Unerhört, unglaublich, unerträglich: Was sollen wir noch ertragen?
Vermutlich ist es Ihnen klar, was die Antwort auf diese Frage ist. Abwarten und Tee trinken wird uns vielleicht helfen, die Zeit totzuschlagen, aber ändern wird dies nichts und besser wird es in der Zwischenzeit ebenfalls nicht.
Im Gegenteil. Die Verblödungsmaschinerie läuft auf Hochtouren:
- Deutschland sucht Models – die mit Deutschland ungefähr soviel zu tun haben, wie Trauben mit Apfelsaft
- Deutschland sucht Schauspieler – Mission Hollywood: je besser sie knutschen und stöhnen können, desto „Einschaltquote“
- Deutschland sucht alles, nur keine Intelligenz, keine Selbstdenker und keinen Wecker für die Schafe
Dann wird uns ununterbrochen vorgeheult, welche Großunternehmen vor der nächsten Pleite stehen: Arcandor, Continental, Opel usw. – rette sie wer kann, wir nicht. Man könnte gelangweilt sagen „Na und? Soll sie der Staat doch retten, ist ja nicht mein Geld“. Genau, das ist die richtige Einstellung der Dumpfbacken um uns herum. An die Folgen denkt keiner.
Immerhin, ein paar wenige Menschen scheinen bei der EU-Wahl ihre Kreuzchen richtig gesetzt zu haben – leider war der Effekt verschwindend gering und es wird sich natürlich nichts ändern.
Aus der Rubrik „seltsame Unfälle“ erlebten wir anfang Juni ein neues Kapitel: Ein Airbus A330-200 stürtzte vor Brasilien ins Meer, Ursache unbekannt. Angeblich waren zahlreiche Prominente an Board, so Bild.de am 01.06.2009:
Unter ihnen ist auch der Thyssen-Krupp-Manager Erich H.
[…]
Insgesamt waren 32 Nationalitäten an Bord des Unglücksjets, darunter viele Manager, Prominente und Politiker. Zum Beispiel: Pedro Luis Orleans e Braganca (26), Mitglied der ehemaligen brasilianischen Königsfamilie, Adriana Francisco S. (40), Assistent des Petrobras-Boss, Giovanni Batista L., Bürgermeister aus Trento, Luiz Roberto A., Präsident von Michelin.
Dass uns die Bildzeitung alle Namen derer verrät, die vielleicht absichtlich nicht mehr lebend landen sollten, ist unwahrscheinlich. Nur wenn eine wirklich glaubhafte Passagierliste veröffentlicht wird, kann das überprüft werden. Doch wenn das Flugzeug auf „unnatürliche Weise“ ins Meer fiel, dann werden wir das garantiert nicht aus den Mainstream-Medien erfahren.
Verdächtig sind das gar nicht so schlimme Unwetter und die scheinbare Unfähigkeit der Suchtrupps, den Flugschreiber zu finden. Oder dauert es einfach nur so lange, bis man einen anderen Flugschreiber entsprechend manipuliert hat? Spekuliert wird jedenfalls viel.
Auch im Inland geht es munter weiter mit der Bevormundung und Überwachung. Aus heiterem Himmel sollen jetzt ganz kurzfristig „Ballerspiele“ verboten werden, weil man damit Fälle wie Winnenden verhindern kann – ganz bestimmt, das ist die Lösung.
In Punkto Überwachung fällt nun der von-der-Leyensche Täusch-Vorhang. InformationWeek zitiert den SPD-Mann Dieter Wiefelspütz am 07.06.2009:
Natürlich werden wir mittel- und längerfristig auch über andere kriminelle Vorgänge reden.
Angeblich hätte ihn die Berliner Zeitung aber falsch verstanden – klar, nach dem Wahldebakel vom 07.06.2009 ist verständlich, dass die SPD Angst vor jeglicher negativen Presse hat. Also wird feste zurückgerudert.
Auch die Medienindustrie haut in ihre alte Kerbe laut tagesschau.de vom 08.06.2009:
Im Internet darf es keine rechtsfreien Zonen geben.
Das nennt sich unterschwellige Zensurausdehnung in alle Richtungen unter scheinheiligen Vorwänden – wir sind ja nicht doof, liebe Möchtegern-Diktatoren.
Dieser ganze Mist ist wirklich unerträglich geworden und es scheint noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht zu sein. Immer draufhauen ist die Devise, daher gibt es nun wieder Terrorwarnungen für den Sommer.
Was kann man gegen diesen wilden Wahnsinn tun? Aufstand? Revolution? Das können wir abhaken. Bis es tatsächlich so weit sein sollte, dass eine ausreichende Mehrheit auf die Straßen und die Barrikaden geht, wird es noch dauern und alle Querulanten, die meinen, es vorher schon einmal auf eigene Faust unternehmen zu müssen, wird man schön „versorgen“.
