Die Musterung-Intimuntersuchung: Fragen dazu an deutsche Behörden und deren Antworten
Viele andere und auch ich bin dazu geneigt, mich seiner Meinung anzuschließen. Denn aus militärischer Sicht wird in erster Linie Gehorsamkeit erwartet, wobei die Erniedrigung eines Menschen ein bewährtes Mittel ist. Probleme die dadurch im Einzelfall entstehen, blieben bisher in der Regel von der Gesellschaft unbeachtet. Im Folgenden wird die Problematik kurz skizziert und über den Verlauf des Schriftverkehrs zwischen Herrn Petersson und den deutschen Behörden informiert.
Ein Eingriff in den Intimbereich eines Menschen stellt immer eine Besonderheit dar, vor allem wenn dieser unter Druck erfolgt wie bei der Musterung. Kinder werden vor Missbrauch durch das Gesetz geschützt und es wird von allen verstanden. Auch Frauen genießen in dieser Hinsicht einen besonderen Schutz.
Nur Männern will man keinen besonderen Schutz zugestehen. Denn sie haben, wie anscheinend allgemein angenommen wird, ein geringeres Schamgefühl und es wird ihnen eher ein Täterinteresse nachgesagt. Männer sind überhaupt sehr gefühllose Wesen. Aber stimmt das wirklich?
Kürzlich schrieb mir ein älterer Mann:
„Ich leide (ja richtig: LEIDE) auch noch täglich unter dem, was in Deutschland Tag für Tag geschieht.“
Erlebnisbericht zu einer Musterung
Über einen schriftlichen Kontakt zu einem anderen Mann erfuhr ich, dass auch er mit einem Gefühl der Betroffenheit an seine Musterung zurückdenkt. Wie vielen anderen Männern in Deutschland mag es ebenfalls so gehen, wie den hier beispielhaft genannten? Dabei wird doch angenommen, die Musterung sei nur eine ganz gewöhnliche Untersuchung, die man über sich ergehen lassen muss und die danach schnell wieder vergessen ist.
Durch so ein Erlebnis kann ein Mensch aber einen gefühlsmäßigen Schock davon tragen, oder wie es Herr Petersson formuliert, ein Mann kann solch einen Eingriff in seine Intimsphäre als „seelische Vergewaltigung“ empfinden.
Es gibt natürlich Menschen, die kein Problem damit haben, sich intim untersuchen zu lassen. Labilere, schüchterne Personen aber können sehr wohl ein Problem damit haben und sich sogar außer Stande sehen, dagegen Einspruch zu erheben. Schließlich kommt es auch immer darauf an, wie so eine Untersuchung durchgeführt wird.
Auch wenn viele Außenstehende oder auch selbst betroffene Persönlichkeiten den Protest gegen die Intimuntersuchung als lächerlich empfinden, lässt sich nicht verleugnen, dass immer mehr Männer ganz offen zugeben, sich durch ihre Musterung seelisch verletzt und erniedrigt zu fühlen. Viele Erlebnisberichte vor allem im Internet sagen dies jedenfalls aus.
Viele schweigen aus Schamhaftigkeit nach ihrer Musterung, andere meinen, das Erlebte gut verkraften zu können und wollen es danach einfach schnell wieder vergessen. Selbst wenn das Erlebte aber schon vergessen scheint, so kann zu jeder Zeit die Erinnerung an diese erlebte Erniedrigung wieder zum Vorschein kommen und sich auf das Leben eines Menschen belastend auswirken.
Viele Männer leiden dann, wie schon kurz nach der Musterung, nur für sich allein, weil ihr Schamgefühl zu groß ist, um sich anderen mitzuteilen. Andere wiederum haben vielleicht mit aufkommenden Aggressionen zu kämpfen, die sie an Gegenständen oder was noch schlimmer ist, an anderen Menschen auslassen. Deutsche Behörden aber scheinen solche Folgeerscheinungen komplett auszuklammern wie es scheint. Für sie gibt es solcherlei Probleme nicht und doch sind sie Realität.
