© sixtine / PIXELIO

Unerhört, unglaublich, unerträglich: Was sollen wir noch ertragen?

24 Stunden pro Tag politische Lügen neben Volksverdummung im Breitwandformat – wer von Ihnen ist noch im Stande, diesen Dauer-Unfug zu ertragen?

Wir sind einem unerbitterlichen Gewitter aus Schwachsinn und Propaganda ausgesetzt und es gibt fast keine Möglichkeit mehr, diesem zu entrinnen.

Was tun? Aussteigen? Auswandern? Oder abwarten, bis es wieder besser wird und diese trübe Zeit Vergangenheit ist?

Vermutlich ist es Ihnen klar, was die Antwort auf diese Frage ist. Abwarten und Tee trinken wird uns vielleicht helfen, die Zeit totzuschlagen, aber ändern wird dies nichts und besser wird es in der Zwischenzeit ebenfalls nicht.

Im Gegenteil. Die Verblödungsmaschinerie läuft auf Hochtouren:

  • Deutschland sucht Models – die mit Deutschland ungefähr soviel zu tun haben, wie Trauben mit Apfelsaft
  • Deutschland sucht Schauspieler – Mission Hollywood: je besser sie knutschen und stöhnen können, desto „Einschaltquote“
  • Deutschland sucht alles, nur keine Intelligenz, keine Selbstdenker und keinen Wecker für die Schafe

Dann wird uns ununterbrochen vorgeheult, welche Großunternehmen vor der nächsten Pleite stehen: Arcandor, Continental, Opel usw. – rette sie wer kann, wir nicht. Man könnte gelangweilt sagen „Na und? Soll sie der Staat doch retten, ist ja nicht mein Geld“. Genau, das ist die richtige Einstellung der Dumpfbacken um uns herum. An die Folgen denkt keiner.

Immerhin, ein paar wenige Menschen scheinen bei der EU-Wahl ihre Kreuzchen richtig gesetzt zu haben – leider war der Effekt verschwindend gering und es wird sich natürlich nichts ändern.

Aus der Rubrik „seltsame Unfälle“ erlebten wir anfang Juni ein neues Kapitel: Ein Airbus A330-200 stürtzte vor Brasilien ins Meer, Ursache unbekannt. Angeblich waren zahlreiche Prominente an Board, so Bild.de am 01.06.2009:

Unter ihnen ist auch der Thyssen-Krupp-Manager Erich H.

[…]

Insgesamt waren 32 Nationalitäten an Bord des Unglücksjets, darunter viele Manager, Prominente und Politiker. Zum Beispiel: Pedro Luis Orleans e Braganca (26), Mitglied der ehemaligen brasilianischen Königsfamilie, Adriana Francisco S. (40), Assistent des Petrobras-Boss, Giovanni Batista L., Bürgermeister aus Trento, Luiz Roberto A., Präsident von Michelin.

Dass uns die Bildzeitung alle Namen derer verrät, die vielleicht absichtlich nicht mehr lebend landen sollten, ist unwahrscheinlich. Nur wenn eine wirklich glaubhafte Passagierliste veröffentlicht wird, kann das überprüft werden. Doch wenn das Flugzeug auf „unnatürliche Weise“ ins Meer fiel, dann werden wir das garantiert nicht aus den Mainstream-Medien erfahren.

Verdächtig sind das gar nicht so schlimme Unwetter und die scheinbare Unfähigkeit der Suchtrupps, den Flugschreiber zu finden. Oder dauert es einfach nur so lange, bis man einen anderen Flugschreiber entsprechend manipuliert hat? Spekuliert wird jedenfalls viel.

Auch im Inland geht es munter weiter mit der Bevormundung und Überwachung. Aus heiterem Himmel sollen jetzt ganz kurzfristig „Ballerspiele“ verboten werden, weil man damit Fälle wie Winnenden verhindern kann – ganz bestimmt, das ist die Lösung.

In Punkto Überwachung fällt nun der von-der-Leyensche Täusch-Vorhang. InformationWeek zitiert den SPD-Mann Dieter Wiefelspütz am 07.06.2009:

Natürlich werden wir mittel- und längerfristig auch über andere kriminelle Vorgänge reden.

Angeblich hätte ihn die Berliner Zeitung aber falsch verstanden – klar, nach dem Wahldebakel vom 07.06.2009 ist verständlich, dass die SPD Angst vor jeglicher negativen Presse hat. Also wird feste zurückgerudert.

