Säbelrasseln im mittleren Osten – Brennt die Zündschnur für den Krieg bereits?
Erinnern Sie sich noch an den Irak-Krieg 2003 und seine offizielle Begründung? Saddam Hussein besaß angeblich Massenvernichtungswaffen. Es wurden nie welche gefunden. Dennoch genügte allein diese Lüge, den Angriff anzuzetteln und zu rechtfertigen. Dass sich diese Behauptung hinterher als falsch erwiesen hat, interessierte im Nachhinein kaum jemanden, den Medien sei Dank.
Nun ist der Iran an der Reihe. Es gibt dieses Mal jedoch leider ein kleines Problem: Der Vorwurf gegen den Iran lautet, er wäre bereits jetzt bzw. in naher Zukunft in der Lage, Atomwaffen herzustellen. Im Gegensatz zu den Unterstellungen gegen den Irak werkelt der Iran tatsächlich mit Kernenergie herum, was also den Angriffsbefürwortern in die Hände spielt – völlig egal, ob der Iran tatsächlich nukleare Bomben baut oder nicht.
Wir werden jedoch von den potenziellen Aggressoren gegen den Iran sicherlich keine derartigen Aussagen hören wie:
„Gut, beim Irak haben wir damals zwar gelogen, aber der Iran hat tatsächlich Atomwaffen. Dieses Mal stimmt es wirklich, was wir behaupten, ganz ehrlich. Bitte glauben Sie uns!“
Interessant ist die Aussage des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad, welche Telepolis am 15.02.2010 veröffentlichte:
Am Freitag sagte Ahmadinedschad einem russischen Sender, dass die Zeit der Atombomben vorbei sei. Atomwaffen seien inhuman, die Welt müsse atomwaffenfrei werden. Das hatte auch US-Präsident Obama gesagt, aber dies nur als langfristiges Ziel genannt, vorerst müssten die USA weiter einsatzfähige Atomwaffen besitzen. […] Und an Obama gewandt meinte er: „Wer behauptet, gegen Atomwaffen zu sein, sollte erst einmal die eigenen Atomwaffen abrüsten, um zu beweisen, dass er es ernst meint.“
Nun richtig, es ist schon eine typisch amerikanische Anmaßung, dass man zwar Wasser predigt, aber selbst nur Wein verkostet. Andererseits gibt es wenig Anlass dazu, Ahmadinedschads Aussagen Glauben zu schenken. Zum einen werden ihm jüdische Wurzeln unterstellt und zum anderen zeigt er durch seine Satanszeichen, zu welcher Gruppe er gehört. Er entlarvt sich damit als Mitspieler der weltweiten okkulten Elite. Derartige Symbolik machen diese Leute nicht zum Spaß.
Die Schreibe der Presse stützt definitiv die Vermutung, dass ein Krieg gegen den Iran öffentlich legitimiert werden soll. So schrieb die Welt am 12.02.2010:
Zeit für den Regimewechsel
Es war eine gespenstische Szene. Während der iranische Präsident vor seinen Anhängern und der herangekarrten internationalen Presse am Teheraner Asadi-Platz verkündete, der Iran sei nun ein „Atomstaat“, machten seine Schergen wenige Straßen weiter Jagd auf Oppositionelle, die „Tod dem Diktator!“ riefen.
US-Außenministerin Hillary Clinton haut ebenfalls auf die Diktatur-Trommel laut Reuters vom 15.02.2010:
„Wir glauben, dass die Regierung des Iran, der Oberste Führer, der Präsident, das Parlament verdrängt werden und dass der Iran sich auf eine Militärdiktatur zubewegt“, sagte Clinton.
Wenn das keine eindeutige Legitimation für eine Intervention gegen den Iran ist – Clinton spricht zwar von Sanktionen, aber man versteht ihre eigentliche Botschaft. Auf der anderen Seite äußerte US-Generalstabschef Michael Mullen laut dpa in der Süddeutschen am 15.02.2010:
„USA haben bedenken gegen Angriff auf Iran“.