Um sich Gehör für die Problematik zu verschaffen schrieb Herr Petersson u.a. auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an. Ein Sachbearbeiter konnte sich mit unseren Bedenken zum Thema identifizieren und stimmte uns grundsätzlich zu. Aber er könne uns aus Mangel an Zuständigkeit nicht weiter helfen. Unserer Bitte, die amtierende Ministerin persönlich Stellung zur Sache beziehen zu lassen kam er zwar nach, doch diese entschuldigte sich damit, einen vollen Terminkalender zu haben und sich nicht mit dem Wehrpflichtgesetz auszukennen. Damit war für sie die Sache erledigt.
Obwohl es sehr wohl auch um die (psychische) Gesundheit von Männern geht, war auch die Gesundheitsministerin angeblich aus Gründen fehlender Zuständigkeit nicht bereit, sich persönlich zur Sache zu äußern.
Also schrieben wir die Stellen an, die zuständig sein mussten. Zunächst den Bundesverteidigungsminister und alle Kreiswehrersatzämter (KWEÄ). Auf unseren langen Brief mit vielen Fragen, kamen aber nur vereinzelte Antworten, die zudem sehr kurz gehalten waren. So hieß es einfach, man hätte unseren Brief an eine höhere Dienststelle weitergeleitet. Es wurde um Geduld gebeten und eine spätere Beantwortung unserer Fragen wurde uns zugesichert. Auf eine Antwort warteten wir zunächst aber vergeblich.
Über Email schrieben wir dann nochmals alle KWEÄ an, um sie zu einer Antwort zu bewegen. Abermals kamen nur vereinzelte Rückmeldungen, die man an einer Hand abzählen konnte, obwohl 60 Kreiswehrersatzämter von uns über den Postweg angeschrieben worden waren.
Von einem KWEA Leiter erfuhren wir, unsere Briefe wären inzwischen Diskussionsstoff in allen Kreiswehrersatzämtern und sogar in den Ministerien. Das genügte uns aber nicht, denn wir wollten unsere Fragen im einzelnen beantwortet haben. Dazu war man aber anscheinend nicht bereit.
Im einzelnen aber geht es schließlich darum, dass interne militärische Dienstvorschriften über das Wohl von einzelnen Menschen gestellt werden, weil sich nach heutigen Erkenntnissen die unnötigen Doktorspielchen als schädigend auf die Psyche herausstellen. Wie damit noch eine medizinische Pflichtuntersuchung als durchweg sinnvoll gerechtfertigt werden kann, stelle ich mal als Frage in den Raum.
Wir haben die Behörden darüber in Kenntnis gesetzt, dass ihre Antworten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht würden. Also mussten diese etwas unternehmen, um die Sache zu entschärfen. Jemand aus unserer Gruppe rief im KWEA Stuttgart an und wurde zu einem Beamten in leitender Position durchgestellt, der wahrscheinlich Musterungsarzt ist.
Ab sofort würden im KWEA Stuttgart Intimuntersuchungen nur noch hinter Sichtschutz durchgeführt werden gab er uns bekannt. Aber das hieß dann auch gleichzeitig, bis zu diesem Tag war auf das individuelle Schamgefühl junger Männer so gut wie keine Rücksicht genommen worden. Ich selbst war früher bei der Musterung und kann deshalb den fehlenden Sichtschutz bestätigen. Meine Musterung liegt aber schon viele Jahre zurück. Wie viele Millionen junger Männer müssen also noch nach mir diesen erniedrigenden Weg gegangen sein?
Jetzt erst will man also im KWEA Stuttgart obligatorisch einen Sichtschutz verwenden und das nur aufgrund unserer Briefe? Die MitarbeiterInnen in den KWEÄ sollten sich eigentlich in Grund und Boden schämen. Außerdem steht nicht fest, ob in allen KWEÄ diese Regelung nun so getroffen wurde. Was nicht offiziell festgelegt wird, kann auch jederzeit wieder anders gehandhabt werden. Denn es liegt allein im Ermessen des jeweiligen Arztes/Ärztin nicht nur was, sondern auch wie untersucht wird.
Also bemühten wir uns weiter um Klärung und schrieben die Haupt-Wehrbereichsverwaltungen aller Himmelsrichtungen an. Erst von dort erhielten wir dann eine erste nüchterne Stellungnahme zu unseren Briefen. Unsere Fragen im einzelnen blieben jedoch weiter unbeantwortet. Die Antwort bestand lediglich aus einer Kopie der Stellungnahme des Bundestages zu Anfragen einzelner Abgeordneter zum Thema Intimuntersuchung bei der Musterung und dass diese einen erheblichen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Männer darstelle, wie nebenbei gesagt die Wehrpflicht in ihrer Gesamtheit.
Zur Rechtfertigung dieser erniedrigenden Behandlung von Menschen stützt sich der Bundestag maßgeblich auf das „forensische Prinzip“. Dieses bedeutet soviel wie, ein junger Mann hat es bei seiner Musterung (und weiteren Untersuchungen bei der Bundeswehr: Eine ehemalige Sanitätsangestellte der BW erzählt) zu dulden, das ihm überhaupt und zumindest in Gegenwart einer dritten Person (in der Regel eine weibliche Schreibkraft) auch zugemutet werden kann, dass sein Intimbereich begutachtet und bewertet wird. Es sei eben eine verpflichtende Untersuchung für alle, wobei auf einzelne keine Rücksicht genommen werden kann.
Der Begriff „Forensik“ stammt aus dem lat.: Forum = der Marktplatz. Wie bei einem Nutztier wird das Gebiss und selbst der Intimbereich einer Kontrolle durch einen Arzt/eine Ärztin unterzogen, immer in Gegenwart einer weiblichen Schreibkraft. Der Vergleich, wie ein Sklave in früheren Zeiten auf einem Marktplatz angeboten und verkauft zu werden, ist also überhaupt nicht so abwegig. Die wider die menschliche Individualität vorgenommene Einstufung in Tauglichkeitsgrade tut ihr übriges dazu. Und das alles in unserer modernen „Demokratie“.
Weil einzelne Abgeordnete auch Bedenken hinsichtlich der Intimuntersuchung gegenüber dem Deutschen Bundestag geäußert hatten, dachten wir, es könnte Nutzen bringen, alle Abgeordneten zu informieren und sandten ihnen ebenfalls unseren Brief mit unserer Argumentation gegen die Intimuntersuchung zu. Geantwortet wurde uns aber bisher nicht.
Ende Dezember 2008 hatten wir damit begonnen, unsere Briefe an die deutschen Behörden zu verschicken. Am 27.05.2009 erhielten wir dann eine abschließende Antwort von der obersten Militärbehörde. Darin hieß es nur, wir müssten uns mit der letzten Antwort, also der offiziellen Stellungnahme des Bundestages zum Thema Musterung zufrieden geben. Eine weitere Stellungnahme der Behörden wäre nicht zu erwarten.
Dies stellt uns jedoch in keiner Weise zufrieden. Denn unsere auf medizinischen und psychologischen Kenntnissen basierende Argumentation gegen die Intimuntersuchung fand so gesehen überhaupt keine Beachtung. Jetzt werden Musterungen inklusive Intimuntersuchung weiterhin täglich durchgeführt.
Das heißt, JEDEN Tag werden nach unserer Ansicht weiterhin Menschen erniedrigt. JEDEN Tag wird auf das psychische Wohl junger Männer auch im Hinblick auf ihr späteres Leben von offizieller Seite keine Rücksicht genommen. Wir finden, im Intimbereich seiner Bürger hat auch ein Staat nichts verloren, schon überhaupt nicht in einer Situation, die auf gesetzlichem Druck basiert.
Der Bundesverteidigungsminister antwortet auf unbequeme Fragen einfach nicht. Ihm ist, wie auch anderen hohen Regierungsvertretern, dieses Problem – wie es aussieht – völlig egal. Jemand unserer Gruppe hatte zusätzlich noch eine Petition im Bundestag an den Bundesverteidigungsminister gerichtet und mehrere Personen erwarten eine Antwort von ihm. Bisher kam natürlich keine.
Aber mit Schweigen schafft man ein offensichtliches Problem nicht aus der Welt und umgehen wird es sich auch nicht mehr lange lassen. Die Öffentlichkeit wird darüber aufgeklärt werden, was in deutschen Behörden vor sich geht und welche Auswirkungen das auf viele Betroffene hat.
Wenn das Deutsche Volk es weiterhin erlaubt, dass sich viele Männer durch die Musterung wie seelisch vergewaltigt vorkommen, dann sollte sich auch niemand darüber wundern, wenn unsere Gesellschaft einzelne Menschen hervorbringt, die infolge psychischer Überbelastung eine Gefahr darstellen können. Aggressionen können auf sich selbst gerichtet sein, sogar unbewusst ablaufen, aber sie können auch irgendwann nach außen drängen.
Es mag sogar sein, dass man sich so einen Amokläufer heran züchtet. Jedenfalls sollten, um eine friedvolle Gesellschaft zu begründen, alle Gefahren ausgeschlossen werden, die dazu führen könnten, anderen Menschen auf irgendeine Weise Schaden zuzufügen. Oder falls sie auch nur im Entferntesten dazu beitragen könnten, eine Gefährdung zu sein, müssen diese aus dem Weg geräumt werden.
Leider glauben wir, sind sich die Behörden dieser Gefahr immer noch nicht bewusst. Sollten sie die Musterung jetzt mit voller Absicht und trotzdem so weiter praktizieren, dann laden sie sich eine schwere Schuld auf. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, dass die erniedrigende Intimuntersuchung für uns im Widerspruch zum Artikel 1, GG steht, der besagt :
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“.
Von der weiteren Behandlung des einzelnen Wehrpflichtigen bei seiner Ausbildung zum Soldaten ganz zu schweigen.
Viele Männer aber fühlen sich schon allein durch die Pflicht verletzt, die Musterung über sich ergehen zu lassen. Und wer jetzt sagt, man könne den Teilbereich der Intimuntersuchung doch heute verweigern, dem sagen wir: Man sollte diese Erniedrigung überhaupt nicht erst verweigern müssen!
Möglichkeiten, selbst Protest zu erheben, könnten sein: Beschwerdebriefe an die Behörden zu formulieren, die Intimuntersuchung bzw. die gesamte Musterung zu verweigern, oder was das Allerbeste wäre, für eine vollständige Abschaffung der Wehrpflicht zu plädieren. Außerdem sollte man einmal sehr gründlich darüber nachdenken, wem man bei der nächsten Wahl seine Stimme gibt. Die CDU ist für die allgemeine Wehrpflicht und mit Hilfe der SPD ist sie damals auf den Weg gebracht worden.
Ich habe im Zusammenhang mit der Musterung an anderer Stelle schon einmal den Ausdruck der Empathie gebraucht. Der Nächste darf uns NICHT egal sein!
Anhang: Die einzelnen Stationen des Schriftverkehrs zwischen Lars Petersson und den deutschen Behörden zum Nachlesen.

Lese ich diesen Beitrag nicht schon das dritte mal?
Kommt mir auch so vor, der Autor hat ein Trauma diesbezüglich wie mir scheint.
Mann oh armer Mann! Abgesehen von der Sinnhaftigkeit einer solchen Untersuchung muss ich schon fragen- wie kann das so ein Problem sein? Ein freier unproblematischer Geist welcher mit seiner Sexualität keine Problem hat, für denn ist auch eine „Intim“untersuchung keine grosse Sache. Menschen die damit Schwierigkeiten haben, haben in erster Linie Schwierigkeiten mit Ihrer eigenen Sexualität. Wenn dies bei der Musterung gesagt wird, wäre derjenige meines Erachtens ohnehin untauglich und bedarf einer psychologischen Behandlung.
Eine kurze Frage. hat von euch schon jemand das Buch „Die wahren Ursachen der Wirtschaftskrise“ gelesen.www.amazon.de/Die-wahren-Ursachen-Wirtschaftskrise-Verursacher/dp/3837039331/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1244614885&sr=8-1
(Chancen abseits des Modestromes klingt irgendwie interresant. Wenn ja, wäre ich um eine kurze Aussage dankbar. Überlege mir gerade es zu kaufen.)
Klar ist es bei großer „Schamlage“ eine Zumutung auch für Männer.
Vielleicht kann man die Möglichkeit schaffen, dass ein Attest vom Urulogen
akzeptiert wird.
oder es ist ein verweigerungsgrund.
Die Desensibilisierung in Bezug auf Brechung der Menschenrechte schreitet voran. Es wäre gut, wenn sich auch Männer dieser Sache annähmen.
Diese Indianerherz kennt keinen Schmerz ist eine Gehirnwäsche.