Also was dann? Auswandern? Abhauen ans Ende der Welt? Vielleicht ein Weg, sicherlich jedoch nur für eine kleine Minderheit. Entweder, man hat genug Mittel, um sich einen bequemen und angenehmen Übergang zu finanzieren oder man wird bei seiner Auswanderung starke Abstriche in Kauf nehmen müssen.
Andererseits gibt es viele Menschen, die so die Schnauze von diesem Lügenstaat und -leben voll haben, dass sie wirklich viel auf sich nehmen würden, nur um in Ruhe und Frieden leben zu können. Lieber den halben Tag auf dem Kartoffelacker verbringen und dafür abends ein Freiheitsbier auf der kleinen Veranda genießen können, als weiterhin die Schlinge um den Hals zu spüren, die sich Tag für Tag enger zusammenzieht, während man im Hamsterrad rennt.
Und wohin gehen? Nach Russland? Wenn man die Sprache kann, sicher eine Möglichkeit. Platz ist dort genug, um unauffällig irgendwo in der Pampa eine kleine Existenz aufzubauen. Wer es spartanisch mag, der dürfte dort zufrieden sein.
Australien oder Neuseeland sind ebenso eine Idee wie Kanada oder Paraguay. Alle Länder haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Zu beachten sind viele verschiedene Dinge, z. B.:
- Das Klima:
Unser hiesiges Klima hat viele Vorteile und ist im Großen und Ganzen ausgewogen, denn es ist im Sommer wie im Winter meist erträglich. Dagegen kann man in anderen Ländern und Kontinenten durchaus mit viel Hitze, Feuchtigkeit und Kälte zu kämpfen haben. - Die Sprache:
Wer die Sprache seines Wunschlandes nicht beherrscht, ist als Auswanderer ziemlich aufgeschmissen. Wenn sich nicht gerade eine deutschsprachige Siedlung in der Nähe befindet, wird das neue Leben sehr schwierig. - Die Kultur und die Menschen:
Weitreisende Urlauber kennen die Tücken anderer Kulturen. Man wird schon mal vollkommen missverstanden, mag die Sitten und Gebräuche nicht oder hat einfach keine Lust, sich vollständig an unbekannte Kulturen anzugleichen und seine eigene Herkunft ebenso vollständig aufzugeben. - Das Einkommen:
Wer genug auf dem Sparbuch hat – solange Geld noch etwas wert ist – braucht sich wenig Sorgen machen. Für alle anderen gilt, dass der Lebensunterhalt irgendwie gesichert werden muss. Es kann durchaus sein, dass man mit einem bisherigen Beruf in die Röhre schaut.
Die Liste lässt sich noch beliebig fortsetzen, es gibt viele Dinge, die beachtet werden müssen, wenn man diesen Schritt wagen will. Neben dem Abenteuer und Risiko erhält man jedoch eine Chance, sich aus diesem Hochgeschwindigkeits-Leben mit der immer stärker werdenden Unterdrückung zurückzuziehen und vielleicht ganz einfach und bescheiden leben zu können.
Wäre es nicht toll, sich weitgehend selbst versorgen zu können und die eigenen Früchte zu ernten? Und das nicht im beengten Schrebergarten oder Wand an Wand mit manch nervigem Nachbarn, sondern mit viel Raum für sich und die Familie.
Der Preis für ein solches Leben ist hoch. Doch ganz ehrlich: Glauben Sie, dass wir hier noch sehr lange auf unserem jetzigen Niveau werden leben können? Wir blicken dem Abgrund schon seit Monaten ins Gesicht, er könnte uns jeden Tag verschlingen. Also können wir auch freiwillig vorab das Niveau absenken, anstatt auf den großen Knall zu warten.
Wer abwarten möchte und erst dann an diesen großen Schritt denkt, wenn es hier wirklich eng wird, für den dürfte der Zug dann abgefahren sein. Ob nach einem „Terroranschlag“ die Reisefreiheit noch vorhanden ist oder nach einem Staatsbankrott, wenn die Grenzen massiv kontrolliert werden? Nehmen andere Länder dann noch Ausländer auf? Niemand weiß es. Besser man ist rechtzeitig weg, wenn das bisherige System noch einigermaßen funktioniert.
Die Mehrheit der Menschen wird sicherlich das Land nicht verlassen. Entweder weil sie nicht den Mut haben oder ihnen das Geld fehlt. Die Schafe freilich bleiben hier, weil sie keine Ahnung haben. Meine Empfehlung ist, lassen Sie sich diesen durchaus gewöhnungsbedürftigen Gedanken wenigstens einmal durch den Kopf gehen – vielleicht ist es ja Ihre Option?

