William Marrion Branham – der letzte Prophet Gottes?
Branhams Gegner belegen seinen Irrtum gern mit seiner Lehre über den Schlangensamen. Er berichtete nämlich von einer Offenbarung Gottes an ihn mit dem Inhalt, dass der Sündenfall nicht das Essen eines Apfels beinhaltete, sondern den Sex zwischen Eva und der Schlange, dem Serpent. Anschließend hatte Eva Sex mit Adam. Daraus kamen dann angeblich Kain vom Serpent und Abel von Adam hervor. Und so kam der Same der Schlange nach Branham unter die Menschen:
Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. 1. Mose 3,15
Eine kontroverse Diskussion dazu ist bei www.bibelkreis.ch nachzulesen.
Ein weiteres Indiz ist Branhams nicht eingetroffene Prophetie für das Jahr 1977, anders als von ihm vorausgesagt. Dazu folgende Zitate aus seinen Predigten:
„Das war 1933. Und ich sagte voraus, dass eine große Tragödie sein würde, die diesen Vereinigten Staaten geschehen werde vor oder um das Jahr 1977.“
„Ich sagte, dass mir etwas wie schwelende Baumstümpfe und zersprengte Felsen gezeigt wurden. Die ganzen Vereinigten Staaten lagen verwüstet da, soweit ich von meinem Standort aus sehen konnte… Ich sagte dann: Gemäß dem schnellen Fortschreiten der Zeit wird sich dieses irgendwann zwischen diesem Jahr 1933 und dem Jahr 1977 ereignen!“
Nun, ein derartiges Ereignis gab es wohl nicht. Eine nähere Betrachtung des Branhamschen Prophetie-Themas formulierten die Forumsteilnehmer von www.bibel-info.net.
Dies alles sind Lehren oder Prophetien, welche nicht wirklich weh täten, wenn sie falsch wären. Man kann es glauben oder sein lassen und man kann Abstriche an die Anforderungen an einen Propheten vornehmen und darüber hinweggehen. Schließlich sind seine gepredigten Kernaussagen, wenn man diese streitbaren Sonderlehren auslässt, nah am Wort und nah an der Zeit, da er hervorhob, dass es absolut wichtig sei, sich unter das Wort des Herrn zu begeben, sich zu demütigen und den Geist, der das Wort ist, zu empfangen.
Er sagte auch, dass es von prioritärer Wichtigkeit wäre, sich aus den toten Glaubensgemeinschaften der Kirchen herauszuziehen und den niederen weltlichen Dingen abzuschwören. Des Weiteren, wie wichtig es sei, sich vorzubereiten, eins zu werden mit dem Wort, das der Herr ist, und sich zubereiten zu lassen durch das Wort und – nun Achtung – speziell seine Botschaft der Stunde:
574-7 {386}. … Als erstes sehen wir, dass die törichten Jungfrauen durch die Trübsal gehen, um geläutert zu werden. Sie mussten von ihren Sünden des Unglaubens und der Ablehnung der Botschaft gereinigt werden.
Botschaftsgläubige behaupten, es sei wichtig, dem Botschafter zu folgen und ihm zu glauben, denn die Botschaft und der Botschafter seien eins. In verschiedenen Abhandlungen kann man lesen, warum es notwendig sein soll, Branham zu folgen:
„Die Ablehnung eines Propheten entspricht der Ablehnung von Christus“
Dies sind klare und harte Worte. Doch sind sie gerechtfertigt? Aus www.glaubedemzeichen.de:
Und er wurde bestätigt durch Zeichen und Wunder, großartige Heilungen sind während seiner Predigten geschehen, viele Menschen hat er zum christlichen Glauben bewegt, man spricht von einer gewaltigen Erweckung durch seinen Dienst. Und als weitere großartige Bestätigung gilt die Wolke, die das Gericht des Herrn bei seiner Wiederkunft ankündigt.