Aber bei vielen wird Humanität als gutmenschlicher Schnickschnack verpönt.
Denkt mal nach, wem Selbstentfremdung u. -vernachlässigung nützt..
Gegen Schamhaftigkeit im Intimbereich, oft verlacht, kann man/n auch nichts so ohne weiteres machen. Immerhin wird dies meist schon in früher Kindheit meist durch die Eltern erzeugt und das Kind kann sich nicht dagegen wehren. Dazu müssen nicht einmal Strafen, also äußerst rigide Unterdrückung, vorliegen. Als Lösun g die Gefühle abzuschalten und einen auf ruppig zu machen, ist auch eine Entfremdung von den eigenen wirklichen Gefühlen
>und bedarf einer psychologischen Behandlung.
Aber nur, wenn diese Psychologen nach dem Wort Gottes, der Bibel, arbeiten. Alle anderen Psychologen brauchten selber Behandlung.
Wer zu Jesus gefunden hat braucht keine Psychologen mehr.
DER BESSERE WEG
von Ellen G. White, der Prophetin Gottes
1 von 13
Gottes Liebe – stärker als der Tod
http://forum.wahrheiten.org/viewtopic.php?f=14&t=54#p175
Johannes 14,6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
1Herr Lohmann
Lese ich diesen Beitrag nicht schon das dritte mal?
@Mr. Lohmann
Damit auch bei den Unsensibelsten in Bezug auf das Thema mal etwas hängen bleibt, ist es gut sich in ähnlicher Weise zu wiederholen. Es ist aber nicht möglich, dass Du genau diesen Artikel hier vor heute schon einam gelesen haben könntest.
2gast
Kommt mir auch so vor, der Autor hat ein Trauma diesbezüglich wie mir scheint.
@gast
von dir habe ich nichts anderes erwartet.
@Wilhelm Landberger
Von Dir hätte ich jetzt aber mehr Respekt in Bezug auf die Würde von Menschen erwartet. Wenn das jetzt ein Einzelproblem wäre, würde ich Dir zustimmen. Aber diese Sachen betreffen weit mehr Menschen in Deutschland, als Du es Dir anscheinend vorzustellen vermagst.
Ich finde die 3 ersten Kommentare schon in Bezug auf die Menschen entwürdigend, für die das Thema sehr wohl ein Problem ist und dazu eine Beleidigung für die Menschen, die sich mit dieser Sache beschäftigen.
Aber nix kapito, wa?
4hartesgeld
(Chancen abseits des Modestromes klingt irgendwie interresant. Wenn ja, wäre ich um eine kurze Aussage dankbar. Überlege mir gerade es zu kaufen.)
@hartesgeld
Deine Überlegungen in allen Ehren, aber hier scheinen sie mir völlig fehl am Platz zu sein.
Zitat (Jochen):Ich finde die 3 ersten Kommentare schon in Bezug auf die Menschen entwürdigend, für die das Thema sehr wohl ein Problem ist und dazu eine Beleidigung für die Menschen, die sich mit dieser Sache beschäftigen.
So sollte es nicht rüberkommen. Ich dachte echt es wär der selbe Artikel gewesen. War ja auch das gleiche Bild. Nimm doch vielleicht mal ein anderes.
Das Thema ht durchaus seine Berechtigung. Ich selber fand’s nicht schlimm aber die Untersuchung ist in der Form auf jeden Fall zu hinterfragen.
Übrigens kam bei uns in der Grundschule auch einmal im Jahr ein Arzt der auch so eine Abtastuntersuchung an den Hoden machte.
@Herr Lohmann
>War ja auch das gleiche Bild.
Das Bild hat Wahrheiten.org ausgesucht. Aber darauf kommt es doch auch nicht an.
>Das Thema hat durchaus seine Berechtigung. Ich selber fand’s nicht schlimm aber die Untersuchung ist in der Form auf jeden Fall zu hinterfragen.
Danke Dir für Dein Verständnis und Deine Anteilnahme.
>Übrigens kam bei uns in der Grundschule auch einmal im Jahr ein Arzt der auch so eine Abtastuntersuchung an den Hoden machte.
Vor der Musterung wurde bei mir so etwas NIE gemacht. Ich war damals völlig perplex und sprachlos. Hatte keine Ahnung, was dort auf mich zukam.