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Nie waren sie so korrupt wie heute

Würde es Sie stören, wenn der Meister der KFZ-Werkstatt Ihres Vertrauens nicht die besten, sondern die für ihn lukrativsten Ersatzteile in Ihr Auto einbauen würde? Oder wenn er Teile tauscht, die noch völlig in Ordnung sind? Ist es denkbar, dass diese KFZ-Werkstatt dadurch Ihr Vertrauen verlieren würde?

Genau das passiert in der Politik, in der Pharmabranche und in vielen anderen Bereichen, doch offensichtlich scheint das kaum jemanden zu stören.

Dabei wird hier mit einer Dreistigkeit zur Schau gestellt, was getrieben wird, dass es einen nur noch so graust. Lifegen berichtete am 15.09.2009:

Die Zulassung des Impfstoffs erfolgte durch die europäische Zulassungsbehörde EMEA, deren Arbeit Transparency Deutschland seit Jahren ebenfalls äußerst kritisch beobachtet. Sowohl die Unterstellung der EMEA unter die Generaldirektion Wirtschaft und nicht unter die Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz (DG Sanco) der Europäischen Kommission, als auch ihre Finanzierung zu fast zwei Dritteln durch die pharmazeutische Industrie wird als höchst problematisch angesehen, zumal eine Überprüfung der Zulassungsunterlagen durch externe Wissenschaftler grundsätzlich erst nach der erfolgten Zulassung möglich ist. STIKO und EMEA weisen jeglichen Korruptionsvorwürfe als haltlos von sich zurück.

Wie sagt man so schön: „Frechheit siegt“.

Stellen Sie sich vor, in der obigen Werkstatt hätte Ihnen Ihr bestechlicher Meister ein billiges und qualitativ minderwertiges Ersatzteil aus China in den Motor eingebaut und aus lauter Faulheit auch noch das Etikett des Billigherstellers drangelassen. Auf der Rechnung würde er Ihnen aber ein Original-Ersatzteil abrechnen. Als Sie sich dann beschweren weist der Meister alles als haltlose Unterstellung und Unverschämtheit zurück.

Der Normal-Werkstattkunde würde es wahrscheinlich gar nicht merken, wie er über den Tisch gezogen wird. Auch der Normal-Bürger merkt schon lange nicht mehr, wie er von morgens bis abends von seiner Regierung an der Nase herumgeführt wird, wie ihn die Großkonzerne ausnehmen und betrügen, wie er fast rund um die Uhr nur noch belogen wird.

Da diese Lügerei ein Dauerzustand ist und „Product-Placement“ schon so zum Leben zu gehören scheint wie die Sonne zum Sommer, fällt dieses Spiel inzwischen nur noch denen auf, die sicht trauen, unbequeme Fragen zu stellen.

Obwohl viele wissen bzw. zumindest das Gefül haben, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht, hält die große Masse brav die Füße still. Es ist schon unglaublich, wie sich die Menschen nach und nach an jede Art von Verbrechen gewöhnen.

Zuerst wurden wir nur heimlich ausgenommen. Doch wie bei Wohnungseinbrüchen oder Fahrraddiebstählen auch: Um nicht aufzufallen, machen die Diebe ihr „Geschäft“ am hellichten Tag in aller Seelenruhe und niemand scheint Verdacht zu schöpfen.

Ein Gangster, der am hellichten Tag die Türe am Nachbarshaus aufbricht? Nein, das ist zu abwegig. Das muss der Schlüsseldienst sein, ganz bestimmt. Eine Pharmafirma, welche die Vergiftung oder den Tod der Bevölkerung billigend in Kauf nimmt? Nein, das ist wirklich völlig undenkbar. Ein Abgeordneter, welcher aus Fraktionszwang für die EU-Verfassung mit Todesstrafe stimmt, also Hochverrat an seinem Wahlkreis begeht? Völlig unsinnig, das würde doch kein Volksvertreter wagen.

Von wegen. Ich frage mich ernsthaft, wie hoch der Anteil an korrupten Vorgängen wohl wirklich ist. Hinter wievielen Produkten, Dienstleistungen, politischen Entscheidungen usw. steckt heute wirklich noch das ehrliche Interesse, etwas Positives leisten zu wollen?

Diese alltägliche Korruption begegnet uns gerade während des Wahlkampfs in unglaublichem Ausmaße. Wo ist der blaue Himmel hin verschwunden? Er wurde heruntergelogen. Die wenigsten Partei- und Kandidatenfuzzis haben ein wirklich ehrliches Interesse an Ihren Wünschen als Wähler. Und genau weil diese paar Ehrlichen am wenigsten lügen und unbestechlich sind, werden sie niemals nach Berlin kommen.

Man könnte vor Wut platzen, wenn man sich anschaut, welches üble Spiel die ganzen Schafe mit sich geschehen lassen. Aufwecken kann man nur wenige von ihnen, denn leider kann man beim Aufwachen nicht verhindern, dass neben der einen Lüge noch eine schier unendliche Reihe an weiteren Lügen auffliegt – das ist für die meisten dann doch zuviel des Guten und sie wollen lieber gar nichts mehr davon hören.

Dennoch, lassen Sie uns zusammen diesen korrupten Sumpf aufmischen. Nichts dagegen zu tun heißt, es zu tolerieren. Wollen wir das?

164 Replies to “Nie waren sie so korrupt wie heute”

  1. 2.Während in der Philosophie der Mensch im Mittelpunkt steht, steht in der Theologie Gott im Mittelpunkt. In der Philosophie will sich der Mensch geistig verstehen lernen, aber in der Theologie möchte der Mensch mehr über Gott erfahren. Selbst die Theosophie (ebenfalls eine Gnosislehre) schafft es nicht beide Denkbereiche zu verbinden. Da Valentinos und andere Gnosislehrer dem philosophischen Prinzip gefolgt sind, um die geistigen Geheimnisse der Welt zu erfahren, ist ihnen letztendlich die Suche nach Gott abhanden gekommen.

    Fakt ist, dass die Gnostiker der Spätantike eine Lehre der Selbsterkenntnis = Selbsterlösung = Selbstvollendung geschaffen haben, wo einzig und allein der Mensch im Mittelpunkt steht. Ein Mensch, dessen Seele sich selbst erheben will, um zu sein wie Gott. Soll heißen, der Mensch möchte seine Göttlichkeit nach seinem Tode erlangen.

  2. WL, du hast einen Vertrag mit Satan gemacht und deshalb kannst du Gottes Wort nicht hören, geschweige den verstehen.

    Sprüche 15,21: Dem Toren ist die Torheit eine Freude; aber ein verständiger Mann bleibt auf dem rechten Wege.
    1. Korinther 1,18: Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden ist’s eine Gotteskraft.
    1. Korinther 1,23: wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den J_den ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit;
    1. Korinther 2,14: Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muß geistlich gerichtet sein.

  3. 3. Nun steht ja in der Genesis der Bibel geschrieben, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild erschuf, was bedeutet, dass der Mensch zuvor als Kind Gottes göttlich war. Der Mensch, war jedoch Gottes Widersacher erlegen, der sich mit Gott anlegte, um mit ihm um seine Herrschaft zu streiten. Gott zog daraufhin seinen Geist (Heiliger Geist) aus dem Menschen zurück. Will der Mensch also seine Göttlichkeit, die er nur als Kind Gottes erlangt, wieder erreichen, so muss er sich zuvor mit Gott aussöhnen. Erst dann kehrt der Geist Gottes in den menschlichen Geist zurück (dies ist die christliche Exegese der Genesis).

    Die gesamte Bibel ist auf die Versöhnung mit dem Menschen ausgerichtet, vom Anfang bis zum Ende. Alles was der Mensch bedarf steht deshalb in der Bibel – das Wort Gottes, das ist Theologie.

    Die Philosophie hingegen endet, wenn auch in 99 Prozent aller Fälle ungewollt und unwissendlich, bei Gottes Widersacher und seinen Dämonen (die heidnische Götzenwelt), wenn man Philosophie

  4. 4. religiös praktiziert und sie nicht mehr mit weltlicher Distanz betrachtet.
    Genau dieses Problem hat das Thomasevangelium, der eigentliche Stammtext mag vom Christentum abstammen, jedoch wurde dieses Apokryph nachträglich mit valentinianischer Philosophie durchsetzt.

    Ein sehr deutliches Beispiel ist Vers 67, der besagt: Und möge einer den Kosmos erkennen, jedoch sich selbst nicht, verfehlt er die Erkenntnis des Ganzen.

    Hinzu kommt, dass das Thomasevangelium Anspielungen auf das Mysterium des Brautgemachs macht, das eindeutig valentinianische Philosophie ist.

  5. 5. eindeutig valentinianische Philosophie ist.

    Bleibt jetzt noch die Frage, warum das Thomasevangelium verfälscht wurde? In erster Linie sollte das überarbeitete Thomasevangelium als Werbeschrift gelten, um ehrliche Christen anzulocken. Eins muss man deshalb sagen, im Gegensatz zum Philippusevangelium, das ebenfalls Bestandteil der Nag Hammadi Schriften ist und eindeutig eine valentinianische Herkunft hat, ist das Thomasevangelium weniger radikal und hält sich mit menschenfeindlichen Aussagen zurück (diese Beispiele erspare ich mir).

    Das Thomasevangelium ist deshalb eine Verfälschung durch die Valentinianer. Es wurde im theologischen Sinne wertlos gemacht, was zu bedauern ist.

    http://www.beepworld.de/members54/thomasevangelium/die-verfaelscher.htm

  6. 6. Die Valentinianer
    Die repräsentativste, bekannteste und einflussreichste Gnostiker- gruppierung waren die Valentinianer. Sie agierten innerhalb der Kirche wie ein „geducktes Raubtier“ (Irenäus). Sie beriefen sich auf dieselben heiligen Schriften wie die Kirche, interpretierten sie aber in einem gegenteiligen Sinn. Für sie war der wahre Gott nicht der Schöpfer des Alten Testaments. Sie unterschieden verschiedene Christusse unter den himmlischen Wesen, den sog. Äonen. Das Heil erlange man durch die Erkenntnis seiner selbst als in der Materie eingeschlossener göttlicher Funke; Christus erlöse uns dadurch, dass er uns zu dieser Selbsterkenntnis erweckt. Nur die Geistmenschen (pneumatikoí) seien für die Erlösung bestimmt.

    Unter den Valentinianern herrschte ein markant elitärer Geist, und sie verachteten die geschaffene Welt.

    http://www.opusdei.de/art.php?p=33806

  7. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die ersten drei Gebote das Verhältnis zu Gott klären, während die letzten sieben das Verhältnis zu den Mitmenschen und damit auch unsere soziale Verantwortung ansprechen. Die Zehn Gebote sind keine religiöse Zwangsbestimmung, vielmehr erinnern sie den Menschen an seine soziale Verantwortlichkeiten und bestätigen ihn als freiheitliches Wesen.
    1. …Du sollt keine anderen Götter haben neben mir
    Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

    In der hebräischen Bibel stand ursprünglich „Ich bin Jahwe, dein Gott.“ Im Unterschied stellte Gott sich mit Namen vor, übersetzt lautet der Satz dann: „Ich bin, der ich bin“ oder „Ich werde sein, der ich sein werde“ und zugleich „Ich bin bei Euch“.

  8. 2.2 Der Zusatz „Ich bin Jahwe, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland aus der Knechtschaft geführt habe“ erinnert an die Befreiung der Juden aus Ägypten. Insofern wird mit dem ersten Gebot auch an einen befreienden und nicht einen „kommandierende“ Gott angeknüpft. Thematisiert wird damit alles, was den Menschen in selbstverschuldete oder aufgezwungene Abhängigkeit hineinführt.
    2. Du sollst den Namen des Herrn … nicht missbrauchen
    Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.
    Auch hier steht im Urtext wieder der Eigenname Jahwe und nicht „der Herr“, doch statt des Eigennamens, den die Juden gar nicht mehr aussprachen, wurde nur „der Herr“ gesagt. Das Gebot warnt davor, Gott dienstbar oder nutzbar für trügerische oder egoistische Zwecke zu machen.

  9. 2.3 Zum Tun im „Namen Gottes“ zählen der Meineid, der Fluch, die falsche Prophetie, oder Zauberei. Einzig wird hier sogar eine Strafe angedroht. So wird bis heute die Religion, oder der Name Gottes als Aufhänger für Kriege oder Attentate benutzt.
    3. Du sollst den Feiertag heiligen
    Luther übersetzte hier den „Sabbattag“ („schabbat“ = aufhören, ruhen) mit „Feiertag“ und löst das Gebot aus seinem historischen Kontext.
    Ursprünglich erinnert es an die Sklavenzeit des Volkes Israel in Ägypten. Es spricht sowohl die Beziehung zu Gott, als auch die Beziehung zu den Mitmenschen an. Einerseits soll an die Ehre Gottes gedacht werden, andererseits aber auch sollen die Menschen selber sich schonen. Dabei sollen Knecht, Magd, selbst das Vieh geschont werden und nicht arbeiten. Allerdings wird die Frau nicht extra erwähnt.

  10. 2.4 4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren
    Das Gebot ist nicht an Kinder gerichtet, sondern an die erwachsenen Söhne, die zur Versorgung der Eltern verpflichtet waren, wenn sie alt wurden. Der Verlust der Leistungskraft sollte nicht mit dem Verlust der Freiheit einhergehen. Das Gesetz schließt auch ein, den Eltern ein würdiges Begräbnis zu geben. Es ist das einzige Gebot im Dekalog, das eine Verheißung in sich trägt „auf, dass Du lange lebst in dem Lande das Jahwe dem Volk Israel geben wird.“ Heute, in unserer Gesellschaft kann der „Generationenvertrag“ parallel dazu gesehen werden.

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