Ist nicht so einfach am Besten aber einfach mal für 3 Monate hin ohne groß vorher drüber zu recherchieren oder zu palavern – es gibt einige deutschsprachige und viele englischsprachige Regionen und man kann Kontakte aufbauen… Osteuropa ist sicher auch eine Option allerdings ist die Frage eher Stadt oder Land – auf dem Land sind immer lang gewachsene Strukturen für die man immer der Aussenseiter bleibt… sonst findet sich in Deutschland auch immer eine Ecke zum Landleben.
Ich empfehle den Internet-Video-Blog von http://www.fernsehkritik.tv
Dort wird der alltägliche Schwachsinn im Fernsehen sehr gut entlarvt und satirisch aufbereitet..
Wir sind vor 4 Jahren nach Paraguay ausgewandert und wir bereuen keine Stunde.
Die Leser dieser Seite sind allemal informiert, wenn man Nachdenkt über Notsituationen was brauch ich denn um zu Überleben, wird es erst mal Bewusst, das wir im Wohlstand Leben.
Wer legt schon Vorräte für ein halbes Jahr an? Oder eigenständige Energieversorgung für Nahrungszubereitung und Wärme für Kalte Tage?
Es reicht schon wenn 4 Wochen mal kein Strom und Wasser frei Haus geliefert wird, da ist es egal wo Sie auf der Welt Leben.
Auswandern ist auch nicht die Lösung, die Konflikte Reisen mit oder sind schon vor Ihnen da!
Auf Grund der Tatsachen, kann man Verstehen warum von der Regierung alles getan wird um das Völkschen ruhig zu halten.
Die wissen auch das Gold, Silber oder Papiergeld von unseren Verdaungssystem nicht verwertbar ist.
Das siebende Siegel, ist schon längst gebrochen siehe Walter Veith.
ach das passt ja wieder gut ins Konzept der Elite – alle unbequemen Leute sollen auswandern! Der Artikel könnte von der Elite stammen – bequemer könnten sie unbequeme Leute garnicht loswerden…
Gestern – Chemtrails gibt es nicht
Heute – alle unbequemen sollen auswandern
Morgen – ???
Gruß Morfessa
am 19. Juni 2009 um 12:13 5morfessa
ach das passt ja wieder gut ins Konzept der Elite – alle unbequemen Leute sollen auswandern! Der Artikel könnte von der Elite stammen – bequemer könnten sie unbequeme Leute garnicht loswerden…
Gestern – Chemtrails gibt es nicht
Heute – alle unbequemen sollen auswandern
Morgen – ???
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Schön langsam glaube ich statt der Schweinegrippe ist der Verfolgungswahn ausgeprochen!!! LG
Schön langsam glaube ich statt der Schweinegrippe ist der Verfolgungswahn ausgeprochen!!! LG
sollte natürlich „ausgebrochen“ stehen…..
Auswandern mag ja eine Alternative sein, jedoch sollte man sich überlegen, wie die politischen Verhältnisse jetzt in dem Land sind und in Zukunft evtl. sein könnten.
Gerade bei Ländern wie Paraguay oder Rußland wäre ich da sehr vorsichtig (auch jetzt schon, man denke an die „Meinungsfreiheit“, Journalisten können ein Lied von singen!!). Und wer weiß wie es rohstoffreichen Ländern wie Kanada oder Norwegen zukünftig ergehen wird…? Die USA sind doch schon längst in Lauerstellung!
Ein Crash des bestehenden Finanzsystems betrifft dann sicherlich nicht nur DE, sondern auch alle anderen. Und in Krisenzeiten wird überall auf der Welt erstmal der einheimischen Bevölkerung geholfen, als Ausländer könnte man ziemlich schlechte Karten dann haben. Die Geschichte lehrt auch, daß es in Krisen sogar zu Übergriffen auf Ausländer kommen kann (Problematik Südafrika, Namibia etc).
Wer weiß ob DE nicht irgendwann das kleinere Übel ist?? Trotz Zeiten von Zensur und Lügen…
@6 Wilhelm Du glaubst also die Schweinegrippe ist ausgebrochen, und hältst andere für blöd?
Seltsam, wie man sich täuschen kann.
lg
@morfessa Du hast recht einiges spricht dafür das die Seite den Besitzer gewechselt hat. Folgende Seiten die ich regelmäßig besucht habe gehen gleich gar nicht mehr seit ein paar Tagen
http://www.nachrichten-netzwerk.net/
http://www.wahrheitsbewegung.net/
lg