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William Marrion Branham – der letzte Prophet Gottes?

Für Gläubige der Botschaftsgemeinden rund um die Welt war er der letzte Prophet, der Botschafter dieses letzten, bald endenden Laodizea-Zeitalters. Er hat die gläubige Gemeinde für ihre Entrückung und den letzten Dienst, den Gerichtsdienst Gottes durch sein Wort der Stunde vorbereitet.

Für andere war er ein wichtigtuender Spiritist, ein Aufschneider, welcher Lügen verbreitete und offenbar nicht mehr ganz zurechnungsfähig war.

Aber was ist nun wirklich dran an William Marrion Branham?

Branhams Gegner belegen seinen Irrtum gern mit seiner Lehre über den Schlangensamen. Er berichtete nämlich von einer Offenbarung Gottes an ihn mit dem Inhalt, dass der Sündenfall nicht das Essen eines Apfels beinhaltete, sondern den Sex zwischen Eva und der Schlange, dem Serpent. Anschließend hatte Eva Sex mit Adam. Daraus kamen dann angeblich Kain vom Serpent und Abel von Adam hervor. Und so kam der Same der Schlange nach Branham unter die Menschen:

Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. 1. Mose 3,15

Eine kontroverse Diskussion dazu ist bei www.bibelkreis.ch nachzulesen.

Ein weiteres Indiz ist Branhams nicht eingetroffene Prophetie für das Jahr 1977, anders als von ihm vorausgesagt. Dazu folgende Zitate aus seinen Predigten:

„Das war 1933. Und ich sagte voraus, dass eine große Tragödie sein würde, die diesen Vereinigten Staaten geschehen werde vor oder um das Jahr 1977.“

„Ich sagte, dass mir etwas wie schwelende Baumstümpfe und zersprengte Felsen gezeigt wurden. Die ganzen Vereinigten Staaten lagen verwüstet da, soweit ich von meinem Standort aus sehen konnte… Ich sagte dann: Gemäß dem schnellen Fortschreiten der Zeit wird sich dieses irgendwann zwischen diesem Jahr 1933 und dem Jahr 1977 ereignen!“

Nun, ein derartiges Ereignis gab es wohl nicht. Eine nähere Betrachtung des Branhamschen Prophetie-Themas formulierten die Forumsteilnehmer von www.bibel-info.net.

Dies alles sind Lehren oder Prophetien, welche nicht wirklich weh täten, wenn sie falsch wären. Man kann es glauben oder sein lassen und man kann Abstriche an die Anforderungen an einen Propheten vornehmen und darüber hinweggehen. Schließlich sind seine gepredigten Kernaussagen, wenn man diese streitbaren Sonderlehren auslässt, nah am Wort und nah an der Zeit, da er hervorhob, dass es absolut wichtig sei, sich unter das Wort des Herrn zu begeben, sich zu demütigen und den Geist, der das Wort ist, zu empfangen.

Er sagte auch, dass es von prioritärer Wichtigkeit wäre, sich aus den toten Glaubensgemeinschaften der Kirchen herauszuziehen und den niederen weltlichen Dingen abzuschwören. Des Weiteren, wie wichtig es sei, sich vorzubereiten, eins zu werden mit dem Wort, das der Herr ist, und sich zubereiten zu lassen durch das Wort und – nun Achtung – speziell seine Botschaft der Stunde:

574-7 {386}. … Als erstes sehen wir, dass die törichten Jungfrauen durch die Trübsal gehen, um geläutert zu werden. Sie mussten von ihren Sünden des Unglaubens und der Ablehnung der Botschaft gereinigt werden.

Botschaftsgläubige behaupten, es sei wichtig, dem Botschafter zu folgen und ihm zu glauben, denn die Botschaft und der Botschafter seien eins. In verschiedenen Abhandlungen kann man lesen, warum es notwendig sein soll, Branham zu folgen:

„Die Ablehnung eines Propheten entspricht der Ablehnung von Christus“

Dies sind klare und harte Worte. Doch sind sie gerechtfertigt? Aus www.glaubedemzeichen.de:

Und er wurde bestätigt durch Zeichen und Wunder, großartige Heilungen sind während seiner Predigten geschehen, viele Menschen hat er zum christlichen Glauben bewegt, man spricht von einer gewaltigen Erweckung durch seinen Dienst. Und als weitere großartige Bestätigung gilt die Wolke, die das Gericht des Herrn bei seiner Wiederkunft ankündigt.