Was soll man glauben? Ob die USA zur Zeit noch stark genug sind, sich eine weitere und dazu noch so große Front aufzubauen, ist sehr fraglich. Möglicherweise spielen sie absichtlich mit dem Feuer und versuchen, den ganzen mittleren Osten gegeneinander aufzuhetzen. Es gibt aktuell sehr viel Bewegung in der gesamten Region.
Betrachten Sie beispielsweise Syrien und den Libanon. Die Deutsche Welle sprach am 12.02.2010 vom „Ende der Eiszeit zwischen Syrien und Libanon“:
Fünf Jahre nach dem Anschlag auf den libanesischen Ex-Premier Al-Hariri hat sich das Verhältnis zwischen Syrien und dem Libanon verbessert: Es kommt zu ersten symbolträchtigen Besuchen, Botschafter werden ausgetauscht.
Die Türkei verärgert die EU mit ihrer Grenzöffnung in den Nahen Osten, wie die Welt am 11.02.2010 titelte:
Ankara hebt die Visumpflicht für mehrere Länder des Nahen Ostens auf, darunter Syrien und Libyen. Für die Harmonisierung mit der EU ist das ein Rückschlag. Denn über die Türkei reisen schon jetzt zahlreiche illegale Migranten in EU-Länder ein. Die Entscheidung ist nur ein Beispiel für einen neuen Konfrontationskurs.
Ebenfalls mit dem Thema Visum spielt Muammar al-Gaddafi, Staatschef von Libyen. Er verhält sich wie eine beleidigte Leberwurst gegenüber der EU. Im Spiegel wurde am 15.02.2010 von einem Streit zwischen der Schweiz und Libyen gesprochen:
Hintergrund ist offenbar der schwelende Streit mit der Schweiz. Ein Sprecher des italienischen Außenministeriums sprach von einer Vergeltungsmaßnahme für die Entscheidung der Eidgenossen, eine Liste mit über 180 von einem Einreiseverbot betroffenen Libyern zu veröffentlichen. Libyen und die Schweiz liegen seit fast anderthalb Jahren im Dauerstreit.
Auch wenn es sehr nach Kindergarten klingt, dieses Verhalten ist höchst seltsam. Es ergibt rational keinen Sinn. Aber hier ist ebenfalls eine Gemeinsamkeit zu finden, nämlich die Feindschaft des Landes mit Israel. Überhaupt dreht sich in Wirklichkeit so gut wie alles nur um Israel. Wenn man genau hinschaut, erkennt man es überall beim Lesen zwischen den Zeilen.
Was passiert, wenn man die Länder um Israel herum absichtlich in Wut versetzt, sie gegeneinander oder speziell gegen Israel aufhetzt?
Sogar Russland ist involviert, wie man der Meldung vom 15.02.2010 von israel heute entnehmen kann:
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu musste einige Stunden vor seinem Abflug nach Moskau harsche Töne seitens des russischen Außenministers Sergey Lavrov hören, der sich in Mittelamerika befindet. Lavrov findet die Situation im Nahen Osten alarmierend und schlug deshalb ein dringendes Treffen des Quartetts vor.
Konkrete Drohungen gegen Israel kommen laut Die Jüdische vom 15.02.2010 aus Syrien:
Kein gewöhnlicher Krieg
Der syrische Außenminister Walid Moallem sagte jüngst: „Ihr wisst, dass der Krieg diesmal bis in eure Städte gelangen wird.
Hier könnte sich fast so etwas wie ein „Jeder gegen Jeden“ formieren. Wirft nun irgendwer – z.B. die lieben Amerikaner aus sicherer Entfernung – ein brennendes Streichholz in die Region, beginnt das mit Benzin getränkte Stroh in einer Explosion zu brennen.
Nicht jeder Krieg, schon gar nicht größere oder weltweit reichende Konflikte, kündigen sich offiziell vorher an. Wir könnten durchaus morgens aufwachen und im Radiowecker von einer Katastrophe hören, welche eine ganze Reihe von Ländern betrifft. Über Nacht stünden Teile der Welt in Flammen.