Auch die Medienindustrie haut in ihre alte Kerbe laut tagesschau.de vom 08.06.2009:

Im Internet darf es keine rechtsfreien Zonen geben.

Das nennt sich unterschwellige Zensurausdehnung in alle Richtungen unter scheinheiligen Vorwänden – wir sind ja nicht doof, liebe Möchtegern-Diktatoren.

Dieser ganze Mist ist wirklich unerträglich geworden und es scheint noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht zu sein. Immer draufhauen ist die Devise, daher gibt es nun wieder Terrorwarnungen für den Sommer.

Was kann man gegen diesen wilden Wahnsinn tun? Aufstand? Revolution? Das können wir abhaken. Bis es tatsächlich so weit sein sollte, dass eine ausreichende Mehrheit auf die Straßen und die Barrikaden geht, wird es noch dauern und alle Querulanten, die meinen, es vorher schon einmal auf eigene Faust unternehmen zu müssen, wird man schön „versorgen“.

Also was dann? Auswandern? Abhauen ans Ende der Welt? Vielleicht ein Weg, sicherlich jedoch nur für eine kleine Minderheit. Entweder, man hat genug Mittel, um sich einen bequemen und angenehmen Übergang zu finanzieren oder man wird bei seiner Auswanderung starke Abstriche in Kauf nehmen müssen.

Andererseits gibt es viele Menschen, die so die Schnauze von diesem Lügenstaat und -leben voll haben, dass sie wirklich viel auf sich nehmen würden, nur um in Ruhe und Frieden leben zu können. Lieber den halben Tag auf dem Kartoffelacker verbringen und dafür abends ein Freiheitsbier auf der kleinen Veranda genießen können, als weiterhin die Schlinge um den Hals zu spüren, die sich Tag für Tag enger zusammenzieht, während man im Hamsterrad rennt.

Und wohin gehen? Nach Russland? Wenn man die Sprache kann, sicher eine Möglichkeit. Platz ist dort genug, um unauffällig irgendwo in der Pampa eine kleine Existenz aufzubauen. Wer es spartanisch mag, der dürfte dort zufrieden sein.

Australien oder Neuseeland sind ebenso eine Idee wie Kanada oder Paraguay. Alle Länder haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Zu beachten sind viele verschiedene Dinge, z. B.:

  • Das Klima:
    Unser hiesiges Klima hat viele Vorteile und ist im Großen und Ganzen ausgewogen, denn es ist im Sommer wie im Winter meist erträglich. Dagegen kann man in anderen Ländern und Kontinenten durchaus mit viel Hitze, Feuchtigkeit und Kälte zu kämpfen haben.
  • Die Sprache:
    Wer die Sprache seines Wunschlandes nicht beherrscht, ist als Auswanderer ziemlich aufgeschmissen. Wenn sich nicht gerade eine deutschsprachige Siedlung in der Nähe befindet, wird das neue Leben sehr schwierig.
  • Die Kultur und die Menschen:
    Weitreisende Urlauber kennen die Tücken anderer Kulturen. Man wird schon mal vollkommen missverstanden, mag die Sitten und Gebräuche nicht oder hat einfach keine Lust, sich vollständig an unbekannte Kulturen anzugleichen und seine eigene Herkunft ebenso vollständig aufzugeben.
  • Das Einkommen:
    Wer genug auf dem Sparbuch hat – solange Geld noch etwas wert ist – braucht sich wenig Sorgen machen. Für alle anderen gilt, dass der Lebensunterhalt irgendwie gesichert werden muss. Es kann durchaus sein, dass man mit einem bisherigen Beruf in die Röhre schaut.

Die Liste lässt sich noch beliebig fortsetzen, es gibt viele Dinge, die beachtet werden müssen, wenn man diesen Schritt wagen will. Neben dem Abenteuer und Risiko erhält man jedoch eine Chance, sich aus diesem Hochgeschwindigkeits-Leben mit der immer stärker werdenden Unterdrückung zurückzuziehen und vielleicht ganz einfach und bescheiden leben zu können.

Wäre es nicht toll, sich weitgehend selbst versorgen zu können und die eigenen Früchte zu ernten? Und das nicht im beengten Schrebergarten oder Wand an Wand mit manch nervigem Nachbarn, sondern mit viel Raum für sich und die Familie.