Wurde Branham tatsächlich durch diese Wolke bestätigt? Hätte sich die Wolke direkt über ihm gezeigt, wäre es ja leicht nachvollziehbar gewesen. Er zog diese Wolke als göttliche Bestätigung der Öffnung der sieben Siegel der Offenbarung heran, welche in der Botschaft als „Filetstück“ betrachtet wird. Siehe Offenbarung Kap. 6 und 8, wobei er zum siebenten Siegel nicht viel sagte.

Nun, was hatte es mit der Wolke tatsächlich auf sich? Schauen wir in den viel zitierten Zeitungsbericht. Dort finden wir die Fotos und die Orte Flagstaff, Prescott, Phoenix und Winslow, von denen aus die Aufnahmen gemacht wurden. Wenn man diese in eine Karte überträgt, erkennt man, dass sein Aufenthaltsort Sunset Peak jedoch ca. 200 Meilen von der Wolke entfernt war, also nicht wirklich um die Ecke. Wenn es wahrhaftig eine Bestätigung Gottes gewesen sein soll, warum dann nicht direkt über Branham?

Für diese Wolke gibt es eine mögliche andere Erklärung. Interessant dazu ist ein Aussteigerbericht, leider nur in Englisch. Darin erklärt John Kennah, dass die Wolke von Raketentests stammen müsse. Auch gibt er als Aussteiger aus Branhams Botschaft viele weiterführende Informationen.

Nunja, es kann so sein, kann aber auch anders sein. Schauen wir weiter. In seinen Predigten erklärte er oft die Wichtigkeit des langen ungeschnittenen Haares der Frau und ihrer züchtigen Kleidung. Hier ein paar Beispiele:

Der dritte Exodus

261. Wenn Himmel und Erde vergehen werden, eine Frau mit geschnittenem Haar, ist ein Fluch in den Augen Gottes, auch wenn sie Kleider trägt, welche einem Manne zustehen.

Fragen und Antworten zu 1.Mose

076. Sie sprachen über die Frauen und ob Frauen lange Haare tragen sollten. Ich sagte: „Eine Frau die ihr Haar geschnitten hat, deren Mann hatte ein Recht, ein biblisches Recht, sich von ihr zu scheiden.“

Das Erwählen einer Braut

31-1. … ich sollte die Vorschau der Gemeinde sehen… Dort kam eine liebliche Gruppe von Frauen. Sie waren wirklich bescheiden gekleidet. Das lange Haar war hinten sehr nett befestigt. Sie hatten Ärmel und lange, anständige Röcke. … und Er sagte: „Da ist die Braut.“ Ich schaute und mein Herz war voller Freude…

Nur noch einmal, Herr

83. … Seminar Prediger, was taten sie? Weltlich gekleidete Frauen tragen Shorts, kurz geschnittene Haare und Männer mit nicht genügend Geist über ihn, das zu verdammen. Jeder Mann, der seine Frau das tun läßt, braucht eine gute Evangeliums-Peitsche. Das ist richtig. Sie beweist sich selbst als unehrenhaft und ihr laßt es zu.

Werfen wir doch einmal einen Blick auf ein paar Branham-Familienfotos. Man beachte bitte die Frisuren der Damen und besonders lang sind die Ärmel und Röcke auch nicht. Wie passt das zu den Predigten? Wie war das mit der „Evangeliums-Peitsche“? Weitere Informationen dazu – leider wieder nur in Englisch – unter www.jesus-messiah.com.

Sehen wir weiter, was noch erwähnenswert ist. Das Titelbild zu diesem Artikel zeigt Branhams Grabstein. Da stellt sich unmittelbar die Frage, was hat es mit diesem Grabstein auf sich? Das mit den Pyramiden kennen wir doch irgendwoher?

Ein sehr interessantes Monument, über welches man als gläubiger Christ unbedingt nachdenken sollte, steht in Israel. Es ist kein Geheimnis, dass Freimaurer in Israel danach streben, den Salomonischen Tempel wieder aufzubauen. An diesem Monument sehen wir einiges an typischer Freimaurersymbolik:

  • Die zwei Säulen Salomons:
    Es heißt, dass sich zwischen den beiden Säulen ein Dimensionstor befindet. Man beachte auch die Weltkugel, die auf der linken Säule aufgesetzt wurde. Diese symbolisiert unsere Dimension. Auf der anderen Säule sitzt eine schwarze Kugel, welche die andere Dimension darstellt, nämlich die der Finsternis.
  • Zirkel und Winkelmaß:
    Man sagt, es ist der neugestaltete Davidstern. Das „G“ darin bedeutet „Gott“. Der Gott der Freimaurer ist jedoch Luzifer. Albert Pike war einer der Freimaurergrößen, welcher diesbezüglich schon recht früh Klarheit geschaffen hatte.
  • Allsehendes Auge:
    Oben auf der Spitze der Pyramide sehen wir das Auge der Vorsehung. Das allsehende Auge ist das Auge Luzifers.
  • Schachbrettmuster:
    Achten Sie auch auf den Boden. Es dominieren schwarze und weiße Streifen. Oft und klassisch wird in Logen-Tempeln ein Schachbrettmuster verwendet. In diesem Falle sehen wir Streifen. Die Farben schwarz und weiß symbolisieren wiederum einmal unsere und einmal die finstere Dimension. Das Schachbrettmuster verwebt diese beiden Dimensionen miteinander.

Und so bildet dieses „Kunstwerk“ ein Tor zur dunklen Dimension, ein finsteres Zauberwerk. Doch zurück zu unserem Thema. Sollten bei Branham also tatsächlich Verbindungen zu den Freimaurern bestehen? Unvorstellbar? Schauen wir in seine Predigten, beispielsweise über die 70 Wochen Daniels vom 06.08.1961:

§069. Nun, das würde das astronomische Jahr, vielmehr den julianischen Kalender, aus dem Spiel bringen, seht ihr? Den Freimaurer Jahr [Kalender], denn die Welt ist geneigt…

§200. Nun, 1933 beteten wir hier drüben in dem Masonic-Tempel den Herrn an; es ist da, wo die Gemeinde Christi heute steht… An jenem Aprilmorgen… Ich ging dort zum Freimaurertempel hinüber, wo… Einige von euch alt Eingesessenen hier… Und ich sagte voraus, daß eine große Tragödie sein würde, die diesen Vereinigten Staaten geschehen werde vor oder um das Jahr 1977.

Was sagte er da? Der Freimaurertempel sei der Ort, an dem er mit der Gemeinde den Herrn angebetet hatte und dies sei der Stand der Gemeinde Christi? Sollte das etwa bedeuten, dass die Gemeinde Christi durch ihn unter dem Gott der Freimaurer steht, unter dieser Salbung?

Natürlich kann es genausogut auch sein, dass er dort predigte, da ihm noch keine eigenen oder besseren Räumlichkeiten zur Verfügung standen. Oder er beklagte, dass die allgemeine Gemeinde Christi nicht besser wäre als diese Freimaurer – wir wissen es nicht.

Übrigens hat er dort bei dieser Veranstaltung die Prophetien zum Thema Verwüstung Amerikas im Jahre 1977 „empfangen“.

Eine weitere und sehr interessante Passage zum Thema ist folgende:

Der verworfene König 15-05-1960

088. Nun, der Heilige Geist pflegte der Führer in dieser Nation zu sein. Diese Nation pflegte einmal regiert zu werden, als zurückliegend in… als sie die Unabhängigkeitserklärung schrieben und da war ein Extrastuhl dort aufgestellt. Es gibt nicht ein bißchen Zweifel in meinen Gedanken, daß dort der Sohn Gottes an dem Tisch saß, als diese Nation auf den Grundsätzen von Religionsfreiheit gegründet wurde…

Hier behauptet Branham, dass die Unabhängigkeitserklärung von wirklichen Christen geschrieben worden sein soll und der Sohn Gottes, also Jesus Christus, dort persönlich zugegen war. Das glaube ich wiederum nicht. Ich sehe es als geschichtlich sehr wahrscheinlich an, dass Amerika durch Freimaurer gegründet worden ist, welche auch das Siegel der Vereinigten Staaten erstellt haben. Dieses Siegel ist noch heute auf der Rückseite der Ein-Dollar-Note abgedruckt.

Aber schauen wir nochmal seinen Grabstein genauer an: Was hat es mit dem Adler an der Spitze auf sich? Worauf sitzt dieser? Ist das ein Bienenstock oder eine Wabe? Beides sind Symbole, die in der Freimaurerei und im Mormonentum verwendet werden bzw. im Zusammenhang stehen. Besonders interessant ist dazu im Vergleich das „Eagle Gate“ in Salt Lake City, der Stadt, in welcher die Mormonen ihren Hauptsitz haben.

Branham griff zur Veranschaulichung von Predigten ebenfalls auf die Pyramidenform zurück. Doch dies ist noch nicht alles, er predigte auch zum Thema Pyramide, Tierkreis und über eine „andere Bibel“:

45-7. … dass die erste Bibel, die Gott jemals geschrieben hat, der Tierkreis am Himmel war. Er beginnt mit einer Jungfrau und endet mit Leo, dem Löwen. Und wenn ich in das 6. und 7. Siegel hineingehe, werdet ihr herausfinden, dass, als die ändern Siegel geöffnet waren, das Tierkreiszeichen dieses Ortes der Krebs war, der den Fisch kreuzte. Das ist das Krebszeitalter, in dem wir jetzt leben.

Und das nächste, das das Siegel aufreißt, es offenbart Leo den Löwen — das ist das 2. Kommen Jesu Christi. Er kam zuerst durch die Jungfrau. Er kommt das nächste Mal als der Löwe. Nun, ich weiß nicht, ob wir heute Morgen Zeit -haben werden, ich tue mein Bestes, um euch zu zeigen, dass diese Spuren ganz genau in den Pyramiden zu finden sind — die 2. Bibel, die Gott schrieb. Henoch schrieb sie und legte sie in eine Pyramide.

Das erinnert an den Wachturm von Taze Russell, dem okkulten Gründer der Zeugen Jehovas mit ihrer Pyramidenbegeisterung. Diese Begeisterung teilten Branham und Russell nicht nur in ihren Lehren, sondern offensichtlich auch beim Geschmack ihrer Grabsteine. Vergleichen Sie einmal Russells Grabpyramide mit der von Branham.

Aber diese offensichtliche Gemeinsamkeit ist noch nicht alles, nein, da gibt es noch mehr Verwunderliches. Dazu muss man jedoch wissen, dass William Branham in Botschaftskreisen als der letzte Botschafter zu Laodizea gepriesen wird. Das ist praktisch sein „Amtstitel“ und stammt aus der Offenbarung des Johannes Kapitel 3,14-22:

Betrachten wir uns den „Headstone“ von Taze Russell einmal näher. Und wie wir sehen ist auch er der „Laodicean Messenger“. Verblüfft? Ich bins auch.

Diese Pyramidenform, das Buch, Laodicea – ich finde das sehr merkwürdig. Oben auf Russells Grab ist das Emblem „cross and crown“ zu erkennen, welches ebenfalls ein Freimaurersymbol ist. Unter www.mmoutreachinc.com wird seine Verquickung mit dem Maurertum beleuchtet und dort finden wir auch dasselbe Symbol im Logensaal.

Jetzt werden Sie sehen wie sich der Kreis schließt. Schauen Sie sich dazu bitte auf der Website der Botschaftsfreunde im deutschsprachigen Raum das passende Puzzelteil an, sie finden es rechts unten auf der Seite in Bild und Text: Die Illuminaten-Pyramide.