Wurde Branham tatsächlich durch diese Wolke bestätigt? Hätte sich die Wolke direkt über ihm gezeigt, wäre es ja leicht nachvollziehbar gewesen. Er zog diese Wolke als göttliche Bestätigung der Öffnung der sieben Siegel der Offenbarung heran, welche in der Botschaft als „Filetstück“ betrachtet wird. Siehe Offenbarung Kap. 6 und 8, wobei er zum siebenten Siegel nicht viel sagte.
Nun, was hatte es mit der Wolke tatsächlich auf sich? Schauen wir in den viel zitierten Zeitungsbericht. Dort finden wir die Fotos und die Orte Flagstaff, Prescott, Phoenix und Winslow, von denen aus die Aufnahmen gemacht wurden. Wenn man diese in eine Karte überträgt, erkennt man, dass sein Aufenthaltsort Sunset Peak jedoch ca. 200 Meilen von der Wolke entfernt war, also nicht wirklich um die Ecke. Wenn es wahrhaftig eine Bestätigung Gottes gewesen sein soll, warum dann nicht direkt über Branham?
Für diese Wolke gibt es eine mögliche andere Erklärung. Interessant dazu ist ein Aussteigerbericht, leider nur in Englisch. Darin erklärt John Kennah, dass die Wolke von Raketentests stammen müsse. Auch gibt er als Aussteiger aus Branhams Botschaft viele weiterführende Informationen.
Nunja, es kann so sein, kann aber auch anders sein. Schauen wir weiter. In seinen Predigten erklärte er oft die Wichtigkeit des langen ungeschnittenen Haares der Frau und ihrer züchtigen Kleidung. Hier ein paar Beispiele:
Der dritte Exodus
261. Wenn Himmel und Erde vergehen werden, eine Frau mit geschnittenem Haar, ist ein Fluch in den Augen Gottes, auch wenn sie Kleider trägt, welche einem Manne zustehen.
Fragen und Antworten zu 1.Mose
076. Sie sprachen über die Frauen und ob Frauen lange Haare tragen sollten. Ich sagte: „Eine Frau die ihr Haar geschnitten hat, deren Mann hatte ein Recht, ein biblisches Recht, sich von ihr zu scheiden.“
Das Erwählen einer Braut
31-1. … ich sollte die Vorschau der Gemeinde sehen… Dort kam eine liebliche Gruppe von Frauen. Sie waren wirklich bescheiden gekleidet. Das lange Haar war hinten sehr nett befestigt. Sie hatten Ärmel und lange, anständige Röcke. … und Er sagte: „Da ist die Braut.“ Ich schaute und mein Herz war voller Freude…
Nur noch einmal, Herr
83. … Seminar Prediger, was taten sie? Weltlich gekleidete Frauen tragen Shorts, kurz geschnittene Haare und Männer mit nicht genügend Geist über ihn, das zu verdammen. Jeder Mann, der seine Frau das tun läßt, braucht eine gute Evangeliums-Peitsche. Das ist richtig. Sie beweist sich selbst als unehrenhaft und ihr laßt es zu.
Werfen wir doch einmal einen Blick auf ein paar Branham-Familienfotos. Man beachte bitte die Frisuren der Damen und besonders lang sind die Ärmel und Röcke auch nicht. Wie passt das zu den Predigten? Wie war das mit der „Evangeliums-Peitsche“? Weitere Informationen dazu – leider wieder nur in Englisch – unter www.jesus-messiah.com.
Sehen wir weiter, was noch erwähnenswert ist. Das Titelbild zu diesem Artikel zeigt Branhams Grabstein. Da stellt sich unmittelbar die Frage, was hat es mit diesem Grabstein auf sich? Das mit den Pyramiden kennen wir doch irgendwoher?
