souveränität der Länder das Mittragen des CO2-Ablasshandels nicht ohne weiteres zulässt.

In diesem Artikel wird der Versuch unternommen, die Hintergrundinformationen über Al Gore Jr. zu beleuchten und insbesondere die Umstände zu analysieren, die notwendig waren, um diese unsägliche Karriere zu erreichen.

Vorgeschichte

Recherchiert man die aktuellen Nachrichten über Al Gore, so kommt man zwangsläufig, wenn man alles verstehen will, zu den Vorgängen der letzten Dekade des 18. Jahrhunderts, wo alles in den USA mit der Immigration eines 16-jährigen russischen Einwanderers namens Julius Hammer im Jahre 1890 begann.

Nach seiner Einwanderung begann Julius Hammer ein medizinisches Studium am Columbia College von New York und arbeitete nach seinem Abschluss zunächst als Mediziner. Gleichzeitig, da er sich bereits in den Immigrantenkreisen sehr gut auskannte, machte er Geschäfte mit dem damaligem Russland.

Er war in den Kreisen der Auslandsrussen als Sozialist bekannt und nahm am 18. August 1907 als Mediziner am VII. Internationalen Sozialistenkongress in Stuttgart teil, wo er die Bekanntschaft von Vladimir Lenin machte. Bei dieser Veranstaltung mit 884 Teilnehmern waren neben Lenin viele namhafte Sozialisten wie Rosa Luxemburg und Jean Jaurés anwesend. Julius Hammer hatte sich nach diesem Kongress dazu berufen gefühlt, als Teil der sozialistischen Kader die Welt zu ändern.

Nach der Machtergreifung der Bolschewiki in Russland im Jahre 1919 arbeitete Julius Hammer eng mit Ludwig Martens zusammen – der in den USA de facto Botschafter der Sowjets war – um bei der Finanzierung der sowjetischen Revolution zu helfen. Während seiner medizinischen Tätigkeit geriet er aber durch einen Kunstfehler mit Todesfolge in eine gerichtliche Auseinandersetzung und erhielt eine langjährige Gefängnisstrafe.

Zu dieser Zeit war sein Sohn Armand Hammer bereits erwachsen und übernahm wenig später, im Jahre 1921, mit seinen 23 Jahren die Stellung seines Vaters und gleichzeitig auch aktiv die Verbindungen zu Lenin. Armand Hammer war die ganzen Jahre bis zu den Anfängen des zweiten Weltkrieges mehrere Male in der Sowjetunion und machte Geschäfte mit Import und Export. Die Verbundenheit mit der Sowjetunion und ihren Führern behielt Hammer auch über die Zeiten des Kalten Krieges immer bei. Umgekehrt wurde der Freund Lenins und Träger des Lenin-Ordens in Moskau stets von den Sowjets willkommen geheißen.

Seine Gewinne aus dem Russland-Handel steckte Hammer ins Ölgeschäft, bis er schließlich 1957 CEO von Occidental Petroleum wurde, ein Posten, den er erst in den 80er Jahren wieder abgab. Um im Ölgeschäft Fuß zu fassen, brauchte er einen einflussreichen Politiker und so begann die freundschaftliche Beziehung zwischen Gore’s Vater, der zwischen 1953 und 1971 Senator von Tennessee war.

Der Kontakt der beiden befruchtete sich gegenseitig in Form von Landkauf und -verkauf mit Abbaurechten für Zink-haltige Erze (1972 Occidental Minerals). Diese Beziehung weitete sich dann auf seinen Sohn Al Gore aus, der sich inzwischen auch in die Politik einmischte.

Aus dieser Zeit ist bekannt, dass Armand Hammer große Sympathie zu Al Gore Jr. hegte, ihn häufig zusammen mit seiner Frau Tipper als Gast in seiner Villa empfing und dem Paar sogar erlaubte, seine private Boing 727 für Flüge zu benutzen.

Während der 90er Jahre begann Al Gore seine Liebe zur Natur und Umwelt zu entdecken, jedoch hat ihn dies nicht daran gehindert, durch Bergbau weiterhin wie gewohnt Geschäfte zu machen, womit er sein Vermögen vergrößerte.

Im Jahre 1992 brachte Gore sein Buch „Earth in Balance“ heraus, worin er seine Träume von einer nachhaltigen Welt beschrieb. Viele Jahre war dieses Buch die „Bibel“ der Ökologen. Die doppelte Moral in dieser Zeit, in der er sich der Umwelt und Natur widmete, kann man am besten am Beispiel seines Zink-Bergwerks in Carthage in Tennessee erörtern, welches die Gore Familie 1973 von Armand Hammer kaufte.

Insgesamt füllte das Bergwerk Gore in diesen Jahren 500.000 $ Gewinn in seine Taschen. Dass es dort nicht mit sauberen Dingen zuging, beweist der Tennesse Water Quality Control Act von 1977. Dieser zeigte eindeutig unerlaubt hohe toxische Konzentrationen an Kupfer und Zink im Wasser – bedingt durch Abwasser des Bergwerks. Weiterhin wurden Schwermetalle im Boden nachgewiesen, wo Abraum einfach abgelagert wurde. In seinem Buch erwähnt er mit keiner Zeile seine damalige Verwicklung in den Zink-Abbau.

Während der Zeit des politischen Aufstiegs von Al Gore Jr. hat Armand Hammer ihn kontinuierlich mit Spenden unterstützt. 1987, als Armand Hammer eine Auszeichnung in Moskau für seinen Einsatz gegen den nuklearen Krieg bekam, begleitete Al Gore ihn persönlich und hielt dort die Laudatio.

Im Folgenden werden weitere geschäftliche Aktivitäten Al Gore’s umrissen, welche die Ungereimtheiten verdeutlichen, die zwischen dem bestehen, was er predigt und dem, was er tatsächlich tut.

Al Gore wie er lebt und im Gegensatz dazu, was er von den Menschen verlangt

Der Energieverbrauch von Al Gore’s Residenz Belle Meade zeigt, wie Millionäre zu leben haben. Er wurde deswegen von vielen Seiten öffentlich kritisiert, was ihn schließlich dazu bewegte, sein Haus energieeffizienter zu machen. Der Stromverbrauch seiner Residenz war in der Vergangenheit etwa 21 Mal höher (221.000 kWh in 2006) als in durchschnittlichen US-Haushalten mit 11.040 kWh pro Jahr.

Nach einer umfangreichen Renovierung im Jahre 2007 stellte man jedoch eigenartigerweise fest, dass sein Haus jetzt 10% mehr Energie verbrauchte als vorher. Um seinen Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen, verkündete seine Sprecherin Kalee Kreider, dass die Residenz jetzt mit 33 Solar Paneelen ausgerüstet wäre und das ganze Haus wohl mit Energiesparlampen bestückt sei. Zudem wäre das Gebäude für Kühlung und Heizung mit Wärmepumpen ausgestattet und hätte im Jahre 2007 die LEED Zertifizierung erhalten.

In der Zeitschrift NewYorker aus dem Jahre 2004 wurde Gore’s Lebensweise relativ detailliert dargelegt und auch dezent auf seinen nicht umweltgerechten Lebensstil hingewiesen.

Als Al Gore das Weiße Haus im Jahre 2001 verließ, hatte er gemäß Bloomberg ein Privatvermögen von 2 Millionen $, zudem seine Residenz in Virginia und seine Ranch in Tennessee. Nach 6 Jahren hatte er so viel Kapital angehäuft, dass er 25 Millionen $ in Hedge-Fonds anlegen konnte. Gore investierte dieses Geld in die Capricorn Investment Group LLC in Palo Alto, California. Diese Investment Firma bringt ausgewählte Fonds von privaten Anlegern in Geschäftsmodelle für umweltgerecht produzierte Güter ein. Capricorn selbst wurde von dem früheren Präsidenten der Ebay Inc. Jeffrey Skoll gegründet.

Nachdem Al Gore im Jahre 2000 die US-Präsidentschaft verlor, beschäftigte er sich mehr und mehr mit dem Klimawandel, mit dem Ergebnis, dass ihm für seinen Film „Eine unbequeme Wahrheit“ der Nobel Preis verliehen wurde. Den größten Teil seines Vermögens erwirtschaftete er aus seinen Beteiligungen an Silicon Valley und Firmen wie Google Inc. und Apple Inc. Durch Insider-Wissen konnte er zudem mit seinen Aktien maximale Profite erzielen.

Seine Sprecherin Kalee Kreider und seine Frau Tipper verweigerten, die Hedge-Fond Geschäfte zu kommentieren. Die Steuererklärungen von Al und Tipper Gore wiesen im Jahre 1998 einen Gewinn von 224.376 $ aus. Zurzeit nimmt er für eine Präsentation die Summe von 175.000 $. Man schätzt sein Vermögen heute auf mehr als 100 Millionen $. Google kommentierte die Bezahlung von Gore in seiner Tätigkeit als Berater nicht.