Noch vor Kurzem habe ich Branhams Predigten mit großer Begeisterung gelesen und war sicher, bei Ihm in guten Händen zu sein. Seine Predigten zeichneten sich durch eine praktische Nähe zum christlichen Leben aus. Oft ging es dabei darum, sich für die Wiederkunft des Herrn zuzubereiten, neu geboren zu werden und all das ist nach meiner Einschätzung für uns jetzt von größter Wichtigkeit. Dazu gibt es die entsprechenden Verse in der Bibel und das glaube ich auch weiterhin.

Doch da wird irgendetwas bei William Branham verkehrt gewesen sein. Ich bin ehrlich, mir macht das alles Angst und wenn sich der Grund meiner Befürchtungen als Wahrheit bestätigen sollte, dann werden einige liebe Brüder und Schwestern womöglich Schwierigkeiten bekommen, was ich jedoch nicht hoffe. Und darum möchte ich das alles nur aufzeigen – jeder Einzelne möge seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.

Ich habe Branhams Bücher und Predigten beiseite getan und halte nun ausschließlich fest an der Heiligen Schrift, dem Vater, dem Herrn und Heiland Jesus Christus und berufe mich auf sein Wort:

So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus! oder: da! so sollt ihr’s nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, daß verführt werden in dem Irrtum (wo es möglich wäre) auch die Auserwählten. Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt. Matthäus 24, 23-25

Ja Herr Jesus bitte komme bald! AMEN

156 Replies to “William Marrion Branham – der letzte Prophet Gottes?”

  1. zu 99 Eph 5:9
    Wandelt wie die Kinder des Lichts, die Frucht des Geistes ist allerlei Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit,…11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, strafet sie aber vielmehr.
    Also zur Frucht des Geistes gehört auch die Wahrheit…
    Strafet sie?! „Aber nicht doch, wir lieben alle unter allen Umständen!“ – würdet ihr dem Heidenapostel zurufen? Dann wärt ihr nicht mehr in der Wahrheit, denn sein Wort ist das Wort Christi.
    Martin hat Gal. zitiert. Ich nun auch: Gal 5:7
    Ihr liefet fein. Wer hat euch aufgehalten, der Wahrheit nicht zu gehorchen?
    Sie mögen sich noch immer lieb gehabt haben, aber das war nicht der Punkt! Sie hatten die Wahrheit verlassen. Folglich hat Paulus keine andere Lehre als Johannes.
    Und was sagte der Herr Jesu dazu? Joh 17:17
    Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit.
    In Joh 18:37 sagt Er: Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.
    Geheimnisvoll.

  2. zu 100 Man muß aus der Wahrheit sein, um überhaupt seine Stimme hören zu können.
    Joh 14:6
    Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand…
    Er ist das Wort, wie wir gem. Joh 1:1 wissen. Das Wort der römischen Katholiken? Das von Ex-Bischöfin Käßmann? Der Zeugen? Nein: Das von AiA und das von Martin! Ach so.
    Dann möchte ich wissen, wodurch ihr bestätigt seid.
    Sagt mir nicht, ihr hättet die Bibel. Die haben sie schließlich alle.
    Warum sollte man eurem Plädoyer für die menschl. Liebe Glauben schenken? Was ist der Beweis, daß eure Interpretation diejenige Gottes ist?
    Ihr habt keinen.
    Er hat uns beauftragt, der ganzen Welt das Evangelium zu predigen. Und nur ein Drittel der Welt hat bisher von Jesus gehört. Schließlich ist das Verteilen von Traktaten kein Predigen des Evangeliums.
    Das Evangelium kam nicht im Wort allein, sagt Paulus, sondern durch Kraft und Demonstration des Heiligen Geistes.
    Das ist Joh 14:12. Wm. Branham hatte das. Ihr nicht!

  3. 102 Ja, Freunde, e sist nicht zu ändern, ihr habt keinen wortgemäßen Ausweis, daß ihr irgendeine Autorität beanspruchen könnt. Darum habt ihr euch alle – das muß ich leider sagen – um Joh 14:12 hartnäckig herumgedrückt.
    Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater.
    und 9:31 Wir wissen aber, daß Gott die Sünder nicht hört; sondern so jemand gottesfürchtig ist und tut seinen Willen, den hört er.

    Ich kann nicht glauben, daß ihr das sauber, fair und aufrichtig findet. Ich finde es zumindest schäbig. Denn ihr kennt diese Stellen. Und beide wißt ihr von den Wundern, die Gott durch Wm. Branham weltweit (so auch 1955 in Deutschland tat)
    Ihr kommt mir vor, wie diese Leute:
    Joh9:16 Da sprachen etliche der Pharisäer: Der Mensch ist nicht von Gott, dieweil er den Sabbat nicht hält. Die andern aber sprachen: Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun? Und es ward eine Zwietracht…

  4. zu 103 Ich darf das mal ein wenig abwandeln – nur damit ihr das Problem besser versteht?
    Da sprachen etliche der Pharisäer: Der Mensch ist nicht von Gott, denn ich hab eine Schere an den Haaren seiner Töchter gesehen! Die andern aber sprachen: Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun? Und es ward eine Zwietracht unter ihnen.
    Gutes Argument, oder? Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun? Diese Leute verstanden von Gott und der Bibel einiges mehr als ihr.
    Beachtet: Eine Zweitracht ward unter ihnen. Verstanden?
    Darum ist es heute wieder so!

    Und dann erinnert ihr mich an diese Situatuion:
    Joh 9:22
    Solches sagten seine Eltern; denn sie fürchteten sich vor den Juden. Denn die Juden hatten sich schon vereinigt, so jemand ihn für Christus bekennte, daß er in den Bann getan würde.
    Sagt euch nichts? Ich helfe gern durch zeitgemäße Abwandlung: … so jemand ihn für den letzten Propheten Gottes an das letzte Zeitalter von Laodizea bekennte.

    Evangelium ist immer jetzt!

  5. zu 95 Zitat AiA Bei Adam und Eva ging es nie um einen Akt, sondern allein um dem Gehorsam zu Gottes Wort.
    Ach, so. Ging es um einen Apfel oder ein Aprikose?
    Die halbe Wahrheit genügt nicht. Du brauchst die ganze. Daß Eva ungehorsam war, scheinst du zu sehen. Aber daß aus dem Ungehorsam konkret immer etwas folgt (z.B. wenn du gewisse Drecksbilder anschaust), an dieser simplen Logik mogelst du dich wieder mal vorbei.
    Noch einmal: Warum sollte sie nach dem Sündenfall Schmerzen bei der Geburt und nicht beim Essen haben? Und warum wird sie die Mutter aller Lebendigen (nicht MENSCHEN!) genannt, aber Adam nicht Vater aller Lebendigen? Man könnte weitere „Indizien“ aus der Schrift nennen, über die nur ein Blinder stolpern kann; aber schon dies sollte genügen.

    Daniel 12:10
    Viele werden gereinigt, geläutert und bewährt werden; und die Gottlosen werden gottlos Wesen führen, und die Gottlosen alle werden’s nicht achten; aber die Verständigen werden’s achten.

    Lehre den Weisen…

  6. zu 92 Zitat Martin: „Ich will nicht sagen dass es falsch ist Brüder zu korrigieren. Das ist richtig und wichtig und zeichnet einen Christen aus.“
    Ach ja?
    zu 94 Zitat Martin: „…Nicht die Freude daran werdende Christen herauszufordern und mit Füßen zu treten.“
    ———
    Bemerkenswert, dieser Widerspruch. Demnach kann jeder, der korrigiert wird, ein „werdender Christ“ genannt werden und der nötigen Korrektur (z.B. daß er eine Gemeinde & einen Pastor braucht) entgehen?

    Deine Diktion ist raffinierter als die von AiA. Du kommst einem ein Stück entgegen, um die biblische Wahrheit nicht platt zu leugnen. Doch dann drehst du die Tatsachen (denn Sissy matt hat sich nicht als kleiner werdender Christ bezeichnet) auf eine Weise, die den anderen ins Unrecht setzen soll.

    „…tue Buße vor dem Herrn für deinen Hochmut und suche die Kraft der Liebe!“
    Klingt sehr hübsch, nicht wahr?
    Drei versch. Bibelübersetzungen kennen „Kraft der Liebe“ nicht. Ist das deine Erfindung?