Nicht minder erschreckend sind Prophezeiungen der Bibel über dieses Szenario. Einmal ist explizit von der vollständigen Zerstörung der syrischen Stadt Damaskus die Rede. Des weiteren wird ein Krieg zwischen Israel auf der einen und Jordanien, Libanon, Gaza und Syrien auf der anderen Seite vorausgesagt.
Den größten Konflikt wird es laut Prophetie jedoch zwischen Israel und einer Koalition von muslimischen Staaten unter Führung von Russland geben. Und hier finden wir den Iran wieder, der bekanntermaßen sehr enge Kontakte zu Russland pflegt. Die muslimische Koalition werden vermutlich die Länder Iran, Zentralasien, Libyen, Türkei und Sudan darstellen.
Ganz offensichtlich brodelt der Kessel in der ganzen Gegend und uns bleibt nichts anderes, als aufmerksam zu beobachten, wer wann mit wem über was spricht und verhandelt. Dennoch, es wird uns garantiert ziemlich überraschend treffen, wenn der Funke das explosive Gemisch entzündet. Ob es uns ebenfalls betreffen wird? Hoffen wir es nicht.

@ Miry
„Bedenkt: Ihr könnt nicht Luzifer und Jesus Christus dienen!“
Mein Eindruck ist, dass diese Herrschaften höchst irdischen Göttern dienen. Diese dürften eher Ego, Rechthaberei und Intoleranz heißen. Meine Vorstellung und vor allem Erfahrung mit NächstenLIEBE ist nämlich eine ganz andere.
@ miry was soll mir denn die 76 sagen? Hat nichts mit deiner Stellung im Reich Gottes zu tun.
miry, niemand hat hier eine „frauenfeindliche Einstellung“, sondern du hast eine feministische Einstellung, das wirst du bestimmt nicht leugnen. Der Feminismus ist per se männerfeindlich und will die gleiche Stellung wie sie der Mann innehat. Möglichst noch darüber, versteht sich. Der Feminismus ist eine moderne Erfindung des teufels, um die Frau aus ihrer Gott-gewollten Stellung herauszustoßen und in die Hölle zu bringen. Wenn wir hier „frauenfeindlich“ sein sollen, wie du irrigerweise annimmst, dann hätte Jesus einen Mann, nämlich Paulus zum Heidenapostel gemacht, der ebenfalls „frauenfeindlich“ gewesen ist… Denn ich / AiA sagen nur, was Paulus sagte bzw. schrieb. Hätte demnach Jesus einen Fehler gemacht, miry, und den falschen Mann eingesetzt? Aber dem ist nicht so, sondern lies mal Gal 1:8-9. Dann solltest du eigentlich verstehen.
Nichts kann am Evangelium des Paulus geändert werden.
@ Sap Au
Lies dir doch noch mal den letzten Absatz von 80 durch und formuliere deinen Gedanken in logsicher und durchdachter Weise – dann kann man darauf gfs. auch antworten. Also, was wolltest du sagen?
@ Sap Au
Zitat: Ah, ich verstehe. Die Unfähigkeit der Frau am religösem Diskurs teilzunehmen ist sowas wie eine universelle Wahrheit, vermutlich bedingt durch geschlechtliche Disposition.“
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Nein, es geht nicht um ihre „Unfähigkeit“, sondern um ihre Verführbarkeit und um ein daraus abgeleitetes VERBOT. Wahrscheinlich geht es noch um einiges mehr, aber dies soll hier genügen.
der teufel haßt das Wort Gottes und er veranlaßt mit seinem bösen und ungehorsamen Geist heute bevorzugt die Frau, sich dem zu widersetzen. Dem entsprechen heute „Männer“, die die zweite Mama ihrer Kinder sind und sich von ihren Frauen beherrschen lassen. Und unsre ehemalige gender-mainstreaming-‚Familienministerin‘ hat dies auch bewußt promotet. Kein Wunder, denn ihr ‚Mann‘ hat’s ja allen vorgemacht.