Der Preis für ein solches Leben ist hoch. Doch ganz ehrlich: Glauben Sie, dass wir hier noch sehr lange auf unserem jetzigen Niveau werden leben können? Wir blicken dem Abgrund schon seit Monaten ins Gesicht, er könnte uns jeden Tag verschlingen. Also können wir auch freiwillig vorab das Niveau absenken, anstatt auf den großen Knall zu warten.

Wer abwarten möchte und erst dann an diesen großen Schritt denkt, wenn es hier wirklich eng wird, für den dürfte der Zug dann abgefahren sein. Ob nach einem „Terroranschlag“ die Reisefreiheit noch vorhanden ist oder nach einem Staatsbankrott, wenn die Grenzen massiv kontrolliert werden? Nehmen andere Länder dann noch Ausländer auf? Niemand weiß es. Besser man ist rechtzeitig weg, wenn das bisherige System noch einigermaßen funktioniert.

Die Mehrheit der Menschen wird sicherlich das Land nicht verlassen. Entweder weil sie nicht den Mut haben oder ihnen das Geld fehlt. Die Schafe freilich bleiben hier, weil sie keine Ahnung haben. Meine Empfehlung ist, lassen Sie sich diesen durchaus gewöhnungsbedürftigen Gedanken wenigstens einmal durch den Kopf gehen – vielleicht ist es ja Ihre Option?

57 Replies to “Unerhört, unglaublich, unerträglich: Was sollen wir noch ertragen?”

  1. Lieber stehend sterben als knieend Leben….

    Dieses Weichei geschreibe von dir ist echt erbärmlich…bin mal auf deinen nächsten Artikel gespannt….:)

  2. #17 >Mir gefällt die Sicht der Bibel besser, weil sie pure Liebe ausdrückt und ich gerne ewig leben möchte mit Menschen die mich auch lieben.

    Hallo Jochen,

    ich glaube dir ist bis jetzt entgangen dass in der Bibel einige Dinge quer stehen. Dass du an Jesus glaubst und ihm folgst ist eine in meiner Sicht gute Wahl. Ok…
    Aber die Bibel an sich ist mit Vorsicht zu genießen, ehrlich ich glaube das!
    Sieh hier, einige Verse aus der Bibel, von „Gott“ und er soll ja der Vater von Jesus sein:

    „Denn mein Engel wird vor dir hergehen und wird dich bringen zu den Amoritern, Hetitern, Perisitern, Kanaanitern, Hewitern und Jebusitern; und ich werde sie austilgen.“ (2.Mose 23,23)

    „Und ich will die Ägypter gegeneinander hetzen, dass ein Bruder wider den andern, ein Freund wider den andern, eine Stadt wider die andre, ein Reich wider das andre kämpfen wird.“ (Jesaja 19/2)

  3. „Und als die Söhne Israels in der Wüste waren, da fanden sie einen Mann, der am Sabbattag Holz auflas. Und die ihn gefunden hatten, wie er Holz auflas, brachten ihn zu Mose und zu Aaron und zu der ganzen Gemeinde. Und sie legten ihn in Gewahrsam, denn es war nicht genau bestimmt, was mit ihm getan werden sollte. Da sprach der HERR zu Mose: Der Mann soll unbedingt getötet werden; die ganze Gemeinde soll ihn außerhalb des Lagers steinigen! Da führte ihn die ganze Gemeinde vor das Lager hinaus, und sie steinigten ihn, dass er starb, so wie der HERR dem Mose geboten hatte.“ (4. Mose 15/32-36)

    „So spricht der HERR der Heerscharen: Ich habe bedacht, was Amalek Israel angetan, wie es sich ihm in den Weg gestellt hat, als Israel aus Ägypten heraufzog. Nun zieh hin und schlage Amalek! Und vollstreckt den Bann an ihnen, an allem, was es hat, und verschone ihn nicht, töte Mann und Frau, Kind und Säugling, Rind und Schaf, Kamel und Esel. (1. Samuel 15/2,3)

  4. „Tretet heran, ihr Nationen, um zu hören. Und ihr Völkerschaften, hört aufmerksam zu! Es höre die Erde und was sie erfüllt, der Erdkreis und alles, was ihm entspross! Denn der HERR hat einen Zorn auf alle Nationen, und sein Grimm richtet sich auf ihr ganzes Heer. Er hat an ihnen den Bann vollstreckt, sie zur Schlachtung dahingegeben. Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen, und der Gestank ihrer Leichen steigt auf, und die Berge zerfließen von ihrem Blut. Denn trunken ist im Himmel mein Schwert. Siehe, auf Edom fährt es herab und auf das Volk meines Bannes zum Gericht. Ein Schwert hat der HERR, voll von Blut, es trieft von Fett, vom Blut der Lämmer und Böcke, vom Nierenfett der Widder. Denn ein Schlachtopfer hält der HERR in Bozra und ein großes Schlachten im Land Edom.“ (Jesaja 34/1-3,5,6,)