  7. zu 105 Zitat Martin: „Die Liebe ist es die dich errettet und zum Christen macht.“
    Wenn du von der Liebe Gottes sprichst, die Er zu Seinen Auserwählten hat, dann ist der Satz richtig. „Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehaßt.“
    Halten wir uns weiter an das Wort Gottes, Martin:
    1 Joh 2:5 Wer aber sein Wort hält, in solchem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind.
    Hältst du es?
    1 Joh 5:2-3 Daran erkennen wir, daß wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.
    Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.
    Hältst du sie?
    Und nun kann man folgendes besser verstehen
    2. Joh 1:6
    Und das ist die Liebe, daß wir wandeln nach seinem Gebot; das ist das Gebot, wie ihr gehört habt von Anfang, daß ihr in derselben wandeln sollt.
    —–
    Es gibt eine nachgemachte Liebe unter Christen, die nicht echt ist. Du hast hier die originalen Merkmale der echten Liebe.

  8. zu 91 Zitat: „Doch ohne diesen Mann und seine Botschaft kannst du nicht in die Entrückung gehen.”
    Auf die Bewertung von M. gehe ich nicht weiter ein, sondern möchte nur eine Klarstellung anschließen, um ein mögliches Mißverständnis zu vermeiden:
    Dieser Satz bedeutet [logisch gesehen] nicht, daß alle, die den Mann & die Botschaft angenommen haben, auch in die Entrückung gehen. Es mag schon sein, daß dies mancher innerhalb der Botschaftskreise so (miß-)versteht; aber das wäre ein großer Irrtum.
    Die Söhne und Töchter Gottes werden entrückt. Das ist die Braut Christi.
    Allein Mitglied einer Botschaftsgemeinde zu sein, garantiert für sich genommen noch gar nichts. Es ist wie immer & überall:
    Man muß die Dinge r i c h t i g verstehen.
    ——-
    Es könnte noch v i e l e s gesagt werden, aber das Interesse an diesem Thema und an diesem Thread ist offenkundig sehr gering. Was mich betrifft, kann es damit nun sein Bewenden haben.

    ********************************************************

  9. Hallo Götz,

    zuallererst möchte ich allgemein bekannt geben dass ich mit Götz wirklich seid langem private Korrespondenz habe und ich möchte mich hier nocheinmal bei ihm dafür bedanken dass er mir das 1×1 der Bibel erklärte. Viel habe ich durch ihn gelernt und dafür bin ich ihm auch dankbar. Das soll ruhig jeder wissen der hier liest. Damit kein falscher Eindruck entsteht.

    zu 105: „Bemerkenswert, dieser Widerspruch. Demnach kann jeder, der korrigiert wird, ein “werdender Christ” genannt werden und der nötigen Korrektur (z.B. daß er eine Gemeinde & einen Pastor braucht) entgehen?“

    Meinst du nicht auch dass es wichtig ist die Wahrheit (z.B. Vorteile Gemeinde, Pastor) zu bennen, zu belegen, nahe zu legen, zu motivieren und zu erklären. Ich seh das als einzigen Weg.
    Und solange ist es nicht nötig Feindseeligkeiten aufzubauen. Wer mit der Knute Evangelisation betreiben will tut dem Herrn kein gefallen, das glaube ich.

  10. „Kraft der Liebe” – Ist das deine Erfindung?“

    Na da habe ich mich wohl unglücklich ausgedrückt.
    Roemer 5,5: …Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben ist.

    zu 106: Du zitierst mich:“Die Liebe ist es die dich errettet und zum Christen macht.“ und sagst: ”Wenn du von der Liebe Gottes sprichst, die Er zu Seinen Auserwählten hat, dann ist der Satz richtig.“
    Damit lieber Götz sagst du nur die halbe Wahrheit, siehe unten.

    Du führst mit deinen folgend zitierten Versen an dass sich die Liebe Gottes dadurch zeigt dass man die Gebote Gottes hält (zusammengefasst). Ich hoffe ich versteh das richtig.
    Nun seh, welches ist das vornehmste und größte aller Gebote:
    Matth. 22:
    36Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz? 37Jesus aber sprach zu ihm: „Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte.“ 38Dies ist das vornehmste und größte Gebot.

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