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Und jetzt bitte wieder die Platte mit dem 12. Jahrhundert….
Zu deiner frauenfeindlichen Äusserung, hier nun eine passende Antwort.
Zitat der Bibel:
1. Korinther 14:33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. Wie in allen Gemeinden der Heiligen 34 sollen die Frauen schweigen in der Gemeindeversammlung; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. 35 Wollen sie aber etwas lernen, so sollen sie daheim ihre Männer fragen. Es steht der Frau schlecht an, in der Gemeinde zu reden.
1. Timotheus 2:11 Eine Frau lerne in der Stille mit aller Unterordnung. 12 Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann Herr sei, sondern sie sei still. 13 Denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva.
Wenn Du der Meinung bist, dass wäre Frauenfeindlich, dann verstehe ich auch, warum Du die Bibel nicht verstehst, denn Du redest wider dem Wort Gottes. Du weisst es also besser als Gott, dann ist dir der Zorn Gottes sicher.
@ Sap Au
Die Korrektur zu deiner unfreundlichen Unterstellung in 81 findet sich in 82.
Und was du unter Nächtsenliebe verstehst, kann man sich gut vorstellen: Sap Au muß Recht behalten und alles tun und lassen dürfen, was Sap Au eben gefällt. Sap Au geruht dann ‚Nächstenliebe‘ zu nennen, was Sap Au schmeichelt und sie bestätigt.
Okay. Dazu finden sich heute doch sehr viele Männer bereit. Nur erwarte nicht, daß du hier auch noch Zustimmung findest. Hier kommt nun mal Wind von vorn.
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@ GHH
Der letzte Absatz von 80 ist logisch und in sich schlüssig und bedarf somit keiner Überarbeitung. Und es dürfte sogar dir möglich sein zu erahnen worauf ich hinaus wollte.
Ja genau, und der Antipod zum Gender-Mainstream ist eure Meinung. Führ dir bei Gelegenheit „Armin Risi – Der radikale Mittelweg“ zur Gemüte, dürfte erleuchtend werden. .. Ah verstehe, hat der Satan geschrieben..
Mich würde denoch interessieren worauf sich die angebliche Verführbarkeit der Frau eurer Meinung nach gründet und das VERBOT im Detail aussieht.
ich empfehl euch allen mal das Buch “ Atlantis, Edda und Bibel“ von Hermann Wieland.
sehr erleuchtent was da über die bibel steht….
Wer sich Gott und seinem Wort nicht unterordnen kann, aus welchen Gründen auch immer, der hält die Gebote nicht. Denn das höchste Gebot ist das der Liebe zu Gott. Wenn Gott zu dir sagt, Du sollst schweigen, dann schweigst Du.
Wenn Du deinen Gott liebst, dann tust Du es aus der Liebe zu deinem Gott heraus. ER weiß, warum er dir gebietet zu schweigen, denn er ist Anfang und Ende und er kennt jedes Menschen Ende schon, sprich unsere Zukunft.
Deshalb ist es weise sich an die Gebote Gottes zu halten, denn nur wer die Gebote hält, sündigt nicht und wird errettet, so Gott will.
Denk darüber nach und dann erzähl mir noch mal etwas über Frauenfeindlichkeit. Du bist selber Frauenfeindlich, denn deine Zunge ist dein größter Feind. Reden ist silber und schweigen ist Gold.
@ GHH
Ich weiß ehrlich nicht inwiefern 82 die 81 „korrigieren“ soll.
@ 86
Es ist in Ordnung, wenn du dich in deinen religösen Emotionen verletzt fühlst und deswegen meine Männlichkeit angreifen musst. Vielleicht ist dein Glauben noch nicht stark genug?
Eure Vorstellung von Nächstenliebe und „Zorn Gottes über dich Weib“ ist aber wiederum sehr bezeichnend XD