Ein sehr interessantes Monument, über welches man als gläubiger Christ unbedingt nachdenken sollte, steht in Israel. Es ist kein Geheimnis, dass Freimaurer in Israel danach streben, den Salomonischen Tempel wieder aufzubauen. An diesem Monument sehen wir einiges an typischer Freimaurersymbolik:
- Die zwei Säulen Salomons:
Es heißt, dass sich zwischen den beiden Säulen ein Dimensionstor befindet. Man beachte auch die Weltkugel, die auf der linken Säule aufgesetzt wurde. Diese symbolisiert unsere Dimension. Auf der anderen Säule sitzt eine schwarze Kugel, welche die andere Dimension darstellt, nämlich die der Finsternis. - Zirkel und Winkelmaß:
Man sagt, es ist der neugestaltete Davidstern. Das „G“ darin bedeutet „Gott“. Der Gott der Freimaurer ist jedoch Luzifer. Albert Pike war einer der Freimaurergrößen, welcher diesbezüglich schon recht früh Klarheit geschaffen hatte. - Allsehendes Auge:
Oben auf der Spitze der Pyramide sehen wir das Auge der Vorsehung. Das allsehende Auge ist das Auge Luzifers. - Schachbrettmuster:
Achten Sie auch auf den Boden. Es dominieren schwarze und weiße Streifen. Oft und klassisch wird in Logen-Tempeln ein Schachbrettmuster verwendet. In diesem Falle sehen wir Streifen. Die Farben schwarz und weiß symbolisieren wiederum einmal unsere und einmal die finstere Dimension. Das Schachbrettmuster verwebt diese beiden Dimensionen miteinander.
Und so bildet dieses „Kunstwerk“ ein Tor zur dunklen Dimension, ein finsteres Zauberwerk. Doch zurück zu unserem Thema. Sollten bei Branham also tatsächlich Verbindungen zu den Freimaurern bestehen? Unvorstellbar? Schauen wir in seine Predigten, beispielsweise über die 70 Wochen Daniels vom 06.08.1961:
§069. Nun, das würde das astronomische Jahr, vielmehr den julianischen Kalender, aus dem Spiel bringen, seht ihr? Den Freimaurer Jahr [Kalender], denn die Welt ist geneigt…
§200. Nun, 1933 beteten wir hier drüben in dem Masonic-Tempel den Herrn an; es ist da, wo die Gemeinde Christi heute steht… An jenem Aprilmorgen… Ich ging dort zum Freimaurertempel hinüber, wo… Einige von euch alt Eingesessenen hier… Und ich sagte voraus, daß eine große Tragödie sein würde, die diesen Vereinigten Staaten geschehen werde vor oder um das Jahr 1977.
Was sagte er da? Der Freimaurertempel sei der Ort, an dem er mit der Gemeinde den Herrn angebetet hatte und dies sei der Stand der Gemeinde Christi? Sollte das etwa bedeuten, dass die Gemeinde Christi durch ihn unter dem Gott der Freimaurer steht, unter dieser Salbung?
Natürlich kann es genausogut auch sein, dass er dort predigte, da ihm noch keine eigenen oder besseren Räumlichkeiten zur Verfügung standen. Oder er beklagte, dass die allgemeine Gemeinde Christi nicht besser wäre als diese Freimaurer – wir wissen es nicht.
Übrigens hat er dort bei dieser Veranstaltung die Prophetien zum Thema Verwüstung Amerikas im Jahre 1977 „empfangen“.
Eine weitere und sehr interessante Passage zum Thema ist folgende:
Der verworfene König 15-05-1960
088. Nun, der Heilige Geist pflegte der Führer in dieser Nation zu sein. Diese Nation pflegte einmal regiert zu werden, als zurückliegend in… als sie die Unabhängigkeitserklärung schrieben und da war ein Extrastuhl dort aufgestellt. Es gibt nicht ein bißchen Zweifel in meinen Gedanken, daß dort der Sohn Gottes an dem Tisch saß, als diese Nation auf den Grundsätzen von Religionsfreiheit gegründet wurde…
Hier behauptet Branham, dass die Unabhängigkeitserklärung von wirklichen Christen geschrieben worden sein soll und der Sohn Gottes, also Jesus Christus, dort persönlich zugegen war. Das glaube ich wiederum nicht. Ich sehe es als geschichtlich sehr wahrscheinlich an, dass Amerika durch Freimaurer gegründet worden ist, welche auch das Siegel der Vereinigten Staaten erstellt haben. Dieses Siegel ist noch heute auf der Rückseite der Ein-Dollar-Note abgedruckt.