    „Verflucht sei, wer das Werk des HERRN lässig treibt, und verflucht, wer sein Schwert vom Blut zurückhält.“ (Jeremia 48/10)

    Hälst du das für christlich???
    Ist da der Antichrist am Werk!!?

  5. Und das was ich hier anführe gehört schon von Anbeginn zur Manipulation und Jesus sagte:

    „Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.“ (Neues Testament: Johannes 8,44)

    Jesus ist Richtig, aber Achtung bitte nicht alles unverdaut übernehmen…

    Zorn und Rache und Kampf gehören nicht zu den 10 Geboten, oder?

    Wenn du sagts die Bibel an sich ist Recht sagts du automatisch Rache, Kampf und Zorn sind recht und betrügst Jesus um sein Werk!!!

    Sorry das ich das mal so sagen musste…

    Alles Liebe dir!!!
    Martin

  6. Nun zum Thema:

    Ich bleibe hier!!! Und stehe neben Mickey_blueyes:

    Lieber stehend sterben als knieend Leben….

    Wo will man hin statt hier zu bleiben?
    Wenn die „guten“ Leute (wir), die so halbwegs einen Plan vom Geschehen haben einfach abhauen, was soll dann aus unseren Freunden und Familien werden wenns wirklich ungemütlich werden sollte?
    Dann ist keiner da der sie aufs laufende bringt… Damit stehen sie dann alleine da und sehen keine Sonne und werden so eher den dunklen Gestalten auf den Leim gehen.

    Mich krigt hier keiner weg! Ich bin hier, halte das Ohr auf die Schinen und horche was läuft.

    Und bitte lasst eure Leute nicht im Stich, wir sind Menschen und/oder Sklaven und wir dürfen zusammenhalten.

    Ja klar, die „Schäfchen“ wollen die Kröten nicht schlucken, noch nicht ;o).

    Aber der Tag der Wahrheit rückt näher und mich würde nicht wundern wenn die Antwort LIEBE heißt.

    Und so wünsche ich mir dass wir zusammenschweißen und unser Erbe gemeinsam antreten!

    Alles Liebe euch allen!

  7. Martin 27-30) Genau das ist der Punkt! Ich sehe dies genauso! Das war auch immer ein „Streitpunkt“ zwischen Harold Graf und mir! Wo ist Harold überigens? Habe schon lange nichts mehr von ihm gelesen. LG

  8. Ja wo isser denn? ;-) Bestimmt auf einer Wallfahrt… oder er hat eingesehen das er uns nicht bekehren kann :-)

  9. Ob der Betreiber der Seite ein anderer ist oder nicht, das ist egal.

    Was durch die Beiträge gut erreicht wird,

    ist Antithese + These = Synthese.

    Die neue Qualität, ist auch mal Vorgänge in Frage zu stellen und nicht nur Nachplappern.

    Weiter soooo.

  10. Ihr verdammten Söldner !

    „Die Mehrheit der Menschen wird sicherlich das Land nicht verlassen. Entweder weil sie nicht den Mut haben oder ihnen das Geld fehlt. Die Schafe freilich bleiben hier, weil sie keine Ahnung haben. Meine Empfehlung ist, lassen Sie sich diesen durchaus gewöhnungsbedürftigen Gedanken wenigstens einmal durch den Kopf gehen – vielleicht ist es ja Ihre Option?“

    Für euch sind Schafe doch nichts anderes, als ein Synonym für „Zahlungsunfähigkeit“ !!!

    Doch macht euch nichts vor – ihr „Irgendwas-Vermittler“ -, der Flügelschlag eines Schmetterlings, kann das Wetter am anderen Ende der Welt einen Monster-Sturm erzeugen.

    Die Chaostheorie/Faktor X = Gott

    „Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen,
    die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen,
    die aus sauer süß und aus süß sauer machen!“

    Von wegen der Abgrund ist nah,
    … die Frage ist, wann schlagen wir auf !!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert