Liegt den Menschen das Lügen im Blut? Warum die Wahrheit so unbequem ist
Zwischen all den Lügen erlebt man immer wieder erstaunliche Wahrheiten. Obwohl ich bereits Anfang 2008 im Familien- und Freundeskreis vor den bevorstehenden Finanzkatastrophen gewarnt habe, wollte das natürlich niemand hören. Zu groß wären die persönlichen Konsequenzen wohl für die Betreffenden gewesen.
Inzwischen gibt nun selbst der Volks-Bänker der kleinen Bank im Heimatdorf unglaubliche Aussagen von sich. Auf die Frage eines Kunden beim Abheben eines höheren Geldbetrages, ob es denn keine Tausender-Euroscheine gäbe, erwiderte der Bänker darauf, dass der größte Schein der 500 Euro-Schein sei, er aber befürchte, dass dieser demnächst etliche Nullen angehängt bekommen werde, wenn sich die Menge des frisch gedruckten Geldes mit der aktuellen Geschwindigkeit fortsetze.
Wie wahr – und das aus fachkundigem Munde. Doch der Kunde ist einer der wenigen, der überhaupt versteht, was passiert. Die restliche Kundschaft dürfte sich wohl überhaupt nicht dafür interessieren. Dazu zählen auch der besagte Familien- und Freundeskreis. Wie wird das Erwachen dieser Menschen sein, wenn ihnen irgendwann bewusst, dass sie niemals von diesen Dingen wissen wollten, sondern lieber den Lügen geglaubt haben?
Mit dem Nicht-Wissen-Wollen ist es jedoch nicht getan. Anstatt solche unbequemen Schwarzmaler einfach in Ruhe zu lassen, weil man deren Prognosen weder hören noch verstehen will, werden sie regelrecht „beschossen“. Es werden Gerüchte und Unterstellungen verbreitet, die jeder Beschreibung spotten. Selbst vor einer behaupteten Sektenzugehörigkeit oder rechten politischen Gesinnung wird nicht zurückgeschreckt.
Nicht wenige werden sogar von der eigenen Familie, z. B. der Partnerin oder den Eltern öffentlich verunglimpft. Selten ist es umgekehrt, zumeist sind es die weiblichen Nahestehenden, die nichts davon wissen wollen. Die wenigen aufgeklärten Frauen mögen mir die Pauschalisierung verzeihen, denn sie sind eine absolute – wenngleich höchst löbliche – Randerscheinung.
Was ist das Ziel derartiger Verleumung? Ich deute es so: Da man offenbar befürchtet, dass die Prognosen vielleicht doch einen Funken Wahrheit beinhalten, muss man eben auf anderem Wege dafür sorgen, dass die Wahrheiten „verhindert“ werden – Wegschauen allein reicht den Verleumdern nicht. Interessant ist, dass diese Menschen tatsächlich zu glauben scheinen, durch ihre Lügen ließe sich hier etwas verändern. Wie absurd.
Natürlich, die Denunzion bringt zunächst eine Art von Erleichterung für die Lügner, weil man andere Menschen dazu bringt, die unbequemen Tatsachen ebenfalls nicht wahrzunehmen und in dieselbe Kerbe zu hauen, man schafft so Verbündete. Dazu kommt, dass die wenigsten Menschen Behauptungen von Leuten auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen, wenn sie zu ihnen ein gewisses Vertrauen haben. Das ist insbesondere in Familien oder bei engen Freunden der Fall. Hier wird fast alles blind geglaubt, selbst wenn eine Mutter ihren eigenen Sohn bei Freunden als Sektenmitglied betitelt. Die Frage nach Beweisen? Warum denn, wenn der Erzählende doch glaubhaft genug ist.
Wieso tun diese Menschen das? Haben sie Angst, dass die angebliche „Verrücktheit“ ihrer Familienmitglieder in der Öffentlichkeit auf sie selbst zurückfallen könnte? Sicherlich, manche möchten bei bestimmten unbequemen Themen lieber nichts mehr mit ihren Kindern zu tun haben, als diesen beizustehen und am Ende selbst als Verrückte dazustehen. Doch was sind das für Eltern, Freunde oder Partner?
Sie tun es auch, damit sie nicht mehr allein dastehen und Verbündete gegen den Untergangspropheten in ihrem Umfeld haben. Manch einer kommt einfach nicht damit klar, dass ein ihm nahestehender Mensch, der bislang unauffällig war, plötzlich so „verquere“ Weltansschauungen bekommen hat. Eine Art Selbstschutz, weil man die Ansichten des „Verschwörers“ einfach nicht nachvollziehen kann – oder besser gesagt, nicht nachvollziehen will.
Dass durch diese Lügerei die Situation jedoch viel schlimmer wird, ist denjenigen offenbar nicht klar. Man kann mit falschen Behauptungen zwar andere Menschen mundtot machen oder ihnen in aller Öffentlichkeit Unredlichkeit und Betrug nachsagen. Aber auch das ändert an den Fakten nichts. Lügen haben zudem die Eigenschaft, irgendwann aufgedeckt zu werden.
Und wer glaubt die Lügen über andere Menschen mehr als die Lügner selbst? Damit verblenden sich diese nur und glauben am Ende alles das selbst, was sie über die anderen dahergelogen haben. Wer also behauptet, sein Partner oder Familienangehöriger sei durchgeknallt, weil dieser sich monatelang mit bislang unbekannten Dingen befasst hat, der scheint sich ja wirklich eingehend mit den Bedürfnissen seines Partners auseinandergesetzt zu haben.
Die zerbrochenen Beziehungen und Ehen, die im Endeffekt nur durch die Lügen kaputtgingen, sind kaum mehr zu zählen und gerade in unserem Umfeld hier scheint es der Normalfall zu werden. Viele Aufgeklärte entfernen sich gezwungenermaßen von alten Ansichten und dementsprechend auch von alten Bekannten und Freunden, sofern diese mit der Veränderung des Aufgeklärten nicht klarkommen.
Im Umkehrschluss bedeutet das, wir müssen aufhören, uns aufzuklären bzw. wieder zur „Normalität der Masse“ zurückkehren. Oder nicht? Die Schafe glauben allen Ernstes, dass diese Umkehr möglich ist und zudem auch noch ganz einfach von statten gehen kann. Am besten sind diejenigen, welche tatsächlich glauben, man könne so ein verändertes Weltbild stundenweise ins Regal legen und dann so tun, als wäre nie etwas gewesen.
Kennen Sie jemanden in Ihrem Umfeld, der genau das von Ihnen bereits forderte? Es sind meist die Menschen, die uns am nächsten stehen. Gute Freunde raten uns „kümmere Dich nicht mehr um den Kram, das schadet Dir nur und Deine Familie braucht Dich, wie Du früher warst“. Ja, die Familie braucht uns, aber so wie früher kriegt sie uns nicht mehr, das ist unmöglich. Wer die rote Pille geschluckt hat, der weiß, in welcher Matrix er lebt und kann selbst beim besten Willen nicht mehr zurück. Es geht einfach nicht.
Schade um die Freunde und Partner, die so wenig Einfühlungsvermögen und Geduld haben, denn ihrer Ansicht nach sind wir diejenigen, die sich ändern müssen und nicht sie in ihrem Dornröschenschlaf. Sie kommen gar nicht auf den Gedanken, sich auch nur zu überlegen, welche schlimmen Phasen manch gerade aufgewachter Frischling durchmacht, welche Ängste diese Menschen zu Beginn erleben und wie einsam sie sich fühlen. Genau hier wären die Familie, der Partner und die Freunde gefragt, doch genau hier sind diese nicht da.
Ich bewundere alle Paare und Familien, bei denen trotz der großen Veränderungen eines Familienmitglieds der Frieden und die Beziehung aufrecht erhalten werden konnte. Und noch viel mehr bewundere ich die Menschen, die auf ihre aufgewachten Mitmenschen eingehen und sich offen mit ihren Sorgen und schlussendlich vielleicht auch den Themen befassen.
Wieviele Freunde haben mir schon gesagt „wenn sie mir doch wenigstens nur zuhören würde, einfach nur einmal zuhören, ohne meine Ansichten übernehmen zu müssen“. Dieses tiefe Loch der Erkenntnis, welches wirklich fast jeder zu Beginn durchmacht, ist nur sehr schwer alleine zu durchleben. Wer hier keinen verständnisvollen Partner oder ein aufgeklärtes Umfeld hat, der steht ziemlich schnell ganz alleine da und läuft Gefahr, sich immer tiefer zu verrennen, wenn ihn keiner herausholt. Ganz schnell sind dann auch die ersten Lügen über ihn im Umlauf.
Man muss natürlich bedenken, dass aus Sicht eines Schafes die Welt an sich erst mal in Ordnung ist. Immer das ist in Ordnung, was die Mehrheit denkt und tut, so lernen wir das tagtäglich, von klein auf. Wenn wir nun daher kommen und von weltgrößter Finanzkrise, neuer Medizin oder korrupter Politik reden, dann ist das aus Schafssicht grober Unfug und es ist auch ein Schock, dass der eigene Partner oder ein Familienmitglied „auf so etwas hereingefallen“ zu sein scheint.
Der Schritt allerdings, dass dieses Andersdenken dazu führt, dass das unaufgeklärte Umfeld beginnt, Lügen zu streuen, um die Konfrontation mit diesen Themen zu vermeiden, ist unerträglich und auch nur schwer wieder ins rechte Licht zu rücken. Stehen erst einmal Lügen zwischen Beziehungen, egal ob aus Angst oder Wut motiviert, ist es eigentlich schon zu spät, um mit Vernunft eine Lösung zu finden.
Was kann man dann also tun? Ich glaube, wir müssen uns damit abfinden, anders zu sein und auch unsägliche Dinge wie Verleumdung und Lügen ertragen können. Denn was ist die Alternative? So zu tun, als wäre nichts, als wären wir noch die alten Schafe? Das nimmt uns dann kaum mehr jemand ab und es ist auch für die meisten kein gangbarer Weg, weil sich unser Verstand dagegen wehrt. Lügen können zudem eigentlich nur von den Verursachern ausgeräumt werden, indem sie von selbigen zugegeben werden. Ansonsten sieht es immer nur nach Rechtfertigung des Betroffenen aus.
So schwer es sein mag, so groß die Anfeindungen auch sind – selbst unter Aufgeklärten gibt es viel Misstrauen, Unterstellungen und ebenfalls zahllose Lügen – wir haben dieses Päckchen zu tragen. Wir sind auf diese Dinge mehr oder weniger zufällig gestoßen. Es hätte auch unseren Partner treffen können. Wären wir auf ihn eingegangen, hätten wir ihm diese abstrusen Dinge abgenommen bzw. ihm wenigstens Gehör geschenkt oder hätten wir uns vielleicht auch zurückgezogen, aus Angst, in der Öffentlichkeit als Partner eines „Verschwörungstheoretikers“ zu gelten?
Rücksicht und Geduld könnten meiner Ansicht nach helfen, wenn beide Seiten sich dies zu Herzen nehmen würden. Da wir dieses Entgegenkommen jedoch meist nicht von den Schafen erhalten, bleibt nur eines – wie immer müssen wir hier den ersten Schritt gehen und der vernünftigere Mensch sein. Ja, immer wir, immer auf die kleinen Spinner. So ist das nun mal.
Die Alternative ist, die blaue Pille zu schlucken und alles zu vergessen, dann sind wir wieder willkommen in der „heilen Welt“. Kennen Sie auch nur einen Menschen, der sie genommen hat? Ich nicht. Darum: Kopf hoch und durch. Denn alle Lügen werden eines Tages offenbar und auch bestraft werden.

@Wilhelm Doch! Es wird sich was ändern weil immer mehr “gute” Menschen in den Startlöchern sitzen…
Hast Du mir nicht mal gesagt es gebe kein gut oder schlecht weil wir in der Dualität leben? ;)
Ich bin davon überzeugt das es so ist. Und keineswegs das aufwachen von anderen abhängt sondern man selbst die Ursache und Wirkung ist.
Wir alle sind eins und leben in einer Illusion.
lg
9Jacqueline Hodler
Die Schafe sind diejenigen, die schon Plato in seinem Höhlengleichnis beschrieben hat
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Es war auch Platos und Seokrates Ansicht das die meisten Menschen von Natur aus sklavisch sind und sich nur für die Sklaverei eignen. Nun solange das Schlaf bzw. die Masse
schläft stimmt das natürlich. Doch was braucht die Schafherde? Ein lauter Wecker sollte für den Anfang mal reichen!
11gast)Hast Du mir nicht mal gesagt es gebe kein gut oder schlecht weil wir in der Dualität leben? ;)
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Da kam was verkehrt rüber. Gut und schlecht gibt es solange wir in der Dualität leben. Wenn wir die Illusion des Getrenntsein einmal erkannt, bzw. überwunden haben dann ist der Zeitpunkt gekommen wo es kein gut und kein schlecht mehr gibt. Dann kann kein guter oder schlechter Mensch mehr in den Startlöchern sitzen. Egal wer kommt, dann kommt immer nur die Einheit. Stimmt aber auch nicht, wie soll etwas kommen was schon immer da war! Die Illusion kann somit auch nicht verschwinden, denn wie kann etwas verschwinden was überhaupt nie existiert hat!
Was sollte denn die Natur des lauten Weckers sein?
Wie stellt ihr euch denn das Erwachen der Gesellschaft vor?
Alle hören plötzlich auf zu arbeiten und gehen demonstrieren?
Die Konsequenz wäre, dass Steine fliegen und Dinge brennen. Die würde die Elite zum Anlass nehmen alls pauschal zu verurteilen und zu kategorisieren.
Was meint ihr würde dann passieren?
Schonmal nen Schlagstock abbekommen?
14Greif)
Was sollte denn die Natur des lauten Weckers sein?
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Man braucht zu keinen Demos gehen, keine Unterschriften sammeln, und auch sonst nichts tun. Ein bewusster Mensch rüttelt mit seiner Ausstrahlung und Ruhe 10 andere aus dem Schlaf. Der laute Wecker ist somit das „komische Verhalten“ dieser einen Person. Diese Person wird somit immer mehr zu einem Leuchturm. Und wo stehen Leuchtürme? Klar, nur dort wo die Brandung, die Bedrohung am stärksten ist. Du wirst somit zu einem starken Felsen in der Brandung und kannst allmählich beobachten wie sich das ungestüme Meer immer mehr beruhigt. Die Menschen nehmen sich Dich zum Vorbild und werden in der „Seele ruhig“. Ein neues Bewusstsein wir allmählich zum kollektiven Bewusstsein! Nur so, und nicht anders lässt sich eine neue Welt kreieren. Nicht durch Geschrei, Verleumdung und wahnwitzige Ideen!
„Noch“ etwas zum Aufwachen aber sehr gut ans Thema herangeführt:
http://pseudo-brd.de/downloads/aktion-kehrwoche-vers14juni09.pdf
–> Ferner: Das Problem der gegtenwärtigen Situation(aber auch der letzten Jahrzehnte) besteht in der Zensur.
Zensur hat zwei Seiten: Die bekannteste, das gezielte Durchstreichen=Schwärzen einer Information.
Die zweite Seite ist das Weglassen, frei nach dem Motto: Was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß. Nur halbe Bilder zeigen! Dann läßt sich nicht behaupten, es wäre total falsch(es ist ja richtig) aber das Weglassen wichtiger Teile verdreht oft die ursprünliche Information nicht selten einfach ins Gegenteil!
Die Ursache für das Verhalten der Schafe findet sich jedoch IM INHALT des Satzes von Johann Nepomuk Nestroy: „Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition.“ bzw.
„Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, daß sie nur verdummte Sklaven, aber keine freien Völker regieren können.“
Nochmals:
http://pseudo-brd.de/downloads/aktion-kehrwoche-vers14juni09.pdf
oder
http://volksgewerkschaft.de/
oder
http://anti-zensur.info/
oder
http://infokrieg.tv/
und weitere…
„Es war auch Platos und Seokrates Ansicht das die meisten Menschen […] sich nur für die Sklaverei eignen. Nun solange das Schlaf bzw. die Masse schläft stimmt das natürlich.“
Von Menschen in diesem Tonfall zu reden ist ekelhaft, da kann man meinetwegen Sokrates oder sonstwie heißen.
Der Wert eines Menschen wird von seinem Schöpfer bestimmt und dieses Prädikat lautet: ÄUSSERST WERTVOLL! Wer hochnäsig über Mitgeschöpfe schreibt, sie würden sich nur als Sklaven eignen, lästert ihren Schöpfer. Diese Denkweise ist zutiefst zynisch und damit satanisch. Was man einem von diesen Geschöpfen antut, das hat man damit ihrem Schöpfer angetan, der einmal Rechenschaft für all das verlangen wird.
18Raquel)
Das waren nicht meine Worte !!!!
Ich teile Deine Meinung natürlich zu 100%
Das problem scheint mir dass Wahrheit erstmal weh tut und nicht gerade blumig schmeckt, eher wie ne Olive deren würzigen Geschmack man aber zu schätzen lernt ;o)…
Wer die Zeichen sieht folgt diesen, wer sie nicht sehen will könnte von den Ereignissen überrascht werden…
Das wichtigste scheint mir die Bestandsaufnahme als Basis um dann zu erkennen wie weit das von dem entfernt ist was man eigentlich haben könnte hier auf der Erde…
Es ist auch wichtig zu wissen was will ich denn nun und lässt es sich erreichen?
Wenn ja wie? Was kann ich in meinem Leben tun dass sich Dinge verbessern?
Andere wecken? Ihnen ungefragt mit der Warheit die Fresse polieren? Oder mitfühlend erkennen dass es eben doch schwierige Zeiten sind für uns alle auch für jene sich verweigernden Schlummerschäfchen und es einen Weg zu finden gilt auch sie angemessen zu erreichen und vorzubereiten? Für sie dann da zu sein wenn sie es brauchen und immer schön selbstkritisch bleiben…
LG