Aber schauen wir nochmal seinen Grabstein genauer an: Was hat es mit dem Adler an der Spitze auf sich? Worauf sitzt dieser? Ist das ein Bienenstock oder eine Wabe? Beides sind Symbole, die in der Freimaurerei und im Mormonentum verwendet werden bzw. im Zusammenhang stehen. Besonders interessant ist dazu im Vergleich das „Eagle Gate“ in Salt Lake City, der Stadt, in welcher die Mormonen ihren Hauptsitz haben.
Branham griff zur Veranschaulichung von Predigten ebenfalls auf die Pyramidenform zurück. Doch dies ist noch nicht alles, er predigte auch zum Thema Pyramide, Tierkreis und über eine „andere Bibel“:
45-7. … dass die erste Bibel, die Gott jemals geschrieben hat, der Tierkreis am Himmel war. Er beginnt mit einer Jungfrau und endet mit Leo, dem Löwen. Und wenn ich in das 6. und 7. Siegel hineingehe, werdet ihr herausfinden, dass, als die ändern Siegel geöffnet waren, das Tierkreiszeichen dieses Ortes der Krebs war, der den Fisch kreuzte. Das ist das Krebszeitalter, in dem wir jetzt leben.
Und das nächste, das das Siegel aufreißt, es offenbart Leo den Löwen — das ist das 2. Kommen Jesu Christi. Er kam zuerst durch die Jungfrau. Er kommt das nächste Mal als der Löwe. Nun, ich weiß nicht, ob wir heute Morgen Zeit -haben werden, ich tue mein Bestes, um euch zu zeigen, dass diese Spuren ganz genau in den Pyramiden zu finden sind — die 2. Bibel, die Gott schrieb. Henoch schrieb sie und legte sie in eine Pyramide.
Das erinnert an den Wachturm von Taze Russell, dem okkulten Gründer der Zeugen Jehovas mit ihrer Pyramidenbegeisterung. Diese Begeisterung teilten Branham und Russell nicht nur in ihren Lehren, sondern offensichtlich auch beim Geschmack ihrer Grabsteine. Vergleichen Sie einmal Russells Grabpyramide mit der von Branham.
Aber diese offensichtliche Gemeinsamkeit ist noch nicht alles, nein, da gibt es noch mehr Verwunderliches. Dazu muss man jedoch wissen, dass William Branham in Botschaftskreisen als der letzte Botschafter zu Laodizea gepriesen wird. Das ist praktisch sein „Amtstitel“ und stammt aus der Offenbarung des Johannes Kapitel 3,14-22:
Betrachten wir uns den „Headstone“ von Taze Russell einmal näher. Und wie wir sehen ist auch er der „Laodicean Messenger“. Verblüfft? Ich bins auch.
Diese Pyramidenform, das Buch, Laodicea – ich finde das sehr merkwürdig. Oben auf Russells Grab ist das Emblem „cross and crown“ zu erkennen, welches ebenfalls ein Freimaurersymbol ist. Unter www.mmoutreachinc.com wird seine Verquickung mit dem Maurertum beleuchtet und dort finden wir auch dasselbe Symbol im Logensaal.
Jetzt werden Sie sehen wie sich der Kreis schließt. Schauen Sie sich dazu bitte auf der Website der Botschaftsfreunde im deutschsprachigen Raum das passende Puzzelteil an, sie finden es rechts unten auf der Seite in Bild und Text: Die Illuminaten-Pyramide.
Noch vor Kurzem habe ich Branhams Predigten mit großer Begeisterung gelesen und war sicher, bei Ihm in guten Händen zu sein. Seine Predigten zeichneten sich durch eine praktische Nähe zum christlichen Leben aus. Oft ging es dabei darum, sich für die Wiederkunft des Herrn zuzubereiten, neu geboren zu werden und all das ist nach meiner Einschätzung für uns jetzt von größter Wichtigkeit. Dazu gibt es die entsprechenden Verse in der Bibel und das glaube ich auch weiterhin.