Seit 2001 ist Al Gore der Vizepräsident von Metropolitan West Financial Inc. und weiterhin der Mitbegründer von Current Media Inc, einer TV Cable und Internet Firma. Es wird behauptet, dass er dort ein Salär von 1 Million $ bezieht mit Aktienbesitz von 3,7 Millionen $.

Al Gore als Vermögensberater

Seit 2003 ist Al Gore im Stab von Apple und hat 2004 zusammen mit David Blood, einem Goldman Sachs Manager, die Generation Investment Management (GIM) Firma in London gegründet. Als Präsidentschaftskandidat hatte er kein Glück, nun sucht Al Gore sein Heil als Vermögensberater.

GIM, eine regelrechte Investment-Boutique, ist eine Hedge-Fond Investment Firma für „grüne“ Technologien. Im Jahre 2008 wurde ihr Portfolio auf 1 Milliarde $ geschätzt.

Unter dem Namen „Generation Investment Management“ wollen Gore und Blood zusammen mit vier weiteren Partnern das Geld vermögender Privatleute und Pensionsfonds in Anlageformen lenken, die ethischen Kriterien, wie der Nachhaltigkeit im Umweltschutz, jederzeit Genüge leisten. Es wird gesagt, dass GIM über etwa 20% der Anteile von CO2-Zertifikaten der EU verfügt und zudem auch über Anteile am Chicago Climate Exchange (CCX), einer CO2-Zertifizierungsstelle in den USA, die mehr und mehr an Macht gewinnt.

„Meine Expertise liegt auf dem Gebiet der nachhaltigen Entwicklung“, sagte der 56-jährige Gore der Nachrichtenagentur Bloomberg. Mit dem Öko-Buch „Wege zum Gleichgewicht“ landete Gore einen Bestseller. Seine Firma werde die Aktien von Tabakunternehmen sicher nicht als langfristige Investition empfehlen, da Tabakprodukte die Konsumenten umbrächten, sagte der Ex-Politiker.

In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, dass die Firma Kleiner Perkins Caufiled & Buyers (KPCB) eine historische Allianz mit Generation Investment Management (GIM) einging. KPCB investiert massiv in grüne Technologien für eine grüne Zukunft für das 21. Jahrhundert.

Heute lehrt Gore offiziell an der University of California und an der Middle Tennessee State University. Die meiste Zeit verbringt er damit, zusammen mit seinem Partner Joel Hyatt einen TV-Nachrichtenkanal für die Generation der Twens aufzubauen. Die beiden haben den Sender für angeblich rund 70 Millionen Dollar vom französischen Medienkonzern Vivendi-Universal gekauft und wollen daraus das MTV der Nachrichten machen.

Schlussbetrachtung

Das Bibelzitat „hüte Dich vor falschen Propheten“ kann man in diesem Zusammenhang getrost auf Al Gore anwenden. Es ist erstaunlich, wie oft und mit welcher Deutlichkeit und Wichtigkeit das Thema „falsche Propheten“ bzw. „falsche Lehrer“ in der Bibel behandelt wird. In der Bibel steht sogar zum Endzeitthema folgender Satz:

„Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen“ (Matthäus 24,11).

Wenn man alles, was in den letzten drei Dekaden bezüglich CO2 und Klimawandel auf der Weltbühne passiert ist, gesamt betrachtet, kommt man nicht umhin, dies als eine neue Religion und Al Gore als einen der neuen und falschen Propheten in unserer Zeit zu bezeichnen.

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15 Kommentare zu “Von Lenin zu Al Gore – Kommunismus unter dem Deckmantel der Ökoreligion

  1. @ uteeee

    Von wegen, solche Menschen lernen nichts, die wissen nämlich schon alles und haben ihr Plätzlein im Himmel schon auf Nummer sicher. Meinen sie wenigstens.

    @ Alles ist Anders

    Es würde mich keine Sekunde wundern, wenn Dein tägliches Gebet lautet: „Oh Gott, ich danke Dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen . . .“

  2. Wirklich ein sehr super interessanter Artikel.
    Passt zu der Geschichte von dem „grünen“ Umweltminister, die ich dir vorhin gemailt hab. :-)

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