Doch da wird irgendetwas bei William Branham verkehrt gewesen sein. Ich bin ehrlich, mir macht das alles Angst und wenn sich der Grund meiner Befürchtungen als Wahrheit bestätigen sollte, dann werden einige liebe Brüder und Schwestern womöglich Schwierigkeiten bekommen, was ich jedoch nicht hoffe. Und darum möchte ich das alles nur aufzeigen – jeder Einzelne möge seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.
Ich habe Branhams Bücher und Predigten beiseite getan und halte nun ausschließlich fest an der Heiligen Schrift, dem Vater, dem Herrn und Heiland Jesus Christus und berufe mich auf sein Wort:
So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus! oder: da! so sollt ihr’s nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, daß verführt werden in dem Irrtum (wo es möglich wäre) auch die Auserwählten. Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt. Matthäus 24, 23-25
Ja Herr Jesus bitte komme bald! AMEN

Die Wahrheit kann jedoch nur durch das Werk der Gnade in das Herz gelangen, und das hängt davon ab, dass wir jeder Sünde absagen, die der Geist Gottes offenbart.
Der Vorteil, von der Wahrheit Kenntnis zu erhalten – wie erhaben sie auch sein mag – erweist sich für einen Menschen nur dann als heilsam, wenn sein Herz bereit ist, sie aufzunehmen.
zu 130 Sie w i r d in bestimmte (dazu vorherbestimmte Herzen) gelangen, denn dies ist der Zweck des gesamten Erlösungswerks.
Welche das sind und warum es so ist, u.a. auch dazu hat Wm. Branham sehr vieles gesagt – durch die Inspiration des Heiligen Geistes.
http://www.nathan.co.za/sermons.asp (für den Englischen Kundige)
und für die Deutschsprachigen
http://home.arcor.de/diebotschaft/
http://db.der-weckruf.de/
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Es genügt Gott nicht, uns lediglich die kalten Fakten über unseren wahren Zustand sowie über seine gnädige Vergebungsbereitschaft und unsere Annahme bei ihm zu vermitteln.
Unsere Entfremdung ist ja nicht nur eine Sache der Unkenntnis.
Wir sind entfremdet durch unsere innere Einstellung, Fremde in unserem Herzen.
Und so hüllte er die Fakten in ein barmherziges, empfindsames Leben und befreite sie in jeder Hinsicht von der Heftigkeit und Wucht, die ihre Wahrheit mit sich bringen konnte.
Er belud die Fakten mit der Wirklichkeit des Herzens – und dann, erst dann wurden wir frei, um im Glauben darauf einzugehen.
Am Kreuz fand diese „Aufladung“ statt. Aber das war keine dramatische Übertreibung, um einen bewegenden Effekt zu erzielen.
Gott zeigte sich nicht einfach von seiner gefälligen Seite – obwohl er dies auch tat.
Er erzählte die Wahrheit auf die einzige Weise, wie sie das Herz der Menschen wie der Engel erreichen konnte.
zu 128
Mt 12:8
Des Menschen Sohn ist ein HERR auch über den Sabbat.
Mk 2:27
Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, und nicht der Mensch um des Sabbat willen.
Kol 2:16
So lasset nun niemand euch Gewissen machen über Speise oder über Trank oder über bestimmte Feiertage oder Neumonde oder Sabbate;
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Zitat: Den Sabbat wird es auch auf der neuen Erde noch geben… (die folgende Interpretation ist verkehrt)
Ist bekannt, nichts Neues; wird so sein.
Die r i c h t i g e Interpretation findet sich in Hebr 4; Hebr 8 & Hebr 10
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zu 132
Zitat: Unsere Entfremdung ist ja nicht nur eine Sache der Unkenntnis.
Korrekt. Sie hat weit tiefere und dramatischere Ursachen.
Nämlich unsere falsche Geburt.
Durch Papa & Mama.
Durch den Sex.
Darum, nur darum müssen wir gemäß Joh 3:3+5 von neuem geboren werden.
3. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
4. Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden wenn er alt ist? Kann er auch wiederum in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?
5. Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
Und nur so können wir wie die Kinder werden.
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Noch zu 132 Und diese Wahrheit war dadurch ausreichend „aufgeladen“, dass sie getreu und genau offenbart wurde.
Das Kreuz war der äußerste, machtvolle Ausdruck der Art, wie die Dinge wirklich sind – es ist so, wie die Dinge wirklich sind.
Das Kreuz sagt uns, dass Gott eins ist in Jesus. Gott sieht das Kreuz nicht als den Todeskampf eines anderen. Der Vater litt mit und in seinem Sohn!
Sie waren eins im Leiden.
„Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber.“ (2.Korinther 5, 19)
Und dieses Leiden brachte eine Wahrheit über Gott ans Licht, die viel zu wenig Beachtung gefunden hat: Wenige … sind des Schmerzes eingedenk, den die Sünde unserem Schöpfer verursacht hat.
Zu 135 Der ganze Himmel durchlitt Christi Todeskampf, aber sein Leiden begann und endete nicht mit seiner Offenbarung in Menschengestalt.
Das Kreuz enthüllt unseren stumpfen Sinnen die Pein, die die Sünde schon seit ihrem Aufkommen dem Herzen Gottes bereitet hat.
Sobald es Sünde gab, war Gott am Kreuz! Und mit jeder neuen Sünde kreuzigen wir ihn erneut (Hebräer 6,6).
Nur dass auf Golgatha in Raum und Zeit die Vorhänge zurückgezogen wurden, so dass unser stumpfsinniges Herz erfassen konnte, was schon immer so war, seit es eine Trennung zwischen Gott und seiner Schöpfung gibt.
Gottes Herz wurde am Kreuz bloßgelegt.
Das Kreuz machte nicht erst etwas so, sondern es offenbarte,
dass es so w a r.
Das Lamm ist geschlachtet „vom Anfang der Welt an“ (Offenbarung 13,8).
Zu 136 Und dass es so war, schließt auch eine Wahrheit über uns ein – die Tiefe unserer Sünde.
Wir haben ihn gekreuzigt. Und das ist mehr als eine rhetorische Floskel.
Wir, du und ich, taten es.
Nur ein Zufall hinsichtlich Zeit und Raum bewahrte uns davor, tatsächlich an der Folter und dem Mord auf Golgatha teilzunehmen.
Wir entkamen nur deshalb, weil wir im falschen Jahrhundert und vielleichtt im falschen Land geboren wurden, aber in uns sind die gleichen Eigenschaften, die jene, die ihn kreuzigten, dazu veranlassten,
sich vor so vielen Jahren in Judäa so zu verhalten, wie sie es taten.
Zu 137 Viele von uns könnten als Gaffer auf der Seite gestanden haben wie jene damals, während die Soldaten ihn vorbeizerrten.
Viele der Zuschauenden brüllten:
„Kreuzige ihn“, aber nur wenige von ihnen fassten ihn auch tatsächlich an.
Die meisten von ihnen schauten einfach zu, aber sie alle – und wir mit ihnen – kreuzigten ihn.
Und das ist eine Antwort auf die Frage, warum Jesus sterben musste.
Zu 138 Das Kreuz enthüllt auch noch eine andere Wahrheit über Gott.
Gott ist nicht nur e i n e r in dem Sinne, wie bis jetzt dargestellt.
Sein E i n s s e i n kommt auch in einem geordneten Universum zum Ausdruck – einem Universum, wo Ursachen stets ihre entsprechenden Wirkungen zeitigen.
Es gibt Freiheit und damit auch Anfangsursachen, aber es gibt keine Freiheit, die kausale Folge von Dingen außer Kraft zu setzen, zumindest soweit sie unser Leben betreffen.